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30.05.2008 21:59    |    breakerxvii    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Feuchtgebiete

Hallo @den Leser

 

Wer den Einstieg verpasst hat, kann dies hier natürlich nachholen. Bevor ihr anfangt, da das Buch keine Altergrenze hat, brauch ich vom Prinzip auch keine Rücksicht nehmen. Doch bevor Ihr jetzt mit Steinen werft, ich werde Rücksicht nehmen.

 

Da ich mir das Buch bei Amazon bestellt hatte, hatte ich leider auch dadurch eine gewissen Vormeinung bekommen. Dennoch, als ich das Buch bekam, versuchte ich so neutral wie es eben ging diese Buch zu lesen.

 

Da ich das Buch erst bis zur Seite 100 gelesen habe, kann ich euch leider nicht das Ende veraten und würde auch hoffen, das es keiner in den Komentaren verrät. Ich lese mir ja auch die Kommentare durch ;)

 

Die Geschichte beginnt also, als sich die Protagonistin bei der Intimrasur verletzt. So sehr verletzt, das es sich entzündet und operativ entfernt werden muss. Das macht die Geschichte nun eigentlich nicht wirklich gruselig oder abartig. Doch die besagte Stelle ist der After. Die Protagonistin, namens Helen, muss also zum Krankenhaus und wird auch ohne Umschweife operiert. Erschwerend kommt hinzu, das Sie Hämoriden hat und die einen sogenannten Blumenkohl um Ihren After gebildet haben. Dieser wird bei der OP ebenfalls mit entfernt. Jetzt liegt Helen also auf der Inneren Abteilung, die OP ist gelungen und Sie muss sich von Ihrer OP erholen, bis Sie wieder Schließmuskel wieder funktioniert. Dieser wurde bei dem Eingriff etwas gedehtn sodass er seine Wirkung verlor.

 

Diese doch recht dünne Story macht bereits über 50% des Buches aus. Das Buch will jedoch auch nicht mit einer tollen Handlung punkten. Viel mehr zeichnet sich das Buch durch die kleinen Nebengeschichten aus. Helen erinnert sich ständig an Ihre Vergangenheit über die Sie dann natürlich auch nachdenkt. Man muss wohl auch sagen das Helen ein Mensch ist, welcher sich nicht so richtig mit der "normalen" Hygiene angefreundet hat. Sie isst alles, was aus ihren Körper austritt. Sei dies Periodenblut, Grind von Wunden, Eiter von Pickel etc. Speziel Ihr Intim Bereich, ist der wohl wichtigste Aspekt in Ihrer Hygiene Allergie.

 

Speziell der Geschlechtsverkehr, der sich durch wechselnde Geschlechtspartner, Anal-, Oral- und/oder Vaginaverkehr auszeichnet, spielt in Ihrem Leben eine bedeutsame Rolle. Egal wie "dreckig" jeder Verkehr ist, sie liebt Ihn. Masturbation, sei die mit Avokadokernen, welche Sie selbst züchtet oder durch Gegenstände sind ist ebenfalls ein Lustfaktor in Ihrem Leben.

 

Das alles ist mit einer sehr freien Feder geschrieben, man nimmet kein Blatt vor dem Mund und die Dinge werden offen beim Namen genannt.

 

Als letztes schreibd ich noch eine Stelle, die sich eingebrant hat: Helen sitzt mit Ihrer Freundin über einer Dose Drogen,. Beide nehmen abwechselnd die Drogen bis beide "high" sind. Da der Magen es jedoch nicht auf Dauer verträgt erbrechen sie in einen Eimer. Doch es schwammen noch unverdaute Pillen im Eimer umher...(Den Rest könnt ihr euch denken)


31.05.2008 01:42    |    bruno violento

Also für mich hört sich das so an:

Frau Roche meint, sie müsste ein Buch schreiben.

Soweit noch okay.

Frau Roche meint, ihr Buch müsste eine Aussage haben.

Kann ich mit leben.

Frau Roche will ihr Buch ins Gespräch bringen, indem sie es möglichst abartig macht.

Wer's mag...

Im Feuilleton erscheint wochenlang nichts anderes, das Buch wird absolut gehypt

An diesem Zeitpunkt werde ich von der Thematik beeinträchtigt.

Das Buch wird in die Spiegel-Bestsellerliste gepusht.

Ich bin genervt.

Harald Schmidt empfängt Frau Roche.

Die Sendung nervt mich schon vorher, aber jetzt wird's noch schlimmer.

 

Auch wenn der Roman ganz passabel sein soll, thematisch interessiert er mich überhaupt nicht und stellt in meinen Augen auch keine wirkliche Innovation dar.

Abartige Romane gab es schon vorher, Bücher von Frauen auch, die Kunst von Frau Roche besteht höchstens darin beides zu kombinieren.

Unflätige Ausdrücke und widerwärtige Inhalte schockieren schon lange nicht mehr, und polarisieren können sie nicht mehr so wie früher.

Eigentlich wird ein mittelmäßiges Mädchenbuch über die Maße gehypt.

 

Alles in allem viel Rummel um ein kleines Bisschen Langeweile.

 

Mich wundert nur, dass bislang das Wort "Kult" noch nicht in dem Maße Verwendung fand wie bei vergleichbaren Ereignissen in den letzten Jahren...


31.05.2008 12:46    |    Antriebswelle27848

Das wirklich fazinierende an dem Buch ist wie es so ein Machwerk auf Platz 1 der Bestsellerliesten schaffen kann.

 

Provokation ohne Botschaft war schon immer sinnlos, und ich kann leider in diesem Buch absolut überhaupt nicht erkennen wo diese Botschaft denn sein soll. Weg vom Schönheitsideal hin zu einem ebenso gestörten Umgang mit der Weiblichkeit und mit der Hygiene, falls das die Botschaft sein soll.....vergiss es.

Meine Freundin hat es gelesen und fand es schlecht, da dachte ich "Hey, dann find ich es vielleicht gut". Dem war aber nicht so, es hat einen gewissen anfangs fazinierenden und teilweise humorigen Ekelfaktor, der aber nicht wie in wirklich genialen Werken hintergründig diesen subtilen Wahnsinn vermittelt wie beispielsweise bei "Das Parfum" sondern einfach nur als Provokation gedacht ist damit die Authorin einen dann in gradezu penetrant offensichtlicher Weise darauf hinweisen kann dass man offenbar "verkrampf" ist wenn man keine Scheisse frisst.

 

Grade dieses offensichtliche ist es was das Buch zu Schund macht, dazu kommt dass es sprachlich nur auf einem mittelmässigen Level ist der nicht dazu angetan ist dem Buch wenigstens von dieser Seite her etwas Gnade zukommen zu lassen.

Es bleibt ein spärlicher Versuch auf den vielleicht wirklich übertriebenen Umgang mit Hygiene und Schönheitswahn hinzuweisen, bei dem Frau Roche zwar nicht an Provokation, sehr wohl aber an einer Botschaft und an Finesse gespart hat.

Der ganze Schockeffekt nutzt sich auch sehr schnell ab, da es einfach inhaltlich an Substanz fehlt. Nach einer kalten Dusche erscheint einem der Rest eben doch nur noch lauwarm, und die Langeweile macht sich breit und mit ihr auch die Erkenntnis dass man hier einem Medienhype zum Opfer gefallen ist der für diese Gesellschaft so typisch geworden ist.

 

Nunja, wenn B- oder C-Promis heute in Deutschland ein Buch schreiben kommt eben aus nachvollziehbaren Gründen nur Schrott dabei raus, Frau Roche hat eben mit der billigsten aller Methoden versucht ihr Buch ins Gespräch zu bringen, über sinnfreie und schlecht vorgetragene Abartigkeiten um der abartigkeit Willen.

Von Mittelmässigkeit zu reden ist fast schon ein Kompliment.

 

Soviel zum Thema "jedes Land bekommt die Schriftsteller die es verdient".

 

Auf jeden Fall ein interessantes Phänomen dass dieses Buch so im Gespräch ist.


31.05.2008 12:56    |    bruno violento

Zitat:

Meine Freundin hat es gelesen und fand es schlecht, da dachte ich "Hey, dann find ich es vielleicht gut"

Der Satz hat mir am besten gefallen :p

 

Hab neulich mit meiner alten Deutsch-Lehrerin über das Phänomen geredtet, sie hat (wie ich) den Roman nur angelesen, und sich dann zu dem hinreißenden Zitat hinreißen lassen:

Zitat:

Da les ich lieber die gesammelten Werke von Frau Herrmann


31.05.2008 14:27    |    kandidatnr2

Ich oute mich mal, wenn ich sage, dass ich auf gut gemachte Pornos stehe.

Dabei bestätigt sich aber immer wieder meine Erfahrung, dass Frauen keine Pornos schreiben können ... jedenfalls keine, die Männern gefallen.

Gruß k2


31.05.2008 14:39    |    bruno violento

Ein weiteres Zitat einer Hamburger Innungsmeisters:

Zitat:

Wenn Frauen Drehbücher für Pornofilme schreiben, verhunzen sie sie in der Regel damit, dass die Protagonisten am Ende heiraten.


31.05.2008 23:25    |    Schattenparker31458

Ich oute mich dann mal auch dazu, dass Buch mein eigen zu nennen ;-)

Bin auch so um die Seite 100 irgendwo..also auch noch nicht durch..

 

Bisher kann ich sagen, rein literarisch gesehen, ist das Buch ansich "minderwertig". Es ist eine Story wie sie auch in einem Internetblog stehen könnte..weder anspruchsvoll noch wirklich aussagekräftig.

 

Letztlich bleibt als einzige Besonderheit, die Art und Weise wie ungeniert damit umgegangen wird, was die Protagonistin für sexuelle Vorlieben hat..und ich denke und weiß, dass sie damit nicht alleine ist (und nein, damit meine ich nicht MICH an dieser Stelle)..es gibt soviele Formen von Fetischismus die toleriert werden, aber auch viele die einfach extremst gesellschaftlich tabuisiert werden.

 

Das Buch ist denke ich ein schlecht ausgeführter Angriff auf den Teil der Gesellschaft, der am lautesten darüber schreit, dass dieses Buch in der Form erschienen ist. Viel Wind um nix...da findet man im Internet weitaus schockierendere Sachen..

 

Von daher einfach leben und leben lassen..schaden kann es letztlich keinem, sich damit auseinanderzusetzen was es alles so für verrückte Sachen gibt..(das heißt nicht, dass man es ausprobieren muss)..immerhin sollte jeder Mensch frei das tun können was er möchte (mit seinem Körper oder mit dem von anderen, solange es deren ureigenster Wille ist..) und nicht dafür ausgegrenzt werden.

 

Jemanden wegen einer Vorliebe beispielsweise auszugrenzen ist für mich auf einer Stufe mit Ausgrenzung wegen Herkunft, Sprache, Aussehen, Hautfarbe usw..alles Dinge, die man sich nicht bewusst aussuchen kann.


01.06.2008 00:27    |    bruno violento

Zitat:

Es ist eine Story wie sie auch in einem Internetblog stehen könnte..weder anspruchsvoll noch wirklich aussagekräftig.

:eek:

EY!

:mad:

:p


01.06.2008 11:55    |    Standspurpirat1015

Naja, ihr Ziel hat sie ja jetzt erreicht, alle reden drüber und alle kaufen es aus Neugierde... Nach dem selben Muster handeln Paris, Brittney, die Bildzeitung und Co. doch schon seit Jahren und haben Erfolg damit. Ausserdem spiegelt es tatsächlich den Verfall der jungen Mädels wieder. Ich weiss von einigen solcher Fälle aus entfernteren Bekanntenkreisen. Es stimmt also nicht, dass hübsche Frauen Blumen kotzen ;)


01.06.2008 12:16    |    Schlepperdriver

das buch ist dermaßen schlecht, dass ich nur davon abraten kann...

einige gedankengänge sind zwar schön krass und mit "ihh-effekt" - aber das wars auch schon.


01.06.2008 17:17    |    Batterietester31271

Hi,

ich verschenke die Hörbuchfassung auf CD, bei Interesse bitte PN. Wahrscheinlich bin ich zu spiessig, oder meine "Ekelresistenz" ist nicht hoch genug, bei CD 3 habe ich zumindest endgültig aufgegeben.


01.06.2008 20:01    |    breakerxvii

die überschrift war natürlich nicht persönlich gemeint, nicht das sich hier jemand an dem "Spießertum" stört :)


01.06.2008 21:07    |    Batterietester31271

Nein nein - ich finde Spießer cool; sind irgendwie die einzigen echten Punks :D


01.06.2008 21:16    |    Multimeter47054

Spießer? Yeah!

 

http://www.datum.at/1106/static/1106datum/images/merc_kombi.jpg


02.06.2008 00:16    |    Spiralschlauch9024

Wieviel sammelt sich eigentlich auf dem Konto an wenn man etwa 800.000 Bücher verkauft? :)

 

(Das wird ja wohl ein nicht minderwertiger Grund für Charlottes Buch gewesen sein -ich gönn es ihr!)


02.06.2008 07:45    |    breakerxvii

sie wird wenn überhaupt nur einen bruchteil davon bekommen...


02.06.2008 14:25    |    bruno violento

...aber es wird reichen für ein paar kleine Anschaffungen.


02.06.2008 16:29    |    breakerxvii

also ich sag mal so, bei einen prof. an unserer uni, der ebenfalls ein buch veröffentlicht hat, natürlich ein fachbuch ;), bekommt por buch ca. 25cent. Bei einem Verkaufspreisese des buches von ca 25€. Von daher denke ich das es Künstler nicht unbedingt nur des geldes her tun, aber antürlich ein kleinen kleinen cayman kann man sich bestimmt davon leisten ;)


02.06.2008 16:39    |    bruno violento

800.000:4=, warte, zwei im Sinn... 200.000Euro! Immerhin.

 

Wenn Frau Roche als Semiprominente für ihr Erstlingswerk dann, wie in C-Promi-Literatenkreisen bestimmt gängige Praxis, etwas bessere Konditionen ausgehandelt hat...


02.06.2008 22:47    |    Spiralschlauch9024

Ich schreib auch ein Buch :D


02.06.2008 23:11    |    bruno violento

Meinen Segen hast du, vielleicht wird's ja besser als Feuchtgebiete...

Manchmal hab ich das Gefühl, einige Leute lesen ein Buch nicht des Buches wegen, sondern zum Selbstzweck... einfach nur um ein Buch zu lesen.

Ich frag mich nur, warum die Leute dabei so wahllos sind...

Ich habe grade "Shalimar der Narr" von Salman Rushdie gelesen und habe heute mit "Rot ist mein Name" von Orhan Pamuk angefangen, warum lesen die 800.000 Roche-Leser oder die Millionen Bohlen-Leser nicht mal so etwas? Das ist nicht solche Zeitverschwendung.

Oder klein anfangen mit Nick Hornby, "a long way down" beispielsweise.

Das stellt einen viel mehr zufrieden, als sich so einen Pseudo-Roman 'reinzuprügeln.


03.06.2008 07:02    |    Schattenparker31458

Weil viele Menschen gar kein Interesse an dem Grad an literarischer Unterhaltung haben wie z.B. du bruno (das meine ich nicht beleidigend oder angreifend ;-).

Es gibt viele die sonst eh nie was lesen denen reicht dann so ein "Bohlen" oder "Gülcan" Buch..

Und dann gibt es natürlich noch viele Trittbrettfahrer die sich das Buch einfach kaufen, um mitreden zu können.

Nicht zuletzt gibt es auch Leute die einfach groteske Bücher lesen wollen..und das trifft hier finde ich recht gut zu.

 

Das ist auch keine Erscheinung der Neuzeit..das gibt es seit es Literatur in frei erhältlicher Form für eine "große" Bevölkerungsgruppe gibt..damals hieß der Kram nur anders und zeichnete sich ehr durch flachen Inhalt und nicht den flachen Autor aus *g*


03.06.2008 07:50    |    breakerxvii

hm zu welcher gruppe zähl ich dann wohl :D, vermutlich zu der, um einfach mit reden zu wollen, um einfach mal einen einblick in das sogenannte bild-leser-syndrom (keine angst muss man nicht kennen, der ausdruck ist von mir erfunden, aber ich denke mal das jeder weiß in welche richtung er abziehlt) zu bekommen :D


03.06.2008 18:39    |    bruno violento

In einer Welt, in der die Bestsellerlisten von Harry Potter und Büchern, die ihr Publikum nur durch den Namen des Autors ziehen angeführt werden, will ich eigentlich garnicht so gerne leben...


Deine Antwort auf "Feuchtgebiete - oder eine Revolte gegen das Spießertum (Part II)"

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