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auto erFAHREN

Der Opel-Blog - und vieles mehr....

01.01.2017 20:41    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: 9-3, Saab, YS3F

Hallo Gemeinde!

 

Schon seit einiger Zeit gibt es eine Neuerung im Fuhrpark. Ich habe mir den lang ersehnten Traum eines Saab erfüllt.

Schon seit mehreren Jahren habe ich ein Auge auf die exotischen Schweden geworfen. Design, Qualität und Image fand ich bei diesen Autos immer sehr ansprechend.

Als Saab-Neuling ist die Frage nach dem richtigen Modell gar nicht so einfach. Einen alten 900 oder 9000 finde ich klasse, Wunschtraum wäre ein 9-5 NG (zu teuer) oder 9-5 I Aero Combi.

 

Um was geht´s?

 

Eher durch Zufall wurde mir dann der 9-3 offeriert, um den es hier geht. Ein 2006er SportCombi ARC, 1.8t (2,0 Liter) Benziner mit Hirsch-Performance Leistungssteigerung auf 195PS. Leder, Xenon, Sitzheizung, Regensensor und allerlei zusätzlicher Schnorres sind auch verbaut. Lediglich das Infotainment ist noch von vor-vorgestern, liefert aber einen wirklich guten Klang. Gelaufen hat der schwarze Schwede schon über 210.000km. Dafür passte der Preis.

 

Wie schaut er aus?

 

Für diesen schon recht stolzen Kilometerstand macht der Saab aber noch einen mehr als brauchbaren Eindruck. Kleine Kratzer (geschenkt) hat er zwar und auch der Fahrersitz ist schon gut eingesessen, in Anbetracht von Alter, Laufleistung und Preis steht er aber wirklich gut da. Auch von technischer Seite her gibt es keinen Grund zur Klage: Motor und Getriebe sind fit, weder Rost noch Ölverlust fallen auf, viele Verschleißteile sind erst vor kurzem erneuert wurden und auch alle elektrischen Verbraucher funktionieren. Das Serviceheft ist vollständig geführt - so gesehen also ideale Voraussetzungen für viel Freude mit dem Schweden-Kombi.

 

Wie fährt er?

 

Nun zur eigentlichen Aufgabe des Autos - Fahren. Und das kann er gut. Der Motor zieht sauber und zügig durch, Fahrwerk und Lenkung kann man als knackig bezeichnen - auch der Komfort bleibt nicht auf der Strecke, wenngleich das Auto keine Sänfte ist. Die Sitze sind sehr bequem und langstreckentauglich. Der Saab macht mit vielen, teils schrulligen, Details auf sich aufmerksam. So z.B. der aufwändig konstruierte Getränkehalter in der Mittelkonsole oder das Nightpanel, mit welchem man nachts unnötige Beleuchtungsquellen abschalten kann.

Alles in allem macht der Wagen eine Menge Spaß.

 

Wie geht´s weiter?

 

Vor kurzem wurde schon das Standard- Lenkrad gegen ein Sportlenkrad aus dem Vector-Modell getauscht. Zusätzlich wird demnächst eine Ambientebeleuchtung von Saab-Parts nachgerüstet. Außerdem werden wohl zwei neue Sätze Reifen fällig - vielleicht werde ich mich da felgentechnisch noch etwas verändern.

 

 

So long, ich halte euch auf dem laufenden.

 

Gruß

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08.10.2016 22:49    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (42)    |   Stichworte: 900, 9000, Langzeittest, Saab, Zuverlässig

Hallo Gemeinde,

 

nach verdächtig langer Abstinenz dieses Blogs (halb so wild, gibt ja noch genug andere :D) gibt es heute einen neuen Artikel - zu der Automarke, der mein Herz für immer gehört. Obwohl ich (noch) kein Auto von ihnen besitze. Doch das ist alles schon in Arbeit, keine Panik ;)

 

Wir schreiben den 8. Oktober 2016 - exakt 30 Jahre und einen Tag ist vergangen, seit dem die schwedische Automarke Saab einen Rekordversuch startete, welcher nicht vielen Autofreunden in Erinnerung sein dürfte.

 

Talladega - Schwedische Geschichte mitten in den Staaten

 

Es ist der 7. Oktober 1986, als auf dem im US-Amerikanischen Talladega gelegenen Nascar-Rundkurs drei Saab 9000 mit Turbo-Motoren zu einer rekordträchtigen Fahrt antreten.

Es soll ein Zuverlässigkeits-Test sein - eine Beanspruchung für Mensch und Maschine. Die Saab sollen jeweils 100.000km auf dem Rundkurs laufen - und das in einer so kurzen Zeit wie es nur möglich ist. Im Vorfeld wurden von FIA-Funktionären drei Saab 9000 für den Test ausgesucht - und das willkürlich vom Produktionsband in Trollhättan. Die Fahrzeuge wurden versiegelt, so dass auf dem Transport in die Staaten keinerlei Modifikationen an der Technik vorgenommen werden können. Die Autos sollten wirklich im Serienzustand diesen enormen Stress-Test bestreiten. Besonders pikant: Mercedes und Audi hatten zuvor bei diesem Test mit dem 190er und dem 100 kläglich versagt.

 

Nun stellte sich für die Automobil-Welt die Frage: Werden die schwedischen Underdogs die etablierten Hersteller deklassieren können?

 

Die Italo-Schweden - besser als deutsches "Premium"?

 

Sie konnten es! Über 20 Tage legten die drei Autos eine Strecke von jeweils 100.000km zurück. Stops mussten nur für Betankung, turnusmäßige Inspektionen und Fahrerwechsel erledigt werden. So erfolgte ein Ölwechsel bspw. in nur 2 Minuten.

 

Jeder kann sich ausrechnen, dass die Autos dabei rund 5000km pro Tag zurücklegten. Das bedeutet eine unglaubliche Beanspruchung für Material und Fahrer. Selbstverständlich konnten auch die Saab das nicht ohne Ausfälle durchstehen - in den Regularien zum Test war festgehalten, dass jedes Auto Ersatzteile bis zu 85kg Gewicht mitführen konnte. Ob und wie diese 85kg ausgereizt wurden, kann ich nicht sagen.

 

Saab - born for records

 

Am Ende stand jedoch ein Weltrekord: Der schnellste Fahrer der drei Autos erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 213,299 km/h - man sieht, es wurde Dauervollgas gefahren. Die zwei anderen Teams erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten von 210 und 208km/h. Dabei fuhr jedes Auto rund 23.500 Runden, pro Auto wurden 12 Sätze Reifen verschlissen und 27.000 Liter Benzin wurden verbraucht.

Besonders beeindruckend: Jeder Turbolader hatte fast 4 Milliarden (!) Umdrehungen gedreht.

 

Wie bereits gesagt, überstanden alle drei Autos diese Tortur. Über den Verbleib der Autos heute ist folgendes bekannt: Ein Auto soll in Talladega stehen, eins im Saab Museum in Trollhättan und eins in einer Saab-Sammlung in den USA.

 

The Talladega Challenge

 

10 Jahre nach dem ersten, fabelhaft verlaufenden Test, wollte es Saab erneut wissen. Sechs Saab 900, drei Turbo, zwei V6 und ein Saug 2.0 wurden erneut auf den Rundkurs geschickt. Allerdings unter etwas einfacheren Bedingungen als noch in den 80ern. Die sechs Autos fuhren insgesamt über 100.000 Meilen (161.000km). Diesmal erreichten auch nicht alle Autos das Ziel, so krachte im dichten Regen einer der 900-Fahrer mit über 200km/h in die Begrenzungsmauer. Doch ihm ist nicht viel passiert. Trotz des Fahrzeugverlust ein (willkommener) Beweis, wie sicher Saabs doch sind.

 

Das schnellste Auto fuhr 1996 übrigens mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 226km/h. Also nochmal schneller als 10 Jahre zuvor.

 

P.S.: Die Jungs und Mädels vom Saab-Fanshop Trollig.com haben eine extra Sonderedition an Fanartikeln zum Talladega-Jubiläum aufgelegt. Schaut doch mal vorbei. ;)

 

Hier noch ein Video:

 

 

 

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05.06.2016 17:24    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (3)

Hallo,

 

nach langer Zeit ohne neuen Artikel folgt nun wieder etwas mit einem sehr traurigen Background.

 

Die Tochter eines guten Bekannten ist am 28.05.2016 für immer von uns gegangen.

Sie saß als Beifahrerin im Auto eines Freundes, der auf der Landstraße bei 120km/h in der Kurve die Kontrolle verlor und am Baum landete.

Sie wurde gerade einmal 17 Jahre alt.

 

Wie leider so oft, trifft es die falsche Person. Die, die nichts dafür konnte.

 

Meine Kinder sind 27 und 20 Jahre alt, mittlerweile bin ich sogar Opa. Ich wüsste nicht, wie ich einen solchen Verlust meiner Kinder hinnehmen könnte. Das ist das schlimmste, was Eltern passieren kann.

 

Für die Angehörigen beginnt nun ein qualvoller, schier nicht enden wollender Weg der Trauer. Wir werden alles dafür tun, um diesen Weg erträglicher zu machen.

 

Bitte, nehmt euch Zeit und nicht das Leben - oder das Leben anderer. Das ist es nicht wert.

 

...

Ruhe in Frieden.

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17.03.2016 19:38    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: 508, 8, Diesel, neu, Peugeot

 

Schon länger stand fest, dass ein neues Gefährt unsere heimische Einfahrt bereichern wird. Heute wurde er abgeholt.

Das "neue" Mobile ist ein

Peugeot 508 SW GT 2.2 HDI

 

Viele Wörter und was ist dahinter? Ein Peugeot 508 als Kombi mit 2.2 Diesel und löwenstarken 204 PS. Die Ausstattung lässt wenig zu wünschen übrig:

- Xenonscheinwerfer

- Navi mit BT

- elektrische Sitze

- Sitzheizung

- JBL Soundsystem

- Head-Up-Display

- Panoramadach

- 19-Zoll-Alus

- Keyless-Go

...sind nur einige der zahlreich vorhandenen Extras.

 

Der Wagen ist EZ 2011 und hat aktuell ca. 110.000km runter.

 

Schon heute auf den ersten 100km machte der starke Diesel einfach nur Spaß! Man hat in jeder Lebenslage eine Menge Leistung und ist auf der Landstraße auch mal flott auf 160 :D *duckundweg*. Zudem ist der 508 wirklich selten - nur heute, als ich eine Runde gedreht habe, bin ich gleich mal 15km zufällig hinter einem anderen her gefahren :D Die Sitze sind saumäßig bequem (wie Opels AGR) und das Fahrwerk ist ausgeglichen. Kein extrem hoher Komfort, dafür eine sehr gute und satte Straßenlage. Das (leicht abgegriffene) Lenkrad ist griffig und dirigiert eine direkte Lenkung.

 

Aber ein Traum ist das große Panoramadach: heute bei stahlendem Sonnenschein bekam man gleich viel bessere Laune :D Nur schade, dass man es nicht öffnen kann.

 

Multimediatechnisch kann der Wagen alles, was 2011 so Standard war: Das Navi ist aktuell, die BT-Kopplung (FSE und Audiostreaming) funktioniert idR ohne Probleme. Nur die Menüführung ist etwas verschachtelt und nicht ganz intuitiv.

 

Wie auch immer:

Ich hoffe auf viele weitere pannenfreie Kilometer und immer eine Handbreit Luft ums Fahrzeug! :)

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06.03.2016 14:55    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (16)

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Samstag war es, da fiel es mir ein -

der Einkauf, der muss jetzt sein.

Die Woch‘ über geplagt von Arbeit,

hatt‘ ich fürs shoppen keine Zeit.

Samstags um Zwölfhundert stieg ich in die Droschke ein,

und stürzte mich in das Getümmel herein.

 

Es begann schon in des Kaufland’s Parkplatzeinfahrt -

Omma mit dem Rollator, schoss ganz unzart…

…vor meines Zafiras Front!

Fast hätt es gekracht, doch Omma verschwand am Horizont -

So suchte ich, einen Parkplatz meiner Wahl…

Doch auch das gelang nur unter einer Höllenqual!

 

Auch in des Konsumparadieses güldener Pracht -

wurde ich fast um meinen Verstand gebracht!

Quadrillionen von Menschen aller Couleur,

verschafften sich lauthals mit ihren Stimmen Gehör!

„Thomas, Oettinger ist im Angebot!!!“ –

Es ekelte mich in Gedanken an diesen flüssigen Tod!

 

Zwei Stunden zog es sich hin -

Meine Suche nach Futter da drin.

Vierzehnhundert sagte die Zeit…

Und die Kassenschlange vor mir als ernste Krankheit!

Und überall konnte ich ältere Semester sehen -

Warum können die nicht wochentags einkaufen gehen?

 

Genug der vielen Fragen -

So langsam grimmte mir der Magen.

Was vom Asiaten wäre jetzt ganz nett -

Nummer 8 in Scharf, ganz kokett!

So stand ich an der nächsten Schlange -

Die gute Laune, gegangen war sie schon lange!

 

Irgendwann fuhr ich dann heim -

Mir ging mittlerweile alles auf den Leim!

Und wieder, auf des Parkplatzes Ausfahrt am Imbiss,

Ein Großmütterle sich erneut knapp vor mein Auto schmiss!

Am Ende bleibt nur eine Erkenntnis:

Samstags einkaufen ist kein schönes Erlebnis! ;)

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29.02.2016 15:54    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (24)    |   Stichworte: Fahrberichte, II (JY), S-Cross, Suzuki, SX4

 

Suzuki! Gesundheit.

Kaum einer hat die japanische Automarke auf dem Schirm. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Als Motorräder durchaus bekannt (ich habe ja auch eine Bandit), doch die Autos verschwinden in hiesigen Breitengraden fast komplett in der Versenkung. Hier und da sieht man noch einen Swift, doch die anderen Modelle sind weitestgehend unbekannt. Das völlig zu Unrecht, wie ich vergangenes Wochenende erFAHREN durfte.

 

300km SX4 - eine Bilanz

 

Mein Testobjekt war ein Suzuki SX4 S-Cross 1.6 DDiS TCCS 4x4 Comfort, so der korrekte Name. In Klartext bedeutet das: Mini-SUV, 1.6er Diesel mit 120PS und 320nm, Doppelkupplungsgetriebe, Allrad in der für diesen Motor niedrigsten Ausstattungsvariante. Die allerdings ist im vergleich zu diversen europäischen Pendants ziemlich reichhaltig. Tempomat mit Limiter, Sitzheizung, Bluetoothfähiges Radio, Lederlenkrad, 4x eFH, el. anklappbare Spiegel und Keyless-Go sind die wichtigsten Details. Zum perfekten Glück hätten mir Xenonscheinwerfer und Licht-/Regensensor gefehlt, diese Extras sind im Comfort + enthalten.

 

Ich konnte den Wagen über rund 300km, größtenteils Autobahn und etwas Stadt/Land, bewegen.

 

Die Fahrt

 

Ich bin, ehrlich gesagt, ohne Erwartungen an die Fahrt gestartet - ganz einfach, weil ich mit Suzuki-Autos keine Erfahrungen hatte.

Dementsprechend groß war die Überraschung, als der elastische Diesel mit dem sanft schaltenden DKG loslegte. Nach einem kleinen Turboloch zieht der kleine 1.6er munter los, das Getriebe wählt idR den passenden Gang. Nur manchmal dreht es etwas zu hoch, der Kickdown funktioniert allerdings schnell. Zudem kann man per Schaltwippen auch noch manuell in das Schaltgeschehen eingreifen.

 

Der Motor ist nicht nur ziemlich elastisch, er verbraucht auch recht wenig. Auf meiner Autobahnfahrt am Sonntag bin ich größtenteils, wie man bei uns so schön sagt, Gib Ihm gefahren - also Pedal to the Metal. Im Geschwindigkeitsbereich zwischen 180km/h und 200km/h konnte ich den Durchschnittsverbrauch nicht über 7,1l treiben. Das finde ich ganz gut.

 

Das Fahrwerk ist zufriedenstellend. Natürlich kein Sportler, kann man auch mal knackig durch eine Kurve fahren, allerdings lässt die Federung für meinen Geschmack etwas viel Straße ins Auto.

 

Auch die Geräuschkulisse (Windgeräusche) kann auf Dauer nerven.

 

Das Auto

 

In diesem Kapitel wollen wir mal über die Verarbeitung reden. Die ist ordentlich. Die Spaltmaße innen wie außen sind korrekt, nix klappert oder knistert. Allerdings sind die Materialien im Innenraum kein Traum, vieles ist Hartplastik. Das trifft meinen Geschmack nicht, andere sehen das sicher anders. Ansonsten ist das Cockpit selbsterklärend, nur die Bluetooth-Verbindung mit meinem I Phone 6S funktionierte nicht wirklich.

Ach ja: Die Türen sind ziemlich dünn. Das ist mir aufgefallen. Natürlich nicht dramatisch, aber irgendwie seltsam :D

 

Die Kosten

 

Kein Schnapper. Der Listenpreis für das gefahrene Modell beträgt 27.390€, das Basismodell gibt es ab 19.490€. Sicher kann man da noch ein paar Euronen heraushandeln. Wenn man auf mobile.de oÄ schaut, liegen die Preise ca. 3000-5000€ unter Liste. Das macht den Suzuki deutlich günstiger als die Konkurrenz vom Schlage eines Skoda Yeti, Opel Mokka oder Nissan Qashqai. Alles in allem kein Preisbrecher, aber für das gebotene durchaus okay. Die monatlichen Unterhaltskosten sind eher teuer, wenngleich der Verbrauch in Ordnung ist.

 

Das Fazit

 

Gutes Ding, Suzuki. Da kann man kaum Meckern. Das Auto ist gute Hausmannskost und beherrscht die eigentliche Aufgabe eines Autos, die Passagiere bequem und sicher ans Ziel zu bringen, gut. Der Wagen macht Lust auf mehr Modelle von Suzuki. Sehr angenehmes Fahrzeug!

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14.02.2016 20:55    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (43)

In den Wintermonaten ist es ja wieder soweit. Urlaubspläne werden geschrieben und damit einher geht ja die Urlaubsplanung für den Sommer.

 

Im Gegensatz zum zweisamen Urlaub letztes Jahr auf Sri Lanka (bei dem mich fast ein TukTuk getötet hätte :D) haben sich Drehschappeduckel und seine dauerbesoffenen Freunde in einem Zustand absoluter geistiger Umnachtung dazu entschlossen, ihren Urlaub zusammen zu verbringen - allerdings mit Frauen und Kinder. Für das Männer-Wochenende reicht jedes Jahr ein Campingplatz 10km von der Home-Base entfernt (Bier regelt den Rest), doch sind die Familien dabei wird das ganze komplizierter.

 

Wann, Wer und Wohin?

 

Irgendwann einigten wir uns auf 2 Wochen französische Atlantikküste - dort (in Mimizan) war ich vor knapp 10 Jahren schon mal und fand es sehr schön. Wir, das sind Drehschappeduckel+Freundin und die dazugehörigen Kinder; Drehschappeduckels Boss und langjähriger Freund + Frau und Kind; Die Cousine von Drehschappeduckels Freundin und ebenfalls langjährige Freundin + Familie; sowie eine weitere, in keinem Verwandtschafts- oder Beschäftigungsverhältnis zu uns stehende befreundete Familie samt Kindern. :D Nicht schon schlimm genug, dass der Urlaub wegen Kindern von 6-13 Jahren schon in den Ferien im Juli stattfinden musste - Verschärft wurde die Situation weiterhin dadurch, dass fünf 19-22 Jährige Heranwachsende, die kein Familienurlaubsplaner bei der Planung eines Familienurlaubs mehr einkalkulieren würde, auch noch mitkommen wollten. Das macht in der Summe 17 Personen für einen Urlaub. Puh!

 

Die richtige Unterkunft

 

Tja, 17 Personen unterzukriegen ist nicht leicht. Entweder sind die Unterkünfte exorbitant teuer, wer-weiß-wie weit vom Meer entfernt oder schlicht schon ausgebucht. Nach langem Hin-und Her, vielen durchsuchten Websites, Telefonaten auf Französisch (ich kann leider kein Französisch....sprechen) wurden wir fündig. Ein relativ neues Ferienhaus mit ansprechender Ausstattung und Pool für bis zu 17 Personen. Das Ganze in Soustons, ein paar Kilometer vom Meer entfernt. Nicht wirklich billig, aber wenn man das Ganze durch vier Familien teilt geht es ;)

 

Das richtige Gefährt

 

.....wäre vermutlich ein Linienbus. Aber so einfach wollten wir es uns dann doch nicht machen. Auch wollten wir nicht unbedingt in vier bis fünf Privatautos fahren. Wäre ja reine Ressourcenverschwendung. Außerdem würde mein Chef im CLS mit 200+ km/h vorausplatzen, ich im Zafira mit 180 km/h hinterher, und die beiden anderen Familienväter in Octavia und A5 mit normalen Tempo hinterher (die haben nicht so einen Knall wie Cheffe und ich).

Also blieb noch die Option Mietwagen.

Tja, dann einfach mal unverbindlich bei Europcar angerufen und zugehört. Am Ende stand für zwei VW T6 9-Sitzer für 3 Wochen (2 Wochen Urlaub + An- und Abreise) ein Preis von rund 2800€. Uff.

Auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten fragte ich mal bei meinem FOH an - und, siehe da: Das Angebot für 2 Vivaro Langversion 9-Sitzer für den Zeitraum lag einen höheren dreistelligen Betrag unter dem der großen Autovermieter. (Hatten noch bei Hertz und Avis geschaut, doch die Unterschiede waren marginal). Wäre nun die Frage der Fortbewegung geklärt.

 

Nun kann der Urlaub kommen!

 

All-in-all haben wir knapp 1,5 Monate recherchiert, geplant, angefragt und schlussendlich alles Gebucht. Das war harte Arbeit, ich denke nächstes Mal wird es wieder ein All-inclusive Angebot vom Reisebüro :D Ich jedenfalls freue mich auf hoffentlich zwei Wochen Sommer, Sonne und Strand. Dazu fällt mir ein Lied ein, welches bei meinem letzten Frankreich-Besuch permanent im Radio lief (bitte nicht erschrecken:D) : url=https://www.youtube.com/watch?v=-lsVsg4wyk4

Nun, vom 8. - 25. Juli wird es dann heißen - Drehschappeduckel out. :cool:

 

Und bei euch? Ist euer Urlaub schon geplant? Mit Familie und Kindern, oder Roadtrip mit dem Kumpels? Ostsee oder ferne Südsee? Berichtet doch mal! :)

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31.01.2016 16:00    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Adam, Aufregt, Auto, Fahrberichte, geiles, Opel, Probefahrt, Randale, S-D, sympathischer, Umparken

Ist es schon Homoerotik, wenn man als Mann mit einem Auto männlichen Namens anbandelt? Keine Ahnung. Ist mir auch herzlich egal. Ich habe mein heißes und inniges Wochenende mit Adam jedenfalls genossen.

 

Nur ein fades Mädchenauto?

 

Wer nur einen lila-metallic Adam mit 70 PS und 18-jähriger am Steuer in seinem persönlichen Horizont parken kann, darf das lesen und spätere kommentieren gern sein lassen. Erspart euch und vor allem mir Zeit. Wer hingegen auf kleine, alltagstaugliche Krawallbüchsen steht, darf in den wohluigen Gefilden dieses Blogs verbleiben.

 

Wie, Krawall in einem Opel Adam?

 

Opels Rezept für den kleinen Hunger zwischendurch lautet: Man nehme einen in der Basis gut gemachten und stylischen Kleinwagen, der leider etwas unter Adipositas leidet. Dazu mischt man einen bewährten 1.4 Turbo Benziner mit 110kw und 150 PS, ein etwas langwegiges 6-Gang-Getriebe und einen recht gut klingenden Sportauspuff. Abgerundet wird das Ganze mit Tachoscheiben im Carbondesign, roten Bremssätteln und etwas Flügelwerk (was hier nicht nur zur optischen Zierde dient). Fertig zum Genuss ist ein Adam S. Kleiner Buchstabe, große Wirkung.

 

James, fahren Sie den Adam vor.

 

Genug der hohlen Worte, rein in die bequemen Stoff-Leder-Sitze und ab die Post. Schon nach dem ersten Schlüsseldreh fällt der kernige, sonore Sound auf. Dreht man hoch und fährt man schnell, nervt das Getöse mitunter auch mal. Lässt man aber gesittet auf der Landstraße die Sau raus oder schaltet mal neben Passanten runter in den Zweiten, wundert man sich, dass ein schnöder Vier-Ender so gut klingen kann. Apropos Sau rauslassen: 150 PS sind in einem 1-Tonnen Auto nichts ungewöhnliches mehr. Spaß macht es trotzdem - das sehr kurz übersetzte Getriebe tut seinen Teil dazu. Vierter Gang, 50km/h - Ortsausgang, pedal to the metal. Da muss man nicht schalten. Der 1400er zieht den kleinen Floh mit einer Vehemenz vorwärts, dass es einem fast die Freudentränen in die Guggerle treibt. Aber nur fast, weil die Fahrleistungen dann eben doch nicht eines Ferrari Enzo ebenbürtig sind. Who cares, der Zweig macht eine Menge Laune.

 

Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist die Kurve.

 

Machen wir uns nix vor. Ein Auto mit dem Radstand eines abgebrochenen Gartenzwerges kann die Physik nicht austricksen. Das heißt, fährt man auf der deutschen Touristenfernstrassenbundesautobahn Volldampf, macht das keine Laune mehr. Der Gnom stuckert und wackelt vor sich hin. Die Drehzahl liegt dank des kurz übersetzten Getriebes ziemlich hoch, der Sport-Sound nervt allmählich. Dann lieber ab auf die Landstraße.

 

Und hier kommt wieder Freude auf. Das Fahrwerk ist ausreichend hart, aber nicht unkomfortabel, die Lenkung direkt, könnte aber noch etwas Präzision vertragen. Dennoch wuselt der Adam durch Kurven und hängt mühelos deutlich stärkere Autos ab. Genial. Die Landstraße ist das passende Revier für den kleinen Kraftfloh.

 

Ein Interieur, das nicht nur Eva lieben würde

 

Man verbringt ja die meiste Zeit IM Auto. Und der Adam macht es einem bekanntermaßen leicht, diese Zeit zu genießen. Die Sitze sind, wie bereits angesprochen, sehr bequem und nehmen auch große Menschen locker auf. Das IntelliLink-Infotainment kann alles, vom Bluetooth-Audiostreamen und Internetradio bis zum Fußnägel schneiden. Ach nee, so gut war es dann doch nicht. Die Klimaautomatik regelt präzise und schnell die Temperatur, die Sitzheizung ist ein wahrer Schnitzelbrater und die Lenkradheizung ist bei Temperaturen unter 5 Grad einfach nur angenehm.

Überraschend, dass man im winzigen Adam sogar hinten ganz gut sitzen kann, da die Lehnen der Vordersitze sehr tief ausgeformt sind und somit den Hintermännern ganz manierlichen Knieraum zugestehen. Den Kofferraum kann und sollte man allerdings vergessen.

 

Adam. Die bessere Eva?

 

Was bleibt am Ende? Ein kleines, wendiges Auto mit verdammt spaßiger Motorisierung. Man kann problemlos die deutschen "Premium"bomber ärgern, in dem man ihnen vor der Nase wegfährt. Die Ausstattung und Innenraumqualität ist mindestens auf Kleinwagen-, eher auf Kompaktklasseniveau. Und es bleibt der Beweis, dass Opel immer noch Spaßautos bauen kann.

 

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18.01.2016 19:58    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (86)    |   Stichworte: im, Image, Karl-Thomas, Kopf, Neumann, Opel, Retter, Tops, Umparken, Zukunft

Was verbindet ihr mit Opel? Langweilige Allerweltskarren ohne Pfiff? Autos, die ihren Job (nämlich fahren) zwar erledigen, jedoch das ganze völlig unemotional? Ihr wärt nicht die einzigen auf diesem Planeten. Opel haftet ein furchtbar piefiges und gestriges Image an - obwohl der Kenner weiß, dass die Autos in Sachen Qualität und Innovation mit der Konkurrenz mindestens auf Augenhöhe sind.

 

Dass das kein Dauerzustand sein kann, liegt auf der Hand. Dem angegrauten Konzernvorstand dämmerte schon vor einiger Zeit, dass sich da - personell - etwas ändern muss.

 

Frischer Wind in der Chefetage. Since 2013

 

Es war im März 2013, als der bis dato relativ unbekannte Conti- und VW-Manager das Ruder des angeschlagenen Traditionsautobauers übernahm. Dr. Karl-Thomas Neumann, studierter Elektrotechnikingenieur, begeisterter Marathonläufer und Vater 3er Kinder, wechselte ohne Umschweife von Volkswagen China zu Opel. Mittlerweile, nach knapp 3 Jahren, ist es an der Zeit, ein Resümee über die bisher geleistete Arbeit des Niedersachsen zu ziehen.

 

Sympathie allein reicht nicht aus

 

 

Mit diesem Video stellte sich Dr. Neumann zu seinem Amtsantritt den Mitarbeitern und Fans vor. Er stellte sich als kollegialen Autonarr in Führungsposition, und nicht als diktatorischen Controller vor. Das kam gut an - ein erster Schritt zur Akzeptanz Neumanns in der Opel-Bevölkerung war getan. Doch Sympathie allein reicht nicht - Taten mussten folgen. Mit der Kampagne "Umparken im Kopf" sorgte Neumann zusammen mit seiner Marketingchefin Tina Müller Anfang 2014 für Aufsehen. Die Kampagne sollte die Bevölkerung zum Nachdenken anregen und Opel in dem Licht stehen lassen, dass Opel verdient hat. Und das funktionierte - Umparken im Kopf ist bis heute ein Slogan, der für Aufsehen und Überraschung sorgt. Viele internationale Preise und die Gunst der Käufer waren Dank für dieses Werbekonzept.

 

Hohle Phrasen und nichts dahinter?

 

Nur, Marketing alleine ohne nützliche Produkte nützt wenig. Und genau hier liegt der Knackpunkt - so gut, wie ein Opel sein mag, er krankt in der Bevölkerung immer noch unter seinem leidlichen Image. Außerdem verhageln ihm Details (hohes Gewicht, unübersichtliche Cockpits,...) die Bilanz im Vergleich zur Konkurrenz. Doch mit dem unter Neumann entwickelten Opel Astra K wird das wohl ein Ende nehmen. Und wieder sehen wir eine aggressive Werbepolitik - es wird fast ausnahmslos auf die innovativen Seiten des Fahrzeuges hingewiesen. Das soll den angestaubten Charme vom Fahrzeug fegen. Ob es gelingt? Das wird die Zukunft und viele neue Modelle zeigen. Ein nächster Schritt wird ein Elektrofahrzeug auf Basis des Chevrolet Bolt, sowie ein Image- und Sympathieträger sein. Mehr dazu im unten stehenden Video:

 

 

Ein Opel GT als leichter und bezahlbarer Sportwagen ist genau das, was sich viele Opel-Fans wünschen. Es bleibt spannend. Ich persönlich bin der Meinung, dass Opel nach vielen zukunftslosen Studien in letzter Zeit nicht schon wieder kneifen kann - dieses Auto MUSS kommen!

 

Vergangenheit verklären?

 

Auch bei den Fans alter Opel Modelle will sich Neumann beliebt machen. Keine Spur vom teils stiefmütterlichen Umgang mit der Vergangenheit wie bei manch anderem Hersteller. Er selbst fährt privat ein Diplomat Coupe, und lässt sich auch gern mit diversem Altblech ablichten.

 

 

Wir sehen - Neumann versucht sich, in allen Belangen beliebt zu machen. Es scheint bislang zu funktionieren.

 

Prognose - wird KTN es packen?

 

Neumann kündigte schwarze Zahlen für Opel 2016 an. Ein ambitioniertes Ziel (vor allem in Anbetracht des Wegganges vom russischen Markt), doch ich bin der Meinung, er kann es schaffen. Er ist mit Mitte 50 in einem Alter, in der man zwar schon als alter Hase gilt und die Gegebenheiten im Business kennt; jedoch auch recht nah an den aktuellen Trends sitzt. Besser kann es nicht sein. Neumann sollte jedoch nicht nur in neue Modelle investieren, sondern auch sein Händlernetz entstauben. Das beste Auto nützt nichts, wenn der Vertrieb mangelhaft ist.

 

Ich jedenfalls drücke Neumann und natürlich der Marke Opel meine Daumen und blicke in eine hofentlich rosige Zukunft.

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03.01.2016 21:24    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (21)

Moin!

 

Frohes Neues an alle Lesenden. Heute gibt es mal wieder was was nicht direkt mit Autos zu tun hat.

 

Zwischen den Feiertagen ergab sich mal wieder die Zeit für ein paar Faulenzereien. Also, während ich so auf meinem Sofa sinnierte, die Gans vom 1. Weihnachtsfeiertag mit dem Hase vom 2. in meinem Magen kämpfte, und ich dem verächtenden-vernichtenden Blick meiner Freundin auswich (weil ich sie fragte ob sie mir die Füße massiere :D) ging meine Hand nach langer Zeit mal wieder zur Fernbedienung und es wurden paar Filme via DVD oder Maxdome; mal alleine, mal zu zweit und mal als Familie geschaut.

 

Im Folgenden präsentiere ich euch meine 5 Tops in Sachen Film.

 

TOP 1

Gran Torino

 

Ein wahrhaft grandioses Meisterwerk von Clint Eastwood! Ein abgehalfterter Ex-Fordler echauffiert sich über die steigende Migrationsrate in der Nachbarschaft. Doch es passieren Dinge, die ihn und seine Meinung verändern. Ein bisschen Action, eine tiefe Story und ein fulminantes Ende unter dem Deckmantel eines traumhaften Autos.

https://www.youtube.com/watch?v=fQmgKp48aRs

 

TOP 2

Das Boot

 

Ein Evergreen. Der gefühlt 38 Stunden lange Film mit zahlreichen deutschen Schauspielgrößen beschreibt die sehr wechselhafte Fahrt einer deutschen U-Boot Besatzung während des WWII. Der Film als eine Mischung aus Drama und Action lebt weniger von seiner Story, sondern eher von seinen Schauspielern. Es gibt nicht nur einen Moment, bei dem dem Zuschauer das Herz wummert und er quasi mit im U-Boot sitzt.

https://www.youtube.com/watch?v=7pzKyeIex2Y

 

TOP 3

Das Leben der Anderen

 

Vorallem für ehemalige DDR-Bewohner interessant. Der grandiose Ulrich Mühe in seiner letzten Rolle an der Seite von Ulrich Tukur und Martina Gedek in einem Drama um Verrat, Freundschaft und Intrigen. Mühe als Stasi-Mann spitzelt Oppositionelle aus und erkennt, dass er wohl das falsche Herrchen angebellt hat. Das bringt einen zum nachdenken.

https://www.youtube.com/watch?v=J3DsLPq884M

 

TOP 4

Loriots Ödipussi

 

Herrlich! Schon fast feste weihnachtliche Tradition ist der klassische gekonnte Klamauk Vicco von Bülows und seiner "muse" Evelyn Hamann. Nach diesem Film wirken auch Sätze wie "Meine Schwester heißt Polyester" oder "Haben Sie auch kurzärmelige Hausjacken mit Zopfmuster" völlig normal. Nicht zu vergessen das frische Steingrau! Ein Angriff auf die Lachmuskeln und der Beweis, dass gute Comedy garantiert nicht von einer pinken Blondine oder einem sächselnden Hänfling im Rautenpollunder kommt.

https://www.youtube.com/watch?v=2czQHoIz7vQ

 

TOP 5

Ziemlich beste Freunde

 

Ich will ehrlich sein - ich hielt den Film für eine überbewertete Frauenschnulze und musste wahrhaftig gezwungen werden, ihn anzuschauen. Doch selten war ein Zwang so überraschend schön. Die tiefgründige Story über einen schwerst behinderten Millionär und seinen anfangs recht unmotivierten Pfleger ist sehr schön in Szene gesetzt. Man freut sich, man ist traurig, man lacht. Der Film bietet eigentlich alles. Der Erfolg dieses Werkes ist mehr als gerechtfertigt. Und für uns MTler lohnt es sich schon wegen des grandios schönen und pornös lauten Maserati Quattroporte als Hauptfahrzeug.

https://www.youtube.com/watch?v=w_a3nJe13V0

 

So, das war meine TOP 5 unter den Filmen, die ich bisher sehen durfte. In den Kommentaren freue ich mich auf eine Diskussion über eure Lieblingsfilme.

 

Demnächst wird hier noch ein Artikel zur FLOP 5 folgen.

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24.12.2015 12:20    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (1)

 

Zum Jahresende und zum Weihnachtsfest möchte ich euch ein paar Gedanken, die ich so oder so ähnlich auch meiner Familie und meinen Mitarbeitern auf den Weg gegeben habe, nicht vorenthalten.

 

Das Jahr verging schnell - viel zu schnell. Habt ihr auch das Gefühl, dieses Jahr völlig vom Weihnachtsfest überrumpelt worden zu sein?

 

Wahrscheinlich gab es dieses Jahr einfach viel zu viele Themen, die uns beschäftigt haben. Der andauernde Flüchtlingsstrom nach Europa und die Verantwortungslosigkeit einiger Länder in dieser Thematik beschäftigten uns; Krieg, Gewalt und Terror sind leider im Jahr 2015 allgegenwärtiger als je zuvor, und auch solch profane Sachen wie das Versagen eines großen deutschen Autobauers, und vor allem die drastischen Konsequenzen für den "kleinen Mann"....all das sorgt für wenig Weihnachtsstimmung in dieser Zeit. Sowohl beruflich als auch privat hat der ein oder andere dieses Jahr schwere Schläge hinnehmen müssen; oder aber schwungvolle Aufstiege erfahren.

 

Wir sollten alle mal runterkommen, uns auf uns und unser Gegenüber besinnen; und feststellen, wie sinnlos wir doch oftmals handeln. Besonders hier auf MotorTalk. Leute, es ist völlig egal, ob ihr Opel oder VW fahrt; es ist auch egal, ob der angebliche Proll im BMW X5 euch gerade Lichthupe gegeben hat.

 

Viel mehr sollten wir dankbar sein, dass es uns größtenteils gut geht; dass wir Menschen haben, die uns lieben und die wir lieben; und dass das das größte Geschenk auf Erden ist. Alles andere sind Peanuts.

 

Ich blicke mit etwas Wehmut, doch auch mit Freude auf das letzte Jahr zurück. Ich bin froh, den ersten Geburtstag meines Enkels erlebt zu haben; ich bin froh, Freunde und Familie zu haben die mich bedingungslos unterstützt und ich bin sogar froh, einen vermeintlich herben Schicksalsschlag erlitten zu haben der mich in seiner Konsequenz doch in ein besseres Leben geführt hat.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. :)

Drehschappeduckels Blog verabschiedet sich in die Winterpause und wird im neuen Jahr nach dem Silvester-Koma wieder am Start sein.

 

PS: Bei Mercedes kann man sich seinen eigenen Weihnachtsmann-Schlitten, die Santa-Class, konfigurieren.

Ich habe mich für eine Santas F014 in Stille-Nacht-Schwarz, AMG-Kufen und Antrieb sowie Navi und Sicherheitspaket entschieden :D

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19.12.2015 18:23    |    Drehschappeduckel    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Fahrberichte, Karl, Opel, Probefahrt, Stadt

Gestern war es mal wieder soweit - eine neue Probefahrt mit einem, Achtung Überraschung, Opel stand an. Diesmal sogar eine reguläre PF mit Kaufabsicht: meine Firma möchte einen Kleinwagen für Kundenbesuche und Lieferungen im Stadtverkehr. Also machte ich mich auf eine ca. 50km dauernde Reise mit Karl......

Testobjekt war ein:

 

Opel Karl 1.0 Exklusiv in Argonsilber und Vollausstattung (außer Schiebedach). Das heißt konkret beim Karl: Klimaautomatik, Bluetooth Radio, 4x eFH, Sitz- und Lenkradheizung, Alus, uvm.

 

 

Das Äußere

 

Nicht gerade eine Augenweide, ehrlich gesagt. Das Design wirkt erwachsen und wenig verspielt, geradezu ernst. Man merkt definitiv, dass im Hause Opel der Adam für die optischen Freudenmomente im Leben gebaut wird. Aber das ist Geschmackssache. Ich persönlich finde den Karl nicht hübsch, aber alle anderen Kleinstwagen eigentlich auch nicht. Ist eben meine Riesenkarren-Mentalität....:D

 

Das Innere

 

Fangen wir als Erstes mal mit Karlchens Vorgänger, dem Agila an: dünne Türen, schlabberiges Plastik und eine Optik die man in keinem anderen Opel erwartet. Und im Karl: Satte Türen, Opel-Schalter und Instrumente. Ein sofortiges Opel-Gefühl überkommt einen. Von normalen Opel unterscheidet sich der Karl durch die Tankentriegelung im Fußraum und die fehlende Sperre für den Rückwärtsgang. Da kommt dann der Chevi Spark durch, auf dem der Karl basiert.

 

Ansonsten findet sich im Cockpit überwiegend fein genarbtes Hartplastik, hier und da mal etwas Chromglanz und Kunstleder. Das ganze ergibt ein stimmiges, sich selbsterklärendes Cockpit.

 

Sowohl Klima- als auch Audiobedienung sind selbsterklärend. Auch Bluetooth-Audio funktioniert schnell und zuverlässig.

 

Das Platzangebot ist beachtlich: 4 Erwachsene können locker auf den bequemen Sitzen reisen.

 

Die Fahrt

 

Jo...was soll man von einem 1.0 3-Zyl mit 55kw/75PS erwarten? Ich gin mit zugegebenermaßen niedrigen Erwartungen ran....und wurde positiv überrascht. Der Karl ist ein äußert agiler und quirliger Geselle. Durch das kurz übersetzte Getriebe hat der Motor in der Stadt mehr als ausreichend Power und gibt einem nie das Gefühl, untermotorisiert zu sein. Im Gegenteil: Ich erwischte mich mehrmals dabei, in der Stadt 65-70km/h zu fahren, weil man mit dem Karl einfach den Drang dazu verspürt. Er macht in der Stadt einfach Laune. Klar, ab 130 passiert nicht mehr viel, aber wer erwartet das von diesem Auto auch?

 

Schaltung und Kupplung gehen leicht, auch der unsynchronisierte Rückwärtsgang lässt sich ohne das übliche Krachen einlegen.

 

Der Karl ist dank seiner kompakten Bauform und des einfachen Designs sehr übersichtlich.

 

Das Geld

 

Karlchen fahren kann man ab knapp über 9000€. Dann allerdings mit Kurbelfenstern. Interesssant werden die Edition-Modelle. Für rund 11.000€ bekommt man einen ganz passabel ausgestatteten Karl. Fair, finde ich.

 

Das Fazit

 

Karli ist ein quirliger und flotter Kleinwagen mit viel Platz und einem lebendigen Motor. Wäre das etwas öde Design nicht, wäre er der ideale Stadtwagen. Ich kann ihn jedenfalls uneingeschränkt weiter empfehlen.

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Hier werkelt:

Drehschappeduckel Drehschappeduckel

Da schwillt mir der Kamm!

Renault

Das auf meinem Profilbild ist nicht mein echter Bart.

 

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