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02.07.2021 09:46    |    Trottel2011    |    Kommentare (23)

Hallo Motor-Talker!

 

Scott Spark im Haus abgestelltScott Spark im Haus abgestelltNachdem ich mit meinem Hardtail im Gelände war, hieß es: es muss etwas Brauchbarererereres her! Und das habe ich mit dem Neuzugang schnell gefunden :)

 

Wie immer, ist der Markt leergefegt. Im vergangenen Jahr waren es die E-Bikes, die bei den Händlern quasi aus den Händen gerissen wurden. Die normalen Mountain Bikes und co standen sich die Reifen platt. Jetzt gibt es bei den E-Bikes eine Überdeckung und Mountain Bikes sind Mangelware. Man nimmt was man bekommen kann! :rolleyes:

 

Grün grün grün!Grün grün grün!Mein Budget war 1500 EUR. WAR ist hier anzumerken. In meiner Umgebung gab es keine große Auswahl und somit musste ich mit dem zufrieden sein, was es eben gab: 5 Fullys. Und diese 5 waren alle, naja, teuer oder zu klein :D Auf meine Frage "wann Nachschub käme" gab es ein "Schulterzucken" gefolgt von "wahrscheinlich erst im Herbst, wenn überhaupt noch 2021". Hmm. Online war der Markt ebenfalls leergefegt. Selbst vom Hersteller direkt gibt es nichts.

 

Somit standen zur Auswahl:

- Scott Spark 930 in L und Dunkelblau/-lila

- Scott Spark 970 in M und Giftgrün

- Scott Spark 970 in L und Giftgrün

- Scott Spark 910 in S und Grau

- irgendwas anderes

 

Hübsches Ding!Hübsches Ding!Preislich alles über mein Budget, die 930 und erst Recht der 910er waren beim dreifachen Preis. Aber der 970er war nur knapp drüber. Eine Probefahrt mit der Größe L besiegelte die Kaufabsicht. Wenige Tage später war es meiner... :D

 

Ein paar Infos zum Modell:

 

Werbetext von Scott: "Das SCOTT Spark 970 verfügt über einen super leichten Alu-Rahmen und unser TwinLoc-Federungssystem, damit du immer optimal unterwegs bist. Dieses leichtgewichtige, unzerstörbare Bike zu einem fairen Preis hat dieselbe preisgekrönte Geometrie und das unvergleichliche Fahrgefühl wie seine Carbon-Brüder."

 

RAHMEN: Spark 3 Alloy SL 6011, Custom Butted Hydroformed Tubes, Tapered Headtube / BB92, dropouts for 5x141mm, 2.6" tire compatible

GABEL: RockShox Judy Silver TK Solo Air, 15x110mm QR axle / 42mm offset / Tapered Steerer 2-Modes / Reb. Adj. / Lockout / 130mm travel

DÄMPFER: X-Fusion NUDE RLX Trunnion, SCOTT custom w. travel / geo adj., 3 modes: Lockout-Traction Control -Descend, Reb. Adj., Travel 120-85-Lockout / 165X45mm

LENKER-FERNBEDIENUNG: SCOTT TwinLoc TSP, Suspension-Seatpost Remote, below Bar / integ. Grip clamp

SCHALTWERK: SRAM NX / Eagle 12 Speed

SCHALTHEBEL: SRAM SX Eagle Trigger

KURBELSATZ: SRAM SX Eagle DUB Boost, 32T

INNENLAGER: SRAM DUB PF integrated / shell 41x92mm

KETTE: SRAM CN SX Eagle

KASSETTE: SRAM SX-PG1210 / 11-50 T

BREMSEN: Shimano MT201 Disc

BREMSSCHEIBEN: Shimano SM-RT10 CL / F&R 180 mm

LENKER: Syncros Alloy 6061, T shape Flat / 9° / 760mm, Syncros Pro lock-on grips

VORBAU: Syncros Alloy 6061, oversized 31.8mm / 1 1/8" / 6° angle

SATTELSTÜTZE: Syncros Duncan Dropper Post, 31.6mm / S size 100mm / M, L & XL 120mm

SATTEL: Syncros Belcarra Regular 2.5

STEUERSATZ: Syncros OE Press Fit / Tapered 1.5"-1 1/8", OD 50/61mm / ID 44/55mm

VORDERRADNABE: Formula CL-811 / 15x110mm

HINTERRADNABE: Formula CL-2241 / 5x141mm

SPEICHEN: Stainless Black 15G / 1.8mm

FELGEN: Syncros X-25 / 32H / 25mm

REIFEN: Maxxis Rekon / 2,4 Zoll / 60TPI

GEWICHT IN KG (CA.): 14.80

MAX. SYSTEMGEWICHT: 128 kg (das Gesamtgewicht umfasst das Bike, der Fahrer und Ausrüstung)

 

Rockshox Federgabel und Shimano BremseRockshox Federgabel und Shimano BremseX-Fusion SchwingendämpferX-Fusion SchwingendämpferSomit ist das Rad schon Mal eine gute Einstiegsversion in die Welt des Trailing und Mountainbiking Allgemein für Leute die doch noch selbst treten können (haha - es gibt wohl ein E-Bike-Manuell-Treter-Kampf - wie bei Autos mit Automatik vs. Schalter :D). Fähiger als mein E-Bike ist es alle Male. Mal schauen, wie oft ich es nachher nutze. Wahrscheinlich häufig, da ich jetzt schon überlege zu welchem Bike Park ich als nächstes fahre und die Autowahl zukünftig entsprechend erfolgen wird :D

 

Bisher ist mir aufgefallen: das Rad ist in sich gesehen deutlich steifer und stabiler im Vergleich zum Hardtail. Natürlich ist das Gewicht der größte Unterschied. Es ist gefühlt wendiger und man kann damit präziser fahren. Zwei Sachen musste ich ändern/einstellen:

 

- 1. die Einstellung vom Drop Post.

Dieses sackte immer bei Belastung ab. Nein, mein Arsch ist nicht zu fett dafür :D Die Arretierung hat nicht richtig verriegelt, wodurch immer ein Druckverlust vorhanden war.

 

- 2. Die Pedale

Die Werkspedale sind einfache Pedale mit Grip aber nicht ausreichend Grip gewesen. Zusätzlich war die Trittfläche für meine Füsse nicht breit genug... Die kleinen Noppen darauf fehlten auch - besonders weil ich keine "Klick-Pedale" wollte. Passend zum Grünton sind nun auch grüne Pedale dran von RTR bzw. Cube. Frevel von der Konkurrenz was zu verbauen :D

 

Somit bin ich schon mal auf die ersten Einsätze im Gelände gespannt. Im Garten, auf dem Dorf, und auf den Feldern ist es schon mal eine andere Hausnummer. Dadurch dass man auch die Federung komplett sperren kann, ist Traktion auf Asphalt problemlos zu schaffen. Das wird im Gelände beim Berg-Auf-Radeln genauso sein. Dafür ist es gut. Aber aktuell: für die Straße eigentlich viel zu schade aber auch viel zu unbrauchbar, da keine aktuelle Straßenausrüstung (keine Lampen, keine Schutzbleche, keine Klingel, keine Reflektoren). Aber dafür ist es auch nicht konzipiert... Wenn der erste Einsatz im Gelände war, werdet ihr hier selbstverständlich davon hören! :D

 

Scott Spark im Haus abgestellt Scott Spark im Haus abgestellt

 

PS: Ja, ich habe auf ein anderes Bildformat umgestellt. Statt breit und flach habe ich nun quadratisch probiert. Hintergrund: mehr und mehr User nutzen Motor Talk in der Mobilansicht. Unteranderem auch ich. Da bekommt man dann das Bild in einer guten Qualität in brauchbarer Auflösung und Größe dargestellt. Was meint ihr? Soll ich das weiterhin verfolgen oder doch lieber auf "Landschaftsart" ablichten?


02.07.2021 10:26    |    BravoI

Reise geht los.

Am meinen Fully habe ich bessere Komponenten montiert: Gabel, Dämpfer, Reifen, Pedale, Lenker, Grips und und und.

Erst jetzt meine Fully fährt und funktioniert so, wie mir gefällt.

 

Gruß. I.


02.07.2021 10:28    |    Trottel2011

Zitat:

@BravoI schrieb am 2. Juli 2021 um 10:26:25 Uhr:

Reise geht los.

Am meinen Fully habe ich bessere Komponenten montiert: Gabel, Dämpfer, Reifen, Pedale, Lenker, Grips und und und.

Erst jetzt meine Fully fährt und funktioniert so, wie mir gefällt.

 

Gruß. I.

Das habe ich alles beim E Bike durch. Das rollt auch perfekt jetzt. Der Scott hat bisher immer sehr gute Bewertungen bekommen. Als Einsteigerversion jedoch mit guter Basis und der Möglichkeit zügig aufzurüsten. Was ich wahrscheinlich machen werde ist die vordere Gabel mit mer Federweg versehen (beibRockshox kein Problem) und den mittleren Dämpfer gegen etwas höherwertigeres zu tauschen. Ist ja nicht so, dass die X Fusion schlecht sind...


02.07.2021 10:38    |    AgilaNJOY

Schönes Bike, gutes Preis/Leistungsverhältnis scheinbar...

14.8 kg als "leicht" zu bezeichnen kommt auch nur den Werbefuzzies in den Sinn :)

Habe selbst ein Cannondale Scalpel 3 von 2013, das wiegt 12.6 kg, war aber auch teurer (habe es gebraucht günstig gekauft) - hat aber auch keine automatische Sattelstütze und weniger Federweg. Dafür dann eine Lefty vorne...

Geniesse das Fahren (und lass das schwere Schloss zu Hause, wenn Du es nicht brauchst)!

 

Das Bildformat passt!


Bild

02.07.2021 10:41    |    knolfi

Danke für den tollen Bericht.

 

Eigentlich wollte ich deinen Blog nach dem Verkauf der Iron-Lady deabonnieren, da ich dachte, jetzt kommt nichts spannendes mehr...aber Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht. :D

 

Mir ging's/geht's ähnlich. Nachdem ich 6 Jahre mit E-Mountain-Fullis unterwegs war (erst mit einem Giant Full E 1 von 2015, dann mit einem Haibike Flyon AllMtN 10.0 von 2019), hab ich mir im Frühjahr noch ein Treck Supercliber 9.7 ins Gartenhaus gestellt. Nun, da steht es nicht nur, sondern wird auch ordentlich bewegt...aktuell mehr als das Haibike.

 

Warum? Der Trainingseffekt mit dem Haibike war nach einem Jahr nicht mehr so stark gegeben. Der sehr starke TQ-Motor (120 Nm) schiebt einen schon in der geringsten el. Unterstützung wie von Geisterhand die Berge hoch, so dass die Uphillstrecken immer steiler wurden (<16% Steigung) und mir irgendwann die Trainingsstrecken ausgingen. :D

 

Mit dem Supercaliber hat sich dies wieder relativiert. Und: da mein Nachbar ebenfalls kein E-MTB hat, fahren wir jetzt gemeinsam.

 

Das Supercaliber war ebenfalls ein "Notkauf". Beim Radhändler vor Ort gab's in meiner Größe keine Fullys mehr...alles weg. Nachschub erst im Herbst, da brauche ich keines mehr. Also das Netz durchfrostet und bei einem großen Online-Händler fündig geworden. Leider lag das Treck ebenfalls über meinen veranschlagten Budget, aber was anderes Günstigeres war nicht mehr verfügbar. Außerdem fand ich die Zwitterlösung aus Fully und Hardtail (ist ein Fully, fährt aber wie ein Hardtail) mit der Dämpferanordnung sehr interessant. Das Trek ist eigentlich ein Racefully mit den Vorteilen eines Hardtails, nur eben schneller zu fahren...was tatsächlich stimmt. Also mit der OHL gesprochen und mir grünes Licht geben lassen.... seit dem rd. 300 km mit dem Trek gefahren.

 

Das Haibike wurde zum Winter und schlecht Wetter Trainingsgerät degradiert. Wenn es im Wald aufgrund von viel Regen matschig ist, nutze ich noch lieber die Unterstützung des E-Motors. Da ist es mir Uphill mit dem Treck zu anstrengend. Außerdem haben die von Trek produzierten Bonetagger-Reifen ein zu kleines Noppenprofil und dadurch zu wenig Gripp als die Maxxis auf dem Haibike.

 

Ich hoffe, dass es am WE al trocken bleibt, dann stehen wieder 700 hm mit dem Trek an. :cool:


02.07.2021 10:48    |    Trottel2011

Zitat:

@AgilaNJOY schrieb am 2. Juli 2021 um 10:38:57 Uhr:

Schönes Bike, gutes Preis/Leistungsverhältnis scheinbar...

14.8 kg als "leicht" zu bezeichnen kommt auch nur den Werbefuzzies in den Sinn :)

Habe selbst ein Cannondale Scalpel 3 von 2013, das wiegt 12.6 kg, war aber auch teurer (habe es gebraucht günstig gekauft) - hat aber auch keine automatische Sattelstütze und weniger Federweg. Dafür dann eine Lefty vorne...

Geniesse das Fahren (und lass das schwere Schloss zu Hause, wenn Du es nicht brauchst)!

 

Das Bildformat passt!

Mein letztes Rad vor den aktuellen war ein Fitness Bike. Das wog knapp 11.2 kg. Hatte aber gar nichts dran...

 

Das Schloss wird sowas von abgelassen bzw. wenn, dann nur mitgeführt für den Fall der Fälle. Ist halt eine Bedingung für die Radversicherung ;)


02.07.2021 10:51    |    Trottel2011

Zitat:

@knolfi schrieb am 2. Juli 2021 um 10:41:57 Uhr:

Danke für den tollen Bericht.

 

Eigentlich wollte ich deinen Blog nach dem Verkauf der Iron-Lady deabonnieren, da ich dachte, jetzt kommt nichts spannendes mehr...aber Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht. :D

 

Mir ging's/geht's ähnlich. Nachdem ich 6 Jahre mit E-Mountain-Fullis unterwegs war (erst mit einem Giant Full E 1 von 2015, dann mit einem Haibike Flyon AllMtN 10.0 von 2019), hab ich mir im Frühjahr noch ein Treck Supercliber 9.7 ins Gartenhaus gestellt. Nun, da steht es nicht nur, sondern wird auch ordentlich bewegt...aktuell mehr als das Haibike.

 

Warum? Der Trainingseffekt mit dem Haibike war nach einem Jahr nicht mehr so stark gegeben. Der sehr starke TQ-Motor (120 Nm) schiebt einen schon in der geringsten el. Unterstützung wie von Geisterhand die Berge hoch, so dass die Uphillstrecken immer steiler wurden (<16% Steigung) und mir irgendwann die Trainingsstrecken ausgingen. :D

 

Mit dem Supercaliber hat sich dies wieder relativiert. Und: da mein Nachbar ebenfalls kein E-MTB hat, fahren wir jetzt gemeinsam.

 

Das Supercaliber war ebenfalls ein "Notkauf". Beim Radhändler vor Ort gab's in meiner Größe keine Fullys mehr...alles weg. Nachschub erst im Herbst, da brauche ich keines mehr. Also das Netz durchfrostet und bei einem großen Online-Händler fündig geworden. Leider lag das Treck ebenfalls über meinen veranschlagten Budget, aber was anderes Günstigeres war nicht mehr verfügbar. Außerdem fand ich die Zwitterlösung aus Fully und Hardtail (ist ein Fully, fährt aber wie ein Hardtail) mit der Dämpferanordnung sehr interessant. Das Trek ist eigentlich ein Racefully mit den Vorteilen eines Hardtails, nur eben schneller zu fahren...was tatsächlich stimmt. Also mit der OHL gesprochen und mir grünes Licht geben lassen.... seit dem rd. 300 km mit dem Trek gefahren.

 

Das Haibike wurde zum Winter und schlecht Wetter Trainingsgerät degradiert. Wenn es im Wald aufgrund von viel Regen matschig ist, nutze ich noch lieber die Unterstützung des E-Motors. Da ist es mir Uphill mit dem Treck zu anstrengend. Außerdem haben die von Trek produzierten Bonetagger-Reifen ein zu kleines Noppenprofil und dadurch zu wenig Gripp als die Maxxis auf dem Haibike.

 

Ich hoffe, dass es am WE al trocken bleibt, dann stehen wieder 700 hm mit dem Trek an. :cool:

Gut, dass du nicht entfolgt hast :D

 

Ja, so handhaben ich das auch quasi. Da ich jetzt demnächst nicht mehr so weit pendeln muss, wird mein Hardtail E Bike zur Alltagsmaschine degradiert. Der Scott dafür das Paradestück für den richtigen Spass. Ich hoffe irgendwann bald wieder ins Gelände zu starten... Das macht immer so ein Spass. Bei uns ist es halt so flach, ich könnte in Bremen los rollen und würde ohne ein Berg zu sehen bis nach Berlin kommen - quasi :D


02.07.2021 11:46    |    wolfman888

14,8kg ist vglw. schwer, bei dem Preis sind es eben die (vglw. schweren) Einstiegskomponenten + Alu. 130/120 Federweg ist für Trails ausreichend, für den Bikepark (falls du droppen willst) etwas wenig. Fährst du Tubeless? Falls nein, würde ich auf jeden Fall umstellen, spart einige hundert Gramm und ist deutlich pannensicherer (ich hatte in 2,5 Jahren Tubeless keinen einzigen Plattfuss mehr). Die Maxxis Rekon sind auch nicht so der Brüller, ansonsten baut Scott sehr gute Bikes - viel Spass und bleib sturzfrei...


02.07.2021 12:13    |    Trottel2011

Zitat:

@wolfman888 schrieb am 2. Juli 2021 um 11:46:25 Uhr:

14,8kg ist vglw. schwer, bei dem Preis sind es eben die (vglw. schweren) Einstiegskomponenten + Alu. 130/120 Federweg ist für Trails ausreichend, für den Bikepark (falls du droppen willst) etwas wenig. Fährst du Tubeless? Falls nein, würde ich auf jeden Fall umstellen, spart einige hundert Gramm und ist deutlich pannensicherer (ich hatte in 2,5 Jahren Tubeless keinen einzigen Plattfuss mehr). Die Maxxis Rekon sind auch nicht so der Brüller, ansonsten baut Scott sehr gute Bikes - viel Spass und bleib sturzfrei...

Danke. Verglichen mit dem Hardtail ist das sehr leicht :D Klar, Vollcarbon usw. hätte das Gewicht massiv nach unten berichtigen können. Aber da der Markt wirklich abgegrast war, ist da nichts zu holen gewesen. Drops wollte ich machen aber halt einzelne kleine Sprünge. Wie gesagt, Einstiegsrad in die Welt des MTB.

 

Die Felgen sind m.E. nicht Tubelessready. Die auf meinem EBike dagegen schon. Das muss ich irgendwann mal testen ob ich mit Tubeless was anfangen kann... Aktuell gefällt mir der Gedanke mal eben mit wenig Mühe ein Reifen mit einem Schlauch wieder gangbar zu bekommen.


05.07.2021 13:15    |    Kai R.

die Klingel würde ich noch nachrüsten. Auf schmalen Wegen manchmal unverzichtbar, um nicht Wanderer von hinten zu erschrecken. Wegklingeln natürlich nicht.


05.07.2021 13:18    |    Trottel2011

Zitat:

@Kai R. schrieb am 5. Juli 2021 um 13:15:43 Uhr:

die Klingel würde ich noch nachrüsten. Auf schmalen Wegen manchmal unverzichtbar, um nicht Wanderer von hinten zu erschrecken. Wegklingeln natürlich nicht.

Wenn Wanderer im Bikepark auf den Trails sind, gehören sie erschrocken! Steht ja überall 'betreten der Trails nicht gestattet'


06.07.2021 18:47    |    volvofahrer2010

Coole Farbe ;)

 

Ich habe ein Santa Cruz Hightower aber schon von 2018. Macht schon Laune aber seitdem ich seit Ende 2019 ein Gravel habe, steht das MTB leider mehr im Keller.

 

Ich kann auch nur empfehlen, dass man auf tubeless umstellt. Gibt nichts besseres. Klingel und Co am MTB? Niemals. Braucht man auch nicht. In der Regel bekommen die Leute ja mit wenn jemand kommt und wenn nicht, dann macht man eben langsam und gut ist. Ich hupe auf der Straße ja auch nicht pausenlos.


07.07.2021 08:30    |    knolfi

Zitat:

@volvofahrer2010 schrieb am 6. Juli 2021 um 18:47:14 Uhr:

Coole Farbe ;)

 

 

Ich kann auch nur empfehlen, dass man auf tubeless umstellt. Gibt nichts besseres.

Was soll denn der große Vorteil sein? Ich fahre ein E-MTB mit der klassischen Variante (Schlauch plus Mantel) und ein MTB mit Tubeless Bereifung.

 

Beim Tubeless muss ich gefühlt alle zwei Wochen die Reifen neu aufpumpen, da Luft entweicht. Bei der klassischen Bereifung vielleicht alle zwei Monate.

 

Das die Tubeless schnell Luft verlieren, ist wohl laut meinem Fahrrad-Schrauber bekannt und bauartbedingt. Ich hab nun noch 10€ in eine halbe Flasche Dichtmilch investiert und seitdem ist es etwas besser.

 

Klar wenn man mit 30 Sachen frontal über einen Bordstein ballert, hat man im Schlauch einen doppelten Durchschlag und der Schlauch ist hin...das passiert beim Tubeless nicht....aber wer fährt schon so hirnlos?


07.07.2021 08:48    |    volvofahrer2010

Zitat:

@knolfi schrieb am 7. Juli 2021 um 08:30:06 Uhr:

 

Klar wenn man mit 30 Sachen frontal über einen Bordstein ballert, hat man im Schlauch einen doppelten Durchschlag und der Schlauch ist hin...das passiert beim Tubeless nicht....aber wer fährt schon so hirnlos?

Kann aber mal vorkommen. Oder im Wald, wenn man von Wurzel zu Wurzel donnert oder über die Schlaglöcher ballert. Hatte dadurch schon viele Durchschläge und seit tubless überhaupt nicht mehr. Genau wie Dornen oder sonstige spitze Gegenstände auf Wald/Feld/Kieswegen.


07.07.2021 09:06    |    knolfi

Dieser Probleme hatte ich noch nie.


07.07.2021 13:50    |    Trottel2011

Es wird viel über Vor- und Nachteil bei Tubeless gesprochen. Vorteile sind einige da. Machteile sind auch einige da. Ist der Mantel defekt, kommt man mit einem Tubeless nicht weit. Mit einem Schlauch dagegen schon. Der Schlauch hat auch keine Probleme auf jeder Felge zu sitzen, während der Tubeless sich nicht auf jeder Felge aufziehen lässt.

 

Bisher konnte mir keiner, weder Youtubeprofi, noch Fshrradhändler noch sonst wer erklären, warum Tubeless für den Hobbyfahrer gut sein soll.


07.07.2021 18:58    |    volvofahrer2010

Einen kaputten Mantel hatte ich in all den Jahren nur einmal. Da war der längs aufgerissen aber ansonsten nur Platten. Muss ja jeder selber wissen, ich will nicht mehr drauf verzichten.


07.07.2021 20:36    |    Trottel2011

Zitat:

@volvofahrer2010 schrieb am 7. Juli 2021 um 18:58:12 Uhr:

Einen kaputten Mantel hatte ich in all den Jahren nur einmal. Da war der längs aufgerissen aber ansonsten nur Platten. Muss ja jeder selber wissen, ich will nicht mehr drauf verzichten.

Ich werde das mal testen. Am EBike sind die Felgen für Tubeless vorbereitet. Mal schauen. Wenn die Mantel durch sind, könnte ich mir sowas noch holen...


08.07.2021 11:14    |    wolfman888

Der Vorteil von Tubeless ist ganz klar die deutlich erhöhte Pannensicherheit - Durchschläge, Durchstiche von Dornen, Metallstiften etc. sind kein Thema mehr. Auch etwas größere Löcher im Mantel lassen sich reparieren (Stichwort MaXsalami) - und zudem kannst du zur Not auch einen Tubeless Reifen mit Schlauch fahren, wenn es nicht mehr anders geht...

 

Wir sind mit einer traillastigen Gruppe von Bikern regelmäßig im Schwarzwald unterwegs. Früher waren Reifenpannen an der Tagesordnung, seit alle Tubeless fahren gibt es das gar nicht mehr... Ich selbst hatte einmal einen Durchstich durch einen grossen Dorn, die Luft samt Milch zischte raus, liess sich mit der Salami problemlos abdichten und ich bin diesen Mantel dann noch um die 800km gefahren, bis er wegen des abgefahrenen Profils gewechselt wurde.

 

Ein Nachteil bei Tubeless ist allerdings eben das Wechseln des Mantels, die sitzen so fest auf der Felge (kleben vielleicht auch ein bisschen wegen der Dichtmilch), dass es echt Kraft und profunde Technik braucht, den Mantel abzuziehen...


08.07.2021 13:02    |    Trottel2011

Das habe ich auch schon gesehen, @wolfman888 , ist schon fast wie mit Autoreifen, die eben nach wenigen Wochen Montage so fest mit der Felge "verschmolzen" sind, dass ein einfaches Abziehen nur mit Reifenwerkzeug möglich ist. Vorteil dabei allerdings ist, dass man nachher nicht mit dem Schlauch "spielen" muss, damit das wieder richtig sitzt und das Ventil kann nicht zu weit oder nicht weit genug aus der Felge gezogen werden.

 

Ich werde aktuell noch nichts tauschen, aber wenn sich die Möglichkeit ergeben sollte, wenn ein Reifen so dermaßen kaputt ist, dass sich ein neuer Schlauch nicht lohnt, werde ich wohl den Weg des Schlauchlosen Reifens probieren...


16.07.2021 17:04    |    Quertraeger

Zitat:

@knolfi schrieb am 2. Juli 2021 um 10:41:57 Uhr:

Der Trainingseffekt mit dem Haibike war nach einem Jahr nicht mehr so stark gegeben. Der sehr starke TQ-Motor (120 Nm) schiebt einen schon in der geringsten el. Unterstützung wie von Geisterhand die Berge hoch, so dass die Uphillstrecken immer steiler wurden (<16% Steigung) und mir irgendwann die Trainingsstrecken ausgingen. :D

Pfftt! :eek:

Einfach den Motor ausschalten - einen besseren Trainingseffekt kann man gar nicht erzielen!

:D :p ;)


17.07.2021 16:18    |    knolfi

Zitat:

@Quertraeger schrieb am 16. Juli 2021 um 17:04:11 Uhr:

Zitat:

@knolfi schrieb am 2. Juli 2021 um 10:41:57 Uhr:

Der Trainingseffekt mit dem Haibike war nach einem Jahr nicht mehr so stark gegeben. Der sehr starke TQ-Motor (120 Nm) schiebt einen schon in der geringsten el. Unterstützung wie von Geisterhand die Berge hoch, so dass die Uphillstrecken immer steiler wurden (<16% Steigung) und mir irgendwann die Trainingsstrecken ausgingen. :D

Pfftt! :eek:

Einfach den Motor ausschalten - einen besseren Trainingseffekt kann man gar nicht erzielen!

:D :p ;)

Klar, ein 30 Kilo Bike ohne Motor eine 16%-ige Steigung hochzufahren, ist die Erfüllung. :rolleyes: Schreibst du eigentlich immer ohne zu denken?


18.07.2021 23:42    |    Quertraeger

Knolfi, es war spaßig von mir gemeint. Tut mir leid, wenn's nicht ankam.


21.07.2021 20:25    |    judyclt

Glückwunsch zum neuen Bike. Finde ich interessant, dass duch den Mofa-Trend auch Leute an den klassischen Bikesport herangeführt werden. Tolle Sache. Zum Scott: Klar sind fast 15kg reichlich viel und die Komponenten nicht Weltklasse, aber das braucht's anfangs auch gar nicht. Spaß kannst du damit auch haben und der Rahmen ist von Scott allemal eine vernünftige Basis. Im Vergleich zum Mofa immer noch eine superleichte Sportwaffe.

 

Zum Thema Reifen: Nimm einfach Latex-Schläuche. Pannensicher wie Tubeless, rollen leicht wie Tubeless, sind günstig und easy zu montieren. Einziger Nachteil: Müssen vor jedem Ausritt aufgepumpt werden. Aber da du von Bremen sicher nicht täglich in den Bikepark fährst, solltest du eh immer den Luftdruck checken.


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Alle bisher gekauften und verbauten Teile

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