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andyrx

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23.03.2016 13:23    |    andyrx    |    Kommentare (291)

Abgase gibt es immer wo Energie erzeugt oder verbraucht wird...Abgase gibt es immer wo Energie erzeugt oder verbraucht wird...

Moin Motortalker,

 

 

VW und die Abgasaffäre sind ein Medienthema welches seit Wochen die Schlagzeilen füllt.....keine gute Publicity für ein Unternehmen und ein echte aber auch durchaus existentielle Herausforderung sogar für ein so großes Unternehmen wie den VW Konzern,der so ganz nebenbei auch einer der größten Arbeitgeber und Steuerzahler in unserem Lande ist.

 

Nun ist auch auch vermehrt zu lesen das bei Opel/BMW/Mercedes durchaus nicht alles im Lot zu sein scheint.

 

Klar wurden hier Fehler gemacht und ist Kritik durchaus angebracht......

 

Aber was hier in unserem politisch so korrekten Land gemacht wird und wurde kann ich nicht nachvollziehen.....jeder der sich politisch profilieren will prügelt auf VW ein,jeder der sein Ökomäntelchen zeigen will hat immer gewusst das ein solcher Konzern für den Klimawandel verantwortlich ist....:rolleyes:

 

Die Amerikaner haben ganz geschickt einen Wirtschaftskomplott geschmiedet.....der VW im Wettbewerb schwächt...und unsere Politiker springen darauf an wie aufgescheuchte Hühner und prügeln gleich noch hinterher ohne zu begreifen was da alles dran hängt und zusammenhängt.

 

Ich hätte da mehr Loyalität und Rückenwind für VW von der deutschen Politik erwartet.

 

In keinem anderen europäischen Land wo Autos hergestellt werden würde die Politik einen ihrer stärksten und wichtigsten Arbeitgeber so in Bedrängnis bringen....die Franzosen oder Italiener würden niemals so auf eines ihrer Aushängeschilder einprügeln.

 

Ich bin sicher das viele Hersteller ähnlich agiert haben wie VW nur nicht erwischt wurden oder es eben geschickter angestellt haben,ich bin nicht unbedingt ein VW Fan.....aber doch sehe ich hier viele Opportunisten und Kriegsgewinnler....ganz vorne der Minister Dobrindt den ich als Wirtschaftsminister oder auch Kanzlerin schon längst zum 4 Augen Gespräch einbestellt hätte.

 

Ich mag diese Pharisäer nicht die gleich auf einen Zug aufspringen um sich politisch zu profilieren ohne die gesamte Problematik für den Standort Deutschland zu sehen.

 

Das Land Niedersachsen ist einer der Hauptaktionäre von VW.....man mag gar nicht daran denken was passiert wenn VW dieses Thema mit den Abgasen zu Fall bringt.

 

Zum Thema USA kann ich nur sagen....dann lasst diesen defizitären Markt eben sein und zieht euch zurück.....bei den Milliardenstrafen ist ohnehin kein Cent mehr zu verdienen bevor man das ganze Unternehmen massiv schwächt.....just my 2 Cent zu dem Thema;)

 

wie denkt ihr darüber??

 

 

mfg Andy

 

 

* Bildquelle-->https://de.wikipedia.org/wiki/Abgas#/media/File:Exhaust.jpg

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23.03.2016 14:20    |    Duftbaumdeuter37

Wieso erwartest du mehr Loyalität und Rückenwind für VW?

Soll sich die Politik mit einem nachweislichen Betrüger gemein machen und das illegale Tun decken?

 

Weshalb sollte es ein US-Komplott gegen VW geben?

 

VW hat in grenzenloser Arroganz und Gier das Fiasko selbst verschuldet und wird dafür zur Rechenschaft gezogen.

 

Offenbar bist du auch ein Fan von: "Die Kleinen hängt man auf, die Großen lässt man laufen!"

 

Nur weil es VW ist, soll man alles unter den Teppich kehren?


23.03.2016 14:30    |    HUKoether

Andryx wird wohl eher meinen:

 

Nur wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein....

 

Gruß, HUK


23.03.2016 14:43    |    PIPD black

Wenn man die MT-Startseite mit den täglichen "vermeintlichen" News und die tausendfachen abgegebenen Kommentare dazu sieht......wünsche ich dir viel Spaß mit diesem Blog. Noch auf Seite 1 werden die ersten Alarme bei dir eingehen.:(

 

btw: der Staat hat sich schon eingemischt....z. B. über das KBA (welches auch nicht gerade eifrig dabei ist) und mit einer Regelung durch die sichergestellt ist, dass die Besitzer der betroffenen Fahrzeuge keine Nachteile oder gar Stilllegungen befürchten müssen.


23.03.2016 14:52    |    SpecialDefcon

Wer international agiert und neue Standorte für sich erschließt, betreibt im Voraus eine Standortanalyse, in welche gesetzliche Bestimmungen einfließen. Gesetze waren bekannt, mögliche Konsequenzen bei Verstößen ebenso - eigene Schuld also.


23.03.2016 14:56    |    Kamui77

Volkswagen und andere Hersteller haben wissentlich gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen. Sie verkaufen wissentlich Fahrzeuge, die Mensch und Tier vergiften. Sie werden dabei von Regierung, Behörden und Lobbyorganisationen gedeckt. Das ist so, als würden deutsche Energieunternehmen ein Atom-Zwischenlager bauen, bei welchem Behälter und Wände aus Papier sind und der Boden nicht versiegelt. Offiziell wird behauptet dass alles den Vorschriften entspricht, tatsächlich bekommt jeder der Vorbeiläuft eine vielfache Strahlendosis ab. Bei Protesten wiegelt das zuständige Ministerium ab - auf gut deutsch also: Ihr und Eure Familien mögen an Verstrahlung verrecken, ich sitz auf meinem warmen Bürostuhl in guter Atmosphäre und kriege Geld dafür.

 

Es liegt auch kein Komplott der US Regierung oder der US Behörden vor. Im Gegensatz zu deutschen Behörden verrichten diese ihre Arbeit im Interesse der Bürger. Es wird und wurde auch mit anderen Unternehmen in den USA Schlitten gefahren, egal ob aus Deutschland, Japan oder Amerika.

 

Von meiner Seite hat Volkswagen keinerlei Sympathie oder Loyalität verdient. Mir tut es zwar um die Arbeitnehmer an den Bändern leid, welche nichts für die technischen Entscheidungen können, auf der anderen Seite haben die aber auch seit Jahren die deutlich höchsten Gehälter bezogen wenn man sie mit anderen Arbeitnehmern der Auto-Zulieferindustrie vergleicht. Wo war da die Solidarität?

 

Schließlich und letztlich schießen sich Unternehmen wie Volkswagen selber ab. Wenn Markterfolge nur durch Betrug und Lobbyarbeit, anstelle von Innovation und überzeugenden Leistungen zustande kommen, wird der technische Rückstand auf die Konkurrenz jedes Jahr größer und ist irgendwann kaum noch einzuholen. Das ist so wie der Schüler, welcher ständig Mathehausaufgaben abschreibt und dann in der Prüfung keinen Plan hat und die 6 kassiert.

 

VW sollte jetzt dringend personelle Konsequenzen ziehen, die Führungsschicht komplett austauschen (die waren dafür verantwortlich), neue Leute ranlassen und mit den Ermittlern und Umweltverbänden zusammenarbeiten. Gleiches auch beim Verkehrsministerium und dem KBA. Wer einen großen Fehler macht und daraus lernt, der kann sich verbessern. Wer sich weigert zu lernen, dem ist nichtmehr zu helfen.


23.03.2016 15:07    |    andyrx

Weil ein einige übermotivierte Manager bzw. Entscheider....falsch agiert haben bzw. gegen Vorschriften verstossen haben...kann man doch nicht ein Unternehmen mit fast 500.000 Mitarbeitern die letztendlich dafür büssen...an die Wand fahren.

 

Führungsmannschaft und Verantwortliche auswechseln und dann den Blick nach vorn.....gemeinsam mit den Entscheidungsträgern in der Politik.

 

Dass die Prüfstandmessungen bei allen Herstellern leicht auszurechnen sind und man sich entsprechend darauf einrichtet würde ich bei allen Herstellern vermuten...denn die technische Problemstellung ist de Facto überall die Gleiche;)

 

mfg Andy


23.03.2016 15:14    |    Hannes1971

Zitat:

Weil ein einige übermotivierte Manager bzw. Entscheider....falsch agiert haben bzw. gegen Vorschriften verstossen haben...kann man doch nicht ein Unternehmen mit fast 500.000 Mitarbeitern die letztendlich dafür büssen...an die Wand fahren.

Auch wenn es bei VW noch lange nicht so weit ist: was ist denn daran ungewöhnlich? Dass ein Unternehmen aufgrund von Fehlentscheidungen einzelner über die Wupper geht, passiert in Deutschland doch täglich. Nur weil VW "etwas" größer ist, sollen hier Sonderregeln greifen?

 

Zitat:

Dass die Prüfstandmessungen bei allen Herstellern leicht auszurechnen sind und man sich entsprechend darauf einrichtet würde ich bei allen Herstellern vermuten...denn die technische Problemstellung ist de Facto überall die Gleiche

Die Motoren auf die Prüfstandsbedingungen zu optimieren ist das eine, hierfür extra eine Software zu entwickeln, was auch in Europa explizit verboten ist, ist das andere. Das eine mag moralisch verwerflich, gesetzlich aber erlaubt sein, das andere ist es eben nicht.

 

Und wenn ich das noch in einem Land durchziehe, in dem die Vorschriften strenger als in Europa sind und die Strafen drakonisch, ich dann noch Gelegenheit bekomme, das ganze durch einen Rückruf ohne Aufsehen zu korrigieren, diesen Rückruf aber sogar noch für eine Optimierung dieser verbotenen Software benutze, dann will ich es ja offensichtlich nicht anders haben...

 

Gruß, Hannes, der in seinem Autofahrerleben überwiegend Produkte aus dem VW-Konzern bewegt hat.


23.03.2016 15:15    |    PIPD black

Zitat:

Weil ein einige übermotivierte Manager bzw. Entscheider....falsch agiert haben bzw. gegen Vorschriften verstossen haben...kann man doch nicht ein Unternehmen mit fast 500.000 Mitarbeitern die letztendlich dafür büssen...an die Wand fahren.

Ich glaube, dass genau das das berühmte "unternehmerische Risiko" ist. Klar hängen da jede Menge Jobs dran. Aber genauso ist klar, dass man eben mit genau diesem Argument die Politik immer schon erpresst hat: "Wenn wir nicht gerettet werden, dann stehen Tausende auf der Straße und beim Amt auf der Matte."

Und ich bleibe immer noch dabei: der rettungsschirm rückt immer näher, VW wird nicht untergehen. Da hängt zu viel dran, eben auch wegen der Beteiligung des Landes Niedersachsen, der AN-Vertreter etc.

 

Und wenn VW vor die Hunde gehen sollte, dann haben sehr viele Gremien versagt: Hauptversammlung, Vorstand, Aufsichtsrat.....

 

Die Rückendeckung aus der Politik ist ganz sicher da, nur nicht offen. Gibt ja immerhin nicht nur VW als Autobauer in D.;)

 

 

Hannes hat recht. Sie haben diverse Chancen gehabt.....wie viele muss es noch geben?


23.03.2016 15:35    |    Ascender

Andy, das hatten wir schon des Öfteren hier durchgekaut.

 

- der Deutsche Staat und die EU sind von Lobbyisten-Verbänden durchzogen

- diese Lobbies haben unsere Politiker hinsichtlich der Schummelsoftware "bearbeitet"

- Jeder "da oben" wusste bescheid, unternommen hat niemand was

- die USA unternehmen etwas gegen Korruption, auch gegen andere Großkonzerne - inländische wie ausländische (siehe etwa Deutsche Bank, General Motors, etc.)

- VW hat sowieso keinen nennenswerten Marktanteil, und nichts im Angebot wovor die US-Konkurrenz sich fürchten müsste - wieso sollte man also ausgerechnet VW aus einem politischen Komplott heraus schwächen wollen?

- die potentiellen 18 Mrd. $ Strafzahlungen, die dauernd durch die Medien geistern sind weder bestätigt noch umgesetzt worden. Im Moment will die EPA wohl, dass VW in die E-Auto-Infrastruktur investiert. Das halte ich nur für fair. Das geht übrigens aus einen Vorschlag zurück den wichtige US-Unternehmer gemacht haben.

- Dein Argument, dass einige Führungskräfte und Politiker wissentlich betrogen haben, und dies nun die Beschäftigten ausbaden müssen, zeigt eigentl. sehr genau was von diesem Konzern zu halten ist. Verschlanken ja, aber auf den Rücken der Beschäftigten.

 

 

Für mich ist das nichts neues. Mich hat sowieso gewundert, dass die Autohersteller damit durchkommen. Schon vor 13 Jahren las ich einen Artikel über Prüfstandserkennungssoftware.

Ist es also falsch von einem Staat ein Unternehmen anzuklagen, wenn dieses gegen bestehende Gesetze verstoßen hat? Wir reden hier von Betrug, nur so ganz nebenbei.

Und dass sich die neue Führungsebene nicht besonders kooperativ zeigt ist auch schon sehr bezeichnend. Witzig finde ich auch, dass Ex-Porsche-Chef Müller nun zum Vorstandsvorsitzenden von VW gemacht wurde. Dabei hatten seine Autos (Cayenne Diesel) ebenfalls die Schummelsoftware an Bord. Und der soll davon nix gewusst haben? Was erzählen die uns da eigentlich? Ich pack mir da echt an die Birne.

Ansonsten wie vom VW-Konzern gewohnt: So lange dummlabern, bis alle um einen herum vergessen haben was passiert ist.

 

Und der Dobrindt, der einerseits von Aufklärung spricht, andererseits aber Akten komplett schwärzen lässt, der hat sich als Zahnrad schon ganz gut eingegliedert. Alles dummes Geschwätz.


23.03.2016 15:36    |    Dortmunder 65

Ich als Betroffener fühle mich betrogen und verraten und dies von VW und Politik! Wer von denen denkt an die Geschädigten? Bisher kommen doch nur schwammige Aussagen und so wie es sich darstellt, versucht VW mit einer Billiglösung mit Deckung des KBA sich durch zu mogeln.

Alle Hersteller haben für den Prüfstand zugelassene Tricks verwendet nur VW ist darüber hinaus gegangen!

Sollte VW in Konkurs gehen schadet dies nur den Aktionären, denn bei der Größe findet sich eine Möglichkeit weiter zu machen. Denn weniger Autos werden nicht verkauft. Zerschlagung, neue Führung und auf ein Neues.

Es tut mir leid, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Die versprochene Offenheit kannst du dir bei VW in der Pfeife rauchen! Die werden uns alle mit ihrer Lösung über den Tisch ziehen und die Politik schaut weg.

Aber wie am Anfang schon jemand schrieb, zu diesem Thema gibt es genug Treads.


23.03.2016 15:39    |    GoLf 3 Bastler

Warte mal noch bis Reachstacker und Co deinen Blog finden... dann gehts hier rund. Er und einige andere wünschen VW die Pest an den Hals und am liebsten solle der Laden abbrennen und alle Manager in den Knast... Was VW da gemacht hat war defeinitiv falsch ganz klar ! Aber ich sehe ähnlich wie andyrx das hier Medial bis zum bitteren Ende auf VW eingeprügelt wird bis der Laden endlich am Ende ist und sie feiern können.


23.03.2016 15:46    |    Dortmunder 65

Wer wie VW von so weit oben mit Verachtung seine Kunden behandelt, hat es selbst schuld an den Prügeln.

Jede Aussage von ihnen ist sorgfälltigst von Anwälten gegen gelesen, alles nur Gewäsch ohne genaue Aus- und Zusagen. Am Ende zahlt der deutsche Kunde die Zeche und soll sich noch bedanken!

Für mich sind sie unten durch, leider kann ich meinen Wagen nicht so leicht abstoßen. Ich wollte den lange fahren, denn einen so großen Wertverlust will ich mir nicht leisten.

 

Vom Marktanteil ist VW in den USA eine kleine Nummer!


23.03.2016 15:50    |    andyrx

hmm ich hatte ja längere Zeit hier ausgesetzt....und mich auf MT noch nicht mit dem Thema auseinander gesetzt:)

 

kann mir aber vorstellen das dies hier durchaus schon lebhaft diskutiert wurde....hab halt einfach mal meine Gedanken dazu aufgeschrieben;)

 

mfg Andy


23.03.2016 15:52    |    Dortmunder 65

Schau mal unter Volkswagen nach, da kannste über ostern viel lesen

:D:D:D


23.03.2016 15:53    |    Hannes1971

Zitat:

Ich als Betroffener fühle mich betrogen und verraten und dies von VW und Politik! Wer von denen denkt an die Geschädigten?

Du magst vielleicht Betroffener sein, aber kein Geschädigter. Oder was genau ist denn Dein Schaden durch die Betrugssoftware? Eventuell mal eines Tages der verringerte Wiederverkaufswert oder evtl. der veränderte Verbrauch, verringerte Leistung oder verringerte Lebensdauer des DPF, nach dem Rückruf. Bisher hat aber kein einziger VW-Fahrer auch nur den geringsten persönlichen Nachteil durch die Vorgänge. Sollte es durch die Rückrufaktion zu Veränderungen des Gebrauchswerts des Autos kommen, sieht das anders aus. Noch ist es aber nicht so weit.

 

Geschädigter ist die Allgemeinheit (durch den erhöhten Stickoxidausstoß) und der Staat (wegen der entgangenen Steuereinnahmen aufgrund einer falschen Einstufung), evtl. auch die Aktionäre, aber bisher noch kein einziger Nutzer eines Volkswagens...


23.03.2016 15:56    |    andyrx

hab das Thema auch nicht in Gänze verfolgt,aber fast jeden Tag war es in den Medien....man hatte das Gefühl es ist gerade angesagt immer und immer wieder drauf einzuprügeln....am meisten hat mich zu Beginn der Dobrindt mit seinem Säbelrasseln verärgert....Entzug der Betriebserlaubnis und korrigierte Steuerbescheide für betroffene VW Fahrer....so ein dummes Geschwätz und Aktionismus aber hauptsache mal was gesagt ohne lang drüber nachzudenken....gleich zuhause mal bei den Sanktionen noch einen draufsetzen und einen starken Arm zeigen...Herr Dobrindt hat hier eine ganz schlechte Figur abgegeben.

 

mfg Andy


23.03.2016 15:57    |    Dortmunder 65

Deshalb schrieb ich Betroffener und wer glaubt ohne Nachteile davon zu kommen, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Aber deine Argumentation wurde ja auch in den entsprechenden Treads diskutiert

Ehrlich gesagt habe ich darauf keinen Bock mehr, mich kotzt es nur noch an!

 

Und wenn es nun auf korrigierte Bescheide hinaus läuft?

Und der Webbewerbsvorteil den VW sich erschlichen hat dazu. Hätte ich eine höhere Steuer zu zahlen gehat, hätte ich mir gleich einen Santa Fe gekauft!!!!!!


23.03.2016 15:58    |    andyrx

würde ich einen VW fahren...Finger weg von meiner Karre und kein Update oder ähnliches aufspielen....meist laufen die Autos besser und verbrauchen weniger als wenn man so ein fragwürdiges Update aufspielt :D:D


23.03.2016 16:00    |    Hannes1971

Zitat:

würde ich einen VW fahren...Finger weg von meiner Karre und kein Update oder ähnliches aufspielen....meist laufen die Autos besser und verbrauchen weniger als wenn man so ein fragwürdiges Update aufspielt :D:D

Das Problem ist aber, dass Du dem Rückruf nachkommen musst, wenn "offiziell" über das KBA zurückgerufen wird. Sonst ist bei der nächsten HU Schluss...


23.03.2016 16:03    |    Dortmunder 65

Zitat:

 

Das Problem ist aber, dass Du dem Rückruf nachkommen musst, wenn "offiziell" über das KBA zurückgerufen wird. Sonst ist bei der nächsten HU Schluss...

Und dies wird ja auch rechtlich angezweifelt von einigen.

 

So ich muss nun erst mal raus.


23.03.2016 16:33    |    andyrx

in Frankreich oder Italien wäre man mit solchen Schlüsselindustrien und den jeweiligen Herstellern nicht so umgegangen....da wäre mit Sicherheit anders verfahren worden.

 

fast jeder Politiker dem es in den Kram passte hat sich mal ganz schnell in Deckung begeben und ist auf Abstand zu VW gegangen....in Zeiten großer Erfolge des Unternehmens Volkswagen wurde aber ganz gern gekuschelt und der Schulterschluss gesucht.

 

Dieser Opportionismus und die Verlogenheit mit der dort agiert wurde seitens der Politik fand ich bemerkenswert.


23.03.2016 16:46    |    mr. mountain

Ich bin nicht mit VW verheiratet, sehe den Konzern dennoch als systemrelevante deutsche Ikone an.

Volkswagen war auf dem Weg zur Nr. 1. Daher sehe ich den zeitlichen Zusammenhang der Entdeckung durch die US-Behörden als Indiz, um den lästigen Wettbewerbern aus dem Volkswagen-Konzern mal eins mitzugeben. Unsere "Freunde" aus der neuen Welt verfolgen schließlich knallhart ihre Interessen.

 

Das Betroffene wie Dorti ordentlich verärgert sind, kann ich allerdings auch sehr gut verstehen.

Sowohl die Maßnahmen wie auch der zu erwartende höhere Wertverlust sind derzeit schwer kalkulierbar.

VW sollte sich kulant zeigen...ich bin gespannt, welche Politik der Konzern weiter verfolgt.

 

Das hier bei MT einige User seit Jahren ein Bashing gegen die Marken der Volkswagen-Gruppe betreiben und demnach den Untergang des Konzerns herbeisehnen, kann ich wiederum überhaupt nicht verstehen.

Schließlich hängen auch an den verkauften Autos der Volkswagen AG jede Menge Arbeitsplätze....Stichwort "systemrelevant :)


23.03.2016 16:48    |    Hannes1971

Zitat:

fast jeder Politiker dem es in den Kram passte hat sich mal ganz schnell in Deckung begeben und ist auf Abstand zu VW gegangen....in Zeiten großer Erfolge des Unternehmens Volkswagen wurde aber ganz gern gekuschelt und der Schulterschluss gesucht.

Du erwartest von Politikern ernsthaft, dass sie einer Firma beistehen, die definitiv gestanden hat, gegen Gesetze verstoßen zu haben? Zeig mir einen Fall, wo das mal so war...

 

Zitat:

in Frankreich oder Italien wäre man mit solchen Schlüsselindustrien und den jeweiligen Herstellern nicht so umgegangen....da wäre mit Sicherheit anders verfahren worden.

Da stimme ich Dir zu. Aber zum Glück leben wir ja nicht in Italien, sondern in einem (hoffentlich) funktionierenden Rechtsstaat.

 

Noch einmal:

VW hat den Einsatz der Betrugssoftware gestanden. Damit ist die Sache in den Händen der Justiz und die ist zum Glück an keine Weisungen der Politik gebunden. Das macht ja einen Rechtsstaat aus...


23.03.2016 16:53    |    Kamui77

Um nochmal aufzuzeigen, warum das Ganze mittlerweile so groß geworden ist, werfen wir einen Blick ins Grundgesetz auf das unsere Politiker so stolz bei Chinabesuchen zeigen.

 

Zitat:

Art 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Zitat:

Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der

Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Zitat:

Art 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen

Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Wie kann es sein, dass seit Jahren Hersteller wissentlich mit ihren Produkten die körperliche Unversehrtheit der Bürger verletzen? Wie kann es sein, dass ein Unternehmen VW sich praktisch alles erlauben kann, während ein Ottonormalbürger bei einem ähnlichen Vergehen verhaftet wird? Wie kann es sein, dass Autohersteller zusammen mit Verkehrsministerium und KBA die Öffentlichkeit mitsamt der Medien seit Monaten zum Narren halten und Schriftstücke geschwärzt an die DUH gegeben werden?

 

Ganz abgesehen vom technischen und wirtschaftlichen Schaden der bereits entstanden ist, hat die Art und Weise der Verschleierung und Nichtaufklärung auch großen Schaden an Ansehen und Vertrauen in den Konzern VW sowie in die Institution Bundesregierung verursacht. Die dabei entstandenen Risse weiten sich mit jedem weiteren Tag, an dem nichts passiert, weiter aus. Der Bürger sitzt mit der Faust in der Tasche zu Hause und sieht sich mit steigender Wut dieses Bananenrepublik-Schauspiel an. Es fehlt eigentlich nur noch Bud Spencer der ins Ministerium reinmarschiert und den Laden aufmischt...


23.03.2016 17:39    |    Rapido42Camper

Mit großen Steuerzahler kannst Du nur die Mitarbeiter gemeint haben.


23.03.2016 18:11    |    Steam24

Bin mit dem Threadartikel nicht einverstanden, weil da das betrügerische Verhalten Volkswagens schöngeredet wird.

 

Aufgabe der Politik ist es, für fairen Wettbewerb zu sorgen. Wenn sich Anbieter nicht an die Spielregeln halten, dann müssen sie eben diese Fehler in Ordnung bringen bzw. dafür geradestehen.

 

Man darf in dem Kontext nicht vergessen, dass sich VW auf unlautere Art und Weise Wettbewerbsvorteile erschwindelt und damit ordentlich Geld auf Kosten anderer Hersteller verdient hat. Jetzt die Mitleidstour zu fahren ist definitiv nicht der richtige Weg, schon weil damit gegenüber Wettbewerbern falsche Signale gesetzt werden.

 

Ich schreibe das alles als Betroffener, denn mein Caddy hat den 1,6 Liter-TDI, bei dem bekanntlich die umfangreichsten Nachbesserungen fällig sind. Frage mich schon, inwieweit mich VW dann später auf den Kosten eines neuen RPF sitzen lässt. Entsprechende Haftungsausschlüsse hat VW ja schon publiziert, da sind sie plötzlich ganz schnell. :rolleyes:

 

Und die Nachrüstungen beim Amarok sind ja wohl der Lacher: Gleiche NOX-Emissionen auf der Straße und ein erhöhter Verbrauch, mithin eine stärkere Belastung der Umwelt als zuvor. Das solls dann gewesen sein? Was ist das denn für ein Schmierentheater?

 

Letzteres dürfte auch VW mittlerweile aufgefallen sein, denn die Passat-Nachrüstungen, die eigentlich schon begonnen haben sollten, sind vorerst ausgesetzt. Scheinbar hat VW kapiert, dass sie sich mit den Amarok-Maßnahmen ein Eigentor geschossen haben.


23.03.2016 18:20    |    Dortmunder 65

Zitat:

Frage mich schon, inwieweit mich VW dann später auf den Kosten eines neuen RPF sitzen lässt.

Ist dann Stand der Technik und du bleibst darauf sitzen. Solang die Hersteller keine Schadensstatistiken führen und diese regelmäßig melden müssen wird man keinen Zusammenhang herstellen können. Ausnahme wenn die Fehler in kürzester Zeit in Schwindel erregende Höhen steigen und sich Massen beschweren. Und die Presse muss Wind davon bekommen.


23.03.2016 18:28    |    Steam24

Zitat:

Ist dann Stand der Technik und du bleibst darauf sitzen. Solang die Hersteller keine Schadensstatistiken führen und diese regelmäßig melden müssen wird man keinen Zusammenhang herstellen können. Ausnahme wenn die Fehler in kürzester Zeit in Schwindel erregende Höhen steigen und sich Massen beschweren. Und die Presse muss Wind davon bekommen.

Ich befürchte, dass Du recht hast. ;)

 

Allerdings dürfte VW doch einige Schwierigkeiten mit den Medien bekommen, wenn sich die Umrüstungen nicht bewähren, denn schon der eigentlich winzige Amarok-Rückruf hat zu einem recht negativen Medienecho geführt, weil die Schadstoffemissionen summa summarum zugenommen haben, ohne dass der NOX-Ausstoß on the road zurückgegangen wäre.

 

Mit anderen Worten: Ich erwarte, dass VW nicht einfach machen kann, was sie wollen. Wenn die sich wieder so benehmen wie bei den Steuerkettenproblemen, dann dürfte ihnen ein eisiger Wind entgegenblasen. Und das ist definitiv recht und billig.


23.03.2016 18:32    |    cosmicwhite

Aus "neutraler" nicht-Deutscher Sicht finde ich, dass die deutsche Politik genau das Gegenteil getan hat und VAG viel zu sehr beschützt. Ohne die deutsche Politik, die sich von den Lobbies regelrecht in den P*** f*** (sorry, ist aber so) lässt, wäre es niemals soweit gekommen. Ohne die ganze Korruption hätte VAG nicht so lange Zeit um eine "Lösung" anzubieten, ohne Korruption würde VAG längst heftigste Strafen bezahlen. Davon abgesehen würde es ohne den ganzen Lobbykram aus Deutschland keine dicken 6,8,10 Zylinder mehr geben, Umweltnormen wären wesentlich strenger in der EU, es würde sogar ein Tempolimit (wenn auch nur 160) auf den deutschen ABs geben. Denn dieses gibt es wegen Imagefolgen noch immer nicht.

Deutschland hat im Gegensatz zu Frankreich auch mehr als 2 (PSA, Renault) Automarken, und das richtige Image und Know-How, Mitarbeiter des Konzerns und Zubringerfirmen finden schon Alternativen.

Meine persönliche Meinung, der VAG Konzern ist wie Apple, super Image(Audi Brainwash-Werbung), billig weit-weg produzierte und relative unrobuste Hardware und satte Preise. Ich weiß das gefällt nicht jedem ;)


23.03.2016 19:02    |    Steam24

Es mehren sich die Anzeichen, dass sich der Dieselgate auf weitere Hersteller ausweitet.

 

Schon jetzt ist der Abgasskandal definitiv nicht nur eine Krise von VW, sondern auch von Politik, Abgasgesetzgebung und Prüfinstitutionen.

 

Kommen jetzt auch noch weitere Hersteller hinzu?


23.03.2016 19:16    |    Celsi

Na ist doch toll. Mal gucken, ob die Jünger anderer Marken "Ihre" Marke nun genauso enthusiastisch an den Pranger stellen wie VW. Ich denke mal, eher nicht :)

Ich hätte gute Lust, die "VW-Hasser" Threads nach Bekanntwerden der VW-Affäre noch mal durchzusehen, die Namen rauszuschreiben, die VW gesteinigt und zugemacht sehen woll(t)en, die in meinem Blog aufzulisten und zu fragen, was sie denn nun dem Hersteller ihres Fahrzeuges an den Hals wünschen.

Parallel kaufe ich mir eine LKW-Ladung Holz, schnitze daraus Paddel und biete die in EBAY an - so, wie manche hier zurückrudern werden müssen, werden meine Paddel ein Verkaufsschlager.

 

Andererseits könnten wir aber auch konsequent vorgehen und einfach alle jetzt und zukünftig betroffenen Hersteller so in Grund und Boden klagen und schmähen, dass sie praktisch zumachen müssen. Was soll's denn, die paar Millionen Arbeitsplätze bei Herstellern, Zulieferern und sonstigen verbundenen Unternehmen wird doch sicher niemand vermissen.

Lasst uns alle zusammen Deutschland wieder zurück in die wirtschaftliche Steinzeit führen!

Hurra!


23.03.2016 19:25    |    Barbarti

Ich stehe weiterhin dazu, wenn se den Diesel nicht Sauber bzw Gesetzeskonform bekommen, sollen sie ihn nicht bauen, fertig. Egal welche Marke. So einfach ist das, das jetzt alles einfach unter den Teppisch zu kehren und weiter machen wie bisher, ist keine Lösung.

 

Und wenn jetzt andere Hersteller des Betruges auch Überführt werden, dann sollen die mit der gleichen Härte wie VW behandelt werden. Also hier in Deutschland passiert dann bei denen Quasi auch so gut wie nix (leider) und in den USA werde auch die dann angeklagt und verurteilt.


23.03.2016 19:34    |    andyrx

wenn wir unsere anderen großen Hersteller ebenfalls ans Kreuz nageln werden sich andere Länder über die Doofheit in Deutschland totlachen und ihre Industrie pushen und fördern....eine historische Chance die starke Marktposition der deutschen Hersteller weltweit gegen die Wand zu fahren....die Autoindustrie ist eine Schlüsselindustrie in Deutschland wir können nicht nur von Dienstleistungen leben.....sondern müssen als Rohstoffarmes Land sehen das unser Export am laufen bleibt.....der Wohlstand an den wir uns hier so gewöhnt haben hängt in manchen Regionen ganz entscheiden davon ab ob wir als Exportnation auch bei Autos weiterhin erfolgreich sind;)

 

Die Japaner z.B. wissen ganz genau welche Rolle ihre starken Automarken gespielt haben als Japan zu einer führenden Wirtschaftsmacht aufstieg:o

 

mfg Andy


23.03.2016 19:35    |    BlackTM

Zitat:

Aber was hier in unserem politisch so korrekten Land gemacht wird und wurde kann ich nicht nachvollziehen.....jeder der sich politisch profilieren will prügelt auf VW ein,jeder der sein Ökomäntelchen zeigen will hat immer gewusst das ein solcher Konzern für den Klimawandel verantwortlich ist....

Wie sich jeder im konkreten Fall verhalten würde ist imho schon eine Frage der Umgebung, des Konzernklimas und der Übersicht. Man muss kein Ökomäntelchen anziehen um die Differenz aus dem wie etwas tatsächlich ist und wie es sein sollte zu erkennen und damit ein Problem zu haben.

 

Zitat:

In keinem anderen europäischen Land wo Autos hergestellt werden würde die Politik einen ihrer stärksten und wichtigsten Arbeitgeber so in Bedrängnis bringen....die Franzosen oder Italiener würden niemals so auf eines ihrer Aushängeschilder einprügeln.

Aushängeschild hin oder her, die Frage läuft darauf hinaus wem Politiker gegenüber verpflichtet sind.

 

Da wären einerseits die Wähler/Bürger/Steuerzahler, die Aufpreise in Kauf nehmen (wollen/müssen) um die politisch gewählte Ausrichtung samt ihrer Auswirkungen zu finanzieren. Nimmt ein Teilnehmer eine solche Abkürzung (vor allem in dem Volumen), stellt er letztlich doch die Wirksamkeit dieser Politik in Frage und betrügt seine Kunden und verzerrt den Wettbewerb - zum eigenen Vorteil.

 

Andererseits wären da die Wirtschaft in Form von Arbeitgebern und generell die technische Machbarkeit. Die Politik kann schwerlich unmögliches fordern (und keine Sorge, es gibt mehrere Abstufungen von "unmöglich").

 

Wem gegenüber soll ein Politiker dann noch loyal sein, wenn seine Tätigkeit ohnehin umgangen wird und man die Auswahl zwischen Pest und Cholera hat?

 

Es wäre sicher auch mit weniger Medienecho verlaufen, aber da treten einige Nebeneffekte auf:

a) man weiß nicht, ob die Politik ohne Medienecho ebenso reagieren würde

b) manche wollen am Skandal verdienen

c) es taugt als Killerargument für jede benachteiligende Entscheidung

d) Machtspiele werden öffentlich ausgetragen

 

Schlussendlich glaube ich nicht, dass man das Problem mit "Entweder wir dürfen rechtliche Vorschriften umgehen oder wir entlassen unsere Arbeitnehmer" lösen wird. Das ist nämlich beides schlecht, hier wurde halt die Kombination versucht, erst Vorschriften umgehen und nach Auffliegen sowieso mit der Begründung entlassen dass es ja die Schuld der Politik/Presse/Ökos ist. Nur eines ist sicher, dass man sich dabei die Taschen vollgestopft hat - sonst hätte man das gleich technisch anders gelöst, der Wettbewerb/Stand der Technik hätte sichergestellt das keiner dabei einen entscheidenen Vorteil hat.

 

Persönlich würde ich solche Dinge immer mit Hinblick auf die Energiebilanz betrachten. Man holt nie mehr Energie aus einem System raus als man reinsteckt, jeder der das "erfolgreich" versucht nimmt vermutlich eine Abkürzung. Die Differenz jedoch muss irgendwoher kommen, die muss irgendeiner bezahlen.

 

MfG BlackTM


23.03.2016 19:43    |    andyrx

ich glaube nicht dass die meisten Kunden einen VW aufgrund der Emissionswerte gekauft haben ,sondern weil sie überzeugt sind oder waren ein haltbares,gut zu fahrendes,sparsames,schnelles oder was auch immer kaufentscheidend war--> Auto zu kaufen.

 

wobei ein grosser Teil in DE ohnehin als Firmen oder Leasing KFZ zugelassen ist.....und da spielt nicht unbedingt die Abgase die erste Geige.....;)

 

wäre dies der Fall wäre die Quote an Hybridfahrzeugen in Deutschland eine ganz andere.....:p

 

mfg Andy


23.03.2016 20:45    |    Dortmunder 65

Für mich war es schon ein Argument, da ich den Wagen lange fahren will/wollte habe ich auf den Schadstoffausstoß geachtet. Denn man weiß ja nie wie die Politik mit dem Städtezugang weiter umgehen wird.

Eine Staffelung ist da ja auch möglich. Und wie die Steuerentwicklung angekurbelt wird weiß auch niemand.

Wegen Steuer und Versicherung ist der Santa Fe nicht mein Wagen geworden.

 

Dum gelaufen, vor 25 Jahren hatte ich mich schon mal von VW abgewandt, nun bin ich wieder betrogen worden.

Das war es nun endgültig!


23.03.2016 21:08    |    HyundaiGetz

Ich arbeite seit kurzem in der Verwaltung eines Autohaus und bin für den Bereich VW / Audi zuständig. Natürlich habe ich keinen Vergleich zu vorherigen Zeiten, aber mir wurde gesagt das bisher keine Unterschiede in den Verkaufszahlen gemerkt wird. Nur bei den Gebrauchtfahrzeugen, die unter den "Dieselskandal" fallen, sind die Kunden etwas zurückhaltender.

 

Fraglich ist auch für mich, wie der "typische" Kundenkreis auf den Vorfall reagiert, die sich nicht außergewöhnlich stark für Autos interessiert. Die Reaktionen hier im Forum sind meiner Meinung nach nicht auf alle Kunde übertragbar.


23.03.2016 21:11    |    Dortmunder 65

Ja das VW Herdentier gibt es! Darum wird VW auch nicht vom hohen Ross runter kommen.


23.03.2016 21:21    |    Steam24

Welche Rolle spielen die Gründe, aus denen die VW-Kunden ihre Autos gekauft haben? Mal abgesehen davon, dass VW seinen Ingenieuren Engelsflügel verliehen hat, weil ihre Diesel ja so clean sind ... :rolleyes:

 

Was nützt mir das, wenn ich dann einen neuen RPF zahlen muss, weil VW Mist geliefert hat und ich nunmehr damit rechnen muss, dass mein RPF nach dem Software-Update mehr belastet wird?

 

Und was die Quote an Hybridfahrzeugen anbetrifft: Dieselsubvention abschaffen, dann sieht das schon ganz anders aus. Mal abgesehen, dass unsere Innenstädte zu hohe NOX-Werte haben. ;)


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