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30.03.2014 18:34    |    Trottel2011    |    Kommentare (47)    |   Stichworte: Jaguar, XJS

Hallo Motor-Talker!

 

Diese Front... Erotik?Diese Front... Erotik?Katzen können normal nur Fauchen oder Miao'en. Meine Katze konnte jaulen... Aber das hat nun ein Ende.

 

Per Zufall ist mir das Jaulen der Benzinpumpe bei laufendem Motor aufgefallen. Ich habe gerade den Wagen betankt und starte, musste aber kurz wieder ins Kofferraum und stellte das normale und mir aus anderen Fahrzeugen bekannte "zurren" bzw. "jaulen". Die Pumpe war also auf dem Weg des Exitus. Daher musste nun Ersatz rein.

 

Alte Pumpe, alten FilterAlte Pumpe, alten FilterZum Glück hat der Wagen eine ganz normale Einspritzanlage ohne Hochdruckpumpen usw. - also kann man einfach eine Pumpe kaufen. Natürlich original. Doof ist, dass scheinbar irgendwann der Hersteller geändert wurde. Das Ergebnis ist, dass die Positiv-geerdete Karosserie vielmals für Verwirrung sorgt. Die Pumpe, eine Boschpumpe von 1988 (nicht 89!), hatte auch seine besten Tage hinter sich. Die Kunststofffassung war auch etwas undicht, was man am Benzingeruch natürlich merkte. Zu den Polen zurück (also nicht den Polen aus Polen sondern den Polen in der Elektrik). Die Pole sind, was die Anschlussmöglichkeiten betrifft, gegen Falschpolung gesichert... Dabei ist aber normal ein Pol größer als das Andere, damit man Masse an Masse und Plus an Plus geben kann. Beim Jaguar muss man beide vertauschen. Dank der bisherigen Geschichte mit der Positiverdung.

 

So, wie kommt man an die Pumpe und an den Filter? Einfach:

 

- Reserverad raus

- Abdeckung Batterie raus

- Batterie raus

- untere Abdeckung ab

 

Und schon sind Pumpe und Filter klar erkennbar. Bei anderen Fahrzeugen muss dazu der Tank raus oder man muss sich mittels tausend Öffnungen Zugang verschaffen.

 

Alter Lucas FilterAlter Lucas FilterNun setzen wir die Schlauchabklemmzangen an. Zum Glück sind das keine riesigen Leitungen die man hier abklemmen muss. Durch den weiter oben sitzenden Tank, muss man natürlich zusehen, wie man am besten abklemmt, da selbst die Schwerkraft ausreicht um genug Druck aufzubauen damit die Kiste startet! :D

 

Abklemmzangen platziert, Halterungen gelöst, und geschaut... Jawohl, der Filter ist noch von 1989. Klasse! Zudem noch ein Lucas Originalteil. Nicht schlimm... Der Austausch ist schnell erledigt. Schellen ab, Filter "zuklemmen" und abdamit. Den enthaltenen Sprit wieder in den Tank zurück und den neuen Filter einbauen. Festziehen und fertig. Klasse, das ging schnell und einfach.

 

Pumpe in HalterungPumpe in HalterungBei der Benzinpumpe (siehe weiter oben) ist es eigentlich genauso einfach. Hier die Halterung lösen, Pumpe abziehen und aus der Klemmhalterung lösen. Dabei aufpassen, dass man die Leitungen nicht zu sehr verdreht. Wieder Abklemmzangen ran und die neue Pumpe anschließen. Die Pole richtig setzen (grrrr) und dann erledigt. Noch habe ich den Wagen nicht gestartet, da die Batterie momentan ein Eigenleben entwickelt hat (immer noch schnalle ich nicht, wieso Jaguar nur eine 60Ah Batterie bei diesem Wagen verbaute. Es gibt keine Möglichkeit da eine größere Batterie einzusetzen... Ich hätte zumindest eine 70Ah haben wollen aber neeeeeeein... Passt nicht rein! :mad:). Also muss ich warten bis ich genug Strom getankt habe.

 

Aber prinzipiell ist der Wagen was die Spritanlage angeht soweit wieder "gerichtet". Es sollte also kein Problem sein damit wieder eine Strecke zu fahren ohne Angst zu haben, dass die Pumpe ihren Geist aufgibt :)

 

Ein schöner Rücken...Ein schöner Rücken...Zeitgleich habe ich gestern den Wagen wieder aus der Garage geholt. Der Auspuff ist ja schließlich dicht. Und das ist herrlich. Der Motor klingt wieder schön "rund". Nicht so laut wie in der Garage. Es ist so, als ob da zwar ein großer Motor drin steckt (was ja auch so der Fall ist) es aber gar nicht so zahm ist, wie die Maschine im Jaguar. Hier fehlt definitiv etwas Klang! Und den hole ich mir noch rein!

 

Jetzt stehen meine Überlegungen zum Öl an. Allerwelts-Öl in GB, und das seit ca. 1960 bis ca. 1990, ist ein 20W50 Mineralöl. Darauf ist die Kiste aus ausgelegt. Es gibt zwar Empfehlungen aus der Fangemeinde den V12 auf ein 10W40 umzustellen, aber mir persönlich ist das etwas zu "gefährlich". Wie sagt man so schön "Schuster, bleib bei deinen Leisten".

 

Nur frage ich mich: welche Marke genau? Nehme ich etwas "Urbritisches" wie "Comma"? Etwas Anderes, wie Castrol? Oder doch deutsch wie "Liqui Moly"? Da ich nicht gewillt bin für ca. 5000 km/Jahr und bei 12l Öl/Befüllung für einen Liter >10€ auszugeben, kommen "High Tech" Öle nicht in Frage... Eigentlich glaube ich dass die "urbritische" Firma Comma dafür das Beste Öl bietet...

 

-> http://www.commaoil.com/passenger-vehicles/products/view/262

 

Wahrscheinlich werde ich das nehmen, da es doch genau das darstellt, was ich mir unter ein Öl vorstelle. Es ist zwar nicht so teuer wie Castrol, Liqui Moly und andere "nahmhafte" Marken, aber ich kenne die Firma schon länger, wie auch mein Vater. Es ist so ziemlich das normalste Öl :)

 

Diese Front... Erotik? Diese Front... Erotik?

 

Mal schauen! Es wird langsam knapp! Thedinghausen rückt näher! Ich muss langsam zusehen, dass ich im Innenraum fertig werde und auch die anstehende Motorenwartung mache! :)


30.03.2014 22:08    |    salieridai

Wie ist denn der Ölverbrauch? 20W50 ist kaum besser als Honig :D

Wenns wirklich 50er Viskosität sein soll (ist die Öltemperatur wirklich so hoch?) dann Mobil1 Peak Life 5W50. Billiger geht Pennasol 5W50.

 

Dass Oldtimeröle Betrug sind muss ich nicht erklären oder?

 

Hier haste nen Link zum Pennasol: http://www.ebay.de/.../171246483381?ebayCategoryId=30892

 

Hier haste nen Link zum Mobil1 Peak Life (12 Liter): http://www.ebay.de/.../151231541261?...


30.03.2014 22:46    |    Trottel2011

Das Öl von Comma ist kein spezielles Oldtimeröl. Es ist nur deren einziges Öl mit 20w50 Spezifikation. Kostet 26€/5l. Deutlich günstiger als das von dir :) und der Motor (alter V12) hat seine Temperatuprobleme... Daher wird ein xxW50 nicht verkehrt sein.

 

Ölverbrauch kann ich nicht messen, habe den Wagen nicht lange genug dafür. Aber Ölverlust ;)


30.03.2014 23:20    |    salieridai

Ölverlust ist meist dadurch geschuldet, dass die Dichtungspflegemittel im (minderwertigen) Öl zu schnell ausgefallen sind. Alternativ einfach schlechte Dichtungen (British Leyland höhö) :D

 

Ich würde auf die Auslobung ACEA A3 achten, so alt ist der Karren nicht, dass der ein besonders additiviertes Öl verlangen würde.

 

Mit 5W50 wirst du schon gut fahren, egal welcher Hersteller, hauptsache mit Grundsubstanz an Freigaben (ACEA A3, API SH oder höher, oder Mercedes 229.1 zB.). Das Öl läuft dann auch nicht aus den Dichtungen, wie vielleicht ein Schlaukopf hier in der Zukunft anmerken wird, wenn du glück hast wird dein Ölverlust weniger durch die Dichtungspflegemittel


30.03.2014 23:23    |    motorina

Deine Titel sind immer sehr schlagkräftig - so etwas muss einem erst einmal einfallen.

... und amüsant zu lesen sind deine Artikel sowieso. Nebenbei ;)  erfährt man auch, wie man bei der Schrauberei an der Katze vorgeht.

Was mich nur immer wieder verwundert, das ist die Polung bei deinem Jaguar. Ich war der Meinung, dass die ´89er Baujahre schon die "Festlandspolung" haben - oder wurde da unterschieden zwischen Rechts- und Linkslenker?


31.03.2014 10:59    |    Gorgeous188

Meine Nähmaschine fährt 10W40 :D

 

Wäre das hier nicht auch etwas für dich? ;)

http://www.motor-talk.de/.../...raig-aussen-sean-connery-t4893683.html


31.03.2014 11:25    |    Hacki81

Wie kommst du eigentlich auf den Trichter, dass deine Batterie zu klein ist? Du fährst den Wagen ja wohl kaum im Winter-alltag mit Heckscheibenheizung, Eierwärmer + Standheizung, oder?

 

Wenn deine Batterie nach Kurzer standzeit leer ist dann ist

A) Die Batterie kaputt oder

B) Ein stiller verbraucher drin der sie Leerlutscht

 

Ich tippe aber mal auf ersteres.

 

Und falls du dir dann doch eine neue Batterie kaufst, würd ich an deiner stelle gleich mal noch abchecken wie die Ladespannung aussieht, und vor allem was davon noch im Kofferraum ankommt - langes, dünnes kabel (Lucas Electric, schauder) mit hohem verlust und vermutlich eh zu niedriger lima-spannung für moderne Batterien = schnelles ableben.

 

Ich hatte da vor kurzem eine ausführliche korrespondenz mit Moll wegen einer defekten Starterbatterie, da kristallisierte sich folgendes heraus:

 

1.) Moderne Calcium-Batterien brauchen 14.4-14.8V ladespannung um überhaupt voll geladen zu werden

2.) "Alte" fahrzeuge, vor mitt-90er-2000 machen meist weniger spannung (Meistens nichtmal 14V)

3.) Es werden praktisch nurnoch Ca-Batterien produziert

 

= Altes Fahrzeug lässt neue Batterien schneller sterben als nötig.

 

Also - Spannung checken, neuen Batterie rein, eventuell neuen Regler mit mehr spannung dazu, oder vorhandenen Regler modifizieren. ( http://home.arcor.de/robert_winter/Batterieprobleme.htm ), dann klappts auch mit der Katz'

 

Beim Öl schließ' ich mich hier mal an - irgendeinen kopfstand machen um an ein 20W50 zu kommen würd' ich nicht. Ein halbwegs modernes 5W50 tut's auch. Addinol, Pennasol, Meguin - nur um mal ein paar hersteller zu nennen die vom preis-leistungsverhältnis zu empfehlen sind.


31.03.2014 12:21    |    Trottel2011

Nun, wie ich darauf komme ist recht schnell erklärt... Die Kiste hat ein V12, allerlei elektrische Helferlein wie ABS, e-Fensterheber, e-Spiegel, e-Schiebedach, e-Lordosenstütze, zig Tausend Innenraumleuchten, usw. Selbst ein alter Fiesta MK II hatte schon eine größere Batterie und die einzigen elektrischen Elemente waren Anlasser, Zündung und Licht ;)

 

Als ich den Wagen überführt hatte, war die Batterie gut. Die ist jetzt im Popo. Gut, ist jetzt schon laut Aufkleber gute 11 Jahre alt, und ich weiss dass ich eine neue Batterie brauche, dennoch ist es erstaunlich dass die Batterie so klein ist.

 

Beim Öl nehme ich wohl das, was mkr preislich zusagt ;) :D


31.03.2014 12:25    |    Gorgeous188

Zitat:

Also - Spannung checken, neuen Batterie rein, eventuell neuen Regler mit mehr spannung dazu, oder vorhandenen Regler modifizieren. ( http://home.arcor.de/robert_winter/Batterieprobleme.htm ), dann klappts auch mit der Katz'

Vielen Dank für diese Seite. Ich habe mir mal erlaubt, die tags background, color und size zu entfernen.


31.03.2014 12:31    |    Hacki81

Zitat:

Nun, wie ich darauf komme ist recht schnell erklärt... Die Kiste hat ein V12, allerlei elektrische Helferlein wie ABS, e-Fensterheber, e-Spiegel, e-Schiebedach, e-Lordosenstütze, zig Tausend Innenraumleuchten, usw. Selbst ein alter Fiesta MK II hatte schon eine größere Batterie und die einzigen elektrischen Elemente waren Anlasser, Zündung und Licht ;)

Ja, schon.... Aber wie oft, beim fahrbetrieb, sind die ganzen elektrischen helferlein denn (simultan am besten) im Betrieb? Normalerweise ist bei so einem Oldie im Sommerbetrieb doch maximal folgendes Aktiv: Zündung, Spritpumpe. Unter umständen noch ein Motorsteuergerät, so denn vorhanden.

 

Dass ein großer Motor = große Batterie bedeutet, liegt ja eher darin begründet dass eine Batterie mit höherer Kapazität idr. dann auch gleich noch einen höheren Startstrom bringt, was nötig ist um so ein Flugzeugtriebwerk überhaupt mal durchzudrehen. Läuft der Laden, isses recht schnurzig, ob eine 30, 40, 50 oder 100Ah Batterie drin ist, da die sowieso nicht belastet werden sollte - sofern denn die Lichtmaschine ausreichend dimensioniert ist.

 

Ich mein ja nur. Klingt in denen Postings so, als würdest du die Probleme die du hast auf die größe der Batterie schieben. Das hat damit aber eher wenig zu tun.

 

Zitat:

Beim Öl nehme ich wohl das, was mkr preislich zusagt ;) :D

Wird wohl am besten sein - Öl hat was religiöses in der Schrauberszene, wenn man sich dazu sehr mit beschäftigt wird man wahnsinnig. :D


31.03.2014 18:58    |    Hellhound1979

Beid er Ölfrage gehe ich mit den meisten hier konform udn würde auch was in der Richtung 5W50 nehmen. 20W50 und 12L Öl, da wird der Kaltstart zur Quälerei und bei der Menge wird das Öl auch seine Zeit brauchen bis es warm ist!

Ich fahre in meinem 77er US Eisenschwein übrigens ein vollsythetisches 5W40.

 

An sonsten ein, wie immer, schöner Blog der etwas Kurzweil beschert hat.


31.03.2014 19:55    |    salieridai

Ist ja auch nicht so teuer das 5W50, 19 Euro/5 Liter


31.03.2014 21:12    |    Trottel2011

Von der gleichen Firma kostet 20W50 nur 16.99€ :D. Zeitgleich gibt es da auch gutes ATF... Also wird das wohl auch getauscht bzw. gespült :)


31.03.2014 21:46    |    salieridai

Gib dem Wagen das synthetische 5W50, er wird es dir danken :D

Du hattest 2x Jaguar XJS da werden die 10 Euro Mehrkosten zum 20W50 dich nicht umbringen


02.04.2014 08:55    |    Trottel2011

Habe mir gestern Abend die WHBs dazu befragt... Laut WHB wird vom 5w50 abgeraten. Ein 10w40 ist für die erwarteten Sommertemperaturen - laut WHB - nicht geeignet. Bis ca. 20° ist es okay, darüber hinaus (was bei einem Sommerauto ja durchaus normal sein wird) solle man Richtung 20w50 oder 20w60 gehen... So die Empfehlung des WHB bzw. des Herstellers.

 

Da ich im Schadensfall die Maschine bezahlen und reparieren muss, bin ich jetzt noch verwirrter und - doof gesagt - ängstlicher was die Sache da angeht...


02.04.2014 08:56    |    Trottel2011

PS: soll ich mir Gedanken machen, dass mein Blog gerade am 1. April die Auszeichnung "Lesenswerter Blog" erhalten hat :confused: :D


02.04.2014 09:51    |    Hacki81

WHB? Werkstatthandbuch? Das original 50 jahre alte Werkstatthandbuch, das sich auf zeitaktuelle Öle bezieht?

 

Naja, dann müsste ich in meine Audis auch ein mineralisches 15W-40 kippen. Seit ein synthetisches 5w40 drin ist, werden die motoren von innen auf wundersame weise immer sauberer, und explodiert ist mir noch keiner - auch nicht bei Tempo 220 auf der Autobahn unter Dauervollgas. Ob das jetzt unbedingt übertragbar ist, weiss ich nicht, aber beide Motoren sind mitte/ende der 70er konstruiert worden.

 

Ich denke einen riesen unterschied wird das nicht machen, ausser dass du mit einem neueren Öl, das mehr als nur irgendeine lumpige 50 jahre alte API-spezifikation erfüllt, auch die Ölwechselintervalle deutlich verlängern kannst ohne dass der Motor innen gleich versifft wie die sau.

 

Aber wie ich schon gesagt habe - mach was DU für richtig hälst, sonst wirste wahnsinnig. Wenn du

meinst, dass 20w50 der richtige weg ist, dann is ja gut. Solange du nicht liquiy moly classic für 50€ kaufst und alle 5000km wechselst... ;)


02.04.2014 10:15    |    HerrLehmann

Morgen,

 

ich will mich jetzt nicht an der Öldiskussion beteiligen, weil wenn man (ich) keine Ahnung hat...

 

Aber Deine Miezekatze ist sehr schön. Da möchte man glatt mal über den Rücken streicheln.:)


02.04.2014 10:19    |    salieridai

Frage mich, warum ein deutlich stabileres und hochwertigeres 5W50 nicht geeignet ist, ein billiges mineralisches 20W50 hingegen schon, obwohl beide die gleiche Heißviskosität haben.

 

Das mit 10W40 ist nachvollziehbar, das wird bei sehr hohen Motortemperaturen einfach zu dünn, ist ja auch nur 40er Öl. Aber solange da eine 50 hinter dem W steht sollten alle Anforderungen des Herstellers erfüllt sein.


02.04.2014 10:35    |    Hacki81

Zitat:

Das mit 10W40 ist nachvollziehbar, das wird bei sehr hohen Motortemperaturen einfach zu dünn, ist ja auch nur 40er Öl. Aber solange da eine 50 hinter dem W steht sollten alle Anforderungen des Herstellers erfüllt sein.

Vor allem scheint keiner zu wissen dass mineralische öle unter umständen eine steiler abfallende viskosität haben als synthetische. Die viskositätsklasse an der 2. stelle gilt für 100°C. Was das Öl aber macht wenn's mal 150°C oder mehr erfährt, kann man daraus nicht ablesen - So 15W/20W-Öle werden da mitunter dünner als ihre modernen stark additivierten 0W und 5W pendants!

 

Aber die viskosität ist ja lange nicht alles, vergleich mal die normen: http://sas-origin.onstreammedia.com/.../index.html

 

Das Comma 20W50 das du haben willst erfüllt nur die norm API SE - die ist aus den 70ern, und schon garnicht mehr in dem diagram drin. Die älteste nachfolge-spezifikation die du zum vergleichen nehmen kannst, ist die API SL. Und darüber legst du dann mal eine spezifikation eines modernen 5W-50, z.b. die Daimler MB 229.3 oder Porsche A40 ... Das alte API-zeug kann im prinzip nix, ausser irgendwie etwas mehr schmieren als ein besseres olivenöl. Verschleißschutz, dreckbindung - fehlanzeige. Deshalb musst es auch alle 3000mi wechseln..


02.04.2014 10:38    |    Gorgeous188

Zitat:

ausser irgendwie etwas mehr schmieren als ein besseres olivenöl

Ein Extra Vergine nehme ich an ;)


02.04.2014 10:42    |    salieridai

Genau so ist es!

Addinol Super Racing oder Fuchs Titan Super Syn 5W50 ist auch mal einen Blick wert.

Wie schon gesagt, alles mit ACEA A3 kann gar nicht soo schlecht sein


02.04.2014 10:42    |    Trottel2011

Das Comma - Zeugs War nur ein Beispiel... Und nein, ich habe nicht gewusst dass Mineralöl eine andere ggf. steiler abfallende Kurve hat bzgl. der Viskosität.

 

Ich habe keine Ahnung warum das laut Hersteller ungeeigneter sein sollte. 5w50 oder besser... Das hat mich noch mehr verunsichert... Gut, die Anleitungen sind Stand 1993, weil danach nur noch am Facelifted gedoktort werden sollte. Aber ich denke mal das ein 5w50 ggf. 93 noch nicht im Laden war oder doch?


02.04.2014 10:45    |    salieridai

Wird denn davon abgeraten oder wird es einfach nur nicht erwähnt?

Du musst dir mit Mineralöl vorstellen, dass es nur relativ simples Öl ist, welches seine Endviskosität (40 oder 50) durch VI-Verbesserer erhält. Aufgrund des minderwertigen Grundöls braucht man dafür eine ganze Menge. Problem ist nur dass der Motor diese (preiswerten) VI-Verbesserer auch relativ schnell wieder zerschert hat. Das Öl wird dadurch dünner und verliert an Leistungsfähigkeit.


02.04.2014 10:51    |    Hacki81

Zitat:

Das Comma - Zeugs War nur ein Beispiel...

Auch liqui moly 20w50 super-teuer ist da nicht viel besser. Im gegenteil, das erfüllt nichtmal die SE sondern nur noch ältere normen. Ich hab ja den eindruck dass die ölhersteller da ihre öl-abfälle etwas eindicken, in tolle hochglanzflaschen abfüllen, "oldtimer hyperspezialöl" draufschreiben, und dann an gutgläubige kunden verhökern.

 

Moderne Öle sind in allen belangen besser. Der unterschied zwischen einem Oldtimermotor und einem Modernen Motor ist ein ganz anderer: Der Oldtimermotor läuft auch mit der schlechten technisch veralteten brühe, weil er auf schlechte, technisch veraltete brühe hin konstruiert wurde. Kippste so ein Öl in einen 240ps 1.4 TSI fährt der wahrscheinlich genau von der garageneinfahrt bis zur nächsten kreuzung, bevor der sich die pleuellager durch den zylinderkopf gehen lässt.

Das ist aber noch lange kein Grund seinem Oldimotor weiterhin schlechte, technisch veraltete brühe anzutun, nur weil man das früher eben so hatte. Du fährst ja auch keine holzreifen auf'm stand von 1960.

 

Übrigens, ich habe deinen Jaguar viel viel älter geschätzt im ersten moment - der ist ja EZ '89! Da erübrigt sich die diskussion sowieso.

 

Es gibt nur einen anwendungsfall wo man Oldtimer-öle braucht: Ölfilterlose fahrzeuge, die mit unlegiertem öl gefahren werden müssen. Aber selbst denen kann man ein hightec-vollsynth. öl einfüllen, wenn man einen Ölfilter nachrüstet.


02.04.2014 11:35    |    salieridai

Du hast Motoren mit Buntmetallen drin vergessen, allerdings gibts die seit den 60ern kaum noch :D


02.04.2014 12:20    |    salieridai

Kannst auch übrigens deine Ölfragen im großen Ölthread stellen, da wird dir geholfen :D

 

http://www.motor-talk.de/.../...ammtisch-rund-ums-oel-t230315.html?...


02.04.2014 12:49    |    Trottel2011

Naja, nur weil es ein 1989er ist, heisst es nicht, dass s schon modern ist! ;) Der Motor ist eine Entwicklung von Mitte 60er, ansonsten wurden nur eine Einspritzanlage dazugepackt und fertig... Siehe auch die prähistorische 3 Gang Automatik (die auch neus Öl/ATF will). Das Problem ist für mich im Kopf enthalten... Ungerne ruiniere ich eine Maschine die mehr Einzelteile hat als manch Düsentiebwerk :D wegen dem falschen Öl...


02.04.2014 13:06    |    salieridai

Wenn der Wagen legiertes Öl fahren darf dann kannst du da auch ein ganz normales modernes Motoröl reinschütten. So einfach ist das.

 

Weitere Fragen -> in den Ölthread, da sind viele, die auch alte Schlitten haben.


02.04.2014 19:28    |    Trottel2011

Jo, dann entscheide ich mich dabei mal in Ruhe...

 

Wegen der Batterie habe ich heute mal probiert: die Batterie hat nun eine volle Ladung (das Ladegerät sagt 12V, die Batterie wird nicht weiter geladen). Batterie ins Auto, es reicht von der Stromstärke nicht mehr...


03.04.2014 21:16    |    Hellhound1979

Vielleicht ha die Batterie einen weg? Meine war nach dem Winter auch platt, Ladegerät hat "voll" angezeigt, einmal versucht zu starten (was nicht gelang) leer.


03.04.2014 22:26    |    Tom Reuel

Du müsstest deine Batteriespannung genauer messen,

Wenn sie unbelastet unter 12.25V hat ist sie leer.

Eine vollgeladene Naßbattetrie hat nach mind. 5Std. Trennung vom Ladegerät unbelastet

ca, 12,75V

Gratulation zum schönen Jaguar


03.04.2014 22:29    |    Tom Reuel

Außerdem würde ich mal während des Startvorgangs die Batteriespannung messen um zu sehen ob sie

zusammenbricht.


03.04.2014 22:32    |    Hacki81

Dass die Batterie tot ist, kann ich schon ganz ohne messungen aus der Ferne sagen. Hier noch mit dem Multimeter rumzufummeln ist vergeudete Zeit.


03.04.2014 23:06    |    Trottel2011

@ Hacki

 

Genau das. Neue Batterie rein und gut. Das Dingens ist platter als manch Flunder...


05.04.2014 17:27    |    Rainbirds

Hey Damien,

wenn eine neue Batterie fällig ist, denk doch mal über AGM Batterien von Exide oder Optima nach. Nach drei Batterien in 5 Jahren habe ich mich für mein Alteisen letztes Jahr für eine Optima Redtop entschieden und bin überzeugt, trotz des Mehrpreises keinen Fehler gemacht zu haben…

 

PS: Congratulations on the award of the title "Blogempfehlung!" I hope that you and your blog will be spared in the future of denunciator visits… ;)


05.04.2014 17:36    |    Trottel2011

Moin Rainbirds!

 

Ich habe in der Tat schon Mal darüber nachgedacht, allerdings sind mir die Preise dafür momentan noch etwas zu happig. Wenn sie preislich auf ein "Normalmaß" runtergehen sollten, denke ich mal, schnappe ich zu aber bis dahin muss ich wohl auf einen handelsüblichen Bleiakkumulator zurückgreifen :D

 

Und: Thanks alot mate! I hope the same too... Luckily all photos are mine, and all texts etc. are, if quoted, with correct quotation. So I shouldn't cause any "attack point" for complaints and co... :)


05.04.2014 18:47    |    Rainbirds

Für meine RT R 4.2 habe ich hier bei einem Händler vor Ort rund 150,- €uro inklusive Entsorgung des alten Bleiakkus bezahlt. Wenn das Ding drei Jahre oder länger hält, hat sich der Mehrpreis für mich schon bezahlt gemacht – wie gesagt, ich musste ungefähr alle zwei Jahre eine neue Batterie kaufen.

Unabhängig von der Batterie: Als Ladegerät würde ich Dir, auch für den Rover, den Du wahrscheinlich auch im Winter einmottest, das CTEK MXS 5.0 ans Herz legen.

 

Only my presence was enough to move some false friends to treason. You should especially be very careful on a Mercedes and Subaru driver…


05.04.2014 18:54    |    Trottel2011

Das CTEK habe ich schon - fest eingebaut :) Ich habe da nur einen Stecker am Unterboden (den man gar nicht sehen kann und wo ich auch nichts gebohrt habe!) wo ich nur eine Stromleitung hinlegen muss und schon lädt und erhält es die Batterie. Die Lösung am Jaguar wird schwerer, weil es kaum Öffnungen gibt, wo man Leitungen sicher hindurch verlegen kann... :(

 

Benz and Bus (U r a bus) drivers don't bother me... No matter how hard they should try. Someone is always behind the longer lever... But lets not talk things up :)


05.04.2014 19:03    |    Tom Reuel

Ich halte gar nicht so viel von den hochgelobten AGM-Bleibatterien, hab da schon schlechte

Erfahrungen gemacht, eher würde ich noch über eine Blei-Gel Batterie nachdenken, leider sehr teuer.

Bei einer Naßbatterie hast du den Vorteil daß du Säurestand und Säuredichte messen kannst.

Da Naßbatterien immer eine gewisse Selbstentladung haben würde ich auch wie Rainbirds 

ein Ladegerät empfehlen da ja der Jag vermutlich nicht so oft gefahren wird.

 

Ich z.B. fahre schon ewig mit Blei-Gel Akkus in meinen Kisten.

(Hat den Vorteil daß nichts auslaufen kann (Rost), keine Gase entstehen (Knallgas) und fast keine

Selbstentladung vorhanden ist.


Deine Antwort auf "Auch Katzen können jaulen!"

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Mein Blog hat am 01.04.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Best of Britain

Fiat

 

Cars, the

The Crown Juwel:

Die Iron Lady

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ-S (XJ27)

Modelljahr: 1989.5

Motor: V12 (5.3l, 295 BHP)

Getriebe: Automatik (3-Gang TH400)

Farbe: Arctic Blue (JFE)

Ausstattung: Volle Hütte + Sportsitze + Sportlenkrad + Glasschiebedach

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: seit 10/2013

 

The New Daily Driver:

Lusysan

Hersteller: FCA (by Mazda)

Auto: 124 Spider (Typ 348 bzw. NF)

Motor: R4 Multiair (1.4l, 140 BHP)

Getriebe: 6 Gang Automatik (Aisin B400)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik

Ausstattung: Lusso mit alles

Modifikationen: -30 mm H&R Sportfedern, Stubby Kurzstabantenne, getönte Seitenblinker ohne Spiegeleieffekt

Im Besitz: seit 10/2018

 

A Former Daily Driver:

Toni

Hersteller: FCA (Fiat)

Auto: 500 (312) "Lounge"

Modelljahr: 2018

Motor: R4 (1.2l, 69 BHP)

Getriebe: Handschaltung (5-Gang)

Farbe: Vesuvio Schwarz Metallik (kommt)

Ausstattung: zusätzlich zu Lounge noch 5" Touchscreen samt 6 Lautsprecher, getönte Scheiben hinten, Chrompaket, und ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 05/2018 - 10/2018

 

Another Former Daily Driver:

Rusty Jag

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ8 Executive (X308)

Modelljahr: 1997

Motor: V8 (3.2l, 237 BHP)

Getriebe: Automatik (5-Gang ZF5HP24)

Farbe: Meterorite Pearl (MDT)

Ausstattung: Vollausstattung bis auf Memorysitze, Soundanlage, Regensensor und Navigationssystem

Alle bisher gekauften und verbauten Teile

Im Besitz: 03/2015 bis 05/2018

 

Yet Another Former Daily Driver:

The Jaguar Formerly Known As "Jag"

Hersteller: Jaguar Cars Ltd.

Auto: XJ6 SPORT (X300)

Modelljahr: 1995

Motor: R6 (3.2l, 211 BHP)

Getriebe: Automatik (4-Gang ZF4HP22)

Farbe: Schwarz Metallik

Ausstattung: Sportpaket + ein paar Kleinigkeiten

Im Besitz: 01/2015 - 02/2015

Unknown Sisters, the

Auflistung der Sonderartikel zum XJ-S/XJS

 

Teil 1: Lister LeMans

Teil 2: Lynx Eventer

Teil 3: Koenig Breitbau

Teil 4: TWR XJ-S

Teil 5: PBB Monaco

Teil 6: Aston Martin DB7

Teil 7: Jaguar XJ-C

Teil 8: Daimler-S

Teil 9: Railton Claremont und Fairmile

Teil 10: Hess and Eisenhardt Convertible

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