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09.01.2011 18:55    |    breakerxvii    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: About me, Alltag, Mietminderung, Schimmel, Wohnung

behandelte Schimmel-Ecke
Behandelte Schimmel Ecke

Bei vielen ist Schimmel in der Mietwohnung ein Grund – wenn nicht sogar der am meisten verwendete Grund überhaupt – um die Miete zu mindern. Nun hat es auch mich erwischt. Hinter der Couch natürlich an der Außenwand entdeckte ich den Schimmel.

 

Obwohl die Couch nie direkt an der Wand dran stand hat sich dahinter Schimmel gebildet. Vielleicht hätte ich auch genau das Gegenteil machen sollen und die Couch direkt an die Wand anstellen. Keine Ahnung.

 

Ehe man mir jetzt sagt, ich müsse mehr lüften, das tu ich, verständlicherweise nicht bei zweistelligen Minusgraden, wie es in den letzten Tagen der Fall war. Die Folge des Schimmels? Ich war den Samstag über damit beschäftigt meine gesamte Wohnstube umzuräumen. Nun steht nichts mehr an der Außenwand. Zum Glück. Den Schimmel selbst konnte ich noch beseitigen wenngleich ich das Anti-Schimmel-Zeug noch mal verwenden werde. Das Ergebnis der ersten Behandlung seht ihr in den Bildern, heute sieht es sogar noch besser aus, weil die Wand getrocknet ist.

 

Dennoch wird der Schimmel – zumindest bei mir – nie richtig weggehen, da es sich hier neben der wohl falschen Belüftung auch noch um eine fehlende Isolierung des Mauerwerks handelt (von außen gut erkennbar).

 

Wie ist es bei euch? Habt ihr schon einmal Probleme mit Schimmel gehabt? Habt die Miete gemindert? Was ist euer Patenrezept?


09.01.2011 18:58    |    Dr Seltsam

Mein erster Gedanke war: "Da steht n Pferd aufem Flur"

 

Okay, just trollin. Das Zeug ist teilweise wirklich hartnäckig, Bekannte von uns haben deswegen die Wohnung gewechselt und wir auch. Schimmel ist eine Erfindung des Teufels.


09.01.2011 19:01    |    dodo32

:eek: Mit Schimmel hatte ich noch keine Probleme. Ich würde Dir raten, die Wohnung zu wechseln. Denn wenn die Aussenwände schlecht isoliert sind oder feucht, kommt das Problem immer wieder.

 

Als ich vor einigen Jahren auf der Suche war hatte ich mich 2 x gewundert, warum denn die betroffenen Damen die Wohung abgeben. Irgendwie konnten die mir keinen plausiblen Grund nennen. Dann hab ich höflich gebeten bitte "auszupacken", was mit der Hütte nicht stimmt. Und siehe da...., Schimmel.

 

Viel Erfolg weiterhin beim bekämpfen!

Grüße

-dodo-


09.01.2011 19:13    |    Lewellyn

DAS da ist Schimmel, der von innen kommt. Ob das an Deinem Lüftungs- oder Heiz- oder sonstigem Verhalten liegt kann ich von hier aus nicht beurteilen.

 

Käme die Feuchte von außen, wäre die Tapete dunkelbraun gefärbt und nicht Hellflauschig.

 

Die Ecke da ist auf jeden Fall die kälteste Stelle in Deiner Wohnung. Sämtliche Feuchtigkeit kondensiert dort.

 

Gegenmaßnahmen:

 

- Feuchtigkeitsgehalt der Luft senken

- Ecke freiräumen

- Heizung an

- SchimmelEx drauf

 

Aus dem hohlen Bauch tippe ich mal:

 

- Altbau oder max. 70er Jahre.

- neuere Thermofenster

- Dunstabzug in der Küche ohne Außenanschluss

- Du schläfst im Schlafzimmer bei max. 18 Grad

 

Und, was richtig? ;)


09.01.2011 19:19    |    breakerxvii

Ich muss dich ein bissl entäuschen. Ich gebe dir recht, das der Schimmel begünstigt wurde, weil die Couch davor stand. Die Feuchtigkeit steckt aber dennoch im Mauerwerk, von außen wunderbar sichtbar, weil der Putz an vielen Stellen sich löst. Unvorteilhaft für mich, weil es Erdgeschoss ist.

 

Dunstabzugshaube ist nicht mal vorhanden, dafür aber auch ein Fenster fast direkt neben dem Herd und es ist keine offene Wohnküche.

 

Der Schimmel ist wie gesagt im Wohnzimmer, was hat das Schlafzimmer damit zu tun? :confused: Baujahr des Hauses? Keine Ahnung.


09.01.2011 19:28    |    Lewellyn

Wenn Du keine Dunstabzugshaube hast, bleibt sämtlicher Wasserdampf vom Kochen in der Wohnungsluft.

 

Wenn Du im Schlafzimmer kühl schläfst kann die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Je kühler, desto mehr. Bis zu einem Liter verliert ein Mensch schon mal beim Schlafen durch Schwitzen. Anschließend (wegen der Temperaturen) reißt Du nicht die Fenster auf wie sonst, sondern, weils so kalt ist, verzichtest Du auch mal drauf.

 

Das Wasser ist aber trotzdem da. Und das kondensiert jetzt an der kältesten Stelle der Wohnung. Früher waren das die Fenster und es gab Eisblumen an selbigen. Moderne Fenster werden aber nicht so kalt. Dafür gibts dann Schimmel an Kältebrücken.

 

Wenn Du ein Infrarotthermometer hast, kannst Du nachmessen, dass die Schimmelecke etwa 1-2 Grad kühler ist als der Rest der Wand.

Mehr braucht es nicht.

 

Mit einem Luftfeuchtemesser wette ich, dass Du bei dem Schimmelbild deutlich über 60% Luftfeuchte hattest oder immer noch hast.


09.01.2011 19:35    |    breakerxvii

Danke für die Aufklärung. Interessanterweise heize ich selten, was deine Erklärung natürlich noch begünstigt. Dann ist ja auch gut, das ich nun genau das instinktiv machte, was du sagtest. Ecke frei räumen, SchimmelEx drauf.


09.01.2011 19:44    |    andiniezen

Na wichtig ist es das du es erst mal dokumentiert hast. Beim Vermieter anzeigen und dann noch wenn möglich Gutachter einschalten.

Bei Mieterschutzbund anrufen und schlau machen und dann wenn möglich Miete kürzen.

Und früher oder später neue Wohnung suchen.

Schimmel taucht meist in regelmäßigen Intervallen wieder auf. Schimmelex und drüber tapezieren ist da nur kurfristige Kosmetik.


09.01.2011 19:59    |    Faltenbalg19047

Schimmel taucht immer in Ecken und Kanten auf, wo die Luft auch nicht zirkulieren kann, sprich, die feuchte Luft steht förmlich in der Ecke und macht sich bei Temperaturschwankungen bemerkbar, indem sich die Feuchte niederschlägt, und der Hausstaub, Sporen und was sonst noch in der Luft liegt anfängt zu schimmeln, das passiert im Neu- wie im Altbau (ist aber nicht die Regel), wenn es denn mal angefangen hat. In diesem hier beschriebenen Fall, kann auch schon ein kleiner Ventilator, der 3x am Tag für 5min. über eine Zeitschaltuhr die kalte stehende Luft aus der Ecke bläst helfen, aber vorher die Ecke wieder herstellen, streichen u. trocknen lassen.


09.01.2011 20:04    |    KIA_007

Dem kann ich voll zustimmen. Der Ventilator ist das probate und billige Mittel. Und - eines das wirklich hilft.

Aber es ist bewiesen, daß "Schimmelzüchter", wenn sie in eine andere Wohnung ziehen, zu 90% Schimmelzüchter bleiben. Also, Schimmel ist fast immer ein Problem des Wohnverhaltens. Ich weiß von was ich rede. Mich hat ein Gerichtsprozeß wegen dieser Umstände schon mal ca. 15 000.- Euro gekostet. Der Gutachter hat mich "aufgeklärt", wer der Verursacher ist. 

Es war tatsächlich mein Mieter. Leider war bei dem Mieter keine Kohle zu holen - deshalb blieb ich auf den ganzen Kosten sitzen, da man ja als Vermieter erst einmal in Vorlage treten muß. - Schei...

 

Aussage des Gutachters vor Gericht, frei nach Gedächtnisprotokoll: "Daumenregel - die aber nicht unbedingt zu 100% zutreffen muß: Ist der Schimmel im Raum unten, dann Problem der Bewohner, ist er oben, dann Problem der Isolierung (evtl. sogar weg. neuer luftdichter Fenster)."

Da staunte sogar der erfahrene Richter.


09.01.2011 20:22    |    tom-ohv

Ich hatte letztes Jahr ebenfalls Schimmel und durch einen Rohrschaden dann direkt wieder die Experten im Haus.

Bin also noch gut im Thema.

 

Die Aussage, dass es zu 90% vom falschen Wohnverhalten kommt ist schlicht falsch!

Auch wenn es die Vermieter immer wieder behaupten wird es dadurch nicht mehr wahr.

 

Grundsätzlich muss regelmäßig und richtig gelüftet werden.

Das Fenster ständig auf Kippe reicht nicht.

 

Um den Schimmel richtig zu entfernen müssen Fußleisten etc. ab und auch die Tapete muss teilweise gelöst werden. Im Extremfall auch der Boden.

Dann wird alles mit reinem Alkohol abgewischt. Bei Bedarf auch mehrfach.

 

Dann muss das alles gründlich abtrocknen und sollte dann mit einer speziellen Farbe wieder überstrichen werden.

Meistens ist das ein anderes Weiß wie das Vorhandene.

 

Eine Feuchtigkeitsmessung vom Profi vorher und nachher schadet sicher nicht.

 

Der kann anschliessend auch eine Aussage zur eventuell schadhaften Aussenwand treffen.

 

Bei einer Erdgeschosswohnung zieht die Feuchtigkeit vllt. vom Keller hoch.

Oder es wurde keine Dampfsperre verbaut bzw. die ist schadhaft.

Oder die Drainage ist verstopft bzw. nicht spülbar, oder, oder . . . . !

Da kann es viele Gründe geben.

 

Am Ende vom Tag sollte man einen Fachmann holen!

Die Schimmelsporen machen nachweisbar krank.


09.01.2011 20:24    |    Batterietester18743

Hallo meines Erachtens nach gibt es nur die Möglichkeit die Wohnung zu wechseln.

 

Denn das Haus ist von außen nicht wärmeisoliert.

 

Helfen würde Heizung voll auf - das kostet aber dein Geld.

 

Viel Lüften - kostet auch dein Geld, weil wieder Heizen...

 

Der Vermieter soll für Wärmeisolierung sorgen,

dann steigt aber auch die Miete.

 

Der Hinweis die Vormieter nach Schimmelbefall fragen ist sehr gut,

wenn sie denn erlich sind !

 

Nach Möglichkeit bei neuer Wohnungsuche keine Eck-oder Parterre-

Wohnung mehr nehmen.

 

Leider wird man nur durch erlittenen Schaden erfahrener...


09.01.2011 20:32    |    Spannungsprüfer13299

Bei den heutigen Anforderungen an Wärmedämmung und gleichzeitig hohen Heizkosten wird grundsätzlich zu wenig gelüftet. Ergebnis siehe oben.

 

Wirklich Abhilfe bringt nur eine entsprechende Lüftung, wegen der Heizkosten am besten mit Wärmerückgewinnung.

 

Für eine Mietwohnung bietet sich ein Kleingerät an, das nur eine Bohrung wie eine Küchenabzugshaube benötigt. Hier wirst du fündig: http://www.heliosventilatoren.de/.../helioshk_076_101_kwl_geraete.pdf (KWL EC 60).

 

Gruß SRAM


09.01.2011 20:48    |    KIA_007

Na so falsch waren denn die Aussagen des Gutachters doch nicht. Wenn natürlich ein Wasserrohrbruch o.ä. die Ursache ist, dann läßt sich das ja beheben und dann ist alles gut. Aber das ist sicher nicht die Regel.

Wenn ich hier alle Kommentare lese, bestätigt sich doch die Aussage, wie vorher beschrieben. Unbestritten ist auch die Tatsache, daß "neue gut isolierende" Fenster den Schimmel erst  fördern, wenn nicht vermehrt gelüftet wird - sicher kostet es Heizenergie und somit Geld. Aber damit muß auch der Vermieter in seinem eigenen Haus leben und zahlen.

 

Noch eine Anmerkung, die hoffenlich jeder weiß: Die angebotenen Anti - Schimmelmittel beseitigen immer nur die kosmetische Seite. Die Ursache beseitigt bzw. dauerhafte Beseitigung des Schimmels wird damit nicht erzielt, wenn es die Hersteller auch großkotzig versprechen. Das mit Alkoholabwischen tut es genauso und beseitigt vordergründig erst mal die krankmachenden Schimmelsporen. Besser ist natürlich, man holt sich Rat beim "Fachmann", sofern es wirklich einer ist und nicht einer der vielen Scharlatane.

 

Ein Grundübel ist natürlich auch, daß man heute Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner usw. in fast jeder Wohnung betreibt. Dann wird täglich warm geduscht etc. etc.. Das sind alles Feuchtigkeitsquellen, die den Niederschlag / Kondensation an abgekühlten Wänden fördert. Mein Mieter hängte zudem seine nasse Wäsche täglich im Bad auf und ließ alle Türen auf ... Lüften war anscheinend ein Fremdwort für ihn.

Dieses Grundübel gabe es nicht, als früher alle Mieter in der Gemeinschaftswaschküche ihre Wäsche wuschen und sie dann im Trockenraum aufhängten. Aber so ist es nun mal in den "modernen" Wohnungen.


09.01.2011 21:13    |    Warmmilchtrinke

@Lewellyn:

Zitat:

Wenn Du im Schlafzimmer kühl schläfst kann die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Je kühler, desto mehr.

Das ist nicht richtig. Die Sättigungskurve sieht genau anders aus. Mit steigender Temperatur steigt die Fähigkeit der Luft, Wasser aufzunehmen. Oder anders geagt: Die relative Luftfeuchtigkeit sinkt mit steigender Temperatur. Hat ma nnun eine erwärmte Luft, reichert diese Wasser an, die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Nun ist es in dieser Wohnung so, dass hinter dem Schrank ofenbar eien kalte Stelle ist. An dieser kühlt sich die Luft ab. Dabei bleibt zwar die absolute Luftfeuchte gleich, aber die absolute Luftfeuchte steigt an. Irgendwann kommt man dann bei 100% rel. Luftfeuchte an, der Wasserdampf kondensiert aus (das ist der Taupunkt), und sammelt sich an dieser kalten Stelle.

Schau mal die Grafik an:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?...

 

Wirklich helfen tun hier nur viel lüften, oder wenn die Außenwand schlecht gedämmt ist ,dann nur eien bessere Wärmedämmung. Übrigens sollte auch bei kalten Temperaturen regelmäßig gelüftet werden. Sonst reichert sich die Feuchte wie eben beschrieben wieder an.


09.01.2011 21:21    |    Lewellyn

Ungedämmte Häuser mit Einscheibenglas und Wasserablussöffnung im Holzrahmen schimmeln nicht.

 

Passivhäuser mit elektron. gesteuerter Zwangslüftung schimmeln nicht.

 

Alles dazwischen schimmelt bei falschem Heizungs- und Lüftungsverhalten.


09.01.2011 21:24    |    KIA_007

An "Warmemilchtrinker"

 

Das ist vollkommen richtig, aber welcher Mieter weiß schon die physikalischen Zusammenhänge der Luftfeuchte. Du siehst ja selbst, was hier ein Vor - Schreiber "Lewellyn"geschrieben hat.

 

Der hat das sicher bisher auch geglaubt. Ich fasse es einfach nicht.


09.01.2011 21:25    |    Spannungsprüfer13299

@Lewellyn: sehr gut auf den Punkt gebracht !

 

Danke.

 

SRAM


09.01.2011 21:26    |    waldrallye

Ein Patentrezept gegen Schimmel gibt es nicht, wenn's baulich bedingt ist dass sich ne Schimmelecke bildet, gehört die da auch hin :D

 

Hier in Dresden wohne ihc in einer alten Villa, da wurde vor einem halben Jahr das Kellergeschoss ausgebaut, es steht ein Entfeuchter im Flur und läuft 24/7, im Bad hat's zu Schimmeln angefangen, das haben wir mit SchimmelEx behandelt und seitdem is da nix mehr!

 

Harte Fälle fordern harten EInsatz von Schimmel Ex! :P

 

gruß

Nico


09.01.2011 22:21    |    Batterietester18067

Es ist schwierig den Schimmel zu beseitigen, wenn die Ursache nicht genau bekannt ist. Auf jeden Fall kommt irgendwoher die Feuchtigkeit. Das gilt es zu beseitigen. Da kannst du lüften solange du willst, nützt nicht.


09.01.2011 23:24    |    r-o-b-e-r-t

Bei mir schimmelt es aus bzw ist nass. Wo kommt es her? Ausm Dach, läuft irgendwo durch und rund um das Fenster ist alles nass.

 

Hausverwaltung angerufen: Jaja bla bla bla bla fertig.

 

Hat sich bis jetzt nichts getan. Paar Tage noch, dann rufe ich da nochmal an und mache den da an der Leitung rund...

 

Aber interessiert eh niemanden. Hauptsache die Miete ist pünktlich da.

 

Bad wurde angeblich neu renoviert...Wasser lief trotzdem nicht richtig ab. Und wieso? Weil alles verstopft war mit "Bauschutt". Als ich das noch nicht wusste und es dem Hausbesitzer sagte meinte der, es würde vom Rasierschaum kommen....Ahja, der verstopft sicherlich Rohre...

 

Maler war auch am Werk, hat alle Öffnungen am DFF zugeschmiert. Dem hätte sich seinen Pinsel sonst wohin geknallt..Das hätte der alles nochmal neu machen können. Nicht zu vergessen, ein Holf DFF im Bad. Gammelt an allen Ecken und Enden. Aber was soll man machen? Da kann ich noch so viel lüften...Bringt nichts.

 

Gucken wir uns doch die Gebäude in Deutschland an, hier in Berlin wurde die letzen 70Jahre nichts, aber auch garnichts gemacht. Interessieren tut das niemanden.


10.01.2011 00:16    |    Rocket2

Kommt die Feuchtigkeit von außen: Dann kannst du nichts machen, außer einer Mängelmeldung.

Kommt sie von innen, weil die Wand kalt ist und Wasser kondensiert: Dann solltest du die Luftfeuchtigkeit im Blick haben. Dazu am besten so ein Meßgerät besorgen, wie es bei Aldi oder Lidl beizeiten gibt. Die Luftfeuchtigkeit im Raum sollte bei 40-50% relativer Feuchte liegen. Wenn mehr, dann lüften. Es kann passieren, dass es dann dennoch leicht feuchte Stellen gibt, vor allem in Ecken, in denen zwei Außenwände und vielleicht sogar eine ungedämmte Decke zusammentreffen. Diese Stellen sollte man von Zeit zu Zeit mit Schimmelschutz behandeln, dann entwickelt sich da nichts. Denn: Nicht die Feuchtigkeit ist das Kernproblem sondern der Schimmel. Und immer etwas Abstand zwischen den Möbeln und der Wand lassen (10cm mindestens). Sonst begünstigt man die Kondensation.


10.01.2011 00:22    |    breakerxvii

Die 10cm Entfernung zwischen Couch und Wand waren gegeben, es war allerdings auch eine Ecke, an der zwei Außenwände zusammen kamen.


10.01.2011 00:26    |    r-o-b-e-r-t

Vor meinem Fenster stehen keine Möbel :D:D:D

 

Daran bin ich definitiv nicht schuld, so wenig kann ich garnicht lüften, als das das WAsser richtig um das Fenster an der Wand runterläuft und oben schon gelbe Flecken sind.

 

Das WAsser kommt eindeutig vom Dach, ist ne Dachgeschosswohnung wo die Fenster immer in so einer Gaube sind. Und dort ist das Dach undicht, läuft in die Wand, durchsifft die Wand über dem Fenster und läuft nun halt drumrum.

 

Nichts tun werde ich sicher nicht. Werde die so lange nerven, bis was passiert. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar und meine Gesundheit zu versauen, nur weil die letzen 50 Jahre nichts gemacht wurde, sehe ich auch nicht ein.

 

 

breakerxvii: Du kannst da einfach nichts machen. Die Wände sind nicht gedämmt (kostet ja Geld) und wenn dann Schimmel entsteht, wird behauptet, du hättest falsch gelüftet usw. Und fertig...


10.01.2011 00:33    |    breakerxvii

Robert, ich hab noch eine andere Stelle in der Wohnung, wo der Vermieter selbst schon zugegeben hat, dass der Schimmel nicht von falscher Belüftung herkommt. Diese Stelle ist schon seit Anfang letzten Jahres bekannt. Seit dieser Zeit hab ich die Miete gemindert, aber der Vermieter kümmert sich auch nicht drum, und nimmt die geminderte Miete in Kauf.

 

So kann ich wenigstens fristlos die Wohnung kündigen und ne günstigere Wohnung werd ich nicht finden.

 

Das ironische ist doch aber, das der Schimmel, der ja sofort auf Möbel übergeht, nicht auf meine Couch gesprungen ist.


10.01.2011 07:46    |    Faltenbalg19047

Eine Wärmedämmung ist nicht immer für jedes Haus die Glanzlösung, es kommt auf alter und Bauweise an. Die Ursachen heute sind, dass man regelrecht die Wohnungen abdichtet, wie eingeschweißt in eine Folie. Die Häuser stehen ja meist schon Jahre und es gab vorher auch kein Schimmel. Vielen Mietern fällt der Schimmel eben irgendwann auf, wenn sie auch schon länger in der Wohnung wohnen, da kann man auch nicht den Vermieter zur Schadenbeseitigung auffordern. Der Schimmel, der sich schon hinter der Tapete im Putz befindet, sollte auch nicht mit flüssigen Mitteln, SchimmelEx und wie sie alle heißen behandelt werden, denn der Putz und Mauerwerk wirkt wie ein Schwamm, und die Schimmelporen saugt es förmlich nach innen, sodass du die Situation nur verschlimmerst, anstatt zu beheben, freuen tut sich nur der Hersteller, der dir den Mist angedreht hat. Ein anderes Problem beim Neubau ist, dass heutzutage die Häuser in relativ wenigen Monaten bezugsfertig sind, und das massive Mauerwerk (Beton, Mörtel, Gipse...etc) keine Zeit hat, lange genug auszutrocknen, dann kommen noch Isolierglasfenster, dann noch eine dicke lage Wärmedämmung, und dicht ist alles, toll. Dann kommt die Zeit des wohnens, duschen, kochen, waschen...., bei der hohen Luftfeuchtigkeit dürfte ein Neubau eigentlich keine Fenster mehr haben, denn so schnell kann man garnicht lüften, wie sich bei normaler Bewohnung die Feuchtigkeit in diesem Styroporklotz (Haus, Wohnung) sammelt. Ein wirklicher Altbau, der in seiner Substanz nur saniert wurde, auch keine Kunststofffenster eingebaut sind, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie schimmeln.

Aber Außenwände sollten nach Möglichkeit nicht zugebaut werden, hohe Schränke etc. oder einen guten Abstand zur Wand einhalten, damit die Luft dahinter zirkulieren kann. Auch eine von außen gedämmte Wand bringt mir nichts, wenn ich meine eigene Innenfeuchte nicht aus den Ecken kriege.


10.01.2011 11:35    |    slayer665

Also ich kann bei wirklichen Schimmelproblemen nur ordentliches kurzes Stoßlüften mit anschließend langer Heizphase nahe legen. 

Das Problem Schimmel tritt nämlich meist an kalten Wänden auf. An solch einer Wand kann man einfach mal die Hand auf Kopfhöhe auflegen und dann nach unten bis zum Boden wandern. Man wird merken, dass diese Wand einfach klamm ist. 

Genau diese Feuchtigkeit ist zu bekämpfen, sonst hat man den Schimmel schneller wieder als man denkt.

 

Bei mir hilft dort nur starkes Heizen. 

Nach 5 Tagen mit folgender Technik hat die Wand eine Grundwärme erreicht und ist nicht mehr feucht. Somit bildet sich seitdem auch kein schimmel mehr:

 

--> Morgens, mittags und Abend Stoßlüften. Am besten komplett Fenster auf und auf einer anderen Seite der Wohnung oder Haus auch in einem anderen Raum Fenster komplett für ca 3 Minuten aufmachen.

--> Dann immer wieder den Raum komplett aufheizen auf mind. 19-20°.

--> Ständiges Fenster auf Kipp ist absolutes Tabu

 

Einfach mal versuchen und die Wand beobachten bzw abtasten.


10.01.2011 13:55    |    Brunolp12

manchmal, wenn ich zum "Stoßlüften" meine Balkontür öffne, dann schlägt sich daran richtig Kondensat nieder :eek:

Da wird mir immer klar, daß meine Wohnungsluft manchmal ziemlich viel Wasser transportiert (duschen, Wäsche, kochen) - also: immer schön raus damit, ist auch viel angenehmer.


10.01.2011 14:12    |    Warmmilchtrinke

Natürlich tut die Feuchte das. Die Außenseite der Scheibe ist ja kalt, deshalb wird dort sofort der Taupunkt erreicht. Aber du machst es richtig, immer raus damit :)


10.01.2011 14:37    |    Mark-86

Wenn der Putz draußen defekt ist, sollte der VM das mal instand setzen.

 

Der Schimmel kommt allerdings durch Kondenswasser von innen.

Wird n älterer Bau sein, da sieht es so aus dass wenn Feuchtigkeit von innen eindringt, diese Salzkristalle aus dem Mauerwerk mitnimmt und dann wird die Wand braun, bevor es schimmelt.

Das ist aber klares Kondenswasser in deiner Tapete (ich meine nicht das was du draufgesprüht hast).

 

Das ist DEINE EIGENE Feuchtigkeit.

 

Dies hat oben schonmal jemand geschrieben und ist so vollkommen richtig.

 

Diese Häuser sind für Einscheibenglasfenster gedacht. An diesen Fenstern schlägt sich die Feuchtigkeit nieder und läuft herunter in eine Rinne im Holzrahmen und dort nach draußen.

Das ist auch nötig, da bei Kohleofenheizungen immer ein ungleichmäßiges Heizverhalten und ein regelmäßiger Temperaturwechsel stattfindet.

 

Modernisiert man diese Häuser mit Isolierverglasung, können die Räume nicht mehr automatisch entfeuchtet werden.

Deshalb ist es nötig, über eine moderne Heizung eine Temperaturschwankungslose Beheizung sicher zu stellen und richtig zu lüften.

 

Richtig lüften heist, verbrauchte & feuchte Luft zügig und komplett aus zu tauschen. Ob das 10°C oder -10° ist, ist dabei nicht wichtig. Das man sich dann an den Heizkosten totzahlt, ist auch totaler Schwachsinn. Die Raumluft nimmt nur wenig Heizenergie auf, schließlich ist Luft der beste Temperaturdämmstoff den es gibt. Wenn man nun die "warme" Raumluft durch kurzes Stoßlüften austauscht, geht kaum Energie verloren. Die meiste Energie steckt in Möbeln & Wänden. Dadurch wird es auch in wenigen Minuten nach dem Lüftungsvorgang wieder warm.

 

Das nächste ist, dass die Mieter ihre Finger nicht von der Heizung lassen. Man muss die Heizungsthermostate EINMAL einstellen, so dass man eine angenehme Raumtemperatur hat (unabhänig der draufstehenden Zahlen, die haben da nicht viel zu sagen) und dann lässt man sie einfach 24/7 durchlaufen.

Die Drehknöpfe an den Heizungen sind keine Wasserhähne, sondern THERMOSTATKNÖPFE, welche die eingestellte Temperatur HALTEN.

Dadurch hat man immer eine angenehm warme Wohnung, mit dem richtigen Lüften zusammen das Feuchtigkeitsproblem schnellstens aus der Welt und spart dazu noch ettliches an Heizkosten.

Ein ständiges Auf- und Abheizen der Räume verursacht eben diese Schimmelbildungen und kostet mehr Energie, als wenn man die Heizung einfach den kompletten Tag & Nacht durchlaufen lassen würde.

 

Mieter meinen aber, dass sie nur Heizung zahlen, wenn sie Heizung nutzen. Das ist ein Irrglaube. Zum einen zahlt man auch die Energie mit, die der Nachbar "rüberheizt", zum anderen wird beim Aufheizen einer Wohnung, z.B. wenn man Abends nach Hause kommt, mehr Energie verballert, als wenn man die warme Wohnung den Tag über einfach hätte durchheizen lassen.

 

Viele Menschen haben auch das Problem, dass sie regelmäßig garnicht merken, wie es um ihre Umgebungsluft bestellt ist.

Wenn ich zu Fällen wie deinen komme, und das sind grade in dieser Jahreszeit wieder einige, dann ist das erste was ich vor irgend einem Messgerät brauche, ein Handtuch, weil die Leute mit Luftfeuchtigkeit von 60-80% leben und das "normal" finden.

 

Ich verschenke in diesen Fällen Hygrometer, eine Luftfeuchtigkeit von bis 40% ist normal und darüber hinaus sollen die Mieter LÜFTEN und grundsätzlich die Finger von der Heizung lassen. Manche sind beratungsresistent, die müssen halt in ihrem Schimmel leben, aber viele wissen gar nicht wie man richtig heizt und lüftet.

Bei solchen Hygrometern sollte man Modelle ohne Batterien kaufen, denn wenn die leer sind schaffen es viele Mieter erfahrungsgemäß nicht, neue rein zu machen.

 

 

Sicher kannst du dich bei deinem Vermieter beschweren, du kannst die Miete mindern, du kannst ausziehen, das ganze wird Rechtsanwälte und Gutachter beschäftigen und sicher wird bei dir auch einiges die Rechtsschutzversicherung zahlen, aber sie zahlt weder wenn du vor Ende der Kündigungsfrist ausziehst, noch zahlt sie dir den Umzug, etc. und wenn ein Gutachter sich die Ecke anschaut, naja, ich habe ja oben schon geschrieben, was dabei heraus kommt.

 

Ich würde den Schimmel bis hiner die Fußleiste mit Alkohol abwischen, die Ecke mit nem Fön etwas trocknen und ggfls. deinen Vermieter auf defekten Außenputz ansprechen und ihn mit Nachdruck zur Instandsetzung bewegen.

Die hier von ettlichen Mietern empfohlene "große Welle" geht aber nach hinten los.

 

Auch eine "fehlende Dämmung der Fassade" ist Baubiologisch totaler Schwachsinn. Sicher bist du dann die Kältebrücke los, aber dadurch dass man die Außenwände mit Styropor dämmt, kann die Wand keine Feuchtigkeit mehr nach außen abgeben. Normalerweise geht ein Teil der Innenfeuchtigkeit in die Wand nach draußen. Das Funktioniert dann auch nicht mehr, das ist so wie als wenn du deinen Finger mit Frischhaltefolie umwickelst. Mach das mal und schaue was passiert...

Das wird dein Problem nicht beheben, im Gegenteil, es wird das verschärfen.

 

Alte Bauarten mit neuen Techniken zu moderniesieren, das funktioniert nicht uneingeschränkt.

 

Ich würde übrigends in KEIN Styroporbeklebtes Haus einziehen.


11.01.2011 01:36    |    Trennschleifer18442

Im vorliegenden Fall ist es mangels näherer Informationen natürlich schwer von dieser Seite aus zu einem konkreten Ergebnis zu kommen, da man die Problematik vor Ort besichtigen und dann die nötigen Schlüsse ziehen müsste.

 

Vielleicht helfen nachfolgende Anmerkungen zur Feuchte -Thematik etwas weiter. Zum Stoßlüften wurde bereits weiter oben Richtiges geschrieben.

 

Meistens werden Schimmelpilzbildungen an Außenwänden der Wohnungen in der kalten Jahreszeit beobachtet. Grundsätzlich findet in dieser ein Wärmestrom vom beheizten Gebäudeinnern nach außen zur Kälte hin statt. Dabei werden rund 3% bis 5% der in der Raumluft enthaltenen Feuchte (Wasserdampf) über das Druckgefälle "mittransportiert" und diffundieren durch die kalte Außenwand hindurch. Diese zunächst gering wirkenden Feuchtemengen können jedoch bei Mißachtung der bauphhysikalischen Gegebenheiten zu erheblichen Bauschäden führen.

 

Grundsätzlich kann Schimmelpilz nur auftreten, wenn dessen Wachstumskriterien erfüllt sind. Hierbei spielt Feuchte die wesentliche Rolle. Diese kann entstehen z.B. durch

- Erhöhung der Wärmeübergangswiderstände an den Außenwänden, bspw. durch vorgestellte Gegenstände/Möbelstücke oder sogar Fußleisten,

- erhöhte Feuchteproduktion in der Wohnung (bspw. Trocknen von Wäsche)

- verbunden mit einem mangelhaften Lüftungsverhalten der Bewohner,

- und/oder Kältebrücken.

 

Gemäß DIN 4108 und DIN EN ISO 13788 gilt bereits eine rel. Feuchte von 80 % auf der Bauteiloberfläche als untere Wachstumsgrenze für die Schimmelpilzbildung. Weiterhin unterstellt die Normung, dass bereits bei einer Bauteiloberflächentemperatur von maximal 12,6° die rel. Feuchte auf der Bauteiloberfläche 80 % beträgt (hierbei ist die Wand noch nicht naß!). Dies lässt sich mittels feuchteschutztechnischer Berechnungen auch nachvollziehen.

 

In der Praxis bedeutet dies, dass der kritische Wert von 12,6° C auf der Wandoberfläche vermieden werden muss. Bei älteren Gebäuden ohne ein Wärmedämmverbundsystem hilft hier nur ein entsprechendes Beheizen aller Räume sowie regelmäßiges Stoßlüften, um die rel. Feuchte der Raumluft unter 60% und die Oberflächentemperatur der Außenwände über 12,6° C zu halten. Gerade Außenecken auf der Nord- oder Nordwestseite sind kritisch, vor diese sollte keine Möbel gestellt werden um den Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) dieser Außenwände nicht zu erhöhen. Insbesondere in Schlafräumen, die oft nur sehr unregelmäßig bzw. überhaupt nicht beheizt werden, kommt es deshalb an Außenwänden immer wieder zur Schimmelpilzbildungen. Eine Kippstellung des Fensters zählt übrigens nicht als Lüftung und führt nur zu einer Abkühlung der Fensterleibung, was an dieser wiederum zur Schimmelpilzbildung führen kann.

 

Wer nun meint aufgrund von Schimmel gegenüber seinem Vermieter „die Welle“ machen zu können muss aufpassen. Qualifizierte Sachverständige stellen über eine oder zwei Wochen einen Tracker in die betroffenen Räume, der in vordefinierten, kurzen Abständen sowohl Temperatur als auch rel. Feuchte der Raumluft misst und speichert. Dazu wird noch eine Messsonde an der betroffenen Außenwand befestigt, die deren Oberflächentemperatur ebenfalls misst und speichert. Anhand der gewonnen Datensätze kann der Sachverständige dann die rel. Feuchte am betroffenen Bauteil errechnen. Weiterhin sieht er am Verlauf der rel. Feuchte und Temperatur der Raumluft, ob, wann und wie lange gelüftet wurde. Auf diese Weise lässt sich auch feststellen ob eine Kältebrücke und/oder ein mangelhaftes Nutzer- bzw. Lüftungsverhalten vorliegen.

 

Die fachgerechte Sanierung von Schimmelpilzschäden kann durchaus teuer werden. Die Behandlung der betroffenen Stellen mit chlorhaltigen „Schimmel-Ex“ Produkten dient oft nur der Optik und ist der Gesundheit der Bewohner nicht gerade förderlich. Meist müssen Wandbeläge und Putze an den betroffenen Stellen weiträumig entfernt werden, da diese bereits mit dem Mycel des Pilzes durchzogen sind.

 

Noch ein Wort zu den WDVS. Ich kann dieses bzgl. der Wasserdampfdiffusionsfähigkeit nicht mit einer Folie vergleichen. Im Bauwesen werden diese Folien als Dampfsperren eingesetzt. Die EPS Platten der WDVS verschlechtern natürlich die Wasserdampfdiffusionsfähigkeit der Wand, ohne diese jedoch zu verhindern. Derzeit gibt es bei der Altbausanierung zum WDVS keine Alternativen (Ausnahme Denkmalschutz). Auf keinen Fall würde ich bei einer solchen Sanierung die Planung dem Handwerker alleine überlassen, sondern es sollte immer ein entsprechend qualifizierter Architekt oder Bauingenieur hinzugezogen werden, der die Dämmung dimensioniert und die erforderlichen wärme- und feuchteschutztechnischen Berechnungen durchführt.

 

Eine mögliche Sanierung könnte mittels Calciumsilikatplatten erfolgen, wobei diese bezüglich der Oberflächengestaltung mittels Dispersions- oder Latexfarben und Raufasertapeten hinsichtlich der Wasserdampfdiffusionsfähigkeit sehr eingeschränkt sind. Klar ist, dass dieses Innensystem nur in geringen Stärken ausgeführt werden kann und die in der EnEV geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) nicht erreicht werden.

 

Ein Patentrezept gibt es nicht. Man muß die Ursachen sowie die hieraus resultierende Vorgehensweise und die Kosten - Nutzen Relation tatsächlich vor Ort feststellen und entscheiden.


19.04.2011 22:39    |    Trackback

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19.02.2013 22:33    |    Spiralschlauch41097

Ja, Schimmel an der Wand kann wirklich sehr st�rend sein. Die gesundheitliche Belastung sollte vor allen dingen nicht au�er Acht gelassen werden. Wenn der Schimmel sehr schlimm ist hilft wirklich oftmals nur der Auszug. Das kann man aber nat�rlich nur machen wenn man in einer Mietwohung lebt, oder man hat im Lotto gewohnen... ;)


19.02.2013 22:36    |    Spiralschlauch41097

....


15.11.2013 16:06    |    Spurverbreiterung23638

Sowas passiert leider auch gerade oft nach einer Energetischen Sanierung. Alles schön eingepackt, nie wieder kalt. Aber überall Schimmel. Na toll!


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