• Online: 4.882

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

07.11.2017 19:36    |    breakerxvii    |    Kommentare (3)

Da schau einer an. Den letzten Beitrag habe ich vor fast exakt 3 Jahren gemacht, Mensch, wie die Zeit vergeht :D

 

Und wow, es gibt noch immer die gleichen Smilies, Oldschool but cool. :cool: Wenn ich suche, gibt es bestimmt sogar noch die gleichen großen Blogs, die Zeit vergeht Kinners. Selbst mein Blog ist noch besucht - warum auch immer :)

 

Niedlich mal wieder da gewesen zu sein, um in Erinnerungen zu schwelgen. Schön, dass du daran teilgenommen hast.

 

In diesem Sinne

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

30.10.2014 10:57    |    breakerxvii    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Shortcuts

Man man man, hier hat sich ja einiges getan. Bewerten kann man jetzt Artikel und zu Autoprofile zuordnen, ick werd bekloppt. Das Leben is ja ne ständige Veränderung. Aber wenigstens sind die Smilies alle noch immer die gleichen. :)

 

Erstaunlich auch, meine Spuren im Internet haben nach über 2 Jahren Ruhe immer noch Besucherzahlen, Wie ein Eremit der Vergangenheit, wo man gern hinkommt, sich zurück erinnert und sagt: Ja den kenn ick.

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

04.04.2012 14:14    |    breakerxvii    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Alltag, lustiges

Es gibt ja Menschen die nicht bei Facebook online sind – angeblich! Weit schlimmer noch, es gibt Menschen die dort nicht mit mir befreundet sind – solls auch geben, ich bin immer wieder verwundert. Unglücklicherweise zählt hierzu eine große Gemeinde meiner Stammleser dieses Blogs. Ich mag euch alle sei an der Stelle gesagt und ich würde bestimmt auch eure Freundschaftanfrage annehmen, sofern wir uns den wirklich kennen, aber das alles führt hier gerade zu weit.

Was ich eigentlich damit sagen will: Im Alltag entdecke ich immer wieder seltsame Dinge, die zumindest ich gern mit meinen Mitmenschen – Freunden – teile. Ich will euch an dieser Stelle in diesem Blog einen wirklich kleinen Auszug aus solchen „Kuriositäten“ präsentieren :)

 

1- Alle Zeichen auf Grün

2- Ein Spielplatz der komplett umzäunt war, keine Baustelle weit und breit, kein Hinweis warum, weshalb, weswegen. Die Beraubung von Freizeitangeboten soll schon mit den frühen Kinderjahren anfangen

3- Diese Zahnbürste lag „oben drauf“ in der Dusche des Hotelzimmers. Ich leg meine Butter auch immer auf den Spülkasten…?

4- Begrüßung in einem „Bier- und Wohlfühlhotel“

5- „Selbstbedienung“ von Pflaumen in Plastebehälter, in der Kasse lag (Wechsel-)Geld, nirgends ein Mensch der die Käufer kontrollierte.

6- Und wenn wir schon beim Geld sind: Traust du dich danach zu greifen?

7- Warum stehen Pornos direkt neben Kinderfilmen?!?

8- Die Frauenquote Konsequent umgesetzt, als Mann fühl ich mich leicht diskriminiert.


17.01.2012 15:01    |    breakerxvii    |    Kommentare (74)    |   Stichworte: Ersteindruck, Golf, VI (1K), VW

Ein GTI so wie er sein muss: Tornadorot und mit der in meinen Augen schönsten Innenausstattung die es derzeitig original bei einem Golf gibt: Teillederausstattung Favo. Doch was ist geschehen? Nachdem ich meinen letzten Firmenwagen abgab, erhielt ich einen Golf VI GTI 35er Edition. In nackten Zahlen: aus einem 2 Liter Turbomotor werden 235PS und 300Nm hervorgebracht, den Spurt auf 100 schafft er in unter 7 Sekunden, für den Fahrer bedeutet das ein leidiges Grinsen das man nicht mehr los wird.

 

Die Ausstattung des Fahrzeuges könnt ihr wie immer im dazu passenden Fahrzeugprofil begutachten, wie es die Kenner bereits sehen: außer dem Panoramadach und dem (Voll-)Leder fehlt es diesem Fahrzeug an nichts.

 

Und hier gibt es auch den größten Nachteil bei diesem Auto, es erkennt nur der „Kenner“. Die 35er Edition grenzt sich nur minimal vom Standard Golf (GTI) ab. Natürlich, eine leicht aggressivere Front, tieferes Fahrwerk, dickerer Schweller, farbliche abgesetzte Seitenspiegel, sportlicher Heckdiffusor und dennoch bleibt er nur ein Golf. Um es auch für den Nicht-Kenner zu zeigen, habe ich sämtliche Schriftzüge an den Wagen gelassen, ich will auch mal zeigen was ich hab :D.

 

Dank der Lendenwirbelstütze macht der GTI selbst bei Langstrecken eine ziemlich gute Figur, wenngleich der Verbrauch einem stets einen Strich durch die Rechnung macht. Die Lenkung ist direkt genug ohne übertrieben sportlich zu sein, die harte Stellung im DCC ist ein deutlicher Unterschied zur weichen Abstimmung, das typische Untersteuern wird durch eine Serienmäßige elektrischen Differentialsperre merklich unterbunden, einzig: bei voller Beladung fährt es sich einen Zacken besser, da mehr Gewicht auf der Hinterachse liegt.

 

Im Vergleich zum Rocco: Ich habe endlich wieder 4 Türen! Nicht nur „den Anzug hinten rein hängen“ ist wieder drin, gar das aussteigen in engeren Parklücken fällt einfacher. Von der Sicht nach hinten wollen wir gar nicht erst reden. Ebenfalls endlich wieder on Board: Parksensoren an der Front. Komisches Gefühl gab es lediglich beim Einsteigen. Beim gewohnten nach hinten greifen tatschte ich erst mal gegen die hintere Seitenscheibe, nach dem Einstellen des Sitzes saß ich neben der B-Säule und irgendwie sitz ich erstaunlich hoch. Wirklich gut hingegen fühlt sich der Golfball-DSG-Schalthebel an :)

 

Und mit diesem Ersteindruck will ich es auch erst einmal belassen.


12.01.2012 12:02    |    breakerxvii    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Alltag, Sicherheit, Tramper

Tramper-GesteTramper-Geste

Ich stehe an einem Rasthof irgendwo in Deutschland auf den Weg nach Hause. Es ist Freitag früher Nachmittag und mein Auto muss mit Treibstoff versorgt werden. Nach einem kurzen Umweg über den Aborten bin ich sowohl körperlich, als auch um 70cent, erleichtert.

 

Ich habe Zeit, krame meinen Salat aus dem Auto und mache es mir bequem, erst mal was Essen, die 10min Pause nehm ich mir. Kurz vor dem Ende der Pause sehe ich dann einen jungen Mann auf dem Parkplatz umherstreunen. Keine 30, blonde kurze Haare, Allwetterjacke, einfache Jeans, Schuhe zum Wandern, voll bepackt mit Rucksack, Wasserflasche in der einen und einem Schild mit der Aufschrift „Görlitz“ in der anderen Hand. Ein Tramper.

 

Eine seltene Spezies auf deutschen Raststätten, wie ich finde. Er geht von Auto zu Auto, nur noch 3 Autos trennen uns. Beim ersten und zweiten kommt er nicht einmal zum stellen seiner Frage, es wird ihm regelrecht die Tür vor Nase zugeschlagen, fast panische Gesichter in den Fahrer der Autos. Das Auto vor mir, ein Tscheche, er versteht kein Wort.

 

Dann steht der Mann vor mir. Sehr sauberes Hochdeutsch, erklärt er wäre Student und könne es sich nicht leisten ein eigenes Auto zu besitzen, er will nach Görlitz, wenn möglich ohne das dafür Geld verlangt wird, er würde mit mir Reden oder die ganze Zeit schweigen, Musik wäre ihm egal, Zeitdruck bringt er natürlich auch nicht mit.

 

Ich bin erstaunt. So ziemlich alle Argumente die ich hätte entgegenbringen können wurden bereits bei seiner Begrüßung entkräftet. Ein unerklärlicher Gestank ging auch nicht von ihm aus, er war gepflegt, wenn auch sichtlich mitgenommen von Tag. Ich muss kurz überlegen, schau in meinen Rocco, Platz wäre da, schaue ihn noch mal misstrauisch an, versuche ein Ticken aus seinem Rucksack zu hören, höre nichts und willige ein.

 

Ich habe ihn zwar nur bis nach Bautzen mitgenommen, was ca.50km vor seinem eigentlichen Ziel liegt, aber über Facebook habe ich dann noch erfahren, dass er gut (durch einen Bekannten) angekommen ist. Was ich davon hatte? Einen Gesprächspartner in einer sonst langweiligen Fahrt.


11.01.2012 09:46    |    breakerxvii    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Irre Geschichte, Lustiges, Shortcuts, Sinnlos

Warnschild vor TreibsandWarnschild vor Treibsand

Was bisher geschah.

 

Ich wache wieder auf. Yippie yippie yeah, yippie yeah Krawall und Remmidemmi, liege mit den Augen gen Decke gerichtet auf dem Rücken. Das Schild mit der Aufschrift: „To be continued“ ist an der Betondecke getackert. Ich stehe auf. Das Zelt um mich herum, es erinnert an ein Tipi, im Zentrum brennt ein blaues Feuer, dicke Holzstangen halten den leuchtend grünen Stoff, neben mir steht ein weiteres Bett, die Laken zerrissen. Ich gehe hinaus.

 

Schnee um mich herum, überall, mein Dealer wäre erfreut. Ich genehmige mir eine Line. Eine große, kreisrunde, rund herum um das quadratische lila Iglu aus dem ich kam. Unter dem Schnee befindet sich noch mehr Schnee. Erstaunlich.

 

Es ist eisig kalt hier. Hätte mich das Dimensionsportal nicht an einen anderen, etwas wärmeren Ort bringen können? So mit netten jungen hübschen und willigen Damen? Selbst die komische Hexe ist auch nicht mehr aufzufinden. Verdammt. Nun steh ich hier, inmitten von Sand und noch mehr Sand und kenne meine Aufgabe nicht. Leichter macht das die ganze Angelegenheit natürlich nicht.

Die Welt wird größer, immer größer, das Blockhaus scheint Kilometer von mir entfernt zu sein, ich bewege mich darauf hinzu, doch bin gefangen im Sand, Treibsand. Verdammt. Inzwischen stecken meine Oberschenkel fest, ich werde weiter unablässig nach unten gezogen. Rings um mich herum gerät die Oberfläche in einen Sog, alles aber wirklich alles ziehe ich mit runter, umso mehr ich klammer, umso schlimmer scheint es zu werden.

 

Meine Füße spüren es etwas unter mir, versuche einen festen Tritt zu verschaffen, rutsche wieder weg und bin weiter gefangen. Ein Strudel entsteht, ich werde in die Mitte gezogen, mit einem „Plop“-Geräusch stecke ich fest. Gefangen zwischen zwei Glaskolben meine Füße baumeln im unteren, mein Oberkörper im oberen Bereich, mit Sand in der Hose, es gibt bessere Ausgangssituationen.

 

Ich sollte es objektiv betrachten: ich habe Sand in der Unterhose, ich stecke zwischen zwei Glaskolben fest, um mich herum befindet sich nur feiner Kies, es ist brütend heiß, es geht mir nicht schlecht außer das ich friere, ich kann mich mit viel Kraft in dieser schmalen Öffnung drehen. MacGyver hätte da was draus zaubern können ich hingegen nicht und zu allem Überfluss fängt es an zu regnen.

 

Regen? Toll, jetzt werde ich auch noch nass. Der Sand nimmt das Wasser auf, ich spüre wie es an meinem Bein herunterfließt, ich beginne zu rutschen bis ich fliege. Ich kann fliegen, ich wusste es immer, ich bin der König der Welt, die Luft sie strömt über mein Gesicht, meine Haare flattern im Wind, ich verfalle in ein Geschwindigkeitsrausch, schneller immer schneller, ich bin im völligen Delirium, der Boden kommt immer näher, denn Aufprall merke ich nicht.


28.12.2011 19:01    |    breakerxvii    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Alltag, Kranheit, Krank, Partys

PapierkorbPapierkorb

Es kündigt sich ganz leicht an, ein Kratzen im Hals, zwei, drei, vier Nieser, morgens eine leicht verstopfte Nase und man fragt sich: Kann es sein, das ich gerade Krank werde? Wir haben den 23.12 als ich mir diese Frage stelle. Zweifelsohne liegt es an meinem nicht gar gesunden Lebensstil, dem wenigen Sport in der kalten Jahreszeit in Verbindung mit der Ernährung die die Weihnachtszeit mit sich bringt hat am Ende wohl für eine Grippe gesorgt.

 

Das beste Gegenmittel gegen eine Krankheit habe ich bereits früh entdeckt: Jedes Mal, wenn ich krank bin, höre ich auf, krank zu sein und bin stattdessen super! Das hat bisher auch wunderbar geklappt.

 

 

Freitag:

Es ging mir blendend. Es waren ja nur die ersten oben beschriebenen Anzeichen, keine Spur das es sich ausdehnt, es ging mir richtig gut. Ein bissl Obst und Gemüse auf der Pizza und das wird es schon richten. De Nacht, sie war blendend, lange ausgiebig getanzt und gefeiert, hier geflirtet da gequatscht, was man eben so macht.

 

Samstag:

Die Zeichen verstärkten sich langsam, ich brauchte erstaunlich viel Schlaf um wieder etwas besser da zu stehen als sonst. Ein Freund besuchte mich am Nachmittag und fragte ob ich die Nacht durchgemacht hätte und er noch schnell die junge Dame nach Hause fahren soll. Wir tranken ein Bier zusammen und ich legte mich wieder in die Koje. Natürlich ging es mir prächtig, wenngleich die abendliche Party alles andere als Prächtig war.

 

Sonntag:

Last but not least: Es ist schon fast eine Tradition, am 1. Feiertag auf eine bestimmte Party zu gehen. Warum auch nicht? Traditionen sind nicht dazu da, sie zu brechen, nicht solche. Ein großer Saal, laute gute Musik, viele Menschen ich mitten in der Meute und da kam es auf einmal. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, leichter Schwindel, hab ich zu wenig getrunken? Mein Gesundheitsapp sagt doch: „Du bist gesund“, das Horoskop des Tages kündigte an, jemanden wieder zu treffen den ich lange nicht gesehen hab, sollte das jetzt schon alles vorbei sein? Ich setzte mich, ließ mir ein Wasser bringen, aber es wurde nicht besser. Ich fuhr nach Hause, legte mich in mein Bett und postete gleich: „Ich bin Krank“ bei einer großen Community, chattete mit den Nachtaktiven Kontakten meiner Freundesliste ließ mir von allen „Gute Besserung“ wünschen und schlief dann endlich auch ein.

 

Montag:

14h Schlaf später und 3 „Gefällt mir“ bei meinem Status (ich hab sadistische Freunde :eek:) erkundigte ich mich bei meiner Verwandtschaft was wohl hilft, fuhr in die Apotheke holte mir ein Aspirin, kam zu Hause an und schlief weiter. Irgendwann in der Nacht – es muss gegen 2 gewesen sein – wachte ich wieder auf. War komplett ausgeschlafen und kein Kontakt mehr online. Gut ging es mir deswegen noch lange nicht. 8 Anrufe in Abwesenheit auf dem Handy, 13 SMS und 26 Nachrichten in der Community, man ich bin echt gefragt. Versuchte alle zu erreichen, wenige gingen ran, die wenigen jedoch waren nicht erfreut einen Anruf um 3 Nachts zu erhalten. Beschloss weiter zu schlafen.

 

Dienstag & Mittwoch:

Das Aspirin wirkt ganz gut, zwar habe ich noch einen unverschämt hohen Verbrauch an Taschentücher, was in gewisser Hinsicht – vor allem neben dem Bett – für diverse Verwunderung sorgen könnte, aber zum Wochenende bin ich bestimmt wieder fit…

Ganz sicher, es steht schließlich Silvester und 2 Geburtstage an, da kann ich ja nicht fehlen. Fürs nächste Jahr werde ich bestimmt ruhiger und mehr auf mich achten und überhaupt: es wird alles perfekt.

 

In diesem Sinne, wünsche ich einen frühen Rutsch da ich nicht daran glaube, dass ich noch einen Artikel vor dem 1.1.12 schreiben werde.


26.12.2011 20:44    |    breakerxvii    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Party, Weihnachten

DekoDeko

Es ist der 24. Dezember, wie die Tage zuvor bereits, wird an diesem Tag eine örtliche Party besucht. Weihnachten im Kreise der Familie ist schön und gut, im Kreise von Freunden aber auch nicht schlecht.

 

Die Wahl bestand zwischen einer „Nobel“-Disko (8€ Eintritt), der üblichen „Standard“-Disko (Eintritt 6€) sowie einem Jugendclub (Eintritt frei). Überall ein ähnliches Motto: Hauptsache Weihnachtsstress vergessen, bissl trinken, bissl Tanzen und quatschen. Da es allein keinen Spaß macht, richtet man sich nach den Freunden, diskutiert und kommt am Ende irgendwo an. In diesem Fall war es der Jugendclub. Offiziell würde man es wohl eher Treffpunkt oder Freizeitzentrum nennen, Jugendclub passt in meinen Augen aber auch ganz gut.

 

Die Preise waren mehr als erschwinglich, 1,50€ für’s Bier, 3,50€ für nen Cocktail. Doch irgendwie wollte ich nicht warm werden. Kennt ihr es, wenn ihr euch fehl am Platze fühlt? Ich war sicherlich nicht Overdressed, die Musik war (zumindest teilweise) auch erträglich, Alkohol konnte ich aufgrund der geringen Entfernung zu meiner Wohnung ebenfalls trinken, aber dennoch: ich wurde nicht „warm“.

 

Woran das lag? Nun vielleicht lag es an dem Klientel welches die Party besucht hat. Zum einen waren da Punks. Nicht diese niedlichen Modepunks, sondern die, mit den riesen Nieten an den Jacken, für die man schon nen Waffenschein braucht, die Punks, die man schon 3 Meilen gegen den Wind riecht, die Punks bei deren Haarpracht bei mir ein sofortiger Juckreiz auf der Kopfhaut ausbricht, die Punks, naja ist ja jetzt auch klar.

Doch es waren nicht nur die Punks, nein es war auch die Hip-Hopper-Fraktion. Hosen die tiefer hangen, als Beine dar war, Shirts bei dem das Nachthemd meiner Freundin wie ein Hautenges Tank-Top ausschaut und Cappys die mit entsprechend langem Stiel auch als Schneeschieber dienen könnten.

Soweit so gut, damit komm ich ja noch durchaus klar. Bin ja tolerant und so. Aber warum zur Hölle warum die Mädels alle noch halbe Kinder? Während der Altersdurchschnitt bei den Kerlen bei grob 23 lag war er bei den Mädels ungefähr 10 Jahre darunter. Schlimmer noch unehrliche Mädels, die sich älter machen als sie in Wahrheit sind nur um zu gefallen. Keine gute Mischung wenn ihr mich fragt.

 

Vielleicht lag es auch einfach nur am Ambiente des Clubs. So gab es Räume, neudeutsch „Chill-Lounges“ in denen es arg nach Cannabis roch, während die Gänge und natürlich die Toiletten neben Urin noch nach einem bereits begonnenen und wieder unterbrochenen Prozess der Lebensmittelverdauung rochen. Vielleicht war jedoch einfach ausschlaggebend das von den Floors ein sehr starker Männerschweißgeruch aus ging, eine Zirkulation von Luft nicht vorhanden war und es in dieser Kombination an eine Saune erinnerte. Das alles machte die günstigen Preise dann auch nicht wieder wett.

 

Ich bin gegen Klischees, aber irgendwie trafen an diesem Abend alle zu, das Highlight des Abends war die obige Dekoration, wenigstens was.


21.12.2011 15:09    |    breakerxvii    |    Kommentare (41)    |   Stichworte: Alltag, iPad, Technik, WLAN

Tablet-PCTablet-PC

Je älter man wird, desto desto mehr überfordern einem die ständig neuen Errungenschaften in der Technik. Wir hatten die gute alte Röhre als Monitor, das wars. Heute? LED, LCD, Plasma und alles mit neuen Techniken wofür ich ein Glossar brauche. Irgendwann sagt man sich: diese Zeug brauch ich einfach nicht, es ist unnütz, nicht sinnvoll, Geldschneiderei oder einfach: ich bin zu alt für diesen Kram.

 

Anderes Beispiel? Soziale Netzwerke, wer braucht sowas? (Heute bin ich beim größten anmeldet und brauch kein anderes mehr). Handys die mehr können als nur telefonieren und ne SMS schreiben, brauch ich alles nicht. Einige werden sich wohl in einer dieser Aussagen wieder finden. So auch ich.

 

Bei mir kam der Entschluss nicht mehr mit der Zeit zu gehen, als das kabellose Internet verfügbar wurde. WLAN. Kabellos, wie soll das bitte gehen? Toll über irgendwelche elektromagnetischen Wellen wird das „Internet“ auf meinen Rechner übertragen, unsichtbare, nicht zu schmecken oder zu riechen, sowas kann nicht gesund sein. Von der Problematik des „gesicherten Netzes“ will ich gar nicht sprechen. So habe ich immer von Modem zu PC ein Kabel quer durch den Raum gelegt. Wenn ich einmal online mit der Xbox zocken wollte, musste ich das Kabel in die andere Ecke vom Raum verlegen. Zugegeben, nicht wirklich praktisch, aber beides gleichzeitig geht ja normalerweise nicht zu bedienen.

 

Durch das Handy mit dem Apfellogo geriet meine alte Welt ein wenig ins Wanken. Ich konnte auf der Couch sitzend, zocken (Internetverbindung über Kabel an der Xbox) und während der Ladezeiten kurz mal den Messenger auf machen. War schon praktisch, zumindest bis zur Hälfte des Monats, weil dann immer mein Vertragsvolumen aufgebraucht war, teures Volumen nachkaufen war eine Alternativ… oder eine andere einfach den WLAN-Router aufbauen den ich schon seit Jahren rumliegen hab.

 

Hinzukam ein unschlagbares Angebot für einen dieser neuartigen Tablet-PC’s. Zwar kann ich da ne Sim Karte reinstecken, aber das wäre ja noch n neuer Vertrag, keine Lust, WLAN aufgebaut und was soll ich sagen? Es funktioniert :eek:

 

Ich kann heute im Bett, auf der Couch oder auf’n Klo sein und online sein, das Kabelverlegen hat ein Ende, fast alle meiner Geräte wollten sich auch sofort in das WLAN einklinken: TV, Spielkonsole, Handy 1, Handy 2, Tablet-PC, privater stationärer PC, Firmenlaptop, eigentlich fehlte nur noch mein Kühlschrank… obwohl dann hätte ich Angst das er automatisch Essen bestellt, das wäre auch nicht so hilfreich.


16.12.2011 13:07    |    breakerxvii    |    Kommentare (22)    |   Stichworte: Alltag, Aral, Tankaktionen

p1080633p1080633

Vom Prinzip sind wir alle davon betroffen: unsere Autos haben alles, wirklich alles, außer in regelmäßigen Abständen genügend Sprit im Tank. Drum müssen wir Tanken, nützt nichts, kann man nichts dran ändern, mit Luft fahren die Teile eben noch nicht.

 

Die Auswahl im guten Tankstellennetz Deutschland ist wirklich gut, da gibt es die „Markentankstelle“, Low Budget Tankstellen und Tankstellen vom Discounter. Soweit so alt. Um sich von der Masse abzukoppeln haben (meist) die sogenannten Markentankstellen wie Shell oder Aral immer wieder Aktionen im „Angebot“. Diese laufen immer wieder nach dem gleichen Prinzip ab: man tankt und je getankte 10liter Kraftstoff gibt’s ein Stempel ins Stempelheft.

 

Nach X Stempeln darf man sich dann irgendwann ein Produkt aussuchen oder bekommt besondere Angebote für andere Produkte. Ab und zu ist auch mal ein Gewinnspiel bei. Da ich beruflich viel unterwegs bin, kommen solche Tankaktionen auch immer sehr gut bei mir an. Die letzte Aktion war eine DVD-Sammelaktion. Entweder ne DVD nach 20 Stempeln (~200l Kraftstoff +/- ein paar Autowäschen) oder eine Blue-Ray für 30 Stempel. Davor gab es Kinogutscheine, ein ähnliches Prinzip das noch 3€ Zuzahlung verlangte. Wie ihr an den Bildern seht, sehr ihr 3 DVDs und 2 Blue-Rays, eine DVD hatte ich sogar doppelt und hab sie verschenkt.

 

Ziemlich teure DVDs. Allein wenn ich optimistisch rechne und 1,45€/l (Super E10 / Super E5) berechne macht das bei einer DVD ~300€, die im Laden ca. 7-10€ kostet. Freilich, kein besonders guter Deal, aber wenn man schon mal tanken muss, nimmt man solche Aktionen mit… oder nicht? Wie steht ihr zu solchen Aktionen?


07.12.2011 14:25    |    breakerxvii    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Irre Geschichte, Lustiges, Shortcuts, Sinnlos

MorgensonneMorgensonne

Ich ging entlang der Straße an einen hellen Sommertag. Die helle Sonne am Rand des Horizonts wärmte mich, ich war glücklich bis ich auf einmal auf dem großen Schneehaufen vor mir ausrutschte. Er war riesig, so groß, das die Mittagssonne es nicht schaffte an diesem herrlichen Frühlingstag den Schnee zu schmelzen.

 

Doch eigentlich beschäftigt mich, die kleine quirrliche Hexe. Sie tobte bei diesem anmutigen Herbstwetter über die Autobahnen, rannte zu einem kleinen Hexenberg, der von ihr selbst weg hüpfte. Es war schon ein skurriler Anblick, welche die endlose Krawatte der Hexe nicht besser machte. Doch da war es, ich sah einen Blitz, nur ein Wimpernschlag und mitten in der Morgenröte schnitten sich die Schemen der Hexe und deren Krawatte, eine kosmische Träne im Raum-Zeitgefüge öffnete ein Dimensionsportal und ich schritt mutig hinein.

 

Es war ein innerlich glühendes wunderbares Gefühl, fast als wenn man verliebt ist, es war als wenn mich jemand zerreist, wie tausend Nadelstiche die über meinen Leib einstechen, über jeden kleinen Quadratzentimeter, mehr und mehr überkam ich einem Rausch, es erfüllt mich, bis ich völlig entspannt war. Hinter mir, ich höre die Hexe, sie flucht beim durch die Gegend Kriechen sind ihre Fußknöchel gebrochen. Beide, offenbar ist sie mir gefolgt, vielleicht war es auch einfach nur die Krawatte, welche sich um meinen Fuß gebunden hatte und sie unfreiwillig mitzog.

 

Und während ich mich so umschau, die Gegend bewundere, vor mir sich ein riesiger Abgrund auftut, werde ich müde, kann gar nicht mehr weiter stehen, will weiter gehen, will weiter, will weit…

 

Ich wache auf und was erblicken meine müden Augen? Ein großes Schild mit der Aufschrift: To be continued


02.12.2011 13:30    |    breakerxvii    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Alltag, III (13), Klemmschutz, Scirocco, Sicherheit, VW

Elektrische Fensterheber gibt es ja nun schon (fast) Serie in jedem Auto. Aber habt ihr mal probiert ob diese Technik auch über eine Blockiererkennung verfügt? Blockiererkennung? Wat willst du? Ick mein dat dein Fenster automatisch, nach dem Betätigen des Fensterhebers, bei einem Hindernis z.B. einen Kinderhals stoppt und wieder nach unten fährt. Ich weiß leider nicht wie diese Technik im realen Leben heißt also müsst ihr mit meinen komischen Bezeichnungen und Umschreibungen klar kommen.

 

Da ich für einen solch waghalsigen Versuch nun nicht gerade meinen Kopf hinhalten wollte und ich schon einen gewissen Gefallen an sämtlichen Gliedmaßen gefunden habe, kaufte ich zwei identische Packungen Kaugummi. Beide waren vor dem Test im besten Zustand, frisch gekauft, alle 12 Kaugummistreifen waren noch drin, nur die Verpackung selbst unterschied sich (das könnte ich nun dank unterschiedlicher Farbe in einem unterschiedlichen Gewicht widerspiegeln sodass ich für diesen Test wohl keinen Nobelpreis bekomme…).

 

Der Erste Test war mit der grünen Verpackung an der Seitenscheibe (Fahrerseite). Sobald die hochfahrende Scheibe einen Widerstand spürte, stoppte sie sofort und fuhr zurück in die Tür. Ich musste diesen Test schon mehrmals machen um überhaupt etwas zu sehen.

 

Anders hingegen beim Hub Dach. Das Resultat eines nicht vorhandenen Klemmschutztes seht ihr an der orangen Verpackung. Das Dach drückte erbarmungslos nach unten, ein Finger wäre sicherlich ab gewesen.


01.12.2011 15:30    |    breakerxvii    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Party, Partys, Spaß

Es ist so das typische Wochenende für Deutsche: Das Wochenende ist von vorn bis hinten komplett durchorganisiert. Naja fast, die Grundmauern stehen sagen wir es mal so... oder genauer gesagt: es ist gar nichts geplant. Es steht nur fest: „Hey wir wollen Freitag gemeinsam Party machen“. Das war‘s, der Deutsche Planungsnarr allerdings verbietet sich gegen eine solche Planungslogik, alles zu spontan, da kann man ja verrückt werden. Wir MÜSSEN wissen wann wir wo sind, was wir Essen, wer bei wem mitfährt, ob wir überhaupt fahren, wer wo schläft (und mit wem) und überhaupt wer wird Alkohol trinken? Wo ist unsere Zeitleiste, ohne genau strukturierte Zeitleiste ja da können wir ja gar nichts machen :eek:

 

What the f*ck?

 

Nun es kommt wie es kommen musste, die gesamte Planung ging gelinde gesagt den Bach herunter. Grund warum es scheiterte? Nun sagen wir es gab Kommunikationsprobleme. Natürlich kann man zwischen „Freunden“ Probleme nicht „einfach“ lösen, „Schwamm drüber und gut“ oder „Oh da haben wir aneinander vorbei geredet“ oder… Na ja es war heut jedenfalls nich drin. Was das bedeutete? Ich, der für dieses WE extra 500km gefahren ist, stand nun allein da.

 

What the f*ck?

 

Betrachten wir die Lage realistisch: in einer fremden Stadt zu sein, eine Wohnung für mich allein zu haben, noch dazu ein verlängertes WE sowie Urlaub im Anschluss. Ich muss zugeben: es hätte mich schlimmer treffen können :D

So zog es mich in eine der größten Diskotheken in Niedersachsen. Es war das Halloween-Wochenende. 3 Maskenbälle am Stück. Wer Verkleidungen hatte durfte kostenlos rein. Leider wollte mich die Kassiererin nicht als Bad Taste in meinen Alltagsklamotten durchgehen lassen. Schade eigentlich.

 

Doch was macht man in einer so großen Disko wenn man kein Schwein kennt? Sich ordentlich zulaufen lassen? Flirten bis der Arzt kommt? Oder doch einfach nur tanzen? Schließlich: Wer soll sich denn über mich lustig machen und wenn sie es tun, ich seh sie nie wieder…?! Ich habe mich letztendlich für einen Mix aus allen Varianten entschieden. So ergab sich ein Wochenende das sehr verdreht war. Die Tage habe ich faktisch nur damit verbracht zu Essen, zu Schlafen und danach wieder auf Party zu gehen.

 

What the f*ck?

 

Man könnte sagen, es spielt doch eh keine Rolle wo man auf Party geht, es ist überall nur laut, stickig und voll. Doch ein entscheidender Unterschied macht die Region innerhalb von Deutschland. Während im Osten die Menschen ein fast eingeschworener Kreis sind, man ohne Freunde mit denen man hin geht keinen Spaß hat, ist es hier anders gewesen. Hier waren die Leute offen, extrem gut drauf und ich habe an keinem der drei Tage das Gefühl gehabt „allein“ zu feiern. Vielleicht lag es auch an den exzessiven Drogenkonsum (neben Alkohol), was mir bis dato auch das erste Mal aufgefallen ist.

 

Für so was macht man keine Kosten-Nutzenrechnung auf, aber einmal in Euro zusammengefasst:

Sprit ~150€

eine Nacht im Hotel ~60€

Eintritt 22€

Nahrung 30€

Getränke ~70€

 

Mein Biorhythmus brauchte dann auch ganze 2 Tage, ehe ich wirklich wieder dann wach war, wenn es hell war, man könnte es Partylag nennen. Also grob gesagt: es war eines der besten Wochenende die ich bis jetzt hatte, Sorry das jetzt der wirkliche Höhepunkt in dieser Geschichte fehlt, aber ein paar User wollten das so :p

 

Die Bilder sind von unterschiedlichen Feiern, ihr könnt mir ja sagen, wenn ihr eine Disko erkennt ^^


  • von 29
  • 29

Blogjünger (233)

Background

Meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und komplex. In Gedanken: *Tüte Vollmilch kippt um*

 

(_/)

(O.o)

( }{ )

 

Das ist Hase. Kopiere Hase in dein Profil / Signatur und hilf ihm die Weltherrschaft zu übernehmen!

The Creator

breakerxvii breakerxvii

6-Sterne Schokocrossi

VW

Nicht alles was man macht, macht Sinn. Nicht alles was Sinn macht, macht man.

 

(_/)

(O.o)

( }{ )

 

Das ist Hase. Kopiere Hase in dein Profil / Signatur und hilf ihm die Weltherrschaft zu übernehmen!

Auf dem Weg der Erleuchtung

  • anonym
  • erwino1
  • golf4vr5_01m
  • FetterStrolch
  • logistikus
  • kty87
  • supermailo
  • Horrormensch
  • Abwrackjaeger
  • deupinerMk4

Comments and other Stuff

Nette Zitate

Ich bin kein Monster, nur meiner Zeit voraus.

 

Enthemmung wird doch erst dann zum Problem, wenn man der einzige Enthemmte ist

 

Entweder man stirbt als Held oder man lebt solange, bis man selbst der Böse wird

 

Nur ein vollkommen unbedeutender Mensch,

eine unverbesserliche Null, wird sich damit begnügen,

im Leben immer ein und dieselbe Rolle zu spielen,

immer den gleichen Platz in der Gesellschaft einzunehmen

und dieselben Dinge zu tun.

 

Der Verstand ist das einzig gerecht verteilte Gut auf Erden: Einjeder ist der Ansicht, dass er genug davon besitze.

 

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,

etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.