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31.08.2010 17:15    |    breakerxvii    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Bautzen, Hochwasser, Hochwasser 2010, Regen, Überflutung, Wasser

Unglaublich aber wahr, der Sommer ist vorbei. Der regenreichste Sommer ever. Hier in Bautzen sitzt man sozusagen an der Quelle von diversen Wasserspielen der letzten Zeit. Überschwemmungen hier, Keller unter Wasser dort und ein paar Tote beim Retten der Waschmaschine (…).

 

Vielleicht hätte ich diesen Blog bereits eher schreiben sollen, als die Lage quasi vor sich hin plätscherte. Doch ich hielt es für angebrachter meine Diplomarbeit fertig zu schreiben, als mich mit nassen Füßen und dreckigen Händen irgendwelche Sandburgen zu bauen.

 

Durch ein paar nette Menschen bei denen das Wasser genau vor der Haustür stand, sind die obigen Bilder entstanden. Die kleinen Flüsse spülten nahezu alles weg, was nicht fest verwurzelt war. Doch selbst das wurde weggespült. Man konnte die Wassermassen kaum in Worte ausdrücken, zu meinem Geburtstag stand ich auf den Balkon einer Freundin und konnte das kleine Flüsschen sehen. Ruhig dahin plätschernd, zu diesem Zeitpunkt war bereits alles wieder vorbei. Kaum vorstellbar das noch vor kurzem das Wasser bis zur Einfahrt stand, das Haus davor hat es schlimmer getroffen.

 

Die Bilder sind alle an den Krisenherden entstanden. Bilder zu Bautzen hab ich leider nicht organisieren können, dafür gibt’s das Video als Ausgleich (die Musik, ist... naja verlieren wir mal darüber keine Worte). Die Kommentare unter den Video waren allerdings erschreckend: „Lasst die Ossis doch absaufen“. Mit sträubten sich die Nackenhaare als ich das lass. Man muss es sich vorstellen, dass alles „unter“ der Friedensbrücke mehr oder weniger abgesoffen ist. Das Spreebad lag unter einer großen Schicht Schlamm, die Müllerwiese stand komplett unter Wasser und sämtliche Garagen dort in der Nähe standen ebenfalls unter Wasser. Die darin befindlichen Autos nun nur noch Schrottwert.

 

Ich kann darüber nun keine Worte verlieren, daher lasse ich die Bilder und Videos für sich sprechen. Danke an dieser Stelle noch einmal an alle Menschen, die mich fleißig mit Bilder versorgt haben.


30.08.2010 15:38    |    breakerxvii    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: About me, Alltag, Geburtstag

gabe-birthday-partgabe-birthday-part

Hmm, da hat man wieder seinen Ehrentag, seinen Tag, wo man das erste Mal die eigene Mutter traf oder auch den Tag, den wir schlicht Geburtstag nennen. Der 23. war es bei mir. 23 Da isse wieder diese tolle Zahl ;)

 

Und dennoch ist mir nicht zum feiern zu mute. Die Gründe sind vielfach verschieden, doch wisst ihr, was mich ankotzt? Die Menschen. Spezieller, Menschen die sich Freunde nennen. Freilich auch hier nicht alle, doch so einige gehen mir gegen den Strich. Es sind die Menschen, die man in seiner Kontaktliste aus unerfindlichen Gründen hat. Sie schreiben einem nie ein paar Zeilen, man kennt sie teilweise vom „sehen“. Manchmal teilt man eine gemeinsame Vergangenheit doch diese ist genau das: Vergangen.

 

Doch sind es genau diese Menschen, die einem sofort schreiben wenn man Geburtstag hat. Sie tun es nicht aus purer Nächstenliebe, den während sie noch gratulieren, fragen sie bereits, wo und wann die Feier stattfindet. Wo sie kostenlos trinken können und sich durchfressen können. Eine Nachricht im Jahr, des Geburtstages zur Liebe, eine Floskel der Vergangenheit, evtl. für das Gewissen In Wahrheit verachte ich diese Menschen zutiefst.

 

Ich mache seit Jahren ein großes Geheimnis um meinen Geburtstag, in keiner Community wird man „informiert“ wenn ich Geburtstag habe, der aufmerksame Profilbesucher sieht es lediglich daran, das auf einmal das Alter anstieg. Selbst feste Beziehungen erfahren meinen Geburtstag erst, am selbigen Tag, evtl. auch später. Gefeiert wird im kleinen Kreis, im Kreise von echten Freunden. Mitesser brauch man an einem solchen Tag nicht.


28.08.2010 21:59    |    breakerxvii    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: Alltag, Sims, Spontan, Wege, Zufall

wegewege

Gibt es einen großen Plan der uns alle umgibt? Wurde lange vor unserem Dasein von irgendwem festgelegt, wie wir wann was machen?

 

Einer Ex-Freundin von mir wurden mal die Karten gelegt. Ihr wurde prophezeit, dass wir uns trennen würden, obwohl wir perfekt zusammen passen würden und unsere Wege wieder zueinander finden und wir dort weiter machen, wo wir aufgehört haben (ok, also bei viel Herzschmerz :p). Nun wie dem auch sei. Gibt es also jemand oder etwas, das unser Schicksal plant? Können wir dann überhaupt noch von Schicksal reden? Oder gar so was wie Zufall? Ich hatte so viele komische „Zufälle“ in meinem Leben. Bin 5min später losgegangen, traf dann aber jemanden der ebenfalls durch komische Zufälle dann in mich rein rannte. Das alles wäre nie passiert, wenn ich pünktlich losgegangen wäre und die entsprechende Person nicht just wegen des schönen Wetters einen Umweg macht.

 

Stellt sich mir zwangsläufig auch die Frage, kann man noch spontan sein? Was wenn ich entscheide, dass ich jetzt gleich alles ausmache, das Tippen aufhöre und draußen ne Runde spazieren geh. Ist das dann spontan oder war es vielleicht genau der Plan?

 

Spielt irgendeine Macht irgendwo mit uns vielleicht Sims? (ich sollte mal wieder Sims spielen…) Und, warum sollte ich denn noch mein Leben leben, wenn es doch bereits alles vorherbestimmt ist? Vielleicht ist es ja auch vorher bestimmt, dass ich heute noch einen Unfall erleide?

 

Sollte man mal drüber nachdenken :confused:

 

denke nicht gedacht zu haben denn das denken der gedanken ist gedankenloses denken !


23.08.2010 22:54    |    breakerxvii    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Alltag, Autoschlüssel, Diplom, Verlegt

SchlüsselSchlüssel

Freitag, es ist 13:30 ich denk mir, Ok ich muss meinen Arbeitsplatz aufräumen, meine Diplomarbeit muss pünktlich 15.00 in Bautzen sein. Die Wegstrecke von der Arbeit bis zu BA beträgt mindestens 20min, je nachdem auch gern mal 25min.

 

14.00

Alles ist aufgeräumt, ich geh zum Auto.

 

14:05

Hm, da ich steh an der Heckklappe meines Autos, such meinen Schlüssel in der Tasche. Da isser nicht, Tasche ausgekippt, jedes Fach durchsucht, nichts. Im Beutel daneben geschaut: Nichts. Ein Gefühl der Panik machte sich breit, Wo ist mein Schlüssel?!? Erste Schweißperlen.

 

14:07

Ich geh zurück zur Arbeit. Vielleicht hab ich ihn beim aufräumen irgendwo verlegt.

 

14.25

Kein Schlüssel, nicht in dem Zimmer wo ich gearbeitet hab, noch in einem anderen Zimmer in denen ich heute war. Panik? Verzweiflung! Der Schweiß war inzwischen schon stärker.

 

14:26

Ich komme auf die Idee, dass ich meinen Schlüssel in einen Beutel warf, den ich dann in den Müll warf. Manchmal ist ja dumm, so was kann vorkommen.

 

14:30

Die Putzfrau hat bereits den Müll des Tages geleert und hat ihn draußen in die Tonne geworfen. Fuck. Ich geh nach draußen und durchwühle den Müll.

 

14:37

Ich bemerke, es gibt keinen Schlüssel im Müll. Während ich nun alle Hoffnung schon aufgegeben hab, geh ich zum Fenster für einen klaren Kopf. Und während die Sekretärin für mich bereits eine Fahrgelegenheit organisierte, nahm ich mir meine Sonnenbrille und ging den Weg des Tages noch einmal komplett ab. In Gedanken waren nur meine Autoschlüssel und die Tatsache, dass meine Diplomarbeit schon längst auf den Weg zur Uni sein sollte. Der Fakt, dass meine 3 Jahre Uni auf dem Spiel standen. Das T-Shirt war schon längst schweißgetränkt.

 

14:47

Nachdem ich Lidl und Bäcker abgegangen bin, nachgefragt hab, sah ich eine „Oma“ auf den Parkplatz stehen. Sie suchte und blickte umher, in den Händen, das gelbe Band, was ich so sehnsüchtig suchte. Mein Schlüssel.

 

14:48

Die Überzeugung das es mein Schlüssel war, dauerte nicht lang. Ich bekam ihn.

 

14:52

Ich sitz in meinem Auto und kann endlich auf den Weg zur Uni fahren. In 8 Minuten sollte ich 9Ampeln überwinden und knapp 20km zurücklegen. Ein Ding der Unmöglichkeit.

 

15:10

Ich kam an der Uni an, mein Betreuer wartete noch die 10min, die Arbeitsstelle hatte ihn informiert. Ich war total fertig. Schweißgebadet ging ich dann duschen.


09.08.2010 21:31    |    breakerxvii    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: About me

Es ist Dunkel, doch meine Füße tragen mich, der Weg ist hart, ich weiß nicht wo ich bin, doch meine Füße tragen mich. Hätte ich es wirklich tun sollen? Hätte ich nach einer 45km Inliner-Fahrt wirklich noch joggen gehen sollen? Es ist Dunkel, nur meine Füße tragen mich. Ich öffne die Augen, ein nasser Tropfen rinnt um das Gesicht, ist es Regen? Wie vor 2 Tagen als ich 44 km rannte? Im strömenden Dauerregen? Ich schließe die Augen und es wird Schwarz um mich herum. Dunkelheit breitet sich aus, ein Gefühl der Unsicherheit, es überfällt mich, macht mir Angst, wo ist mein Sicherheitsnetz? Wo ist der doppelte Boden wenn man ihn braucht? Die Sicherheitsleine? Die schützenden Hände? Wo ist mein Engel, wenn ich ihn brauch? Ich öffne die Augen, es blitzt mir die untergehende Sonne zu. Ihr grinsen veröhnt meine Gestalt auf dem Boden. Ich weiß noch immer nicht wo ich bin und schließe die Augen wieder. Meine Füße, sie tragen mich, tragen mich durch die Dunkelheit.

 

Dann, auf einmal, ein lautes Geräusch reißt mich aus meinen Gedanken, ich öffne die Augen, es blendet mich, doch ich kann nicht anhalten, meine Füße tragen mich, durch die Dunkelheit. Ehe ich mich versehe, merke ich wo ich renne, es ist eine Straße, irgendwo im Umkreis meines Wohnortes. Ich schließe die Augen, die Gefahr ist erstmals gebannt, mit lautem Getöse fährt das Auto vorbei.

 

 

Ich bin geknickt, ein Knicklicht in meiner Hosentasche fällt mir in die Hände. Ich bin wie dieses kleine Knicklicht, ich leuchte im Dunkeln, leuchte einen Strahl der Hoffnung aus, doch auch ich bin gebrochen, ich kann nicht mehr leuchten, der Glanz wird erstickt in der Dunkelheit die mich umgibt, der einstige Glanz, ausgelöscht. Ich warte auf den Engel, der es wieder zum Leuchten bringt.

 

Bis dahin, renne ich in der Dunkelheit, renne meine Füße blutig, renne, flüchte, fliehe. Ich schließ die Augen und lass es geschehen. oder doch nicht mehr?


05.08.2010 14:30    |    breakerxvii    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: Alltag, Haustiere, Katzen, Shortcuts

KatzeKatze

... will ich eine Katze sein.

 

Sie sind die wahren Punks unserer Gesellschaft. Ein freier uneingeschränkter Wille, hochnäsig haben Katzen kein Herrchen, sie haben Personal. Ihnen wird nichts Böses angerechnet, wenn ihnen das Futter nicht ansteht, wenn der Blumentopf heruntergefallen ist oder sie einem den ganzen Arm zerkratzen.

 

Alles mir nicht unsympathisch. Du willst faulenzen Chillen auf hohem Niveau? Sei eine Katze, niemand nimmt es dir übel! Du willst eine Frau, die sich dann um dich kümmert, wenn du und nicht sie es will? Kein Problem, sei eine Katze. Du willst Mausekino nicht im Auto erleben? Kein Ding, werd einfach ne Katze. Du lebst lieber allein, bist ein Misanthrop und suchst das andere Geschlecht nur auf, wenn du mal wieder Bock hast zu f*****? Mach dir keine Platte, werde eine Katze.

 

Im nächsten Leben will ich auch eine Katze sein :D


02.08.2010 17:56    |    breakerxvii    |    Kommentare (13)

Zitat:

Weißt du, weißt du was mir aufgefallen ist?! Es gibt keine Panik, wenn die Dinge vorhersehbar sind. Selbst wenn die Dinge grauenvoll sind. Wenn ich morgen der Presse erzähle, dass irgendein Bandenmitglied erschossen wird, oder ein Laster voller Soldaten in die Luft fliegt, gibt´s KEINE Panik. Weil all diese Dinge bereits eingeplant sind. Aber wenn ich dann sage, dass ein kleiner popliger Bürgermeister sterben wird, VERLIEREN PLÖTZLICH ALLE DEN VERSTAAAND!

Freitagabend, ich sitz auf der Couch, mach mit genüsslich ein Bier auf und schalt den Fernseher an. Nachrichten: Die Topthemen: Loveparade Trauerfeier – Oberbürgermeister war nicht da +++ Flächenbrände in Russland 30 Tote +++ Überschwemmungen in Pakistan hunderte Tote +++ Terror im Afghanistan 20 Tote +++ Wetter für das Wochenende.

 

Loveparade der oberböse Bürgermeister kam nicht zur Trauerfeier, Hass, Aggression und Rücktrittsforderungen werden laut. Es folgen Berichte über irgendwelche Flächenbrände, komische Überflutungen und verheerende Terrorattacken auf US-Soldaten...

 

Und soll ich euch was sagen? Bei all den Toten, Übel, Grauentaten überlege ich, warum meine Palme den Kopf hängen lässt. Die Opfer, alle sind Tot, ich kann ihnen eh nicht mehr helfen. Ich kenne sie nicht, das ganze tangiert mich peripher wie man so schön sagt. Echte Trauer will sich bei mir deswegen einfach nicht breit machen. Eher Trauer ich um eine vergangene Beziehung oder einen Angehörigen, als um Leute die ich nicht kenn. Versteht mich nicht falsch, ich find es eine Schweinerei das irgendwo Menschen sterben müssen, Kriege führen und es tut mir auf eine gewisse Art und Weise auch um deren Verwandten und Angehörigen Leid, aber echtes Mitgefühl kann einfach nicht entstehen.

 

Abgestumpft von der Gesellschaft, abgestumpft von den täglichen Input, abgestumpft wie meine Palme.

Und weil es so gut passt: Fettes Brot hat es einmal sehr treffend mit dem Lied „An Tagen wie diesen“ thematisiert. Ich denke es ist Aussagekräftig auch ohne das ich noch was dazu schreib.

Ein Wort noch zum obigen Zitat vom Joker aus dem Filme „The Dark Knight“. Ich finde es sehr treffend in Bezug auf die Loveparade. Im täglichen Wahnsinn auf deutschen Straßen verlieren Menschen ihr Leben, auftauchen tun diese nur in irgendeiner Statistik oder durch ein Straßenkreuz am Straßenrand. Was für ein Schlag ins Gesicht muss diese Trauerveranstaltung für all diese Toten sein? Tote auf der Straße interessieren niemanden mehr, die werden schon vom Straßendienst von der Straße gekehrt. Flugzeugabstürze oder Massenpaniken das ist dagegen schon mal ein Bericht wert.

 

Es folgt das Wetter, endlich mal was interessantes zum Abend.

 


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Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.