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Der Opel-Blog - und vieles mehr....

10.11.2015 15:56    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (19)

Wenn man fast 50 ist, glaubt man fast alles erlebt zu haben. Es gibt zwar noch ein paar unbekannte Sachen, aber für die hält man sich zu alt. Erlebt man eh nie mehr.

 

Tja, man kann stets eines besseren belehrt werden.

 

Vor ca. 3 Monaten ist meine Freundin aus beruflichen Gründen von Zwickau in die Nähe von Frankfurt/Main gezogen. Schön, dass schon mal nicht ich der Grund für die Flucht war :p

Das sind - je nach Streckenwahl - mal eben knapp 400 km Trennungsweg. Wir sind noch nicht so wahnsinnig lange zusammen und wollten das auch nicht auf´s Spiel setzen. screenshot-151screenshot-151

 

Also bleibt einem nur die Möglichkeit, in jeder freien Minute Auto oder Bahn zu kapern und dann geht die Post ab! Meistens bleibt es an mir hängen, da ich die Pendelei noch am Ehesten mit meinem Beruf vereinbaren kann.

 

Ein typisches Wochenende sieht dann so aus:

 

- Donnerstag Abend wird gepackt

- Freitag früh Punkt um 6 beginnt die Arbeit, damit ich guten Gewissens 12.00 Uhr Schicht machen kann

- Danach: Ab in das geliebte Vehikel und ab auf die Autobahn

- 12.00 - 17.00 Uhr: Straßenterror genießen

- gegen 17.00: Ankunft

 

Samstag und Sonntag Vormittag zur freien Verfügung

 

Sonntag gegen 17.00 Uhr ist dann wieder Abfahrt gen Heimat, Montag früh um 6 muss man ja wieder auf Arbeit sein.

 

Ich hab das jetzt 6x durchexerziert, davon 1x per Bahn. Das hat deutlich länger gedauert, war aber auch entspannter. Trotzdem ist das Auto immer noch Variante #1.

 

Tja, vor einem Jahr noch hätte ich gesagt "Ich bin zu alt für diesen Scheiß". Aber man wird eben immer vor neue Herausforderungen gestellt :D

 

Rein theoretisch wäre ein Umzug möglich. Meine Kinder sind aus dem Haus und meine Eltern sind noch so fit, dass sie sich alleine versorgen können.

Aber beruflich kann und möchte ich nicht wechseln. Ich bin noch nicht lange in meinem Job und habe ihn - trotz des oftmaligen Stresses - sehr zu schätzen gelernt.

Außerdem - ein Umzug in eine komplett neue Gegend, ohne alte Freunde? Mit fast 50?

 

Nee, danke. Dann lieber die ständige Pendelei, die vielen Stunden auf der Autobahn und den Stress verkraften. Am Ende macht man es ja für bestimmte Gründe....;)

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10.11.2015 17:25    |    ladafahrer

Was ist mit "Flugzeug"? Aber direkt geht's ja auch nicht...

 

Die automobile Ankunft Freitag 17.00 Uhr und Abreise Sonntag 17.00 Uhr bei Ankunft-Zwickau, die auch arbeitsplatzleistungsverträglich ist, sind im Winter nicht zu halten. Zu viele Höhenzüge mit Verwehungen, zu viele Unabwägbarkeiten.

400km x 2 x angesetzten realen?? 25 Cent/km zzgl der Erhöhung der Jahreslaufleistung der Versicherung sind auch nicht wenig. Hoffentlich habt ihr keine zwei getrennten Erstwohnsitze, denn dann fehlt auch noch der fiskalische Sponsor.

 

Einzig hast Du Glück, dann nach Ffm einzufahren, wenn alle anderen "Normalen" von dort rausfahren.

 

 

Wohnen wollte ich im Rhein-Main-Gebiet nicht mehr. Luftverschmutzung, Lärm, Chaos und Stau. Und nördlich, da wo es ruhig ist, gibt es keine "bequeme" Infrastruktur.

 

Umzug mit 50? Nun, das hat auch eine gewisse Abenteuerlichkeit. Ich bezeichne mich immer als 18 mit 32, da paßt es besser. Allerdings ist ein langjähriger gut dotierter Arbeitsplatz heute nicht zu unterschätzen. 400 km "einfach" sind ja in helleren Jahreszeiten auch unproblematisch. Die Berge und der Verlauf der Fahrbahntrasse sind die Variablen mit Teilvereisung, Schneewehen und Sturm im Winter.

 

Man muß beim Pendeln einfach nur aufpassen, daß man von der veränderten Situation mit all den ungenannten emotionalen und persönlichen Falltüren nicht aus dem Gleichgewicht geschubst wird.


10.11.2015 17:39    |    Stewaan

Ich war 3 Jahre lang Wochenendpendler, 3-4 mal pro Monat ging es nach Berlin - 750km pro Weg, 1500km pro Wochenende. Freitags hin, Sonntags zurück.

 

Im Nachhinein schwer zu glauben, das durchgehalten zu haben, aber es hat sich gelohnt. Wenn alles passt, sollte man die Strapazen auf jeden Fall auf sich nehmen. :)


10.11.2015 18:01    |    Drehschappeduckel

Tacho!

Zitat:

Was ist mit "Flugzeug"?

Werde ich im Laufe der Zeit auf jeden Fall testen. Zwar recht teuer (rd. 80-100€ einfache Strecke), aber ein Versuch ist es wert.

Zitat:

Die automobile Ankunft Freitag 17.00 Uhr und Abreise Sonntag 17.00 Uhr bei Ankunft-Zwickau, die auch arbeitsplatzleistungsverträglich ist, sind im Winter nicht zu halten. Zu viele Höhenzüge mit Verwehungen, zu viele Unabwägbarkeiten.

Oh ja, das ist auch meine Angst. Sowohl meine Tochter, meine Nichte als auch meine Schwester wohnen im Umkreis von 100km um FFM, ich weiß ja wie lange die im Winter nach Hause brauchen....

Zitat:

Hoffentlich habt ihr keine zwei getrennten Erstwohnsitze, denn dann fehlt auch noch der fiskalische Sponsor.

Tja doch, haben wir....

Dieses Unterfangen ist alles, nur keine Sparmaßnahme. Steht aber auch nicht im Vordergrund...;)

Zitat:

Wohnen wollte ich im Rhein-Main-Gebiet nicht mehr. Luftverschmutzung, Lärm, Chaos und Stau. Und nördlich, da wo es ruhig ist, gibt es keine "bequeme" Infrastruktur.

Nun ja, gerade Kronberg ist doch sehr ruhig und fast idyllisch am Taunusrand gelegen. FFM ist mit der bahn in ca. 20 Min erreichbar - für mich würde das reichen....

Zitat:

Umzug mit 50? Nun, das hat auch eine gewisse Abenteuerlichkeit. Ich bezeichne mich immer als 18 mit 32, da paßt es besser. Allerdings ist ein langjähriger gut dotierter Arbeitsplatz heute nicht zu unterschätzen. 400 km "einfach" sind ja in helleren Jahreszeiten auch unproblematisch. Die Berge und der Verlauf der Fahrbahntrasse sind die Variablen mit Teilvereisung, Schneewehen und Sturm im Winter.

Eben. Ich kann meinen Arbeitsplatz jetzt nicht aufgeben, vor allem finde ich es noch zu früh in unserer Beziehung. So bleibt erstmal nichts anderes übrig als pendeln. Ich hab die Strecke unter guten Bedingungen auch schon in knapp unter 3 Stunden geschafft :D Doch wer weiß, wie es in 2-3 Jahren aussieht? Vielleicht ergeben sich wieder ganz neue Chancen? Abwarten...

Zitat:

Man muß beim Pendeln einfach nur aufpassen, daß man von der veränderten Situation mit all den ungenannten emotionalen und persönlichen Falltüren nicht aus dem Gleichgewicht geschubst wird.

Ja, es ist verdammt hart. Man vergeudet viel sinnlose Zeit. Als ich mit der Bahn unterwegs war, habe ich mir Tablet und Notebook eingepackt, damit ich unterwegs ein bisschen für die nächste Woche vorarbeiten kann. Konnte mich aber nicht wirklich auf die Arbeit besinnen....

Aber folgendes gibt mir Mut:

Zitat:

Im Nachhinein schwer zu glauben, das durchgehalten zu haben, aber es hat sich gelohnt. Wenn alles passt, sollte man die Strapazen auf jeden Fall auf sich nehmen. :)

So ist es. Es ist immer wieder Vorfreude dabei, aber auch Trauer beim Abschied. Ich sehe aber z.Zt. keinen Grund, es nicht zu machen...

 

Gruß


10.11.2015 18:11    |    PIPD black

Ich hab letztes Jahr auch mal gedacht, fahren wir nach Berlin mit der Bahn.

Durch Meck-Pomm und Brandenburg nach B.

Klasse hab ich gedacht, nimmst EiPäd mit, kannst schön bei MT abhängen......denkste. Nix mobiles Netz, nix WLan.....einzig an den Bahnhöfen gab es mobiles Netz. Also gab es Empfang bei der Einfahrt bis zur Weiterfahrt.....schönes Ding. Hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

Schön langweilig war's, draußen dunkel, der Zug voll.....öööööde....


10.11.2015 19:54    |    Bayernlover

Ich könnte das nicht, deshalb bin ich auch nur so 4-5 mal im Jahr in der Heimat (Dresden). Sonntag Abend, wenn bei anderen die Entspannung beginnt, klemme ich mich dann hinters Steuer...ne.

 

Also so 2-2,5h sind okay, ich bin mal Dresden - Berlin gependelt, aber auch München - Stuttgart ist so eine Entfernung, die man auch mal an nem Sonntag Abend schnell abreißen kann. Aber alles über 300km nervt dann schon extrem.

 

Ich beneide dich also nicht :(


10.11.2015 21:01    |    Drehschappeduckel

@ PIPD black

Also ich hab eigentlich immer Glück gehabt mit den W-LAN Hotspots in den Zügen. Ansonsten fahr ich sehr sehr gern Zug, macht irgendwie Laune :D

 

@ Bayernlover

 

Tja, was nützt es denn? :D Lieber klemm ich mich zu Unzeiten hinters Lenkrad als allein in meinem heimischen Gemäuer zu sitzen :D Wohl dem, der es einfacher hat ;)

 

Und ja, DD-B ist aber auch eine furchtbare Pendelstrecke, auf der A13 ist doch immer Stau


10.11.2015 21:29    |    Bayernlover

A13? Spät genug fahren, dann geht's ;)


10.11.2015 22:36    |    Hakuna Matata

Bei mir gehts im Durchschnitt alle 3 Wochen in die Heimat.

Heißt: Je nach Schicht Freitagnachmittag/ -abend oder gar erst Samstagmorgen hinters Lenkrad und 350km die A3 gen Norden. Nachts top, jedoch im Berufsverkehr eher bescheiden; da kann man auch schonmal 5h brauchen wenn man Pech hat.


11.11.2015 15:57    |    HerrLehmann

Zitat:

Was ist mit "Flugzeug"?

Wo will man denn da fliegen von Z nach FF/M?

 

Das nächste wäre doch max. Altenburg.

Mit Anfahrt und Abfahrt, Check-In und -Out glaube ich nicht an einen Zeitgewinn. :confused:


11.11.2015 17:20    |    Drehschappeduckel

Ne, Altenburg macht nix mehr. Leipzig wäre das Nächste. Kannst du ca. 1h für die Anfahrt rechnen, 1h für den Check In und 40 Min für den Flug...


13.11.2015 09:44    |    nellymops

Halte durch ich pendle jetzt auch schon seit über 2 Jahren zwischen Heimat und Dienst/Studium. Ist aber bei mir nur für 3 Jahre gedacht. Danach muss/soll es sich auf jeden Fall ändern. Man verliert einfach viel zu viel Zeit und Geld. Auto ist Zwang bei mir, da die Bahn Verbindung leider 2h pro Strecke mehr in Anspruch nimmt.


14.11.2015 19:48    |    DrHephaistos

Ich führte 5 Jahre lang eine Wochenendehe und "lebte" an den Werktagen im Hotel. Eine stabile Beziehung hält das gut aus. Nachdem ich Hotelzimmer nicht mehr ertragen konnte, wechselte ich den Arbeitgeber und pendle nun täglich 230 km. Jetzt schlafe ich wieder im eigenen Bett....

 

Cheers,

DrHephaistos


25.01.2016 10:38    |    Steam24

Tja was macht man nicht alles für die Beziehung. Autofahren ist ja ne schöne Sache, aber die Entfernung ist doch oberhalb dessen, was ich wirklich gerne fahre. Meine Grenze liegt da irgendwo bei 300 km.

 

Ich bin die Strecke Zwickau - FFM in den Neunzigern sehr häufig gefahren, da ging es fast nie ohne Stau. Wie ist denn das heute?


25.01.2016 15:49    |    Drehschappeduckel

Freitag, wenn ich Mittag losfahre ist es katastrophal :D Hab aber vieles Ausprobiert: nur A4 und A5, oder A9 und A6 via Nürnberg - aber alles ist eine Katastrophe. :D Fahre Freitags locker 6 Stunden. Sonnntag fahr ich meistens erst gegen 20.00 Uhr los, da ist dann i.d.R. freie Bahn und ich schaffe die Strecke schonmal in unter 3 Stunden.


27.01.2016 09:59    |    Steam24

Krass, das ist die Hälfte der Zeit, die Du freitags brauchst. ;)

 

Aber so ist das Leben. :)


04.02.2016 14:28    |    Reifenfüller155

Kauf dir den Astra K, dann macht die Sache mehr Spaß!

Seit ich ihn habe, macht mir meine Pendelei mehr Freude :-)


04.02.2016 19:01    |    Drehschappeduckel

Hab sehr mit dem K geliebäugelt als ich meinen J im Oktober geschrottet habe, aber die Lieferzeit für einen ST wäre ja unerträglich gewesen ;) Mit einem Zafira Tourer und 2.0 Diesel ist es aber auch ganz nett :D


08.02.2016 10:16    |    Reifenfüller155

Kann ich verstehen. Da würde ich an deiner Stelle auch erst mal in Ruhe abwarten und später entscheiden, wenn die STs rumfahren. Dann kannste immer noch in Ruhe testen und evtl. ne nette Tageszulassung abgreifen. Natürlich nur, falls der Zafira nicht dein absoluter Wunschtyp ist :-)


08.02.2016 18:07    |    Drehschappeduckel

Der Zafira ist ´ne Leasingkarre, geht im Oktober 2018 sowieso zurück :D Dann bin ich offen für K ST oder gar Insignia B (oder endlich einen Benz oder Volvo :D:D:D)


Deine Antwort auf "Für immer Wochenendpendler?!?"

Hier werkelt:

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Da schwillt mir der Kamm!

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Das auf meinem Profilbild ist nicht mein echter Bart.

 

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