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04.08.2009 02:09    |    SerialChilla    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Verwackelte FahrqualitätVerwackelte Fahrqualität

Letztes Wochenende habe ich meinem GTI mal wieder eine längere Strecke zugemutet - als Alltagsauto muss er das abkönnen - und ihn 700 km quer durch Deutschland gejagt.

Dieses Ereignis nehme ich als Anlass, um mal ein Resumée zu ziehen. Schließlich habe ich mittlerweile einige Teile verbaut, nach denen im Forum häufig gefragt wird...

 

 

Beginnen wir mit dem Fahrwerk: Verbaut ist ein KW Variante 2 Gewindefahrwerk in der etwas älteren, verzinkten Version.

An der Vorderachse sind 85 mm Tiefgang eingestellt, hinten hab ich sogar noch etwas Luft.

Ich weiß selbstverständlich, dass ich durch diesen Tiefgang weit entfernt vom idealen Fahrverhalten bin, allerdings war mir dabei auch die Optik sehr wichtig.

Trotz minimaler Bodenfreiheit (und 195/45er Bereifung) ist noch erstaunlich viel Restkomfort vorhanden. Zugegeben: Im Stadtverkehr mit den wunderschönen berliner Straßen geht selbst mir das Gerumpel auf die Nerven. Auf Autobahnen und (halbwegs gut ausgebauten) Landstraßen ist das aber schnell vergessen und man freut sich über den niedrigen Schwerpunkt und die gute Kurvenlage.

Für das bandscheibenfreundlichere Fahren bestünde noch die Möglichkeit, das Auto auf eine humane Höhe hochzuschrauben und die Zugstufe anzupassen :)

Für meine Zwecke ist alles passend eingestellt, die Kurven im Erzgebirge haben mir viel Freude bereitet ;)

Auf jeden Fall ist das Fahrwerk ausgezeichnet abgestimmt, fährt sich sehr schön und ist jeden Cent wert. Man bezahlt eben nicht nur den Namen...

 

 

Weiter gehts mit der Auspuffanlage - ein heikles Thema!

Sobald man größere Rohre am Unterboden verlegt, gilt man oft als Krachmacher, was ja erfahrungsgemäß auch gar nicht so abwegig ist.

Allerdings kann man mit den passenden Teilen auch dem Motor ein wenig auf die Sprünge helfen.

Dass das nicht mit dem ATU Endschaller klappt, sollte klar sein. Anders sieht es da aber z.B. mit einer Gillet-Komplettanlage aus, die schon im "Jetzt mache ich ihn schneller" Nachschlagewerk positiv erwähnt wird.

Kurz zur Geschichte: Bis 1995 wurden von besagter Firma die unter Kennern berühmten Anlagen gebaut. Danach kam eine ganze Weile nichts, seit nicht allzulanger Zeit baut man für Walker wieder Schalldämpfer & co.

Ich war in der glücklichen Lage, eine der alten Anlagen ergattern zu können (ok, es waren 2, aber das tut nichts zur Sache ;)) und habe diese seit 1,5 Jahren an meinem Auto verbaut.

Zu einer eventuellen Leistungssteigerung kann und werde ich an dieser Stelle nichts sagen, dafür aber zum Klang.

Der ist ein wirklich toller Kompromiss aus Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit: Nicht zu laut, aber auch nicht zu leise, schön dumpf, tief, sonor und angenehm im Ohr.

Bei 130 km/h kann man sich noch problemlos unterhalten, aber es geht schön kernig zur Sache, wenn der Pott warm ist...

Ein weiterer Pluspunkt: Die Endrohrvarianten orientieren sich stark am Original. Es guckt also kein Ofenrohr unter der Stoßstange raus, sondern man ist schön unauffällig unterwegs :)

 

 

Die Bremsanlage wird bei vielen Basteleien leider vergessen und war mir auch deshalb besonders wichtig.

Ich hab einfach auf die größte Serienbremse zurückgegriffen und eine G60 Bremsanlage (280 x 22 innenbelüftet vone, 226 x 10 massiv hinten) verbaut. Ohne ABS, aber mit Stahlflexbremsschläuchen und dem erforderlichen 22er Hauptbremszylinder.

Kurz und knapp: Das war nötig! Ne kleinere Anlage kommt mir nicht mehr ins Auto...

 

 

Zum Motortuning kann ich noch nicht allzuviel sagen, möchte es jedoch nicht unerwähnt lassen.

Bei mir sind eine 272er Schrick Nockenwelle, ein verstellbares Nockenwellenrad und Benzindruckregler sowie Einspritzdüsen vom C20XE verbaut, desweiteren sind Zylinderkopf und Ansaugbrücke bearbeitet. Abgestimmt wurde das Paket vom Labe Motorsport.

Mein Zwischenfazit: Der Motor läuft sauber, ruhig und macht eine Menge Spaß.

Es wäre aber deutlich günstiger gewesen, einen Motor mit der entsprechenden Leistung zu verbauen. Neben der Anschaffung spielt da auch der Verbrauch eine große Rolle. Denn wer hätte es geglaubt? Mein Motörchen schluckt ganz anständig.

 

 

Als großartiges Feature haben sich übrigens die originalen elektrischen Recaro Sitze erwiesen. Diese sind auch auf längeren Strecken sehr bequem und eine fantastische Ergänzung zum Fahrwerk, besonders bei zügigen Kurven :)


22.07.2009 12:16    |    SerialChilla    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Bisher war ich eher Verfechter der manuellen Navigation. Mein Stadtplan hat immer funktioniert und mich zuverlässig an jedes Ziel gebracht... jedenfalls innerhalb der Stadtgrenze ;)

 

Langsam wurde es aber Zeit, etwas bequemer zu werden. Navigationsgeräte kosten kaum noch was und außerdem stand mein Geburtstag an... eine günstige Kombination :)

 

Meine Freunde erfüllten mir meinen Wusch... ich bin also seit kurzem stolzer Besitzer eines Garmin Nüvi 205T.

 

Was mich an den portablen Navis allerdings stört, ist der Kabelsalat. Mein Ziel war es also, das ganze versteckt zu verbauen. Eine Voraussetzung dabei war, dass der bereits vorhandene Zigarettenanzünder erhalten bleibt, damit ich noch mein Handy laden kann.

 

 

Meine Zutaten dafür waren also ein zweiter Zigarettenanzünder (danke, Jan!), ein paar Kabel, Kabelschuhe und ein Sicherungshalter, aus denen ich mir einen kleinen Kabelbaum schusterte:

 

 

Ich habe diesen Umständlichen Weg gewählt, weil ich das originale Anschlusskabel nicht zerschneiden wollte.

 

Masse gibts am Masseblock, Zündplus direkt an der ZE. So angeschlossen zieht das Kabel über Nacht keinen Strom.

 

Das ganze hab ich dann noch schön hinter dem Armaturenbrett verlegt. Der Anschluss fürs Navi schaut neben der A-Säulenverkleidung ein paar cm raus, stört also nicht weiter.

 

 

Jetzt habe ich alles gut im Blick, ohne dabei über nervende Kabel oder belegte Stromquellen meckern zu können.

Achja, bis zu Ende gedacht hab ich natürlich auch und ein zweites Ladekabel gekauft, damit ich auch im Winterauto immer nach Hause finde :D


10.07.2009 21:38    |    SerialChilla    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Ein leistungsgesteigerter Motor hat in der Regel die Eigenschaft, deutlich wärmer zu werden, als seine serienmäßigen Ebenbilder. Und auch wenn es sich bei meinem Motörchen nur um ein Aggregat mit geringen Modifikationen (mit nem vertretbaren Preis / Spaß - Verhältnis) handelt, so sollte man doch die Motortemperatur nicht aus den Augen lassen.

 

Als es vor ein paar Tagen sehr heiß war, ging ich meinem liebsten Hobby nach: Zur Rush Hour mitten durch Berlin fahren. Oder eher stehen. Und dabei der Öltemperatur beim steigen zusehen.

112° sind eigentlich kein Problem für einen Motor - wenn er entsprechend gefahren wird. Wenn das Auto aber nur im Stau steht, dann sollte sie sich auf ca 100° einpendeln - es musste also was getan werden!

 

Ein größerer Wasserkühler sollte her. Am besten gleich der allergrößte. Ich machte mich also schlau und legte das Maß 675 mm als neues Soll fest. Was beim 16V mit Klimaanlage reicht, ist auch für meine Zwecke genug ;)

 

Bei eBay stieß ich auch auf einen passenden Lieferanten - 32 Euro inklusive Versand ist durchaus akzeptabel:

 

 

Dazu gehören natürlich auch neue Wasserschläuche. Die besorgte ich mir ebenfalls günstig in einem bekannten Forum. Hätte ich alles bei VW gekauft, wäre der zehnfache Betrag fällig gewesen, aber so konnte ichs mir leisten ;)

 

 

Der Umbau ist nicht weiter spektakulär: Schläuche ab, Kühler Raus, Lüfter umbauen, Kühler rein, neue Schläuche ran.

Durchaus interessant ist aber der Vergleich. Hier der "alte" (1,5 Jahre) mit 525 mm Breite:

 

 

und hier der neue mit einer 15 cm breiteren Stirnfläche:

 

 

Ich hab übrigens noch gemerkt, dass ich den oberen Schlauch falschrum verbaut habe - und dies natürlich noch korrigiert.

Über Ergebnisse werde ich nach der nächsten Hitzewelle berichten. :)


05.07.2009 10:23    |    SerialChilla    |    Kommentare (8)

Da unser Verein nicht nur einen beeindruckenden Namen tragen, sondern ihm auch alle Ehre machen soll, kamen wir der im letzten Artikel erwähnten Einladung gerne nach.

Kurz zur Erinnerung: Wir sollten auf einem Tag der offenen Tür von vielen berliner Fahrschulen zeigen, dass es nicht immer nur Spoiler und LEDs sein müssen.

 

Wir trafen uns also in aller Früh bei bombigem Wetter und bauten ein bisschen was auf:

 

 

Hier unsere Exponate im Detail:

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Besucher zeigten großes Interesse. Von "Habt ihr nur alte Autos?" bis echten Kaufwünschen war alles dabei... nur ist letzteres natürlich ausgeschlossen ;)

Besonders die Restaurationsgeschichte von Ringos Cabrio sorgte für Begeisterung.

 

Insgesamt war es eine recht überschaubare Veranstaltung. Eine Gästeflut ließ dank des extremen Wetters auf sich warten, es hat uns trotzdem viel Spaß gemacht.

 

 

Das lag nicht zuletzt an den Motorradvorführungen der Fahrschulen und der ausgezeichneten Nahrungsversorgung zu moderaten Preisen.

 

 

Allerdings ließ sich dieses Mal mein altbekanntes Pech vor Veranstaltungen wieder Blicken. Am Freitag hatte ich dieses Neidertattoo auf meinem Dach:

 

 

Hat jemand eine Idee, wo das herkommen könnte? Eine Waschanlage hat der Wagen schon seit über einem Jahr nicht mehr von innen gesehen, und weder mein Schwamm, noch das Microfasertuch sind zu solchen Mustern fähig.

Immerhin: Ich konnte es schon fast rauspolieren.


28.06.2009 16:17    |    SerialChilla    |    Kommentare (1)

Am 4. Juli laden Berliner Fahrschulen zum Tag der offenen Tür.

 

Auf dem Motorradübungsplatz in der Boxberger Straße 19, 12681 Berlin, stellen sich zwischen 10 und 18 Uhr diverse Ausbilder vor und informieren neugierige Gäste, vor allem zum Thema Motorradführerschein.

 

Hier der offizielle Flyer:

 

 

Außerdem haben sich Feuerwehr, Polizei, TÜV, DEKRA und einige Hersteller angekündigt, also eine rundum interessante Geschichte.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt und Kinder kommen ebenfalls auf ihre Kosten.

 

Auch wir wurden gefragt, ob wir dort ausstellen möchten. Wer also schon immer wissen wollte, was der Verein zur Werterhaltung mobiler Technik Deutschlands e.V. so treibt, der wird dort die passenden Antworten erhalten. :)

Insgesamt werden wir mit etwa fünf Autos vorort sein.

 

 

Im vergangenen Jahr gab es an gleicher Stelle 500 Gäste. Ein paar Impressionen von der dazugehörigen Homepage möchte ich euch nicht vorenthalten:

 

 

 

 

 

 

Wir hoffen natürlich auf rege Beteiligung. In der näheren Umgebung sind ausreichend Parkplätze vorhanden.

 

Vielleicht sieht man sich! :)


17.06.2009 19:29    |    SerialChilla    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Golf, Golf III (1H), Volkswagen

Mein persönliches Unwort des Jahres lautet "Umweltprämie". Einerseits, weil ich das ganze Projekt für Schwachsinn halte, andererseits, weil diese Bezeichnung sehr scheinheilig ist. Schließlich braucht man deutlich mehr Energie, um ein neues Auto zu bauen, als man damit spart.

 

Besonders schade finde ich, dass das besonders die 2er und 3er Gölfe trifft. Scheinbar habe ich doch früher als erwartet einen seltenen Klassiker :(

 

Aber darüber möchte ich heute gar nicht diskutieren. Denn ausnahmsweise kann ich etwas positives zu diesem Thema berichten.

 

Vor einiger Zeit hat sich mein Opa entschlossen, dass es Zeit für ein neues Auto wird. Und da es sich grade anbietet, soll der alte auch gleich abgewrackt werden. Da wurde ich direkt hellhörig, es handelte sich dabei nämlich um einen Golf 3 Baujahr 97 mit Klima und erst 95.000 auf dem Tacho. Im Schein steht nur ein Eintrag und das Auto ist Scheckheft gepflegt!

 

Leider konnte ich das gute Stück nicht retten. Aber immerhin konnte ich mir ein paar Teile abbauen, um mein kaltverformtes Winterauto wieder fit zu machen. Und noch ein paar andere, die Geld bringen :)

 

 

Während sich Ringo also mit dem Abwrackopfer beschäftigte

 

 

schnitt ich das tote Fleisch aus meiner Winterperle

 

 

Die alten Teile wollte ich nicht in der Halle liegen haben, außerdem hat mir mein Opa verboten, dem Händler ne leere Karosse auf den Hof zu stellen. Also ran mit den alten Teilen

 

 

und gegen Abend haben wir das arme Ding dann weggeschafft.

 

 

 

Es tat mir in der Seele weh, das Auto so auseinanderzureißen. Am liebsten hätte ich die Fahrgestellnummern und ein paar Kleinteile getauscht, aber es sollte ja alles mit rechten Dingen zugehen.

 

 

Doch nun zurück zum Positiven: Ich habe alle Teile beisammen, die ich brauche, um mein Winterauto zu reparieren. Und zwar zu einem unschlagbaren Tarif!


10.06.2009 13:41    |    SerialChilla    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Seit einigen Jahren ist Chiptuning in aller Munde. Bei ebay werden für wenige Euros unglaubliche Leistungssteigerungen versprochen und unglücklicherweise glauben das auch noch sehr viele Leute.

 

 

Grundlegend sei zu dem Thema gesagt: Eine Leistungssteigerung durch ein geändertes Kennfeld funktioniert bei einem Sauger nur, wenn auch die Hardware (Nockenwelle(n), Kopfbearbeitung, ...) entsprechend geändert wurde.

Sicher, auch hier gibt es Ausnahmen, aber nur wenige.

Bei Turbomotoren ist das natürlich was anderes.

 

Der Umkehrschluss ist allerdings, dass man nach einer Änderung der Hardware auch das Steuergerät anpassen muss. Somit ist das auch bei meinem Motor Pflicht.

Schon letztes Jahr hab ich mich ein wenig umgehört und mich schließlich für Labe Fahrzeugtechnik entschieden. In meinem Bekanntenkreis hatte man dort schon mit einem 16 Ventiler gute Erfahrungen gesammelt, also stellte ich auch mein Schmuckstück dort auf den Hof.

 

 

Nachdem ich mein Auto dann abgeholt hab, musste ich gleich das Ergebnis auskosten, und bin auf die Autobahn gefahren. Und ich bin zufrieden, der Golf läuft wirklich gut:

 

 

 

 

Wie man meinem Gemaule entnehmen kann, war die Bahn leider nicht wirklich frei, ich konnte ihn also nicht so treten, wie ich wollte. Zügig war ich trotzdem unterwegs :)

Kleine Anmerkung: Die letzte Geschwindigkeitsmessung *hust* zeigt, dass mein Tacho mit den neuen Rädern deutlich genauer geht, als vorher :)

 

Allerdings habe ich entschieden, dass ich abgasseitig noch die eine oder andere Änderung vornehmen werde. Das erste Teil ist sogar schon auf dem Weg zu mir ;)


01.06.2009 22:31    |    SerialChilla    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Golf, Golf II (19E), Volkswagen

Lange hab ich mich drauf gefreut, mit meinem eigenen Auto wieder auf ein Treffen fahren zu können. Und nach zwei kleineren (Race @ Airport in Werneuchen und Dambeck Tuning Treffen in Basdorf) in den letzten Wochen, war es über das verlängerte Pfingstwochenende endlich wieder an der Zeit für etwas größeres: Das Pfingsttreffen in Bautzen stand an!

Die sonst obligatorischen Problemchen kurz vorher blieben glücklicherweise aus, also startete ich mit einigen Freunden am Freitag gegen Mittag in Berlin... und fuhr natürlich prompt in den Regen.

Von solchen Kleinigkeiten lassen wir uns aber schon lange nicht mehr die Laune verderben...

 

Die ersten brachen sogar schon am Donnerstag auf, markierten das Revier

 

 

und es sammelten sich prompt deutlich über 30(!) Autos um das Banner.

 

 

 

 

Zugegeben - davon gehören längst nicht alle zum Verein. Aber man kannte sich irgendwoher... Gruß an dieser Stelle auch an Maakus und Cartist! :)

 

Alles in allem war es auch ein sehr gelungenes Treffen. Trotz des schlechten Wetters herrschte eine gute Stimmung, was nicht zuletzt an der guten Organisation lag.

Auch ein zerstörtes Wohnwagenvorzelt und ein weggeflogener Pavillion konnten uns das nicht vermiesen ;)

 

Am Samstag kamen wir dann noch auf die geniale Idee, ein paar Autos aufs Show & Shine Gelände zu stellen. Da wars nicht so matschig :D

 

 

Unter größtenteils spottenden, teils aber auch bewundernden Augen versuchten wir, die beiden GTIs doch irgendwie sauber zu kriegen, während wir der kritischen Jury erklären mussten, warum unsere Schmuckstücke was besonderes sind. Natürlich erfolglos, aber lustig wars ;)

 

 

Mein persönliches Highlight dabei: Robert (der Besitzer des 4ers) erzählte den Punkterichtern von seinem Motor: "Joah... 1,8T, eigentlich serie, 150 PS, öhm... Ölservice gemacht, Kerzen sind neu, ..." und seinem Kofferraum: "Der ist komplett ausgesaugt!" :D

Dafür gabs dann wohl auch ein paar Mitleidspunkte.

Es war dann aber doch sehr angenehm, als sich ein paar Leute nicht auf die vergebliche Suche nach komplizierten GFK-Spoilern und -Ausbauten machten, sondern die Originalteile zu würdigen wussten.

 

 

Einen Wermuthstropfen gab es dann aber doch: Kurz nach der Ankunft verfing sich eine nagelneue Verbreiterung in einem Markierungsband, woraufhin das Plastik nachgab.

Damit nicht noch mehr passierte, hab ichs notdürftig geflickt:

 

 

Da fiel es dann nicht mehr schwer ins Gewicht, dass ich mich zwischendurch noch festgefahren hatte. Viele helfende Hände konnten mich zwar aus dem knöcheltiefen Matsch befreien, die Spuren werde ich aber noch beseitigen müssen:

 

 

Vielen Dank, an alle die da waren! :)


27.05.2009 23:42    |    SerialChilla    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Ganz traditionell sammelte sich heute das who is who der Hallenschrauber, um den Autos vorm Treffen am Wochenende noch den nötigen Feinschliff zu geben.

Eigentlich wollte ich dieses mal nicht dabeisein. Dieser Artikel war nicht einmal geplant, aber es kommt ja immer anders, als man denkt...

 

Anfang dieser Woche stöberte ich wie gewohnt durch ebay und entdeckte etwas, was ich mir schon lange wünsche: Recaro Sitze vom Edition One, also passend zu meiner Innenausstattung. Das ganze noch in meiner unmittelbaren Nähe und mit funktionierender Elektrik!

 

 

Ich nahm per Mail Kontakt auf, am Dienstag Abend war dann der Deal perfekt.

 

Wirklich hübsch waren die guten Stücke nicht, aber wenigstens sauber sollten sie sein. Um alles weitere kümmer ich mich zu einer anderen Zeit ;)

 

Also erstmal alles raus ausm Auto:

 

 

Und hier der direkte Vergleich zwischen alt

 

 

und neu

 

 

Wir versenkten eine ganze Dose Polsterreiniger in den beiden Prunkstücken, wonach zumindest der gröbste Dreck runter war.

Ich weiß, der Flicken an der Seite ist hässlich, aber ich hab ja noch ein bisschen Material da...

 

 

Die ganze Geschichte macht sich echt gut in meinem Auto:

 

 

 

Da wir grade so schön dabei waren, wurden gleich noch ein paar Spaltmaße angepasst.

 

 

Zur Erinnerung: Diese Tür hatte ich vorm Lackieren erneuert, da die originale an unmöglichen Stellen böse von Rost geplagt war. Dass nicht alles genau passte, hab ich leider zu spät entdeckt.

Nebenbei hab ich es dann auch endlich geschafft, den elektrischen Fensterheber in dieser Tür wieder zum Laufen zu bringen...

Das hatte ich schon ne ganze Weile vor, aber ich sitz so selten hinten links, da hats mich nicht weiter gestört :D

 

Um das Gesamtbild abzurunden, hab ich noch mein VW Zeichen und einen inzwischen angemessenen Schriftzug in zartes schwarz-matt getaucht

 

 

und das ganze montiert

 

 

Das sind zwar nur kleine Details, aber das Auto gefällt mir jetzt wieder deutlich besser.

 

Die Sitze sind wirklich sensationell! Man hat mehr Spielraum nach unten, als mit normalen Sportsitzen, und der Seitenhalt ist wesentlich besser. Es fährt sich gleich deutlich angenehmer... nie wieder ohne! :)


25.05.2009 23:37    |    SerialChilla    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Golf, Golf II, GTI, Volkswagen

Eine solche doch recht umfangreichere Umbauaktion erfordert natürlich auch den Segen eines Sachverständigen. Und da ich mit den Eintragungen von Fahrwerk, den alten Felgen und dem Motor äußerst zufrieden war, schlug es mich wieder zur gleichen TÜV Station.

Schon bevor wir die erste Schraube angefasst haben, sprach ich mit den Prüfer... er meinte, es sollte keine Probleme geben. Klar: Größere Bremsen werden gerne eingetragen :)

 

Doch bevor es losging, stand erst eine Achsvermessung an. Wir hatten ja die Radlagergehäuse getauscht und damit Spur und Sturz verstellt, also war dies unumgänglich.

Ich hab sogar (mehr spaßeshalber) bei ATU gefragt. Doch 79 Euro waren einfach eine Unverschämtheit!

Schade, ich hätte gerne gehört, was die alles so zu bemängeln haben ;)

Ich hab mich dann einfach kurz umgehört und den entscheidenden Tipp von nem Kumpel gekriegt. 20 Minuten später war ich 40 Euro ärmer und der Golf fuhr wieder anständig geradeaus...

 

 

Fast im Anschluss drauf gings dann zum TÜV. Und auch wenn ich hier mal wieder ne ganze Menge Geld gelassen hab, die Eintragung lief problemlos und erfeulich unkompliziert.

 

 

 

Das einzige, was jetzt noch ansteht, ist das ganze in die Fahrzeugpapiere übertragen zu lassen. Das mach ich dann morgen...

 

Ich kann also mit ruhigem Gewissen am Freitag nach Bautzen aufbrechen...

 

Hier noch ein paar aktuelle Bilder vom GTI und unserem Erkennungsmerkmal:

 

 

 

 

 

... vielleicht sieht man sich ja! :)


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