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Der Opel-Blog - und vieles mehr....

14.10.2015 19:02    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Focus, Ford, Mk1

 

Es war eine göttliche Eingebung! Gestern Abend nach der Arbeit beschloss ich, unseren Familien Rentner, den Focus, mal noch fix winterfertig zu machen. Die Tage zuvor war es schon überraschend kalt, da könnte mehr kommen. Also ab in die Garage und Start.

 

 

Ich holte die neuen bestellten Winterreifen ab. Die alten 14-Zoll China-Kracher vom Vorbesitzer wurden durch neue Kumho WinterCraft WP51 in 195/65 R15 ersetzt, für die ich einen guten Preis bekam. Sicher kein High-End-Reifen, aber ein Mittelklasse Markenprodukt welchem ich vertraue. Mehr als irgendwelchen Linglong-Hifeng oder wie auch immer :D

 

Also - die sommerlichen Uniroyal RainExpert mit schwarzen Platin P69-Alus abgezogen und mal auf die Bremsen geschaut. Hinten mit deutlichem Rostrand, vorne auch schon etwas nieder - ich gebe ihnen runde 10.000km bevor es akut wird. Das heißt, zum nächsten Räderwechsel muss dort angesetzt werden.

 

Aber heute nicht. Bisschen die Radnabe mit Kupferpaste eincremen (das hat sie so gern :D) und die Winter-Stahlräder drauf.

Am Ende abknicken und Baustelle Nummer 1 ist erledigt.

 

Baustelle Nummer 2 ist das ersetzen der Batterie. Die alte 43 Ah ist so alt wie das Auto, und das sind immerhin stolze 11 Jahre (!!!). Und das, obwohl wir im Winter fast nur mit Frontscheibenheizung fahren, der Faulheit zum Eis kratzen sei Dank :D

 

Ne, die Batterie hat ihr Geld rein und wird durch eine original GM 50 Ah ersetzt. Hoffentlich wird die GM-Batterie nicht vom Ford abgestoßen :D

Noch schnell Radio-Code eingeben und die Uhr stellen, dann ist diese Sache auch gegessen.

 

Als letztes kümmerte ich mich um eine optische Angelegenheit. Letzte Woche erlitt der Focus im dichten Parkplatzgetummel einen kleinen Treffer in der Parklücke. Resultat waren eine kleine Delle, kleine Kratzer und eine abgefallene Stoßschutzleiste. Der "Unfallfahrer" war natürlich über alle Berge :rolleyes:

 

Ich schnappte mir eine Rolle doppelseitiges Klebeband und schnitt ein bisschen was zurecht. Die Leiste dran gepappt, und: hält bombenfest. Perfekt!

 

Später sollte sich diese anderthalbe Stunde als perfekt investierte Zeit erweisen. Da vor allem meine Kinder mit dem Auto fahren, lege ich viel Wert auf dessen Sicherheit.

 

Am nächsten Morgen, als ich um halb 5 aufstehen musste, überraschten mich ca. 5 cm Neuschnee, kein Winterdienst und das absolute Verkehrschaos in Zwickau - fast alle hatten noch Sommerreifen drauf.

 

Wie gesagt, es war wohl eine göttliche Eingebung! :D

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11.10.2015 20:39    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: 2015, Auto, E, Fahrberichte, Opel, Probefahrt

Es ist nun schon ein Stück her, dennoch möchte ich hier mal einen kleinen Fahrbericht zum Corsa E abliefern. Ich bekam ihn von meinem Opel-Händler freundlicherweise mal für ein Wochenende zur Verfügung gestellt.

 

Testobjekt war ein:

 

Opel Corsa E 1.4 Color Edition in Sunny Melon. Das ist einfaches Uni-Gelb. In Verbindung mit dem schwarzen Dach und den schwarzen Außenspiegeln (typisch für die Color Edition) und den optionalen schwarzen 17-Zoll-Rädern ergibt sich ein stimmiger Kontrast und lässt den Wagen trotz der gelben Farbe nicht allzu weiblich wirken ;)

 

Des weiteren bot der Wagen eine Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung sowie das IntelliLink-Infotainmentsystem.

 

Das Äußere

 

Ein Corsa. Eindeutig. Der kleine Opel ist sofort als solcher zu erkennen. Das Design wirkt für mich frisch und relativ schnörkellos, allerdings nicht altbacken wie bspw. beim neuen Skoda Fabia. In der gefahrenen Color Edition sieht er natürlich schon sportlich aus, doch auch die Basisversion macht einen optisch gefälligen Eindruck.

 

Das Innere

 

Wer den Vorgänger kennt, erlebt hier sein "neues OH!" :D Während der Corsa D optisch im Innenraum schon längst hinterm Mond verschwunden war, überzeugt der Nachfolger mit hochwertigen Materialien, sauberer Verarbeitung und einer guten Ausstattung. Die Sitze bieten guten Seitenhalt und sind bequem. Das Armaturenbrett ist aufgeräumt und einzelne Funktionen erschließen sich sofort. Auch das IntelliLink-System ist trotz - oder dank - des großen Touchscreens leicht zu bedienen. Die Handy-Koppelung mit meinem I Phone 5S via Bluetooth klappt problemlos, Audio-Streaming mit Spotify funktioniert schnell und zuverlässig. Hier gibt es nix zu meckern. Auch de Klang ist Klar, das Audio-System macht seine Sache für ein Seriengerät gut.

Positiv fällt die weiße Instrumentenbeleuchtung auf - das wirkt viel hochwertiger als das Kirmes-Orange des Vorgägers.

 

Chapeau Opel - der Innenraum würde auch in einem Kompakten einen guten Eindruck machen.

 

Die Fahrt

 

Der Wagen war mit einem einfachen 1.4 Benziner-Sauger ausgestattet. Dieser leistet 66kw/90PS. Damit wird der recht schwere Corsa keine Rakete, ist aber ausreichend motorisiert. In der Stadt immer ausreichend, ist man auch für Überlandfahrten gut gewappnet. Wenn man fähig ist, bei 50km/h notfalls auch mal in den zweiten Gang zu schalten, ist man mit dem Auto sehr flott unterwegs ;) Ansonsten läuft der Motor sehr ruhig und rund.

 

Das Fahrwerk lässt sich am besten als neutral bezeichnen. Es ist weder besonders sportlich, noch besonders komfortabel. Fahrbahnunebenheiten werden gut ausgeblendet, aber nicht wegrationalisiert. Man kann dem Auto eine Kurve auch mal etwas schneller zumuten, kann aber auf der Landstraße nicht mit einem Caterham mithalten ;) Alles in Allem klassenüblich.

 

Das Geld

 

Der Corsa kostet in der von mir gefahrenen Variante runde 17.000€. Das ist viel Geld für einen Kleinwagen, allerdings ist die Konkurrenz auch nicht billiger. So gesehen ist das Auto sein Geld wert.

 

Das Fazit

 

Opel, das habt ihr gut gemacht! Der Corsa wirkt viel frischer und moderner als sein angestaubter Vorgänger. Somit ist Opel bei den Kleinwagen endlich wieder konkurrenzfähig und hat einen großen Wurf gelandet.

Ich hoffe, dass das viele Kunden auch so sehen.

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03.10.2015 12:38    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (2)

Moin liebe Leute!

 

Als echter Autoholiker hatte ich natürlich auch dieses Jahr den Drang, die IAA in Frankfurt zu besuchen. Nach etwas Bedenkzeit folgt hier mein Blogartikel darüber - eins vorweg: Wer hier zig Fotos von Autoneuheiten und technische Details erwartet, darf mit lesen aufhören ;)

 

In den Menschenmassen war es gar nicht möglich, großartig zu fotografieren. Deswegen auch die spärlichen Bilder von durchaus uninteressanten Autos :D Das Ganze hier soll viel mehr ein Reisebericht über ein sehr schönes verlängertes Wochenende in FFM und Umgebung werden.

 

Schon im Frühjahr war einem Kumpel und mir klar, dass auch die diesjährige IAA wieder von uns besucht werden möchte (wie schon 2009 und 2013).

Unterkunft fanden wir bei Verwandschaft von mir in Darmstadt, also ein paar Kilometer vor den Toren von FFM. Da spart man sich die teure Unterkunft in Messezeiten und sieht sich nebenbei mal wieder ;)

Nebenbei beschlossen wir, noch einen Tag einzuschieben und mal einen Exkurs in die Frankfurter Innenstadt zu machen.

Schnell buchten wir eine Zugverbindung (mit dem Auto nach Frankfurt zur Messe? Ich bin zu alt für diesen Sch****).

Am 17. September ging es dann früh um 9.00 Uhr mit der S-Bahn nach Leipzig und von dort im extrem bequemen IC-Abteil nach Frankfurt. Dann noch kurz in die RB umgestiegen und 15.25 waren wir in Darmstadt (Intestile-City?) angekommen.

Dort drehten wir eine Runde (aber so besonders ist die Stadt auch nicht :p), verbrachten den Abend aber eher zuhause.

 

Freitag ging es gut gestärkt nach FFM. Dort arbeiteten wir die Touristen-Basics ab - die Zeil, Römer, Taunusanlage und den Main-Tower. Letzteren kann man für läppische 4,50€ besichtigen und es bietet sich ein grandioser Blick über FFM und Umgebung. Zum Glück hatten wir unsere Frauen und Partnerinnen zuhause gelassen, ansonsten wären wir wohl den ganzen Tag in der Zeil beim Shopping hängengeblieben ;)

 

Frankfurt ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Tradition und Moderne gehen Hand in Hand, das macht einen großen Reiz aus. Dazu umgeben von grünen Wäldern.

Das liebe ich - eine riesige Metropole, in deren Umgebung man perfekt ausspannen kann. So gesehen wäre der Speckgürtel von FFM wahrscheinlich meine Wahlheimat, würde ich denn jetzt nochmal mein Leben auf den Kopf stellen wollen ;)

 

Am Samstag war es dann soweit - in aller Frühe ging es los in Richtung Messe. Die IAA öffnete ihre Tore um 9.00 Uhr, wir waren punkt 9.13 vor Ort.

Nun ja - was soll man sagen? Menschen, Menschen, Menschen!

In der VW-Halle stand man einfach mal sinnlos 15 Minuten rum, weil sich nix bewegt hat. Mercedes führte die Blogabfertigung ein und Audi versuchte, gefühlt 2 Milliarden Leute durch einen winzigen Eingang zu quetschen. Aber das gehört einfach dazu.

 

Wir kämpften uns bis zur Schließung um 19.00 durch und sahen trotzdem nicht alles: die Audi Halle blieb von uns gänzlich unbeachtet.

 

Mercedes lieferte wie ach schon 2013 wirklich fulminante Shows ab die seinesgleichen suchten. Auch mit GLC und C-Klasse Coupe hatte man hier zwei interessante Weltpremieren.

 

Auch bei Opel gab es viel Andrang, denn der neue Astra und Astra ST waren zu bestaunen. Für mich als Opel-Fan natürlich essentiell. Nach einer Sitzprobe kann ich sagen, dass ich nicht vollends zufrieden bin, das Auto aber trotzdem eine Benchmark in der Klasse darstellt - vor Allem in Relation zum aufgerufenen Preis.

 

Bei BMW stand natürlich der neue 7er im Mittelpunkt - ein, wie ich finde, ausgesprochen gelungenes Auto. Beim Probesitzen fühlte ich mich gleich wohl und heimelig. Leider nicht meine Preisklasse ;)

 

Auch Jaguar hatte mit F-Pace und XF zwei tolle und gelungene Neuheiten im Programm.

 

Das waren meine Automobilen Highlights.

 

Nun zu den Schattenseiten:

 

Das Platzangebot in der Passat-Limousine hinten ist grausam. Ich mit meinen 1,86m habe kaum Kopffreiheit, die Kopfstütze ist eher Nackenrolle. Daumen runter!

 

Der Toyota Prius ist im Original wirklich unglaublich hässlich - das fanden sogar die Messehostessen bei Toyota (auch wenn sie es nicht so direkt sagten).

 

Das gänzliche Fehlen von Volvo fand ich ebenfalls schade - Volvo ist schließlich eine meiner Lieblingsmarken.

 

Soviel zur Messe an sich - gegen 19.00 verließen wir das Messegelände und rückten darauf in einem Darmstädter Restaurant ein.

Ein bisschen Werbung sei erlaubt - wer mal in Darmstadt ist, sollte sich das orientalische Restaurant "shiraz" nicht entgehen lassen. Leckeres Essen und tolles Ambiente rundeten diesen Tag ab und brachten ein wenig Entspannung nach dem anstrengenden Messe-Besuch ;)

 

Am nächsten Tag frühstückten wir ausgiebig und machten uns gegen 12.30 Uhr auf den Heimweg. Auch hier wieder eine entspannte Fahrt in der ICE-Lounge.

 

So, das war mein kleiner Reisebericht zur IAA, der erstaunlich wenig mit Autos zu tun hatte.

 

Bis zum nächsten Mal!

 

 

PS: alle Bilder sin mit meinem I Phone 5S aufgenommen. Daher die manchmal etwas gruselige Qualität. Aber ich bin nicht so lebensmüde und schleppe eine riesige Kamera mit auf die Messe ;)

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Hier werkelt:

Drehschappeduckel Drehschappeduckel

Da schwillt mir der Kamm!

Renault

Das auf meinem Profilbild ist nicht mein echter Bart.

 

Wer sonst noch etwas wissen will, darf fragen.

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