• Online: 13.183

Wed Aug 15 19:47:15 CEST 2018    |    PIPD black    |    Kommentare (58)    |   Stichworte: 4 (2AB), Ford, Ranger

.....wobei das gar nicht korrekt ist.:rolleyes:

 

Heute vor einem Jahr haben wir dich beim Händler (nach einer unsäglich langen -gefühlt ewigen- Überfahrt von Südafrika nach Deutschland) abgeholt. (Näheres dazu kann man im ersten Bloagartikel nachlesen:cool:) Geboren wurdest du ja eigentlich am 18.05.2017 in Südafrika. Aber solche Daten bekommen nur die wenigsten Autofahrer zu wissen, deshalb nehmen wir an dieser Stelle mal die Abholung und nicht das Baudatum oder Erstzulassungsdatum.;)

 

Viel passiert im Sinne von technischen Pannen oder Problemen ist nicht. Zum Anfang gab es ein Problem mit nem defekten Anschlussstück der Dieselrücklaufleitung, was man wohl im Werk vergniedelt hatte, aber der FFH hier umgehend und problemlos (mit Leihwagen) wieder richtete. Seitdem ist außer tanken, adBlue auffüllen (3x) und fahren nichts nennenswertes passiert......und gefahren sind wir sehr viel. Ursprünglich mal mit 12 - 15 tkm kalkuliert, stehen aktuell fast 25 tkm auf dem Zähler.:eek:

 

Aber es macht einfach Spaß mit dir zu fahren, die Automatik schalten zu lassen, den adaptiven Tempomaten regeln zu lassen. Immer noch kommt mir ein Grinsen ins Gesicht, wenn ich nach Feierabend auf dich zugehe und dich erklimme.:p

 

Die vielen Kilometer kommen ja nicht von ungefähr. Wie man den Bildern und auch den früheren Artikeln entnehmen kann, wurdest du zum Zugpferd auserkoren und sollst unseren Wohnwagen und uns sicher von A nach B bringen. Die vielen Ausflüge nach NL und DK im vergangen Jahr trieben den km-Zähler in die Höhe. Egal. Du machst den Job zur 100%igen Zufriedenheit und dafür sind wir sehr dankbar.:) Kein Vergleich zum Caddy vorher.:o

 

Du durftest auch noch Pferdeanhänger ziehen und auch als Referenzfahrzeug für das Ironman-Fahrzeug herhalten.....Überraschung auf dem Pänny-Parkplatz.

 

Auch im Offroad-Camp in Karenz waren wir zu Ostern mit Artgenossen. Was ein Spaß.....und problemlos ging’s da durch.....naja war ein relativ leichter Weg, aber doch sehr interessant. Leider hab ich dir da die erste Scharte verpaßt, als du in einer Senke bei Kurvenfahrt mit dem Trittbrett aufgelegen hast. Zum Glück aber nur die Deko-Blende verbogen und zerkratzt.;) Ersatz ist evtl. schon unterwegs, wenn nicht, auch nicht schlimm. Narben schänden nicht, sie machen einen interessant.:cool:

 

Sorry, dass ich es nicht geschafft habe, dich rechtzeitig zu waschen. Dass es anders geht, zeigen die Bilder. Und demnächst gibt’s auch ne schöne Handwäsche.....VERSPROCHEN!!!!:)

 

VIELEN DANK UND AUF VIELE WEITERE SORGENFREIE KM MIT DIR.

 

PROST

 

Auf ein Schlückchen mehr Diesel kommt’s eh nicht an. Und demnächst gibt’s dann auch wieder ne Füllung vom Premiumsuperduperdiesel

 

 

 

Die Bilder sind aktuell noch unsortiert, weil ich es mit dem EiBrett nicht gebacken bekomme, sie in die richtige Reihenfolge zu bekommen. „sortieren“ wird zwar angeboten, aber verschoben bekomme ich sie nicht.:(

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

Fri Feb 02 09:39:12 CET 2018    |    PIPD black    |    Kommentare (58)    |   Stichworte: 4 (2AB), Ford, Ranger

Hallo und Moin Moin

 

Wie es der Titel schon besagt, hat der Ränger seine ersten 10.000 km gemacht.

 

 

Er leistet seinen Dienst und macht was er soll......bislang ohne (echte) Probleme.*dreimalaufholzklopf*

 

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch liegt bei ca. 11,5 l/100 km bei wenig Autobahn. Den Rest teilen sich Stadt- und Landfahrten je zur Hälfte.

 

Nach ca. 6.000 km kam das erste mal der Hinweis adBlue zu tanken. Es gingen ca. 16 l rein. Wie voll der Tank bei Auslieferung war, weiß ich nicht, dafür gibt es keine Anzeige. Die Warnmeldung tauchte jedenfalls rechtzeitig auf und zeigt an, dass noch ca. 1.500 (oder waren es sogar 2.500????) km Restreichweite möglich seien. Getankt wurde problemlos an der Zapfsäule im LKW-Bereich der hiesigen Shell-Station.

 

Ursprünglich hatte ich vor, den Ränger auf seinen Werksreifen das ganze Jahr zu fahren. Trugen sie doch M+S auf den Flanken. Der erste Frost belehrte mich eines Besseren und ich bestellte umgehend einen Satz Felgen vom Limited in 17", einen Satz Winterreifen von Goodyear in 265/65/17 und die nötigen RDK-Sensoren. Waren in Summe mal eben 1.100,- € wech. Aber nützt nix, wenn ich weiterhin sicher unterwegs sein wollte und auch das Auto heil bleiben soll. Was war passiert?

 

Anfang November gab es hier den ersten Frost. Schon auf dem Weg aus unserem Dorf hin zur Bundesstraße merkte ich, dass sich das Auto komisch fuhr. Sowas kannte ich schon von meinem tiefergelegten Passat. Irgendwie fühlte es sich an, als würde man auf Eiern fahren, was zum Teil auch von den Spurrinnen stammte. Für mich bedeutete es also: Obacht, es ist glatt! Nicht durchgehend, sondern nur stellenweise. Beim Abbiegen aus dem Stand vom Stop-Schild weg ohne viel Gas, kam das Heck leicht quer.:eek: Noch mehr Obacht. An den Zuschaltallrad war nicht zu denken, da Ford angibt, dass dieser nur auf schlüpfrigen Untergrund wie Sand, Schlamm, Schnee etc. zu benutzen sei, definitiv nicht auf Asphalt. Als wir dann in der Stadt waren und ich ganz langsam über einen blau angemalten Fahrradweg abbog, stand der Ränger komplett quer. Damit war klar: die Contis ab Werk sind keine Ganzjahresreifen, sondern einfach nur Sommerreifen. Also runter damit. Seitdem gab es auch keine Probleme mehr. Weder mit Querstehen noch mit Schlittern, wenn ich es nicht wollte.

 

Vor 2 Wochen hatten wir hier oben Wintereinbruch. Der Verkehr brach zusammen. Die Busse quittierten den Dienst. Die Schule wurde geschlossen. Also mußte ich die Kids abholen und nach Hause bringen. Das war ne Gaudi.:D Mit Allrad und Grip durch den Schnee und Matsch. Was dabei nicht so toll war, unter dem Auto sammelte sich soviel Zeug, das meine Garage am nächsten Morgen einem Schwimmbad glich, obwohl ich das Auto noch ein paar Stunden davor geparkt hatte.

 

Was gab's noch so?

Ein Einsatz als Trailerfahrzeug.

Kurz nachdem die Winterreifen aufgezogen waren, ging es nach Winterberg. Geliehenen Trailer hinten dran, Astra H obendrauf. Und merkt man was? Nööööööö:D Das geht ganz souverän. Ohne Probleme. Verbrauch hielt sich auch in Grenzen, was bei Tempo 80 auf der AB auch nicht verwunderlich ist. Der Abstandstempomat macht seine Sache vorbildlich. Vorausschauend wird das Tempo reduziert oder erhöht. Keine abrupten Manöver.

 

 

 

 

 

Der Kollisionswarner ist manchmal etwas überempfindlich und wirft schonmal den Anker, wenn ein Auto vor mir abbiegt, man selber aber keine Veranlassung zum Handeln sieht, weil man erkennt, dass der gleich aus dem Weg ist oder man problemlos vorbei fahren kann.

 

Den Spurhalteassi hab ich immer noch nicht wieder aktiviert. Mich nervt der nur.

 

Der Fernlichtassi macht seine Sache weitestgehend gut, hat aber dann und wann mal Probleme mit der Lichterkennung des Gegenverkehrs, stark reflektierenden Schildern oder Kurven.

 

DAB+ funktioniert hier oben nicht so toll. Jedenfalls nicht mit "meinem" Radiosender, weshalb es dann auch kein Problem war, den langen Antennenpeilstab gegen eine deutlich kürzere Version auszutauschen.

 

Sitzheizung heizt, Klimaanlage kühlt. Das Auto wird sehr schnell warm. Während mein Caddy TDI nahezu 10 km mit ausgeschalteter Innenraumheizung brauchte, bis er auf Temperatur (Wasser 90° lt. Anzeige) war, braucht der Ränger dafür nur die halbe Strecke mit eingeschalteter Heizung, mehr Hubraum und doppelter Menge Öl und Wasser. Spricht dafür, dass dort irgendwo ein PTC-Heizelement steckt, was nirgends erwähnt wird und von dem auch die Verkäufer nichts wissen.

 

Die Regenerationen des DPF kann man spüren und aktuell auch immer noch riechen. Manchmal sogar während der Fahrt, wenn man mal an der Kreuzung oder der Ampel hält. Während der Regeneration und im Bummelmodus in der Stadt wird er auch schon mal bockig, nimmt das Gas nicht an und ruckelt. Wenn man weiß, wo es herkommt, ist es nur halb so dramatisch.

 

Da das Licht nicht so berauschend ist, wurde hier natürlich mit den üblichen Nightbreakern & Co. aufgerüstet, was auch einigermaßen Erfolg brachte. Das Fernlicht könnte weiter reichen. Das muss ich mit der Werkstatt nochmal abklären.

 

Wie fährt sich das Ding nu? Auffällig unauffällig. Spurtreue geht so. Wahrscheinlich auf Grund der dicken Pellen läuft er jeder Rille nach. Querfugen bekommt man natürlich mit. Die Federung ist nicht sehr hart, eigentlich recht komfortabel. Auch im Innenraum sehr ruhig. Da war ich vom Caddy anderes gewöhnt. Der Ränger zieht problemlos auf seine abgeregelte Vmax von 185 km/h lt. Tacho hoch. Die Automatik schaltet fast unmerklich. Einzig bei kaltem Wandler kommt man kaum vom Fleck, will man den kalten Motor nicht elendig hochdrehen. Das relativiert sich aber schon nach kurzer Strecke.

 

Etwas Bastelei gab's auch und Vorsorge wurde auch getroffen:

Der Heckklappe wurde ein Tailgate-Lift verpaßt. Damit senkt sich die Klappe langsam ab und auch das Schließen wird durch einen Federmechanismus unterstützt.

Weiterhin erhielt die Heckklappe einen Kantenschutz, damit sie nicht im oberen Bereich beim Aus- und Einladen zerkratzt oder beschädigt wird.

Der Anschluss des Schlosses an die ZV steht noch aus. Das hab ich vorm Winter nicht mehr gepackt.

Das Auto wurde komplett unterboden- und hohlraumkonserviert.

 

 

 

 

 

Die Innenleuchten wurden komplett auf LED umgerüstet. Ebenso die Umfeldbeleuchtung in den Spiegeln.

 

 

Auch eine Ladeflächenbeleuchtung (die ihren Namen verdient) wurde provisorisch installiert.

 

 

Demnächst hält eine Aufbewahrungsbox für Kleinkram auf der Ladefläche unter dem Rollokasten Einzug.

Die Antirutschmatte in Verbindung mit über Kreuz gespannten Zurrgurten lassen die Einkaufskisten sicher an ihrem Platz stehen.

Die hinteren Scheiben wurden (tiefschwarz) getönt. Ich war zwar ursprünglich der Meinung, dass das eigentlich ab Werk sein sollte, aber dem ist wohl nicht so.

 

Zu dem ganzen Infotainment-Gedöns lasse ich mich nicht so ausschweifend aus. Es funktioniert meistens und das auch in seinem Rahmen zuverlässig. Dann und wann hängt das System mal. Ich konnte bspw. das Telefon nicht verwenden, aber der Lautstärkeregler regelte die Lautstärke des Telefons lt. Display. Oder die Radiofunktion war nicht verfügbar. Einmal auch die Navifunktion. Bisher alles Einzelfälle, die sich nach dem Ausschalten und späteren Einschalten des Fahrzeugs wieder beheben ließen. Die Navi-Karten sind alt. Ebenso das Sync3. Für beides gibt es inzwischen bereits updates für Mondeo und Mustang. Für den Ränger allerdings noch nicht. Das Gerät verfügt über einen Aktualisierungsmodus per WLAN, aber gemacht hat er damit auch noch nichts, jedenfalls nichts, wovon ich wüßte. Mit dem update auf die Version 3.0 sollte das dann alles etwas schneller und stabiler laufen.

 

Noch was? Achja...die Kosten...

Verbrauch: siehe oben

Steuer: 198 €

Versicherung: Kleintransporter bis 7,5 t im Werkverkehr ohne Gefahrenguttransport ca. 500 €

 

Zum Schluß noch ein paar Urlaubsbilder und andere Impressionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hat Dir der Artikel gefallen? 8 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

Mon Oct 09 21:04:17 CEST 2017    |    PIPD black    |    Kommentare (102)    |   Stichworte: 2017, 2AB, Caddy, Ford, Maverick, outdoor-orange, Ranger, Wildtrak

Hallo und herzlich willkommen in Bläckies Ränger-Blog.:D

 

Wo fang ich denn am besten an?:confused:

Es ist gar nicht so einfach auszumachen, wo der Ursprung dieser Anschaffung liegt, da hat ja so jeder seine ganz eigenen Bezüge und Meinung zu.

 

Ich fang mal beim "Urschleim" und der Fahrzeughistorie (siehe Profil) an.

 

Das für mich bis dato prägendste Auto war mein geliebter Passat 3BG. 6 Gänge, 130 PS, Diesel. Tiefergelegt, breitbereift, rußend, Spaß bereitend und Platz für die Familie.....auch wenn die bei Anschaffung noch nicht so ganz in Sichtweite war. Nahezu sorglos spulte er bei mir seit dem Kauf als Neuwagen 212.000 km ab. Nach 11 Jahren war aber soviel hin, dass ich nicht mehr investieren wollte. Zudem stand ein Fahrzeugwechsel ins Haus. Ich wollte was kleines Flinkes.:cool: Idee gut, Ausführung mangelhaft......gekauft wurde ein Fiesta.....super:p.....bis die Frau das Auto für sich als bestens geeignet für ihre Fahrten in die nächstgrößere Großstadt empfand und es für sich beanspruchte.:o

Nützt ja nix, sie hatte recht. Somit kam für mich der Umstieg -oder besser- der Abstieg.:(

 

Vom Passat stieg ich um auf den inzwischen 5 Jahre alten VW Caddy (ebenfalls mal als Neuwagen gekauft, diente er bis dato in erster Linie als Kindertaxi), 5 Gänge, 105 PS, partikelgefiltert. Leicht tiefergelegt war er bereits, andere Felgen hatte er auch......aber KEIN Vergleich mit dem Passat. IMMER fehlte mir der 6. Gang und die Motorleistung. Im Stadtverkehr und Überland ging das noch alles so, es war erträglich. Schlimm wurde es 2013 mit der Anschaffung eines Wohnwagens.

 

Während ich noch was in annehmbarer Größe suchte, entschied sich die Frau für einen Eifelland Holiday mit einer Gesamtlänge von 7,18 m.:rolleyes: Ein anderer Wohnwagen kam nicht mehr in Betracht. Der oder keiner! OK. Bei Abholung und Überführung paßte es auch noch. Aber bei Fahrten in den Urlaub mit 4 Personen plus großem Vorzelt, Gepäck und Fahrrädern kam der Caddy nicht nur an seine Grenzen, sie wurden auch deutlich überschritten: hoher Verbrauch, fehlender Durchzug, fehlende Traktion an der Vorderachse, stinkende Kupplung und der fehlende 6. Gang. 3 Jahre haben wir uns jetzt so rumgequält. Warum? Weil ich mir vorgenommen habe, dass jedes Auto mind. 10 Jahre bleibt.:rolleyes: Zudem braucht man ja auch immer noch etwas Zeit, um das nötige Kleingeld für nen Neuwagen zusammenzusparen.

 

Warum Neuwagen? Ich bilde mir ein, dass sie zuverlässiger sind. Ich habe keine Lust, nachts bei Schnee und Sturm wegen Defekts irgendwo am Straßenrand mit schreienden Kindern und genervter Frau rumzustehen und mir selbst vorzuhalten, am falschen Ende gespart zu haben. Bislang ging diese Theorie auf.:cool: Sieht aber bekanntlich jeder anders. Zudem muss das Fahrzeug mich und die Kids JEDEN morgen in die Stadt bringen. Unzuverlässigkeit ist da fehl am Platze. Würde ich allein unterwegs sein, wäre es nicht so dramatisch.

 

Wie kam's nun zum Ränger? Viele der hier anwesenden MT-ler werden sicherlich die Geschichten von "Gas Monkey" aus dem TV kennen. Unter anderem fuhr Tricky Ricky dort einen schwarzen Ford Raptor. Ein Traum von Wagen: V8 und Vollausstattung. Ziemlich edel für ein Nutz- und Lasttier. Es muss 2015 auf einem Cämpingplatz in Dänemark gewesen sein, als wir mit den mitreisenden Nachbarn über das Thema neues Zugfahrzeug philosophierten und die Wahl (eher aus Spaß) auf den Raptor fiel. Seit dem hieß es mit Augenzwinkern immer nur: "Wenn er erstmal seinen Raptor hat....".:p

 

Was anfangs ein running gag war, sollte sich schnell als einzige Alternative für mich entpuppen. Eigentlich hätte ich auch keinen Pickup gebraucht, hätte ich einen Kombi oder auch SUV gefunden, der meinen Vorstellungen und Wünschen entsprach. Was wollte ich: keinen 2,0-Liter-4-Zylinder-Luftpumpenmotor oder gar kleiner, keinen Frontkratzer, nach Möglichkeit Allrad, Platz für 4 Leute und Gepäck, Wandlerautomatik. Auf nerviges Geschalte im Stau und die Kupplungsstinkerei beim Rangieren rückwärts die Auffahrt hoch hatte ich keine Bock mehr. Das Auto sollte beim Gespannbetrieb auch nicht an seine Kotzgrenze (wie der Caddy: Kasseler Berge im 3. Gang und fast von den LKW überholt; auch bei der Partikelfilterregeneration ging im auf der AB die Puste aus und die LKW und Busse kamen bedrohlich näher) kommen. Sämtliche SUV in Budgetreichweite (Kuga, Tiguan, ...) boten das alles nicht und selbst wenn ich mich damit arrangiert hätte, würde immer noch der Platz fehlen. Zudem gab es in den Klassen meist nur VTG oder DSG. Beides ein Nogo für mich. Interessant werden dann erst die höheren Klassen: Touareg, X5,... Preislich aber ganz weit weg.

 

So einfach war das aber mit den Raptoren gar nicht. Die werden in D nur in homöopathischen Dosen angeboten und verkauft. Zudem sollte er familientauglich sein, also DoubleCab, nicht älter als 3 Jahre sein (ja, hier hätte ich eine Ausnahme vom Neuwagengedanken gemacht.:D) und ne annehmbare Laufleistung haben. Minimum waren zu der Zeit 35.000 € aufgerufen. Neupreise bei ca. 70.000 €.:eek: OK, vertagt die 10 Jahre für den Caddy waren noch nicht um.

 

Juli 2015: Durch Zufall kam ich bei dem Ford-Händler vorbei, der uns den Fiesta verkaufte. Dort stand ein Wildtrak in der Halle. Noch das VorFL. Angeguckt, Prospekt eingesackt. Schon mal im Kopf konfiguriert. Als Mini-Raptor geht der Ränger in Ordnung.:cool: Einziges "Manko": In der EU gibt es diese Fahrzeuge ausschließlich als Diesel. Kann ich mit um. Kein Problem.:p

Größenvergleich Ranger <> Raptor

 

Anfang 2016: ich schaue im Netz nach Raptoren......SCHOCK: die Preise stiegen, die Autos wurden älter.....V8 neu nicht mehr zu bekommen, Ford stellte die Raptoren um auf V6 Ecoboost. Wahrscheinlich DER Grund für den Preisanstieg bei den Gebrauchten. 5 Jahre alt und über 30.000 €? Nee danke. Bei einem anderen Ford-Händler ließ ich mir ein Angebot den Ränger machen, inzwischen ein FL.....25% Nachlass direkt aus dem Stand ohne Verhandlungen. RESPEKT! Bei einem Listenpreis von ca. 50 k€ kam der Ränger in meine Budgetreichweite. Ich bitte den Verkäufer um eine Probefahrt. Es eilt nicht, Autos sind nicht verfügbar, er soll mich anrufen. Auch den anderen Händler bitte ich um einen Termin. Gleiche Ansage. Seitdem immer wieder gucken, lesen, informieren. Aktuell werden die Autos noch mit Sync2 und ohne adBlue verkauft. Zu letzterem kann der Händler nichts sagen.

 

November 2016: Händler Nr. 2 stellt mir ein Auto zur Probefahrt zur Verfügung. Das Auto, was wir eigentlich fahren sollen, ist verkauft. Es war ein Limited in grau. Wir bekommen einen Wildtrak in schwarz. Sehr gut. Er programmiert den Transportmodus raus, wir können los. Es ist dunkel, es ist nass.....das Auto groß und ungewohnt, dazu die von mir gewünschte aber ungewohnte Automatik. Als ich an die Straße rolle und bremsen muss, nehme ich den linken Fuß......wir machen alle einen Satz nach vorne, zum Glück angeschnallt.:rolleyes: Wir machen eine kurze Fahrt, ich muss mich doch sehr konzentrieren, zu ungewohnt die Größe, die Ausmaße. Auf dem nächsten Supermarktparkplatz halten wir an, stellen fest: auf herkömmliche Parkplätze passt er nicht, wir parken quer.:D Kurze Übersicht, kurze Tests, wir bringen ihn zurück. Die Fahrt war toll aber zu kurz. Als wir den Schlüssel abgeben, unterschreibt gerade jemand den Kaufvertrag für das Auto. Ich beglückwünsche ihn zu seinem Auto und wünsche gute Fahrt. Sync3 und adBlue sind inzwischen an Bord.

 

Händler Nr. 1 meldet sich und hat ebenfalls ein Auto zur Verfügung. Diesmal Limited aber auch Automatik. Kurze Fahrt, da das Auto ebenfalls verkauft ist und kurz vor Auslieferung steht. Nach der Fahrt steht fest: SOWAS WILL ICH AUCH.

 

Ich überlege nochmal, ob es Alternativen gibt. Das pickuptrucks-Forum hilft bei der Entscheidung. Von allen angebotenen Pickups bieten nur VW und Ford pkw-ähnliche Innenräume. Nutzfahrzeugcharme hatte ich jetzt lange genug im Caddy. Es darf besser werden. Der Amarok erschien inzwischen als V6 und war eine Überlegung wert. Allerdings sagte mir die Frontoptik überhaupt nicht zu. Und spätestens beim Preis war klar: das wird nichts. Ein Anruf beim VW-Verkäufer meines Vertrauens (Golf IV, Passat, Caddy: alle von ihm gekauft) bestätigte das. Aktuell keine Amarok-Aktionen mit entsprechenden Nachlass. Also war er auch raus.

 

Ich starte Anfragen über meinauto.de und neuwagen-ah.de. Die Preise liegen ca. 30% unter Liste. Die vermittelten Händler sitzen irgendwo im Süden D. Der günstigste in Dresden. Auf Grund der Anfrage bei meinauto meldet sich ein Händler aus der Nähe von Rendsburg und meint, er könne den angebotenen Preis mitgehen. Leider lag der Preis aber noch ein paar Hunderter über dem des anderen Anbieters. Ich frage, ob er auch diesen Preis mitgeht. Ablehnung. OK, ich sage ich überlege es mir und würde mich melden, wenn ich sein Angebot annehmen wolle. Ich klappere nochmal die Händler in der Gegend ab, auch um ein Komplettpaket mit Inzahlungnahme des Caddy zu bekommen. Die Angebote unterirdisch. Die Ankaufpreise sogar weit unterhalb des wirkaufendeinauto-Preise. Ich frage nach den Preisen ohne Caddy. Beide Händler gewähren mir die 25% auf den Listenpreis. Kein Handlungsspielraum. Händler Nr. 1 erklärt mir, sie würden davon nicht genug Fahrzeuge absetzen und deshalb nicht die Vergütungen wie andere Händler bekommen. Nachvollziehbar, ehrlich, OK. Zum Service dürfte ich aber gerne kommen, auch wenn ich woanders kaufen sollte.;)

 

Händler Nr. 2 erzählte mir großspurig, er verkaufe die meisten Ränger in Norddeutschland. Ja nee, is klar.:rolleyes:

 

Übers Caddy-Forum, wo ich hin und wieder mal fallen ließ, dass ich einen Ränger kaufen wolle, fand ich a) Kontakt zum Pickuptrucks-Forum und b) zu einem Vermittler/Händler in Celle/Braunschweig. VIELEN DANK nochmals an die beteiligten Personen.:)

 

Der Kontakt war nett und freundlich. Die Kommunikation problemlos. Schnell hatte ich ein Angebot im virtuellen Postkasten.....freibleibend. Der Preis war gut und lag zwischen den beiden online-Vermittler-Angeboten.

 

Inzwischen geht es auf Weihnachten zu. Die 10 Jahre des Caddys sind noch nicht um. Aber ich würde lieber heute als morgen bestellen. Die Lieferzeiten sind lang. Aktuell 6 Monate. Aber meine Frau verweigert noch ihre Zustimmung. Berufliche Veränderungen stehen u. U. an. Ein Teil des Fahrzeugpreises wird finanziert. Die monatliche Belastung möchte sie so nicht eingehen. Ich rechne insgeheim damit, dass sie mir unterm Weihnachtsbaum den Ränger "schenkt". Leider nur Wunschdenken.:(

 

Das neue Jahr beginnt, das Berufliche ist geklärt, am 09.01.2017 unterschreibe ich den Vermittlungsauftrag. Preislich liegen wir jetzt nach kurzer Verhandlung knapp über dem günstigsten online-Angebot. Für eine Preisdifferenz von ca. 200 € fahre ich nicht bis nach Dresden.:cool:

ausgestattet ist der Ränger mit Ausnahme von Standheizung, Alarm und 230-V-Transformator komplett.

 

Jeder der Händler erzählt(e) mir, dass man auf vorbestellte Wagen zugreifen könne, evtl. in Absprache mit anderen Händlern deren Bestellung übernehmen könne. Tja.....Pustekuchen. Kein Ränger vorrätig, keiner im Vorlauf.....die Dinger verkaufen sich wie geschnitten Brot.....heißt mindestens 6 Monate warten, aber laut Händler auf „Prio 1“ (soll angeblich bevorzugte Produktion bedeuten, wenn z. B. eine Bestellung storniert wird, rückt meine Bestellung auf diesen Platz vor, wenn er an der Reihe ist) gesetzt.....ist OK, der Caddy ist noch nicht 10, wenn das Auto vorm Sommerurlaub kommt, reicht es auch.

 

Ich inseriere schon mal den Caddy. Es steht fest, ich kann ihn nur privat zu nem vernünftigen Kurs losschlagen. Es melden sich ein paar Interessenten, obwohl der Preis meinerseits etwas „optimistisch“ angesetzt ist. Es kristallisiert sich aber heraus, zu welchem Preis er aber wohl verkauft werden kann. Es ist mehr als das Doppelte, was mir die Händler bieten. Vllt. liegt es auch am umfangreichen Zubehör (Fahrradträger, Dachträger, Dachbox, Aluwinterräder und noch vieles mehr), das es dazu gibt. Da ich aber nicht absehen kann, wann das neue Auto kommt und auch, weil ein Interessent ziemlich ungehalten darüber ist, dass er das Auto nicht schon gestern kaufen kann, lösche ich das Inserat, denn ich weiß nun, was ich wissen wollte: den Marktwert.:cool:

 

Ich rufe beim Vermittler an und frage nach der Bestellbestätigung des vermittelten Autohauses und bekomme eine Auftragsbestätigung, dass die Bestellung am 23.01.17 (14-tägiges Widerrufsrecht) ausgeführt worden ist. OK. Aber wie soll ich prüfen, dass sie auch das bestellt haben, was ich wollte? Ich frage nochmals nach. Und erhalte die Bestätigung. Erleichterung. Alles OK. Nur die Garantieverlängerung erscheint nicht. Ich soll es handschriftlich notieren und unterschreiben. Gesagt, getan.....die Zeit zieht ins Land....nach ein paar Wochen frage ich nach und erfahre die Fahrgestellnummer und das Baudatum: 18.05.2017. Aus dem anderen Forum weiß ich, dass es vom Bau bis zur Verschiffung zwei bis vier Wochen dauert. Alle zwei Wochen kommt ein Schiff in Durban an. Der Ränger wird in Silverton (Südafrika) gebaut. Im Nachbarforum gibt es jemanden, der unter Nennung der FIN gucken kann, wann sich welches Auto wo befindet bzw. wann es aufs Schiff geladen wurde. So erfahre ich, dass der Ränger am 16.06.17 auf die Cepheus Leader soll.

 

 

 

Täglich bin ich nun bei marinetraffic.com, um das Schiff zu stalken.:D Am 12.07.17 dockt das Schiff endlich an.

 

 

Der Liefertag wurde auf den 03.08.17 gesetzt. (Da gab es immer mal Verschiebungen.)

 

Anfang Juli habe ich den Caddy erneut inseriert, die Abholung steht ja kurz bevor. Die Anzeige enthält den Hinweis: Abgabe Ende Juli/Anfang August. Es meldet sich.....niemand.:eek:.....als ich noch überlege, den Preis zu senken, meldet sich jemand aus dem Nachbarkreis keine 20 km weg zur Besichtigung. Es wird viel gequatscht, ein wenig gefahren, ein bisschen geguckt. Die Unterlagen gecheckt......lange Rede kurzer Sinn: am nächsten Tag erhalte ich die Zusage zum Kauf. Es ist Freitag der 28.07.17, der Caddy ist jetzt fast auf den Tag genau 10 Jahre bei uns und rollt vom Hof,

 

 

 

am Montag werden mir die alten Kennzeichen gebracht und das Zubehör abgeholt. Es sind inzwischen Ferien, wir kommen mit nur einem Auto aus. Der Ränger kann ja bald abgeholt werden......:o

 

Ich warte(te) auf den Anruf zur Abholung. Nix. Nachfragen ergaben auch keine neuen Erkenntnisse. Wenn die Fahrzeuge das Schiff verlassen, können weder Ford noch die Händler nachvollziehen, wo die Fahrzeuge sind. Sie müssen sich dann auf die Speditionen verlassen. Die stellen aber ihre Pläne selbst zusammen.....keiner weiß, was wann kommt. Direkte Kontaktaufnahme unmöglich. Ich melde am 02.08.17 an, dass wir für den Urlaub ein Auto benötigen, da der Caddy verkauft ist. Man sichert mir ein passendes Auto zu. Die Disponentin schaut ins System und stellt mit Schrecken fest: der Liefertermin ist still und heimlich auf den 12.08.17 verschoben worden. Ich bin sauer. Aber noch würde die Zeit reichen. Das Telefon bleibt ruhig, ich frage nach. Schreck: die Disponentin, mit der ich bislang alles besprochen hab, hat Urlaub. Jetzt muss ich mit der Vertretung Vorlieb nehmen. Die weiß natürlich von nüscht. Zum Glück ist der betreuende Verkäufer und auch der Vermittler zur Stelle und helfen. Die Disponenten schlägt bei Ford Alarm und bekommt zur Antwort, dass das Fahrzeug im Hafen zur schnelleren Auslieferung umgeparkt werden soll. Ob das wirklich hilft?:confused: Immerhin stand der Ränger bei Bestellung auch auf Prio 1.:( Am 11.08.17 der Anruf des Verkäufers: "Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Sie mit Ihrem Ränger in den Urlaub fahren müssen......" So ein Sack.:p

Papiere würden Montag fertiggemacht. Am 15.08.17 soll Übergabe sein.

 

Die Diskussion um die Überführungsprozedur beginnt:

Für den Briefversand bleibt keine Zeit. Ein Bekannter bietet mir seine rote Nummer an. Die Disponentin sagt mir, dass das nicht ginge, da auf das Fahrzeug am Dienstag noch die Tageszulassung (Zugeständnis für den Preisnachlass) liefe. Ich nehme Kontakt zur Zulassungstelle auf und erfahre, dass das richtig ist. MIST. :mad: Ich war davon ausgegangen, dass die Händler nur eine Zulassung auf dem Papier machen würden. Nix da. Wir sind in D: Zulassung nur mit gesiegelten Kennzeichen.:rolleyes: Aber mein Glück.:D Die Disponentin danach gefragt und sie bestätigte das. Aber das könne sie nicht entscheiden, ob das ginge. Ich verspreche, das Auto direkt umzumelden. Sie will zurückrufen. Der Rückruf und damit die Bestätigung meines Vorhabens erfolgt.:) Das Auto soll nun vorbereitet werden und ich könne es morgen abholen. Andernfalls würde sie sich melden. Sie meldet sich nicht, wir buchen den Zug nach Braunschweig. 5:30 Uhr aufstehen, kurz nach 6.00 Uhr geht’s los, um 9.30 Uhr sind wir da. Kleiner Fußmarsch vom Bahnhof zum Autohaus bei knapp 28°C und wir kommen durchgeschwitzt an. Riesiges Autohaus, aber kein oranger Ränger zu sehen und niemand erwartet uns. Hektik bricht aus. Unser zuständiger Verkäufer (hatte er mir erzählt und im Zweifel an die Disponentin verwiesen) ist jetzt auch im Urlaub. Man fragt uns, mit wem wir denn den Termin gemacht hätten. Kurze Rücksprache, ein Verkäufer begrüßt uns und bittet uns Platz zu nehmen, es würde noch etwas dauern.

 

Nach ein paar Minuten kommt er wieder, bespricht ein paar Sachen, entschuldigt sich, das Auto sei noch nicht ganz fertig, man würde noch ne Stunde brauchen, vllt. auch anderthalb. Er bietet uns einen Leihwagen an, wir akzeptieren und vereinbaren die Rückkehr für 12.00 Uhr. Damit sollten sie genug Zeit haben.

 

Mit dem tollen Ford Edge fahren wir durch Braunschweig und hauen uns bei Mäcces etwas Futter rein. Wir können uns mit Sync3 schon bekannt machen und fahren pünktlich zurück. Der Verkäufer begrüßt uns und fragt völlig überschwänglich nach dem Edge-Erlebnis, als wenn er uns das Auto verkaufen wolle. Ich hole ihn mal in die Realität zurück und sage: "Tolles Auto aber falscher Motor!" Er guckt mich irritiert an. Daraufhin erkläre ich ihm, dass ich hier nen Ränger mit 3,2-l-Motor abhole, der für mich den Ausschlag gegeben hat und im Edge leider nur eine 2,0-er Luftpumpe seinen Dienst verrichtet.....er ist etwas geknickt, hat es aber kapiert.:p

 

Mit dem Verkäufer wird der Papierkram (insbesondere die Geldübergabe: einen Teil hatte ich überweisen, den Rest vom Caddy-Verkauf bar in der Tasche) erledigt. Wir werden in die Ausstellungshalle geführt und sehen (außer ein paar Kleinwagen von Ford und Opel): NIX.:mad:

 

"Oh, dann ist der Wagen noch nicht da. Ich hole ihn schnell....." weg war er. Bestimmt 5 Minuten später rollt das Auto rein. Ich freue mich, wie ein Honigkuchenpferd.:D Die Familie tritt zurück und läßt Vaddern machen.:cool:

 

 

Der Verkäufer steigt aus und erzählt uns, dass kein Diesel mehr drin ist und er noch 10 Liter einfüllen wolle. Weg war er. Nach weiteren 5 Minuten ist er wieder da um festzustellen, dass er sich vergriffen hat und statt 10 Litern Diesel 10 Liter Benzin angeschleppt hat.:rolleyes: 5 Minuten später.....Diesel wird eingefüllt.

 

Die Pausen eignen sich hervorragend, um das Auto zu inspizieren. Alles so, wie ich es erwartet hab. Wir haben hier immerhin ein Nutzfahrzeug aus Südafrika, dass für die europäischen Kunden etwas aufgehübscht wurde. Grds. ist es aber immer noch ein Dritte-Welt-Auto.;) Dennoch gefällt mir, was ich sehe. Der Verkäufer überreicht uns noch einiges an Zubehör und die obligatorische Flasche Haus-Sekt mit dem Hinweis: "...bitte nur mit Aperol trinken..."....so schlimm war der gar nicht, wie sich später am Abend herausstellte.:cool:

 

Ich fahre das Auto raus auf den Parkplatz,

 

 

Telefon hatte ich während des "Tankvorganges" bereits verbunden. Die Heimatadresse auch erfaßt. Er erklärte uns noch diverse Sachen und wir fuhren vom Hof und auf die Autobahn.....als sich direkt die Tankuhr meldete "Noch 80 km Tankinhalt". Also nächste Abfahrt raus, aber :eek: der Bock wollte nicht von der Ausfahrt runter. Mit großer Kraftanstrengung gelang es mir die Ausfahrt zu nehmen und auf die Tankstelle zu fahren.

 

Was war passiert? Sämtliche Helferlein waren aktiviert, u. a. auch der Spurhalteassi. Als ich kurzerhand von der AB runter wollte, hab ich den Blinker nicht betätigt und somit wurde der Spurwechsel nicht erkannt. der Ränger versuchte also zurück auf die Straße zu kommen. Ich blinke jetzt also immer oder deaktiviere den Assi.:cool:

 

Nach dem Tanken ging es dann die restlichen hunderte km nach Hause. Es war spät geworden. Den Termin auf der Zulassungsstelle hatte ich zwischendurch abgeblasen, der war nicht zu halten. Die Heimfahrt verlief völlig unaufgeregt, die Assistenten (adaptiver Tempomat mit Abstandsregelung, die 6-Gang-Automatik und der Spurhalteassi) verrichteten zuverlässig ihren Dienst.

 

Verbrauch kann ich immer noch nicht sagen, da ich es noch nicht geschafft habe im Normalbetrieb den Tank mehrfach leerzufahren. Entweder waren Gespannfahrten dabei oder ich konnte einfach nicht volltanken, weil ich es nicht mußte. Der Bordcomputer zeigt aktuell einen Schnitt von 10,9 Litern an.

 

Größter Schwachpunkt am Auto ist das Licht. Insbesondere das Fernlicht. Da muss ich auf alle Fälle noch dabei. Ein paar weitere Nachrüstungen und eine komplette Hohlraum- und Unterbodenkonservierung sind inzwischen auch schon passiert. Dazu aber in einem späteren Artikel mehr. Aktuell beschäftigt mich noch die Frage nach Winterreifen. Da die Contis, die ab Werk drauf sind, aber M+S sind, werde ich es wohl erstmal damit versuchen. Gefahren sind wir bis heute etwas mehr als 3.500 km. Noch mußte kein adBlue nachgefüllt werden, kann aber nicht mehr lange dauern.

 

Dass aus den 6 Monaten Lieferzeit nun am Ende etwas über 7 wurden, kann ich weder dem Vermittler noch dem Händler anlasten. Dass es bei Auslieferung nicht rund lief, ist sicherlich der Urlaubszeit geschuldet. Nicht unbedingt schön, aber verschmerzbar. Der Ränger entschädigt.:p

 

Als ich mich dann nochmals beim Vermittler meldete und mich für seine Arbeit bedankte, schockte er mich dann nochmal: wenn sich die Lieferzeit derart verzögert und Ford zwischenzeitlich die Preise erhöht, so darf der Händler diese an mich weitergeben. Dass er es nicht tat, lag wohl am Ablauf insgesamt und daran, dass die Preiserhöhung in die Zeit fiel, als der Ränger schon hätte ausgeliefert sein können. Jedenfalls hat man auf der Rechnung den Nachlass so weit nach oben geschraubt, dass es mit dem Vertrag übereinstimmte.

 

Auch die Garantieverlängerung bekam ich wie zugesichert und vereinbart, obwohl sich auch da die Konditionen geändert haben.

 

Zur Lieferzeit nochmal: kurz bevor ich mein Auto abholte, kam bei Händler Nr. 2 eine LKW-Ladung Ränger an. An Hand der Aufkleber konnte ich erkennen, dass diese Fahrzeuge noch von dem Schiff stammten, das zwei Wochen vor „meinem“ in Bremerhaven anlegte.:o

 

Am 18.08. wollten wir in den Urlaub, hatten aber nichts gebucht und sind dann nach kurzer Recherche auf blauen Dunst am 19.08. Richtung Holland aufgebrochen und haben dort fast zwei Wochen bei Sonnenschein und knapp 30°C verbracht. Woanders haben wir dieses Jahr keinen Sommer länger als drei Tage erlebt. Ende gut, alles gut. :D

 

Nun ist der Artikel doch recht lang geworden, ich hoffe nicht zu langweilig. Erfahrungen, Nachrüstungen und Bilder vom Innenraum folgen. Dazu bin ich bis heute noch nicht gekommen.

 

Bis demnächst...

 

 


Blogautor(en)

PIPD black PIPD black

revolving chair man

Ford

Sind Sie vielleicht John Wayne? Oder bin ich das?:D

Nützliches

Rat, Tat und Hilfe zum Thema Pickup:

https://www.pickuptrucks.de/

 

Ford-Homepage:

http://www.ford.de/Nutzfahrzeuge/FordRanger

 

Bedienungsanleitung Ford Ranger:

http://www.fordservicecontent.com/.../Index?...

 

Aktuelles Sondermodell:

Wildtrak X (leider kein direkter Ford-Link)

Blogleser

Letzte Kommentare

Besucher

  • anonym
  • ruebi-1
  • XLTRanger
  • karadur
  • TommyMk1
  • PIPD black
  • Goify
  • Neandermensch
  • dichter1977
  • kielomat

Blog Ticker