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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

12.08.2011 13:56    |    Salamipizza    |    Kommentare (0)

Vor mittlerweile schon 5 Monaten besuchte ich den Genfer Salon. Die Karten dazu hatte mir Motor-Talk durch ein Gewinnspiel spendiert, vielen Dank nochmals! ;) Eigentlich wollte ich ja schon vor 5 Monaten diesen Blog erstellen, leider gab es massive Probleme mit der Erstellung des Artikels, weswegen ich irgendwann entnervt aufgegeben hatte. Die Bilder waren zwar alle hochgeladen, aber sie wurden ums verrecken nicht angezeigt... :mad: (Nähere Infos gibt es im entsprechenen Thread im Sag't uns Forum)

 

 

 

Die gute Nachticht:

Die Werkstatt hat nach fast einem halben Jahr das Problem endlich in den Griff bekommen, und ich kann den Artikel fertig schreiben!

 

Die schlechte Nachricht:

Ich hab vergessen was ich schreiben wollte! :D

 

 

 

 

Naja ein Paar Gedanken bekomme ich noch zusammen! ;)

 

  • Die Anfahrt nach Genf war eine einzige gigantische Blechlawine. Ich HASSE es im Stau zu stehn...
  • Die Mitarbeiter der verschiedenen Stände waren alle superfreundlich und die meisten konnten mindestens 3 Sprachen fließend sprechen. Top!
  • Das MMI im neuen Audi A8, das uns ganz stolz präsentiert wurde, hat bei der Präsentation den Geist aufgegeben! Audi-Premiumqualität eben! :D (Auf dem Bild tut es NOCH)
  • So geil der Ampera auch ist, aber man hat absolut keinen Platz! Vor allem hinten! -> Man sitzt quasi im Kofferraum! Wenn dann noch ein anderer gleichzeitig die Heckklappe zuschlägt, bekommt man diese fast auf den Kopf :eek:... (Siehe Bild)
  • Lancia Voyager! Lancia 300 Thema! Am Lancia Stand waren auch kaum Mitarbeiter zu sehen. Ob die sich geschämt haben? :D (Siehe Bilder)

 

 

Ich wollte noch viel mehr schreiben, habs aber wie gesagt vergessen. :D Auf jeden Fall war es eine schöne Reise in die Schweiz! :)


20.03.2011 12:31    |    mondfeuer    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Genf Autombilsalon 2011

Der Berg ruf! Ne, falsch. Das war ja die Geierwally. Genf ruft! Ja genau. Das war`s. Genf ruft: Automobilsalon 2011 ... und Massen machen sich auf den Weg, die neuesten Kunstwerke der Automobilhersteller, Designer und Ingenieure zu bewundern.

 

Also, wie schon letztes Jahr rein in`s Auto, lange Anreise in kauf ehmen, völlig überteuerten Parkplatz bezahlen ;-) (dafür ist der Bus-Transfer mit drin) und rein in`s Vergnügen.

 

Doch was ist das! HAAAAAALLLLLLLLOOOOOOO .... GEEEEEEEENNNNNNNFF ... wo ist denn nur Dein Flair geblieben? Völlig entnerfte Hostessen verstecken sich hinter den Countern anstatt bei den Kunstwerken der Autobauern zu posieren. Mit fetten Buchstaben auf der Stirn "Hoffentlich ist der Spuk bald zu Ende!". Sind wir Besucher denn wirklich so schlimm? Benehmen wir uns so daneben? Immerhin nehmen wir lange Anfahrtswege auf uns und scheuen keine Kosten, um schließlich und letztendlich mit offenen mündern die Träume aus Stahl zu bewundern. Haben wir uns da nicht ein winzig kleines Lächeln verdient?

 

Mal ganz ehrlich, heute hatte es für mich einen Flair (und ich entschuldige mich im Voraus für meine Aussage) à la IAA Franfurt. Ey, da ist die AMI in Leipzig ja noch witzig und spritzig dagegen. Hoffentlich ist das nächstes Jahr wieder anders.

 

Worum ging`s? Ach ja, um Autos *lach*. Ja, die waren da. Hochglanzpoliert in schillernden Farben.

 

Der Trend? Hybrid-Hype. Nicht ein Stand, an dem nicht eine Hybrid-Studie zu finden war. Soweit o.k. Aber wann sehen wir die auf der Straße beim Nachbarn um die Ecke im Hof stehen? Ehrich, ausser dem Prius, Auris und neuerdings dem iMiev (Elektroauto) habe ich in unserer Umgebung noch keine Hülle und Fülle an hybrieden Gefährten gesehen.

 

Also ich kauf mir ein Elektroauto, dann brauch ich mich auch nicht mehr rumärgern, ob ich nu E10 tanken darf oder nicht. Schlau oder?

 

Nun träum ich schön von all den Männerspielzeugen und grüße euch schön .... euer Thomas.


16.02.2011 15:19    |    AutoSalonGenf    |    Kommentare (1)

Nur noch rund 2 Wochen, dann startet in Genf die erste große Leistungsschau der Automobilbranche in diesem Jahr auf europäischem Boden! Bedingt durch den günstigen Termin, wird es auf dem Auto-Salon in Genf etliche Welt- und Europapremieren zu sehen geben.

 

Den neuen Audi A6, das BMW 6er Cabrio, den neuen VW Tiguan, aber auch spannende Importautos wie den Mazda Minagi oder den neuen Saab 9-5 SportCombi können die Europäer erstmals in Genf bestaunen. Vom 3. bis 13. März 2011 trifft sich am Genfer See alles, was in der Autobranche Rang und Namen hat.

 

Da dürfen die MOTOR-TALKer natürlich nicht fehlen. Die Freikarten waren daher auch heiß begehrt. Nun hat die Glücksfee zugeschlagen und diese fünf Gewinner ausgelost:

 

Als MOTOR-TALK Reporter fahren zum Auto-Salon Genf 2011: airforce1, chabone, PickUp09, Mondfeuer und Salamipizza

 

Wir wünschen Euch viel Spaß auf dieser tollen Messe in der Schweiz, dem Land der Tunnel und der Schokolade! Wir freuen uns auf Eure Berichte, Fotos und vielleicht sogar Videos!

 

Die Gewinner wurden von uns bereits separat per PN informiert.

 

An die Daheimgebliebenen: Seid nicht allzu traurig, auf MOTOR-TALK gibt es immer wieder die Chance, Karten für tolle Events und Messen zu gewinnen!


03.02.2011 14:29    |    AutoSalonGenf    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: 2011, Auto, Freikarten, Geneve, Genf, Salon, Schweiz, Verlosung

Der Genfer Auto-Salon ist neben dem Pariser Autosalon und der Frankfurter IAA sicher eine der traditionsreichsten, wichtigsten und größten Automessen in Europa und zudem nach der NAIAS in Detroit die zweite große Messe überhaupt im Autojahr 2011 – und damit die erste in Europa.

 

Weltpremieren warten auf ihre EnthüllungWeltpremieren warten auf ihre EnthüllungZum 81. Mal trifft sich die Autobranche vom 3. bis 13. März 2011 am Genfer See. Viele Hersteller haben gleich mehrere Welt- und Europapremieren für den Auto-Salon Genf angekündigt. Vor allem die Asiaten waren da bisher fleißig: In Genf erstmals zu sehen sind u.a. der neue Hyundai i40 cw, der neue Subaru Trezia und der neue Kia Picanto.

 

 

Auch in die nähere automobile Zukunft kann man in Genf blicken: Den neuen Mitsubishi Colt und einen Volvo Plug-In Hybrid Diesel gibt es jeweils als seriennahe Studie zu sehen. Aber natürlich sind auch alle anderen großen Autohersteller am Start und zeigen ihre aktuellen Modelle, von A wie Audi A6 bis V wie VW Passat.

 

 

81. Auto-Salon Genf: Plakat81. Auto-Salon Genf: PlakatWenn Du Lust darauf hast, den Messe-Klassiker in der schönen Schweizer Metropole am Genfer See zu besuchen und außerdem gerne schreibst und fotografierst, dann haben wir was für Dich: MOTOR-TALK verlost 5x2 Freikarten für den Auto-Salon Genf 2011.

 

Bewirb Dich als MOTOR-TALK Reporter, besuche mit einer Begleitperson Deiner Wahl die Messe und lasse die daheim gebliebenen MOTOR-TALKer hier im Blog des Auto-Salon Genf hinterher in Wort, Bild und Video an Deinen Erlebnissen teilhaben. Das ist doch ein toller Start ins Messejahr 2011.

 

 

Als MOTOR-TALK Reporter bewerben kannst Du Dich HIER.

 

Wir freuen uns auf Deinen Erlebnisbericht und wünschen Dir schon mal viel Glück bei der Verlosung!

 

Die Gewinner werden per PN benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 15.02.2011. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


04.02.2010 10:44    |    AutoSalonGenf    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Automobilmesse, Auto-Salon, Event, Freikarten, Genfer Salon, Messe, MOTOR-TALK Reporter

Noch ein paar Wochen, dann ist es soweit! Der 80. Internationale Automobil-Salon Genf öffnet seine Pforten und präsentiert vom 4. bis 14. März 2010 alle automobilen Neuheiten, auf die man sich im Jahr 2010 freuen darf.

 

Die Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Alle namhaften Hersteller haben ihre Teilnahme für den Automobil-Salon Genf, der zu den größten Automessen der Welt gehört, bestätigt. Die gesamte Ausstellungsfläche des Geneva Palexpo wird komplett belegt sein. Sogar Automobilmarken aus China und Indien haben ihre Zusage gegeben.

 

Zu den Highlights der Messe gehören natürlich auch im Jubiläumsjahr zahlreiche Weltpremieren, wie beispielsweise die des mit Hochspannung erwarteten Audi A1, des neuen Porsche Cayenne oder auch des neuen 5er BMW. Nicht minder interessant wird sicherlich auch die Vorstellung des ersten SUVs der Marke Mini, dem Mini Countryman.

 

Wenn Du Dir diese und noch viele weitere Highlights auf keinen Fall entgehen lassen möchtest und außerdem gerne fotografierst und schreibst, dann bewirb Dich als MOTOR-TALK Reporter und hol Dir eine von 8 Freikarten für den Automobil-Salon Genf. Hinterher versorgst Du die anderen MOTOR-TALKer hier im Messeblog mit Deinem Erfahrungsbericht und reichlich Bild- und /oder Videomaterial. Als MOTOR-TALK Reporter bewerben kannst Du Dich HIER .

 

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und sind mit der Veröffentlichung ihrer Benutzernamen einverstanden. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Teilnahmeschluss ist der 22.02.2010. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


12.03.2009 09:10    |    dietmarhaller    |    Kommentare (5)

Auch ich hatte die Ehre als Motor-Talk Reporter zwei Tage Autosalon Genf vorab des großen Besucherandrangs zu erleben. Vielen Dank für die Karte an dieser Stelle!

 

Das Ticket war für Dienstag und Mittwoch gültig. Der Bequemlichkeit halber habe ich mich entschieden den Service der Lufthansa in Anspruch zu nehmen, statt selbst zu fahren. Los ging es also Dienstag morgen um kurz vor neun mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Maschine startete pünktlich um zehn Uhr. Nach einem kurzen Zwischenstopp in München kam ich schließlich um 12.45 Uhr in Genf an. Das Messegelände (Palexpo) befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Flughafen, ca. zehn Minuten Fußmarsch.

 

Da ich aus Richtung Terminal kam benutzte ich nicht den Haupteingang, sondern betrat die Messe durch Halle 7 für Zubehör- und Werkstatt-Aussteller. Mein erstes Ziel sollte die Garderobe sein, um mein Gepäck loszuwerden. Die Hallen waren zudem gut geheizt, also weg mit dem Mantel. Den ersten Tag wollte ich ausschließlich zu meinem persönlichen Vergnügen nutzen. Keine Fotos, nur intensive Begutachtung der Ausstellungsstücke.

 

Betritt man die Messe durch den Haupteingang kommt man zuerst am Stand von Mitsubishi und diversen Reifenherstellern vorbei. Ebenso eine mir bis dato unbekannte Marke DR Motor hat hier einige Kleinwagen ausgestellt. Das erste Highlight folgte bei Infiniti. Neben den schmucken Serienwagen stand eine interessante Studie - Essence - im Scheinwerferlicht. Lackiert in seidenmattem Silber hatte man den Eindruck vor flüssigem Metall zu stehen. Auch die Form hat mir ausgesprochen gut gefallen.

 

Mein Weg führte mich vorbei an den Amerikanern Corvette, Hummer und Cadillac und Hyundai direkt zu den Italienern. Wohlklingende Namen wie Maserati, Ferrari, Bugatti ließen das Herz höher schlagen. Aufsehen erregte der angekündigte Ferrari California. Nettes Gefährt.

 

Weiter ging es ins VAG-Gebiet. Erster Anlaufpunkt Audi, für mich der enttäuschendste Stand der Messe. Das Audi designtechnisch nicht sonderlich abwechslungsreich ist dürfte jedem bekannt sein. Zu allem Überfluss waren allerdings nahezu alle Fahrzeuge der Ingolstädter in uni-weiß lackiert. An sich ja eine schöne Farbe, aber etwas mehr Abwechslung hätte mir besser gefallen. Die gesamte Aufmachung passte nicht so ganz in das sonst protzige Auftreten. Dennoch gab es mit dem TTRS (inklusive Plastik-Pommestheke), Q5, A5 Cabrio und R8V10 einige Neuheiten. Zur Präsentation der Individualausstattung haben sich die Verantwortlichen dann immerhin dazu hinreißen lassen einen offenen A5 in modischem Braun mit hellem Leder auszustellen. Quasi Teil des Audistandes war die Lamborghinibühne. Elegant und stattlich die Bentleys am Nachbarstand. Als stärkstes Modell gab es einen alkohlbetriebenen Continental. Nebenan Skoda ganz im Zeichen des neuen SUV Yeti als Winterlandschaft. Selbst die Hostessen trugen kurze Fellbikinis...

 

Eine große Ausstellungsfläche hatte erwartungsgemäß VW zu bieten. Neben den bekannten Modellen sorgte vor allem der neue Polo für Aufsehen. Dem Golf sehr ähnlich ist er sofort als VW zu erkennen und macht eine gute Figur. Man kann ihn getrost als neuen Maßstab in Kleinwagensegment sehen. Der für mich persönlich interessanteste Teil dieses Standes waren jedoch nicht die Fahrzeuge, sondern der Pressegarten, denn dort gab es Getränke und verschieden Snacks - vom Sandwich bis zur Currywurst - bei einem gemütlichen Schwätzchen mit den Journalisten.

 

Auf meinem Weg zum anderen Ende der Halle 1/2 und damit zum Opelstand passierte ich Seat und Subaru, sowie viele Tuner und kleinere Hersteller. Unter anderem Wiesmann, Lotus, Lightning, Carlsson, Techart usw. Obwohl ich selbst kein Opelfahrer bin hab ich mich besonders auf diese Marke gefreut, nicht zuletzt wegen der Gerüchte der letzten Wochen. Highlights waren der Insignia Kombi und die Studie Ampera die mit schickem Design und Elektromotor punktete. Der Insignia ist definitiv der beste Opel aller Zeiten. Von der Anmutung kommt er zwar noch nicht an Marken wie Mercedes oder BMW heran, aber die Zeiten miserabler Qualität scheinen nun endgültig vorbei zu sein. Wäre schade, wenn es in Zukunft keinen Blitz mehr gäbe.

 

Nach einem kurzen Besuch bei Saab und Seat verließ ich Halle 1/2 hinunter in Halle 3/4, wo sich vornehmlich asiatische und europäische Mittelklasse tummelte. Hingucker waren verschiedene Studien von Dacia, Honda, Mazda und Toyota. Besonderes Augenmerk lag auch hier auf umweltfreundlichen Elektroautos. Aber auch rassige Sportwagen wie den Nissan GTR konnte man finden. Interessant aus deutscher Sicht war sicherlich der Focus RS in knalligem grün. Schluss mit Zurückhaltung, die Spaßmaschine trägt die Leistung offen zur Schau. Fiat widmete seinen Auftritt dem 500er, neuerdings auch mit Stoffdach. Viel Aufsehen erregte der Tata Nano, der zwar ein vollwertiges Auto ist, aber trotzdem irgendwie klapprig wirkt.

 

Eine der schönsten Ausstellungsflächen hatte Alfa Romeo zu bieten. Bildschöne Models und italienisches Design zum Anbeißen. Knalliges Kirschrot brachte die Rundungen - der Autos natürlich - besonders gut zur Geltung. Gut gefallen hat mir der Mito, schade nur, dass der Innenraum nicht das halten kann was das Außendesign ankündigt. Mit einer weiteren Überraschung der Messe wartete Aston Martin auf. Ein SUV, nicht schön, aber gewaltig zog das Blitzlichtgewitter auf sich.

 

Viel Atmosphäre bot schließlich der letzte Teil in Halle 6. Erste Station war Porsche mit einem vergleichsweise kleinen Messestand. Wirkliche Neuheiten gab es bis auf den gelifteten GT3 nicht, das Portfolio konnte man aber ausgiebig begutachten. Citroen zeigte eine eindrucksvolle Studie mit Brennstoffantrieb. Für die vorhandene Fahrzeugpalette wurden die Nachfolger von C3 und C5 vorgestellt. Direkt im Anschluss präsentierte Rolls Royce den neuen 200EX. Trotz der geringen Größe im Vergleich zum Rest der Familie wirkt er majestätisch wie ein RR eben sein muss.

 

Viele Neuerungen auch bei Mercedes. Der Messeauftritt der Marke war sehr elegant und konservativ. Zurück zu den Wurzeln, nicht nur beim Fahrzeugdesign heißt die Devise. Dieter Zetsche persönlich enthüllte am Nachmittag offiziell das neue E-Klasse Coupe, die neue Messlatte bei den Coupes in der Oberklasse. Auch die Limousine konnte man in verschiedensten Ausstattungsvarianten begutachten. Der Innenraum wirkt wie erwartet hochwertig, die Gestaltung wie aus einem Block gemeißelt. An das kantige Design muss man sich erst (wieder) gewöhnen, ich denke die Richtung stimmt. Am Mittwoch wurde der Stand umgestaltet und um AMG-Fahrzeuge wie CL65 und SL63 erweitert. Auch den neuen und alten Maybach Zeppelin konnte man bewundern.

 

Nebenan stellte BMW die Studie 5er GT vor. Die neue Fahrzeugklasse soll die Vorzüge eines Kombis bei der Eleganz eines Coupes verbinden. Das Außendesign ist Geschmackssache, der Innenraum jedoch erzeugte sofort ein Wohnzimmergefühl. Hochwertige Materialien, viel Holz und Brauntöne dominieren. Ebenfalls neu: Der Z4 mit Stahldach. Sieht gut aus, besonders der Innenraum wirkt deutlich besser als der des Vorgängers. Als kleines Detail sind mir Nähte im Armaturenbrett aufgefallen. Meiner Meinung nach war das aber aus Kunststoff, nicht aus Leder. Sah dennoch sehr gut aus, auch wenn es tatsächlich getrickst war.

Abgeschlossen habe ich mit Peugeot, Jaguar und Land Rover. Die Franzosen zeigten ihr neues Stahldach-Cabrio und einen TT-Konkurrenten sowie einige Studien.

 

Trends dieser Messe waren ganz klar umweltfreundliche Fahrzeuge. Neben der absoluten Luxusklasse verschiebt sich der Trend mehr und mehr in Richtung Kleinwagen. Die Mittelklasse wirkt etwas ausgedünnt. Farblich ist weiß noch immer angesagt, allerdings nicht länger uni, sondern perlmutartige Metalliclackierungen. Ebenso ist Braun als neuer Hype im kommen.

 

Den Mittwoch nutzte ich um viele Fotos zu schießen und auch die Fahrzeuge abseits der Hauptlinie zu betrachten. Geplant war außerdem eine Sightseeingtour durch Genf für den Abend und für Donnerstag. Leider spielte das Wetter nicht mit, daher fiel die Stadtbesichtigung etwas kleiner aus. Mir ist aufgefallen, dass die Maserati, Bentley und S-Klasse Dichte inflationär hoch ist. Man merkt eben doch, dass man sich in der Schweiz bewegt. Donnerstag um 19 Uhr ging schließlich die Maschine zurück nach Hause.

 

Fazit: Der Autosalon ist immer einen Besuch wert!


10.03.2009 18:41    |    pmarquis    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Bilder, Fotos

Hallo zusammen

 

Auch ich hatte die Ehre, den Salon für Motor-Talk besuchen zu dürfen.

 

Geschrieben wurde jedoch schon genug, aus diesem Grund lasse ich die Bilder für sich sprechen und wünsche allen viel Spass beim Fotos anschauen...

 

Lieben Gruss

 

Pascal

 

http://picasaweb.google.com/mapasbs/AutoSalon2009#


05.03.2009 09:45    |    mondfeuer    |    Kommentare (6)

Genfer Automobilsalon 2009

 

Ok, ok. 5 Uhr 20 ist wirklich nicht meine übliche Aufstehzeit. Aber was macht man nicht alles, wenn man denn schon mal eine Pressefreikarte bekommt. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Motor-Talk.

 

Der Wecker reißt mich also aus einem süßen Traum. Darauf folgt das wohl allen bekannte aus dem Bett quälen.

Egal. Ein mit Erdgas angetriebener C-MAX wartet vollgetankt auf seinen Einsatz. Mh, was gebe ich denn als Adresse im Navi ein? A ja, Genf Palexpo. Vor Ort folge ich dann einfach den Beschilderungen.

 

Den Kaffee getrunken, die Nikon D70 eingepackt, Ersatzakku nicht vergessen, und los geht’s. Das Navi zeigt auf dem Display 317 km und 3:06 h.

 

Nach aufgehender Sonne im Süden Deutschlands durchkämpfe ich die Schweizerischen Nebelfelder und gelange nach ein paar kleinen Staus in den Ballungsgebieten auf den Parkplatz der Palexpo. Geschafft. Puh, ganz schön was los hier. Was höre ich im Radio? „..... nach dem gestrigen Besuch bei der Kanzlerin Merkel auf der Cebit ist gestern Abend noch Gouverneur Schwarzenegger gelandet und wird auf dem Genfer Automobilsalon erwartet ...“ Oha, ob ich Ihn treffen werde? Zugleich geht es im völlig überfüllten Bus vom Parkplatz direkt vor den Haupteingang. Motor-Talk-Eintrittskarte vorzeigen ... jup, kein Fake, die Karte ist echt und ich bin drin.

Erstmal hinsetzen und zur Orientierung den mitgebrachten Lageplan studieren.

Wo bin ich? Ah, Mitsubishi, ganz schön steril. Typisch japanisch halt. Doch was zwinkert mich von gegenüber an? Ein Model beim Reifenhersteller Vredestein (BILD 1) . Auch bei Pirelli wurde ich herzlich angelächelt (BILD 2) . Die Models sind ganz schön beschäftigt und zu jeder Zeit von Fotografen umringt. So manche Hosteß ist gar nicht fotowillig. Um so mehr die Models wie bei Infiniti (BILD 3 + 4) z.B. .

Entlang der Halle 1 vorbei an Maserati (BILD 5) zu Audi und Lamborgini (BILD 6). Ganz schön viele Autos namhafter, aber auch völlig unbekannter Hersteller. Oder kennt Ihr DR Motor (BILD 7) ? Domo Arigato, sag ich da. Was so viel bedeutet wie vielen dank auch. *kicher* Bei den Tunern wie Abarth (BILD 8 + 9) Schnitzer usw. merke ich, wie warm es doch in diesen Hallen ist. Also weg mit dem Pulli unter der Weste, diesen in den Rucksack gepackt und weiter. Wer ist schöner? Die Models oder die Autos? (BILD 10 + 11) Ein Besucher hinter mir fragt seinen Kollegen, wie die Fotografen wohl überhaupt die Autos auf das Bild bekommen, wenn der Tele voll ausgefahren ist. Ich drehe mich um und sage: „Welche Autos?“ Und werfe ein breites, leicht schelmisches Grinsen hinterher. Beide nicken verständnisvoll. Mir gefällt, dass die Messe sehr kompakt ist. Nicht wie z.B. in Frankfurt auf der IAA, wo von Halle zu Halle ein km-Marathon hinzulegen ist.

Dort, ... eine Sitzgelegenheit. (BILD 12)

Zwischen VW und Nissan nehme ich Platz und vertilge den mitgebrachten, saftigen Apfel. Als Zuckerschub dazu noch ein Sn.... äh, keine Schleichwerbung. Einen Schokoriegel halt. Noch einen großen Schluck aus dem Wasser-Magnesium-Gemisch, wir wollen ja für diesen Auftrag top fit sein, und weiter geht es. Das Objektiv bereitet mir Freude. Mit 18-270 mm bietet es sehr viel Spielraum, ohne jedes Mal das Objektiv wechseln zu müssen. Zugegeben. Es ist eine Eierlegendewollmilchsau und da kann man schon Kompromisse bei der Bildqualität im Telebereich eingehen. Weiter durch Halle 4 über Honda, Suzuki zu Mazda fällt mir auf, wie die Hersteller doch auf „GRÜN“ machen und den Umweltschutz hervorheben. Doch leider ohne neue Innovationen. Erdgas? Elektro? Nun, das hatten wir schon in meiner Anfangszeit als Fuhrparkmanager des regionalen Energieversorgers 1995 in der Flotte. Genauer gesagt einen BMW 316eg und einen VW Golf mit nem Kofferraum voller Batterien. Dieses Jahr werde ich 40 und frage mich, was die Ingenieure eigentlich die letzten 14 Jahr gemacht haben. Winterschlaf? Na ja, Pause vorbei, weiter geht’s. Und da entdecke ich schon, schön in der Mitte plaziert den Stand von E´Mobile und Gasmobil. Gute Präsenz. Die Nachfrage lässt zu wünschen übrig. Doch wer jetzt noch nicht weis, was ein Erdgasauto ist, ist selber schuld. Vorbei an Peugeot, wo mir ein bisschen der französische Lebensstiel fehlt, zu Mini, welcher wie immer spritzig, witzig angepriesen wird.

Was mich immer wieder wundert, ich befinde mich zwar in der Schweiz, aber gesprochen wird hier nur französisch und italienisch. Nun gut, ich schlage mich mit dem Schulenglisch durch so gut es geht. Zur Not mit Händen und Füßen. Vorbei an Mercedes-Benz. Gähn. Sorry, aber echt langweilig, bieder und spießig. Eben der Zielgruppe entpsrechend, sticht mir das typische Rot von Alfa in`s Auge. Wow, was für ... Models. Grande dolce. Sinnliche Kurven, erotische Ausstrahlung. Genau wie die Fahrzeuge. Vom MiTo bis zum 159. Eines schöner als das Andere. Durch eine Schleuse gelange ich in Halle 7 zu den Zulieferern, dem Zubehör und den Werkstatteinrichtern. Beim Betrachten der vielen verschiedenen Werkzeugen bemerke ich, dass meine Socken anfangen zu qualmen. Erneut mache ich eine Pause und schiele verstohlen und neidisch auf die 22 Zöller Niederquerschnitt Breitreifen. Boah. Frisch aufpoliert. Ja, was die Pumps von Manolo Blahnik für die Damen, sind die Alufelgen für den Mann. Wobei das Auto weniger Wadenschmerzen haben dürfte. So, meine Gier etliche Bilder zu schießen ist befriedigt und ich mache mich auf den Weg die Heimreise anzutreten. Dort angekommen werde ich die handgeschriebenen Zeilen aus dem Kalender in den PC klopfen und euch hoffentlich Freude bereiten. Mein Fazit? Sex sells. Wie eh und jeh. Egal wie umweltfreundlich oder innovativ ein Auto ist. Der Pulk steht bei den schönsten Frauen mit dem wenigsten Textil. Wenn das die Frauenbeauftragte hört.

Ach ja und Arnie? Den konnte ich niergends sichten. Wahrscheinlich haben die Bodyguards einen ganzen Hallenteil gesperrt. Aber, I´ll be back, falls ich nächstes Jahr auch wieder ne Eintrittskarte bekomme. Seid lieb gegrüßt, euer Thomas.


13.02.2009 13:59    |    AutoSalonGenf    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Gewinner, Messe

Auch die Verlosung für die Pressekarten für den Auto-Salon Genf hat nun stattgefunden und ich darf die glücklichen Gewinner hier bekanntgeben. Anstatt 8 Pressekarten, haben wir sogar 10 Pässe erhalten. Somit gibt es nun 10 Gewinner eines Laissez-Passer für die Pressetage vom 03. – 04. März 2009 zu verkünden:

 

TheProfiler, BN-Pipes, Mondfeuer, marc_77, Strut, Pmarquis, NoNameHR, DerNachtfalke09, Businessman und Dietmarhaller

 

Allen 10 MOTOR-TALK Reportern herzlichen Glückwunsch und eine interessante Zeit in Genf auf der Messe. Da Ihr das Glück habt, noch vor dem allgemeinen Besucheransturm die Messehallen zu sehen, freuen wir uns hier besonders auf die Fotos und Berichte vorab.


21.01.2009 16:16    |    AutoSalonGenf    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Auto-Salon, Messe

Der Genfer Auto-Salon, eine der fünf größten Automessen der Welt, ist bereits jetzt ungeachtet der Branchenkrise ausgebucht. Vom 05. bis 15. März 2009 öffnet der Auto-Salon seine Pforten zum 79ten mal für die Besucher aus aller Welt. Auch diesmal bekommen die 10‘000 Medienvertreter und weit über 700‘000 Besucher – davon 37 % aus über 110 Ländern - wieder allerhand geboten. Mehr Informationen zu den Ausstellern findest Du auf der offizellen Website vom Genfer Auto-Salon.

 

Ein „grüner Pavillon“ eigens für Fahrzeuge mit Elektro- und Alternativantrieb.

Die Organisationsverantwortlichen haben ein neues Konzept für die Halle 3 ausgearbeitet. Diese wird sich ausschließlich den Elektro- und alternativangetriebenen Fahrzeugen widmen. Dahinter steckt die Idee, die neuen Technologien umfassender vorzustellen. Hochspezialisierte Start-Ups und Unternehmen mit grossem Fachwissen erhalten so die Gelegenheit, ihre Entwicklungen einem breiten Publikum vorzustellen.

 

Öffnungszeiten

Von 5. bis 15. März 2009

 

Montag - Freitag 10:00 bis 20:00 Uhr

Samstag - Sonntag 09.00 bis 19.00 Uhr

 

Preise

Erwachsene: CHF 14.-

Kinder von 6 bis 16 Jahren und AHV-Bezüger: CHF 8.-

Gruppen (mehr als 20 Personen mit Begleitung ): CHF 9.- /pers.

 

 

MOTOR-TALK verlost Freikarten

MOTOR-TALK verlost auch diesmal wieder Freikarten. Mehr dazu erfährst Du in den nächsten Tagen auf dem MOTOR-TALK Blog.


19.03.2008 02:14    |    frike    |    Kommentare (2)

Kurze Wege - Menschenmassen

 

Die Anreise

 

Seit unglaublich vielen Jahren wollte ich schon den Autosalon in Genf besuchen. Es hatte nie geklappt. Da war der Gewinn der Eintrittskarte von Motor-Talk das richtige Signal, um endlich an den Lac Léman zu fahren.

 

Also am Freitag, 14.03.2008 schnell das Reisemobil gepackt und um 14:45 Uhr in Freiburg im Breisgau in Richtung Schweiz gestartet. Die A5 habe ich wegen der drohenden Osterverkehrsstaus gleichmal rechts liegen lassen. Die B3 bis Basel war wunderbar frei. In Liestal (südlich Basel) gleich die Schweiz als "Billig-Tankland" (Diesel 1,99 CHF = 1,28 Euro) genutzt und den Renault Master vollgetankt (100 Liter Tank !). Die Schweizer fahren am Freitagnachmittag viel später ins Wochenende als die lebenslustigen Südbadener. Also war der Verkehr auf der Autobahn in der Schweiz sehr dicht, es gab keinen Stau, aber ich brauchte Geduld. Um 19:20 Uhr dann endlich nach 280 km Ankunft auf dem Ganzjahres-Campingplatz Camping de Vidy (direkt am See) in Lausanne.

 

Am Samstagmorgen dann um 7:50 Uhr Abfahrt vom Campingplatz, um statt der Autobahn den viel schöneren Weg direkt am See entlang fahren zu können. Na ja, die 58 km haben dann doch eine gute Stunde gedauert, so dass ich erst um 9:10 Uhr den ersten ausgeschilderten Salon-Parkplatz ansteuern konnte. Es hat sich aber gelohnt, da die Fahrt am See wirklich tolle Aussichten bietet. Das schicke Gebäude des Internationalen Olympischen Komitées liegt übrigens direkt am See der Internationalen Organisationen (UEFA, Int. Rotes Kreuz etc.).

 

An der Parkplatzeinfahrt kam gleich ein leichter Praxisschock: Parkgebühr 20 CHF (= 13 Euro), also teuerer als der günstige Eintritt (14 CHF = 9 Euro). Der sehr große Parkplatz war zu diesem Zeitpunkt schon zu gut einem Viertel gefüllt, obwohl der Salon erst seit 9:00 Uhr geöffnet hatte. Da war mir klar, es werden Menschenmassen da sein.

 

An der Kasse am Ausgang des umzäunten Parkplatz wurde die Motor-Talk Salon-Freikarte (aus dem Internet gedruckt) ohne Probleme angenommen und auch ohne weiteren Kommentar die teure Parkkarte zur Bezahlung über den Tresen geschoben. Allerdings ist die Parkkarte gleichzeitig die Fahrkarte für den Shuttlebus zur Messe und zurück für die gesamte Autobesatzung. Es ist durchaus hilfreich, wenn man etwas Französisch spricht, es ist eben die französische Schweiz.

 

Wer übrigens mit dem Flugzeug anreisen möchte, kein Problem, die Messehallen liegen sozusagen auf dem Rollfeld des Flughafens (s. Bilder am Ende).

 

Der Salon

 

Der Autosalon in Genf ist anders, anders als die IAA in Frankfurt.

 

Ich war zuletzt im Jahr 2005 auf der IAA und habe insbesondere die langen Transferstrecken (zu Fuß) in anstrengender Erinnerung. In Genf stehen alle Hersteller sehr kompakt in den großen Hallen. Natürlich fehlen auch die ganz großen, ganze Hallen fühlenden Präsentationen der großen Hersteller (z.B. Daimler-Chrysler (damals hieß der Konzern noch so) auf der IAA 2005). Wer aber gerne in möglichst vielen Fahrzeugen probesitzen möchte, wird nach meinem Eindruck in Genf viel glücklicher werden. Selbst das Probesitzen im neuen Mercedes SL oder im neuen Jaguar XF waren problemlos möglich. Da war die IAA bei den teureren Marken viel "abgeschotteter". In Genf ist die Markenpräsentation viel ausgeglichener, die kleinen kommen fast genau so gut zur Geltung wie die Premiummarken.

 

In den gesamten Hallen ist Teppichboden verlegt, was sich auf die Geräuschkulisse sehr angenehm auswirkt. Es wird trotz der unglaublichen Menschenmassen nicht zu laut. Tja, die Menschenmassen: Ab ca. 10:45 Uhr war teilweise nur noch durch Schieben ein Vorwärtskommen möglich. Also wer kann, unbedingt unter der Woche den Autosalon besuchen.

 

Das gesamte Servicepersonal war in der französichen Schweiz ausgesprochen freundlich. Das fing beim Baguettekauf am See an, setzte sich über den Shuttlebus-Ordner fort und wurde getoppt durch den Theken-Service in der Bar l´Everest direkt im Salon. Diese, für alle geöffnete Snack-Bar ist für die nach 2-3 Stunden dringend erforderliche Erholungspause sehr angenehm, da sie sozusagen in der zweiten Etage (eben Everest) liegt. Man kann dort den Trubel entspannt von oben betrachten.

 

Eine wahre Kunst war es, die Autos ohne irgendwelche davor stehenden Autofans zu fotografieren. Da half auch mein fast professionell aussehendens Teleobjektiv nur bedingt. Die meisten Fans waren so hin und weg, dass sie neben den Glanzobjekten nahezu nichts mehr sahen. Also gab es eben viele Ausschnittsfotos von Fahrzeugdetails und nur selten vollständige Autos.

 

Am wie immer sehr gut gestalteten Mini-Stand gab es wieder (wie auf der IAA) in der Mini-Lounge kostenloses Mineralwasser in diesmal orangenen Kunststoffbechern mit "Mini"-Aufdruck. Der arme Wasserzapfer war von den anstehenden Massen so gestresst, dass er unmittelbar vor mir einen Becher auf den Tresen klatschen ließ. Meine schnelle Reaktion hat verhindert, dass meine Digital-Spiegelreflexkamera geduscht wurde, was ja vermutlich das Aus meiner Kamera und meiner Salonbilder bedeutet hätte. Dem Armen war es oberpeinlich, aber außer ein paar Wasserspritzern auf meiner Cargohose war ja nichts passiert. Zum Trost ist er hier in der Fotostrecke verewigt.

 

In der Mittagszeit saßen dann an allen möglichen und unmöglichen Fußbodenstellen total erschöpfte Autofans, um sich von der überwältigenden Vielfalt an Autoeindrücken zu erholen.

 

Es gab überraschend viele Autos und Infos zum Thema Umweltfreundlichkeit und sparsamem Verbrauch. An diesen Ständen war das Fotografieren sehr angenehm, weil sich nur wenige Besucher hierfür interessierten. Die, insbesonderen teueren, Glanzobjekte üben immer noch den größten Reiz aus.

 

Die Rückreise

 

Nachdem ich ja nicht alleine zum Salon gereist war, musste ich mich gegen 15:00 Uhr schweren Herzens von den Show-Objekten trennen, da meine Begleitung ab ca. 14:00 zu Quängeln anfing. Na ja, so schlimm war es nicht, da die Fahrt auf der anderen, der südlichen Seite des Lac Léman an diesem sonnigen Samstag sehr schön war.

 

Allerdings staute sich der Verkehr ganz ordentlich durch Genf durch, was aber auch mir als Fahrer die Gelegenheit bot, die tollen Häuser rund um den See zu betrachten und den Blick auf den einen oder anderen Edelschlitten zu erhaschen. Hinter Genf kommt man dann an die französische Grenze und bemerkt nach kurzer Fahrt, dass man die reiche Schweiz mit prima Straßen verlassen hat und auf holprigen, völlig geraden französischen Landstraßen fährt. Gepflegt wird es aber in Frankreich wieder in dem "Mineralwasserort" Evian.

 

Gegen 18:15 Uhr Ankunft auf dem Ganzjahres-Campingplatz Au Grand Bois in Chessel.

 

Am Sonntagmorgen sehr gemütlicher Antritt der Heimfahrt. Im sehr edel wirkenden Montreux kurzer Stopp, um nochmals leckeres Baguette zu kaufen. Zum Schluss im schweizerischen Rheinfelden wieder "Diesel-fassen", um dann am frühen Nachmittag mit vielen Eindrücken wieder in Freiburg anzukommen.

 

Zusammenfassung

 

Der Salon-Ausflug hat sich sehr gelohnt. Der Salon in Genf ist familiärer als die IAA in Frankfurt. Beim nächsten Mal werde ich unter der Woche fahren, das Fahrzeug irgendwo in der Stadt parken, mit ÖPNV zur Messe fahren und die 20 CHF Parkgebühr lieber in einen zweiten Besuchstag, zur Vertiefung der Eindrücke investieren.

 

Den Genfer-See kann ich mir nicht zuletzt wegen der schönen, gepflegten Städte auch sehr gut als Urlaubsziel vorstellen. Das Klima muss recht mild sein. Es wächst dort viel Wein und die Fächerpalmen in den Hausgärten sind auch zur Zeit ohne Winterschutz.

 

Zum Schluss ein Danke-Schön an das Motor-Talk-Team für die Freikarte und den hierdurch endlich bei mir ausgelösten Entschluss zur Auto-Salon-Reise.


04.03.2008 16:33    |    MT-Tom    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Messe, MOTOR-TALK

78. Auto-Salon in Genf78. Auto-Salon in Genf

Für 10 Tage öffnen sich die Tore zu einer der bekanntesten Automessen der Welt... dem Genfer Auto-Salon. Über 130 Welt- und Europapremieren wurden bereits angekündigt. Dabei präsentieren ca. 260 Aussteller über 1'000 Marken aus 30 Ländern. Ein besonderes Thema sind "grüne" Technologien, die auf einer eigenen Ausstellung in Halle 3 vorgestellt werden.

 

10 MOTOR-TALKer fahren mit einer Freikarte in der Tasche nach Genf und berichten mit Fotos und kurzen Artikeln von ihren Erlebnissen auf der Messe.

 

MOTOR-TALKer:

BW-Ben, conscience, FrankenBasti, frike, kaindl, Kredenschel, laylow, Long Life Rover, spoce, sven1977

 

Viel Spaß Jungs und wir sind gespannt. :)