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auto erFAHREN

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08.10.2016 22:49    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: 900, 9000, Langzeittest, Saab, Zuverlässig

Hallo Gemeinde,

 

nach verdächtig langer Abstinenz dieses Blogs (halb so wild, gibt ja noch genug andere :D) gibt es heute einen neuen Artikel - zu der Automarke, der mein Herz für immer gehört. Obwohl ich (noch) kein Auto von ihnen besitze. Doch das ist alles schon in Arbeit, keine Panik ;)

Logo der Talladega Rekordfahrt - http://www.saabveteranernatrollhattan.com/Arkiv/Parmen/Tallad2.gifLogo der Talladega Rekordfahrt - http://www.saabveteranernatrollhattan.com/Arkiv/Parmen/Tallad2.gif

 

Wir schreiben den 8. Oktober 2016 - exakt 30 Jahre und einen Tag ist vergangen, seit dem die schwedische Automarke Saab einen Rekordversuch startete, welcher nicht vielen Autofreunden in Erinnerung sein dürfte.

 

Talladega - Schwedische Geschichte mitten in den Staaten

 

Es ist der 7. Oktober 1986, als auf dem im US-Amerikanischen Talladega gelegenen Nascar-Rundkurs drei Saab 9000 mit Turbo-Motoren zu einer rekordträchtigen Fahrt antreten. Talladega-The log run/ Die Saab 9000 Rekordfahrzeuge von 1986 - http://saabblog.net/2016/10/06/saab-talladega-edition/Talladega-The log run/ Die Saab 9000 Rekordfahrzeuge von 1986 - http://saabblog.net/2016/10/06/saab-talladega-edition/

Es soll ein Zuverlässigkeits-Test sein - eine Beanspruchung für Mensch und Maschine. Die Saab sollen jeweils 100.000km auf dem Rundkurs laufen - und das in einer so kurzen Zeit wie es nur möglich ist. Im Vorfeld wurden von FIA-Funktionären drei Saab 9000 für den Test ausgesucht - und das willkürlich vom Produktionsband in Trollhättan. Die Fahrzeuge wurden versiegelt, so dass auf dem Transport in die Staaten keinerlei Modifikationen an der Technik vorgenommen werden können. Die Autos sollten wirklich im Serienzustand diesen enormen Stress-Test bestreiten. Besonders pikant: Mercedes und Audi hatten zuvor bei diesem Test mit dem 190er und dem 100 kläglich versagt.

 

Nun stellte sich für die Automobil-Welt die Frage: Werden die schwedischen Underdogs die etablierten Hersteller deklassieren können?

 

Die Italo-Schweden - besser als deutsches "Premium"?

 

Sie konnten es! Über 20 Tage legten die drei Autos eine Strecke von jeweils 100.000km zurück. Stops mussten nur für Betankung, turnusmäßige Inspektionen und Fahrerwechsel erledigt werden. So erfolgte ein Ölwechsel bspw. in nur 2 Minuten.

 

Jeder kann sich ausrechnen, dass die Autos dabei rund 5000km pro Tag zurücklegten. Das bedeutet eine unglaubliche Beanspruchung für Material und Fahrer. Selbstverständlich konnten auch die Saab das nicht ohne Ausfälle durchstehen - in den Regularien zum Test war festgehalten, dass jedes Auto Ersatzteile bis zu 85kg Gewicht mitführen konnte. Ob und wie diese 85kg ausgereizt wurden, kann ich nicht sagen.

 

Saab - born for records

 

Am Ende stand jedoch ein Weltrekord: Der schnellste Fahrer der drei Autos erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 213,299 km/h - man sieht, es wurde Dauervollgas gefahren. Die zwei anderen Teams erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten von 210 und 208km/h. Dabei fuhr jedes Auto rund 23.500 Runden, pro Auto wurden 12 Sätze Reifen verschlissen und 27.000 Liter Benzin wurden verbraucht.

Besonders beeindruckend: Jeder Turbolader hatte fast 4 Milliarden (!) Umdrehungen gedreht.

 

Wie bereits gesagt, überstanden alle drei Autos diese Tortur. Über den Verbleib der Autos heute ist folgendes bekannt: Ein Auto soll in Talladega stehen, eins im Saab Museum in Trollhättan und eins in einer Saab-Sammlung in den USA.Eines der 9000 Rekordfahrzeuge - http://www.wikiwand.com/sv/Saab_TalladegaEines der 9000 Rekordfahrzeuge - http://www.wikiwand.com/sv/Saab_Talladega

 

The Talladega Challenge

 

10 Jahre nach dem ersten, fabelhaft verlaufenden Test, wollte es Saab erneut wissen. Sechs Saab 900, drei Turbo, zwei V6 und ein Saug 2.0 wurden erneut auf den Rundkurs geschickt. Allerdings unter etwas einfacheren Bedingungen als noch in den 80ern. Die sechs Autos fuhren insgesamt über 100.000 Meilen (161.000km). Diesmal erreichten auch nicht alle Autos das Ziel, so krachte im dichten Regen einer der 900-Fahrer mit über 200km/h in die Begrenzungsmauer. Doch ihm ist nicht viel passiert. Trotz des Fahrzeugverlust ein (willkommener) Beweis, wie sicher Saabs doch sind.

 

Das schnellste Auto fuhr 1996 übrigens mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 226km/h. Also nochmal schneller als 10 Jahre zuvor.

Die Saab 900 Fahrzeuge von 1996 - http://saabplanet.saabplanet.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/saab-900-talladega-624x434.jpgDie Saab 900 Fahrzeuge von 1996 - http://saabplanet.saabplanet.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/saab-900-talladega-624x434.jpg

 

P.S.: Die Jungs und Mädels vom Saab-Fanshop Trollig.com haben eine extra Sonderedition an Fanartikeln zum Talladega-Jubiläum aufgelegt. Schaut doch mal vorbei. ;)

 

Hier noch ein Video:

 

 

 

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09.10.2016 10:31    |    Turboschlumpf6

Cooler Artikel, danke dafür!

 

Der FIAT 125P hat 1973 auch mal einen Rekord aufgestellt: auf 25.000 km hat er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 138 km/h geschafft.

Siehe hier: http://m.auto-swiat.pl/zdjecia,qcrrd


09.10.2016 15:02    |    Drehschappeduckel

Moin,

 

die Fiat-Leute scheinen die Autos aber sehr modifiziert zu haben. Was aber nichts dran ändert, dass die Fahrt für die damalige Zeit und vorallem für das Auto (war ja eben kein bis in die letzte Ecke durchkonstruierter Luxusdampfer) beeindruckend ist


09.10.2016 15:07    |    enrgy

so eine fahrt ist doch quasi das schonendste, was man einem auto antun kann. kaum verschleiß bei bremsen, kupplung, dämpfern. auspuff wird nur 1x warm, ebenso der ganze motor. lenken braucht man im hi-speed oval auch kaum. ok, vollgas ist schon streß für die lager, aber die bedingungen sind optimal dafür.

nun bitte mal 100.000km am stück stadtverkehr mit schlechten straßen. :cool:

 

ps:

oval im regen, in den genuß kommen selbst die nascar profis nie :D


09.10.2016 15:32    |    Drehschappeduckel

Klar, für Fahrwerk, Bremsen usw. Gibt es nicht viel zu meckern.

 

Die haben das auch eher gemacht, um die Zuverlässigkeit von Turbo-Motoren zu beweisen. Und für den Motor ist Dauervollgas schon eine hohe Belastung


09.10.2016 17:02    |    Sp3kul4tiuS

Subaru hatte auch mal sowas

The first generation Legacy sedan also set records and in January 1989, Legacy took on the 100,000 km FIA World Land Endurance Record outside of Phoenix, Arizona. What record did the Subaru set?

The high-performance Legacy broke the world record by maintaining an average speed of 223.345 km/h (thus completing 100,000 km in 447 hours, 44 minutes, and 9.887 seconds). The record took 18.5 days to complete and the record held until the end of April 2005.

 

 

Ich meine der hatte damals 200ps


09.10.2016 17:22    |    Turboschlumpf6

Und wer hat einen neuen Rekord im Jahre 2005 aufgestellt?


09.10.2016 19:55    |    Drehschappeduckel

Zitat:

Und wer hat einen neuen Rekord im Jahre 2005 aufgestellt

Gar nicht so einfach dazu was zu finden. Aber laut einem Foreneintrag würde ich auf einen Porsche Carrera GT tippen - da ist es dann auch kein Wunder, dass da bestehende Rekorde gebrochen wurden :D

http://www.elferliste-service.de/index.php?...


09.10.2016 20:34    |    meehster

Zitat:

für den Motor ist Dauervollgas schon eine hohe Belastung

Eben. Das ist wirklich nicht ohne.

In dem Fall waren es drei Autos, alles drei mit Zweiliterturbos der 80er mit 175 PS. Der Langsamste der drei hat immer noch einen Gesamtschnitt von 208 km/h auf die Straße gelegt, der Schnellste 213,299 km/h. Das ist schon irgendwie Wahnsinn, wenn man bedenkt, daß Tanken, Wartung, Reparaturen, Reifenwechsel - einfach alles da mit hineinfällt.


09.10.2016 20:36    |    astra33

Mag mich schon noch an den Artikel erinnern der damals durch die Medien ging. Hat damit zu tun dass ich bereits damals ein Fan der (2) schwedischen Marken war.


09.10.2016 21:11    |    meehster

Ich war damals noch ziemlich klein, ich erinnere mich aber noch an die Fernsehwerbung.


09.10.2016 21:15    |    Drehschappeduckel

Also ich war damals 20, wusste davon aber nix weil ich mir damals mit meinen Eltern und meinen Geschwistern einen lindgrünen Trabant teilen musste. Die Errungenschaften des nicht-sozialistischen Auslandes drangen selten zu uns durch :D

 

Ich bin auf die Story gestoßen, da ich mich - durch meinen Freundeskreis inspiriert- in letzter Zeit viel mit Saab beschäftigt habe


10.10.2016 11:27    |    pico24229

Sehr interessanter Artikel.

Der 9000 gefällt mir auch gut :)


10.10.2016 12:04    |    el_alcado

einfach unglaublich diese strecke in der zeit. aber ich denke motormäßig ist das keine so unglaubliche leistung, problematisch könnten vlt die ersten kilometer direkt mit vollgas sein bezüglich einspielen aller lager usw.

würde ich gerne mal von volvo sehen sowas;)

 

ps: ich hätte statt werkzeug lieber 85kg mehr sprit an bord genommen, spart einen 1-2 minütigen tankstopp alle 400-500km;)


10.10.2016 14:08    |    enrgy

"ps: ich hätte statt werkzeug lieber 85kg mehr sprit an bord genommen, spart einen 1-2 minütigen tankstopp alle 400-500km;)"

 

vielleicht durften nur mitgeführte ersatzteile verwendet werden. dann wäre der versuch schnell zuende gewesen, wenn sie darauf verzichtet hätten.


10.10.2016 15:18    |    meehster

Größerer Tank wäre nicht mehr serienmäßig gewesen.


11.10.2016 11:43    |    conny-r

Tolle Leistung, allerdings 27 Liter auf 100 km ist auch schon ein Record. :D


11.10.2016 12:48    |    PIPD black

Turbo läuft, Turbo säuft.;)


11.10.2016 17:02    |    conny-r

Mein C 30 AMG bei einem Schnitt von 210-220, 12-14 Liter

.

http://www.motor-talk.de/fahrzeuge/167585/mercedes-c-klasse-s203


11.10.2016 18:04    |    Drehschappeduckel

Als ich noch meinen 1.6er Sauger Focus hatte, habe ich bei Vollgas auf der Strecke Zwickau-Dresden und zurück (ca 200km) auch einen 3/4 Tank verblasen. Also auch gute 20l/100km :D


11.10.2016 18:48    |    emil2267

harte zeiten für die amis damals :D

 

1986 hat audi in talladega mit über 200mph nicht nur den höchstgeschwindigkeitsrekord für allradler & limousinen gebrochen,sondern auch durchschnittsgeschwindigkeit für nach nascarregeln aufgebaute rennwagen

 

vielleicht sind die bedingungen auf der rennstrecke in alabama wirklich so ideal,aber ich denke den europäern ging es bei diesen tests wohl eher um reine publicity

 

auf jeden fall beides machtdemonstrationen der leistungsfähigkeit & ausdauer "kleiner" motoren mit turboladern & mehrventiltechnologie :)


12.10.2016 07:32    |    Turboschlumpf6

Jetzt wird mir sich klar, warum Saab mal ein Sondermodell namens Talladega rausbrachte.


12.10.2016 09:03    |    Drehschappeduckel

Ja, das Sondermodell gab es nur beim 900 und es wurde 1997 anlässlich des 50 jährigen Jubiläums von Saab und der zweiten Rekordfahrt 1996 auf den Markt gebracht


12.10.2016 10:31    |    Dynamix

Talladega ist meine liebste Nascar Strecke :) Schön groß, schön lang und mit diesem netten Knick auf der Start/Ziel Geraden. Da kann man richtig Stoff geben. Rusty Wallace hat dort 2004 mal ein Auto ohne Restrictor Plate getestet und kam auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 348 km/h. Wenn man bedenkt das die Teile heute ja noch mehr Leistung haben denke ich würde auch dieser Rekord schnell gebrochen werden wenn man Sie denn lassen würde.

 

Interessant finde ich das der Vectra A ab 94 die Plattform für den 900 gespendet hat und das der Vectra B auf der gleichen Plattform stand. Auch der Saab 9-5 stand wohl noch auf dieser Plattform. Da hatte @nick_rs ja insgesamt 2 halbe Opel Vectra.

 

Nennt man das dann Sopel?


12.10.2016 11:06    |    nick_rs

Nein, das nennt man Saab der (wie üblich in einem Konzern) auf einer Platzform aufbaut, auf der auch andere Fahrzeuge basieren.

Der 9-5 baut, wie der Vectra B auf der GM2900 Platzform auf. So wie bei VW alle auf dem MQB oder dein Caprice auf dem B-Body. Deswegen ist es aber kein Vectra mit anderer Karosserie (wie beispielsweise der Seat Leon zum VW Golf). Der 9-5 hat also garnicht so viel mit dem Vectra B gemein (Solange es kein 2.2 TiD ist). Da ist der Vectra C schon deutlich "verwandter".


12.10.2016 11:30    |    Dynamix

Mich würde in dem Zusammenhang mal interessieren ob man dann bei den jeweiligen Konzernuntermarken die Plattform noch irgendwie angepasst (manche Marken nehmen eine vorhandene Plattform und verlängern die mal nach Bedarf oder ähnliches) hat oder ob da im Prinzip tatsächlich noch der Unterbau identisch mit Vectra A und Co ist.


12.10.2016 12:03    |    nick_rs

Das wird nicht die selbe sein. Der 9-5 ist eine ganze Klasse höher angesiedelt, ist 37cm länger, knapp 10cm Breiter und hat auch einen 11cm längeren Radstand. So auch der 9-5 II zum Insignia. Da ist der Radstand auch 11cm länger und er knackt sogar die 5m Marke.

Ich sag ja, die sind nicht so verwand wie man es vermutet.


12.10.2016 13:10    |    PIPD black

Das ist beim MQB & Co. auch so.

Die bieten eine gewisse Basis, von der ausgehend die Plattform für die verschiedenen Fahrzeuge angepaßt werden.


12.10.2016 13:18    |    Drehschappeduckel

Das wird ja den GM-Saabs auch immer zugute gehalten: trotz einer Verwandtschaft sind sie zu den vergleichbaren Opel-Modellen sehr eigenständig gewesen


12.10.2016 13:30    |    nick_rs

Richtig. Vorallem die Benziner waren immer eigene Motoren, für die Saab ja auch bekannt war. Auch die Automatikgetriebe stammen mWn nicht von Opel (Vectra B hatte 4 Gang, Vectra C schon das WTF Getriebe. Woher das aus meinem Saab kam weiß ich allerdings nicht). Erst beim 9-5II wurden auch die Benziner aus dem Konzern genommen. Leider. Die Diesel stammen ja aus der Fiat/GM Kooperation. Den 3.0TiD Schrottmotor aus dem 9-5 I gab es aber auch im Vecra C und Signum, im Vectra B nicht. Ebenso die 1.9TiD


12.10.2016 13:46    |    Dynamix

@nick_rs

 

Zitat:

The 9-5 was available with an Aisin AW 4-speed automatic transmission from 1997 to 2001. A new Aisin AW unit replaced the dated four-speed automatic with a five-speed automatic.

Namentlich:

 

Aisin 50-42LE (4-Gang) und Aisin AF33 (5-Gang)


12.10.2016 13:54    |    Drehschappeduckel

Ja, der größte technische Unterschied zu Opel waren die Benziner mit Trionic.

 

Der 3.0 Schrottdiesel war übrigens von Isuzu und wurde auch bei Renault (Vel Satis u.a.) verbaut. Im 9-5 soll er am problematischsten sein, da der 9-5 wohl dank seines vergleichsweise engen Motorraums das Hitzeproblem des Motors nicht verbessert hat


12.10.2016 16:38    |    Harhir

An die Presseberichte um die Tests mit den 9000er kann ich mich auch noch erinnern. Die Qualitaet scheint bei Saab damals noch besser gewesen zu sein. Wenn ich daran denke was bei meinem 2006er 9-3 bisher schon alles kaputt war und der hat keine 140,000 km auf dem Buckel. Ich glaube dass meiner diese Tortour nicht im Ansatz schaffen wuerde.


12.10.2016 21:46    |    HalbesHaehnchen

Zitat:

Der 3.0 Schrottdiesel war übrigens von Isuzu und wurde auch bei Renault (Vel Satis u.a.) verbaut. Im 9-5 soll er am problematischsten sein, da der 9-5 wohl dank seines vergleichsweise engen Motorraums das Hitzeproblem des Motors nicht verbessert hat

wollte ich auch gerade schreiben :D

Dieser Kackmotor kommt keineswegs aus der Kooperation zwischen Fiat und GM^^


12.10.2016 22:08    |    nick_rs

Um Gottes Willen, was schlechtes bei Fiat. Das kann natürlich nicht sein ^^


12.10.2016 22:22    |    HalbesHaehnchen

Eben :D


13.10.2016 13:31    |    HL66

Wenn die Entwickler von MOtor- und Motorsoftware alles richtig gemacht haben dann ist Dauervollast weitaus weniger belastend als man immer denkt... die mechanischen Belastungen und vorallem die Temperaturen der einzelnen Bauteile müssen in einem sinnvollen Rahmen bleiben und dann läuft das Ding. Vollast am Gaspedal heißt nicht daß es auch alles ist was der Motor irgendwie könnte bevor er auseinanderfällt... und Motoren die mit konstanter Last und Temperatur hinweg durchlaufen, halten ewig.

Da ist der Alltag wesentlich schlimmer mit vielen Kaltstarts, Kraftstoff- und Wassereintrag ins Öl und permanent wechselnde Last- und Temperaturbedingungen

Das ist auch der Grund warum bis heute so manche Monteur-Kiste mit 480.000km drauf und nur geprügelt wurde uU besser läuft als der 10 Jahre alte Kurtstreckenrutscher von Mutti mit nur 40.000km

 

 

Es ist zwar ganz nett sowas aber eigentlich nur eine Werbeaktion.

 

Dauervollgas Erprobungen auf Prüfständen waren und sind Bestandteil der Entwicklung


13.10.2016 14:05    |    Abarth1368

Für das, das viele den Turbos nicht mal eine Lebensdauer von 100tkm zutrauen, ist die Aktion nicht schlecht - man schaffte das schon vor 30 Jahren :eek: :)


13.10.2016 17:58    |    Sp3kul4tiuS

Die Turbos waren auch nicht so wie heute gebaut.

 

Je kleiner destso besser je mehr drehzahl destso besser. Hauptsache früh Drehmoment ;)


14.10.2016 07:43    |    Abarth1368

Dafür wurden die Materialien auch besser, damit dürfte sich das ausgleichen :).


Deine Antwort auf "Talladega - The Long Run"

Hier werkelt:

Drehschappeduckel Drehschappeduckel

Da schwillt mir der Kamm!

Renault

Das auf meinem Profilbild ist nicht mein echter Bart.

 

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