Sat Jan 02 11:42:26 CET 2016
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Trottel2011
| Stichworte:
C30, jaguar, M-2D, rusty, Volvo, wirkaufendeinauto, wkda, x300, x308, xj6, xj8
Hallo Motor-Talker!
Zu erst einmal ein frohes neues Jahr! Hoffentlich seid ihr alle besser reingekommen als ich! (Silvester mit Fieber und Gliederschmerzen nachmittags ins Bett, erst heute Morgen halbwegs ansprechbar
Momentan kommt im Fernsehen verstärkt die Werbung zu "Wir Kaufen Dein Auto" (ich kürze ab auf WKDA). Da ich bereits die Firma verwendet/genutzt habe, wollte ich mal in diesem Blogartikel meine Erfahrungswerte teilen. Vielleicht helfen diese euch im Falle eines Verkaufs weiter.
Beginnen wir mal. Wir schreiben das Jahr 2014, Dezember, kurz vor dem Jahreswechsel. Mein Volvo C30 wird älter und in mir wächst der Wunsch nach einem neuen, alten Wagen. Um genau zu sein nach einem Jaguar XJ6, den ich schon ein paar Tage beobachtet habe.
Damals tauchte bei Autoscout eine Werbung zu WKDA auf, welches ich interessiert anklickte (ja, ich nutze Adblocker aber nicht auf jeder Seite
Angekommen wurde man freundlich begrüßt und der "Prüfer" bat um eine Probefahrt. Dabei wurde mein C30 gecheckt. Kupplung, Schaltung, komische Geräusche usw. geprüft. Zum Glück passte alles (wobei ich da sehr penibel bin!). Darauf hin erfolgte die restliche Prüfung. Es wurde alles sorgfältig geprüft. Fahrzeugdaten notiert, Fotos gemacht, Macken geprüft (die Fahrertür wurde nachlackiert nachdem es mal Feinkontakt hatte) und die 19"er Felgen abgelichtet. Als kleines Bonus gab es das Serviceheftchen samt Rechnungen dazu.
Nun, die Bewertung und Preisermittlung wird dann nicht am Stützpunkt vorgenommen, sondern in der Zentral in Berlin (wenn ich das richtig verstanden hatte). Die gesamten Daten (Fotos und Co) wurden per Tablet nach Berlin gejagt und dann hieß es warten. Ca. 10 Minuten später gab es die Antwort. Bedauerlicher Weise war der Preis niedriger als auf der Homepage von WKDA ausgewiesen. Trotz Mehrausstattung und dem eigentlichen perfekten Zustand (es gäbe soweit keinen optisch und technisch perfekteren C30 auf dem Markt - sobald etwas anstand, wurde es SOFORT repariert. Bis auf eine Macke in einer Felge gab es keine Macken).
Der angebotene Preis lag irgendwo bei ca. 3.400€. Mein Wunschpreis lag jedoch bei 4.500€ (würde ich privat auch bekommen mit viel Geduld). Ich fuhr hinterher zu einem befreundeten Händler, der mir 4.000€ einfach so angeboten hätte, weil ich es bin
Bevor ich dieses Angebot ablehnen wollte, habe ich innerlich überlegt: schneller Verkauf, schnellere Beschaffung des XJ oder ggf. länger ausharren und noch mehr Geld durch ein Privatverkauf erhoffen? Der Kaufmann in mir kam durch und ich sagte am Telefon einen Verkauf zu. Zum Glück, da ich 2 Tage später den XJ kaufte
Zusammengefasst war der Ablauf gut, wobei ich mir denke, dass die "Berechnungsstelle" in Berlin mit Absicht ein 2. Angebot bereithält. Einmal um den Kunden ggf. mit einem niedrigeren Preis abzuspeisen. Lehnt der Kunde ab und ist das Fahrzeug wirklich Geld wert, kann ich mir vorstellen, dass man binnen wenigen Tagen ein besseres Angebot erhält.
Wer also sein Auto kurzfristig zu einem annehmbaren (!) Preis ohne Probleme verkaufen möche, ist bei WKDA gut aufgehoben. Ich bereue es nicht und kann meine positiven Erfahrungen nur versuchen zu teilen. |
)... 
Das zu verkaufende Stück
). Ich gab dort meine ganzen Autodetails ein (natürlich keine personenbezogene Daten) und habe den - ACHTUNG! - unverbindlichen Preis von WKDA gesehen. Dazu gab es den Hinweis, dass etwaige zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Leder, Xenonlicht und sonstige "Schönheiten" nicht berücksichtigt sind und dass ein Termin in einem Stützpunkt vor Ort sinnvoll sei.
Angebot per Seite
Nachgebessertes Angebot
Voller Hof!
Wed Jan 06 08:22:57 CET 2016 |
158PY
nein, Pico, genau das will ich eben nicht. Es wird einfach mit einem Achselzucken zur Kenntnis genommen und auch weiterhin wird nichts dagegen unternommen. Anders die Situation in Belgien: da gibt es ein zentrales Register, wo du als Interessent die tatsächliche Kilometerleistung deines Wunschautos abfragen kannst und siehe da: die Quote der gedrehten Tachos liegt unter 1%. Hierzulande liegt sie bei etwa einem Drittel (Angabe von ADAC und anderen Auto-nahen Verbänden) bis 119% (meine persönliche Wahrnehmung - speziell Oberklassefahrzeuge werde so gut wie immer getunt, es lohnt sich einfach und es passiert nichts, selbst, wenn es ans Licht kommt). Und wie das mit dem "Zustand" funktioniert, kann man sich doch jeden Sonntag am Nachmittag bei Panajiota Petridu ansehen (oder irgend einer anderen Petrolhead-Sendung aus der Reihe "billig einkaufen - hüpsch machen und teuer verkaufen").
Also entweder Auto neu kaufen oder nur noch Exemplare, wo man den Erstbesitzer kennt und entsprechend befragen kann. Und noch etwas: jede Karre mit 12 Jahren auf dem Buckel und weniger als 100tkm auf der Uhr braucht eine wirklich hieb- und stichfeste Legende, dass ich den Stand auch tatsächlich glaube. Ein komplett ausgefülltes Scheckheft ist es jedenfalls nicht, weil auch diese werden heutzutage ganz nach Bedarf eines interessierten Publikums auf dem Markt angeboten.
Wed Jan 06 08:29:10 CET 2016 |
pico24229
Kann dich schon verstehen. Mir bei einem "Reisewagen" der 15 jahre alt ist aber nur 120.000 oder so gelaufen und 4 Vorbesitzer würde ich auch eher einen bogen drum machen. Min. 15000km im jahr sind doch mindestens normal.
Wed Jan 06 08:36:29 CET 2016 |
158PY
eben pico: du sprichst ein wahres Wort gelassen aus....
Bloß scheut der geneigte Gebrauchtwagenkäufer oft genug die rechnerische Umsetzung dieses simplen Prinzips.
Wed Jan 06 08:44:50 CET 2016 |
Goify
Bei meinem jetzigen Benz hatte ich schon Verdachtsmomente, dass der Kilometerstand getürkt sein könnte, da er als 12-jähriger nur knapp 100.000 km auf der Uhr hatte, damit er im Internet nicht durch das Suchraster fällt. Es gab dazu jedoch einen einjährigen HU-Bericht mit um die 90.000 km, die es glaubwürdiger machten, jedoch kann auch kurz vor dem Verkauf (mittlerweile 5. Hand), daran gedreht worden sein. Jedenfalls musste ich bei erstaunlich geringen Kilometerständen schon Verschleißteile tauschen, die erst in mind. 50.000 km in der Regel fällig wären. Andererseits geht an dem Wagen insgesamt so gut wie nichts kaputt und so billig fuhr ich noch nie. Meine VWs kosteten insgesamt fast das Doppelte.
Mir war bei der Probefahrt bewusst, dass der Kilometerstand u. U. nicht stimmt, jedoch war der Preis für den sichtbaren Zustand ok, sodass ich trotzdem zuschlug.
Wed Jan 06 08:49:48 CET 2016 |
pico24229
Meine Autos hatten bis jetzt bei Kauf meistens um die 230.000 runter und waren ca. 17 jahre alt mit ordentlich belegen passt das dann.
Habe einmal ein solch alten 730i mit total abgegriffenen Innenraum, ohne Scheckheft und nur 168.000km gekauft

da war mir von Anfang an klar dass der gedreht ist 
Wed Jan 06 08:50:37 CET 2016 |
bimidi
Naja - es kann ja mal sein, dass einer sehr wenig fährt. (Meine Frau hat auf ihren Tacho in 13 Jahren 40.000 km geschafft.) Aber bei der 3., 4. oder 5. Hand sind 100.000 in 12 Jahren wohl eher ausgeschlossen. Es sei denn, es handelt sich um einen reinen Stadtwagen wie smart o.ä.
Wed Jan 06 08:53:41 CET 2016 |
Goify
Bei Mercedes hatte man bis Ende der 90er das Problem, dass ein gepflegter Innenraum ohne Weiteres 250.000 km wegstecken und noch immer nach Jahreswagen aussehen kann. Beim Rost war es eher umgekehrt.
Wed Jan 06 09:24:05 CET 2016 |
Trottel2011
Mein XJ8 hatte als ich ihn bekam 145tkm innerhalb von 18 Jahren abgespult. Mit Stempelheft und allen Rechnungen. Ich habe innerhalb von einem Jahr knapp 25tkm dazugeknallt. Ich werde mit Sicherheit den V8 bis zur 400tkm Marke schieben. DEr Motor und das Getriebe können das ab. Die Karosserie - naja, wie bei gleichaltrigen Benzen...
Wed Jan 06 09:24:40 CET 2016 |
nick_rs
"Das Problem"
Wed Jan 06 09:35:50 CET 2016 |
Goify
"Problem" für einen Käufer, wenn man den tatsächlichen Kilometerstand abschätzen will. Ich fahre meinen nun seit etwas über 70.000 km und es ist keine Veränderung im Innenraum zu erkennen. Es gibt aber auch weder kratzempfindliche Hartkunststoffe, noch Softlack und die Holzblenden kann man ausbauen und polieren. Danach sind sie wie neu (bis auf die Risse).
Wed Jan 06 09:52:19 CET 2016 |
Fensterheber169
Ach wenn die Person den Zustand verschleiern will geht alles. Hab da schon Dokus gesehen wo man extra Lenkräder usw. Getauscht hat. Aber ich Deutschland verhindert der Lobbyismus "Korruption" weitere Verschärfungen.
In den USA kann jeder alle Einträge online bei Carfax schauen. Da stehen Wartungen, Unfälle, sonstige inklusive Dingen wie Abschreibung, total loss, Hochwasserschäden usw. Drin. Aber sowas möchte man hier nicht.
Man könnte die Speicherbausteine im Tacho auch anders auslegen. So das man diese nur mit einer höheren Zahl überschreiben kann. Aber die paar Cent sparen die Hersteller lieber.
Wed Jan 06 10:27:38 CET 2016 |
pico24229
Das Lenkrad ist ja oft neben den Sitzen das am stärksten beanspruchte Bauteil. Bei vielen älteren AUtos lässt sich für 50€ ein guter Ersatz besorgen, selbst tauschen habe sogar ich mal in 10min gemacht (mit Airbag etc).
Wed Jan 06 10:30:43 CET 2016 |
Goify
Wird schwierig morgen beim Autohaus, da ich mein Auto aufgrund von Frost nicht per Hand waschen kann und in die Waschanlage kann ich nicht, da ich eine Teleskopantenne habe, welche sich weder einschieben, noch ausbauen lässt. Habe da bestimmt eine halbe Stunde daran herumgefurkwerkt. Wenigstens kann ich es aussaugen.
Wed Jan 06 10:40:55 CET 2016 |
pico24229
Ich habe bei meiner ehemaligen Automatischen Antenne richtig viel ballistol rangemacht dann Radio an aus usw und per Hand ein bisschen nachgeholfen, dann ging es irgendwann wieder
Wed Jan 06 10:47:49 CET 2016 |
Goify
Meine ist völlig fest. Hatte ich mal ein halbes Jahr in WD40 eingelegt und es besserte sich kein Stück.
Thu Jan 21 23:29:33 CET 2016 |
Druckluftschrauber15661
Hallo!
Heute habe ich auch meine Erfahrungen mit WKDA gemacht.
Vorweg: es war mehr aus Langeweile und Neugier. Ich besitze 3 Fahrzeuge und befinde mich in keiner finanziellen Notlage o.ä. Wenn einer davon weg geht ist das okay. Wenn nicht, auch nicht schlimm.
Also in dem Fall handelte es sich um einen bmw e39 530d Touring aus 2001, 275.000 km, guter Zustand, sehr gepflegt im Innenraum, nur geringe Mängel an der Karosse (Stoßfänger vorn hatte mal ne wildberührung), ansonsten kein Rost und technisch absolut okay.
Nur drei Dinge funktionieren nicht: Heckscheibenwischer, PDC, Standheizung.
Online Angebot: 3924€ ohne Zusatzausstattung. (Fahrzeug hat Leder, Navi, Xenon etc, eigentlich volle Hütte)
Dann war ich heute da. Kurze Probefahrt und der Bäcker sagt zu mir "also unsere Preise richten sich nur bis 160.000km, und Sonderaussattung wird ab 5 Jahre nicht mehr dazu gezählt".
Für mich war die Sache da schon gegessen, aber ich hab ihn noch machen lassen.
Naja dann kam noch sinnloses Gelaber von wegen "Ja, ein Auto über 200.000km ist eine Leiche, das kauft keiner mehr und kann nur noch in die Wüste"
Einige Zeit später kam das Angebot: 1809€.
Ich brach in Gelächter aus und fragte ihn, ob es tatsächlich Menschen gibt die sich so hart abzocken lassen. Daraufhin schrie er mich direkt an, ich solle ruhig sein und sofort den Laden verlassen, da er sonst die Polizei anruft
Offensichtlich ist dort schon des Öfteren mal jemand eskaliert.
Absolut unseriöses Unternehmen, kaum zu glauben dass das vom TÜV als vertrauenswürdig bewertet wurde...
Fri Jan 22 06:43:42 CET 2016 |
roehrich6
1809 ist nicht viel.
Dafür gibts normalerweise nur einen ausgelutschten E46 316i, bei dem sich der Fahrzeugschein mit seinen Vorbesitzern liest wie das Telefonbuch von Ankara....
Bei einem deiner Vorposter trieben sie es noch bunter: BMW E60 - Gebot 5000! ....
Sat Jan 23 10:58:24 CET 2016 |
158PY
es wird immer Leute geben, welche den geforderten Preis nicht zu zahlen bereit sind. Wer das persönlich nimmt, ist m.E. selber schuld. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man z.B. eine weitere Strecke zur Besichtigung fährt und der Käufer will dann nicht zahlen, aber dafür gibt es eine Einrichtung zwischen den Ohren namens Gehirn, welches man vorher bei Bedarf ja mal kurz einschalten kann. Was es dabei zu bedenken gilt, will ich nicht weiter ausführen, ihr seid schließlich alle schon erwachsen, gelle?
Andererseits sollte sich der geneigte Verkäufer halt auch mal fragen, ob seine Preisvorstellung den Marktpreis reflektiert, ob er selber auch so viel zahlen würde und vor allem ob er einen Preis zur Zierde des Preisschildes schreiben möchte oder einen, der die Kundschaft zum Kauf animiert - und das wird im Zweifelsfalle immer der niedrigere Preis sein.
Schon erstaunlich, wie schnell das Hirn aussetzt, wenn erst einmal die Dollarzeichen in den Augen leuchten...
Sat Jan 23 11:26:20 CET 2016 |
Multimeter43787
Es dürfte ein Unterschied sein, wenn ein privater Käufer sein ursprüngliches Angebot drücken will oder eine als unseriös bekannte Firma wie Wkda dies tut. Die versuchen es eben mit voller Absicht, mögliche Kunden zu besch...
Sat Jan 23 11:40:12 CET 2016 |
Kunipfuhl
In mehr als 3 Jahrzehnten im Autogeschäft gehörte es zum Alltag dass sehr viele Menschen ziemlich abwegige Vorstellungen über den Wert ihres Gebrauchtwagens hatten. Kam man ihren Vorstellungen nicht nach wurden viele unverschämt und der Verkäufer war der Böse, der Trottel der von Autos überhaupt nichts versteht.
So wie es WKDA praktiziert ist es allerdings nicht ganz richtig. Per Schnell-Proforma-Bewertung übers Netz werden beim Kunden falsche Vorstellungen erzeugt und hinterher gibt es Enttäuschungen. Der Kunde müßte von vornherein unmißverständlich auf die Unverbindlichkeit der Computerbewertung hingewiesen werden.
Was macht dies Firma mit den gebrauchten Autos ?
Sie kauft sie in großem Stil an und verkauft sie wieder, also in dieser Hinsicht ein ganz normaler Gebrauchtfahrzeughandel.
Das Geschäft funktioniert aber nur wenn Gewinne daraus erwirtschaftet werden. Diese Firma wird bei der Hereinnahme eines Gebrauchtfahrzeugs das Risiko so gering wie möglich halten, wie jeder andere Gebrachtwagenhändler an der Straßenecke auch. Anders funktioniert es nicht.
Der Otto-Autonormalverbraucher will es sehr oft nicht verstehen dass beim Handel, sagen wir mal eines 5000-Euro-Autos, ein Aufschlag von mindestens 1500 Euro netto notwendig ist damit aus dem Geschäft auch wirklich ein Geschäft wird.
Solchen Zeitgenossen kann man nur empfehlen sich einer der Gebrauchtwagernbörsen zu bedienen und sein "Können" selber zu versuchen. Die Ernüchterung folgt sofort.
Sat Jan 23 12:19:56 CET 2016 |
Duftbaumdeuter48119
lohmann,was wollteste denn für die 15 Jahre Möhre noch haben...mit defekten...
mehr wie 1800 ??? die BMW`s stehen im Netz locker für`n 1000 er drinnen. Wie Kunipfuhl schrieb...es ist ein Geschäft.
Das ich von WKDA für meinen C70 keine 15.000 bekam,war mir klar-immerhin 25% mehr als der volvomensch wo ich ihn mal als Jahreswagen her hatte.
Ich denke das es sehr große unterschiede gibt von den einzelnen Niederlassungen,immerhin hat hier schon einer geschrieben das er sehr erfolgreiche einen SUV in Leipzig verkauft hat. Was nach dem Verkauf mit dem Auto passiert...mir egal.
Ich weiß das mein C70 nicht mehr lebt,das Ordnungsamt war kurz vor Weihnachten da und wollte Unterlagen vom C70...da war er schon 6 Monate weg.Sie meinten nur das er im Volvohimmel ist.
Andreas
Sat Jan 23 14:57:07 CET 2016 |
Trottel2011
Eben. Was kümmert mich was mit meinem alten Auto passiert... Ich habe den nicht mehr. Verkaufvertrag aufbewahren falls Fragen irgendwann kommen... Ansonsten 'is mir egaaaal!'
Sat Jan 23 16:16:22 CET 2016 |
bimidi
Ja, die meisten Autobesitzer haben merkwürdige Vorstellungen vom Wert ihres Autos.
Wenn sie ihre eigene Möhre für den Tarif einkaufen müssten, den sie beim Verkauf erwarten, wäre das Jammern groß.
Und dass die professionellen Autokäufer ihren Job nicht aus Vergnügen, Nächstenliebe oder karitativen Gründen machen, vergessen auch die meisten.
lolmann mit seinem scheinbar fertigen 5er ist so ein Beispiel. Und dann noch von Abzocke reden - den hätte ich vermutlich auch rausgeschmissen.
Hier bei MT kann man wunderbar nachlesen, was potenzielle Käufer für welche Autos auszugeben bereit sind. Da muss der Neuwagen schon mit mindestens 20% gehandelt werden, der Vorführer mit mindestens 35 und junge Gebrauchte werden grundsätzlich schon mit 50% vom Neupreis als zu teuer empfunden. Garantie muss dann natürlich auch noch sein und wehe, wenn der 5 Jahre alte Gebrauchte nicht besser in Schuss ist als ein Neuwagen.
Ich habe mittlerweile 2 Fahrzeuge bei WKDA (Stuttgart) schätzen lassen.
Beide waren sehr nahe an dem vorher per Mail angedeuteten Preis. (Allerdings habe ich auch den Zustand realistisch angegeben.) Beide Fahrzeuge habe ich nicht dort verkauft, sondern - schnell und problemlos - privat über eine Online-Platform.
In beiden Fällen habe ich knapp 5% (einmal 2000€, beim zweiten 400€) mehr erzielen können als von WKDA angeboten. Das finde ich überraschend wenig.
Die Angebote von easyautosale waren übrigens in beiden Fällen etwas schlechter als WKDA.
Sat Jan 23 16:56:42 CET 2016 |
Druckluftschrauber15661
Wolffi65:
Nimms mir nicht übel, aber das stimmt einfach nicht. Klar gibt es e39 für nen Tausender. Das sind dann aber leider wirklich Leichen, kein Facelift, kleine Motoren, keine Ausstattung, ohne TÜV und mit erheblichen technischen Mängeln.
Will man eine ordentliche Motorisierung, gute Ausstattung und vorallem Technisch und optisch auf besten Niveau, so dass man sofort bei jeder Tüv-stelle anstandslos eine neue Plakette bekommt, liegen die Preise eben zwischen 3.500-4.500€. Und die sind realistisch.
Einem Freund haben sie 34€ geboten für seinen Golf 3 (97', 70.000km, Scheckheft, vollausstattung)
Und im übrigen kauft wkda nicht die Fahrzeuge. Die vermitteln nur an irgendwelche Händler, überwiegend Export.
Sat Jan 23 17:26:01 CET 2016 |
max.tom
Wolffi65:
Nimms mir nicht übel, aber das stimmt einfach nicht. Klar gibt es e39 für nen Tausender. Das sind dann aber leider wirklich Leichen, kein Facelift, kleine Motoren, keine Ausstattung, ohne TÜV und mit erheblichen technischen Mängeln.
Will man eine ordentliche Motorisierung, gute Ausstattung und vorallem Technisch und optisch auf besten Niveau, so dass man sofort bei jeder Tüv-stelle anstandslos eine neue Plakette bekommt, liegen die Preise eben zwischen 3.500-4.500€. Und die sind realistisch.
Einem Freund haben sie 34€ geboten für seinen Golf 3 (97', 70.000km, Scheckheft, vollausstattung)
34 €uronen ?????
Was Für ein Sauhaufen iss den des ????
Sat Jan 23 17:37:19 CET 2016 |
Spannungsprüfer51428
Kapiert ihr es nicht?
WKDA MUSS Gewinn bei der Sache machen - was glaubt ihr, wofür die so einen Golf weiterverkaufen? Max. 1200€. Klar, dass die da den EK bei knapp Null ansetzen. Völlig logisch!
Eine Bekannte hat sich einen Opel Adam gekauft und ihren 98er Ibiza in Zahlung gegeben. Bis auf eine kleine Roststelle hatte der Wagen einen sehr guten Zustand. Der Opel-VK hat ihr 80€ gegeben (lt. DAT nur 50€). Das ist Business, und wers nicht will muss eben sein Auto privat verkaufen
Sat Jan 23 17:52:14 CET 2016 |
Trottel2011
Genau so ist es! Den "ideellen" Wert kann man nie ausgezahlt bekommen wenn es in Zahlung gegeben werden soll. Oder kauft einer etwa gebrauchte Klamotten zum Neupreis oder mehr?
Sat Jan 23 17:52:19 CET 2016 |
max.tom
Sorry wenn die 34 € /oder 80 €uronen bieten für ein Tadelloses Auto braucht man es auch nicht in Zahlung geben ..
Und nur so am Rande OT on ""Die Auto's die nicht schnell genug wieder weggehen landen denn auf dem Laster zum Export oder auf dem Schrott dank der Mergelmurks_werbung wieder im Radio/TV ....OT OFF..."""
Sat Jan 23 17:57:12 CET 2016 |
Trottel2011
Ab wann ist aber ein Auto "Tadellos"? Würdest du ein Auto mit zweifelhafter Wartungshistorie kaufen, mit 300tkm auf der Uhr? Besonders wenn es schon 7 Vorbesitzer hatte? Ganz ehrlich, WKDA kauft nicht unbedingt Autos, die gerade mal 2 Tage alt sind. Und die Kisten, die da abgestellt werden, die etwas "älter" sind, sind wirklich einfach "alt". Ich sah damals einen alten W210 mit mehr Löchern als Blech. Ihm wurden 500€ angeboten... Das ist für ein W210 immer noch zu viel, wenn es mehr Löcher hat als schweizer Käse
Sat Jan 23 18:08:28 CET 2016 |
max.tom
Ich habe ja ein Auto gekauft wo über 400 000 km auf der Uhr hat
Aber was ich sagen will wenn ein Händler max.nur 80 €uronen zahlt bei einem Auto wo so gut wie nix hat ,denn braucht man es nicht abgeben denn die 80 €uronen Nachlass für einen neuen kann man sich wirklich schenken
Sat Jan 23 18:13:28 CET 2016 |
Druckluftschrauber15661
Klar, wenn die Karre wirklich kernschrott ist, dann muss man sich nicht wundern, dass es nix mehr für gibt. Der Preis sollte aber dem Zustand des Fahrzeugs angemessen sein.
Und das passt hier (zumindest meistens) einfach nicht. Nur weil ein Auto alt ist, ist es nicht gleich ein wertloser schrotthaufen.
Jeder hat seine eigene Meinung, für viele kommt es nicht in Frage ein 15 Jahre altes (oder älter) Auto zu kaufen und sind daher auch nicht bereit auch nur einen Cent dafür zu zahlen, andere wiederum haben kein Verständnis dafür, wie man 20.000€ für ein Auto ausgeben kann.
Ich würde z.B. niemals 2.000€ oder mehr für einen Golf 2 ausgeben. Trotzdem hat er mittlerweile wieder einen so hohen Wert (immer im entsprechend guten Zustand!)
Aber es geht hier ja nicht darum was man persönlich bereit wäre zu zahlen, sondern um einen realistischen Preis.
Und wenn man sich jetzt überlegt, dass Großmütterchen abends beim Suppe löffeln diesen Werbespot in ihrer 30 Jahre alten Röhre sieht und sich denkt "och, da geb ich mein Auto hin", wird diese Person gnadenlos abgezockt, weil sie keine Ahnung vom tatsächlich Wert hat. Das finde ich persönlich so schlimm dabei :-/
Allein die Aussage "Sonderausstattungen fallen ab 5 Jahre nicht mehr in die Bewertung" lässt mich zweifeln...
Sat Jan 23 18:15:10 CET 2016 |
roehrich6
Zitat:
Drehschnappdeckel
Eine Bekannte hat sich einen Opel Adam gekauft und ihren 98er Ibiza in Zahlung gegeben. Bis auf eine kleine Roststelle hatte der Wagen einen sehr guten Zustand. Der Opel-VK hat ihr 80€ gegeben (lt. DAT nur 50€). Das ist Business, und wers nicht will muss eben sein Auto privat verkaufen....
...Der Händler hat den 98er Ibiza, wenn er wirklich so gut war,
nach 2 Stunden um 800 Euro verkauft...
Sat Jan 23 18:27:08 CET 2016 |
Trottel2011
@max.tom
Als ich damals meinen C30 kaufte, gab mir mein Händler für meinen Alten Volvo mehr, als ich auf dem Gebrauchtmarkt dafür bezahlt hatte. ABER das war NUR auf dem Papier. Er gibt ca. 10% Rabatt als "Inzahlungnahme Altfahrzeug"...
Mit Zahlen arbeiten ist angesagt
Sat Jan 23 18:38:33 CET 2016 |
max.tom
? 23.01.2016 18:27 | Trottel2011
@max.tom
Als ich damals meinen C30 kaufte, gab mir mein Händler für meinen Alten Volvo mehr, als ich auf dem Gebrauchtmarkt dafür bezahlt hatte. ABER das war NUR auf dem Papier. Er gibt ca. 10% Rabatt als "Inzahlungnahme Altfahrzeug"...
Mit Zahlen arbeiten ist angesagt
Des stimmt
Und da die meiste ned rechnen können werden die halt über den Tisch gezogen
Sat Jan 23 19:30:48 CET 2016 |
bimidi
@lolmann
Ach Gottchen - das Großmütterchen, das sein Auto über WKDA verkauft, musst du mir erst mal zeigen.
Für jeden Schätzvorgang - egal ob bei dir oder bei meinen beiden - muss man natürlich bezahlen.
Oder, was glaubst du, wer zahlt die Miete für den Laden, die Gehälter der Mitarbeiter, die Technik, die Organisation, die Werbung, die Telefone etc.? Da kommen 10 Leute und nur zwei verkaufen über WKDA.
Deshalb muss man vom Verkaufswert mindestens mal 1000 oder 2000 Euro fürs Handling abziehen. Und das fällt natürlich bei Billigautos mehr ins Gewicht als bei teureren.
Und mit diesen 1000 bis 2000 wird man als WKDA immer noch nicht reich.
Knapp 300.000 km bei einem ollen BMW - wenn dein Auto so toll und fehlerlos ist, warum verkaufst du ihn dann? Fahr ihn doch weiter, dann hast du mit WKDA auch keine Probleme.
Sat Jan 23 19:46:16 CET 2016 |
Duftbaumdeuter48119
Naja,paar kleine Macken hat er ja,,,braucht man bei WKDA nicht angeben - die Heckscheibenheizung...
Wenn ich aber (auch bei 15 Jahren) im Winter fahre,sollte sie funktionieren. Ich persönlich stehe nicht auf BMW ,aber i.o. sollte alles schon sein. 15 Jahre für ca. 4000 Euro-da wäre ein Volvo doch die bessere Wahl, aber eben Geschmackssache.
Ich stehe mom. Auf C5 ,viele lachen über diese Autos,aber ganz ehrlich-die haben noch nicht mal drin gesessen oder gar gefahren-jedenfalls besser als ein 15 jähriger BMW.
Wer sein Auto gut kennt,weiß auch an wen er es verkaufen kann ,privat oder gegen einen anderen eintauschen.
Gersde BMW hat auch so seine Macken was Elektronik angeht ,Schalter und Displays - nicht grad billig.
Sat Jan 23 20:08:14 CET 2016 |
Druckluftschrauber15661
Bimidi, deine Antwort lässt mich darauf schließen, dass du meinen Post nicht wirklich gelesen hast.
Ich muss nicht verkaufen und fahre ihn bestimmt auch noch die nächsten 4-6 Jahre weiter, ich hab mir das ganze nur mal mehr oder weniger aus Neugier angetan.
Nebenbei bemerkt habe ich auch noch einen 92er Corrado und einen 15er Golf Sportsvan. Da ist nix oll.
Und ganz ehrlich... Ich mag die alten Autos einfach lieber. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
Achja, es ist mir so ziemlich sch... Egal was die von dem Geld alles bezahlen müssen. Wenn ich beim Händler ein Auto kaufen will interessiert es den auch recht wenig, wenn ich ihm erkläre, dass ich ja auch noch meine Miete etc bezahlen muss....
Wer ganz groß mit fairen Preisen wirbt, und das tun sie, sollte dem auch nachkommen.
Sun Jan 24 01:14:55 CET 2016 |
PS-Schnecke51866
Bei 80 Euro hätte ich den Verkäufer ausgelacht ihm noch einen schönen Tag gewünscht Ironisch gemeint natürlich ) und wär gegangen dass ist doch echt lachhaft
Sun Jan 24 07:57:48 CET 2016 |
roehrich6
Genau. Wie weltfremd muß man da sein, daß man nicht weiß, daß sich der Händler da schon über die 7 bis 800 Euro freut, die er meist "unter der Hand" in eigene Tasche stecken kann...
Die 80 Euro hat der Verkäufer wohl aus der eigenen Tasche bezahlt, und das Autoscoutinserat für den Ibiza mit 1000 Euro Verkaufspreis hatte er schon fertig...
So machen es die meisten angestellten Autoverkäufer, die bessern so ihr Gehalt im Monat nebenbei um das Dreifache auf....
Sun Jan 24 10:18:35 CET 2016 |
Kunipfuhl
Einige der Schreiber hier können froh sein dass Dummheit nicht weh tut, sie hätten sonst unerträgliche Schmerzen.
Roehrich6, was du da von dir gibst ist geradezu ungeheuerlich. Glaubst du dass es einen Unternehmer gibt der solche Machenschaften erstens nicht merkt und zweitens duldet ?
Und ein Händler wird nicht unter der Hand 700 oder 800 Euro in die eigene Tasche stecken. Wie soll er das der Buchhaltung erklären ?
Die Autobranche ist krank, das steht fest, es wird zu wenig Geld verdient, aber noch kranker sind die Ansichten mancher Aussenstehender die nicht begreifen können und wollen wie ein Geschäft funktioniert. Dass jeder für sich das Maximum rausholen will ist normal, aber man soll die Kirche schon im Dorf lassen.
Keiner muß sein Auto an WKDA oder jemandem anderen verkaufen wenn ihm das Preisangebot zu niedrig erscheint. Es muß aber auch respektiert werden dass eine Handelsfirma Geld verdienen muß.
Und es sind beileibe nicht alle Verkäufer unehrliche Trottel die dem Kunden das Auto billig abluchsen wollen und den Profit in die eigene Tasche stecken.
Ich war selber lang genug in der Branche um zu wissen wie der Hase läuft. Ein Kollege wurde bei einem Geschäft an der Firma vorbei erwischt, ein Gebrauchtwagenhändler der sich übergangen fühlte hat ihn bei der Geschäftsleitung verpfiffen. Er bekam eine Abmahnung, hat nichts daraus gelernt und hat es wieder gemacht. Die Konsequenz war die fristlose Kündigung, nach mehreren Jahrzehnten Betriebszugehörigkeit.