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Blog des Uhus

Was für mich den Reiz des Autofahrens ausmacht ...

30.08.2015 19:37    |    UHU1979    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Brite, Cabrio, Fahrbericht, Fahrzeug, Fahrzeuge, Fahrzeugtest, Fahrzeugtests, Großbritannien, Kurzbericht, Kurztest, MINI, R57

Hallo zusammen,

 

mein Blog ist als Refugium für die offene Fahrfreude bekannt. Auch wenn ich definitiv nicht zur Zielgruppe des Mini Cooper Cabrios gehöre und anfangs zweifelte, über dieses Auto zu berichten, gibt es daher einen kleinen, subjektiven Fahrbericht zu dem derzeit günstigsten offenen Engländer.

 

Fahrwerk

Das Fahrwerk ist straff, aber ausreichend komfortabel. Der kurze Radstand ermöglicht ein agiles Handling und eine sichere Straßenlage. An dieser Stelle ist er mini-typisch. Auch die Bremsen sind ok.

 

Getriebe

Das manuelle Getriebe hat 6 Gänge, ist objektiv kurz übersetzt (6. Gang, 2000U/min ? 80 km/h), subjektiv: Lange Übersetzung, weil der Motor Drehzahl braucht. Was auffällt: lange Schaltwege mit Tendenz zur Hakeligkeit

 

Motor

Der 90kW-Motor hat ein ausgeprägtes Turboloch, eine sinnvolle Beschleunigung erscheint erst ab 3.000 U/min möglich, cruisen erfordert auch min. 1.800 U/min. Dafür ist er rel. sparsam, der Verbrauch lag bei ca. 5,6l/100 km Stadt/Land-Runde und somit knapp unter Normverbrauch. Der kleine Motor hatte ein rumpeliges Motorengeräusch und war eher nicht drehzahlfreudig. Vielleicht bin ich aber auch nur von den R6-Motoren verwöhnt.

 

Karosserie und offenes Fahrvergnügen

Die Verarbeitung ist gut, kein Klappern, was bei offenen Fzg. ja nicht selbstverständlich ist. Nur der Kofferraumdeckel wirkt beim schließen etwas blechern. Dafür ist der Kofferraum bei offenen Verdeck uneingeschränkt zugänglich und nicht zu klein. Lustig: Verdeck liegt hinten auf im offenen Zustand. Folge: keine Sicht nach hinten mehr. Das Verdeck lässt sich 2-stufig öffnen.

 

Nettes Detail: Chronographfunktion für Zeit des offen Fahrens. Bedienung: minitypisch, also leicht spleenig, aber dennoch insgesamt funktional (außer eben Tacho in der Mitte).

Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt. Ein Kritikpunkt ist die Haptik: Das Lenkrad fühlt sich eher nach Kunststoff als nach Leder an.

 

Was auffiel: Die lange Antenne in der Mitte des Rahmens der Frontscheibe

 

Fazit

Wenn man sich an den Charakter des Motors gewöhnt, lässt sich der Mini auch offen gut genießen. Es ist ein spaßiges kleines Auto mit hohem Alltagsnutzen (deutlich höher als z.B. bei meinem Fzg.). Das Attribut "quirlig" beschreibt den Mini Cooper Cabrio zutreffend. Allerdings ist er nichts für mich.

 

Danke fürs Lesen.

Schöne Grüße,

der Uhu

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

30.08.2015 22:35    |    Mr. Moe

Wenn ich mir das Bild von oben in den Innenraum anschaue, frage ich mich, warum Mini dort eine schwere Rückbank einbaut. Dort haben nichtmal Kinder Platz. Rückbank raus und als Gepackraum nutzen wäre praktischer und fahrdynamischer.


30.08.2015 23:05    |    Wollschaaf

Spannend wo du da ein Turboloch entdeckt haben möchtest, wo der Motor doch gar keinen Turbo hat. ;)

 

Ansich finde ich die Kiste schon ganz ok. Für´s Frauchen um offen durch die Stadt zu gondeln und hübsch darin auszusehen reicht´s.


31.08.2015 09:28    |    plaustri20

Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt an deinem echt guten Bericht gewesen, du hat da ein Turboloch gefunden, wo es keins gibt:D

Ansonsten finde ich den Mini ein ganz nettes Auto, für mich wäre er zwar sowohl als Cabrio als auch als Cooper nichts, aber den ein ander anderen interessanten Motor haben sie schon im Progam...


31.08.2015 09:43    |    Thraciel

Wäre es kein Mini was unterirdische Verarbeitung und Optik/Haptik im Innenraum mit utopischen Preisen dafür vereint wäre er ja ganz nett. Aber so muss ich leider weiterhin Witze über Männer im Mini reißen wenns nicht der von der Frau ist :D


31.08.2015 13:41    |    donBogi

Die Verarbeitung ist bei dem Fahrzeug tatsächlich unter aller Sau! Allerdings ist der Wagen total spaßig und wenn sich die Frau in dem Wagen verliebt, interessiert sie die Verarbeitung kaum, solange alles an seinem Platz bleibt.

 

Eine Zwischenstufe mit ca. 140 PS wäre bei dem Wagen nicht verkehrt! Ich denke da würden die meisten Käufer zugreifen.


31.08.2015 18:49    |    UHU1979

@Mr. Moe : Der Ansatz beim Mini Roadster ist die fehlende Rückbank. Mini findet halt jede Nische für daas Modellprogramm.

 

Zum Thema Turboloch: Ich werde rot. :) Aber für einen Sauger war der Motor recht drehunwillig.


31.08.2015 18:53    |    Drehschappeduckel

In absehbarer Zeit wird ja das neue Mini Cabrio erscheinen. Dann mit dem 1,5l Dreizylinder und im Cooper 136 PS (und dann auch mit Turbo :D). Meine Home-Cheffin hat einen normalen Dreitürer mit dem Motor und der macht schon verdammt viel Spaß :D Im Neuen ist dann auch die Verarbeitung und Qualität einigermaßen dem Preis angemessen


01.09.2015 11:11    |    Bonnitaet

Hatte das Mini Cabrio gerade drei Tage als Mieter auf Ibiza - nett.

Die Qualität ist allerdings wirklich unterirdisch und würde mich vom Kauf abhalten - als Mieter gerade für die kleinen Straßen und Gassen sowie die limitierte Parksituation, schon gut, wenn auch nicht so gut wie ein Roller.


18.05.2016 10:29    |    gogobln

ich kann alle beruhigen, die zurecht die Qualität und Haptik des (alten) Mini Cabrios angeprangert haben. Das neue Cabrio ist ein kleiner BMW, merkt man an allen Ecken und Enden, im positiven wie negativen Sinn.

Das hat dazu geführt, dass wir für Frauchen ein Cooper SD-Cabrio geordert haben. Wohlgemerkt nach ausgiebigen mehrtägigen Probefahrten im Neuen!


Deine Antwort auf "British Open – Mini Cooper Cabrio"

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