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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

18.11.2011 13:02    |    breakerxvii    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Fahrbericht, III (13), Scirocco, VW

Es ist noch gar nicht so lang her, da verwöhnte ich euch mit einem Zwischenbericht zu meinem aktuellen Wagen, dem Scirocco III. Heute hat sich die Fahrzeugdisposition bei mir gemeldet: Herr Breaker, ihr neuer Wagen steht bereits auf dem Hof, machen Sie bitte einen Termin zur Übergabe aus.

 

Ehrlich gesagt kam dieser Anruf sehr überraschend, die Ausgabe des neuen wurde gut einen Monat vorgezogen und der Rocco hat nun ca. 15.000km auf dem Tacho stehen. Das heißt, seit dem letzten Bericht bin ich gerade mal 5.000km gefahren, aus diesem Grund wird der heutige Abschlussbericht kürzer als sonst – zumal ich ja bereits im Zwischenbericht eine Menge geschrieben habe.

 

Der Zwischenbericht ist in meinen Augen auch schon fast Aussage genug. Bei keinem anderen Fahrzeug zuvor habe ich einen solchen Zwischenbericht geschrieben, der Rocco steht für Spaß und Freude am Fahren und ich muss mir eingestehen: es hat mir wirklich Spaß gemacht diesen Wagen zu fahren. Immer wieder habe ich mich erwischt wie ich aus dem langweiligen Autobahnentrott einen Umweg über Landstraßen gemacht habe, nur um Kurvenräuber zu spielen oder einfach den Sound des Autos zu genießen. Keine Frage, vieles des „Sounds“ kommt vom integrierten Soundgenerator, aber dieser arbeitet so gut, das man annimmt es handel sich um den echten Motor.

 

Eine Frage von euch war immer wieder: wie ist das Platzangebot im Fond? Ich schaffte es leider nur einmal das Auto komplett mit 4 Menschen voll zu kriegen, über eine Tour von ~100km saß sogar ich einmal hinten und ich muss sagen, dass es erträglicher ist, als ich erst angenommen habe. Zwar ist das hineinkriechen mehr als nur umständlich, aber wer einmal drin sitzt, der sitzt relativ gut – wenn auch hart. Störend wirkt nur die Barriere zwischen den beiden Sitzen – vor allem wenn gerade Nähe gesucht wird.

 

Zu meinem erstaunen war der Rocco auch ohne Probleme auf langen Strecken fahrbar. Kurze Stöße schluckt das Fahrwerk ziemlich gut, einzig lange Bodenwellen sind mit dem Fahrwerk nervig. Das konnte ein Sportfahrwerk vom Passat bedeutend besser... ja ich weiß Äpfel und Birnen.

 

Was ich mir für die Modellpflege (Nachfolger) beim Rocco in jedem Fall wünsche:

  1. Seitenspiegel automatisch abblendbar – die niedrige Sitzposition und ein faktisch ständig blenden anderer Verkehrsteilnehmer ist in der dunklen Jahreszeit wirklich unerträglich.
  2. Einen tote Winkel Assistent – es ist fast unmöglich im 3 spurigen Stadtverkehr ein Verkehrsteilnehmer im toten Winkel zu erkennen. Selbst mit drehen des Kopfes habe ich 2x ein Hupen hinter mir gehört.
  3. besser gedämmt Plasteverkleidungen im Fondbereich
  4. dynamisches Kurvenlicht
  5. Lendenwirbelstütze auch bei Stoffsitzen
  6. Brillenfach / Haltegriffe im Himmel
  7. Zentrale Innenleuchte im Fondbereich

 

Ich kann nicht beurteilen ob diese Veränderungen in der Praxis realisierbar sind, aber wünschenswert sind sie alle mal. Sobald sich die Gelegenheit bietet werde ich dieses Fahrzeug erneut bestellen… ich mag es gegrüßt zu werden :)


03.11.2011 13:18    |    breakerxvii    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Accessoires, Alltag, Fan-Stuff, GTI

GTI-JackeGTI-Jacke

Kennst du das? Du magst nicht nur deine Automarke, sondern du bist ein richtiger Fan davon. Vielleicht arbeitest du ja auch genau bei einem Autohaus „deiner“ Marke oder gar direkt beim Hersteller. Was gibt es da besseres als sogenannter Fan-Stuff?

 

Schließlich will man nicht nur die Marke fahren, Tunen, man will sie (er)leben. Kleidung, Anhänger, Accessoires und das teilweise auch echt teuer. Eine schicke „Markenuhr“ kostet nicht selten mehrere hundert Euro. Für ein Modellfahrzeug auch nicht selten 50€, ein Porsche kostet auch gern mal das drei bis vierfache.

 

Anhänger hingegen die gern mal 15 bis 30€ kosten sind in meinen Augen total überzogen. Allerdings, Kleidungsstücke, Jacken und/oder Shirts, da werde ich ab und zu mal. Wie schaut es da bei euch aus? Ist euer Kleidungschrank voll mit solchen Fan-Stuff oder geht sowas völlig an euch vorbei?


02.11.2011 18:58    |    breakerxvii    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: Shortcuts

RückspiegelRückspiegel

Meine Plaste-Karte wird durch den Scanner gezogen, ein Preis erscheint, ich tippe die PIN ein, nehme die Quittung entgegen und setze mich voller Freude wieder zurück in mein Auto. 600Km liegen hinter mir, 600km freie Fahrt, mal gemächlich, mal etwas sportlicher, mal über die Autobahn und mal über Feld und Wiese.

 

Der Weg hinter mir, nichts als eine große Staubwolke die ich hinterließ, ich wirbelte den ganzen Dreck auf und bis er sich wieder legt und sich neu ordnet, ich habe alles durcheiandern gebracht. Schön mit anzusehen, eine Anarchie unter Sandkörnern. Ob es mir die Sandkörner übel nehmen, das ich sie so durch den Wind gebracht habe oder vielleicht war es ihnen ja klar: So wie heute kann es nicht weiter gehen, da kommt das komische Auto das alles durcheinander bringt gerade Recht. Nun, ehrlich gesagt ich habe keine Ahnung was Sandkörner denken.

 

Das Gefühl von Freiheit durchströmte den Körper, ich habe mich zu aller erst von allen Dingen befreit, die scheinbar im Wege standen und nun sitz ich hier, und schaue auf den lächerlichen Betrag von knapp 80€ für eine Tankfüllung Benzin, die Verbrauchsanzeige meldet irgendwas um die 11l/100km. Ist das der Gegenwert von einer Zeit gefühlter Freiheit? Vielleicht bin ich der einzige der diesen Wert zu schätzen weiß, der daran Freude empfindet Sprit, Geld, einfach so hinten aus dem Auspuff zu verblasen, ein Leben im Takt, ein auf und ab wie ein Pleuel, ständig neue Explosionen ausgesetzt die mich voran bringen… Ok, das wird mir grade zu philosophisch, das überlasse ich besser anderen.


25.10.2011 08:58    |    breakerxvii    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: III (13), Scirocco, VW, Zwischenbericht

Es liegen nun bereits knapp 10.000km in dem Scirocco III hinter mir, Grund genug einen kleinen Zwischenbericht zu schreiben. Das wichtigste was ich bereits gelernt habe: Rocco-Fahrer in Deutschland grüßen sich! Mit Lichthupe oder einfaches Hand heben ist egal und soll ich euch was sagen? Ich Grüß zurück! Es ist ein tolles Gefühl mit Wildfremden diese Leidenschaft zu teilen.

 

Nachdem ich mich ja einst über die Verarbeitungsqualität bzw. die Qualitätsanmutung wunderte/ärgerte habe ich mich inzwischen daran gewöhnt und empfinde sie gar nicht mehr als so schrecklich. Dennoch: klappernde Gurte sind ein besserer Anschnall-Warnhinweis als jedes Piepen im Cockpit. Hier muss auf jeden Fall im nächsten Modell Abhilfe geschaffen werden.

 

Der Rocco hat mich weiterhin belehrt. Belehrt allen Unnützen Kram aus dem Auto zu werfen und dafür einen Ersatzkanister (5l) dabei zu haben. Nicht nur das er einfach keinen Platz bietet um viel Kram zu transportieren, auch fliegt ständig alles hin und her. Eine Notlösung wie ich diverse Dinge verstaut hebe, seht ihr auf eines der Bilder.

 

Einige von euch sagten, der Verbrauch würde noch deutlich unter 10l/100km fallen. Ich sage: Jaein. Ja: Bundesstraße sind 7-8l durchaus Realistisch, in einer Nacht sogar mal 6,xl. Aber sobald ich auf die BAB fahre ist ein Verbrauch unter 10l nicht mehr möglich, ab 130km/h säuft er schneller als man gucken kann, ab 180km/h wird es extrem. Das Ergebnis sieht man an der Tanksäule, grob aller 400km muss ich tanken fahren, eher früher damit ich nicht wie einst erlebt, mich regelrecht zur Tanksäule schleppe (daher auch der Ersatzkanister). Das sorgt dafür, dass ich meine Routen fast schon nach dem Tankstellennetz plane.

Allerdings, der Rocco ist echt Klasse von den Fahrleistungen. Mit 1400kg Leergewicht und 211PS macht man auf der BAB so ziemlich jeden Audi oder Mercedes nass. Man kann dies als sinnlosen Schwanzvergleich bezeichnen aber es macht einfach Spaß zu sehen, wie die Leute ihr Bodenblech regelrecht durchtreten um hinter her zu kommen.

 

Hervorragend auch die Sitzposition, sehr niedrig, fast schon wie in einem Go-Kart. Was allerdings unweigerlich nervt: fast jedes Auto blendet einem in der Nacht, wenn es hinter einem fährt. Es kommt so nicht selten vor das man von beiden Außenspiegel geblendet wird, der Innenspiegel blendet wenigstens automatisch ab.

 

Zum Platz hinten: ich habe es geschafft – wenn auch ich vorn unbequem saß – einen 55‘‘ TV zu transportieren. Vermissen tu ich allerdings echte „Kleiderhaken“. Das Sakko oder die Jacke einfach reinzuwerfen liegt einfach nicht in meiner Natur, die vorhandenen Haken sind zwar nett aber schlecht erreichbar und für einen Kleiderbügel zu klein.

 

Mit dem Kofferraum freundet man sich dann doch schneller an, als erst gedacht. Zwar ist er mit Koffer und Aktentasche voll doch mehr braucht man ja auch nicht. Unangenehm ist lediglich die hohe Ladekante sowie die kleine „Luke“ zum einladen. Der berühmte Wasserkasten geht dann bei älteren Herren wohl schon deutlich auf den Rücken.

 

Und obwohl der Text schon so lang ist: ein Highlight mit dem Rocco ist die Gegend hier in Südbayern: Kurvige Strecken, Berg hoch, Berg runter, ständiges Beschleunigen, durch die Kurven jagen… dafür ist der Rocco geschaffen. In Diesem Sinne, bis zum richtigen Fahrzeugtest.


24.10.2011 14:14    |    breakerxvii    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 55 Zoll, LED TV, Samsung, TV, UE55D6500

Da wir alle inzwischen gemerkt haben, das es draußen eher dunkel wird als wir es noch zum Sommer gewohnt sind habe ich mir gedacht: Warum eigentlich immer noch in die Röhre schauen? Ich brauche mehr Licht in der dunklen Jahreszeit, ein neuer Fernseher muss her!

 

Die Männer die das Lesen verstehen es: ich gucke nur, ich will gar nichts kaufen. Man fängt an sich zu informieren, sich zu belesen gar lässt man sich beraten. Nur um am Ende natürlich nichts zu kaufen, sondern einfach nur, das man einen Überblick hat. Es ist ja auch eine Masse neuer Technologie im Unterhaltung Sektor, sich da durchzuforsten grenzt an ein auswegloses Unterfangen.

 

So ging es mir anfangs leider auch. Ich gucke mal Chip.de, bei „meiner“ Spielezeitschrift oder auch mal Stiftung Warentest. Doch ein richtiges Urteil konnte ich mir einfach nicht bilden. Der örtliche Elektronikfachmarkt hatte keine für mich attraktive Glotze im Sortiment also musste ich mich weiter belesen. Bis, ja bis ich den Philips Cinema gefunden habe. Ein TV im seltenen 21:9 Format sowie Spectra 3 Ambilight (Beleuchtung an der Rückseite des TV Gerätes abhängig vom TV-Programm z.B. eine grüne Wiese, die Beleuchtung des Fernsehers wird grün). Eine unheimliche Entlastung für die Augen, im komplett abgedunkelten Raum.

 

Vorauswahl war nun also getroffen, doch wie genau verhält es sich z.B. mit der Darstellung von einer Xbox 360? Wie schaut normales TV aus? Ist dieses sonderbare Format wirklich der Bringer? Nun ich fasse es einmal ziemlich kurz: ich habe mich Letzen endlich dagegen entschieden. Im normalen Betrieb hätte ich nur 46 Zoll – bei 58 Zoll Originale Größe. Weiterhin: das (aktuelle) 58 Zoll Modell war noch nicht einmal auf dem Markt, das Modell des Vorjahres hingegen noch unverschämt teuer. Während des Streifzuges durch den Elektrofachmarkt blieben meine Augen schließlich immer wieder bei einem 55 Zoll LED TV von Samsung (UE55D6500) hängen. Sicherlich das Ambilight hat mich vollkommen überzeugt, aber bei Samsung gibt es keine Geräte die dies von Hause aus mitbringen, man kann eben nicht alles haben. Nach eingehender Beratung eines Verkäufers kaufte ich dann dieses Gerät.

 

Noch verspüre ich keinerlei Käuferreue. Die neue Glotze hat so ziemlich jeden technischen Schnick-Schnack was aktuelle Geräte können müssen, eigentlich sogar Funktionen von denen ich nicht mal gewusst habe, das ich sie unbedingt brauche. Aber eines ist sicher: ich werde die dunkle Jahreszeit erleuchten, also in meinem Zimmer versteht sich ;).


21.10.2011 13:36    |    breakerxvii    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Go-Kart, Rennen, Spaß

Die StreckeDie Strecke

Es riecht nach Benzin, Reifen und Schweiß, genauer gesagt: Männerschweiß. Man hört ein sonores Surren, ein quietschen und aufheulende Motoren, gelegentlich mal ein Wutschrei. Man sieht eine Bahn, ein zwei lange gezogene Kurven, ein paar Haarnadelkurven und immer wieder dazwischen Geraden zum Beschleunigen. Sie scheint nicht lang zu sein, doch hat sie Platz für 8 Karts. Go-Karts.

 

Mit 9PS unter dem hintern, Bremse, Gas und ein Lenkrad, mehr braucht dieser Sport nicht (mit Ausnahme einer Bahn, ein paar Kontrahenten, einen Streckenposten, eine Zeiterfassung,…). Die Rennleitung erklärt die Regeln, die Flaggen, die bunten Leuchten und gibt ein paar Streckentipps. Ich steige ein, mache es mir bequem, stelle mich an für die Einleitungsrunde.

Jetzt geht’s und wirklich los. Ich trete ein bisschen aufs Gas, habe noch Respekt vor dem Kart, vielleicht auch ein bissl Schiss vor die Geschwindigkeit. Der Arsch is keine 20cm über dem Asphalt, ich spüre jede Bodenwelle, jede noch so kleine Bewegung mit dem Lenkrad sofort mit einem Lenkverhalten gestraft, die Lenkung ist gelinde gesagt: direkt.

 

Die erste Runde ist geschafft: 30,4sec. In den folgenden 4 Einführungsrunden schaffe ich es meinen Durchschnitt auf 28,6sec zu reduzieren. Was nun folgt ist ein Wettbewerb, wir wurden in Gruppen eingeteilt abhängig unserer Zeiten in den Proberunden, innerhalb des Rennens erfolgt ein Fahrerwechsel. Der Kollegen beginnt das Rennen, er schlägt sich gut hat allerdings 2 Dreher dabei und wir rutschen ab auf den 3. Platz. Er kommt in die Box, ich bin an der Reihe.

 

Ich steige ein, alles geschieht so schnell es nur irgend möglich ist, durch den Wechsel wollen wir keine unnötige Zeit verlieren. Ich starte, trete voll durch, der Motor heult auf und mit einem Ruck bin ich mitten im Geschehen. Die lange gerade gleich zum Start zieh ich voll durch, es kommt dir Kurve auf mich zu, man sagt, ich brauch nicht bremsen, also bremse ich nicht, reize den Kurvenradius voll aus, die Planke kommt näher und näher, es sind nur cm die mich von ihr trennen doch ich komm rum. Der große Radius erlaubt auch die nächste Kurve fast mit vollem Speed zu nehmen, es folgt eine Haarnadelkurve, die Reifen quietschen ich bin rum. Jetzt ist Schluss mit Highspeed, es folgt eine Kurvenkombination, 180° links, 180° rechts die lang gezogene Kurve nehm ich mit durchgetretenen Gaspedal, eine Gerade, kurzfristige Höchstgeschwindigkeit, rechts, 180° Kurve links, wir sind wieder am Startpunkt und treten voll durch, doch es blitzen mir gelbe Stroboskoplichter entgegen, langsam fahren, irgendwer hat sich wohl gedreht, ich will in die Kurve fahren und ein Kollege fährt mir hinten rein, Drehung. Ich sehe ihn an mir vorbei fahren, komme aus eigener Kraft nicht mehr weiter. Weitere Fahrer überholen mich, der Verursacher bekommt eine Verwarnung ich bin auf Platz 5 von 6 abgerutscht.

 

Es beginnt der Kampf wieder aufzusteigen, versuche die Ideallinie zu halten, den richtigen Bremspunkt zu finden, die persönliche Rundenbestzeit beträgt am Ende 26,8 sec, gereicht hat es dank weiterer (von andern ausgelösten) 2 Dreher letztlich für einen grandiosen 6 Platz. Wenigstens haben wir einen Trostpreis bekommen, die Plätze 2-5 haben nichts bekommen :D


12.10.2011 07:18    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Heizen, kalte Jahreszeit, Thermometer, Winter

ThermostatThermostat

Na? Habt ihr es schon bemerkt? Bestimmt oder? Also ganz sicher… möchte man meinen oder zumindest hoffen. Aber ich will mal nicht so sein, ich mach es einfacher. Da ich von dem Schubladendenken aus gehe, das jeder der seine Zeit in einem Forum wie Motor-Talk vertreibt (und dabei ganz nebenbei Blogs wie diesen liest), seine Zeit mehr in der Werkstatt mit den Kumpels verbringt als zu Hause in den eigenen 4 Wänden, mehr Werkzeug im Schrank hat als Besteck in der Küche, im Januar sich wundert warum kein Wet Tshirt Contest mehr stattfindet und, das wohl wichtigstes, keine Freundin hat, tja der hat es sicher nicht gemerkt. Es wird kalt.

 

Also, jetzt nicht so richtig kalt, das wir schon kratzen oder die Hände warm rubbeln müssten, nein eher so, locker, luftig, regnerisch kalt. Der Dunst am Morgen ist mitunter nicht mehr der eigene – denn den kann man nicht sehen – nein man nennt es Nebel. Die Viecher die uns jeden Morgen den letzten Nerv rauben nennt man im Übrigen: Rehe oder Wildschweine ab und zu gar ein Fuchs. Aber, ich schweife ab, was ich eigentlich sagen wollte, für all die, die eben kein weibliches Thermometer ihr eigen nennen dürfen: es bricht wieder die kalte Jahreszeit an.

 

Grund genug sich einmal mehr über das Heizen Gedanken zu machen. Klar weibliche Intuition die wir Männer alle haben sagen: „Mir is kalt, mach Feuer und warm!“ Der Männliche Instinkt sagt: „ Nimm ne Decke und halt den Sabbel Ja sofort!“

 

Aber mal im Ernst: wie ist es bei euch? Wann wird angefangen zu heizen? Mehr oder weniger Sinnlos die Bude zu erwärmen? Von O bis O wie son Winterreifen? Oder Doch sofort im Sommer wenn es mal weniger als 15°C sind? Ich für meinen Teil warte bis es kalt wird.


11.10.2011 19:12    |    breakerxvii    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: Alltag, Automatik, Automatische Funktionen, Light Assist, Regensensor, Sicherheit

Lichtschalter Scirocco IIILichtschalter Scirocco III

Knöpfe, Schalter, Button, versteckte Funktionen, Schalthebel… es gibt unzählig Dinge, die ich in meinem Auto nicht mehr – oder nur selten – anfasse. Ich mein, dass es eine Automatik gibt die mir das Schalten abnimmt, das ist ja nichts wirklich Neues mehr. Daran gewöhnen sich die Menschen mehr und mehr.

 

Doch wie sieht es mit anderen Knöpfen aus? Ein Beispiel gefällig? Das Automatische Abblenden der Innen- und Seitenspiegel. Das kann man über einen Knopf (am Innenspiegel) deaktivieren. Macht das Sinn? Nö! Warum sollte ich es auch abschalten? Die Funktion ist Klasse, gibt mir ein Fünkchen mehr Sicherheit und aktiviert stört es mich am Tage nicht, ich habe als nur Vorteile.

 

Nächstes Beispiel? Der Lichtschalter. Er hat so eine tolle Automatik-Funktion. Ich drehe den Schalter auf „Auto“ und das Auto schaltet automatisch zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht hin und her und hin und her. Was mache ich? Nichts. Ich rühre den Lichtschalter nicht einmal an, ignoriere ihn vollkommen und es funktioniert.

 

Aller guten Dinge sind 3: Das Fernlicht. Eine Automatik sorgt dafür, dass einmal aktiviert, es automatisch ohne mein Zutun zwischen Fern- und Abblendlicht für (m)eine optimale Sicht führt. Vielleicht nicht immer genauso schnell und vorrausschauend wie dies ein Mensch kann, aber hey, ich rühr keinen Finger mehr und kann mich auf das wesentliche des Autofahrens konzentrieren: Das Fahren.

 

Im Übrigen gehe ich jede Wette ein, dass die Leute das natürlich auch alles selbst können, ohne irgendwelche Helferlein. Doch ich frage euch, habt ihr es einmal getestet? Könnt ihr wirklich „mit“-reden oder sagt ihr aus Prinzip: ich kann alles auch allein machen? Den, seien wir mal ehrlich, das Fahren wird nicht sicherer wenn die Aufmerksamkeit (freilich im Millisekunden Bereich) für andere Dinge wie z.B. das Licht anschalten gewidmet wird.


20.09.2011 21:43    |    breakerxvii    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Alltag, Arbeit, Autobahn, Autobahnfahrt

BABBAB

Wir haben die erste Woche in einem Monat, ein Montag. Ich komme gegen Mittag an, am Donnerstag geht unser Kunde mit der neuen Software in den Echtstart, den Go Live wie wir im Fachjargon zu sagen pflegen. Doch bis dahin muss noch einiges passieren. Zwar passen die meisten Systemparameter bereits, doch die Mitarbeiter müssen noch einmal ein wenig geschult werden und das riecht nach Arbeit.

 

Montagabend irgendwann gegen 18.00 lande ich im Hotel, es wird noch zu Abend mit den Kollegen gegessen. Die folgenden Tage werden anstrengend, lang, Freizeit habe ich eigentlich keine. Es ist inzwischen Donnerstag. Der Go Live startet, die Mitarbeiter des Kunden haben einige Probleme, keine groben Patzer, insgesamt war es erfolgreich. Wir verabschieden uns am Freitag gegen um 1, Heimreise, 18:00 Ankunft zu Hause.

 

Das Wochenende? Ein Trott, Wäsche waschen, Freunde nebenbei treffen, Abends eine Grillrunde, Sonntagmorgen schnell Mails gecheckt, der nächst Go Live steht an. Gesammeltes Meeting Sonntagabend, irgendwo in Bayern 18:00, Anreise beginnt Sonntag 14:00.

 

Montagmorgen, nach dem Meeting und dem Abendmahl am Sonntag, müssen wir um 7 beim Kunden sein und Anlaufunterstützung geben, die ersten beiden Tage verlaufen ohne Probleme, sogar die Arbeitszeiten können eingehalten werden. Dienstagabend dann der Anruf aus der Zentrale, in einer Filiale 150km weiter „brennt“ es. Wir checken aus dem Hotel aus und auf geht’s zur nächsten Filiale. Neues Hotel, neue Mitarbeiter, Stress ohne Ende, die Arbeitszeiten werden einmal mehr mit Füßen getreten, das es Abends noch ein Essen mit den Kollegen gibt, gehört natürlich zum guten Ton. Es ist Freitagmittag Abreise, 16:00 Ankunft zu Hause, der Trott des Wochenendes beginnt erneut.

 

Montag, ein ruhiger Tag. Ich besuche einen Kunden keine Stunde von mir entfernt. Eigentlich sollte es ein Homeoffice-Tag werden, doch ich übernahm einen kleinen Job für einen Kollegen. Mittag war ich wieder zu Hause. Der Rest Tages erlebe ich mit Büroalltag, für die kommenden Tage im Hotel, nehme ich mir die Belegarbeit der Freundin mit. Zur Vorkontrolle. Dienstagmorgen, Meeting in Würzburg, ich fahre früh los und erlebe was? Einen brennenden LKW, fast direkt vor mir, ich stehe 1,5h und schau zu, wie die Feuerwehr es kontrolliert abbrennen lässt. Komme im Endeffekt 30min zu spät. Das Ende vom Meeting, Mittwoch 14:00, eine Abreise zu humanen Zeiten war also drin. Donnerstag 8:30: Fahrzeugtausch im 250km entfernten Ort, ich fahre zu „meiner“ Werkstatt, tausche den Wagen und fahre weiter nach Berlin, das nächste Meeting wartet. Pünktlich begonnen und fast pünktlich zu Ende, sehe ich an diesem Tag sogar ein Freund am Abend, geh mit ihm was Essen und ins Kino, es ist 23:00 bis ich im eigenen Bett lande, Freitag darauf, erneut Treffen in Berlin mit anschließender Weihnachtsfeier im Filmpark Babelsberg, Samstag Heimreise.

 

Das übliche WE, ich erspare es euch. Die 4. Woche des Monats bricht an, Schulung in Salzburg, der Montag ist der freien Anreise gedacht, der Rest der Woche ist entspannend, wenngleich enorm viel Wissen wie in ein Schlachtvieh die Nahrung hineingestopft wird.

 

Bilanz nach 4 Wochen Arbeit als Außendienst? Kilometerleistung von grob 5500km (ohne Private Kilomenter), Hotelkosten von gerundet 1000€, Spritkosten, Verschleiß, Wertverlust vom Auto etc. will ich gar nicht mit einberechnen, alles zzgl. Meines Gehalts. Und so ganz nebenbei schreibe ich in meiner faktisch nicht vorhandenen Freizeit in einem Hotel dieser Welt diesen Blogartikel. Es ist kurz vor 1, ich habe noch 6h Schlaf, Gute Nacht.


18.09.2011 20:44    |    breakerxvii    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Ersteindruck, III (13), Scirocco, Scirocco III, Volkswagen, VW

Wie angekündigt hier der erste Eindruck zu dem neuen Wagen, den ich gegen den Passat B7 eingetauscht habe, ein Scrirocco III 2.0TFSI (210PS/Benzin – der Motor aus dem aktuellen GTI). Da dies nur ein erster Eindruck ist, werde ich euch daher mit Gefühlen und Gedanken überschütten die mir gekommen sind, als ich mich hineinsetzte. Was ihr immer im Hintergrund haben müsst: ich kam aus einem Passat, quasi eine Klasse über dem Rocco. Details zu der Ausstattung findet ihr im Fahrzeugprofil.

 

Ich sah ihn in der Halle stehen, stellte den Passat daneben und verlud meine Utensilien. Von außen sieht der Rocco wirklich schick aus, da hab ich gut konfiguriert. Die schwarzen 19‘‘ Felgen in Verbindung mit Deep Black als Außenfarbe, gekrönt mit abgedunkelten Heckscheiben, sieht wirklich großartig aus. Es wirkt wie eine Katze, die mit dem Arsch wackelt, bevor sie losspringt.

 

Beim Umladen bemerkte ich aber: Dies ist keine Reiselimousine, dies ist ein Sport Coupé. Ablageflächen sind faktisch nicht vorhanden, nicht mal für eine kleine Flasche ist in der Türverkleidung Platz! Der Kofferraum ist faktisch mit einem Reisetrolley gefüllt (siehe Bild). Naja aber sowas haben wir ja auch nicht bei einem Rocco erwartet. Inwiefern sich der Platzmangel bei mehreren Insassen bemerkbar macht, werden die nachfolgenden Wochen zeigen.

 

Eingestiegen, angeschnallt (das heißt, erst mal nach dem Gurt gesucht…) und bis zur ersten Ampel fehlte hier bereits ein eigenständiger GRA-Hebel. Nur 3-4 Knöpfe sollen einen eigenständigen Hebel wettmachen? Nicht wirklich. An der Ampel gewohnt bis zum Stillstand abgebremst, von der Bremse gegangen, doch der Wagen wollte wieder los?! Kein Auto Hold: Fuck!

 

Allgemein fehlt mir mehr Qualität. Das Amaturenbrett kommt mit einer sehr groben Struktur daher, viel Plaste u.a. an den A und B Säulenverkleidungen, klappernde Gurte auf der Rückbank und in dem Getränkehalter in der Mitte gibt es ebenfalls keine „Greiffunktion“.

 

Weiterhin fehlt mir „mein“ dynamisches Kurvenlicht, jetzt habe ich nur noch ein lächerliches Abbiegelicht durch die Nebelscheinwerfer. Das es hinten keine wirkliche Sicht gibt, war zu erwarten, schlimmer hingegen: es wurde vergessen die Schutzkappe bei der Rückfahrkamera ab zu machen, sodass ich ganze 2 Tage dachte, ich hätte keine.

 

 

Nach dieser Flut an negativen Punkten kommen wir zum Positiven. Der Wagen ist Motortechnisch eine Granate. Er zieht sauber durch, Soundtechnisch wird man einfach nur verwöhnt (beachtet ich komme von einen Diesel), der Wagen ist ein reines Spaßmobil, ein Kurvenräuber und liegt auf der Straße wie ein Brett. Das Fahrwerk ist klar sportlich, aber nicht Bretthart die Lenkung ist herrlich direkt.

 

Abschließend ein Wort zum Verbrauch: unter 10l/100km war bei mir noch nicht drin. Realistisch eher bei 11-12l.


17.09.2011 12:25    |    breakerxvii    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: 3C (B7), Fahrbericht, Fahrtest, Passat, VW

Es ist wiedereinmal soweit, der Breaker hat mit seinem Passat B7 über 26.000km von Mai bis September gefahren und was kommt typischerweise bei einem Autowechsel? Genau, ein Fahrbericht, der Ersteindruck muss schließlich bestätigt werden – oder auch nicht je nach dem.

 

Womit fange ich den an? Am Besten, das macht man bei Kritik immer so, wir fangen mit dem positiven an. Der Motor, welcher nun nicht der neueste im VW Regal darstellt, ist wirklich für lange Strecken gemacht. Es ist keine Rennmaschine, ab 180km/h ist Schluss mit dem Beschleunigungswahnsinn und ich hab ihn auch meist nicht unter 8l bewegen können, doch dennoch gab es Fahrten, da stand sogar eine 3 vor dem Komma. Im Direkten Vergleich zum Passat B6 ist er sparsamer, was aber auch am fehlenden Allrad (Gewicht) liegen kann. Beim Stichwort Allrad: der Frontriebler fährt sich erstaunlich gut, fast wie auf Schienen bewegt er sich über die BABs, bei hohen Kurvengeschwindigkeiten (jenseits der 200km/h) merkt man aber, wie das Fahrwerk an seine Grenzen stößt. Zum Fahrwerk sei gesagt, es ist ein „Sportfahrwerk“, in Wirklichkeit ist es aber eher ein sportlich orientiertes Comfortfahrwerk – aber man erwartet in einem Passat auch kein Fahrwerk wie es z.B. im GTI verbaut wird. Schnelle Kurven und Lastwechsel meistert der Passat sehr souverän, das große Lenkrad (sowie der vergleichsweise große Lenkeinschlag) macht aber keinen Spaß dabei.

 

Zum Komfort im Innenraum bleibt die unangenehme Lautstärke ab 200km/h, die Sitze waren hervorragend, selbst auf langen Touren tat mir nicht der Arsch oder der Rücken weh. Kritikpunkt hier war wieder die Mittelarmlehne, die höhen verstellbaren Stufen fand ich entweder zu hoch oder zu niedrig. Richtig gut hingegen, die straffe Polsterung des Leders. Der Ledergeruch der ersten Wochen verflog, konnte aber noch ganz leicht noch bei den 26tkm noch wahrgenommen werden. Beim Platz konnte der Passat wirklich glänzen, hinten sowie wie vorn, konnte stets alle bequem sitzen, mehr Platz in dieser Preiskategorie bietet wohl nur noch ein Skoda Superbe (dank des längeren Radstandes). Im Kofferraum passten drei Trolleys inkl. je 3 Aktentaschen und Notebooktaschen. Für den Familienausflug also Ideal („Koffertest“ siehe Bild).

 

Pluspunkt im Detail: Die Gegenstücke der Gurte wurden gepolstert, sodass kein klappern entstehen kann. Um das Klappern noch einmal aufzugreifen, während ich bei Bassintensiven Liedern in den ersten 15tkm nichts laut vibrierte, gab es mit Abgabe des Fahrzeuges bereits diverse Stellen, die sich bemerkbar machten. Weiterer Kritikpunkt, ich musste regelmäßig den Innenspiegel neu für mich einstellen. Die Vibration bei Liedern sorgte scheinbar dafür, das sich der Spiegel stets minimal verstellte. Die restliche Optik und Haptik sowie der Qualitätseindruck war wirklich gut, beim Klopfen auf diese Teile klang es aber dann doch billig.

 

Eine Situation die ich beim Passat zuvor so nicht miterlebte, bei starken Bremsungen wird das Heck des Passates erstaunlich „leicht“ und fing an zu schlingern. Dies stellt aber eher ein Limousine-Problem dar und kein spezifisches Problem des Passates (Annahme). Auch ist mir unbekannt, wie sich die Reifen so stark abnutzen konnten, mit quietschenden Reifen bin ich nun weiß Gott nicht losgefahren.

Ein Fazit fällt schwer, es ist ein gutes Allrounder-Auto, mit hervorragenden „Familien-Eigenschaften“. Man fühlt sich auf der BAB wohler als in der Stadt, trotz Heckkamera. Jedoch fehlt mir für die BAB noch der Tick mehr Leistung bzw. ein kürzer Übersetzer 6. Gang (in Verbindung mit einem weiteren 7.). Ausfälle gab es lediglich (mal wieder) beim RNS510, ganze 2x komplett abgestürzt, sowie mitten bei er Fahrt hat die Routenberechnung nicht mehr gewollt (fehlende Navigation, gefrorene Restkilometeranzeige etc.).

 

Ein Ersteindruck vom neuen, gibt’s die Tage.


06.09.2011 21:49    |    breakerxvii    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: BMW, Ersteindruck, Mini, Mini Cabrio, Probefahrt, Testfahrt

Es soll noch Fahrzeuge geben, von anderen Herstellern. Ja, liebe Leser, es gibt nicht nur VW oder Audi. Selbst Skoda sollte euch noch ein Begriff sein, aber ich rede von anderen Marken. Um ein Rätsel in der Geschichte der Automobile zu lüften, beschreibe ich euch heute, einen Eindruck einer Probefahrt eines sogenannten Mini Cabrios.

 

Wie komme ich eigentlich zu dem Auto? Es war Samstag Vormittag, der arme Breaker geht in seiner Stadt seines Weges, da erblickten seine müden Augen um halb 11 in der früh, einen BMW-Mini Stand, mitten im Stadtzentrum mit den dicken Werbebannern: noch heute Mini Probe fahren (Benzin und Kilometer frei).

 

Gesagt getan, eine Mini-Fan-Freundin rangeholt und ins Auto eingecheckt. Leider durfte ich noch nicht den starken 180PS Motor fahren (ich war zu jung), man überließ mir erst einen 90PS Mini, bis… ja bis der Cabrio den ihr oben seht kurz vor meiner Abfahrt auf den Platz rollte. Kurze Belehrung für die 122PS Benziner Maschine, kurze Einweisung in die Verdeck-Automatik, sowie Start-Stop Funktion und schon zischte ich vom Platz.

 

Der erste Eindruck war ein gewisses Go-Kart Feeling. Niedrige Sitzposition und Frontscheibe und eben, wenig Platz, halt wie in einen Go Kart. Vielleicht bin ich vom aktuellen B7 auch nur verwöhnt was Platz angeht.

 

Kommen wir zu anderen subjektiven Empfindungen. Der Motor schien für das Gewicht des Fahrzeuges die untere Grenze zu sein, darunter würde ich kein Mini Cabrio fahren wollen, er ging flott, aber einen Geschwindigkeitsrausch bekam ich deswegen nicht. Zugegebenermaßen wollte ich nach 1-2 Runden über 130km/h eh nicht mehr so schnell fahren. Mit offenen Verdeck verstand man sein eigens Wort nicht mehr, bei geschlossenen Verdeck hat es unangenehm im Innenraum gehallt. Das Auto ist offenbar nicht für eine nette Konversation gedacht, sondern nur zum stillen Cruisen, allein, max. zu zweit. Die Pseudorückbank vergessen wir ganz schnell wieder.

 

Kommen wir zur Innenausstattung. Man kann es konsequent nennen, was Mini da betreibt. Die Schalter und Knöpfe sind oftmals klein und haben auch nur einen Mini-Qualitätseindruck bei mir hinterlassen. Schlimm vor allem das Multifunktionslenkrad, das mir kein Feedback beim drücken des Knopfes gab. Kultig wie eh und je: die Hebelschalter sowie die Tachoanzeige in der Mitte, welche aber auch nur für den Beifahrer interessant ist, dem Fahrer wird ein digitale Geschwindigkeitsanzeige angezeigt, welche auch die einzig interessante für den Fahrer darstellt.

 

Ich habe leider nicht die Zeit gemessen, wie schnell das Verdeck geschlossen hat, es war jedenfalls keine Ewigkeit, für den Alltag wird es wohl ausreichen.

 

Gefahrene Kilometer: ~400, Durchschnittsverbrauch lag bei gerundet 7l/100km was ich bei meiner Fahrweise als Akzeptabel empfand, kaufen würd ich ihn trotzdem nicht, dafür hat BMW jetzt weitere Kundendaten von mir.

 

Da dieser Blog keinen wissenschaftlichen Charakter haben will, kann ich so frei sein und bereits an dieser Stelle mit zahlreichen fehlenden Informationen den Artikel beenden, es ist nur ein Eindruck.


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  • 06.07.20: Neuer Leser: C-Max-1988

Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.