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Audi A4 8E 3.0i auf LPG

Warnung: Dieser Blog gefährdet Ihre Dummheit. Nicht für Bildzeitungsleser geeignet! Als LPG-Umbaublog angefangen liegt der Schwerpunkt nun auf Verbrennungstechnik bei Otto- und Dieselmotoren.

06.01.2015 21:28    |    GaryK    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Audi A4 allgemein, LPG im A4

2014-10-28-kompression2014-10-28-kompression

So, 200.000 km auf der Uhr und 120.000 km mit LPG sind nun durch. LPG macht keine Zicken, die Kompression ist sauber und vor allem besser, als diese beim Kauf nach 80.000 km und sieben Jahren Longlifeöl je gewesen ist. Öldurst hat die Kiste immer noch, aber immerhin weniger als zum Kaufzeitpunkt. Die Zylinder 4 und 5 mit knapp über 10 bar waren übrigens noch nie besser - auf der Bank ist dem Vorgänger der Kat im wahrsten Wortsinn abgebrannt nachdem zwei Zündspulen zugleich aufgegeben haben. Die Kompression war wohl vorher nicht so prall und das waren dann die ersten, die auch beim Zünden keinen Bock mehr hatten.

 

Auf 120.000 km werde ich aktuell recht genau 9,30€ /100km LPG und 0.84€/100km Start- und vor allem Reservebenzin bezahlt haben. Durchschnittlicher Spritpreis laut Aufzeichnungen: 1.46€ seit 2009. Mit 10.6-10.9l Super (der BC stimmt einwandfrei wenns denn Benzin wäre) ergeben somit sehr exakt 18.300€. Bezahlt habe ich 10.800€ für LPG - viel teurer Sprit an der DE-CH Landesgrenze getankt, +10 Cent/l gegenüber Bundesdurchschnitt. Zuzüglich 823€ Start und Reservesprit, der gerade in der Schweiz durchaus nennenswert geflossen ist. Anlageneinbau: 2.600€, Inspektionen und TÜV Gebühren aufgerundet 400€. Macht ein Plus von abgerundet 6.000€ brutto, die Einbaukosten vollständig abgeschrieben bleibt ein Plus von mindestens 3400€. Bin mir sicher, dass die Gasanlage beim Verkauf der Kiste mehr als Null bringt. Was in Summe übrigens etwa den Kosten des Zahnriemenwechsels plus dem neuen Fahrwerk und Ersatz defekter Querlenker entspricht. Apropos entsprechen - aktuell muss ich 7€/100km nicht ausgeben, auch ein nettes Gefühl. Also quasi alle drei Tage kann ich einmal in der Kantine "umsonst" essen.

 

Klingt gut, ist aber irgendwie ein gemischtes Gefühl. Die Sitze sind nach 200.000 km immer noch spitze, mit dem neuen Fahrwerk (Koni FSD / Eibach Kombination) liegt der besser als je zuvor auf der Straße. Das Kurvenverhalten ist vor allem auch Dank der S4 Stabis richtig klasse. Für einen 1.6t Pampersbomber geht das Ding richtig zügig ums Eck. Die teuersten Einzelposten am Audi waren der Zahnriemenwechsel @120.000 km nebst neuen Bremsen sowie einem neuen Fahrwerk mit teilweisem Ersatz der Querlenker und neuen Stabis (vom S4) bei etwa 180.000 km. Das Schaltsaugrohr hat auch was, das nächste Teil was fällig sein wird. Der Motor zieht obenrum ab 5000 nicht wirklich gut, ich hoffe mit etwa 600€ hinzukommen.

 

Kosten: Sind etwa 10€/100km für Sprit/Gas, in die Werkstattbesuche sind sicherlich 6000€ plus X geflossen, 10k€ Einkaufspreis, etwa 1500€ für Reifen, ca 700€ p.a. Steuer/Versicherung - ganz grob geschätzt 25-27 Cent/km. 2/3 ist Wertverlust nebst Instandhaltung und Unterhalt. Mit den anstehenden Querlenkern hinten werde ich die 30 Cent/km knacken und das trotz LPG und günstig-gebrauchtem Einkauf. Zahnriemen kommt auch wieder in 20.000 km auf, nochmal 1000€. Ob ich den noch machen lasse? Mal sehen, viel wert ist der Karren nimmer. Zwischen Listenpreis und meinem Einkauf bei 80.000 km haben sich etwa 25-30 k€ verflüchtigt - bzw. 31 Cent/km alleine an Wertverlust bei den Vorbesitzern. Plus Sprit/Versicherung und Inspektionen... also real sicherlich 50 Cent/km.

 

Die Verarbeitungsqualität ist im Detail teilweise unterirdisch und einer ehemals 40k€ Kiste nicht würdig - Softlack hat die Blätterpest, mittlerweile ist der dritte Antennenverstärker drin (kalte Lötstellen sind Serie), der zweite Rear Verstärker des Concert-II Radios, der Lichtschalter war gebrochen, Scheibenwischergestänge "hin", die Kontakte des Positionswahlschalters fürs Schiebedach zicken und diverse Clipse haben sich bei u.a. Tausch von Fensterhebern verabschiedet. Ich glaub es ist keine einzige Verkleidung ungeöffnet weil was dahinter rappelte oder gleich ganz kaputt war. Obendrauf hab ich seit 70.000 km ein last- und drehzahlabhängiges Klappern im Armaturenbrett, das Geräusch ist nicht zu finden.

 

Kurz gefasst: Auch die Leute in Ingolstadt kochen nur mit Wasser. Und wie man einen Motor mit 93mm Hub (83 mm Bohrung, also eher Langhuber) durch Fünfventiltechnik auf 6500 Touren abstimmen kann und diesem dann noch ein kurzes Getriebe verpasst um Sportlichkeit vorzutäuschen - das müsste mir einer der Produktstrategen erklären. Das Ding könnte einen deutlich längeren fünften Gang bzw. lang übersetzten "Cruise" Gang vertragen, die anderen passen eigentlich gut.

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07.01.2015 10:24    |    Droll84

Sehr schöner Artikel...

 

die Klagelieder über die Mängel kenne ich nur zu gut. Meine A Klasse (2006) hat jetzt 100.000km auf lpg runter und jetzt bei insgesamt 150000km scheint der kleine Mercedes in Rente zu wollen. Just in diesem Moment steht der kleine beim Autogaszentrum Paderborn und bekommt neue Zündspulen, Kerzen und Inspektion. Mir wurden eben 460€ am Telefon genannt.... Da kommt ein kurzer Würgreflex wenn man bedenkt, dass die A Klasse noch 4000€ Restwert hat ungf.

 

Das kennst du bestimmt auch...

 

Trotz Gasfan wünsche ich mir in letzter Zeit öfter als zu zuvor einen neueren sparsamen Diesel...


07.01.2015 10:40    |    GaryK

Ich wünsche mir eher eine bessere Verarbeitungsqualität. Gas ist wirklich dessen kleinstes Problem, genau wie beim Opel zuvor. Achja, Zündspulen sind bei meinem auch alle neu, hatte aber der Vorbesitzer bereits gemacht. Bei Kilometerstand 65.000 etwa, als dem durch zwei Defekte der Kat ausgeglüht ist. Die Stabzündspulen sind bei VWs dieser Baujahre eine Fehlkonstruktion, die sind mehrfach verändert und ersetzt worden.

 

Bin mir übrigens nicht sicher, ob die A-Klasse überhaupt "gasfeste" Ventilsitze hat. Ich hoffe, du hast einen elektronischen Ventilschutzdosierer verbaut. Wenn nicht kannst du dich auf eine Kopfrevision gefasst machen. Die man aber beim Motoreninstandsetzer macht und nicht bei Mercedes oder nem "ich kann alles" Autogasfuzzi.

 

Wenn du Google zu den A-Klasse Dieselmotoren befragst, ist der auch nicht gerade "unauffällig". Siehe http://ww2.autoscout24.de/.../ ... ob du nem Diesel nen neuen Kopf verpassen musst weil sich Glühkerzen- oder Injektorengewinde verabschiedet haben oder nem Gasauto neue Ventilsitze nimmt sich preislich effektiv gar nichts. Ab 150.000 km habe ich den Eindruck, dass die Kisten einfach teuer werden. Ein Arbeitskollege hatte bei einem Mondeo Diesel um 200.000 km herum rund 3000€ in die Injektoren und Hochdruckpumpe gesteckt. Autsch...


07.01.2015 11:18    |    Droll84

Ja meine Klasse hat den Dosierer. scheint noch alles gut aus zu sehen.

 

Trotz ganzheitlich gesehen guter Meinung zum W169 wird es keine A Klasse mehr :). Muss ein Kombi her.

 

All Zeit gute Fahrt


08.01.2015 11:06    |    Käfer1500

danke für den Bericht, halte uns weiter auf dem Laufenden! Ich bin auch mal auf meine Kompressionswerte nach ca. 120tkm auf Gas gespannt, nach 60tkm sahen die ja noch gut aus.


08.01.2015 16:12    |    floppyxyz

Hi,

 

hier mal ein kurzer Kommentar zum Audi meines Vaters den wir selber warten und reparieren.

Ist auch ein 8E mit 3.0 Liter Hubraum.

 

Zündspulen kann man bei dem Ding fast schon zum Ölwechsel einplanen ... aber sei's drum.

Mein Vater fährt auch seid Ewigkeiten auf LPG (er hat leider nicht so genaue Aufzeichnungen wie du oder ich auf Spritmonitor ;) ) und damit gab es nie Probleme, erst vor kurzem aber da war es nur der Druckschalter.

 

Thema Schaltsaugrohr, da hatte sich bei unserem die Drehschaltwalzein der Ansaugbrücke zerlegt. War eine heidenarbeit und gleiches Gefühl wie bei dir, ab 5600 Umdrehungen ging "nix" mehr. Haben auf den Ventilen Plastikkegel gefunden die wir nirgendwo zuordnen konnten, anscheinend ist aber nix großes / schlimmes in den Brennraum gelangt, seit der Reperatur läuft er wieder wie eine eins und zieht wie am ersten tag. Davor habe ich mir immer gedacht, hm komisch, so viel stärker als mein 136PS Astra zieht der Wagen auch nicht (war also enttäuscht). Danach kein Vergleich.

 

Wir haben in einem Zug die Schläüche von der Kurbelwellengehäuseentlüftung neu gemacht (voll mit Ölschlamm) sowie den schlauch zwischen den Zylinderköpfen, alleine die beiden Posten waren knapp über 100 euro.

 

Mach vorher gut Fotos vom Unterdrucksystem und erneuere dort bei bedarf auch die Schläuche. Habe das nur mit viel Recherche im Internet gefunden da wir unsere Fotos leider nicht nah genug gemacht hatten.

 

Aber ich denke das du dich mit motoren ganz gut auskennst (wirkt im Posting so) wenn du dennoch Fragen zu der Reperatur haben solltest kannst du mich gerne einmal anschreiben.

 

Habe noch ein paar Fotos angehangen


Bilder

08.01.2015 20:03    |    GaryK

Hm, bin Theoretiker, kein schraubender Praktiker. Analyse und Troubleshooting jederzeit, aber das Schrauben überlass ich denen, die das gelernt haben und können. Dafür halten meine Zünspulen, sind seit dem Kauf mit 82.000 km drin. Fahre aber einpolige Bosch-Kerzen mit etwas verringertem Kontaktabstand, das entlastet die Zündanlage.

 

Bei meinem fühlt der sich oben sehr zäh an, lief kaum über 210 bei einem hauch von Gegenwind und selbst bergab war kaum 230 drin. Das war mal deutlich besser, der konnte GPS 241 km/h, was Tacho 255 entsprach. Ich denk das Schaltsaugrohr werd ich bei einem kompetenten freien Schrauber in Auftrag geben. Das Unterdruck-System taugt noch, Trims sind 1a und die Schaltsaugrohr-Verstellung vorne an sich tuts einwandfrei. Fuß aufs Gas, beide Stellzylinder bewegen sich.


09.01.2015 14:58    |    floppyxyz

Ja genau, die Stellzylinder haben sich auch noch bewegt, aber die Welle an sich war abgebrochen von der Trägerplatte (so nenne ich das jetzt mal).

 

Vorne gedreht hinten nicht. Und genau wie du sagst, ab 210 geht kaum noch was (das war auch die geschwindigkeit von meinem alten Astra, deswegen war ich ja so enttäuscht).

 

Geht wohl recht häufig kaputt wenn man dem Internet glauben kann.

Was ich dir allerdings sagen muss, das du mit den 600 Euro dann wohl nicht hinkommst. Wir haben das schon etwas günstiger als üblich bekommen und haben alleine fürs Material (mit den beiden Zusätzlichen schläuchen, die unterdruckschläuche die wir erneuert haben waren meterware) mehr als 600 Euro bezahlt. Ich glaube die Drehschaltwalze war schon richtig teuer.

 

Habe dir mal ein Bild von der entsprechenden Tafel aus dem Teilesystem angehangen. Das was du dann brauchen würdest, ist unten links die nummer 58. Sind 250 Euro plus Steuern.


Bild

09.01.2015 15:06    |    GaryK

Ah, hatte die 250€ plus Steuer und 3-4h Arbeit kalkuliert. Daher der Gedanke mit etwa 600 hinzukommen. Ich glaub die Walze geht bei jedem ASN irgendwann hin, die Trefferzahl bei Google zu diesem Thema ist nicht ganz gering.


12.01.2015 11:31    |    Ralf Beckers

Hallo ihr Lieben,

 

anbei was zum Thema Spritpreise LPG und Super95 in Belgien. Da könnt ihr mal sehen, wie der gierige BRD Finanzminister bei der Steuer hinlangt; denn Belgien ist eigentlich nicht dafür bekannt, dem Bürger gegenüber steuerfreundlich zu sein.

 

Prost!


Bild

12.01.2015 13:23    |    GaryK

Die Steuer in DE beträgt bei LPG aktuell ca 9 1/2 Cent/l plus MWST, 1t kostet 180€ laut http://www.gesetze-im-internet.de/energiestg/__2.html Paragraph Absatz 2 Punkt 2. Die üblichen "60-70 Cent" sind somit überwiegend durch die Lieferanten-Kartelle verursacht und nicht durch den Finanzminister, der will für Energiesteuer nebst MWST-Anteil an dieser keine 12 Cent sehen.

 

Zum Thema Flüssiggas-Kartelle: http://www.handelsblatt.com/.../8076278.html ... als ob die auf einmal ohne Kartellabsprachen hinkommen würden, das ganze scheint angesichts des nach wie vor hohen Preisniveaus nur stillschweigend zu laufen. Mein Eindruck jedenfalls, anders kannst du die Differenz Belgien-DE nicht erklären.


14.01.2015 12:04    |    remanuel

Stolze Zahlen, bin noch nicht ganz so weit. Honda Accord 2,0 Automatik, fast 150 tkm auf LPG, dazu 27 tkm als Benziner. Außer normaler Wartung nur ein Radbremszylinder, ein Satz Bremsscheiben und eine maschinelle Reinigung, sowie eine manuelle Reinigung der Gasventile und vorsorglich ein Keilriemen bei 130 tkm. Sonst nichts. Kein Klappern, Softlack kann nicht blättern, der hat keinen. Eine Anzahl Halogenbirnchen hat er verblasen, aber mein A4 brauchte noch mehr davon. Zahlriemen fehlt auch, der hat eine (haltbare) Kette.

 

Der Motor ist nicht gasfest, wird jedenfalls so bezeichnet, Flashlube ist verbaut. Ob es wirkt, kann ich nicht sagen, die Zahlen sprechen jedenfalls nicht dagegen. Die Kostenberechnung habe ich nicht so detailliert durchgeführt, meine LPG-Anlage war eine Zugabe beim Kauf.

Das Auto jedenfalls ist von der Strecke unbeeindruckt, in der englischen Presse auch als das zuverlässigste Auto des Jahrzehnts gekürt worden. Kann ich nur zustimmen, fährt wie am ersten Tag.

 

re


16.01.2015 14:47    |    Blubba1986

Schön, dass dein ASN noch mehr oder weniger rund läuft.

Meinen vermisse ich im Bezug auf Fahren, Beschleunigung und Komfort schon ziemlich, allerdings ist das nur die mehr oder weniger 'romantische' Erinnerung an das schöne Fahrgefühl.

Wenn ich an den Softlack, die Antennenverstärker, die unzähligen Zündkerzen und -spulen, den sägenden Motor nach Umschalten auf Gas und die anderen Kleinigkeiten denke, bin ich fast wieder froh, vor zwei jahren noch 5000€ vom Händler bekommen zu haben :D

Im Nachhinein hätte ich mir (Spritkosten mit eingerechnet) genauso gut einen damals neuen A4 als Diesel kaufen können, oder einen TT ;)

Trotzdem weiterhin knitterfreie Fahrt und mit neuem Schaltsaugrohr auf die nächsten 200tkm.

 

MfG

 

Blubba


16.01.2015 17:43    |    GaryK

Tja, der Softlack ist wirklich eine Katastophe. Antennenverstärker kranken an kalten Lötstellen, das kann man mit einem Backofen oder Gaslötkolben (Heißluft-Brenner) und jede Lötstelle kurz erhitzt ganz gut selbst versuchen zu reparieren. Die Chance ist vorhanden, mehr als kaputt geht schließlich nicht. Meine Zündspulen haben bisher gehalten, die sind noch vom Vorbesitzer bei ca 70.000 auf "Audis Kosten" ersetzt worden. Zusammen mit einpoligen Bosch Pt/Ir Kerzen haben die sich gut geschlagen.

 

Wieso deiner auf LPG sägte weiss der Geier, bei meinem lässt sich im betriebswarmen Zustand kein Unterschied zwischen Gas und Benzin feststellen. Ein Diesel wäre damals im Einkauf deutlich teurer gekommen, das ohne die Fahrleistungen des V6, gleichen Spritkosten und vor allem als 2.0 TDI mit dem Risiko bei der Ölpumpe richtig ins Klo zu greifen. Vom nervigen Drehmomentverlauf ganz abgesehen. Im mittleren Bereich einen auf dicke Hose machen und dann oben abzukacken mag ich persönlich einfach nicht. Zu lange Motorrad gefahren ;)

 

Den Restwert sehe ich aktuell übrigens auch bei 4000-4500€, mehr würde es real nicht werden. Angesichts 2500€ Ausgaben des letzten Jahres alleine für Querlenker und Fahrwerk (keine 20.000 km drin) wärs blöd den nun zu verkaufen. Vor allem wenn im Frühling das Schaltsaugrohr gerichtet wird und die Kiste wieder obenrum auch zieht. Ich denke, dass mein ASN eine Winterhuddel wird - der Nachfolger steht bereits nahezu fest. Es wird ein Z4 3.0SI geben, entweder E85 als Roadster oder E86 Coupe. Tendiere zum E86er (Coupe) - und natürlich bekommt der wieder Gas. Der N52B30 ist BMWs bester Saugmotor - Reihensechser Saugrohreinspritzer mit Valvetronik und Doppel-Vanos.


16.01.2015 19:52    |    Blubba1986

Betriebswarm hat meiner ja auch nicht gesägt, es war immer nur kurz nach dem Umschalten und wenn ich dann zufällig stand. Der Anschaffungspreis wäre auch bei mir beim Diesel deutlich höher gewesen. Nur absolut gerechnet hätte sich da nicht viel getan. Bei all den kleineren und größeren Austauschgeschichten zusammen genommen mit den nicht nötigen "Optimierungen" meinerseits hätte es halt ein gebrauchter B7 als 3.0Tdi mit annehmbarem Kilometerstand oder ein neuer TT sein können.

Sei es drum... Es war ja nicht Alles schlecht.

 

Deine Wahl für den Nächsten gefällt mir übrigens ausgesprochen gut. Ich durfte bis jetzt noch keinen BMW Reihensechser fahren, aber bei Allem, was man über die hört und liest, scheint das ja fast eine Bildungslücke zu .

 

In das Preissegment kann ich leider nicht vordringen, aber habe mir gerade für den Sommer einen MX5 NB als letztes Sondermodell Memoiren III gegönnt. Es ist zwar der kleine Motor drin, aber die Karosse praktisch rostfrei und vom Leistungsgewicht schon mal viel besser als der Alltagsfirmenwagen. 110Ps auf 1.1t machen schon mal viel mehr Spaß als 95Ps auf guten 1,6t vollgepackter Astra ST mit dem Leistungswunder 1.3cdti von Fiat :-D

Da wünscht man sich schon manchmal den sägenden B6 zurück ;-)

 

Mfg

 

Blubba


19.01.2015 10:57    |    ancok

Danke für den Artikel. Beschreibt eigentlich alles was wir bisher mit unserem A4 B6 8H 2.4 Sechsender erlebt haben.

Der Wagen hat schon Ende letzten Jahres die 200tkm voll gemacht und steht jetzt bei 210tkm. Seit 90tkm fahren wir auf LPG (Prins VSI).

Abgesehen von der stümperhaften und teuren Diagnose eines defekten Emulators durch Audi keine Auffälligkeiten an der Gasanlage. Verbrauch ca. 11l LPG.

Ansonsten halt das übliche Welken des Fahrwerks und der Inneneinrichtung bei dem Alter. Vorderachse komplett neu. Dämpfer rundum getauscht.

Mittelkonsole wg. Softlack und den unsäglichen Löchern von der Handyschale. ALLE Stellmotoren der Klimaanlage gereinigt.

Die Lederstühle und Lenkrad wurden renoviert. Innen siehts fast aus wie neu.

Jetzt harren noch die Kats der Erneuerung (Vorkats ploppen schonmal mit Fehlermeldungen hoch). TÜV/AU ist neu, also habe ich noch 2 Jahre Zeit.

Wenn der Wagen nicht so schön wäre... :-)

 

Gruß

 

Andreas


21.01.2015 13:52    |    remanuel

wenn ich das so lese, bin ich noch mehr erfreut, meinen A6 nicht mehr zu haben. Mein Accord ist ja auch nicht mehr so weit von 200 tkm entfernt, aber außer einem Bremssattel, neuen Scheiben ringsum, sowie einem Keilriemen nichts gewesen. Sogar die Klimaanlage wurde bislang nicht angetastet und läuft immer noch wie neu. Eure Erfahrungen (und meine) lassen ahnen, warum die Freunde in GB den Accord zum zuverlässigsten Auto des JahrZEHNTS gekürt haben. Ich werd´ ihn weiter fahren....

 

re


21.01.2015 14:01    |    GaryK

Dein Fahrwerk ist trotzdem durchgenudelt. Die Aussage, dass der Ruf bei Audi und anderen eher "hochpreisigen" Prestigekisten diverser süddeutscher Automobilhersteller eher besser ist als die Qualität kann ich durchaus so stehen lassen. Hatte vor ein paar Jahren einen SUI Subaru gesehen, 350.000 km. Plastikwüste, zweites Fahrwerk, aber sonst nichts dran.


13.07.2015 12:39    |    Reifenfüller41693

Mein A6 1.8 auf LPG 11L / 100 KM

Total Einbaukosten der Anlage usw. € 1.800,-

LPG-preis durchschnitt etwa € 0,55 L

Schmierung Ventile pro Jahr etwa € 70,-

Jede Kaltstart etwa 0,2 L Benzin

Jährlich etwa 38.000 Km

3 Jahre Unterhalt Anlage: Filter € 22,- pro 20.000Km


13.07.2015 16:08    |    i.linch

Mein A4 2.0 auf LPG 11L / 100 KM

Einbaukosten der Anlage 2.400,-€

Benzinverbrauch pro Kaltstart kenne ich nicht (im Sommer schaltet die Anlage nach den ersten 300-400 M um, im Winter dauert bis zu 3 KM).


13.07.2015 18:24    |    GaryK

Meiner steht aktuell eher bei 13.7l LPG. Was einer leicht forcierten Fahrweise der V6 Saufziege geschuldet ist. Unter 12 geht kaum.

 

Wahrscheinlich gehen die Einsparungen nun für Reparaturen drauf. Schiebedach ist "durch", Motor fest und Sicherung durchgebrannt. Schaltsaugrohr zickt, die noch nicht getauschten Querlenker scheinen sich langsam auch zu melden. Wird teuer... und keine 30.000 km bis zum Zahnriemenwechsel.


20.12.2015 14:20    |    Trackback

Kommentiert auf: Gaskraftstoffe:

 

Audi A8 mit LPG BRC nicht eingetragen, eintragen lassen

 

[...] Cent/km, der aktuelle A4 wird je nach aufzulösendem Wartungskram (ab 160.000 kam eine Zicke nach der anderen) und erzielbarem Restwert etwa 25 Cent/km kosten.

 

[...]

 

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11.04.2016 23:25    |    Magnus-Vehiculum

Ein Jahr ist ja nun schon wieder rum, wie wärs mit nem kleinen Update Gary? :)


12.04.2016 09:26    |    GaryK

Kommt. Hab in den kommenden 8 Wochen noch eine Fahrwerksrevision vor der Nase, danach gibts nen Update.

Aber die Kurzfassung: LPG läuft wie eine 1, die Karre hat Ihre Alterszipperlein. Die Reste vom Fahrwerk machen lassen sind sicher 1000€, Zahnriemen ist in etwa 15.000 km auch fällig, wieder nen Tausender.


29.05.2016 22:17    |    DeutzDavid

Zahnriemen vom AHW Shop ist günstig

 

Wenn du Teile günstig brauchst, melde dich mal bei mir

 

 

Beim Amaturenbrett könnte WD 40 helfen, das beseitigt aber nur zeitweise die Geräusche

 

 

Meiner hat Kratzer von Innen an den Fensterscheiben, weiß nicht woher

 

Steine waren nicht dazwischen


30.05.2016 12:17    |    GaryK

Nicht die Teile sind teuer, es ist die "Scheissarbeit" dahinter. Noch 1500km auf der "Uhr" bis zur nächsten Inspektion. Zahnriemen kommt wahrscheinlich erst später. Wenn sich der Leistungsmangel nicht beheben lässt, dann hol ich mir ne andere Alltagshuddel und hau diesen entweder in die Tonne oder behalte den mit Minimalaufwand als Zugfahrzeug. Immerhin hat der eine Anhängerkupplung.


26.12.2017 23:15    |    Trackback

Kommentiert auf: Allgemeine Kaufberatung:

 

Langstrecke LPG Kombi 4000€ (2000-6000€) Typenberatung

 

[...] auf LPG mit BRC Plug & Drive Autogasanlage.

https://www.motor-talk.de/fahrzeuge/1133/audi-a4-b6-8e

 

auch die Blog-Einträge

https://www.motor-talk.de/.../...d-eigentlich-fuel-trims-t3293273.html

https://www.motor-talk.de/.../100-000-km-mit-lpg-t4785010.html

https://www.motor-talk.de/.../...fazit-nebst-kostencheck-t5166760.html [...]

 

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Deine Antwort auf "200.000 km sind "rum", 120.000 km LPG. Kurzes Fazit nebst Kostencheck"

Der Schuldige

GaryK GaryK

Senior Chaos Engineer

BMW

Mittvierziger, GebrauchtfahrzeugbiszumTüvTod Fahrer.

 

Forenpate / Moderator "Alternative Kraftstoffe, Sportwagen, Rover, BMW"

Informationen

LPG macht süchtig.

 

Ehemals:

  • Honda Civic GT 1.5i, BJ 1985. Kein Gewicht, kein Fahrwerk.
  • Ford Escort 1.6 Ghia, viel Durst um nichts.
  • Vectra B 1.8/16V Edition 100, LPG Landi Renzo IGS, gekauft bei 66.000 km,verkauft bei 220.000 km. Zuverlässiger Poltergeist.
  • Audi A4 3.0i, LPG mit BRC Plug & Drive, gekauft mit 82 tkm und sofort auf LPG umgebaut. 247 tkm und "Tod durch abgerissene Zündkerze". Bei einer Inspektion. Statt "Kopf ab und ausbohren" geht die eben nach Polen. Die Karre zickte an allen Ecken, aber NICHT wegen LPG. Es sei denn, ein kaputtes Schaltsaugrohr / Schiebedach / Querlenker kommt von dessen negativer Aura.
  • BMW Z4 Coupe E86, 3.0SI, gekauft bei 83.000 km. LPG ist drin, rennt wie Hölle

 

(ehemalige) Motorräder:

  • GSX400E
  • XJ600 (51J)
  • YZF600R - hammergeile Ergonomie, Fahrwerk / Motor suboptimal
  • GSX-R 750 mit LSL Lenkerumbau. Geiler Motor und Fahrwerk, aber leider suboptimale Ergonomie.

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