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Blog des Uhus

Was für mich den Reiz des Autofahrens ausmacht ...

30.01.2011 18:38    |    UHU1979    |    Kommentare (32)    |   Stichworte: Fahrzeuge, Roadster

Morgan Roadster (1) Morgan Roadster (1)

 

Hallo,

 

angeregt durch diese Diskussion nimmt sich dieser Artikel des Bildungsauftrags des Blogs an und will die Frage beantworten: Was ist ein Roadster? – zumindest was er für mich ist.

 

Der erste Blick gilt Wikipedia. Dort werden mit Verweis auf die DIN folgende Merkmale charakterisiert:

 

  • Karosserie: Offener Aufbau. Überrollbügel möglich.
  • Dach: Fest oder flexibel mit mindestens 2 Positionen 1. geschlossen; 2. geöffnet oder entfernt.
  • Insassenraum: 2 oder mehr Sitze in mindestens einer Sitzreihe.
  • Türen: 2 oder 4 seitliche Türen, Gepäckraumklappe möglich.
  • Fenster: 2 oder mehr Seitenfenster.

 

Morgan Roadster (1)Morgan Roadster (1)Gut, da stellt sich die Frage, inwiefern man die DIN als aussagekräftige Referenz nutzen kann bzw. inwiefern sie die aktuelle Realität abbildet. Allein die Möglichkeit von 4 Türen führt dazu, dass diese Merkmale wohl allgemein dem Typ „offener Personenkraftwagen“ zugeordnet werden können, zu denen ja auch Cabriolets gehören. Und mehr als eine Sitzreihe kann bei Roadstern nur gelten, wenn man die Notsitze bei Vorkriegsmodellen bedenkt.

 

Begeben wir uns also lieber auf einen Exkurs in die Praxis. Für mich ist der Inbegriff eines Roadsters der Morgan. Aus diesem Fzg. lassen sich folgende Merkmale für die Bauform ableiten:

 

  • offene Bauform, ggf. mit Verdeck
  • zwei Sitze in einer Sitzreihe
  • max. zwei Türen

 

flache Silhouetteflache SilhouetteIn der Regel zeichnen sie sich dabei durch eine flache, gestreckte Silhouette mit langer Fronthaube, weit hinten liegender Sitzposition sowie relativ kurzen Überhängen aus.

 

Daraus lässt sich schlussfolgern, dass ein Roadster den Motor vorn verbaut hat, idealerweise längs eingebaut. Und was ist mit Mittelmotoren? Audi bezeichnet den R8 als Spyder (2), aber Porsche den Boxster als Roadster. Interessanterweise galt der 550 mit Mittelmotor auch als Spyder. Teilweise wurde auch die Verwendung des Begriffes Speedster für Mittelmotor-Fzg. verwendet, wobei hier „Höcker“ hinter den Sitzen als ein charakteristisches Detail oftmals gemeinsam sind. Teilweise sind die Modelle auch nur mit einem Brookland Windscreen ausgestattet.

 

KTM X-Bow, auch ein SpyderKTM X-Bow, auch ein SpyderDie Anzahl der Zylinder ist unwesentlich. In der Historie gab es schon immer schwere Edel-Roadster mit leistungsstarken Triebwerken als auch kleine, wendige Fzg. mit nur 4-Zylindern. Dies ist also kein Kriterium. Die Verbauung von Dieselmotoren ist mir nicht bekannt. Durch die Indifferenz bei den Motoren sehe ich von Seiten der Definition keinen Grund, Selbstzünder auszuschließen. Dagegen sprechen vielmehr Sound und vielleicht noch die Motorcharakteristik.

 

Die traditionellen Roadster haben eine angetriebene Hinterachse, d.h. Heckantrieb, wie es in grauer Vorzeit Standard war. Darf ein klassischer Roadster heute Frontantieb oder Allradantrieb haben? Audi TT-Fans werden diese Frage mit ja beantworten, Puristen eher mit nein. Da ich Freund der angetrieben Hinterachse bin, plädiere ich per se für den Heckantrieb.

 

Kommen wir zum Verdeck. Der Unterschied zwischen Roadster und Cabrio liegt nicht nur in der Anzahl der Sitze, sondern auch an der Einstellung zum offen Fahren: Ein Roadster hat ein Verdeck, um es bei schlechten Wetter zu schließen – ein Cabrio, um es bei schönen Wetter zu öffnen. :) Darf ein Roadster ein Blechverdeck aben oder nur ein Stoffverdeck? Auch hier zeigt sich der Wandel im Laufe der Zeit: Erst Mercedes-Benz hat mit dem SLK das Blechdach bei Roadstern populär gemacht, somit stellte sich die Frage nicht. Heute ermöglicht das Blechdach die Kombination der Fzg.-Klassen Roadster und Coupé. Puristen werden ein Blechverdeck also kritisch sehen. Ich komme zu der Einschätzung, dass, wenn es im offenen Zustand nicht sichtbar ist und es die Silhouette des Fzg. nicht beeinträchtigt, kann auch bei einem Blechverdeck von einem Roadster gesprochen werden.

 

Fazit: Mit der Vielzahl der technischen Veränderungen und den Möglichkeiten, in dieser Nische Fzg. zu konzipieren steigt die Unschärfe der Definition. Eine allgemeine Definition wie in der DIN ist hingegen auch nicht zielführend, sodass für mich ein Roadster nach den genannten Merkmalen genügen muss.

 

MGMGUnd im besten Fall ist ein Roadster british racing green.

 

 

(1) Quelle: www.morgan-motor.co.uk/

(2) Vermutlich auch wegen der italienischen Wurzeln des Modells.

 

 

Vielen Dank fürs Lesen.

Schöne Grüße,

 

der Uhu

 

 

Anmerkung: Ein passendes BMW-Video zu diesem Thema:

 


30.01.2011 19:42    |    Richy99

schade das du den tesla roadster vergessen hast ;)

 

http://www.google.de/images?...


30.01.2011 19:45    |    der_deppen_daemel

Der Roadster wurde ja mehr oder weniger auf den britischen Inseln erfunden. MG, Austin, Triumph, usw. bauten kleine BEZAHLBARE Flitzer, die kein Dach hatten. Das war die Geburtsstunde. Es sind keine Sportwagen... Teilweise mit nur 40 PS.

 

Für mich ist ein Roadster:

 

Flach, günstig im Neukauf, lange Motorhaube, kurzes Heck, Stoffdach (nur ein NOTdach -> sprich, einlagig, nicht Wintertauglich), kein Firlefanz (wie Klimaanlage, Navi, Heizung, Kopfstützen) und am Wichtigsten: schick.

 

Ein Z4 ist für mich kein Roadster, sondern ein Hausfrauensportler. Ein Mazda MX5 ist FAST ein Roadster, nur hat er noch zu viel an Bord. Der einzige Wagen, der für mich AKTUELL einem Roadster nahe kommt, wäre ein einfacher Caterham... Oder sogar noch einfacher: ein Kitcar auf Basis des Lotus 7. Das ist nach wie vor ein Roadster. Motor, Auto, 2 Sitze. Mehr nicht ;)


30.01.2011 20:29    |    UHU1979

@Richy99: Danke für den Hinweis. Vom Konzept her ist das Fzg. ja mit der/dem Lotus Elise verwandt. Besonderheit ist der Elektroantrieb und somit die Übertragung des alten Konzeptes in die technologische Zukunft. Aus der Sicht hätte durchaus Erwähnung finden sollen.

 

@d³: Danke für deine Definition. Du siehst es ja sehr puristisch. Demzufolge gibt es ja kaum noch aktuelle Modelle, da Luxus und zeitgemäße Ausstattung ja fast überall Einzug gehalten haben. Und bezahlbar schränkt das ganze noch weiter ein.

 

Anmerkung: Der aktuelle Z4 ist definitiv kein Sportler (Gewicht, Auslegung, Ausstattung).

 

----

 

Ihr könnt ja ergänzend erwähnen, was für euch der schönste Roadster bisher war oder aktuell ist.

Bei den Bildern in meinem Artikel habe ich mich auf vorwiegend eigenes Material gestützt, sodass die Auswahl jetzt nicht unbedingt repräsentativ ist.


30.01.2011 20:40    |    der_deppen_daemel

Aber auch der SLK ist kein Roadster. Wieder zu schwer. Es muss leicht sein. Unter einer Tonne sollte es schon bleiben. 4 oder 6 Zylinder ist egal... Hauptsache der Wagen ist leicht, denn Gewicht geht nur wieder mit Leistung weg. Gewicht (Stahl) ist auch teurer.

 

Der für MICH schönste Roadster, ist entweder der Triumph TR6 sowie der Sunbeam Alpine oder als "Muscle Car" der Tiger. Eigentlich kann ich da noch den AC Cobra mit "reinsetzen" denn ohne den Zusatz "Shelby" ist das ein englischer Roadster ohne alles :)


30.01.2011 20:48    |    UHU1979

Mit SLK war schon klar. Interessant ist ja, dass es bereits vor dem WWII in Deutschland "Roadster" gab, die schwere Luxusfzg. waren, z.B. Mercedes-Benz 540K Roadster mit einem Gewicht jenseits der 2t. In der Tradition entstand auch der 300er und heute der SL. Gab es das auch in UK? Heute bezeichnet Aston Martin sein Produkt ja auch als Roadster.


30.01.2011 20:53    |    der_deppen_daemel

Naja, gab schon dicke Rollies, aber das waren keine Roadster. Der Begriff wurde ja erst "so zu sagen" durch die GIs im 2. Weltkrieg geprägt sage ich mal... Wie kann ein Deutsches Auto in der Hauptzeit des Nationalsozialismus einen englischen Namen bekommen!? :D


30.01.2011 21:00    |    Stan73

Ich komme damit zum Schluß, daß ich keinen Roadster sondern ein Cabrio habe, und dann auch noch mit dem ungeliebten Blechdach. ;) Aber egal, Hauptsache das Dach geht auf. Und die tägliche Wahl zwischen Cabrio und Coupé mit nur einem fahrzeug hat auch was. Andererseits könnte ich mir auch gut deinen Zetti in meiner Garage vorstellen, denn offen macht Z4 fahren definitiv noch mehr Spaß als mit dem 3er Cab.

 

Witzig finde ich aus der Definition des Roadster: "Insassenraum: 2 oder mehr Sitze in mindestens einer Sitzreihe." OK, mit Null Sitzreihen wäre es dann also kein Roadster. :D

 

Und überrascht hat mich: "Türen: 2 oder 4 seitliche Türen" Welcher Roadster hat vier seitliche Türen? Gibt es das wirklich? Die hinteren Türen müßten ja dann nach vorne öffnen.


30.01.2011 21:00    |    UHU1979

@d³:

(1) Interessant, das war mir so nicht bewusst. Ich dachte, die Bezeichnung gab es von Beginn des Automobils, da ähnliche Fzg. (vom Konzept) ja bereits früh (1910-20er) gebaut wurden.

 

(2) Weil die Nazis die Engländer eigentlich bewunderten.

 

@Stan: Die DIN-Definition hat mich auch gewundert. Genaugenommen könnte man dann auch einen VW Kübelwagen als Roadster bezeichnen.

 

Offen Fahren: Das ist immer noch das Wichtigste. Ich könnte mir auch ein Cabrio vorstellen, allerdings dann bevorzugt Saab 9-3.


30.01.2011 21:02    |    Bert Benz

Die englischsprachige Wiki bringt es für mich auf den Punkt

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Roadster

 

Sportlicher Zweisitzer ohne festes Dach. Alles was größer ist, wäre als Cabriolet zu bezeichnen, daher ist die DIN zu weit gefasst.

 

Warum ein Z4 kein moderner Roadster sein soll, erschliesst sich mir absolut nicht. Gerade der Z4 bringt das Roadsterfeeling (enger Kontakt zur Straße, Landschaft) als eines der wenigen modernen Fahrzeuge ähnlich dem MX-5 überhaupt noch rüber.

 

Jaguar XK 120 für mich der Prototyp eines eleganten Roadsters.

 

 

die interessante BMW Z4 Entstehung aus Sicht des Designs unter Videos/ Z4 mit vielen Aspekten eines modernen Roadsters

http://www.bmwusa.com/.../mediagalleryvideos.aspx


30.01.2011 21:08    |    UHU1979

Der Jag XK120 ist wirklich sehr schön.


31.01.2011 00:59    |    Austro-Jag

Ich fahr einen TVR Chimaera. Für mich einer der letzten "echten" britischen Roadster. Leicht (1060kg), puristisch ohne Tonnen von elektro Schrott, Frontmotor - Heckantrieb, ordentlicher Motor, flache Karosse und schöne Form:).

Sehr sympathisch ist mir auch der kleine aber feine Triumph Spitfire. Vor allem die 2. Generation hat es mir angetan. Doch der ultimative Roadster, eigentlich überhaupt der Grund für meine Auto Narretei, meine Vorliebe für englische Autos und hier vor allem Jaguar ist der unvergleichbare XK 140 OTS. Als ich den zum ersten mal in Eiskalte Engel gesehen hab hat er meine Welt verändert und von diesem Moment an wusste ich, ich brauch einen Jaguar:D.

Heute wird der Begriff Roadster oft zu Werbezwecken missbraucht oder einfach nur falsch verstanden. Ein Beispiel: Ein bekannter sagt zu mir er habe sich nun endlich einen schnittigen Roadster gekauft. Ich frage was es denn sei, vielleicht ein MGB oder sogar ein Austin Healey. Er antwortete dass es ein neuer sei und ich tippte auf MX5, doch er sagte VW Eos:eek:! Für mich das genaue Gegenteil eines Roadsters. Es ist ja auch so, dass heute jeder 2 Tonnen Panzer als sportlich bezeichnet wird, verkauft sich eben besser etwas sportlich zu nennen, als einfach nur plump.

Der Begriff Roadster hat sich ja eigentlich über die Jahre stark verändert. Angefangen von den Runabouts, die damals kleine billige Einstiegswägelchen waren über die flotten Roadsters der 50er und 60er bis hin zur Jetztzeit wo fast alles mit aufklappbarem Dach so bezeichnet wird.


31.01.2011 09:00    |    der_Derk

Hmm, mal sehen...

 

Heckantrieb? Jau.

Verdeck einlagig? Auch.

Lange Haube? Joa.

Kurzes Heck? Definitiv.

Gewicht unter einer Tonne? Check.

Platz für Zwei? Jupp.

 

Aaaber:

 

Elektronik? En masse.

Motor? Hinten.

 

Egal, er heisst wenigstens so... ;)

 

Lotus 7 und diverse Derivate laufen bei mir nicht wirklich unter dem Begriff Roadster, das sind letztendlich Rennwagen mit denen man zur Not auch auf der Straße fahren kann - und die Tradition wird mit der Elise ganz gut weitergeführt.

 

Gruß,

 

Derk


31.01.2011 15:34    |    UHU1979

@Derk: Eigentlich finde ich es ja schade, wie Smart damals das Konzept aufgegeben hat. Ich hatte 2006 mit soetwas als Zweitwagen geliebäugelt.

 

@Austro-Jag: VW Eos :eek: ist schon nicht mehr grenzwertig --> das zählt eindeutig als Cabrio. Aber mit dem Wandel der Definition im Laufe der Zeit und dem aktuellen Missbrauch des Begriffs hast du sicherlich recht. Allerdings fällt mir eigentlich nur die Verwendung durch die Hersteller als Abgrenzung zu Cabrios, oftmals im ähnlichen Preissegment, auf.

Wie wichtig ist dir der angesprochene Punkt Sportlichkeit bei einem Roadster?


31.01.2011 15:42    |    tino27

Eine Frage, die wohl so alt ist, wie das Automobil. Es kommt eben drauf an, wie weit man den Rahmen spannt. Für manche ist die Barchetta auch ein Roadster und für mich ist sie auf jeden Fall mehr Roadster, als ein TT (das ist dieser runde Golf 3-Türer von Audi ;) ).

 

Von den modernen Roadstern kommen MX-5 und Z4 noch am nähesten ran. Beim Z4 gefällt die lange Motorhaube und die gesamte Optik. Aber er ist eben sehr komfortabel und schwer. Auch der aktuelle MX-5 ist mittlerweile ziemlich teuer und kann mit viel Schnick-Schnack ausgestattet werden. Aber er hat wenigstens noch ein einfaches Stoffverdeck. Vielleicht hatte man den Superlight bauen sollen. So bleibt der NA der einzige richtige Roadster, der für alle erschwinglich ist.

 

Der nächste MX-5 soll wieder kleiner und leichter werden. Man sollte auch ein richtiges Sparmobil anbieten, was schon bei 16-17.000€ anfängt.


31.01.2011 15:56    |    UHU1979

Was meinst du mit NA. Tino?


31.01.2011 16:02    |    tino27

Achso, MX-5 NA, also die erste Generation.

 

Und wo grad die Sportlichkeit angesprochen wird. Diese wird mMn zu oft mit Leistung gleichgesetzt. Viele bemängeln die mangelnde Leistung des MX-5, aber auf Landstraßen sind eh max. 100 drin und die schafft er sogar. ;) Für die AB sind solche Autos nicht gebaut.


31.01.2011 16:06    |    UHU1979

Stimmt, bei Roadstern lebt die Sportlichkeit vom Leistung/Gewicht-Verhältnis und von einer direkten Abstimmung.

 

Allerdings sollen einige aktuelle Modelle ja gerade Alltaugstauglichkeit bieten. Ein SL fühlt sich auf der BAB sicherlich wohler als auf einem Alpenpass.


31.01.2011 23:44    |    Austro-Jag

Ein Roadster soll nun mal keine eierlegende Wollmilchsau sein, sondern ein reines Spaßgefährt, das nicht zu groß und nicht zu schwer sein sollte. Wenn viele den Begriff Sportlichkeit nur mit Leistung gleich setzen kann man eigentlich nur den Kopf schütteln.

Natürlich genieße ich den kräftigen V8 meines Chimaeras, doch Leistung ist nun mal nicht alles, sonst wäre ja ein Range Rover sportlicher als eine Lotus Elise:p

Ich find es schade, dass es heute außer dem MX-5 keine wirklich Leistbaren Roadsters/offene Sportwägen mehr gibt. Nach dem Zusammenbruch von BL hat sich diesbezüglich nicht mehr viel getan. Ich würde mir ein Auto wünschen mit ca. 950 kg, einer schönen klassischen Karosserie, mit langer Haube und ohne dem blöden Blick den fast alle Autos haben. Niedrige Sitzposition knapp vor der angetriebenen Hinterachse und einen ca. 120 PS Sauger. Innen kein Plastik und das ganze so um 16000€. Tada, der neue Spiti ist da!:D

Überrollbügel kann ich übrigens auch nicht wirklich leiden. Hab mal auf einen ansonsten wunderschönen TR3 so ein hässliches Teil gesehen.:eek: Einfach Grauenhaft!


04.02.2011 12:40    |    Trackback

Kommentiert auf: Mazda News:

 

Mazda feiert den 900.000sten MX-5

 

[...] wurde, gab es nur wenig Konkurrenz, und es war auch unklar, ob es für einen kleinen, leidlich bezahlbaren Roadster im altenglischen Stil - aber mit modernen Sicherheitsstandards - überhaupt einen Markt gibt. Zumal, [...]

 

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10.02.2011 22:42    |    UHU1979

Heute fand ich ein Video von BMW, was thematisch passt und somit im Artikel ergänzt wurde.


10.02.2011 23:10    |    tino27

Obwohl die ersten 30 Sekunden auch nicht unbedingt zum heutigen Auto passen.

 

Mazda hat beim MX-5 den Begriff Jinba Ittai geprägt und ich find das ganz treffend. Mal abgesehen davon, dass ich diese Verwebung mit Mytologie mag. Leider hab ich die eine Animation nicht mehr gefunden, die es dafür gibt.


11.02.2011 08:06    |    Trackback

Kommentiert auf: Sägerauh:

 

Deutsche Premium-Fahrzeuge sind echt nett ...

 

[...] das diese besonders oft bei Audi vorkommen.

 

Es geht aber auch anders. Beim UHU konnte man sich über Roadster unterhalten. Man merkt zwar, dass jeder seinen Favoriten hat, aber es bleibt im Rahmen. Anders dagegen [...]

 

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11.02.2011 15:06    |    UHU1979

Ja Tino, Mazda setzt das Konzept puristischer um, aber gerade die Bilder vom Kommenden Modell sagen mir sehr zu.


21.03.2011 20:28    |    tomato

Die Definition sollte genauso einfach sein, wie der Roadster selbst.

Klein, leicht, wendig und so offen, wie möglich soll er seinem Fahrer ein so intensives Gefühl für die Straße vermitteln, wie es irgendwie geht. Daher leitet sich ja schließlich auch der Name ab, von der "Road".

Sportwagen und Roadster ist dabei kein Widerspruch aber auch kein Muss.

 

Da stellt sich die Frage: "Gibt es heute noch echte Roadster?"

Mir fallen nur zwei Modelle ein, die ich noch als Neuwagen und original ab Werk kaufen kann, das ist der Caterham Super Seven (und seine Derivate) und der Morgan Roadster. Wer diese Modelle noch nicht gefahren hat, kann bei einer Diskussion um die Fahrzeuggattung "Roadster" eigentlich gar nicht wirklich mitreden.

 

Warum also gibt es auch heute noch so viele Roadster?

Ganz einfach, weil der Begriff von den Marketingabteilungen der Hersteller geradezu vergewaltigt wird. Wenn es überhaupt noch Roadster moderner Prägung gibt, dann fallen mir dazu nur einige wenige Fahrzeuge ein, die diesen "weiterentwickleten" Kriterien halbwegs gerecht werden.

Zunächst sei da mal der Mazda MX-5 genannt, der das Roadsterkonzept überhaupt erst in Großserie aus der Versenkung geholt hat. Da muss man Mazda für deren Mut in den Achtzigern wirklich mal dankbar sein. Und dankbar muss man ihnen auch sein, dass sie das Grundkonzept bis heute mit scheinbar unumgänglichen Modifikationen beibehalten haben. Die Modifikationen sind leider dem Massenmarkt geschuldet, aber letztlich will Mazda auch mit dem MX-5 Geld verdienen und das ist ihr gutes Recht, denke ich (auch wenn die gußeisernen Roadsterfans damit nicht wirklich einverstanden sind).

Den Z3 und Z4 (E85) gibt´s nicht mehr aber die konnte man auch noch als moderne Roadster bezeichnen. Der aktuelle Z4 fällt durch das Roadster-Raster allerdings komplett durch, ebenso wie SLK, TT und Konsorten. Diese Autos sind alle modern, schnell, sicher, komfortabel und mit allem Schnick-Schnack ausgestattet und genau deshalb haben sie das Thema "Roadster" auch total verfehlt.

Der Boxster hat zwar seinen Motor hinten, bzw. in der Mitte, aber das ist kein Ausschlusskriterium, ich würde ihn in die Riege der modernen Roadster mit aufnehmen.

Lotus Ellise (und demzufolge auch der leider ebenfalls nicht mehr gebaute Opel Speedster) waren/sind zwar keine Roadster, schlagen mit ihrem Fahrzeugcharakter aber in die selbe Kerbe und übertrumpfen vom Fahrspaß her die meisten vorher genannten Fahrzeuge locker und ich würde auch den Smart "Roadster" zum Schlage von Elise und Speedster mit dazuzählen, wenn Smart ihm eine vernünftige Antriebseinheit verpasst hätte. Motor und vor allem Getriebe grenzen geradezu schon an Frechheit und geben sich reichlich Mühe, dem Fahrer den Spaß zu verderben, dabei könnte er genetisch bedingt so viel davon verbreiten.

Und sonst?

 

Der Wiesmann, ja der passt, auch wenn ich der Meinung bin, dass eine Version mit kleinerem Motor fehlt. Es müssen keine 300PS+ sein, um mit einem Roadster Spaß zu haben.


21.03.2011 20:50    |    UHU1979

Wieso nimmst du explizit den Boxster aus der Riege TT et al. raus? Der ist doch auch

Zitat:

modern, schnell, sicher, komfortabel und mit allem Schnick-Schnack ausgestattet und genau deshalb haben sie das Thema "Roadster" auch total verfehlt.

Ich stimme dir zu, dass das Thema Smart Roadster auch aus meiner Sicht daran hauptsächlich gelitten hat. Schade, dass es in dieser Form kein anderer aufgegriffen hat.


21.03.2011 22:14    |    tomato

Zitat:

Wieso nimmst du explizit den Boxster aus der Riege TT et al. raus?

Weil der Boxster noch der einzige aus dieser Riege ist, bei dem das Fahren im Mittelpunkt steht und nicht das Styling, die Innenraumhaptik, Spaltmaße, Klappdach, Kofferraum oder sonstige für einen Roadster eigentlich unwesentliche Dinge. Soll nicht heissen, dass der Boxster eine schlechte Qualität hätte, aber augenscheinlich eröffnen sich seine Werte erst beim Fahren und damit grenzt er sich deutlich vom Rest ab.

Er wird damit zwar niemals irgendwelche Vergleichstests (sieht man vielleicht mal von der Sport Auto ab) gewinnen, aber das liegt eben auch daran, dass man seine Stärken nur schwer in ein Zahlenkorsett zwängen kann.

 

Ich weiss ja, dass ich mit meiner Meinung oft alleine dastehe und auch gerne mal anecke, aber das entspricht nunmal meinen Erfahrungen und Vorlieben.


21.03.2011 22:32    |    UHU1979

Ich schätze deine Meinung und bin auch für deine Begründung dankbar.

Da ich den Porsche (noch?) nicht gefahren habe, kann ich das

Zitat:

augenscheinlich eröffnen sich seine Werte erst beim Fahren

nicht einschätzen, vermute aber, dass er deutlich agiler (insbesondere Kurvengeschwindigkeiten, Handling) als ein Z4, SLK oder TT ist. Damit ist er sportlicher. Inwiefern er jedoch "mehr Roadster" - die Definition "Nähe zur Straße" gefällt mir - als bspw. ein MX5 oder Smart ist, kann ich dabei aber nicht bewerten.


22.03.2011 09:13    |    tomato

Zitat:

Ich schätze deine Meinung und bin auch für deine Begründung dankbar.

Da ich den Porsche (noch?) nicht gefahren habe, kann ich das

nicht einschätzen, vermute aber, dass er deutlich agiler (insbesondere Kurvengeschwindigkeiten, Handling) als ein Z4, SLK oder TT ist. Damit ist er sportlicher. Inwiefern er jedoch "mehr Roadster" - die Definition "Nähe zur Straße" gefällt mir - als bspw. ein MX5 oder Smart ist, kann ich dabei aber nicht bewerten.

Ich fürchte, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt, was ich jetzt beim nochmaligen Lesen meines Textes erst festgestellt habe.

 

Ich wollte nicht sagen, dass der Boxster mehr Roadster als ein MX-5 ist, das ist er nämlich nicht, aber er ist mehr Roadster als Z4 (E89), SLK und TT.

 

Man könnte es auch anderes ausdrücken, ziehen wir eine linke und eine rechte Grenze für den Begriff Roadster, dann stehen Fahrzeuge vom Schlage eines Seven oder Morgan an der linken Grenze stellvertretend für den Ursprung oder die Keimzelle des Roadsters (wohlwissend, dass das nur ein kleiner Teil an Fahrzeugen ist, die diesen Begriff geprägt haben) und Fahrzeuge wie ein Porsche Boxster oder ein BMW Z4 (E85) an der rechten Grenze, womit sie gerade noch so eben dazugehören. Der MX-5 steht dann mit seiner modernen Interpretation dieser klassischen Idee deutlich irgendwo in der Mitte, während Fahrzeuge wie die oben bereits genannten Z4 (E89), SLK und TT meiner Meinung nach ausserhalb dieser Grenzen stehen.

 

Viele mögen das anders sehen, aber die kann ich nur auf die ersten beiden Absätze meines Beitrags vom 21.03. 20:28 verweisen. Man sollte einen echten Roadster meiner Meinung nach mal gefahren haben, um zu verstehen, warum ich den Standpunkt vertrete (und davon auch nicht abweiche), dass manche Fahrzeuge sich zu unrecht als "Roadster" bezeichnen.


22.03.2011 17:37    |    UHU1979

Ok, deine Definition von Roadster orientiert sich also weniger an formalen Merkmalen, sondern vielmehr an der puristischen Umsetzung einer Fahrmaschine - möglichst wenig Gewicht & Luxus bei maximalen Fahrspaß. :cool:

Nach deiner auf Purismus ausgelegten Definition sind wohl Z8 und SLS Roadster weit jenseits der genannten rechten Grenze ... :)

 

 

Dennoch freue ich mich - da ich das Thema Fzg. nicht absolut rational betrachte - über die vielen Berichte zum Thema Roadster im Magazin-Bereich auf MT. Scheinbar gibt noch einige, auf denen solche Fzg. eine Faszination ausüben.

Bleibt für mich die Frage: Wie schaffe ich es, einmal einen Morgan fahren zu dürfen. :D


22.03.2011 18:02    |    tomato

Den Z8 würde ich schon zu den Roadstern zählen (den hatte ich ganz vergessen), auch wenn er nicht gerade ein Fliegengewicht ist, aber er ist durch den großvolumigen V8 sehr charakterstark und hat so irgendwie das gewisse Etwas. Eben auch noch ein Auto zum selberfahren und keines, bei dem man immer das Gefühl hat, nur Passagier zu sein.

Den SLS kenne ich leider nur von der Papierform, kann ihn daher also nicht so recht einschätzen, zumal die offene Version ja auch noch gar nicht auf dem Markt ist.


23.03.2011 19:33    |    tino27

Wo würdest du diesen denn einordnen? http://www.worldcarfans.com/.../lowphotos#0

 

Ich wüde schon begrüßen, wenn man dieses Konzept umgesetzt hätte. http://www.netcarshow.com/mazda/2009-mx-5_superlight_concept/


01.11.2011 17:35    |    Trackback

Kommentiert auf: jalopy:

 

Triumph ist Trumpf

 

[...] Geschenkt würde ich aber auch den TR4 nehmen.

 

Zitat:

Triumph TR4A nennt sich sowas nicht Roadster?

Wie man den Begriff Roadster definiert, ist eine etwas philosophische Frage. Insbesondere, ob es was mit den Stichworten [...]

 

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