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04.04.2012 14:14    |    breakerxvii    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Alltag, lustiges

Es gibt ja Menschen die nicht bei Facebook online sind – angeblich! Weit schlimmer noch, es gibt Menschen die dort nicht mit mir befreundet sind – solls auch geben, ich bin immer wieder verwundert. Unglücklicherweise zählt hierzu eine große Gemeinde meiner Stammleser dieses Blogs. Ich mag euch alle sei an der Stelle gesagt und ich würde bestimmt auch eure Freundschaftanfrage annehmen, sofern wir uns den wirklich kennen, aber das alles führt hier gerade zu weit.

Was ich eigentlich damit sagen will: Im Alltag entdecke ich immer wieder seltsame Dinge, die zumindest ich gern mit meinen Mitmenschen – Freunden – teile. Ich will euch an dieser Stelle in diesem Blog einen wirklich kleinen Auszug aus solchen „Kuriositäten“ präsentieren :)

 

1- Alle Zeichen auf Grün

2- Ein Spielplatz der komplett umzäunt war, keine Baustelle weit und breit, kein Hinweis warum, weshalb, weswegen. Die Beraubung von Freizeitangeboten soll schon mit den frühen Kinderjahren anfangen

3- Diese Zahnbürste lag „oben drauf“ in der Dusche des Hotelzimmers. Ich leg meine Butter auch immer auf den Spülkasten…?

4- Begrüßung in einem „Bier- und Wohlfühlhotel“

5- „Selbstbedienung“ von Pflaumen in Plastebehälter, in der Kasse lag (Wechsel-)Geld, nirgends ein Mensch der die Käufer kontrollierte.

6- Und wenn wir schon beim Geld sind: Traust du dich danach zu greifen?

7- Warum stehen Pornos direkt neben Kinderfilmen?!?

8- Die Frauenquote Konsequent umgesetzt, als Mann fühl ich mich leicht diskriminiert.


12.01.2012 12:02    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Sicherheit, Tramper

Tramper-GesteTramper-Geste

Ich stehe an einem Rasthof irgendwo in Deutschland auf den Weg nach Hause. Es ist Freitag früher Nachmittag und mein Auto muss mit Treibstoff versorgt werden. Nach einem kurzen Umweg über den Aborten bin ich sowohl körperlich, als auch um 70cent, erleichtert.

 

Ich habe Zeit, krame meinen Salat aus dem Auto und mache es mir bequem, erst mal was Essen, die 10min Pause nehm ich mir. Kurz vor dem Ende der Pause sehe ich dann einen jungen Mann auf dem Parkplatz umherstreunen. Keine 30, blonde kurze Haare, Allwetterjacke, einfache Jeans, Schuhe zum Wandern, voll bepackt mit Rucksack, Wasserflasche in der einen und einem Schild mit der Aufschrift „Görlitz“ in der anderen Hand. Ein Tramper.

 

Eine seltene Spezies auf deutschen Raststätten, wie ich finde. Er geht von Auto zu Auto, nur noch 3 Autos trennen uns. Beim ersten und zweiten kommt er nicht einmal zum stellen seiner Frage, es wird ihm regelrecht die Tür vor Nase zugeschlagen, fast panische Gesichter in den Fahrer der Autos. Das Auto vor mir, ein Tscheche, er versteht kein Wort.

 

Dann steht der Mann vor mir. Sehr sauberes Hochdeutsch, erklärt er wäre Student und könne es sich nicht leisten ein eigenes Auto zu besitzen, er will nach Görlitz, wenn möglich ohne das dafür Geld verlangt wird, er würde mit mir Reden oder die ganze Zeit schweigen, Musik wäre ihm egal, Zeitdruck bringt er natürlich auch nicht mit.

 

Ich bin erstaunt. So ziemlich alle Argumente die ich hätte entgegenbringen können wurden bereits bei seiner Begrüßung entkräftet. Ein unerklärlicher Gestank ging auch nicht von ihm aus, er war gepflegt, wenn auch sichtlich mitgenommen von Tag. Ich muss kurz überlegen, schau in meinen Rocco, Platz wäre da, schaue ihn noch mal misstrauisch an, versuche ein Ticken aus seinem Rucksack zu hören, höre nichts und willige ein.

 

Ich habe ihn zwar nur bis nach Bautzen mitgenommen, was ca.50km vor seinem eigentlichen Ziel liegt, aber über Facebook habe ich dann noch erfahren, dass er gut (durch einen Bekannten) angekommen ist. Was ich davon hatte? Einen Gesprächspartner in einer sonst langweiligen Fahrt.


28.12.2011 19:01    |    breakerxvii    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Alltag, Kranheit, Krank, Partys

PapierkorbPapierkorb

Es kündigt sich ganz leicht an, ein Kratzen im Hals, zwei, drei, vier Nieser, morgens eine leicht verstopfte Nase und man fragt sich: Kann es sein, das ich gerade Krank werde? Wir haben den 23.12 als ich mir diese Frage stelle. Zweifelsohne liegt es an meinem nicht gar gesunden Lebensstil, dem wenigen Sport in der kalten Jahreszeit in Verbindung mit der Ernährung die die Weihnachtszeit mit sich bringt hat am Ende wohl für eine Grippe gesorgt.

 

Das beste Gegenmittel gegen eine Krankheit habe ich bereits früh entdeckt: Jedes Mal, wenn ich krank bin, höre ich auf, krank zu sein und bin stattdessen super! Das hat bisher auch wunderbar geklappt.

 

 

Freitag:

Es ging mir blendend. Es waren ja nur die ersten oben beschriebenen Anzeichen, keine Spur das es sich ausdehnt, es ging mir richtig gut. Ein bissl Obst und Gemüse auf der Pizza und das wird es schon richten. De Nacht, sie war blendend, lange ausgiebig getanzt und gefeiert, hier geflirtet da gequatscht, was man eben so macht.

 

Samstag:

Die Zeichen verstärkten sich langsam, ich brauchte erstaunlich viel Schlaf um wieder etwas besser da zu stehen als sonst. Ein Freund besuchte mich am Nachmittag und fragte ob ich die Nacht durchgemacht hätte und er noch schnell die junge Dame nach Hause fahren soll. Wir tranken ein Bier zusammen und ich legte mich wieder in die Koje. Natürlich ging es mir prächtig, wenngleich die abendliche Party alles andere als Prächtig war.

 

Sonntag:

Last but not least: Es ist schon fast eine Tradition, am 1. Feiertag auf eine bestimmte Party zu gehen. Warum auch nicht? Traditionen sind nicht dazu da, sie zu brechen, nicht solche. Ein großer Saal, laute gute Musik, viele Menschen ich mitten in der Meute und da kam es auf einmal. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, leichter Schwindel, hab ich zu wenig getrunken? Mein Gesundheitsapp sagt doch: „Du bist gesund“, das Horoskop des Tages kündigte an, jemanden wieder zu treffen den ich lange nicht gesehen hab, sollte das jetzt schon alles vorbei sein? Ich setzte mich, ließ mir ein Wasser bringen, aber es wurde nicht besser. Ich fuhr nach Hause, legte mich in mein Bett und postete gleich: „Ich bin Krank“ bei einer großen Community, chattete mit den Nachtaktiven Kontakten meiner Freundesliste ließ mir von allen „Gute Besserung“ wünschen und schlief dann endlich auch ein.

 

Montag:

14h Schlaf später und 3 „Gefällt mir“ bei meinem Status (ich hab sadistische Freunde :eek:) erkundigte ich mich bei meiner Verwandtschaft was wohl hilft, fuhr in die Apotheke holte mir ein Aspirin, kam zu Hause an und schlief weiter. Irgendwann in der Nacht – es muss gegen 2 gewesen sein – wachte ich wieder auf. War komplett ausgeschlafen und kein Kontakt mehr online. Gut ging es mir deswegen noch lange nicht. 8 Anrufe in Abwesenheit auf dem Handy, 13 SMS und 26 Nachrichten in der Community, man ich bin echt gefragt. Versuchte alle zu erreichen, wenige gingen ran, die wenigen jedoch waren nicht erfreut einen Anruf um 3 Nachts zu erhalten. Beschloss weiter zu schlafen.

 

Dienstag & Mittwoch:

Das Aspirin wirkt ganz gut, zwar habe ich noch einen unverschämt hohen Verbrauch an Taschentücher, was in gewisser Hinsicht – vor allem neben dem Bett – für diverse Verwunderung sorgen könnte, aber zum Wochenende bin ich bestimmt wieder fit…

Ganz sicher, es steht schließlich Silvester und 2 Geburtstage an, da kann ich ja nicht fehlen. Fürs nächste Jahr werde ich bestimmt ruhiger und mehr auf mich achten und überhaupt: es wird alles perfekt.

 

In diesem Sinne, wünsche ich einen frühen Rutsch da ich nicht daran glaube, dass ich noch einen Artikel vor dem 1.1.12 schreiben werde.


21.12.2011 15:09    |    breakerxvii    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Alltag, iPad, Technik, WLAN

Tablet-PCTablet-PC

Je älter man wird, desto desto mehr überfordern einem die ständig neuen Errungenschaften in der Technik. Wir hatten die gute alte Röhre als Monitor, das wars. Heute? LED, LCD, Plasma und alles mit neuen Techniken wofür ich ein Glossar brauche. Irgendwann sagt man sich: diese Zeug brauch ich einfach nicht, es ist unnütz, nicht sinnvoll, Geldschneiderei oder einfach: ich bin zu alt für diesen Kram.

 

Anderes Beispiel? Soziale Netzwerke, wer braucht sowas? (Heute bin ich beim größten anmeldet und brauch kein anderes mehr). Handys die mehr können als nur telefonieren und ne SMS schreiben, brauch ich alles nicht. Einige werden sich wohl in einer dieser Aussagen wieder finden. So auch ich.

 

Bei mir kam der Entschluss nicht mehr mit der Zeit zu gehen, als das kabellose Internet verfügbar wurde. WLAN. Kabellos, wie soll das bitte gehen? Toll über irgendwelche elektromagnetischen Wellen wird das „Internet“ auf meinen Rechner übertragen, unsichtbare, nicht zu schmecken oder zu riechen, sowas kann nicht gesund sein. Von der Problematik des „gesicherten Netzes“ will ich gar nicht sprechen. So habe ich immer von Modem zu PC ein Kabel quer durch den Raum gelegt. Wenn ich einmal online mit der Xbox zocken wollte, musste ich das Kabel in die andere Ecke vom Raum verlegen. Zugegeben, nicht wirklich praktisch, aber beides gleichzeitig geht ja normalerweise nicht zu bedienen.

 

Durch das Handy mit dem Apfellogo geriet meine alte Welt ein wenig ins Wanken. Ich konnte auf der Couch sitzend, zocken (Internetverbindung über Kabel an der Xbox) und während der Ladezeiten kurz mal den Messenger auf machen. War schon praktisch, zumindest bis zur Hälfte des Monats, weil dann immer mein Vertragsvolumen aufgebraucht war, teures Volumen nachkaufen war eine Alternativ… oder eine andere einfach den WLAN-Router aufbauen den ich schon seit Jahren rumliegen hab.

 

Hinzukam ein unschlagbares Angebot für einen dieser neuartigen Tablet-PC’s. Zwar kann ich da ne Sim Karte reinstecken, aber das wäre ja noch n neuer Vertrag, keine Lust, WLAN aufgebaut und was soll ich sagen? Es funktioniert :eek:

 

Ich kann heute im Bett, auf der Couch oder auf’n Klo sein und online sein, das Kabelverlegen hat ein Ende, fast alle meiner Geräte wollten sich auch sofort in das WLAN einklinken: TV, Spielkonsole, Handy 1, Handy 2, Tablet-PC, privater stationärer PC, Firmenlaptop, eigentlich fehlte nur noch mein Kühlschrank… obwohl dann hätte ich Angst das er automatisch Essen bestellt, das wäre auch nicht so hilfreich.


16.12.2011 13:07    |    breakerxvii    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Alltag, Aral, Tankaktionen

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Vom Prinzip sind wir alle davon betroffen: unsere Autos haben alles, wirklich alles, außer in regelmäßigen Abständen genügend Sprit im Tank. Drum müssen wir Tanken, nützt nichts, kann man nichts dran ändern, mit Luft fahren die Teile eben noch nicht.

 

Die Auswahl im guten Tankstellennetz Deutschland ist wirklich gut, da gibt es die „Markentankstelle“, Low Budget Tankstellen und Tankstellen vom Discounter. Soweit so alt. Um sich von der Masse abzukoppeln haben (meist) die sogenannten Markentankstellen wie Shell oder Aral immer wieder Aktionen im „Angebot“. Diese laufen immer wieder nach dem gleichen Prinzip ab: man tankt und je getankte 10liter Kraftstoff gibt’s ein Stempel ins Stempelheft.

 

Nach X Stempeln darf man sich dann irgendwann ein Produkt aussuchen oder bekommt besondere Angebote für andere Produkte. Ab und zu ist auch mal ein Gewinnspiel bei. Da ich beruflich viel unterwegs bin, kommen solche Tankaktionen auch immer sehr gut bei mir an. Die letzte Aktion war eine DVD-Sammelaktion. Entweder ne DVD nach 20 Stempeln (~200l Kraftstoff +/- ein paar Autowäschen) oder eine Blue-Ray für 30 Stempel. Davor gab es Kinogutscheine, ein ähnliches Prinzip das noch 3€ Zuzahlung verlangte. Wie ihr an den Bildern seht, sehr ihr 3 DVDs und 2 Blue-Rays, eine DVD hatte ich sogar doppelt und hab sie verschenkt.

 

Ziemlich teure DVDs. Allein wenn ich optimistisch rechne und 1,45€/l (Super E10 / Super E5) berechne macht das bei einer DVD ~300€, die im Laden ca. 7-10€ kostet. Freilich, kein besonders guter Deal, aber wenn man schon mal tanken muss, nimmt man solche Aktionen mit… oder nicht? Wie steht ihr zu solchen Aktionen?


02.12.2011 13:30    |    breakerxvii    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Alltag, III (13), Klemmschutz, Scirocco, Sicherheit, VW

Elektrische Fensterheber gibt es ja nun schon (fast) Serie in jedem Auto. Aber habt ihr mal probiert ob diese Technik auch über eine Blockiererkennung verfügt? Blockiererkennung? Wat willst du? Ick mein dat dein Fenster automatisch, nach dem Betätigen des Fensterhebers, bei einem Hindernis z.B. einen Kinderhals stoppt und wieder nach unten fährt. Ich weiß leider nicht wie diese Technik im realen Leben heißt also müsst ihr mit meinen komischen Bezeichnungen und Umschreibungen klar kommen.

 

Da ich für einen solch waghalsigen Versuch nun nicht gerade meinen Kopf hinhalten wollte und ich schon einen gewissen Gefallen an sämtlichen Gliedmaßen gefunden habe, kaufte ich zwei identische Packungen Kaugummi. Beide waren vor dem Test im besten Zustand, frisch gekauft, alle 12 Kaugummistreifen waren noch drin, nur die Verpackung selbst unterschied sich (das könnte ich nun dank unterschiedlicher Farbe in einem unterschiedlichen Gewicht widerspiegeln sodass ich für diesen Test wohl keinen Nobelpreis bekomme…).

 

Der Erste Test war mit der grünen Verpackung an der Seitenscheibe (Fahrerseite). Sobald die hochfahrende Scheibe einen Widerstand spürte, stoppte sie sofort und fuhr zurück in die Tür. Ich musste diesen Test schon mehrmals machen um überhaupt etwas zu sehen.

 

Anders hingegen beim Hub Dach. Das Resultat eines nicht vorhandenen Klemmschutztes seht ihr an der orangen Verpackung. Das Dach drückte erbarmungslos nach unten, ein Finger wäre sicherlich ab gewesen.


03.11.2011 13:18    |    breakerxvii    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Accessoires, Alltag, Fan-Stuff, GTI

GTI-JackeGTI-Jacke

Kennst du das? Du magst nicht nur deine Automarke, sondern du bist ein richtiger Fan davon. Vielleicht arbeitest du ja auch genau bei einem Autohaus „deiner“ Marke oder gar direkt beim Hersteller. Was gibt es da besseres als sogenannter Fan-Stuff?

 

Schließlich will man nicht nur die Marke fahren, Tunen, man will sie (er)leben. Kleidung, Anhänger, Accessoires und das teilweise auch echt teuer. Eine schicke „Markenuhr“ kostet nicht selten mehrere hundert Euro. Für ein Modellfahrzeug auch nicht selten 50€, ein Porsche kostet auch gern mal das drei bis vierfache.

 

Anhänger hingegen die gern mal 15 bis 30€ kosten sind in meinen Augen total überzogen. Allerdings, Kleidungsstücke, Jacken und/oder Shirts, da werde ich ab und zu mal. Wie schaut es da bei euch aus? Ist euer Kleidungschrank voll mit solchen Fan-Stuff oder geht sowas völlig an euch vorbei?


12.10.2011 07:18    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Heizen, kalte Jahreszeit, Thermometer, Winter

ThermostatThermostat

Na? Habt ihr es schon bemerkt? Bestimmt oder? Also ganz sicher… möchte man meinen oder zumindest hoffen. Aber ich will mal nicht so sein, ich mach es einfacher. Da ich von dem Schubladendenken aus gehe, das jeder der seine Zeit in einem Forum wie Motor-Talk vertreibt (und dabei ganz nebenbei Blogs wie diesen liest), seine Zeit mehr in der Werkstatt mit den Kumpels verbringt als zu Hause in den eigenen 4 Wänden, mehr Werkzeug im Schrank hat als Besteck in der Küche, im Januar sich wundert warum kein Wet Tshirt Contest mehr stattfindet und, das wohl wichtigstes, keine Freundin hat, tja der hat es sicher nicht gemerkt. Es wird kalt.

 

Also, jetzt nicht so richtig kalt, das wir schon kratzen oder die Hände warm rubbeln müssten, nein eher so, locker, luftig, regnerisch kalt. Der Dunst am Morgen ist mitunter nicht mehr der eigene – denn den kann man nicht sehen – nein man nennt es Nebel. Die Viecher die uns jeden Morgen den letzten Nerv rauben nennt man im Übrigen: Rehe oder Wildschweine ab und zu gar ein Fuchs. Aber, ich schweife ab, was ich eigentlich sagen wollte, für all die, die eben kein weibliches Thermometer ihr eigen nennen dürfen: es bricht wieder die kalte Jahreszeit an.

 

Grund genug sich einmal mehr über das Heizen Gedanken zu machen. Klar weibliche Intuition die wir Männer alle haben sagen: „Mir is kalt, mach Feuer und warm!“ Der Männliche Instinkt sagt: „ Nimm ne Decke und halt den Sabbel Ja sofort!“

 

Aber mal im Ernst: wie ist es bei euch? Wann wird angefangen zu heizen? Mehr oder weniger Sinnlos die Bude zu erwärmen? Von O bis O wie son Winterreifen? Oder Doch sofort im Sommer wenn es mal weniger als 15°C sind? Ich für meinen Teil warte bis es kalt wird.


11.10.2011 19:12    |    breakerxvii    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: Alltag, Automatik, Automatische Funktionen, Light Assist, Regensensor, Sicherheit

Lichtschalter Scirocco IIILichtschalter Scirocco III

Knöpfe, Schalter, Button, versteckte Funktionen, Schalthebel… es gibt unzählig Dinge, die ich in meinem Auto nicht mehr – oder nur selten – anfasse. Ich mein, dass es eine Automatik gibt die mir das Schalten abnimmt, das ist ja nichts wirklich Neues mehr. Daran gewöhnen sich die Menschen mehr und mehr.

 

Doch wie sieht es mit anderen Knöpfen aus? Ein Beispiel gefällig? Das Automatische Abblenden der Innen- und Seitenspiegel. Das kann man über einen Knopf (am Innenspiegel) deaktivieren. Macht das Sinn? Nö! Warum sollte ich es auch abschalten? Die Funktion ist Klasse, gibt mir ein Fünkchen mehr Sicherheit und aktiviert stört es mich am Tage nicht, ich habe als nur Vorteile.

 

Nächstes Beispiel? Der Lichtschalter. Er hat so eine tolle Automatik-Funktion. Ich drehe den Schalter auf „Auto“ und das Auto schaltet automatisch zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht hin und her und hin und her. Was mache ich? Nichts. Ich rühre den Lichtschalter nicht einmal an, ignoriere ihn vollkommen und es funktioniert.

 

Aller guten Dinge sind 3: Das Fernlicht. Eine Automatik sorgt dafür, dass einmal aktiviert, es automatisch ohne mein Zutun zwischen Fern- und Abblendlicht für (m)eine optimale Sicht führt. Vielleicht nicht immer genauso schnell und vorrausschauend wie dies ein Mensch kann, aber hey, ich rühr keinen Finger mehr und kann mich auf das wesentliche des Autofahrens konzentrieren: Das Fahren.

 

Im Übrigen gehe ich jede Wette ein, dass die Leute das natürlich auch alles selbst können, ohne irgendwelche Helferlein. Doch ich frage euch, habt ihr es einmal getestet? Könnt ihr wirklich „mit“-reden oder sagt ihr aus Prinzip: ich kann alles auch allein machen? Den, seien wir mal ehrlich, das Fahren wird nicht sicherer wenn die Aufmerksamkeit (freilich im Millisekunden Bereich) für andere Dinge wie z.B. das Licht anschalten gewidmet wird.


20.09.2011 21:43    |    breakerxvii    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Alltag, Arbeit, Autobahn, Autobahnfahrt

BABBAB

Wir haben die erste Woche in einem Monat, ein Montag. Ich komme gegen Mittag an, am Donnerstag geht unser Kunde mit der neuen Software in den Echtstart, den Go Live wie wir im Fachjargon zu sagen pflegen. Doch bis dahin muss noch einiges passieren. Zwar passen die meisten Systemparameter bereits, doch die Mitarbeiter müssen noch einmal ein wenig geschult werden und das riecht nach Arbeit.

 

Montagabend irgendwann gegen 18.00 lande ich im Hotel, es wird noch zu Abend mit den Kollegen gegessen. Die folgenden Tage werden anstrengend, lang, Freizeit habe ich eigentlich keine. Es ist inzwischen Donnerstag. Der Go Live startet, die Mitarbeiter des Kunden haben einige Probleme, keine groben Patzer, insgesamt war es erfolgreich. Wir verabschieden uns am Freitag gegen um 1, Heimreise, 18:00 Ankunft zu Hause.

 

Das Wochenende? Ein Trott, Wäsche waschen, Freunde nebenbei treffen, Abends eine Grillrunde, Sonntagmorgen schnell Mails gecheckt, der nächst Go Live steht an. Gesammeltes Meeting Sonntagabend, irgendwo in Bayern 18:00, Anreise beginnt Sonntag 14:00.

 

Montagmorgen, nach dem Meeting und dem Abendmahl am Sonntag, müssen wir um 7 beim Kunden sein und Anlaufunterstützung geben, die ersten beiden Tage verlaufen ohne Probleme, sogar die Arbeitszeiten können eingehalten werden. Dienstagabend dann der Anruf aus der Zentrale, in einer Filiale 150km weiter „brennt“ es. Wir checken aus dem Hotel aus und auf geht’s zur nächsten Filiale. Neues Hotel, neue Mitarbeiter, Stress ohne Ende, die Arbeitszeiten werden einmal mehr mit Füßen getreten, das es Abends noch ein Essen mit den Kollegen gibt, gehört natürlich zum guten Ton. Es ist Freitagmittag Abreise, 16:00 Ankunft zu Hause, der Trott des Wochenendes beginnt erneut.

 

Montag, ein ruhiger Tag. Ich besuche einen Kunden keine Stunde von mir entfernt. Eigentlich sollte es ein Homeoffice-Tag werden, doch ich übernahm einen kleinen Job für einen Kollegen. Mittag war ich wieder zu Hause. Der Rest Tages erlebe ich mit Büroalltag, für die kommenden Tage im Hotel, nehme ich mir die Belegarbeit der Freundin mit. Zur Vorkontrolle. Dienstagmorgen, Meeting in Würzburg, ich fahre früh los und erlebe was? Einen brennenden LKW, fast direkt vor mir, ich stehe 1,5h und schau zu, wie die Feuerwehr es kontrolliert abbrennen lässt. Komme im Endeffekt 30min zu spät. Das Ende vom Meeting, Mittwoch 14:00, eine Abreise zu humanen Zeiten war also drin. Donnerstag 8:30: Fahrzeugtausch im 250km entfernten Ort, ich fahre zu „meiner“ Werkstatt, tausche den Wagen und fahre weiter nach Berlin, das nächste Meeting wartet. Pünktlich begonnen und fast pünktlich zu Ende, sehe ich an diesem Tag sogar ein Freund am Abend, geh mit ihm was Essen und ins Kino, es ist 23:00 bis ich im eigenen Bett lande, Freitag darauf, erneut Treffen in Berlin mit anschließender Weihnachtsfeier im Filmpark Babelsberg, Samstag Heimreise.

 

Das übliche WE, ich erspare es euch. Die 4. Woche des Monats bricht an, Schulung in Salzburg, der Montag ist der freien Anreise gedacht, der Rest der Woche ist entspannend, wenngleich enorm viel Wissen wie in ein Schlachtvieh die Nahrung hineingestopft wird.

 

Bilanz nach 4 Wochen Arbeit als Außendienst? Kilometerleistung von grob 5500km (ohne Private Kilomenter), Hotelkosten von gerundet 1000€, Spritkosten, Verschleiß, Wertverlust vom Auto etc. will ich gar nicht mit einberechnen, alles zzgl. Meines Gehalts. Und so ganz nebenbei schreibe ich in meiner faktisch nicht vorhandenen Freizeit in einem Hotel dieser Welt diesen Blogartikel. Es ist kurz vor 1, ich habe noch 6h Schlaf, Gute Nacht.


31.05.2011 00:15    |    breakerxvii    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Alltag, München, Städtetest, Verschwörungstheorie

…die kennt kein Schwein, da wohnt keine Sau und Unterhaltung gibt es auch nicht wirklich. Es sind die Art Städte, wo man sagen kann: da haste nichts verpasst, überall tobt das Leben, da garantiert nicht, da ist man gekommen um ganz schnell zu flüchten, es werden extra Umgehungsstraßen gebaut... Ich wette es fallen jedem sofort unzählige dieser Städte ein, doch die nachfolgenden Städte gehören so gar nicht in diese Kategorie.

 

Es sind Städte wo ich einfach nicht leben wöllte, mal besuchen OK, mal die Innenstadt anschauen, kein Problem, aber dort wohnen, ne no way! Es sind so Städte wie Chemnitz, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Rostock oder auch München. Ich muss jetzt mal ehrlich sagen: ich hasse München.weiterlesen


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Background

Meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und komplex. In Gedanken: *Tüte Vollmilch kippt um*

 

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Auf dem Weg der Erleuchtung

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  • 06.07.20: Neuer Leser: C-Max-1988

Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.