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Bedaleins kleiner Blog

Wenn Gott gewollt hätte, dass Autos sauber sind, wär Spüli im Regen...

07.02.2009 20:03    |    Bedalein    |    Kommentare (25)

Hallo Freunde!!

 

Hier ist nun der vierte Teil meiner Reihe über den Klimawandel. Bisher habe ich über darüber geschrieben, wie unser Klimasystem funktioniert und was sich bisher geändert hat. Jetzt werde ich noch kurz wie versprochen darauf eingehen, was die Folgen von bestimmten Temperaturänderungen sind und werde nun hauptsächlich darüber schreiben, wie man den Klimawandel aufhalten kann, welche Technik dafür in Frage kommt und wie man in Zukunft vorgehen wird. Die politische Seite wird auch nicht vernachlässigt.

 

Kommen wir zurück auf die Änderung der globalen mittleren Temperatur:

 

Wie bereits erwähnt befinden wir uns bei einer Erwärmung um etwa 0.7°C.

 

Bei einer Änderung von 1°C werden vorraussichtlich besonders sensible Ökosysteme beeinträchtigt werden. Dazu gehöhren die tropischen Hochlandwälder in Australien, Korallenriffe, sowie die von Zwergsträuchern geprägten Trockenlandschaften Afrikas. Das sind nur Beispiele.

 

1° bis 2°C: Ein erheblicher Schaden der eben genannten Systeme, im Mittelmeerraum müsste man schweren Waldbränden und Insektenbefall rechnen.

 

Bei einer Änderung von 2° bis 3° wären die Sukkulenten-Karoo mit über 2800 endischen Pflanzenarten vom verschwinden bedroht.

Gebirgsökosysteme von Neuseeland über Tibet bis nach Europa wären ebenso bedroht. Es bestünde die akute Gefahr irreversibler Schäden oder gar Kollapses des Amazonas-Regenwaldes.

 

Über 3°C: Das Schwinden des arktischen Eises würde das Überleben vieler ansässiger Tiere gefährden, Nationalparks wie der Krüger-Nationalpark würden zwei Drittel ihres Bestandes verlieren.

 

 

Dies sind nur einige wenige Folgen. Viele habe ich in den vorherigen Beiträgen schon erwähnt.

 

 

Nun stellt sich die Frage, wie man den Klimawandel aufhalten kann!?

 

1997 wurde eine Konferenz ins Leben gerufen, deren Zweck der Prävention eines zu starken Klimawandels dienen sollte. Es wurde nach dem Ort der Tagung Kyoto-Protokoll benannt und ist erst am 16. Februar 2005 in Kraft getreten. Dieses bürokratische Monstrum, ist das einzige internationale Vertragswerk, welches eine Minderung der Treibhausgase verbindlich vorschreibt. Jedoch setzt es sich selber einige Grenzen, die ein in Kraft treten hätten verhindern können:

Erstens müssen mindestens 55 Vertragsstaaten das Protokoll ratifizieren, zweitens müssen die Vertragsstaaten für mindestens 55% der Gesamtemissionen zum Stichjahr 1990 verantwortlich sein. Da die USA, der größte Emminent, und Australien das Protokoll nicht ratifizieren wollten, hing letzlich alles am seidenen Faden.

 

Das Kyoto-Protokoll umfaßt alle relevanten Treibhausgase, zu denen auch Methan, Lachgas, teilhalogenierte und perfluorierte Kohlenwasserstoffe sowie Schwefelhexafluorid gehören. Die Treibhauswirkung dieser Gase wird im sogenannten CO2-Äquivalent angegeben. Weltweit verursacht das CO2 derzeit 60%, die anderen Gase 40% des gesamten anthropogenen Treibhauseffektes. In Deutschland war 1990 der CO2-Anteil bei 84% der Emissionen.

 

Der Vertrag ist als großer und langfristiger Wurf angelegt: Der Zeitraum 2008 bis 2012 ist als Erster von vielen Verpflichtungsperioden vereinbart worden. So müssen in diesem Zeitraum die mittleren Emissionen um 5,2% sinken. Jedoch wurden höchst unterschiedliche nationale Verpflichtungen festgelegt. Während die Schweiz um 8% reduzieren soll, darf Australien seinen Ausstoß um 8% steigern. Vollends unverständlich wird es dann, wenn man sich die Verteilung in den EU-Staaten ansieht:

Deutschland und Dänemark -21%,

Großbritannien -12,5%,

Niederlande mit -6%,

während Schweden um +4%,

Spanien um +15%, und

Portugal sogar um +27%

mehr emittieren dürfen. Die künftigen Verpflichtungen von Entwicklungsländern wurden komplett verdrängt. Nach Schätzungen werden Sie bei der Luftverschmutzung den heutigen Industrieländern davon laufen und ihren CO2 Ausstoß im Jahr 2025 gegenüber 1990 um 200% erhöhen. Weiter sind jedoch auch kreative Züge vorhanden, wie etwa die "flexiblen Mechanismen", die den Staaten ihre Verpflichtungen erleichtern sollen. Dazu gehören das Emission Trading (ET), das Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism.

Anstatt von den Einzelverschmutzern die exakte Einhaltung der zugewiesenen Grenze zu fordern erlaubt das ET, also der Emissionshandel, mit den individuellen Emissionsrechten untereinander zu handeln. Das JI, zu deutsch gemeinsame Umsetzung, ermöglicht Industrieländern partnerschaftliche Klimaschutzprojekte durch zu führen. So wird ein Vorhaben im Land A realisiert, aber vom Land B finanziert. Die Emissionsreduktion wird im Kontingent des Landes B honoriert.

Der CDM, Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung, ermuntert Industrie- und Entwicklungsländer zu gemeinsamen Klimaschutzprojekten in der Dritten Welt.

Weitere Schubladen enthalten die Anrechnung "biologischer Senken". So wird es einem Land honoriert, das durch Wiederaufforstung CO2 aus der Athmosphäre entfernt, was jedoch in der Überprüfbarkeit scheitert. So besteht die Möglichkeit der Anrechnung von Wiederaufforstungen, ohne dass die Kohlenstoffemissionen aus vorangegangener Rodung berücksichtigt werden. So wird sogar zur Rodung von Primärwäldern ermuntert.

Auch wenn das Kyoto-Protokoll vollständig eingehalten werden würde, wären die Emissionen insgesamt um nur 5% gesenkt, notwendig wäre das Zehnfache. Das Kyoto-Protokoll stellt also nur den ersten Schritt dar, vor allem da der Emissionsriese USA das Vertragswerk nicht unterstützt, dafür aber sabotiert. Ebenso werden die wenigsten Vertragsstaaten ihre Reduktionspflichten erfüllen.

 

Zwar haben die Industriestaaten bis 2003 ihre Emissionen trotz 28% Wirtschaftswachstum um 6% reduziert, doch beruht dies überwiegend auf dem Niedergang der sehr ineffizienten Industrien in Osteuropa. So stiegen in Westeuropa die Emissionen um 9%, bei 34% Wirtschaftswachstum. In Osteuropa fielen sie um 40%. In Amerika stiegen sie um 13%, in Australien um 23%. Ohne die Reduktionsleistungen von Deutschland (-18%) und Großbritannien (-13%) würde das europäische Bild auch düster aussehen: Griechenland +26%, Portugal +37%, Spanien +42%.

 

CO2 Abscheidung direkt beim VerursacherCO2 Abscheidung direkt beim VerursacherDa nun die Reduktion der CO2-Emissionen nicht befriedigend ist, stellt sich die Frage, ob das CO2 nun aus der Luft entfernt werden kann. Der Wissenschaftliche Beirat für globale Umweltveränderungen der Bundesregierung (WBGU) empfiehlt dringend, die CO2-Konzentration bei 450 ppm zu stabilisieren, das bedeutet eine Halbierung des Ausstoßes gegenüber 1990. Der Beirat spezifiziert ebenso großtechnische Optionen, wie die Sequestrierung, also der geologischen Kohlenstoffspeicherung. Die Grundidee ist, CO2 aus fossilen Brennstoffen abzuscheiden, in geeigneter Form (z.B. Flüssig) zu geologischen Speichern zu transportieren um sie dort für sehr lange Zeit von der Atmosphäre zu isolieren. Eine Struktur dafür ist im Bild an der Seite zu sehen. Langfristig ist jedoch der Strukturwandel zu einer Solargesellschaft unabdingbar. Solarthermie, Windenergie, Photovoltaik und Biomasse sind die Trumpftechnologien der Zukunft. Diese werden jedoch nur zum tragen kommen, wenn die Einbringen des CO2s in den UntergrundEinbringen des CO2s in den UntergrundWeltwirtschaft bereit ist, schnell genug zu lernen und dafür die nötige politische Unterstützung bekommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun Leute, ich muss Euch ermahnen. Global gesehen haben wir vielleicht in Sachen Klimapolitik die Nase vorn, trotzdem ist der Klimawandel nur schwer aufzuhalten. Die Politik kann viele Verträge aus dem Boden stampfen, aber letztendlich betrifft es jedoch jeden einzelnen und jeder einzelne kann zum Klimaschutz beitragen. Ich hoffe, dass ich Euch alle mit meiner Klimareihe sensibilisieren kann. Wir haben schließlich nur unsere eine Erde und auch wenn einige den Klimawandel anzweifeln, plädiere ich für den Klimaschutz, denn wenn erstmal der Klimawandel eingetreten ist, wird es auf unserem Planeten sehr ungemütlich werden.

 

Jeder von Euch der in Flussnähe wohnt, wird regelmäßig Wasser unter dem Bett haben, langfristig werden viele Flüsse austrocknen. Stellt Euch deutsche Städte mal mit trockenen Flüssbettern vor. Und stellt Euch vor, wie die Wasserversorgung aussehen wird. Wasser wird dann sehr knapp werden. Das hat dann wieder enorme Auswirkung auf die Landwirtschaft.

 

Macht Euch bitte Gedanken und überlegt, wie Ihr einen Beitrag leisten könnt!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen angenehmen Abend, ich werde mir indessen überlegen, was der nächste Teil beinhalten wird.


07.02.2009 20:04    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

MT-Nachtclub für MT Off Topic zu später Stunde

 

[...] Hey Leute.

 

So, jetzt hab ich mich wieder lang in meinem Blog verkrochen.

 

Schaut selbst

 

Ich treffe mich jetzt mit paar Freunden und wünsche Euch einen schönen Abend!!

[...]

 

Artikel lesen ...


07.02.2009 20:32    |    MichaelOesdorf

Erster:D


07.02.2009 22:03    |    XC70D5

Ich plädiere dafür, sämtliche Pimp-Auspuffrohre aneinanderzuschweißen und ein Co2-Auspuffrohr in den Weltraum zu legen.

 

Ich persönlich werde weniger ausatmen, meine Ernährung umstellen und weniger furzen.

 

Desweiteren boykottiere ich die USA und werde nur noch Coke aus dt. Produktion trinken.

 

Als nächster Schritt muss dann überlegt werden, wie man der Überbevölkerung Herr wird. So asoziale Typen wie ich, mit 3 Kindern, sollten bald der Geschichte angehören, besonders, wenn sie aus eh überbevölkerten Regionen (Indien, Küstengebiete Chinas, Ruhrgebiet etc.) kommen.

 

 

Gruß

 

Martin

 

Wenn Du so weiterschreibst, überzeugst Du mich auch noch :eek: ;)


08.02.2009 01:22    |    Bedalein

Ja ich weiß. Es ist sehr provokant geschrieben.

Jetzt sag ich Dir mal was über mich. Ich studiere ja noch und zwar im Maschinenbau mit Fachrichtung Luft-/Raumfahrttechnik. Somit bin ich schonmal kein "Öko", da in meiner Branche viel Rauch erzeugt wird. Allerdings bin ich einer, der saubere Energien entwickeln wird und bin froh, schon während meines Studiums, am sauberen Wasserstoffantrieb der Ariane 5 gearbeitet haben zu dürfen.

Eine Welt ohne Computer, Internet, Multimedia und was nicht allem würde bei mir gar nicht in die Tüte kommen. Wenns nach mir geht, könnte ich meine Waschmaschine übers Handy anschalten. Andererseits bin ich sehr naturverbunden. Ich bin am Land geboren, in der Stadt aufgewachsen und lebe jetzt am Stadtrand, direkt an der Isar. Neben meinem 24" Monitor vom Quad-Core Rechner steht eine riesen Palme, daneben ein 2,3 Meter hoher Ficus. Pro Raum circa 10 Pflanzen und aber auch zwei Computer. Die ganze Wohnung ist ein großes Netzwerk, mit PCs, Laptops, NAS und und und.

 

Nun ja, worauf wollte ich hinaus? Ach ja, ich will mit meinen Artikeln nicht, dass die Leute zurück in die Steinzeit gehen um CO2 zu sparen und nur noch kaltduschen und zur Arbeit nur noch zu Fuß gehen. Was ich will, ist, dass die Leute sensibel für unsere Natur und Umwelt werden. Denn trotz aller Technik werden wir ohne ein funktionierendes Ökosystem nicht überleben. Wie Borstel schon im Blog Teil 3 gesagt hat: Die Erde wird sich irgendwann von der Krankheit Mensch erholen. Was sind schon 2.000 Jahre Zivilisation im Lebenslauf der Erdgeschichte? Nichts. Der Mensch bildet sich auf sich selbst zuviel ein.

Schauen wir uns doch mal die fossilen Brennstoffe an. Ihr Energiegehalt ist unheimlich hoch, wir können daraus wertvolle Kunststoffe etc herstellen. Aber was macht der primitive Mensch damit? Er verbrennt sie.

 

Ich will nicht, dass Ihr alle nun sofort Q7, X5, nen XC oder Porsche in die Garage verbannt. Aber nehmt die Natur wahr. Nehmt es war, wie sehr wir von ihr abhängig sind. Wieviel sie wert ist. Denn wenn es die Natur nicht mehr gibt, gibt es uns auch nicht mehr. Ihr sollt nicht Euer Leben radikal ändern. Versucht es nur zu verbessern. Euch zu Liebe. Euren Nachkommen zu Liebe. Der Erde zu Liebe.


08.02.2009 10:21    |    XC70D5

Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber genau so habe ich Dich eingeschätzt. Es kommt bei Deinen Artikeln schon rüber, dass da mehr Hintergrund ist, als das Parteiprogramm der Grünen ;)

 

Ich sehe das übrigens ganz ähnlich. Auch ich halte eine Symbiose von HighTech und Natur durchaus für möglich, wenn nicht sogar für essentiell. Wie Du schon geschrieben hast, sollten wir in Deutschland unser Know-How mit der Welt teilen, aber bitte ohne unsinnige Gesetze und Regelungen. Man denke dabei nur an das total unsinnige Dosen- und PE-Pfand, das total nach hinten losgegangen ist, oder die bescheuerten Umweltzonen, die eigentlich nur zeigen, in welch kleinen Maßstäben unsere Politik denkt. Ich befürchte, dass es den meisten Menschen gar nicht möglich ist, die Komplexität dieses Systems zu erfassen, weshalb dann auch die kleinen Schritte vor der eigenen Haustüre schon eine Überforderung darstellen.

 

Ein Umdenken ist unumgänglich, nur sollte eine bessere Aufklärung stattfinden. Unsinnige oder unverständliche Gesetze führen da eher zum Gegenteil.

 

 

Gruß

 

Martin


08.02.2009 10:40    |    Bedalein

Und eben weil die Politik zu wenig macht, muss der Einzelne mehr machen.

 

Für den Normalbürger hört sich ein Kyoto-Protokoll und CO2-Steuer und Umweltzone super an. Die Regierungen kümmern sich ja anscheinend um die Umwelt, das passt das schon.

 

Die Umweltzonen finde ich auch n Schwachsinn. Das ist nur eine Umverlagerung des Problems. Bei uns in München dürfen die die 7,5 Tonner nicht mehr durch die Stadt. Stattdessen fahren sie jetzt mit 50km Umweg um die Stadt. Gut, der Feinstaub in der City ist weniger, aber jeden Tag fahren Tausend LKWs jeweils 50km Umweg. Hauptsache die Stadt ist sauber..


08.02.2009 10:58    |    XC70D5

Genau sowas meine ich.

 

Aber auch über andere Dinge sollte man nachdenken. Nordseekrabben in Marokko puhlen gehört z.B. genauso verboten. Die ortsnahe Verarbeitung von Produkten könnte den Co2-Ausstoß schon immens verringern, aber solange es sich finanziell lohnt, wird sich da nix ändern, wie bei allen anderen Sachen auch.

 

Da werden deutsche Hähnchen nach Spanien verfrachtet, damit wir dann die spanischen importieren können, was aber auch wieder die deutschen sein könnten, mittlerweile aber schwerer, durch die ganzen Salmonellen :( Gerade die Lebensmittelindustrie ist eines der perversesten Beispiele, unterstützt durch die hirnlose EU-Politik... Ich schweife und breche deshalb ab ;)

 

 

Gruß

 

Martin


08.02.2009 12:21    |    KKW 20

Nur blöd das Deutschland alleine nichts unternehmen kann. Würde man hier einen solchen Schwachsinn, wie das angesprochene Krabben puhlen in Marokko verbieten wollen, heißt es dann gleich wieder Wettbewerbsverzerrung, Behinderung des freien Marktes bzw. Warenverkehrs etc. und Deutschland kriegt wieder einen auf die Mütze.

 

Die Grundidee der EWG war mal sehr sinnvoll, was aber daraus gemacht wurde ist nur noch Krank. Aber jede weitere Kritik über die EU würde den Rahmen des Blogs sprengen.


08.02.2009 17:03    |    XC70D5

Jede weitere Kritik über die EU würde die Kapazitäten von Motor-Talk sprengen :eek: :mad:

 

 

Gruß

 

Martin


08.02.2009 17:28    |    KKW 20

Stimmt auch wieder. Da müsste die Werkstatt noch ein paar zusätzliche Server anschaffen um den Traffic zu bewältigen.:)


08.02.2009 19:43    |    Bedalein

Es ist ja immer so in der Politik. Die Ansätze sind ganz gut, aber letztendlich ist alles fürn xrsch..


10.02.2009 18:16    |    Trackback

Kommentiert auf: Aktuelles Thema:

 

Umweltzonen und Feinstaubplakette

 

[...] der Mensch nur zu ca 1% beteiligt!

Falsch, aber das ist hier auch nicht das Thema. Guckst du hier:

 

http://www.motor-talk.de/.../...andel-nicht-aufhaelt-t2148419.html?...

 

<-- Dort können wir weiter schreiben über das Thema CO2.

 

Zitat:

Egal was wir diskutieren, es entscheiden [...]

 

Artikel lesen ...


11.02.2009 09:17    |    Spiralschlauch32643

Alter Indianerspruch: Gebe deine Welt an deine Kinder so weiter, wie du sie bekommen hast. Da aber Geld die Welt regiert, halten sich die Wenigsten dran. Die gesamte Klimaproblematik ist immernoch wissenschaftlich umstritten, besonders, welche Rolle der Mensch eigentlich spielen kann.

Wir haben totales Glück, dass wir nicht in der Zeit leben, wo es den südlichen Landrücken (südlich von Berlin, die kleinen Hiebelchen) aufgeschoben hat. Ist nähmlich ein Ergebnis einer Eiszeit. Den Rest kannst du dir denken. Übrigens gibt es auch noch einen nördlichen Landrücken und Grönland kommt von grünem Land- soviel zu Klimaschwankungen. Der Mensch ist nicht mal in der Lage das Wetter zu beeinflussen, geschweige denn das Klima. Klima heißt nämlich Wetter von mindestens 30 Jahren.

Die Weltwirtschaft ist auf Pump finanziert. Diese Blasen platzen jetzt. Notanker ist der Umweltschutz.

Unter dem Motto Geld eintreiben werden wir für dumm verkauft.

 

Die katholische Kirche hat so was auch schon probiert- Ablasshandel-, Ergebnis war Luther etc. Heute heißt das Emmisssionshandel.

Da halte ich es lieber mit den Indianern.

Tschüß lutz


11.02.2009 14:46    |    XC70D5

Zitat:

Gebe deine Welt an deine Kinder so weiter, wie du sie bekommen hast.

Als Mitte der 60er geborener ist das aber kein Anreiz, etwas für die Umwelt zu tun :rolleyes: ;)

 

 

Gruß

 

Martin


11.02.2009 16:52    |    Spiralschlauch32643

Deshalb die Ansage, dass sich an dieses Sprichwort keiner hält, der mit eoiner Dreckschleuder Geld verdient.;) Es sollte jeder für sich selbst entscheiden, denn im Kleinen geht es ja. Ich glaube nicht, dass alle Hausbesitzer ihre Gärten betonieren und Parkplätze schaffen- nur ein Beispiel-.:D


11.02.2009 19:48    |    Bedalein

Die meisten verstehen auch gar nicht, wie leicht es ist, Klimaschutz zu betreiben. Man muss nicht sein Leben umstellen, sondern einfach bewusster mit den Ressourcen umgehen. Und das schaffen auch die Leute der 60er Jahrgänge! :D


11.02.2009 20:08    |    XC70D5

Yep, habe gerade heute einen A+ Kühlschrank, einen A+ Tiefkühlschrank und A+ Waschmaschine und Trockner bestellt, alles dem Portemonnaie der Umwelt zuliebe :D

 

 

Gruß

 

Martin


11.02.2009 20:42    |    Bedalein

Guat, das hör ich gern!! Weiter so, Pfarrer Bedalein nimmt die Beichte ab!! :D


11.02.2009 20:45    |    XC70D5

Ach ja, und ein ökologisch einwandfreies Futon mit Tatamis als Unterlage!

 

 

Gruß

 

Martin

 

War mir gar nicht bewusst, wie öko ich bin :D ;)


11.02.2009 21:05    |    Bedalein

Na siehst Du, geht doch!

Viele kleine Schritte helfen ja auch! :D


12.02.2009 14:49    |    Spiralschlauch32643

Kleine Schritte helfen, "Kleinvieh macht auch Mist." Wer hackt hier auf den 60er Jahrgängen rum?:D


12.07.2009 13:05    |    schroederweg

Autos machen in D grad mal 12% CO2 aus...


21.10.2009 10:20    |    Hadrian

Unterstellen wir doch mal einfach drei Dinge:

 

1. Es wird wärmer.

2. Der Mensch ist drann schuld.

3. Steigende Temperaturen haben hauptsächlich negative Auswirkungen.

 

Glaubt hier wirklich jemand, durch ein Verbot von Glühbirnen oder eine Umstellung der Kfz-Steuer auf den CO2-Ausstoß würde sich daran irgendetwas ändern lassen? Wenn es den Klimawandel und die Klimakatastrophe tatsächlich gäbe, bzw wenn die politisch Verantwortlichen zumindest daran glaubten, dann müßte man doch langsam mal damit anfangen Maßnahmen zu ergreifen um die Folgen zu mindern. Stattdessen versucht man den Bürgern einzureden, durch eine geeignete Klimaschutzpolitik das Ganze noch verhindern zu können.

 

Daß sich Angehörige gesellschaftlicher Schichten, die sich primär aus Bildzeitung und Privatfernsehen informieren, dahingehend täuschen lassen, will man noch tollerieren. Bei akademisch gebildeten Menschen sieht das anders aus.

 

Zitat:

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!

Bertolt Brecht


09.12.2009 18:57    |    Trackback

Kommentiert auf: andyrx:

 

Klimawandel--->eine Erfindung oder reale Bedrohung...??

 

[...] geben, verweise ich mal auf meine Blogartikel vom letzten Jahr:

 

Klimawandel Teil 1: Klimaarchive

 

Klimawandel Teil 2: Treibhausgase

 

Klimawandel Teil 3: Folgen des Klimawandels

 

Klimawandel Teil 4: Das Kyoto-Protokoll oder: Wie man den Klimawandel nicht aufhält

[...]

 

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18.01.2011 11:55    |    Trackback

Kommentiert auf: Auto News:

 

Ab 2013: Emissionsrechte verteuern Autoherstellung

 

[...] stufenweise erhöht, bis 2025 dann 100 Prozent der Emissionsrechte versteigert werden sollen. Die EU will so die im Kyoto-Protokoll von 1997 verabredeten Ziele bei der Verminderung des CO2-Ausstoßes umsetzen.

 

(bmt)

 

 

Quelle: [...]

 

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Deine Antwort auf "Klimawandel Teil 4: Das Kyoto Protokoll oder wie man den Klimawandel nicht aufhält"