Keine normale Bergbesteigung... : Breaker's Block
  • Online: 3.181

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

22.07.2010 08:15    |    breakerxvii    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Shortcuts

Berglandschaft Quelle: socwall.comBerglandschaft Quelle: socwall.com

Es ist kalt hier wo ich steh, vor mir erstrecken sich 2 Säulen in den Himmel. Sie ragen hoch, sehr hoch doch ich wage den Aufstieg. Die beiden Säulen gehen gerade nach oben, so ziemlich in der Mitte der Höhe werden sie breiter und je mehr ich meinen Hals gen Himmel richte, desto weniger seh ich. Ich muss es also wagen.

 

Ich habe die Wahl zwischen der rechten und der linken Säule, die Entscheidung meiner Wahl ist wohl unerheblich für den Ausgang meiner Besteigung, ich wähle die linke Säule. Am Fuße des Berges ist es erstaunlich kalt, ungewöhnlich aber gut. Ich bin gut vorbereitet, die Besteigung kann beginnen. Während ich auf den ersten Vorsprung der Säulen klettere schau ich mir noch einmal die Säule an. Wirklich, sie geht senkrecht nacht oben, ab und zu ragt ein Baum heraus. In dieser widrigen Umgebung, keine Blätter, es ist eher ein Stumpf eines Baumes, dennoch scheint er fest verwurzelt zu sein, ich führe meinen Aufstieg fort.

 

Der Aufstieg geht leicht von der Hand, der Körper wird stark gefordert, doch immerhin bieten die spärlich verteilten Bäume einen Ruhepol. Wie weit ich schon nach oben geklettert bin kann ich nicht sagen, ich richte meinen Blick nach oben und sehe, wie ein Vorsprung sich über mir auftut. Er versperrt mir die Sicht ein herumkommen gibt es nicht. Wie eine Beule ragt er aus der Säule heraus, egal ich kämpfe mich weiter durch.

 

Nach weiteren endlosen Metern schaue ich nach Rechts täuscht es? Nein ich glaube nicht, die Säule, sie kommt während des gesamten Aufstieges näher zu mir. Der Abstand verringert sich, der Blick zum Ende der Säule zeigt, der alte Mann hat nicht gelogen, die beiden Säulen verfließen in einen riesigen Rumpf. Ich hab meine erste Zwischenstation erreicht, der Rumpf des Berges. Ich schlage mein Zelt in einer kleinen Schlucht auf. Die Stelle ist weich, eine dicke Schicht Moos ist wohl der Grund. Der Blick zum Fuße des Berges wird mir versperrt, das Wetter ist Schuld.

 

Bevor ich nun zu Bett geh, lasse ich meinen Blick schweifen. Die Schlucht in der ich mich befinde, ist Luftgeschützt, zu beiden Seiten erstrecken sich die Säulen, der weiche Untergrund lässt mich zweifeln ob es ein guter Standort ist. Das Moos, ist feucht, wenn ich darauf trete es tritt leuchte Feuchtigkeit aus. Beim weitergehen entdecke Ich eine Höhle, sie richt modrig, hier war lange kein Mensch mehr. Aufgrund der engen Begebenheiten belasse ich es, diese zu erkunden. Die Schlucht zieht sich weiter, immer weiter, ich spüre warme Luft. Hier oben warme Luft? In der Ferne erkenne ich eine Art Geysir, die typische Fontaine bleibt aus, doch warme Luft wird immer mal wieder ausgestoßen, doch mir bleibt keine Zeit, der morgige Aufstieg wird schlimmer werden als heute, ich geh schlafen.

 

Am nächsten Morgen wach ich zeitig auf, ein stechend beißender Geruch betrübt meine Sinne. Man kann nicht genau bestimmen woher dieser Geruch stammt, vielleicht aus der gestern gefundenen Höhle, ich breche meinen Schlaf ab und packe alles zusammen. Das heutige Tagesziel sind die Zwillingsfelsen weiter oben.

 

Es wird beschwerlicher, aus einer Unkonzentration heraus, wäre ich fast in ein tiefes Loch gefallen, das Loch sieht unnatürlich aus, als wenn es einfach jemand aus den Berg herausgeschnitten hätte. Doch es verläuft gut. Ich sehe die Zwillingsfelsen. Majestätisch ragen sie heraus, voller Erfurcht bleibe ich am Fuße der Felsen stehen, sie sind genau wie sie mir beschrieben wurden sind. Rund, glatt und sehr fest, sehen fast gleich aus. Unterschiede sind zu marginal als das ich sie erkennen könnte. Hier hat die Natur wirklich gute Arbeit geleistet. Ich entscheide mich gegen die Zwillingsfelsen und klettere weiter. Der Berg zeigt nun alles was er hat. Unablässig bläst er mir Luft um die Ohren, ein Grollen wirkt eher wie ein hämisches Lachen des Berges. Voller Schadensfreude ich könnte den Aufstieg nicht schaffen, doch ich mache weiter.

 

Eine weitere unruhige, schlaflose Nacht später versuche ich mich an der Königsetappe. Über einen schmalen Pfad erreiche sehe ich bereits die Spitze des Berges. Ein kleiner Waldhain, ein heiliger Hain, doch nun wird es schwerer. Das Gelände wird unbeständiger, mehr Felsen und Unebenheiten versperren mir den Weg. In den zerklüfteten Umgebung erscheinen immer wieder neue Löcher und tiefe Abgründe, in einer feuchten Höhle lebte ein riesiger Wurm dem ich nur knapp entkam. Ich entdeckte das Zentrum, eine Art Pfad, er erstreckte sich von der Mitte des Geländes bis zum heiligen Hain, es war nicht mehr schwer diesen dann auch zu erreichen.

 

Ich hatte mein Ziel erreicht.

 

Ich bin gespannt, wer den wahren Hintergrund dieses Artikels versteht, vmtl. wenige, weil sie keine Lust haben, das alles zu Lesen. :D


22.07.2010 09:34    |    -=TbMoD=-

alter Schwede :eek:

22.07.2010 09:49    |    breakerxvii

...Wie hast du diesen Artikel verstanden? bzw. weswegen diese "Entsetzung"?

22.07.2010 10:03    |    Trennschleifer10215

Zitat:

Beim weitergehen entdecke Ich eine Höhle, sie richt modrig, hier war lange kein Mensch mehr.

Wahrscheinlich habe ich den Hintergrund nicht verstanden, aber nach dem Satz war mir zumindest die evtl. Zweideutigkeit klar :D

22.07.2010 10:35    |    -=TbMoD=-

Zitat:

die typische Fontaine bleibt aus

Hättest dir mal mehr Zeit genommen alles zu "erkunden" :D

22.07.2010 10:39    |    breakerxvii

Ahh schön das dieser kleine Zweideutige Artikel doch verstanden wird.. ich hatte schon Angst ;)

22.07.2010 12:06    |    Spiralschlauch46507

Zitat:

Doch es verläuft gut. Ich sehe die Zwillingsfelsen. Majestätisch ragen sie heraus, voller Erfurcht bleibe ich am Fuße der Felsen stehen, sie sind genau wie sie mir beschrieben wurden sind. Rund, glatt und sehr fest, sehen fast gleich aus

Da war die Zweideutigkeit dann sicher :D

22.07.2010 12:11    |    OhLord

Nicht von dir, hoffe ich, sonst bin ich angesichts der "Flachheit" enttäuscht.... ;)

 

Und bitte: Da sollte jeder peilen was bestiegen wird! Wobei ich so übel riechende Orte eigentlich ungern besteigen wollte.... :D:D:D

22.07.2010 12:26    |    _RGTech

@ naofireblade:

Ich hab's auch ab dieser Passage verstanden :D

Deine Antwort auf "Keine normale Bergbesteigung..."

Blogjünger (119)

Background

Meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und komplex. In Gedanken: *Tüte Vollmilch kippt um*

 

(_/)

(O.o)

( }{ )

 

Das ist Hase. Kopiere Hase in dein Profil / Signatur und hilf ihm die Weltherrschaft zu übernehmen!

The Creator

breakerxvii breakerxvii

6-Sterne Schokocrossi

VW

Nicht alles was man macht, macht Sinn. Nicht alles was Sinn macht, macht man.

 

(_/)

(O.o)

( }{ )

 

Das ist Hase. Kopiere Hase in dein Profil / Signatur und hilf ihm die Weltherrschaft zu übernehmen!

Auf dem Weg der Erleuchtung

  • anonym
  • Bassface19
  • fababylon
  • cali008
  • Christian8P
  • Roccogrey
  • Shai-Hulud
  • my8961
  • superdancer
  • Golftron

Comments and other Stuff

Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.