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25.10.2011 08:58    |    breakerxvii    |    Kommentare (39)    |   Stichworte: III (13), Scirocco, VW, Zwischenbericht

Es liegen nun bereits knapp 10.000km in dem Scirocco III hinter mir, Grund genug einen kleinen Zwischenbericht zu schreiben. Das wichtigste was ich bereits gelernt habe: Rocco-Fahrer in Deutschland grüßen sich! Mit Lichthupe oder einfaches Hand heben ist egal und soll ich euch was sagen? Ich Grüß zurück! Es ist ein tolles Gefühl mit Wildfremden diese Leidenschaft zu teilen.

 

Nachdem ich mich ja einst über die Verarbeitungsqualität bzw. die Qualitätsanmutung wunderte/ärgerte habe ich mich inzwischen daran gewöhnt und empfinde sie gar nicht mehr als so schrecklich. Dennoch: klappernde Gurte sind ein besserer Anschnall-Warnhinweis als jedes Piepen im Cockpit. Hier muss auf jeden Fall im nächsten Modell Abhilfe geschaffen werden.

 

Der Rocco hat mich weiterhin belehrt. Belehrt allen Unnützen Kram aus dem Auto zu werfen und dafür einen Ersatzkanister (5l) dabei zu haben. Nicht nur das er einfach keinen Platz bietet um viel Kram zu transportieren, auch fliegt ständig alles hin und her. Eine Notlösung wie ich diverse Dinge verstaut hebe, seht ihr auf eines der Bilder.

 

Einige von euch sagten, der Verbrauch würde noch deutlich unter 10l/100km fallen. Ich sage: Jaein. Ja: Bundesstraße sind 7-8l durchaus Realistisch, in einer Nacht sogar mal 6,xl. Aber sobald ich auf die BAB fahre ist ein Verbrauch unter 10l nicht mehr möglich, ab 130km/h säuft er schneller als man gucken kann, ab 180km/h wird es extrem. Das Ergebnis sieht man an der Tanksäule, grob aller 400km muss ich tanken fahren, eher früher damit ich nicht wie einst erlebt, mich regelrecht zur Tanksäule schleppe (daher auch der Ersatzkanister). Das sorgt dafür, dass ich meine Routen fast schon nach dem Tankstellennetz plane.

Allerdings, der Rocco ist echt Klasse von den Fahrleistungen. Mit 1400kg Leergewicht und 211PS macht man auf der BAB so ziemlich jeden Audi oder Mercedes nass. Man kann dies als sinnlosen Schwanzvergleich bezeichnen aber es macht einfach Spaß zu sehen, wie die Leute ihr Bodenblech regelrecht durchtreten um hinter her zu kommen.

 

Hervorragend auch die Sitzposition, sehr niedrig, fast schon wie in einem Go-Kart. Was allerdings unweigerlich nervt: fast jedes Auto blendet einem in der Nacht, wenn es hinter einem fährt. Es kommt so nicht selten vor das man von beiden Außenspiegel geblendet wird, der Innenspiegel blendet wenigstens automatisch ab.

 

Zum Platz hinten: ich habe es geschafft – wenn auch ich vorn unbequem saß – einen 55‘‘ TV zu transportieren. Vermissen tu ich allerdings echte „Kleiderhaken“. Das Sakko oder die Jacke einfach reinzuwerfen liegt einfach nicht in meiner Natur, die vorhandenen Haken sind zwar nett aber schlecht erreichbar und für einen Kleiderbügel zu klein.

 

Mit dem Kofferraum freundet man sich dann doch schneller an, als erst gedacht. Zwar ist er mit Koffer und Aktentasche voll doch mehr braucht man ja auch nicht. Unangenehm ist lediglich die hohe Ladekante sowie die kleine „Luke“ zum einladen. Der berühmte Wasserkasten geht dann bei älteren Herren wohl schon deutlich auf den Rücken.

 

Und obwohl der Text schon so lang ist: ein Highlight mit dem Rocco ist die Gegend hier in Südbayern: Kurvige Strecken, Berg hoch, Berg runter, ständiges Beschleunigen, durch die Kurven jagen… dafür ist der Rocco geschaffen. In Diesem Sinne, bis zum richtigen Fahrzeugtest.


24.10.2011 14:14    |    breakerxvii    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 55 Zoll, LED TV, Samsung, TV, UE55D6500

Da wir alle inzwischen gemerkt haben, das es draußen eher dunkel wird als wir es noch zum Sommer gewohnt sind habe ich mir gedacht: Warum eigentlich immer noch in die Röhre schauen? Ich brauche mehr Licht in der dunklen Jahreszeit, ein neuer Fernseher muss her!

 

Die Männer die das Lesen verstehen es: ich gucke nur, ich will gar nichts kaufen. Man fängt an sich zu informieren, sich zu belesen gar lässt man sich beraten. Nur um am Ende natürlich nichts zu kaufen, sondern einfach nur, das man einen Überblick hat. Es ist ja auch eine Masse neuer Technologie im Unterhaltung Sektor, sich da durchzuforsten grenzt an ein auswegloses Unterfangen.

 

So ging es mir anfangs leider auch. Ich gucke mal Chip.de, bei „meiner“ Spielezeitschrift oder auch mal Stiftung Warentest. Doch ein richtiges Urteil konnte ich mir einfach nicht bilden. Der örtliche Elektronikfachmarkt hatte keine für mich attraktive Glotze im Sortiment also musste ich mich weiter belesen. Bis, ja bis ich den Philips Cinema gefunden habe. Ein TV im seltenen 21:9 Format sowie Spectra 3 Ambilight (Beleuchtung an der Rückseite des TV Gerätes abhängig vom TV-Programm z.B. eine grüne Wiese, die Beleuchtung des Fernsehers wird grün). Eine unheimliche Entlastung für die Augen, im komplett abgedunkelten Raum.

 

Vorauswahl war nun also getroffen, doch wie genau verhält es sich z.B. mit der Darstellung von einer Xbox 360? Wie schaut normales TV aus? Ist dieses sonderbare Format wirklich der Bringer? Nun ich fasse es einmal ziemlich kurz: ich habe mich Letzen endlich dagegen entschieden. Im normalen Betrieb hätte ich nur 46 Zoll – bei 58 Zoll Originale Größe. Weiterhin: das (aktuelle) 58 Zoll Modell war noch nicht einmal auf dem Markt, das Modell des Vorjahres hingegen noch unverschämt teuer. Während des Streifzuges durch den Elektrofachmarkt blieben meine Augen schließlich immer wieder bei einem 55 Zoll LED TV von Samsung (UE55D6500) hängen. Sicherlich das Ambilight hat mich vollkommen überzeugt, aber bei Samsung gibt es keine Geräte die dies von Hause aus mitbringen, man kann eben nicht alles haben. Nach eingehender Beratung eines Verkäufers kaufte ich dann dieses Gerät.

 

Noch verspüre ich keinerlei Käuferreue. Die neue Glotze hat so ziemlich jeden technischen Schnick-Schnack was aktuelle Geräte können müssen, eigentlich sogar Funktionen von denen ich nicht mal gewusst habe, das ich sie unbedingt brauche. Aber eines ist sicher: ich werde die dunkle Jahreszeit erleuchten, also in meinem Zimmer versteht sich ;).


21.10.2011 13:36    |    breakerxvii    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Go-Kart, Rennen, Spaß

Die StreckeDie Strecke

Es riecht nach Benzin, Reifen und Schweiß, genauer gesagt: Männerschweiß. Man hört ein sonores Surren, ein quietschen und aufheulende Motoren, gelegentlich mal ein Wutschrei. Man sieht eine Bahn, ein zwei lange gezogene Kurven, ein paar Haarnadelkurven und immer wieder dazwischen Geraden zum Beschleunigen. Sie scheint nicht lang zu sein, doch hat sie Platz für 8 Karts. Go-Karts.

 

Mit 9PS unter dem hintern, Bremse, Gas und ein Lenkrad, mehr braucht dieser Sport nicht (mit Ausnahme einer Bahn, ein paar Kontrahenten, einen Streckenposten, eine Zeiterfassung,…). Die Rennleitung erklärt die Regeln, die Flaggen, die bunten Leuchten und gibt ein paar Streckentipps. Ich steige ein, mache es mir bequem, stelle mich an für die Einleitungsrunde.

Jetzt geht’s und wirklich los. Ich trete ein bisschen aufs Gas, habe noch Respekt vor dem Kart, vielleicht auch ein bissl Schiss vor die Geschwindigkeit. Der Arsch is keine 20cm über dem Asphalt, ich spüre jede Bodenwelle, jede noch so kleine Bewegung mit dem Lenkrad sofort mit einem Lenkverhalten gestraft, die Lenkung ist gelinde gesagt: direkt.

 

Die erste Runde ist geschafft: 30,4sec. In den folgenden 4 Einführungsrunden schaffe ich es meinen Durchschnitt auf 28,6sec zu reduzieren. Was nun folgt ist ein Wettbewerb, wir wurden in Gruppen eingeteilt abhängig unserer Zeiten in den Proberunden, innerhalb des Rennens erfolgt ein Fahrerwechsel. Der Kollegen beginnt das Rennen, er schlägt sich gut hat allerdings 2 Dreher dabei und wir rutschen ab auf den 3. Platz. Er kommt in die Box, ich bin an der Reihe.

 

Ich steige ein, alles geschieht so schnell es nur irgend möglich ist, durch den Wechsel wollen wir keine unnötige Zeit verlieren. Ich starte, trete voll durch, der Motor heult auf und mit einem Ruck bin ich mitten im Geschehen. Die lange gerade gleich zum Start zieh ich voll durch, es kommt dir Kurve auf mich zu, man sagt, ich brauch nicht bremsen, also bremse ich nicht, reize den Kurvenradius voll aus, die Planke kommt näher und näher, es sind nur cm die mich von ihr trennen doch ich komm rum. Der große Radius erlaubt auch die nächste Kurve fast mit vollem Speed zu nehmen, es folgt eine Haarnadelkurve, die Reifen quietschen ich bin rum. Jetzt ist Schluss mit Highspeed, es folgt eine Kurvenkombination, 180° links, 180° rechts die lang gezogene Kurve nehm ich mit durchgetretenen Gaspedal, eine Gerade, kurzfristige Höchstgeschwindigkeit, rechts, 180° Kurve links, wir sind wieder am Startpunkt und treten voll durch, doch es blitzen mir gelbe Stroboskoplichter entgegen, langsam fahren, irgendwer hat sich wohl gedreht, ich will in die Kurve fahren und ein Kollege fährt mir hinten rein, Drehung. Ich sehe ihn an mir vorbei fahren, komme aus eigener Kraft nicht mehr weiter. Weitere Fahrer überholen mich, der Verursacher bekommt eine Verwarnung ich bin auf Platz 5 von 6 abgerutscht.

 

Es beginnt der Kampf wieder aufzusteigen, versuche die Ideallinie zu halten, den richtigen Bremspunkt zu finden, die persönliche Rundenbestzeit beträgt am Ende 26,8 sec, gereicht hat es dank weiterer (von andern ausgelösten) 2 Dreher letztlich für einen grandiosen 6 Platz. Wenigstens haben wir einen Trostpreis bekommen, die Plätze 2-5 haben nichts bekommen :D


12.10.2011 07:18    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Heizen, kalte Jahreszeit, Thermometer, Winter

ThermostatThermostat

Na? Habt ihr es schon bemerkt? Bestimmt oder? Also ganz sicher… möchte man meinen oder zumindest hoffen. Aber ich will mal nicht so sein, ich mach es einfacher. Da ich von dem Schubladendenken aus gehe, das jeder der seine Zeit in einem Forum wie Motor-Talk vertreibt (und dabei ganz nebenbei Blogs wie diesen liest), seine Zeit mehr in der Werkstatt mit den Kumpels verbringt als zu Hause in den eigenen 4 Wänden, mehr Werkzeug im Schrank hat als Besteck in der Küche, im Januar sich wundert warum kein Wet Tshirt Contest mehr stattfindet und, das wohl wichtigstes, keine Freundin hat, tja der hat es sicher nicht gemerkt. Es wird kalt.

 

Also, jetzt nicht so richtig kalt, das wir schon kratzen oder die Hände warm rubbeln müssten, nein eher so, locker, luftig, regnerisch kalt. Der Dunst am Morgen ist mitunter nicht mehr der eigene – denn den kann man nicht sehen – nein man nennt es Nebel. Die Viecher die uns jeden Morgen den letzten Nerv rauben nennt man im Übrigen: Rehe oder Wildschweine ab und zu gar ein Fuchs. Aber, ich schweife ab, was ich eigentlich sagen wollte, für all die, die eben kein weibliches Thermometer ihr eigen nennen dürfen: es bricht wieder die kalte Jahreszeit an.

 

Grund genug sich einmal mehr über das Heizen Gedanken zu machen. Klar weibliche Intuition die wir Männer alle haben sagen: „Mir is kalt, mach Feuer und warm!“ Der Männliche Instinkt sagt: „ Nimm ne Decke und halt den Sabbel Ja sofort!“

 

Aber mal im Ernst: wie ist es bei euch? Wann wird angefangen zu heizen? Mehr oder weniger Sinnlos die Bude zu erwärmen? Von O bis O wie son Winterreifen? Oder Doch sofort im Sommer wenn es mal weniger als 15°C sind? Ich für meinen Teil warte bis es kalt wird.


11.10.2011 19:12    |    breakerxvii    |    Kommentare (40)    |   Stichworte: Alltag, Automatik, Automatische Funktionen, Light Assist, Regensensor, Sicherheit

Lichtschalter Scirocco IIILichtschalter Scirocco III

Knöpfe, Schalter, Button, versteckte Funktionen, Schalthebel… es gibt unzählig Dinge, die ich in meinem Auto nicht mehr – oder nur selten – anfasse. Ich mein, dass es eine Automatik gibt die mir das Schalten abnimmt, das ist ja nichts wirklich Neues mehr. Daran gewöhnen sich die Menschen mehr und mehr.

 

Doch wie sieht es mit anderen Knöpfen aus? Ein Beispiel gefällig? Das Automatische Abblenden der Innen- und Seitenspiegel. Das kann man über einen Knopf (am Innenspiegel) deaktivieren. Macht das Sinn? Nö! Warum sollte ich es auch abschalten? Die Funktion ist Klasse, gibt mir ein Fünkchen mehr Sicherheit und aktiviert stört es mich am Tage nicht, ich habe als nur Vorteile.

 

Nächstes Beispiel? Der Lichtschalter. Er hat so eine tolle Automatik-Funktion. Ich drehe den Schalter auf „Auto“ und das Auto schaltet automatisch zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht hin und her und hin und her. Was mache ich? Nichts. Ich rühre den Lichtschalter nicht einmal an, ignoriere ihn vollkommen und es funktioniert.

 

Aller guten Dinge sind 3: Das Fernlicht. Eine Automatik sorgt dafür, dass einmal aktiviert, es automatisch ohne mein Zutun zwischen Fern- und Abblendlicht für (m)eine optimale Sicht führt. Vielleicht nicht immer genauso schnell und vorrausschauend wie dies ein Mensch kann, aber hey, ich rühr keinen Finger mehr und kann mich auf das wesentliche des Autofahrens konzentrieren: Das Fahren.

 

Im Übrigen gehe ich jede Wette ein, dass die Leute das natürlich auch alles selbst können, ohne irgendwelche Helferlein. Doch ich frage euch, habt ihr es einmal getestet? Könnt ihr wirklich „mit“-reden oder sagt ihr aus Prinzip: ich kann alles auch allein machen? Den, seien wir mal ehrlich, das Fahren wird nicht sicherer wenn die Aufmerksamkeit (freilich im Millisekunden Bereich) für andere Dinge wie z.B. das Licht anschalten gewidmet wird.


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Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.