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23.08.2010 22:54    |    breakerxvii    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Alltag, Autoschlüssel, Diplom, Verlegt

SchlüsselSchlüssel

Freitag, es ist 13:30 ich denk mir, Ok ich muss meinen Arbeitsplatz aufräumen, meine Diplomarbeit muss pünktlich 15.00 in Bautzen sein. Die Wegstrecke von der Arbeit bis zu BA beträgt mindestens 20min, je nachdem auch gern mal 25min.

 

14.00

Alles ist aufgeräumt, ich geh zum Auto.

 

14:05

Hm, da ich steh an der Heckklappe meines Autos, such meinen Schlüssel in der Tasche. Da isser nicht, Tasche ausgekippt, jedes Fach durchsucht, nichts. Im Beutel daneben geschaut: Nichts. Ein Gefühl der Panik machte sich breit, Wo ist mein Schlüssel?!? Erste Schweißperlen.

 

14:07

Ich geh zurück zur Arbeit. Vielleicht hab ich ihn beim aufräumen irgendwo verlegt.

 

14.25

Kein Schlüssel, nicht in dem Zimmer wo ich gearbeitet hab, noch in einem anderen Zimmer in denen ich heute war. Panik? Verzweiflung! Der Schweiß war inzwischen schon stärker.

 

14:26

Ich komme auf die Idee, dass ich meinen Schlüssel in einen Beutel warf, den ich dann in den Müll warf. Manchmal ist ja dumm, so was kann vorkommen.

 

14:30

Die Putzfrau hat bereits den Müll des Tages geleert und hat ihn draußen in die Tonne geworfen. Fuck. Ich geh nach draußen und durchwühle den Müll.

 

14:37

Ich bemerke, es gibt keinen Schlüssel im Müll. Während ich nun alle Hoffnung schon aufgegeben hab, geh ich zum Fenster für einen klaren Kopf. Und während die Sekretärin für mich bereits eine Fahrgelegenheit organisierte, nahm ich mir meine Sonnenbrille und ging den Weg des Tages noch einmal komplett ab. In Gedanken waren nur meine Autoschlüssel und die Tatsache, dass meine Diplomarbeit schon längst auf den Weg zur Uni sein sollte. Der Fakt, dass meine 3 Jahre Uni auf dem Spiel standen. Das T-Shirt war schon längst schweißgetränkt.

 

14:47

Nachdem ich Lidl und Bäcker abgegangen bin, nachgefragt hab, sah ich eine „Oma“ auf den Parkplatz stehen. Sie suchte und blickte umher, in den Händen, das gelbe Band, was ich so sehnsüchtig suchte. Mein Schlüssel.

 

14:48

Die Überzeugung das es mein Schlüssel war, dauerte nicht lang. Ich bekam ihn.

 

14:52

Ich sitz in meinem Auto und kann endlich auf den Weg zur Uni fahren. In 8 Minuten sollte ich 9Ampeln überwinden und knapp 20km zurücklegen. Ein Ding der Unmöglichkeit.

 

15:10

Ich kam an der Uni an, mein Betreuer wartete noch die 10min, die Arbeitsstelle hatte ihn informiert. Ich war total fertig. Schweißgebadet ging ich dann duschen.


23.08.2010 22:58    |    Psychobiken

Hat sie deinen Schlüssel gefunden oder abgezogen gehabt?


23.08.2010 23:13    |    mousejunkie

kenn ich. ich finde nur meinen schlüssel meist in irgendwelchen hosentaschen oder hab ihn im auto eingeschlossen. zum glück gibt es bei uns nicht so enge zeitpläne. an meiner uni zählen die abgaben von arbeiten nicht so genau. ich warte inzwischen schon seit 3 monaten, dass ich mal die versuche für meine studienarbeit machen kann. na ja. bei jedem ist es anders. aber du hast ja nochmal glück gehabt.

 

das schlüsselverlieren ist in unserer familie sport (meistens findet er sich wie gesagt irgendwo verwühlt :D). da hab ich mittlerweile die ruhe weg, wenn er mal nicht da ist...

 

ach und übrigens viel erfolg für eine gute bewertung. aber bei der diplomarbeit fällt ja niemand mehr durch... :D


23.08.2010 23:28    |    VentusGL

Übel. Hasse solche Situationen, wenn man den Bericht abgeben muss und am Abend davor die Druckertinte leer ist :D


24.08.2010 08:47    |    breakerxvii

Die Finderin hat nach eigenen Angaben den Schlüssel auf der Straße gefunden. Ich hab es ihr auch so geglaubt. SIe wollte auch weder Finderlohn noch sonst was, ein "Danke" Hat ihr gereicht :)

 

Eigentlich war der Zeitplan alles andere als "eng". Ich mein, ich kann ja noch nich morgens um 10 los fahren ;) Ich hoffe mal nicht das ich durchfalle, aber irgendwie sagen, das auch alle, das niemand mehr durchfällt.


24.08.2010 17:06    |    Antriebswelle12765

Ich glaube solche hektischen Momente hatte mal Jeder gehabt. Ich spreche mich da auch nicht frei, von der Schlüsselitis.

Aber ich habe dadurch vorgesorgt, habe nicht nur einen Ersatzschlüssel.

Denn wenn man es besonders eilig hat, dann passieren manchmal solch merkwürdige Sachen. :confused:


19.04.2011 22:40    |    Trackback

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