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Blog des Uhus

Was für mich den Reiz des Autofahrens ausmacht ...

20.03.2016 16:42    |    UHU1979    |    Kommentare (101)    |   Stichworte: Assistenzsysteme, Elektromobilität, Fahrzeug, Fahrzeuge, Fahrzeugtest, Kurzbericht, Kurztest, Limousine, Model S, Strom, Tesla

Hallo zusammen,

 

die Tage nutze ich die Gelegenheit, wieder eine interessante Erfahrung zu sammeln. Elektromobilität ist für mich bisher automobiles Neuland. Umso größer war meine Neugierde beim Einstieg in den Tesla Modell S.

 

Der Tesla S ist auf den ersten Blick eine große Limousine (4,97 m Länge) mit einer aus meiner Sicht dynamischen Form außen. Die Eleganz erinnert mich etwas an Jaguar. Soweit wirkt das Auto also noch „konservativ“. Die nahtlos eingelassene Türgriffe sind ein schönes Detail.

 

Einsteigen

Mit dem Einsteigen ändert sich der Eindruck jedoch schlagartig. Das Innere wird von einem 17“ hochkant-eingebauten Touchdisplay dominiert. Auch die Instrumente sind digital. Die restlichen Bedienungselemente sind reduziert. Mein Eindruck: Das automobil gewordenen iPhone. Die Bedienung ist durch die Reduktion einfach und intuitiv. Warum können das die anderen Hersteller nicht? Dagegen wirken alle anderen mir bekannten Fzg. derzeit richtig altmodisch.

Klar, der Rest vom Innenraum wirkt trotz großflächige Verwendung von Leder etwas lieblos designt und entspricht eher amerikanischen als europäischen Ansprüchen an die Oberklasse (z.B. Mittelarmlehne).

 

Los geht’s.

Beeindruckend ist das Fehlen von Motorengeräuschen. In einer Oberklasse-Limousine ist die Ruhe der Maßstab von Komfort. Leise Abrollgeräusche sind das einzige, was man hört. Das ist auf den ersten Metern ungewohnt. Der Tesla Modell S 90P hat Allradantrieb, also zwei Motoren, die jeweils eine Achse antrieben. Dabei gibt Tesla die Leistung mit 422 PS an. Folge: beachtlicher linearer Schub trotz immensen Gewicht des Wagens, der den Fahrer in die Sitze presst. Ohne Turboloch, Schaltvorgänge und Motorgeräuschen. In der Tat beeindruckend für den E-Mobil-Neuling. Geht man vom „Gas“pedal verzögert der Wagen recht stark, die Energie wird ins System eingespeist. Also die Bremse braucht man kaum.

Der Rest des Fahrens entspricht in etwas dem, was man von einem großen schweren Fzg. erwartet und bietet ein hohes Maß an Komfort.

 

Das zweite, was mich beeindruckt, ist die Vernetzung des Fahrzeugs (permanent Online – ja, man kann während der Fahrt auf Motor-Talk oder anderen Websites surfen; Update-Service und Stauprognosen auf Basis Mobilfunkdaten) sowie die fortgeschrittenen Assistenzsysteme zum (Teil-)autonomen fahren:

  • Lenkautomatik mit verkehrsadaptiver Geschwindigkeitsanpassung (Tempomatik)
  • Spurwechselautomatik
  • Einparkautomatik

Auch hier erfolgt die Bedienung intuitiv.

 

Mein Verbrauch war laut Anzeige 230 Wh/km. Batteriekapazität ist 70kWh. Daraus resultiert eine Reichweite von 300 km. Sicherlich lässt sich da die Fahrweise noch optimieren.

Das Hauptproblem bleibt, dass man als Nutzer sich quasi selbst seine Infrastruktur schaffen muss, damit der Akku im Idealfall über Nacht geladen werden kann.

 

Fazit:

Das Erlebnis war sehr interessant. Ich bin von dem Fzg. positiv begeistert. Alles intuitiv, modern und so einfach wie möglich. Der Fahrer kann sich aufs Fahren konzentrieren und wird auch dabei optimal unterstützt. Leise und kraftvoll. Ist das die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs? Oder schon jetzt State of the art?

 

Da ich keine Bilder gemacht habe, gibt es welche von Tesla. Quelle:

https://www.teslamotors.com/de_DE/models

 

Danke fürs Lesen.

 

Schöne Grüße,

der Uhu

 

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20.03.2016 17:46    |    meehster

Es differieren die Meinungen ;)

Ich empfand die Bedienung nicht als besonders einfach, eher fühlte ich mich eher leicht überfordert. Liegt vermutlich daran, daß ich bisher von allen Bedienelementen haptische Rückmeldung bekomme.

Ansonsten stimme ich zu, der Komfort ist sagenhaft und der Schub ist mehr als ordentlich. Ich hatte das Vergnügen mit einem P85, noch einachsig angetrieben.


20.03.2016 18:21    |    Goify

Als ich im Sommer in eben einem solchen Tesla drin saß dachte ich auch, das wäre die Zukunft und ist man vermögend und legt pro Tag keine zu langen Strecken zurück, würde ich diesen Wagen jedem anderen vorziehen. Bei mir spielen allerdings zwei Dinge negativ rein: die Leasingrate ist für mich zu hoch und die Reichweite zu gering. Die Supercharger sind zwar eine prima Sache, allerdings muss man bei jeder längeren Fahrt einplanen, dort eine halbe Stunde zu verweilen.

Da die Batteriepreise sich in den nächsten paar Jahren halbieren sollen, werden die Autos automatisch billiger und die Akkus größer. Außerdem sollen sich ja auch die Kapazitäten bald verdoppeln, also rechne ich in 5 Jahren mit einem 90D für 70.000 € LP und 800 km Reichweite. Dann schlage ich zu.

 

Eine Probefahrt habe ich aus oben genannten Gründen gleich mal sein lassen, weil ich nicht unnötig Leute aufhalte mit meinen Wünschen, die ich am Ende nicht mal bezahle. Ich fahre nur mit Fahrzeugen, wo die Kaufentscheidung nur noch von der Probefahrt abhängig ist und alles andere geklärt.


20.03.2016 19:38    |    Romiman

Für mich ist der Touchscreen nicht das Optimum der Bedienbarkeit, da man eben immer hinschauen muss. Und so lange wir nicht (quasi ohne Lenkrad) vollautonom fahren, gehört der Blick auf die Straße. Zumindest für Funktionen, die man während der Fahrt häufig bedienen muss oder möchte, geht nichts über BLIND bedienbare Schalter oder Hebel. Also allerwenigstens Blinker, Warnblinker, Fernlicht, Hupe, Lichthupe, Tempomat und Limiter, Temperatur, Gebläsestärke, Lautstärke, Musikquelle, Vor- und Zurück (Lieder oder Radiosender) und 1x Telefon (Anruf annehmen).

 

Nicht falsch verstehen. Ich finde den Tesla auch genial! Würde ich mit dem Geld nicht rechnen müssen, hätte ich längst einen. Für die momentane Situation wäre es aber besser ein "Model 3" mit ein paar mechanischen Schaltern und natürlich einer heimischen Ladestation.


20.03.2016 20:10    |    Fensterheber169

Ich fand ihn vorher schon cool, aber nach einer Probefahrt bin ich echt überzeug. Wirklich ein geiles Auto. Auch wenn der Touch nicht unbedingt immer gut ist. Manchmal wären Tasten besser.

 

Jetzt fehlt nur noch das Geld.


20.03.2016 20:24    |    UHU1979

@meehster : Abweichende Meinungen sind ja nichts unnatürliches. :) Bei welchen Bedienelementen bevorzugst du haptische Rückmeldung? Die fahrrelevanten Dinge sollten nicht entkoppelt sein. Da liebe ich es auch "direkt".

 

@Romiman : Für

Zitat:

Blinker, Warnblinker, Fernlicht, Hupe, Lichthupe, Tempomat und Limiter, Temperatur, Gebläsestärke, Lautstärke, Musikquelle, Vor- und Zurück (Lieder oder Radiosender) und 1x Telefon (Anruf annehmen)

gibt es entweder eigene Tasten in der Mittelkonsole (Warnblinker), die bekannten Hebel am Lenkrad bzw. die Tasten auf den Multifunktionslenkrad. Da unterscheidet sich der Tesla nicht von den herkömmlichen Fahrzeugen. Wie geschrieben, mir kam die Bedienung intuitiv vor. Und Klimaautomatik bediene ich auch in meinen Autos nicht blind.

 

Zum Thema Preis: Dazu habe ich bewusst nichts geschrieben. Ein Tesla ist zur Zeit halt Luxus.


20.03.2016 20:50    |    Blackmen

Es ist die Gegenwart !

 

Für deutsche Autobauer ist es eine entfernte Zukunft!*

 

* Die Zukunft hätte man gerne in Tippelschritten auf 20 Jahre ausgedehnt und immer schön verkauft**... :D

 

**...erst 24, dann 30, dann 40, dann 50er Batteriegröße....:D :D


20.03.2016 21:45    |    100avantquattro

Ich finde Elektromobilität okay, solange sie nicht wie Prius aussieht.


20.03.2016 23:30    |    Sachte

Zitat:

Beeindruckend ist das Fehlen von Motorengeräuschen. In einer Oberklasse-Limousine ist die Ruhe der Maßstab von Komfort. Leise Abrollgeräusche sind das einzige, was man hört.

Mich beeindruckt sowas wenig. An sich ist es eher saugefährlich. Vor allem, wenn man an 6-11 jährige denkt...


21.03.2016 07:21    |    meehster

@ UHU: Eigentlich bei allen. Ich bin überhaupt kein Fan von Touchscreens.


21.03.2016 09:20    |    RheinlaenderInKA

Lol, wenn man vermögend ist sich so ein Auto zulegen... willste sparen :D

Da gibts wohl wesentlich bessere aus Europa.

 

Kann oben nur zustimmen, Bedienung des Touch.

Ähnlich wie bei den Handys. Früher konnte man fast ohne zu gucken SMS schreiben auf TastenHandys, heute geht das quasi nicht mehr, dank touch.

Und bzgl. Langelebigkeit darf man gespannt sein. Wenn das ausfällt und der Gro0teil der Steuerung darüber läuft, ist das Auto wohl nicht mehr funktionsfähig, quasi Schrott.

Naja, aber viele andere Hersteller im oberen Preissegment bieten das ja auch schon länger an.

Wobei mit die Nadelinsrumente vom Drehzahlmesser beim BMW weiterhin sehr gut gefallen :)

 

Ein Auto ist kein Handspielzeug. Während der Fahrt sowieso nicht, sollte man unter ordentlicher Strafe stellen, und der Beifahrer hat sein Handy, würde den Fahrer nur ablenken. Wenn die Kisten mal halbwegs selber fahren können, na gut, evtl. Dann freuen sich wieder die Optiker, noch mehr kurzsichtige in den nächsten Jahren...


21.03.2016 18:57    |    Goify

Also ich habe heute mein Auto fahren lassen und während der Fahrt einen Joghurt gegessen: in der einen Hand den Löffel und mit der anderen den Becher gehalten. Ging wunderbar. Dazu beide Augen nach vorne auf den Verkehr und man kommt satt und entspannt am Ziel an.


21.03.2016 20:21    |    Sachte

@Golfy

Satt, ein Joghurtbecher... vorne im fahrenden Auto gegessen... Da fehlt nur noch die Ankündigung einer Geschlechtsumwandlung.


21.03.2016 20:58    |    Turboschlumpf6

:)

 

Ich habe auch auf der Rückfahrt von der Maloche gegessen. Joghurt klebt immer noch am Pulli ;)


21.03.2016 21:49    |    UHU1979

Und ich habe eben einen Proteinshake auf der Rückfahrt vom Fitnesstudio getrunken. :)


21.03.2016 22:30    |    Goify

Irgendwie war meine Intention nur zu sagen, dass man keinen Tesla braucht um teilautonom fahren zu können. Gut, dass ihr euch jedenfalls auch ernährt. Hätte ja sein können, ihr seid nur computergenerierte Bots. :D


22.03.2016 15:47    |    Käfer1500

Kann man auch negativ begeistert sein ? ;)

Elektromobiltät ist schon toll, das Drehmoment aus dem Stand ist gewaltig, Schaltpausen bleiben aus. Da überraschte mich selbst ein 109PS Nissan Leaf im Stadtverkehr, wie flott der zur Sache ging. Aber rein finanziell betrachtet sind für mich e-Autos einfach noch viel zu teuer, es lohnt sich einfach nicht für mich. Selbst wenn der Staat 20T€ zuschiessen würde, wäre es für mich noch kein nicht "lohnend", und einen e-Kombi mit viel Laderaum, der auch mal einen 1,5t Wohnwagen über 1600km in den Urlaub ziehen kann (2Tankstopps a 30 Min. würde ich tolerieren), gibt halt noch nicht.


23.03.2016 08:34    |    pico24229

Der Tesla ist auf jeden Fall auf dem richtigen weg. Aber einige dinge gefallen mir nciht. An E-autos(die ich auch schon gefahren bin) allgemein stört natürlich das Fehlen des geräuschvoll hochdrehenden Motors und den Ruck beim Schalten.

Der Tesla müsste etwas besser verarbeitet sein und der Touchscreen sieht blöd aus und neigt natürlich dazu extrem zu verschmutzen. Gut ist das Raumgefühl/platzangebot und die coolen Türgriffe.


23.03.2016 09:06    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von pico24229

allgemein stört natürlich das Fehlen des geräuschvoll hochdrehenden Motors und den Ruck beim Schalten.

Für ein Spaßauto würde ich das unterschreiben, im Alltag ist das durchgehende sehr angenehm. Dies war einer der Gründe, warum ich den Prius wollte. Auf den hochdrehenden Verbrenner würde ich auch gern noch verzichten, aber das ist auch eine Geldfrage.


23.03.2016 09:09    |    Lewellyn

Tesla ist die Gegenwart. Alternativ kann man noch Vergangenheit bei zahllosen anderen Herstellern kaufen.


23.03.2016 10:11    |    Thraciel

Wie bist du denn das das Auto gekommen? Einfach eine Testfahrt gemacht?

 

Den Innenraum finde ich extrem lieblos, das gigantische iPad unpraktisch und von der Usability her nicht zum Fahren geeignet. Das ist aber mein persönliches Thema. So wie andere Hersteller verpasst Tesla es hier die Chancen digitaler Instrumente zu benutzen und diese individualisierbar und chic zu designen. Stattdessen wirkt es so wie die digitalen Anzeigen bei Audi eher wie eine Kostensparmaßnahme. Finde ich schade.

 

Die Assistenten sind für mich State of the Art, das Spurwechselsystem des Tesla welches meines Wissens nur über die Parksensoren arbeitet absolut lebensgefährlich und vor allem unnötig.

Alles andere kann mein 2013er CC auch schon. (Gut er kann nciht von selber aus der Garage fahren - nur brauchts das wirklich?)

 

Die Türgriffe seh ich zwiespältig. Wie kommst du in die Karre rein wenn der Akku komplett leer ist?


23.03.2016 13:57    |    OberstHund

@Thraciel

Zitat:

das gigantische iPad unpraktisch und von der Usability her nicht zum Fahren geeignet. Das ist aber mein persönliches Thema

Dann nutz doch die Lenkradtasten und die Spracheingabe.

 

Zitat:

das Spurwechselsystem des Tesla welches meines Wissens nur über die Parksensoren arbeitet absolut lebensgefährlich

Wieso das denn? Ist wie ein normaler Spurwechsel, den du durch Betätigen des Blinkers initiierst.

Schauen musst du selbst.

https://youtu.be/tP7VdxVY6UQ?t=217


23.03.2016 15:40    |    Thraciel

@OberstHund

Klimaanlage per Lenkradtasten?

Ich nutze diese in meinem VW sehr intensiv. Spracheingabe ist mir noch keine natürlich nutzbare untergekommen, zur Zieleingabe nutze ich sie heute bereits.

 

Ich kann aber meine Sitzheizung, Klimaanlage, Heckscheibenheizung, Sitzbelüftung etc. blind anschalten und Regeln. Hardwarebuttons sei dand.

 

Wo ist der Sinn vom System wenn ich selber schauen muss? Wenn ich nicht mehr 2° am Lenkrad drehen kann sollte ich nicht mehr Auto fahren. Da finde ich meinen Spurwechselwarner wesentlich hilfreicher, der zeigt mir auf 70m zuverlässig an wer da ist. Versteh mich nicht falsch, das was Tesla hat ist nicht falsch. Aber so megagigasuperduper wie getan wird isses halt auch wieder nicht.


23.03.2016 20:57    |    triple_p

@Thraciel

 

Ja, Klimeregelung geht auch am Lenkrad. Der Spurwechselassistent dient dazu, den Lenkassistenten NICHT ausschalten zu müssen beim Spurwechsel.

Tesla ist klar führend zur Zeit bei den Assistentsystemen, auch der neue 7er kann nicht mithalten, bei weitem nicht.

 

Bist Du überhaupt schon solche Fahrzeuge gefahren?


23.03.2016 22:31    |    UHU1979

@Thraciel

Zitat:

Wie bist du denn das das Auto gekommen? Einfach eine Testfahrt gemacht?

Die Fahrt wurde im Rahmen einer Veranstaltung angeboten.


23.03.2016 23:01    |    Thraciel

@triple_p

Man kann aber auch das Lenkrad irgendwann überladen. All die genannten Funktionen kann ich an meiner Bedieneinheit blind ohne Menüwechsel durchführen. Das kann ein Lenkrad nicht leisten, dann wirds unbenutzbar.

Wo ist der Sinn? Ob ich jetzt am BLinkerhebel tippe und mein Auto u.U. einen Lebensgefährlichen Stunt durchführt oder ob ich durch LEDs im Spiegel sehe, dass dort niemand ist und dann 2° am Lenkrad drehe - in beiden Fällen funktioniert es identisch ich betätige nur unterschiedliche Bedienelemente. Auch mein Spurhalteassisten "fängt" das Auto in der neuen Spur, im Moment des Wechsels muss er ja ausgehen, gibt keine Spur mehr der er folgen kann.

Ausser ein paar Spielereien hat der Tesla nix was nicht ein 2013er VW schon liefert. Wobei auch der 7er nicht so wirklich DIE Features des Jahrtausends hat. Von selber aus der Garage fahren reicht nicht zum Alleinstellungsmerkmal.


23.03.2016 23:13    |    ballex

@UHU1979: Wenn du einen S 90D gefahren bist, dann hat der Akku 90kWh Kapazität, keine 70kWh! Nur als kleine Ergänzung! ;)

 

Zitat:

RheinlaenderInKA schrieb:

Lol, wenn man vermögend ist sich so ein Auto zulegen... willste sparen :D

Da gibts wohl wesentlich bessere aus Europa.

Ich wüsste nicht, welcher Hersteller aus Europa mir ein besseres Elektroauto anbieten könnte.

Zitat:

Und bzgl. Langelebigkeit darf man gespannt sein. Wenn das ausfällt und der Gro0teil der Steuerung darüber läuft, ist das Auto wohl nicht mehr funktionsfähig, quasi Schrott.

Der große Hauptscreen hat nichts mit den Fahrfunktionen des Autos zu tun, sprich bei Ausfall des großen Displays kannst du immer noch fahren. Nix mit "Großteil der Steuerung"! ;)

 

Zitat:

Thraciel schrieb:

Die Türgriffe seh ich zwiespältig. Wie kommst du in die Karre rein wenn der Akku komplett leer ist?

Das ist dann dein kleinstes Problem...so einen niedrigen Akkustand bekommt man aber auch nur mutwillig hin.


23.03.2016 23:45    |    triple_p

@Thraciel

:Ich wusste gar nicht, dass 2013er VW Modelle all diese Assistentsysteme haben. Bist Du Dir ganz sicher? Ich bin nämlich ganz sicher, dass es nicht so ist. Selbst die 2016er Modelle haben bei weitem diese Technik nicht verbaut. Falls Du doch noch der Meinung sein solltest, dann sag mir welches Modell., bitte.


23.03.2016 23:52    |    OberstHund

Zitat:

und mein Auto u.U. einen Lebensgefährlichen Stunt durchführt

Wiederhole deinen Blödsinn noch einmal und ich werde deinen Beitrag melden.

Langsam wird es verleumderisch.


24.03.2016 06:53    |    Thraciel

@ballex

Nunja wieso sollte ein Elektroauto davor gefeit sein, dass es mir die Batterie leerzieht? Dann wäre es halt praktisch rein zu kommen ;)

Natürlich hat das Tesla nicht exklusiv, da fallen mich auch andere Fahrzeuge ein wos dann doof wird.

Willst du mitfahren? Spurhalten - läuft. Abstand halten bis Stillstand - läuft. (Zugegeben losfahren muss ich manuell, BMW hat aber Stop&Go auch schon drin). Damit kann ich auf der BAB eine Zeit lang freihändig fahren, dann motzt mein Auto ich möge bitte die Hände ans Lenkrad nehmen. (Was ich auch richtig finde) Seitenwarner -läuft. Einparkassistent - läuft auch. Wie gesagt von selber aus der Garage kommt er nicht aber das ist für mich eher eine Spielerei mit bestehenden Assistenten. Und zum Spurwechsel muss ich minimal mein Lenkrad bewegen statt nur den Blinker zu betätigen. Ich weiß schon, voll 1990 :rolleyes:

 

@OberstHund

Zeig mich doch gleich an :D Mach dich doch nicht lächerlich.

Ich versteh bis heute nicht wie das System eine Zulassung bekommen konnte. Da gehört zwingend ein Heckradar rein. Das funktioniert auch sehr gut.

Wenn dir der erste Tesla 2m vors Auto zieht (mehr wie 5m weit kommt er mit dem PDC systembedingt nicht) will ich das Geschrei hören ;)


24.03.2016 12:56    |    ballex

@Thraciel:

Weil für u.a. das Aufschließen und Ausfahren der Türgriffe die normale Fahrzeugbatterie (wie beim Verbrenner) zuständig ist, welche über den großen Fahrzeugakku geladen wird. Und letzteren bekommst du wie gesagt nur mutwillig so leer, dass sich die Türen nicht mehr öffnen lassen.

 

Bzgl. den Assistenzsystemen...ich habe das nicht gesagt obwohl du mich ansprichst, aber ich antworte trotzdem mal:

Spurhalten tut zwar auch das System im CC, allerdings ist das mehr ein Pendeln zwischen den weißen Linien. Der Tesla läuft wie auf Schienen einer imaginären Mittellinie in der Spur nach. Und wie du richtig sagst muss man beim CC relativ schnell wieder die Hände ans Lenkrad legen, sonst motzt er. Bzgl. dem wieder anfahren hast du ja schon selbst bemerkt, dass der CC nicht so weit ist. (Was ja angesichts der älteren Systemtechnik auch nichts Schlimmes ist).

 

Zum Spurwechsel:

Das ist ein Assistent(!) kein vollautomatisches Spurwechseln und so sollte es auch gesehen werden...es wird ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man den rückwärtigen Verkehr beobachten muss. Das ist mehr oder weniger natürlich eine Spielerei. Sollte das aber den ein oder anderen allein schon dazu veranlassen wieder öfter zu blinken hat es sich aus meiner Sicht aber schon gelohnt. ;)


24.03.2016 13:11    |    OberstHund

Zitat:

Zeig mich doch gleich an :D Mach dich doch nicht lächerlich.

[...]

Wenn dir der erste Tesla 2m vors Auto zieht [...] will ich das Geschrei hören ;)

1. Wieso sollte ich dich anzeigen :confused:

Normale Menschen bedanken sich, wenn man ihnen neue Fakten gibt und übernehmen diese für die Zukunft.

Du ignorierst die Information und redest weiter von "lebensgefährlich". Ich bin nicht gewillt so penetrante Desinformation hinzunehmen.

 

2. Offensichtlich hast du es immer noch nicht verstanden. Das Auto zieht nicht von alleine vor dein Auto, hier ist immer Userinput notwendig.

Das unterscheidet sich genau garnicht zu der Situation, wenn dir ein 50 Jahre alter VW Käfer vor dein Auto zieht.


24.03.2016 14:21    |    Ti-Driver

Der Akku in einem E-Mobil oder Hybriden auch Plug in wird nie komplett leer. Wenn keine Akkuleistung mehr für den Fahrbetrieb zur Verfügung steht hat der Akku immer noch eine Reserve damit die Systeme funktionieren und der Akku sich selbst warten kann wenn klimatisch erforderlich. Die verbleibende Kapazität ist leicht zu ermitteln aus der Differenz zwischen Kapazität des verbauten Akkus laut Hersteller und die genannte abrufbare Leistung. Bei meinem Volvo sind es z.B. 9 kWh von 11,2 kWh im verbauten Akku. I Pad hin oder her genau wie die komplett verglasten über die gesamte Breite verlaufenden Armaturen. Ist Geschmacksache wird sich aber ( leider ) durchsetzen.


24.03.2016 17:43    |    Thraciel

@ballex

War auch nicht an dich gerichtet, da hat das Forum scheinbar das zweite "@" gefressen, sorry.

Ich bin mir jetzt nicht bewusst wie der exakte Aufbau und die Verbindung der Komponenten beim Tesla ist. Ich kann mir (sicherlich mit großem Akku schwieriger als sonst) schon vorstellen, dass einem Kriechströme oder lose Verbindungen mal die Zufuhr kappen. Wie gesagt - selbes Problem haben alle anderen Autos auch von daher nur mein persönliches Ding, dass ich das nicht haben wollen würde. Wenngleich es cool ist ;)

 

Klar pendelt mein CC etwas wobei ich da nur eine Generation weiter zu Audi schauen muss mit dem Stauassistenten, der fährt wesentlich stabiler bzw folgt sogar vorausfahrenden Fahrzeugen wenn die in der Spur verschieben. Zum Spurhalteassistenten im Tesla gibts aber auch ein paar lustige Videos, daher mein Hinweis dass ich es gut finde wenn mein Auto mich auffordert das Lenkrad selbst zu bewegen.

 

Ich habe das mit dem Spurwechsel schon verstanden, nur frage ich mich dann ehrlich ob des Sinns, der Notwendigkeit und was das bringen soll. Wir reden heir von 2° Drehung am Lenkrad :confused:

Ich sehe die Gefahr, dass man versehentlich an den Blinker kommt schlicht größer als dass ich versehentlich in ein anderes Fahrzeug hineinlenke.

 

@OberstHund

Ich weiß nicht, dein beitrag las sich ein wenig so...

Ich habe keine neuen Informationen gewonnen. Siehe oben, die Funktionalität ist mir bewusst. Aber als Assistent ist mir ein Helferlein welches auf ausreichende Distanz vor Fahrzeugen/Radfahrern/Moppedfahrern warnt wesentlich lieber als ein Fahrzeug welches diese Warnung nicht hat aber unvermittelt und zügig nach einem Fingertipp die Spur wechselt.


24.03.2016 22:13    |    Birddog

Baut einen anständigen V8 Benziner rein, dann schau ich mir das Ding auch an ;o)

 

Im Ernst, bin das Gerät probegefahren.... geht ab wie Schmit's Katze, aber Null Emotionen. Paarmal voll beschleunigen läßt die Reichweite auf einen impraktikablen Minimumwert schrumpfen. Für Langstreckenfahrer nicht geeignet


24.03.2016 22:53    |    triple_p

@ Thraciel:

 

Nochmal, Teslas Assistenten sind viel weiter als die aneren Anbieter. Echt viel weiter. Ich fahre den Tesla täglich nun seit einem Jahr, davon 6 Monate mit "Autopilot". Der Lenkassistent ist unerricht zuverlässig und genau. Zudem kannst Du die Spur wechseln ohne das der Lenkassistent ausgeschaltet wird. Starten und Stoppen, Notbremse, Kollisionswarner, seitlich einparken, rückwärts einparken, automatischer Gangwechsel, seidenweicher adaptiver Tempomat.. "herbeirufen", also Auto fernsteuern, in Kombination mit dem Homelink Garagentor...alles läuft ... kein anderer kann nur einen dieser Punkte im Moment überbieten. Nicjt einen Punkt. Audi schon mal gar nicht!


25.03.2016 00:06    |    Thraciel

@triple_p

Du kannst hier behaupten was du willst :D

All das was du nennst können andere ebenso. Ob du es durch deine Fanboybrille wahr haben willst oder nicht.

Einzig das "aus der Garage fahren" Feature ist der Oberklasse vorbehalten, alles andere bekommst du schon im A4/3er (wo der Tesla auch rein objektiv ausser vom Preis hingehört)

 

Das Garagending ist ein reines Just4Fun Feature. Ich gehe lieber trockenen Fußes direkt vom Haus in die Garage...


25.03.2016 00:11    |    ballex

Wusste gar nicht, dass A4 und 3er jetzt auch elektrisch zu bekommen sind! ;)

Und ich bleibe dabei, die anderen Lane Assist-Systeme folgen auch in aktueller Form (7er BMW, A4, Q7) nicht so exakt dem Straßenverlauf, wie es das Model S tut.


25.03.2016 00:15    |    Thraciel

Der elektrische Antrieb der aktuell für die überwiegende Mehrheit absolut unbrauchbar ist stellt das Einzige Alleinstellungsmerkmal des Tesla dar. Lustigerweise werden die ganzen Fanboys da total aggresiv, warum auch immer. Ich hab ja nichtmal was gegen den Tesla, nur ist der Hype eben nicht angebracht.

 

Und was bringt es mir wenn der 2mm genauer in der Spur bleibt? Ach ja - garnix.

 

Auch interessant, heute gelesen eine Studie hat gezeigt, dass DHL und sonstige Lieferdienste (Pizza etc.) absolut alltagstauglich Elektrofahrzeuge (sogar mit Batterie) nutzen könnten. Nur komisch, dass hier keine Vorschriften erlassen werden...


25.03.2016 00:20    |    ballex

Der Antrieb ist nun mal ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal das man anders gewichten muss als ein Ausstattungsdetail... ;) Und dass der elektrische Antrieb für eine Mehrheit "unbrauchbar" ist halte ich für ein Gerücht (widerlegst du in deinem DHL/Pizzadienst-Beispiel ja selbst), preislich vielleicht noch für die Masse zu teuer (das ändert sich ja gerade), aber garantiert nicht unbrauchbar.

 

Ich würde sagen es sind cm und keine mm...und das gibt ein sicheres Fahrgefühl, ich empfehle bei Gelegenheit eine (erneute) Probefahrt!


Deine Antwort auf "Tesla Modell S 90D – Die Zukunft oder doch State of the art?"

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