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17.01.2012 15:01    |    breakerxvii    |    Kommentare (74)    |   Stichworte: Ersteindruck, Golf, VI (1K), VW

Ein GTI so wie er sein muss: Tornadorot und mit der in meinen Augen schönsten Innenausstattung die es derzeitig original bei einem Golf gibt: Teillederausstattung Favo. Doch was ist geschehen? Nachdem ich meinen letzten Firmenwagen abgab, erhielt ich einen Golf VI GTI 35er Edition. In nackten Zahlen: aus einem 2 Liter Turbomotor werden 235PS und 300Nm hervorgebracht, den Spurt auf 100 schafft er in unter 7 Sekunden, für den Fahrer bedeutet das ein leidiges Grinsen das man nicht mehr los wird.

 

Die Ausstattung des Fahrzeuges könnt ihr wie immer im dazu passenden Fahrzeugprofil begutachten, wie es die Kenner bereits sehen: außer dem Panoramadach und dem (Voll-)Leder fehlt es diesem Fahrzeug an nichts.

 

Und hier gibt es auch den größten Nachteil bei diesem Auto, es erkennt nur der „Kenner“. Die 35er Edition grenzt sich nur minimal vom Standard Golf (GTI) ab. Natürlich, eine leicht aggressivere Front, tieferes Fahrwerk, dickerer Schweller, farbliche abgesetzte Seitenspiegel, sportlicher Heckdiffusor und dennoch bleibt er nur ein Golf. Um es auch für den Nicht-Kenner zu zeigen, habe ich sämtliche Schriftzüge an den Wagen gelassen, ich will auch mal zeigen was ich hab :D.

 

Dank der Lendenwirbelstütze macht der GTI selbst bei Langstrecken eine ziemlich gute Figur, wenngleich der Verbrauch einem stets einen Strich durch die Rechnung macht. Die Lenkung ist direkt genug ohne übertrieben sportlich zu sein, die harte Stellung im DCC ist ein deutlicher Unterschied zur weichen Abstimmung, das typische Untersteuern wird durch eine Serienmäßige elektrischen Differentialsperre merklich unterbunden, einzig: bei voller Beladung fährt es sich einen Zacken besser, da mehr Gewicht auf der Hinterachse liegt.

 

Im Vergleich zum Rocco: Ich habe endlich wieder 4 Türen! Nicht nur „den Anzug hinten rein hängen“ ist wieder drin, gar das aussteigen in engeren Parklücken fällt einfacher. Von der Sicht nach hinten wollen wir gar nicht erst reden. Ebenfalls endlich wieder on Board: Parksensoren an der Front. Komisches Gefühl gab es lediglich beim Einsteigen. Beim gewohnten nach hinten greifen tatschte ich erst mal gegen die hintere Seitenscheibe, nach dem Einstellen des Sitzes saß ich neben der B-Säule und irgendwie sitz ich erstaunlich hoch. Wirklich gut hingegen fühlt sich der Golfball-DSG-Schalthebel an :)

 

Und mit diesem Ersteindruck will ich es auch erst einmal belassen.


12.01.2012 12:02    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Sicherheit, Tramper

Tramper-GesteTramper-Geste

Ich stehe an einem Rasthof irgendwo in Deutschland auf den Weg nach Hause. Es ist Freitag früher Nachmittag und mein Auto muss mit Treibstoff versorgt werden. Nach einem kurzen Umweg über den Aborten bin ich sowohl körperlich, als auch um 70cent, erleichtert.

 

Ich habe Zeit, krame meinen Salat aus dem Auto und mache es mir bequem, erst mal was Essen, die 10min Pause nehm ich mir. Kurz vor dem Ende der Pause sehe ich dann einen jungen Mann auf dem Parkplatz umherstreunen. Keine 30, blonde kurze Haare, Allwetterjacke, einfache Jeans, Schuhe zum Wandern, voll bepackt mit Rucksack, Wasserflasche in der einen und einem Schild mit der Aufschrift „Görlitz“ in der anderen Hand. Ein Tramper.

 

Eine seltene Spezies auf deutschen Raststätten, wie ich finde. Er geht von Auto zu Auto, nur noch 3 Autos trennen uns. Beim ersten und zweiten kommt er nicht einmal zum stellen seiner Frage, es wird ihm regelrecht die Tür vor Nase zugeschlagen, fast panische Gesichter in den Fahrer der Autos. Das Auto vor mir, ein Tscheche, er versteht kein Wort.

 

Dann steht der Mann vor mir. Sehr sauberes Hochdeutsch, erklärt er wäre Student und könne es sich nicht leisten ein eigenes Auto zu besitzen, er will nach Görlitz, wenn möglich ohne das dafür Geld verlangt wird, er würde mit mir Reden oder die ganze Zeit schweigen, Musik wäre ihm egal, Zeitdruck bringt er natürlich auch nicht mit.

 

Ich bin erstaunt. So ziemlich alle Argumente die ich hätte entgegenbringen können wurden bereits bei seiner Begrüßung entkräftet. Ein unerklärlicher Gestank ging auch nicht von ihm aus, er war gepflegt, wenn auch sichtlich mitgenommen von Tag. Ich muss kurz überlegen, schau in meinen Rocco, Platz wäre da, schaue ihn noch mal misstrauisch an, versuche ein Ticken aus seinem Rucksack zu hören, höre nichts und willige ein.

 

Ich habe ihn zwar nur bis nach Bautzen mitgenommen, was ca.50km vor seinem eigentlichen Ziel liegt, aber über Facebook habe ich dann noch erfahren, dass er gut (durch einen Bekannten) angekommen ist. Was ich davon hatte? Einen Gesprächspartner in einer sonst langweiligen Fahrt.


11.01.2012 09:46    |    breakerxvii    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Irre Geschichte, Lustiges, Shortcuts, Sinnlos

Warnschild vor TreibsandWarnschild vor Treibsand

Was bisher geschah.

 

Ich wache wieder auf. Yippie yippie yeah, yippie yeah Krawall und Remmidemmi, liege mit den Augen gen Decke gerichtet auf dem Rücken. Das Schild mit der Aufschrift: „To be continued“ ist an der Betondecke getackert. Ich stehe auf. Das Zelt um mich herum, es erinnert an ein Tipi, im Zentrum brennt ein blaues Feuer, dicke Holzstangen halten den leuchtend grünen Stoff, neben mir steht ein weiteres Bett, die Laken zerrissen. Ich gehe hinaus.

 

Schnee um mich herum, überall, mein Dealer wäre erfreut. Ich genehmige mir eine Line. Eine große, kreisrunde, rund herum um das quadratische lila Iglu aus dem ich kam. Unter dem Schnee befindet sich noch mehr Schnee. Erstaunlich.

 

Es ist eisig kalt hier. Hätte mich das Dimensionsportal nicht an einen anderen, etwas wärmeren Ort bringen können? So mit netten jungen hübschen und willigen Damen? Selbst die komische Hexe ist auch nicht mehr aufzufinden. Verdammt. Nun steh ich hier, inmitten von Sand und noch mehr Sand und kenne meine Aufgabe nicht. Leichter macht das die ganze Angelegenheit natürlich nicht.

Die Welt wird größer, immer größer, das Blockhaus scheint Kilometer von mir entfernt zu sein, ich bewege mich darauf hinzu, doch bin gefangen im Sand, Treibsand. Verdammt. Inzwischen stecken meine Oberschenkel fest, ich werde weiter unablässig nach unten gezogen. Rings um mich herum gerät die Oberfläche in einen Sog, alles aber wirklich alles ziehe ich mit runter, umso mehr ich klammer, umso schlimmer scheint es zu werden.

 

Meine Füße spüren es etwas unter mir, versuche einen festen Tritt zu verschaffen, rutsche wieder weg und bin weiter gefangen. Ein Strudel entsteht, ich werde in die Mitte gezogen, mit einem „Plop“-Geräusch stecke ich fest. Gefangen zwischen zwei Glaskolben meine Füße baumeln im unteren, mein Oberkörper im oberen Bereich, mit Sand in der Hose, es gibt bessere Ausgangssituationen.

 

Ich sollte es objektiv betrachten: ich habe Sand in der Unterhose, ich stecke zwischen zwei Glaskolben fest, um mich herum befindet sich nur feiner Kies, es ist brütend heiß, es geht mir nicht schlecht außer das ich friere, ich kann mich mit viel Kraft in dieser schmalen Öffnung drehen. MacGyver hätte da was draus zaubern können ich hingegen nicht und zu allem Überfluss fängt es an zu regnen.

 

Regen? Toll, jetzt werde ich auch noch nass. Der Sand nimmt das Wasser auf, ich spüre wie es an meinem Bein herunterfließt, ich beginne zu rutschen bis ich fliege. Ich kann fliegen, ich wusste es immer, ich bin der König der Welt, die Luft sie strömt über mein Gesicht, meine Haare flattern im Wind, ich verfalle in ein Geschwindigkeitsrausch, schneller immer schneller, ich bin im völligen Delirium, der Boden kommt immer näher, denn Aufprall merke ich nicht.


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Meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und komplex. In Gedanken: *Tüte Vollmilch kippt um*

 

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  • 06.07.20: Neuer Leser: C-Max-1988

Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.