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25.03.2017 13:10    |    Trottel2011    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 1, 2, 3, 4.2l, 5.3l, Jaguar, R6, Schwestern, Serie, Unbekannte, V12, X27, XJ, XJ-C, XJS, XJ-S

Hallo Motor-Talker!

 

Die XJ-C FrontDie XJ-C FrontIch möchte versuchen eine Reihe an "Sonderartikeln" zum XJ-S bzw. XJS zu bringen. Es geht hierbei NICHT um meine Iron Lady, sondern um ihre Schwestern, sei es hübscher, schneller oder praktischer :) Schließlich ist der XJ-S eine besondere Erscheinung und wurde gerne "besonderer" gemacht ;)

 

Dieser Artikel behandelt ein Konkurrent im eigenen Hause: der Jaguar XJ-C

 

Wir schreiben das Jahr 1968. Die "Swinging Sixties" nähern sich ihrem Ende und Jaguar präsentierte den nagelneuen Jaguar XJ6. Eine neue Limousine, welches viele Modelle auf einmal ersetzen sollte. 420G, Mark X, S-Type und 240. Dieses Auto zeigte, wohin die Designsprache der nächsten 40 Jahre führen sollte. Auch heute noch sind die 4 Rundscheinwerfer und zierliche Formen typische Jaguarkennzeichen.

 

Im Laufe der folgenden Jahre, wurden mehr und mehr Modelle verkauft... XJ6, XJ12, Daimler Six und Daimler Double Six liefen vom Band. Für die USA auch noch diverse Vanden Plas Modelle (da die Handelsmarke Daimler in den USA von Mercedes besetzt wurde).

 

Schräge FrontSchräge FrontDie Serie 1 (so wird die 1. XJ Form von 1968-1973 vom Kenner genannt) wurde 1973 durch die Serie 2 ersetzt. Diese hatte "Verbesserungen" durch die Markenübernahme von British Leyland erhalten (zweifelhafte Qualitäten und "besondere" Rostvorsorge) und sollten zum Modelljahr 1974 die Jaguarkunden weiter anlocken.

 

Um noch ein anderes Klientel zu erreichen, stand 1973 auf der Londoner Automesser ein ganz besonderes Schmückstück bereit: das Concept Car des Jaguar XJ-C. C für Coupé!

 

Es basierte selbstverständlich auf der Serie 2 XJ Limousine (welches wiederum nur ein Facelift des Serie 1 war) als Short Wheel Base. Das heißt ein Radstand von 108.75" (2.762 mm). Das heißt, der XJ-C hatte den gleichen Radstand wie die Limousine, bei etwas verkürzter Außenlänge 190.75" (4,845 mm) vs. 194.75" (4,947 mm). Die Breite war identisch mit 69.75" (1,772 mm) und die Höhe sogar geringfügig mehr mit 54.125" (1,375 mm) vs. 54" (1,372 mm).

 

Motormäßig wurde ebenfalls in die gleiche Kiste gegriffen, wie es der XJ bot. Der 5.3l V12 sollte das Spitzenmodell darstellen. Die kleinste Maschine (und damit auch die 2. Maschine im Angebot) stellte der 4.2l XK R6 Benziner dar. Natürlich bestand die Wahl - damals - zwischen Automatik von BW oder einem 4-Gang Schaltgetriebe aus eigener Fertigung.

 

Es war eine ungewöhnliche Entscheidung das Coupé 1/8tel Zoll höher zu machen als die Limousine, bei fast identische Abmessungen. Die Türen wurden etwas verlängert, die B-Säule entfernt und die Türen mit rahmenlose Scheiben versehen. Die hinteren Seitenscheiben waren genauso wie die vorderen Scheiben vollversenkbar. Im Prinzip war es sogar - so könnte man sagen - eine 2-türige Limousine.

 

Aufgrund von Schwierigekeiten in der Entwicklung, und der angespannten finanziellen Situation bei British Leyland in den 70ern, konnte der XJ-C nicht, wie geplant, 1973 starten, sondern wurde auf 1975 vertagt...

 

SeitenprofilSeitenprofilSomit standen auf der IAA 1975 2 Fahrzeuge auf dem Jaguar Stand, die beide das Blitzlichtgewitter der Presse teilen mussten: der XJ-C und die Schwester, der XJ-S!

 

Beide Fahrzeuge nutzen die gleiche Plattform. Beide Fahrzeuge wurden mit dem V12 angeboten und beide Fahrzeuge bedienten so gut es nur ging die Käuferschicht der Coupés. Allerdings began es in dieser Verwandtschaft interne Streitigkeiten zu geben.

 

Für viele Kunden, war der XJ-S zu sehr eine Abkehr von Jaguars Traditionen. Es war zu flach. Viele empfanden es schon fast "vulgär" und "zu fortschrittlich". Der XJ-C sagte mehr zu. Praktisch als Limousine mit nur 2 Türen konnte man einfacher einsteigen und sogar bequemer fahren. Man schwälgte in Luxus mit viel Holz, Leder und einfach in einer damals nur in noch teureren Autos bekannten Gediegenheit. Ein Rolls Royce Corniche Coupé wäre die nächste teurere Stufe gewesen. Der XJ-S dagegen stellte sich neumodisch dar... Innen kein Stückchen Holz zu erkennen. Kunstledersitze, Plastikarmaturenbrett, lackiertes Plastik welches nach Alu ausschaut (ein Trend, welches um die Jahrtausendwende wieder aufgegriffen werden sollte).

 

HeckprofilHeckprofilZwei krasse, verschiedene Schuhe. Links, der komfortable, bekannte Schnürrschuh. Rechts der rebelische Bikerstiefel :D

 

Jaguar war sich dem bewusst und hat länger geschaut, ob nicht beide im Programm bleiben sollten. Leider waren die Verkaufszahlen der beiden Modelle, sowohl XJ-C als auch XJ-S 1972 sehr schleppend. Man setzte nicht die Zahlen ab, die man geplant hatte, weshalb es darum ging eines der beiden Fahrzeuge vom Markt zu nehmen.

 

Der XJ-C hatte relativ gute Verkaufszahlen... Bis 1978 wurden knapp 10.500 Stk. verkauft. Beim XJ-S dagegen wurde zwischen 1975 und 1982 nur 14.800 Einheiten. Rechnet man das "pauschal" auf die Jahre um, so hatte der XJ-C im Jahr ~2.625 Verkäufe. Der XJ-S kam nur auf ca. 1.850/Jahr.

 

Der 4.2l XK 6 Zylinder MotorDer 4.2l XK 6 Zylinder MotorDie Entscheidung, den XJ-C einzustellen sollte Jaguar jedoch nicht bereuen. Der XJ-S began ab 1982 mit einer neuen Entwicklung im Motorenbereich, von den Verkaufszahlen her zum meistverkauften Jaguarcoupé aller Zeiten zu werden. Bis heute kam kein Coupé aus dem Hause Jaguar auf mehr Einheiten. Dafür ist der XJ-C heute ein gesuchtes Sammlerstückchen. Ihm fielen auch schon einige XJ-S zum Opfer. Wie bereits erwähnt, nutzen beide das gleiche Fahrwerk. Motoren (V12) sind identisch. Getriebe sind bis zu einem bestimmten Grad identisch. Die Hinterachse und Vorderachse können einfach ausgetauscht werden. Im Innenraum stellte die Nähe zum XJ auch kein Problem dar. Armaturenbrett und Sitze (bis auf Kippfunktion) sind mit dem XJ identisch. Tür- und Seitenverkleidungen sind jedoch anders. Um manch XJ-C zu retten, wurden andere XJ-S geopfert.

 

Armaturenbrett vom XJ6/12Armaturenbrett vom XJ6/12Diese im Jahr 1978 getroffene Entscheidung sollte sich bis 1996 bezahlt machen. Kurzsichtig gesehen, ist die Einstellungsfrage schlecht gewesen. Weitsichtig war es jedoch ein voller Erfolg. Und heute? Der XJ-C erfreut sich immer noch eine hohe Beliebtheit unter derer, die das Modell kennen. Die knapp 10.500 Einheiten sind stark dezimiert worden, was sich aber auf die Oldtimerpreise niederschlägt.

 

Wie wäre die Geschichte ausgegangen, wenn der XJ-S eingestellt worden wäre und der XJ-C dafür im Programm geblieben wäre? Spätestens mit dem XJ40 wäre es zum Problem geworden, wobei der XJ Serie 3 bis 1992 gebaut wurde, bis man es schaffte den XJ40 - mit einem V12 - zum XJ81 auszubauen. Erst dann lief der letzte Serie 3 XJ vom Band und genau da hätte es für den XJ-C Probleme gegeben.

 

Die XJ-C Front Die XJ C Front

 

(Quelle Bilder: Classiccargarage.com)


25.03.2017 13:28    |    CustomBlack

Ein wunderschönes Modell, allerdings vermisse ich dabei schon ein wenig die Katze auf der Haube...


25.03.2017 13:35    |    Trottel2011

Der Leaper war eigentlich offiziell nie für den XJ vorgesehen. Mit dem 420G sollte der Leaper von den Hauben verschwinden. Als jedoch immer mehr und mehr Besitzer den leaper nachrüsteten, bot Jaguar es später in Passantenfreundlicher Art dann wieder an.


25.03.2017 14:11    |    CustomBlack

Der Fachbegriff "Leaper" musste ich jetzt doch erst mal doof googeln, dabei kam via Wiki eine interessante Info herraus:

Zitat:

Leaper (von englisch leap = springen) ist der Name der Kühlerfigur von Automobilen der Marke Jaguar. Sie wurde seit den 1940er Jahren vorn auf dem Kühler der Jaguar-Wagen verwendet, aufgrund der hohen Verletzungsgefahr für Fußgänger in Deutschland aber 1959 gesetzlich verboten.[1] Daraufhin entwickelte Jaguar eine neue Kühlerfigur, die automatisch wegklappt, wenn sie gegen ein Hindernis stößt. Diese ist nicht mehr serienmäßig auf den Automobilen der Marke Jaguar vorhanden, sondern kann im Zubehörhandel gekauft werden. Die Figur hat eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE).

"Verletzungsgefahr für Fußgänger"...jaja is klar:D


25.03.2017 14:14    |    Trottel2011

Siehst du, wieder was gelernt :D

 

Die Leaper, die die meisten nachrüsten, ist der Starre aus den 40ern und 50ern. In GB sogar frühe 60er... Mit einem "3-eckigen" Stufenfuß. Erst die, mit einem "Tropfenfuß" sind wieder zulässig. Die gibt es aber auch in starr...

 

Lustig sind dann immer diejenigen, die den Leaper (der nach oben bzw. vorne springt) auf einem "Sportwagen" (also XK, XJ-S, usw.) montieren. Dann fällt es optisch. Noch lustiger sind die, die dann den Drehfuß verkehrtherum montieren weil es "aerodynamischer" ist... Ja ne, Tropfen fallen mit der Spitze zu erst und der Rundung hinten :D


25.03.2017 14:40    |    CustomBlack

Ich dachte eigentlich immer das der wegklappbare Leaper ursprünglich gegen die Sammelleidenschaft manch "Fußgänger" verbaut wurde. Das jetzt das ganze auf erhöhte Sicherheitsbedürfnisse zurück zu führen ist schlägt halt sämtliche Zacken aus der Krone...läßt den verkehrten Drehfuß aber auch nicht besser da stehen :rolleyes:


25.03.2017 15:12    |    Trottel2011

Naja, man kann den Leaper schlecht abreissen. Außer man holt sich den extrem teuren Arden Leaper, der nur magnetisch hält...

 

Nervig beim Drehleaper ist, dass es sich auch mal so dreht... Es hat einen gewissen Bewegungsgrad welches gerade ausreichend ist um in eine andere Richtung als nach Vorne zu zeigen.


25.03.2017 15:20    |    Rigattoni

Für mich eines der schönsten Modelle aus der Reihe.

Der einzige Knackpunkt war, dass die Türen mächtig groß sind. Auf einem Parkplatz hat man da schon Mühe halbwegs knitterfrei aus und ins Auto zu kommen.... trotzdem mag ich die großen Türen gerne.

 

Ja, das Problem mit dem Leaper...

Die gleichen Probleme hat auch RR mit ihrer Emily.

 

...und ja, sie sind sehr begehrt und in den falschen Stadtteilen haben sie auch keine lange Halbwertzeit auf dem Auto. Die klauen ja sogar Mercedessterne.

Apropos Leaper... Es gibt ein Leaper-Bike: http://www.autoblog.com/.../#slide-380393


25.03.2017 16:00    |    motorina

Ein schickes Coupé mit den Vorzügen einer Limousine.

In der Nachbarschaft gab es mal so ein Modell.

Heutzutage ist solch ein XJ-C nur sehr selten auf Oldtimer-Veranstaltungen zu sehen; da sieht man schon eher mal ein XJ-S Coupé.

Irgendwie komme ich mit dieser Passage in deinem Artikel nicht ganz klar:
"... Der XJ-S dagegen stellte sich neumodisch dar... Innen kein Stückchen Holz zu erkennen. Kunstledersitze, ..."
Gab´s in der 1.Serie kein Holz?:confused:

 

 

 

Grüsse, motorina.


25.03.2017 16:35    |    Trottel2011

Nein, der 1. XJ-S war eine Plastiklandschaft!

 

Siehe das hier HIER


25.03.2017 16:41    |    motorina

Ach du grüne Neune! :eek: Das soll ein Jaguar sein!! :eek: :(

... hatte bisher noch nicht das Vergnügen mit dieser "südeuropäischen";) Ausstattungs-Variante à la Fiat (mit Plastik-Gerümpel im Innenraum ... ... sorry :rolleyes: ).

Wieder was dazu gelernt, danke!


25.03.2017 16:47    |    Trottel2011

Ja, das war auch der Grund, warum 1982 mit dem HE Holz Einzug hielt und dann, später, noch mehr Holz reinkam um beim Facelift mit - richtig - NOCH mehr Holz ausgestattet zu werden.

 

-> Ab 1982 Armaturenbrett + Türverkleidungen

-> Ab 1988 Armaturenbrett + Türverkleidungen + Tunneldeckel

-> Ab 1992 Armaturenbrett + Türverkleidungen + Tunneldeckel + Hintere Seitenverkleidungen

 

:D


25.03.2017 16:55    |    motorina

Eine schrittweise Verschönerung des Innenraums? :)

Gab´s da mal ein Überangebot an Holz, z.B. wegen eines Windbruchs? ;)

 

So ein Rest an Plastik stört mich aber noch bei der ´89er Version:

Das billig aussehende Klima-Bedienteil ... es sieht aus, als wenn es nachträglich eingebaut worden wäre ... der optische Eindruck passt überhaupt nicht zum restlichen Ambiente!

 

Bei Gelegenheit muss ich mal meine Unterlagen raussuchen; aber von der Serie 1 dürfte ich m.W. nichts haben ... :rolleyes:


25.03.2017 16:58    |    Trottel2011

Finde dass gerade die Mittelkonsole so wie es ausschaut eigentlich stimmig ist. Mich stört eher, dass ich kein Holz in den hinteren Seitenverkleidungen habe! :D


25.03.2017 17:05    |    motorina

Nach hinten schaue ich nicht so oft! ;)

 

 

Edit:

Habe jetzt das Foto gefunden mit den missfallenden "Plastik-Einsätzen" :rolleyes:

Ist das Display und der Radio ...:rolleyes:


Bild

25.03.2017 18:25    |    Trottel2011

Das Radio ist ja nicht mal Orischinool :D


25.03.2017 19:00    |    meehster

Das ging ja schnell ;)

 

Der XJ-C hat eine unbeschreibliche Eleganz in der Linienführung. Die fehlende B-Säule tut ihr Übriges.

Aber "mein" Jaguar ist er dennoch nicht. Das könnte wenn dann eher der XJ40 oder der X300 werden.

 

Gestolpert bin ich noch über diesen Satz:

Zitat:

Der XJ-C erfreut sich immer noch eine hohe Beliebtheit unter derer, die das Modell kennen.

Eben die das Modell kennen. Bis diese Woche wußte ich selbst noch nichts von der Existenz.


25.03.2017 19:34    |    scion

Toller Wagen... danke für den Bericht dazu.

Konnte eben nicht nur Mercedes, ein Coupé ohne C-Säule bauen.

Der XJ C war auch schon in einer Episode der Wheeler Dealers und auch bei Harry`s garage

https://www.youtube.com/watch?v=5mSbnVfr2vU

https://www.youtube.com/watch?v=7TMgIkx40tI

 

Ich finde schon das man den XJ-C zusammen mit dem Opel Diplomat Coupé und dem Mercedes SLC 450 5.0 als Europas Muscle Cars bezeichnen kann. ;)


Bilder

25.03.2017 21:11    |    meehster

Bei den Gebrauchtwagen-Profis, wie sie hier heißen, bin ich diese Woche erstmals auf ihn aufmerksam geworden. Lief am Dienstag auf DMAX und ich habe leider nur die letzten paar Minuten gesehen. Den Rest wollte ich eigentlich schon längst nachgeholt haben.


26.03.2017 01:54    |    winnerl

#Trottel

Danke, sehr schöner Bericht über ein noch schöneres Auto. Einfach traumhaft diese Linien und diese Eleganz.

 

Man könnte vielleicht das 111er Coupe von Mercedes und den BMW 3 CSI in einem Atemzug mit dem XJ C nennen wenn es um die Eleganz geht, beide sind aber etwas älter. Der Benz wurde bis 71 gebaut, der CSI bis 75.

Nachher kam nur noch das 126er Coupe, welches auch sehr elegant und für einen Mercedes fast filigran aussieht.

Bei diesen drei Autos ist die Verwandtschaft zur Limousine klar zu erkennen, man konnte die hinteren Scheiben ebenfalls ganz versenken, und die kamen ohne B-Säule aus. So sieht ein echtes Coupe aus.

#scion

Den SLC würde ich eher mit dem XJS vergleichen.

Den Diplomat Coupe sehe ich eher als einen Ami der jegliche Eleganz vermissen lässt. Ähnlich misslungen ist das Strich/8 Coupe (W114,115) von Mercedes Es reicht halt nicht wenn man zwei Türen zuschweißt und das Dach eindrückt. Beim 123er Coupe haben sie es dann schon besser hingekriegt.

Gruß

Walter


26.03.2017 11:23    |    ToledoDriver82

Ein Auto was man hier so gut wie nie sieht....auch wenn mir die Front eher nicht so zu sagt,ein schickes Coupe


26.03.2017 23:37    |    buggeliger

Jajaaaaa. Damals wurden noch schöne Autos in GB gebaut. aber es bleibt dabei: kaufense zwei damit se fahn könn´wenn der andere in der Werkstatt steht. Man kennt das, Lucas gilt als Erfinder der Dunkelheit, und wie heißt es so schön: "Die Engländer bauen gerne, aber erfolglos Autos". (prügelt nicht mich, sondern Jan Weiler :))


27.03.2017 10:11    |    winnerl

#buggeliger

 

Die schönen Autos werden auch heute noch in GB gebaut.

 

Diese deutsche Sicht auf englische Autos liegt an verschiedenen Dingen.

Die englischen Ingenieure lösen Dinge anders als wir das in Continental-Europa kennen. Das führt dazu, dass deutsche Mechaniker mit dieser Technik völlig überfordert waren, ergo die Autos machten Probleme.

 

Wenn man sich aber mit Engländern unterhält, rundum mein Haus wohnen mehrere Engländer und Schotten, dann hört man dass diese Autos durchaus zuverlässig waren.

Ich kenne auch die Probleme aus den 70- 80er Jahren.

Sicher waren auch die schwierigen und oft wechselnden Besitzverhältnisse ein Problem, Streiks und schlechte Moral der Arbeiter haben ein übriges getan. In den Jahren waren die BMWs und Benzen sicher überlegen.

Wenn ich mir aber die Probleme der Benzen in den 90er Jahren ansehe, Steuergeräte, Kabelbäume, Automatikgetriebe, Rost, etc. dann muss man feststellen, dort ist auch nicht alles Gold was glänzt.

Die Seuche zieht dann auch von Stuttgart nach Zuffensausen weiter, Porsche 996 - viergeteiltes Kurbelgehäuse - mit schief sitzenden Kurbelwellen, Totalsausfällen des KW-Lagers Getriebeseitig, daraus resultiernde Zwischenwellenbrüche und kapitaler Motorschaden. Dazu gerissene Zylinderköpfe, sich ablösende Alusil-Beschichtungen - kapitaler Motorschaden in kurzer Zeit. Es gibt kaum noch einen originalen Motor in diesen Autos.

Soll ich mit BMW weitermachen, oder gleich mit Italien oder Frankreich weitermachen?

 

Schönen Tag noch!


27.03.2017 10:17    |    Trottel2011

Absolut richtig. Zumal man als 'Deutscher' denkt, wenn man sich den Motorraum anschaut, wieso es so chaotisch ausschaut, es nur eine Aussage bedarf: Einfachheit. Alles hat nur einen Zweck. Daher werden Kabel nicht über alle Ecken verlegt weil sie viele Signale aufzunehmen haben sondern direkt vom Anschluss zum Stecker... Auch wenn das heisst, dass die Kabel dann z.B. Am Kühlwasserschlauch befestigt werden müssen ;)

 

Achso, Benz... Mein Bruder hat mit seinem W204 MoPf bei knapp 130tkm nach Scheckheftgeplegt einen Motorschaden... Motor dreht nicht mehr. Ist ein C180 (Turbo)... Ist ja auch ein Qualitätszeichen... ;)


28.03.2017 09:32    |    buggeliger

#winnerl

Jo mach ma bei BMW weiter. Ich fahre einen 218iA, Sport Edition, also Dreizylinder Benziner und bin begeistert von diesem Maschinchen. Kannstu hörn auf https://www.youtube.com/watch?v=OcsTD3rCYOk

Straßenlage: Schiene. Kurvenverhalten: gierig. Klar reißt der mit 136 PS keine Löcher in den Asphalt.

Aber das Ding macht auch so viel Spaß, gerade abseits der Autobahn, bei Landstraßentempo ist er in seinem Element, mehr PS brauchts nicht, weder die 190 des 220i noch die 230 des 225i.


28.03.2017 10:05    |    Trottel2011

Könnt ihr unter euch klären :) Hier bitte nicht... :)


27.09.2017 08:41    |    xxxjjjccc

Hallo Trottel2011!

 

Ich bin bei der Recherche zum XJS Eventer zufällig auf Deine Seite gestoßen und ganz begeistert! Respekt!

Was meinst Du denn so als Anregung zum XJ-C als Cabrio oder auch zum XJ-SC Targa?

Ich hätte vor ca. 7 Jahren einen vom Zustand her einigermaßen vernünftigen Eventer in England für knapp unter 10.000,00 kaufen können - und ich Trottel habe das nicht gemacht, wofür ich mich hiermit in aller Form entschuldige!

Liebe Grüße

Wolfgang


27.09.2017 08:47    |    PIPD black

2013 mit 49.050,- € Mindestpreis nicht erreicht.:eek:

 

http://www.ebay.de/.../230905385914?...


27.09.2017 08:52    |    Trottel2011

Ähm im Link Ist es ein Eventer von Lynx... Kein XJ-C ;)


27.09.2017 08:54    |    PIPD black

Ja hab ich gesehen.....ich (und vllt. auch andere) wollte wissen, was ein Eventer ist.:p


27.09.2017 09:04    |    Trottel2011

Ach, ich hätte den über deinen lesen sollen :D


27.09.2017 09:05    |    PIPD black

Lesen bildet.:D

Das Weiße (hier) ist die Schrift.;):cool:


27.09.2017 09:27    |    Trottel2011

Achsooooo das erklärt aber einiges! Habe versucht durch das Weise hindurch zu lesen, aber das klappte eher schlecht als Recht! ;)


27.09.2017 09:31    |    PIPD black

So nun genug OT.

 

Jetzt gib dem @xxxjjjccc mal ein paar kaufentscheidende Tips. Das war ja schließlich Anfangspunkt heute.;)


27.09.2017 10:18    |    Trottel2011

Er fragt ja nur was ich so meine :D Ich meine viel wenn der Tag lang ist :D


Deine Antwort auf "Die Unbekannten Schwestern - Teil 7, Jaguar XJ-C"

Blog Recommendation, the

Mein Blog hat am 01.04.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Man Behind The Scenes, the

Trottel2011 Trottel2011

Best of Britain

Fiat

 

Cars, the

The Crown Juwel:

Die Iron Lady

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ-S (XJ27)

Modelljahr: 1989.5

Motor: V12 (5.3l, 295 BHP)

Getriebe: Automatik (3-Gang TH400)

Farbe: Arctic Blue (JFE)

Ausstattung: Volle Hütte + Sportsitze + Sportlenkrad + Glasschiebedach

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: seit 10/2013

 

The New Daily Driver:

Lusysan

Hersteller: FCA (by Mazda)

Auto: 124 Spider (Typ 348 bzw. NF)

Motor: R4 Multiair (1.4l, 140 BHP)

Getriebe: 6 Gang Automatik (Aisin B400)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik

Ausstattung: Lusso mit alles

Modifikationen: -30 mm H&R Sportfedern, Stubby Kurzstabantenne, getönte Seitenblinker ohne Spiegeleieffekt

Im Besitz: seit 10/2018

 

A Former Daily Driver:

Toni

Hersteller: FCA (Fiat)

Auto: 500 (312) "Lounge"

Modelljahr: 2018

Motor: R4 (1.2l, 69 BHP)

Getriebe: Handschaltung (5-Gang)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik (kommt)

Ausstattung: zusätzlich zu Lounge noch 5" Touchscreen samt 6 Lautsprecher, getönte Scheiben hinten, Chrompaket, und ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 05/2018 - 10/2018

 

Another Former Daily Driver:

Rusty Jag

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ8 Executive (X308)

Modelljahr: 1997

Motor: V8 (3.2l, 237 BHP)

Getriebe: Automatik (5-Gang ZF5HP24)

Farbe: Meterorite Pearl (MDT)

Ausstattung: Vollausstattung bis auf Memorysitze, Soundanlage, Regensensor und Navigationssystem

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: 03/2015 bis 05/2018

 

Yet Another Former Daily Driver:

The Jaguar Formerly Known As "Jag"

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ6 SPORT (X300)

Modelljahr: 1995

Motor: R6 (3.2l, 211 BHP)

Getriebe: Automatik (4-Gang ZF4HP22)

Farbe: Schwarz Metallik

Ausstattung: Sportpaket + ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 01/2015 - 02/2015

Unknown Sisters, the

Auflistung der Sonderartikel zum XJ-S/XJS

 

Teil 1: Lister LeMans

Teil 2: Lynx Eventer

Teil 3: Koenig Breitbau

Teil 4: TWR XJ-S

Teil 5: PBB Monaco

Teil 6: Aston Martin DB7

Teil 7: Jaguar XJ-C

Teil 8: Daimler-S

Teil 9: Railton Claremont und Fairmile

Teil 10: Hess and Eisenhardt Convertible

TH400 Series, the

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Repeating Vistors, my (451)

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