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02.02.2018 09:39    |    PIPD black    |    Kommentare (58)    |   Stichworte: 4 (2AB), Ford, Ranger

Hallo und Moin Moin

 

Wie es der Titel schon besagt, hat der Ränger seine ersten 10.000 km gemacht.

 

km-Standkm-Stand

 

Er leistet seinen Dienst und macht was er soll......bislang ohne (echte) Probleme.*dreimalaufholzklopf*

 

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch liegt bei ca. 11,5 l/100 km bei wenig Autobahn. Den Rest teilen sich Stadt- und Landfahrten je zur Hälfte.

 

Nach ca. 6.000 km kam das erste mal der Hinweis adBlue zu tanken. Es gingen ca. 16 l rein. Wie voll der Tank bei Auslieferung war, weiß ich nicht, dafür gibt es keine Anzeige. Die Warnmeldung tauchte jedenfalls rechtzeitig auf und zeigt an, dass noch ca. 1.500 (oder waren es sogar 2.500????) km Restreichweite möglich seien. Getankt wurde problemlos an der Zapfsäule im LKW-Bereich der hiesigen Shell-Station.

 

Ursprünglich hatte ich vor, den Ränger auf seinen Werksreifen das ganze Jahr zu fahren. Trugen sie doch M+S auf den Flanken. Der erste Frost belehrte mich eines Besseren und ich bestellte umgehend einen Satz Felgen vom Limited in 17", einen Satz Winterreifen von Goodyear in 265/65/17 und die nötigen RDK-Sensoren. Waren in Summe mal eben 1.100,- € wech. Aber nützt nix, wenn ich weiterhin sicher unterwegs sein wollte und auch das Auto heil bleiben soll. Was war passiert?

 

Anfang November gab es hier den ersten Frost. Schon auf dem Weg aus unserem Dorf hin zur Bundesstraße merkte ich, dass sich das Auto komisch fuhr. Sowas kannte ich schon von meinem tiefergelegten Passat. Irgendwie fühlte es sich an, als würde man auf Eiern fahren, was zum Teil auch von den Spurrinnen stammte. Für mich bedeutete es also: Obacht, es ist glatt! Nicht durchgehend, sondern nur stellenweise. Beim Abbiegen aus dem Stand vom Stop-Schild weg ohne viel Gas, kam das Heck leicht quer.:eek: Noch mehr Obacht. An den Zuschaltallrad war nicht zu denken, da Ford angibt, dass dieser nur auf schlüpfrigen Untergrund wie Sand, Schlamm, Schnee etc. zu benutzen sei, definitiv nicht auf Asphalt. Als wir dann in der Stadt waren und ich ganz langsam über einen blau angemalten Fahrradweg abbog, stand der Ränger komplett quer. Damit war klar: die Contis ab Werk sind keine Ganzjahresreifen, sondern einfach nur Sommerreifen. Also runter damit. Seitdem gab es auch keine Probleme mehr. Weder mit Querstehen noch mit Schlittern, wenn ich es nicht wollte.

 

Vor 2 Wochen hatten wir hier oben Wintereinbruch. Der Verkehr brach zusammen. Die Busse quittierten den Dienst. Die Schule wurde geschlossen. Also mußte ich die Kids abholen und nach Hause bringen. Das war ne Gaudi.:D Mit Allrad und Grip durch den Schnee und Matsch. Was dabei nicht so toll war, unter dem Auto sammelte sich soviel Zeug, das meine Garage am nächsten Morgen einem Schwimmbad glich, obwohl ich das Auto noch ein paar Stunden davor geparkt hatte.

 

Was gab's noch so?

Ein Einsatz als Trailerfahrzeug.

Kurz nachdem die Winterreifen aufgezogen waren, ging es nach Winterberg. Geliehenen Trailer hinten dran, Astra H obendrauf. Und merkt man was? Nööööööö:D Das geht ganz souverän. Ohne Probleme. Verbrauch hielt sich auch in Grenzen, was bei Tempo 80 auf der AB auch nicht verwunderlich ist. Der Abstandstempomat macht seine Sache vorbildlich. Vorausschauend wird das Tempo reduziert oder erhöht. Keine abrupten Manöver.

 

Ankunft zur VerladungAnkunft zur VerladungAufgeladen und verzurrtAufgeladen und verzurrtEinmal volltanken bitteEinmal volltanken bitteAbfaaaaaaaahrtAbfaaaaaaaahrt

 

 

 

 

Der Kollisionswarner ist manchmal etwas überempfindlich und wirft schonmal den Anker, wenn ein Auto vor mir abbiegt, man selber aber keine Veranlassung zum Handeln sieht, weil man erkennt, dass der gleich aus dem Weg ist oder man problemlos vorbei fahren kann.

 

Den Spurhalteassi hab ich immer noch nicht wieder aktiviert. Mich nervt der nur.

 

Der Fernlichtassi macht seine Sache weitestgehend gut, hat aber dann und wann mal Probleme mit der Lichterkennung des Gegenverkehrs, stark reflektierenden Schildern oder Kurven.

 

DAB+ funktioniert hier oben nicht so toll. Jedenfalls nicht mit "meinem" Radiosender, weshalb es dann auch kein Problem war, den langen Antennenpeilstab gegen eine deutlich kürzere Version auszutauschen.

 

Sitzheizung heizt, Klimaanlage kühlt. Das Auto wird sehr schnell warm. Während mein Caddy TDI nahezu 10 km mit ausgeschalteter Innenraumheizung brauchte, bis er auf Temperatur (Wasser 90° lt. Anzeige) war, braucht der Ränger dafür nur die halbe Strecke mit eingeschalteter Heizung, mehr Hubraum und doppelter Menge Öl und Wasser. Spricht dafür, dass dort irgendwo ein PTC-Heizelement steckt, was nirgends erwähnt wird und von dem auch die Verkäufer nichts wissen.

 

Die Regenerationen des DPF kann man spüren und aktuell auch immer noch riechen. Manchmal sogar während der Fahrt, wenn man mal an der Kreuzung oder der Ampel hält. Während der Regeneration und im Bummelmodus in der Stadt wird er auch schon mal bockig, nimmt das Gas nicht an und ruckelt. Wenn man weiß, wo es herkommt, ist es nur halb so dramatisch.

 

Da das Licht nicht so berauschend ist, wurde hier natürlich mit den üblichen Nightbreakern & Co. aufgerüstet, was auch einigermaßen Erfolg brachte. Das Fernlicht könnte weiter reichen. Das muss ich mit der Werkstatt nochmal abklären.

 

Wie fährt sich das Ding nu? Auffällig unauffällig. Spurtreue geht so. Wahrscheinlich auf Grund der dicken Pellen läuft er jeder Rille nach. Querfugen bekommt man natürlich mit. Die Federung ist nicht sehr hart, eigentlich recht komfortabel. Auch im Innenraum sehr ruhig. Da war ich vom Caddy anderes gewöhnt. Der Ränger zieht problemlos auf seine abgeregelte Vmax von 185 km/h lt. Tacho hoch. Die Automatik schaltet fast unmerklich. Einzig bei kaltem Wandler kommt man kaum vom Fleck, will man den kalten Motor nicht elendig hochdrehen. Das relativiert sich aber schon nach kurzer Strecke.

 

Etwas Bastelei gab's auch und Vorsorge wurde auch getroffen:

Der Heckklappe wurde ein Tailgate-Lift verpaßt. Damit senkt sich die Klappe langsam ab und auch das Schließen wird durch einen Federmechanismus unterstützt.

Weiterhin erhielt die Heckklappe einen Kantenschutz, damit sie nicht im oberen Bereich beim Aus- und Einladen zerkratzt oder beschädigt wird.

Der Anschluss des Schlosses an die ZV steht noch aus. Das hab ich vorm Winter nicht mehr gepackt.

Das Auto wurde komplett unterboden- und hohlraumkonserviert.

 

KonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierungKonservierung

 

 

 

 

Die Innenleuchten wurden komplett auf LED umgerüstet. Ebenso die Umfeldbeleuchtung in den Spiegeln.

 

LED InnenraumLED InnenraumLED UmfeldbeleuchtungLED UmfeldbeleuchtungLEDLEDUmfeldbeleuchtungUmfeldbeleuchtungUmfeldbeleuchtungUmfeldbeleuchtung

 

Auch eine Ladeflächenbeleuchtung (die ihren Namen verdient) wurde provisorisch installiert.

 

Es werde LichtEs werde LichtLichtLicht

 

Demnächst hält eine Aufbewahrungsbox für Kleinkram auf der Ladefläche unter dem Rollokasten Einzug.

Die Antirutschmatte in Verbindung mit über Kreuz gespannten Zurrgurten lassen die Einkaufskisten sicher an ihrem Platz stehen.

Die hinteren Scheiben wurden (tiefschwarz) getönt. Ich war zwar ursprünglich der Meinung, dass das eigentlich ab Werk sein sollte, aber dem ist wohl nicht so.

 

Zu dem ganzen Infotainment-Gedöns lasse ich mich nicht so ausschweifend aus. Es funktioniert meistens und das auch in seinem Rahmen zuverlässig. Dann und wann hängt das System mal. Ich konnte bspw. das Telefon nicht verwenden, aber der Lautstärkeregler regelte die Lautstärke des Telefons lt. Display. Oder die Radiofunktion war nicht verfügbar. Einmal auch die Navifunktion. Bisher alles Einzelfälle, die sich nach dem Ausschalten und späteren Einschalten des Fahrzeugs wieder beheben ließen. Die Navi-Karten sind alt. Ebenso das Sync3. Für beides gibt es inzwischen bereits updates für Mondeo und Mustang. Für den Ränger allerdings noch nicht. Das Gerät verfügt über einen Aktualisierungsmodus per WLAN, aber gemacht hat er damit auch noch nichts, jedenfalls nichts, wovon ich wüßte. Mit dem update auf die Version 3.0 sollte das dann alles etwas schneller und stabiler laufen.

 

Noch was? Achja...die Kosten...

Verbrauch: siehe oben

Steuer: 198 €

Versicherung: Kleintransporter bis 7,5 t im Werkverkehr ohne Gefahrenguttransport ca. 500 €

 

Zum Schluß noch ein paar Urlaubsbilder und andere Impressionen.

 

UrlaubsgepäckUrlaubsgepäckPackeselPackesel

 

1. Allradtest1. AllradtestNordseeNordsee

 

Tag am MeerTag am MeerNordseeNordsee

 

UrlaubsbegegnungUrlaubsbegegnungBrüderBrüder

 

Paßt reinPaßt rein

 

 

 

 

 

 

 

10.000 km überschritten 10.000 km überschritten

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02.02.2018 09:50    |    Goify

Hört sich ganz gut an, aber auch nicht wirklich begeistert. Er macht meist was er soll, aber ohne in Extase zu verfallen. So hört es sich für mich an.

Dann weiterhin gute Fahrt mit deinem Räinscher.

02.02.2018 09:51    |    driver95

schöner artikel. Schön das alles passt.

 

Hast du die Unterboden- und Hohlraumversiegelung selbst gemacht, oder machen lassen?

Falls du es nicht selbst warst, was kostet sowas ca. ?

02.02.2018 09:59    |    PIPD black

@Goify

Auch wenn es nicht so rüberkommt, das Auto erfreut mich täglich sehr und verrichtet seinen Dienst in der Tat sehr unauffällig.....für ein oranges Fahrzeug.:D

Wenn ich dieses Auto auch noch in 10 Jahren mit Freude fahre, dann war es definitiv die richtige Entscheidung. Da ich meine Glaskugel gerade verliehen habe, bleibe ich erstmal realistisch und nüchtern bei den Tatsachen. Ist ja schließlich keinen Werbeartikel.;)

 

@driver95

Die Konservierung hat eine Werkstatt gemacht, die mir von Michael 'Mike' Sander himself empfohlen wurde, da mein Ränger für seine Werkstatt zu groß ist. Kostenpunkt 1.200 €. Freitag Nachmittag angeliefert, wurde das Auto gereinigt und einige Teile demontiert und übers WE trocknen gelassen. Die nächsten 3 Tage wurde dann abgeklebt, konserviert und wieder montiert.

Ich hatte ein Alternativangebot über ca. 400 € mit Wachs und teilweise MS, aber das erschein mir nicht seriös.

02.02.2018 10:10    |    knolfi

Schöner Bericht vom "high-End"-Ränscher. :D

 

Meine Basis-Ausstattung ist jetzt dann bald ein Jahr alt, aber hat noch nicht so viele km runter. AdBlue musste noch nicht nachgefüllt werden.

 

Der Lift für die Heckklappe ist wirklich interessant, aber kann man die Klappe dann noch komplett um 180° runterklappen? Im Übrigen braucht man keine Angst vor Kratzern oder Dellen zu haben, wenn man die Klappe öffnet und vergessen hat, die Fangbänder wieder einzuhängen: Das Ford Logo mit der Pflaume fungiert dan als Bumper. :D Zumindest bei meinem Sparmodell ohne Heckstoßfänger.

 

Was den Kollisionswarner angeht, so hab ich bei unserem MB auch schon solche negativen Erfahrungen gemacht: wenn in der Kurve unseres Wohngebietes ein geparktes Auto steht, dann warnt er jedesmal und bremst auch manchmal aprupt ab. Schöne neue Technikwelt, die schneller an ihre Grenzen kommt, als einem im Alltag lieb ist. :rolleyes:

 

Spurverlassenswarner ist bei meine Fahrzeugen ebenfalls dauerhaft deakitivert.

 

Weiterhin viel Freude mit deinem Ränscher.

02.02.2018 10:17    |    PIPD black

Hallo knolfi,

 

mit dem Tailgate-Lift kannst du die Klappe nicht mehr nach unten abklappen.

Da aber eine AHK verbaut ist, geht das eh nicht. Sonst würde man sich den Kupplungskopf ordentlich ins Blech massieren. Ich meine die Möglichkeit des kompletten Abklappens bietet nur die Basisversion ohne AHK. Bei allen anderen stört dann die Stoßstange und/oder die AHK.

02.02.2018 10:45    |    knolfi

Ah, okay. Ich hab beides nicht. :D

 

finde die Möglichkeit, die Heckklappe um 180° nach unten zu klappen manchmal echt praktisch, gerade wenn man schwere Gegenstände laden muss.

02.02.2018 11:31    |    Dynamix

Jedes mal wenn ich "Bläckies Ränger" lese denke ich nur: Warum Blackie? Das Ding ist doch Orange und Captain Chaos auch :D

 

BTT:

 

Schön das du mit dem Wagen bisher noch kein Theater hast aber das sollte nach gerade mal 10k km auch kein Akt sein. Der Verbrauch ist meiner Meinung nach in Ordnung. Das Ding ist nicht gerade winzig, wiegt auch etwas und hat eine Stirnfläche wie ein Mehrfamilienhaus :D Da gehen die 11 Liter echt in Ordnung!

 

Etwas überrascht bin ich über die Kritik am Sync 3. Hatte mit dem 2er und dem 3er bisher in keinem Ford irgendwelche Probleme gehabt. Handy koppeln ging schneller als bei allen anderen Herstellern und stabil war es auch.

02.02.2018 12:03    |    PIPD black

Genau. Deshalb auch nicht die euphorische Lobpreisung und Huldigung nach gerade mal 10 tkm.;)

 

Ich glaube, nein ich denke, nein ich WEIß, dass ich den Verbrauch noch reduzieren könnte. Gerade im richtigen Umgang mit dem Wandler steckt einiges an Spritsparpotential.

 

Ja das Sync3 arbeitet eigentlich ordentlich (mit Ausnahmen), aber hin und wieder hängt es mal. Gestern z. B. blieb die Grafik von den Parkpiepsern einfach mal auf dem Display stehen. Und dass die Navikarten steinalt sind, haben wir schon auf unserer Urlaubstour letztes Jahr im Sommer gemerkt. Da paßten einige Abfahrten in der Realität nicht mit dem Angesagten und Angezeigten überein. Wie man ein Auto anno 2017 immer noch mit Karten von 2014 ausliefern kann, bleibt ein Rätsel. Mit dem update auf Sync3, worauf man inzwischen auch schon ein halbes Jahr wartet, kommt die Möglichkeit über Sygic zu navigieren, während Sync aktiv bleibt.

 

Du kannst auch über CarPlay oder AndroidAuto navigieren, aber dann ist Sync nicht mehr aktiv. Es gibt aktuell nur entweder oder. Das ist in der Tat blöd. Dazu kommt, dass das Schmierphone auch noch über USB gekoppelt sein muss, willst du CarPlay verwenden. So richtig rund ist das nicht, was Ford da fabriziert hat. Aber ich brauche von dem Zeug auch nur wenig. Wenn ich mich darauf verlassen müßte, würde es mich ärgern.

 

Warum man die Aktualisierungen nicht per WLAN oder online bereit stellt, bleibt auch ein Rätsel. Der Meister bei Ford erzählte mir, dass sowas (online-Zugang für Kunden) eigentlich von Ford schon lange geplant sei. Warum es nicht umgesetzt wird? Kein Plan.

 

Auf inoffiziellem Weg bekommt man übrigens das aktuelle update auf Sync3 3.0. Das steigert wohl die Performance und Zuverlässigkeit. Alles läuft wohl flüssiger und auch die Ansagen klingen nicht so gestelzt.

02.02.2018 12:40    |    Dynamix

Wer weiß was die bei Ford gerade für Prioritäten haben.

02.02.2018 12:53    |    ToledoDriver82

Der Gerät :D

Is schon ein schicker Wagen und in der Farbe auch mal was anderes....wenn er das ist was du haben wolltest,ist doch alles bestens :) auf die nächste 10000km


Bild

02.02.2018 12:56    |    PIPD black

Huch.....ein Fahndungsfoto.:p

 

Zitat:

wenn er das ist was du haben wolltest,ist doch alles bestens

Bis dato ist das so.

02.02.2018 12:57    |    ToledoDriver82

Ich hab da noch bessere ;) mit Fahrer :D

02.02.2018 12:59    |    PIPD black

Die kannst du mir auf anderem Wege zukommen lassen.

 

Aber komische Perspektive.......wer sitzt denn so tief in seinem Auto.:cool:

02.02.2018 13:00    |    ToledoDriver82

:D:D:D...du hast doch WhatsApp ;)

02.02.2018 13:06    |    Tobner

Gefällt mir gut. Vorallem die Aktion mit der Unterbodenpflege. Wenn ich mir die modernen Autos von unten anschauen, haben die keine andere Wahl als zu rosten!

 

Zum Thema Allrad hab ich ne Frage: Der geht nur auf losem Untergrund? Warum? Schaltet er nur die Vorderachse ohne Differential zu? Finde ich schon etwas doof, dass man nicht permanent mit Allrad fahren kann. Ich meine, die anderen Hersteller (und prinzipiell auch Ford) können das besser.

02.02.2018 13:17    |    PIPD black

Sämtliche Pickups, die du hier kaufen kannst, haben wenn überhaupt nur minimalsten Rostschutz, eher keinen. Insofern muss man tätig werden, wenn man das Fahrzeug lange nutzen möchte.

Ford hat allerdings inzwischen etwas Hohlraumkonservierung in den Türen betrieben. Das gab es vorher auch nicht, versaut aber die Trittbretter, weil es aus den Türen tropft.

 

Zum Allrad: es ist kein Permanentallrad, wie ich das früher auch mal gedacht habe. Sondern ein relativ schlichter Zuschaltallrad, der über ein Verteilergetriebe die Vorderachse zuschaltet (wenn ich das so richtig verstanden habe). Man merkt direkt, wie groß der Wendekreis wird und welche Verspannungen es im Antriebsstrang gibt, wenn man versucht enge Radien zu fahren. In DK hab ich das auf Schotter zu spüren bekommen bzw. im Rückspiegel gesehen, wie das Hinterrad durchrutschte. Neulich bei Eis und Schnee konnte ich ja auch testen. Solange es für die Räder die Möglichkeit zum Durchrutschen gibt, ist alles im Lot. Aber gibt es die nicht, kracht es im Gebälk.

 

Der Ränger ist im Grunde ein reiner Hecktriebler. Schlechte Erfahrungen hab ich bislang damit noch keine gemacht, außer den Ausrutschern wegen der falschen Bereifung. Man kann 4High (Allrad bis 120 km/h) oder 4Low (Allrad bis 40 km/h mit Untersetzung) zuschalten. Optional gibt es noch ne Hinterachssperre.

 

Aktuell bekommst du bei den Pickups den Amarok und den L200/Fullbackmit Permanentallrad, wenn ich das richtig auf der Pfanne habe. X-Klasse bin ich mir nicht sicher. Hilux, D-Max und Navara dürften ebenfalls den Zuschaltallrad haben.

02.02.2018 13:24    |    Ascender

Huch, du hast einen Blog? Warum kenne ich den noch nicht? Schöner Artikel. Habe mir gerade auch den vom Kauf angesehen. :)

Gerne mehr. Tolles Fahrzeug. Hebt sich etwas ab von der Masse. Für mich eine sinnvolle Alternative zum Bus.

02.02.2018 13:29    |    PIPD black

Ja, ich wurde förmlich dazu gedrängt.:eek:

Wenn du den ersten Artikel gelesen hast, kannst du sehen, was ich wochen- und monatelang getan habe und damit natürlich auch meine Umwelt nicht verschont habe.:D

02.02.2018 13:38    |    ToledoDriver82

Och,das waren ja nur ein zwei Erwähnungen....pro Stunde :p:D

02.02.2018 13:39    |    Ascender

Ja, allerdings. :D

Ist auch richtig so, dass man dich dazu gedrängt hat die Artikel zu schreiben. ;) Hat mir Spaß gemacht. Danke dafür. Und interessant finde ich es allemal, da Pickups in Deutschland dann doch relativ selten sind. Bin in Kanada mal einen F150 gefahren, hatte aber sonst keine Berührungspunkte damit.

 

Der Mann einer Arbeitskollegin hat allerdings eher negative Dinge über den Ranger berichtet. Habe aber das Gefühl, dass er ein Montagsauto erwischt hat. :(

02.02.2018 13:43    |    knolfi

Zitat:

Der Mann einer Arbeitskollegin hat allerdings eher negative Dinge über den Ranger berichtet. Habe aber das Gefühl, dass er ein Montagsauto erwischt hat. :(

So wird's wohl sein.

 

Denn das von @PIPD black geschriebene bzgl. der Ranger kann ich nur unterstreichen. Hab nur die einfache XL-Version als Einzelcabine im Unternehmen laufen, aber die Kiste ist besser verarbeitet als der Amarok, den wir davor hatten. Beim SynC kann ich nicht mitreden, hab nur Radio mit BT-Anbindung fürs Mobilphone. :D

 

Und Hohlraumversiegelung ist bei den Kisten Pflicht, da de facto nichts vorhanden ist. Ich hab dies ebenfalls noch vor der Auslieferung machen lassen.

02.02.2018 13:46    |    Ascender

Kennt ihr das eigentlich, wenn ihr gerade ein Fussballspiel gucken wollt und die Frau räumt genau in dem Moment auf, weil sie unterbewusst nicht will, dass ihr es guckt?

 

Das habe ich gerade auch, nur mit dem Internetz. :D

02.02.2018 16:23    |    PIPD black

Ach Kosta, hier kannst auch später noch alles nachlesen, wenn du nicht aus Versehen das Internet löschst.;)

02.02.2018 17:02    |    Goify

No woman, no cry! :D

02.02.2018 19:47    |    yeoman

Zitat:

Einzig bei kaltem Wandler kommt man kaum vom Fleck, will man den kalten Motor nicht elendig hochdrehen. Das relativiert sich aber schon nach kurzer Strecke.

Das hat mich bei meinem Volvo-Wandler auch extrem gestört!

02.02.2018 20:31    |    PIPD black

Es braucht Gewöhnung. Mit der Zeit komme ich damit immer besser klar.

02.02.2018 20:33    |    andyrx

Schöner und ausführlicher Bericht ....ich fahre auch gerne Offroad und auch einen Pick up könnte ich mir gut vorstellen für unser Anwesen im Wald der ungarischen Puszta....aber neu zu schade und gebraucht meist extrem teuer oder eben runter gerockt ....Pickups kann man deshalb eigentlich nur neu kaufen ;)

 

Viel Spaß noch mit dem Ranger ....

02.02.2018 20:51    |    der_Derk

Zitat:

An den Zuschaltallrad war nicht zu denken, da Ford angibt, dass dieser nur auf schlüpfrigen Untergrund wie Sand, Schlamm, Schnee etc. zu benutzen sei, definitiv nicht auf Asphalt.

... und Ford hat Recht... ;)

 

Die Konservierung war sicherlich die richtige Idee. Bei der Bereifung gäbe es schon ganzjahreslösungen, dass Du ohne zweiten Radsatz auskommst - General Grabber AT3, Yokohama Geolandar A/T oder Ähnliches haben mittlerweile auch das Schneeflockensymbol.

 

Generationen von Geländewagenfahrern haben das mit dem Zuschalt-Allrad auch schon geschafft - Gute Fahrt weiterhin :).

02.02.2018 22:03    |    PIPD black

Dass es Ganzjahreslösungen gibt ist mir bewußt, allerdings haben diese einen bzw. 2 Nachteile.

 

1. mußt du mit ATs bei Nässe gut aufpassen und das noch umso mehr bei

2. sie altern ziemlich schnell. Nach 3 Jahren kannst du sie mindestens auf Schnee nicht mehr fahren. Fürs Gelände geht es da noch. Da ich aber doch meistens auf Asphalt unterwegs bin, Reifen bei mir eher alt als abgefahren werden und ich nun eh 2 Reifensätze habe, bleibst auch dabei. Die Contis im Sommer waren auch bei Nässe noch zuverlässig und nicht rutschig.

 

Inzwischen finde ich es auch nicht mehr schlimm, dass er keinen Permanentallrad hat. Sonst hätte ich ihn auch nicht gekauft. Zu Beginn hatte ich natürlich auch ein wenig Muffe wegen des leichten Hecks und des Antrieb. Etwas Vorsicht ist geboten, auch weil das ESP erst spät eingreift. Bei meinen Querstehern z. B. gar keine Reaktion bemerkt. Aber gegen falsche Reifen und Physik kommt die Technik eben auch nicht an. Inzwischen ist die Sorge um unbeabsichtigte Drifteinlagen aber fast vergessen.

02.02.2018 22:06    |    Dynamix

Also die Geolandar auf meinem Caprice halten bisher länger als die Straßenreifen die ich so hatte. Eigentlich hatte ich das Gegenteil angenommen aber die Reifen sind da jetzt drauf seit ich den Hobel vor gut 4 Jahren gekauft habe und die sind immer noch nicht abgefahren.

 

Bei Nässe gehen Sie, man muss nur etwas aufpassen bezüglich Lenkwinkel und Gaspedalstellung ;)

02.02.2018 22:11    |    PIPD black

Bei deiner Laufleistung, wirst du die auch noch in 20 Jahren fahren. Du fährst die definitiv nicht runter. Im Pickuptrucks-Forum fahren ja schon ein paar Leute ein paar Jahre länger AT-Reifen, die entsprechende Erfahrungen gesammelt haben. Mit 3 Jahre alten ATs würden nur die wenigsten noch bei Eis und Schnee damit unterwegs sein wollen.

02.02.2018 22:16    |    Dynamix

Ich fahre mit dem Auto ja für gewöhnlich nicht während Jahreszeiten in denen tatsächlich Eis und Schnee auftreten können. Auf Asphalt sind die Dinger echt ok, aber ich fahr auch eher gemächlich. Ans Limit bringe ich die Teile also eher selten. Mal schauen wie lange Sie noch halten. Ich rede mir eigentlich schon seit 2 Jahren ein das Sie auf jeden Fall "nächste Saison fällig sind" aber bisher ist das nie eingetreten.

02.02.2018 22:18    |    andyrx

Bei Schnee oder Glätte die aber nicht durchgängig vorhanden ist ....ist mir der simple Hang On Allrad von unserem Honda HRV auch lieber als der zuschaltbaren 4x4 des Frontera der dafür im Gelände natürlich mehr kann.

 

Auch der permanente Allrad des Renault RX4 dürfte da eine gute Figur abgeben wenn Schnee oder Glätte zu meistern ist ....;)

02.02.2018 22:20    |    PIPD black

Na was fährst du im Jahr Dynamix? Da kommt doch nix bei rum. Und du wirst es spätestens bei Nässe merken oder im Gefühl haben, wenn es nicht mehr geht. Und dann gibt’s eben Ersatz.

 

Ich hatte auf dem Caddy damals auch Reifen, die nach 4 Jahren immer noch ihr Profil hatten. Waren aber so hart und porös, dass du sie nicht mehr fahren konntest. Auch meine späteren Reifen ließen nach 3 Jahren deutlich nach, was den Grip anging. Bin dann bei Nässe entsprechend langsamer unterwegs gewesen.

02.02.2018 22:23    |    PIPD black

Der permanente Allrad erspart dir vllt. die ein oder andere Überraschung, aber in Sicherheit wiegen lassen, sollte man sich auch nicht.

02.02.2018 22:25    |    Dynamix

Kommt auf das Jahr an :D

 

Die ersten beiden Jahre habe ich tatsächlich die 8.000 km voll bekommen. Letztes Jahr waren es tatsächlich nur grob 3000km. Gut, jetzt hatten wir auch noch den anderen mit dem wir in etwa die selbe Laufleistung geschrubbt haben. Das gleicht es wieder etwas aus.

02.02.2018 22:25    |    der_Derk

Der RX4 untersteuert sowieso nur, mit ATs auch nicht bedeutend schlimmer als mit "normaler" Bereifung ;).

02.02.2018 22:33    |    andyrx

Beim RX4 sind General Grabber AT2 montiert ....dass er untersteuert hab ich im matschigen Wald gestern schon bemerkt.

 

Der Honda HRV ist da ziemlich ähnlich ;)

 

Der Frontera keilt ohne Allrad dann lieber hinten aus wenn man nicht rechtzeitig das Gas lupft.

03.02.2018 08:42    |    Goify

Für nen PickUp halte ich den zuschaltbaren Allrad auch für völlig ok. Ich frage mich nur, wie das ist, wenn du einen verschneiten Alpenpass mit 1.5 to am Haken hinten dran hochfährst. Mit Allrad wird dann Kurvenfahren etwas ungenau und ohne unmöglich.

Bei einem normalen SUV wäre das eher ungünstig und da finde ich das in unserem Forester mit dem permanenten mit Viskosperre für ganz ordentlich. So hat man absolut gleichmäßigen Reifenverschleiß und bei plötzlicher Glätte kommt keine Überraschung auf.

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Sind Sie vielleicht John Wayne? Oder bin ich das?:D

Nützliches

Rat, Tat und Hilfe zum Thema Pickup:

https://www.pickuptrucks.de/

 

Ford-Homepage:

http://www.ford.de/Nutzfahrzeuge/FordRanger

 

Bedienungsanleitung Ford Ranger:

http://www.fordservicecontent.com/.../Index?...

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