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andyrx

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03.04.2022 04:23    |    andyrx    |    Kommentare (341)    |   Stichworte: 2 (BE/ BH), Energiekrise, krieg, Outback, Subaru, Tempolimit, Uktaine

Tempolimit aufgrund Energiekrise ja oder nein

Energiekrise und Tempolimit ...??Energiekrise und Tempolimit ...??

Hallo Motortalker ,

 

 

Das Thema Tempolimit ist in Deutschland ein brisantes Thema seit es individuelle Mobilität gibt in Deutschland gibt.

 

 

Bisher ist freie Fahrt in Deutschland auf Autobahnen größtenteils möglich und ein generelles Tempolimit politisch nicht durchsetzbar gewesen zumal die Zahl der Verkehrsopfer beständig sinkt und Autobahnen nur einen geringen Anteil an Verkehrstoten generieren.

 

Nun ist mit dem Krieg in der Ukraine —} https://www.motor-talk.de/.../...russland-was-ist-da-los-t7228297.html

 

 

Ein Thema was wir im obigen Link intensiv diskutieren eine neue Situation eingetreten.

 

Sprich Energie ist ein Schlüsselthema in allen Bereichen ....sowohl wirtschaftlich als auch politisch.

 

Es hängt für den Standort Deutschland viel davon ab ....wie wir diese erneute „Energiekrise“ die ja nicht ganz unbekannt ist meistern —} https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ölpreiskrise

 

Das war 1973 eine große Herausforderung für die westliche Welt und ist es aufgrund des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen aktuell erneut und diesmal auf allen Ebenen der fossilen Brennstoffe.

 

Diskutiert haben wir das Thema schon oft hier —} https://www.motor-talk.de/.../...pd-120km-h-auf-autobahn-t4516946.html

 

https://www.motor-talk.de/.../...e-gemueter-erhitzen-t1864615.html?...

 

 

Grundsätzlich bin ich persönlich kein Freund eines Tempolimits weil es aus meiner Sicht keine zwingenden Gründe dafür gibt.....im Rahmen der politischen Und wirtschaftlichen Verwerfungen und Herausforderungen aufgrund des Krieges in Europa sehe ich es aktuell aber anders.

 

Wir sollten versuchen auf allen Ebenen Energie einzusparen und Zeit zu gewinnen eine Antwort auf due politischen Versäumnisse der letzten Jahre zu finden....analog 1973 als Tempo 100 galt und es sogar Sonntagsfahrverbote gab müssen wir versuchen irgendwie den Druck von der Versorgung mit fossilen Brennstoffen zu nehmen.

 

Ein temporäres Tempolimit welches dazu dient hier gegenzusteuern würde sogar ich als grundsätzlicher Tempolimit Gegner mitgehen....solange es nicht auf Dauer zementiert wird.

 

Wie denkt ihr zu dem Thema ??

 

Was wäre das richtige Limit um tatsächlich einen Effekt zu haben ....ohne gleich übers Ziel hinauszuschießen??

 

Habe mal dazu eine Umfrage gemacht.

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

03.04.2022 05:13    |    NDLimit

Ich bin gegen ein angeordnetes Tempolimit.

 

Da ich aktuell Pendler bin (160 km / Tag) stelle ich aber fest, dass scheinbar in Eigenregie die Leute besonnener fahren. Da zähle ich mich dazu und bin froh, wenn ich im Schnitt unter 5 Liter lande. Letzte Woche waren es auch mal 4,3 im Schnitt.

03.04.2022 05:24    |    NDLimit

Was mir aber auch auffällt ist, dass die typischen "Vertreterkarren" sprich Firmenwagen weiterhin sehr flott unterwegs sind. Die müssen ja ihren Sprit nicht selbst zahlen.

 

Fragt sich, wann der Mitarbeiter, der für die Fahrzeugflotte in der Firma verantwortlich ist, eine entsprechende Ansage macht. Die Kosten belasten ja auch das Firmenbudget.

03.04.2022 08:29    |    ToledoDriver82

Richtig,der Preis hat schon viel dazu beigetragen,dass langsamer gefahren wird.

 

Ob Firmen ihre Angestellten drosseln weil denen der Verbrauch zu hoch und es damit zu teuer wird,wohl nur wenn es zu extrem wird,noch zählt wohl "Zeit ist Geld" .

 

 

Edit: es ist natürlich sehr heuchlerisch, nach Entlastung zu schreien,dann aber durch hohes Tempo mehr zu verbrauchen...das passt nicht zusammen

03.04.2022 08:53    |    miko-edv

Moin,

 

"in Eigenregie" langsam(er) fahren kann jede/r gerne, aber bitte nur, wenn man auch die Auswirkungen des eigenen Fahrverhaltens auf den restlichen Verkehr beachtet: ich hatte in den letzten zwei Wochen mehrfach die Gelegenheit, einen selbstgemachten Fast-Stau zu erleben, weil jemand langsamer fahren wollte als die Lkw, die zwischen Essen und Köln unterwegs waren ...

03.04.2022 08:54    |    lippe1audi

"Eine Antwort auf die politischen Versäumnisse der letzten Jahre....."? Das klingt für mich wie einer der Freitags-Sprüche und ist für mich kein Argument, sondern nur eine Haltung, eine schiefe übrigens. Noch haben wir keine Energiekrise. Sollte die kommen, wäre ich gesetzlichen Eingriffen, welche genau darauf abzielen würden, einer echten Energienot irgendwie beikommen zu können und die dann glaubhaft auch nur für genau diese Notzeit gelten und danach quasi automatisch auslaufen, dann also wäre ich geneigt, solche Maßnahmen wie auch einem Tempolimit zuzustimmen, aber.... . Aber nur dann, wenn das für mich glaubhaft stattfindet und damit meine ich konkret, dass ALLE SUV's nicht nur mit kosmetisch verbrämten, sondern mindestens vervielfachten Steuersätzen bedacht werden. Ebenso diejenigen Fahrzeuge, welche überbordende Leistung aufweisen. Nur unter diesen Umständen sehe ich ehrliche Sparansätze und nicht nur politisch leicht zu handhabende Drangsalierung des eher einfachen Volkes.

Grüße, lippe1audi

03.04.2022 09:06    |    joebleifuss

Mich hat vor nicht all zu langer Zeit als ich auf dem Weg vom Allgäu Richtung Oschersleben gemütlich mit 130 km/ unterwegs war ein BMW der bayrischen Staatsregierung kurz nach München überholt das der Windsog meinen recht schweren Mercedes stark zum Wanken gebracht hat , nachts um drei Uhr . Gefühltes Tempo vom BMW also oberer Anschlag 250km/h. Kurz vorm Hermsdorfer Dreieck stand er in der Tankstelle und mein Diesel ist gemütlich vorbei gebrummelt . Hier wäre doch der Ansatz als Vorbild auch sparsamer zu fahren , ist in diesem Fall aber egal , den Sprit zahlt ja die Staatsregierung, also wir alle . Der musste bis Berlin wohl noch zweimal tanken . Mit dem EAuto garnichtmachbar unter Vollast .

Aber mal im ernst , wenn man heute mit 130 über die Autobahn rollt wird man sogut wie garnicht mehr überholt .

03.04.2022 09:15    |    lippe1audi

Stimmt auffällig. Wenn ich meinen Dicken tagsüber hier in Dortmund auf die AB setze, muss ich mindestens 80 km weit fahren, bevor auf der linken Spur mehr als das übliche 110km/h Bummeltempo möglich werden. Und das wird dann auch immer nur für wenige Sekunden möglich.

Grüße, lippe1audi

03.04.2022 09:17    |    andyrx

@lippe1audi

 

Mit politischen Versäumnisse der letzten Jahre/ Jahrzehnte ist gemeint dass man durch einseitige Abhängigkeit bei den fossilen Energien in eine Situation der Erpressbarkeit gekommen ist …..und die politische Entwicklung Russlands bzw. Putins nicht im Blick hatte seit der Krim Annektion.

03.04.2022 09:41    |    andyrx

Time ist Money und Tankkartennutzer im Firmenwagen fahren halt auch weiterhin oft so…..ich hatte selbst 25 Jahre Firmenwagen und Tankkarte und kenne es dass in dem Fall natürlich auch .

 

Mir geht es darum im Sinne der Allgemeinheit bis wieder sichere und planbare Energieversorgung hergestellt ist ….etwas die Bremse beim Verbrauch zu treten.

 

Grundsätzlich bin ich gegen ein Tempolimit ….schon immer gewesen.

 

Würde es aber befristet es mittragen als Akt der Solidargemeinschaft um Druck vom Markt und den Preisen zu nehmen….Gefahr ist natürlich dabei dass man eventuell ein TL dann nicht mehr los wird ;)

03.04.2022 09:45    |    ToledoDriver82

Die Wahrscheinlichkeit ist sogar sehr hoch... weswegen die Akzeptanz fehlen dürfte

 

Was die Tankkartrnnutzer angeht,ich weiß nicht wie lange es Firmen noch mitmachen...man beschwert sich ja da auch öffentlich über die hohen Kosten... die man an Ende aber auch selber unterstützt. Tanken bei den teuersten Tankstellen,was zum Teil nicht nur 5 Cent Unterschied ist, tanken egal ob gerade ein Hoch bei den Preisen und natürlich scheint der Verbrauch der Flotte auch egal zu sein,es macht zeitlich kaum einen Unterschied,ob ständig Vollgas oder mit sagen wir um die 150.

03.04.2022 09:53    |    NDLimit

Auf meiner Pendlerstrecke stelle ich fest, dass ich mit 140-150 auf der AB keinen signifikanten Zeitgewinn habe als wenn ich den Tempomaten auf 120 einstelle. Im Verbrauch merke ich es dann schon.

03.04.2022 10:00    |    ToledoDriver82

Ging mir auch schon oft genug so...auf 500km hatte ich gerade mal einen Zeitgewinn von um die 20 Minuten, dafür aber deutlich mehr Verbrauch...und die 20 Minuten können noch kurz vorm Ziel dahin sein,dann hat man kein Zeitgewinn und hohen Verbrauch

03.04.2022 10:01    |    notting

- Je weniger Zeit man auf der Str. verplempert, desto mehr Überstunden kann man in vielen Jobs machen um zusätzl. freie Tage zu bekommen, an denen man garnicht fährt, was auch Sprit spart.

 

- 1973 wurden die Möglichkeiten von Home-Office zum Sprit sparen praktisch noch nicht genutzt mangels der dafür nötigen Technik. Komisch, dass nur im Zusammenhang mit Corona über eine Home-Office-Pflicht geredet (bzw. gesetzl. festgelegt) wurde.

Und schon 1973 haben die Maßnahmen kaum was gebracht. Mit viel Home-Office bringen sie noch weniger was. Trotz Ende der Home-Office-Pflicht hat sich am Verkehr kaum was geändert: https://www.heise.de/.../...n-erhoehtes-Verkehrsaufkommen-6653689.html

 

- Auf den unlimitierten Abschnitten dürfte es keine Blitzer geben, die man einfach zentral auf das neue Limit einstellen könnte. Ohne Kontrolle macht es kaum Sinn.

Zumal neue Schilder aufgestellt werden müssten. Zumindest an den Grenzen, bei temporären Lösungen müssten wohl auch die >100km/h-Schilder umgeändert werden und im umlimitierten Bereich neue Schilder bzw. Pfosten aufgestellt werden.

 

- Wenn alle 100km/h fahren, wird das ständig Bremser-Wellen nach hinten geben wenn man von der Autobahn, weil man nur mit zu geringer v_diff überholen kann und wenn man dann zur Abfahrt nach rechts muss, muss man sich irgendwo reinquetschen mangels Lücken. Bei 100km/h würde das sicher sogar die LKW-Fahrer aufregen, die meist ca. 90km/h fahren.

 

- Immer mehr Leute fahren mit Strom aus dem Stromnetz auch über die Autobahn (BEV und ggf. PHEV). Schon vor dem Krieg wurde wegen der steigenden Energiepreise in der Stromproduktion immer mehr Erdgas durch Kohle ersetzt -> https://www.destatis.de/.../PD21_572_433.html

Desweiteren soll immer mehr Solar und Wind ausgebaut werden etc. Dadurch wird man hier von Erdöl/-gas weniger abh.

 

Fazit: Man sollte sich weniger auf ein Tempolimit konzentierten, sondern mehr darauf, dass Kunden die (die meiste Zeit) mit Strom aus dem Stromnetz fahren fahren wollen (also BEV und ggf. auch PHEV) nicht durch Probleme z. B. in der Produktion (inkl. Probleme mit Zulieferen) oder durch Reduzierung des Gebrauchtangebots (z. B. durch defakto Absenkung der staatl. Förderung für Firmen-Fahrzeuge, also außer in den Förderregelungen einfach nur mehr elektr. Reichweite und Ladegeschwindigkeit zu fordern als aktuell) daran gehindert werden.

Entspr. auch für diejenigen, die z. B. Solar auf dem eigenen Dach wollen.

 

Hinter der aktuellen Tempolimt-Diskussion steckt mal wieder zuviel Tempolimit-Ideologie dahinter.

 

Im übrigen sind hier die Preise schon wieder unter 2EUR/l Super E5. Jetzt schauen wir uns die aktuellen Preise mal ganz nüchtern an:

https://www.adac.de/.../

Zitat:

Das teuerste Tankjahr ist bisher das Jahr 2012. 159,8 Cent pro Liter Super E10 und 147,8 Cent pro Liter Diesel mussten die Autofahrer im Jahresdurchschnitt zahlen.

Damals gab's IIRC keine Diskussion hinsichtl. Tempolimit & Co.

Bei einer normalerweise angestrebten Inflation von 2%/Jahr müsste man heute ca. 1,948EUR/l zahlen, wobei da noch keine CO2-Steuer drin ist. In der selben Quelle steht, dass der selbe Sprit 2022 gekostet hat:

- Jan. 1,670EUR/l

- Feb. 1,742EUR/l

- Mrz. 2,069EUR/l

 

D.h. im Schnitt sind wir 2022 aktuell bei 1,827EUR/l bei wieder fallenden Preisen.

 

Das Problem ist aktuell eher, dass sich die Leute an die günstigen Spritpreise Mitte/Ende der 2010er bzw. Corona-bedingt Anfang der 2020er Jahre gewöhnt haben. Und statt sich zu freuen, dass die Spritpreise jetzt erst wieder sich dem annähern, wie es bei einer normalen Preisentwicklung ungefähr gelaufen wäre, meckern sie, dass es jetzt so schnell geht, nur weil ein Sondereffekt wegfällt der für günstigeren Sprit sorgt und einer dazukommt, der für teureren Sprit sorgt.

 

notting

03.04.2022 10:07    |    ToledoDriver82

Am Ende regelt es der Preis...wie man gesehen hat...wer will und kann fährt weiterhin wie es ihm möglich ist,der Rest passt die Geschwindigkeit an und fährt von sich aus etwas ruhiger

 

 

Das Problem ist nicht nur der schnelle Anstieg der eigenen Spritkosten, nein,man trägt zeitgleich ja auch von allen Unternehmen die weitergereichten Kosten und das summiert sich eben. In Verbindung mit allen anderen gestiegenen Kosten aber eben nicht gestiegenen Einnahmen,ist die Belastung eben sehr hoch....

03.04.2022 10:10    |    Fix_mit_dem_Fox

Früher war ich gegen ein Tempolimit, seit ein paar Jahren bin ich dafür.

 

1980 waren die Autobahnen leer. Die übrigen PKW fuhren mit 120 - 130 km/h relativ langsam, zumeist auf der rechten Spur. Es gab wenige Autos, die über 200 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichten.

 

2022 sind die Autobahnen relativ voll. Die rechte Spur mit LKW an LKW und 90 km/h. Die linke Spur, wenn kein Stau, fließt mit 140 - 150 km/h, Auto an Auto. Viele PKW, insbesondere die, der regelmäßigen Autobahnnutzer, können inzwischen schneller als 200 km/h, auch deutlich schneller als 250 km/h.

Wenn es mal frei wird, wird gefahren wie die Sau. Aufgestauter Frust durch die langsamen Passagen muss raus. Viele meinen, sie könnten verlorene Zeit herausfahren. Dazu noch viele reaktionsschwache, sich überschätzende Rentner (Generation Aktiv). Und dann noch die ganzen Medikamenteneinnehmer, Drogennehmer und Psychos, ebenfalls reaktionsschwach. Die Normalos vom Verhalten her immer egoistischer und auf Ihr Recht beharrend. Eine ganz gefährlich Mischung, die es früher so nicht gab.

 

Ein Tempolimit max. 130 km/h würde die Situation sehr entspannen. Das weiß jeder, der mit seiner Karre schon mal im Ausland war.

03.04.2022 10:13    |    NDLimit

Man sollte auf das Thema hier achten. Gefragt war nach einem temporären Tempolimit und nicht nach einem generellen TL

03.04.2022 10:34    |    isevs

Mir haben KFZ-Kenner immer wieder gesagt: 'Regelmäßig das Auto auf 180 km/h für ca. 10-15 Min. bringen, sonst kann es gut sein, dass Du bald einen neuen Kat benötigst und das wird teuer.' (Stichwort 'Freibrennen')

Meist abends / nachts, weil sonst ja kaum Gelegenheit dazu ist. Hat bisher bei mir gefunzt. Mit maximal 130 nicht.

(Mehrverbrauch auf 100km: ca. 0,1-0,2l bei über 1000 km pro Tankfüllung)

 

Andere waren 'schlauer' und fuhren nie über 130 km/h und brauchten nach 35000-50000 km nen neuen Kat. Auto war sonst noch super. Ging aber wohl trotzdem Richtung Osten. Denke, da wurde es einfach, mit in Deutschland als defekt geltendem Kat, weiter gefahren. Ergo: Geld vernichtet, denn sie hätten es gerne selbst noch weiter gefahren.

ODER:: Geld für neuen Kat ausgebeben und die 'eingesparten' Kosten für Sprit wieder ausgegeben.

 

Für mich bedeutet das:

Alle - besonders die Grünen - die, ein Tempo-Limit wollen, nehmen zumindest billigend in Kauf, dass entweder

a) eine Menge zusätzlicher Schrott + zusätzlicher CO-Belastung durch nicht mehr Nutzung der Alten und Neuproduktion der Neuen wissentlich in Kaufgenommen wird

oder

b) die CO-Werte halt nicht mehr in D verursacht werden, aber die Deutschen, dadurch, dass sie ein Auto ja wesentlich kürzer in Gebrauch haben als möglich und gewollt, erheblich mehr für die persönliche Mobilität ausgeben müssen, als Bürger anderer Länder.

 

Ergo: Alles alles nur Augenwischerei für den deutschen Wahlberechtigten.

 

Habe mal einen Artikel gelesen, dass die FORD-Dickschiffe mit enorm viel Hubraum und PS eine bessere Gesamt-CO-Bilanz aufweisen, als viele kleinere Autos, die wesentlich weniger Sprit benötigen, weil sie ja auch 25-35 Jahre gefahren werden können. Werde mir deshalb zwar nicht gleich so ein Teil kaufen, aber zu denken gab mir das schon.

 

Wenn also einer immer

a) nur kurze Strecken fährt,

b) Eigentum hat,

c) das Geld für Photovoltaik über hat,

d) ohne Wallbox auskommt,

e) IMMER genügend Ladezeit zwischen den Fahrten gewährleisten kann und

f) Jeden Tag, besonders im Winter, mit dem Auto fährt,

dann und auch nur dann, ist ein E-Auto für den privaten Bereich überlegenswert und das Tempolimit wird sowieso für Ihn gelten, schon aus Sicht der möglichen Reichweite.

 

Für alle anderen gilt (außer vllt. Rentner):

Auto an die Verkehrsverhältnisse angepasst fahren und sich freuen, dass Diesel, Gas oder Benzin auch nach mehreren Tagen der Nichtnutzung noch ohne nennenswerte Einbußen im Tank vorhanden sind. Und bei langen Strecken muß man nicht 2-3 mal 'raus' und Glück haben, dass

A. ein Stromsäule vorhanden ist,

B. diese auch funktioniert und

C. auch noch niemand anders sie nutzt.

Dann ist man im Normalfall nämlich 2-3 Stunden eher am Ziel (Work-Live-Balance)!

03.04.2022 10:42    |    rtur

Eine temporäre Lösung ist keine Lösung, da wie oben schon geschrieben die Umsetzung aufwendig und die Kontrollen fast unmöglich sind.

Es geht ja weniger um den Kraftstoffverbrauch, sondern auch um die E-Mobilität, die insbesondere mit höheren Geschwindigkeiten geringere Reichweiten erzielt.

 

Die Mischung aus langsamen Schleicher und sportlichen Egomanen (siehe oben) ist tatsächlich erst entstanden und die Beschleunigungszeiten sind fallend. Auch wenn die Todesopfer rückläufig sind, ist es nicht Mal an der Zeit über Entschleunigung nachzudenken? Warum das von den Politikern nicht gewünscht wird, liegt wohl daran, dass diese Berufsgruppe gerne schnell mit großen Karossen unterwegs ist.

Für die Sicherheit und Umwelt macht ein Tempolimit auf weniger breit ausgebauten Autobahnen Sinn (LKW max. 110). Warum sollte man auf einer 6- oder 8-spurigen Autobahn nicht mal schneller fahren dürfen, wenn es die Verkehrslage erlaubt?

03.04.2022 10:42    |    Thomasbaerteddy

Jaja, Tempolimit in Dland... Die Unendliche Geschichte... Was dem Ami die Knarre, ist dem Deutschen das Auto...

Von mir aus könnte es ein grundsätzliches Tempolimit geben bei 130 km/h. Wer schneller fahren will, soll zur nächsten Rennstrecke. Wäre jedenfalls ein entspannteres Fahren - und man könnte einen LKW überholen, ohne Angst haben zu müssen, daß gleich jemand im Kofferraum einparkt. Bei uns auf der A38 leider gang und gäbe (wenn ich nicht mit mindestens 150 überhole).

 

Ob es wirtschaftlich was bringt (ob temporär oder ständig), weiß ich nicht. Bei PS-starken Autos vielleicht nicht so viel, da die die Mehrleistung aus dem Handgelenk schütteln. Aber wer so ein entsprechendes Auto fährt, hat auch meist entsprechende finanzielle Reserven und verbucht die Mehrkosten unter Toleranz.

Wer wenig fährt, dem tun höhere Spritkosten auch nicht so weh.

 

Ansonsten gibt es auch noch andere Stellschrauben: mehr Recycling, weniger Verpackungsmaterial, und manche Produkte vielleicht nicht um den halben Erdball jagen, um ein paar Cent Produktionskosten zu sparen. Aber Geiz ist halt geil...

 

Und unsere Volksvertreter könnten auch mit gutem Beispiel vorangehen: selber weniger umherreisen und viel mehr Homeoffice und virtuelle Treffen (Videokonferenzen).

 

Weiterer Baustein: den ÖPNV auch auf dem Land besser ausbauen und attraktiver machen. Da wird seit -zig Jahren geredet, diskutiert und sinniert (man könnte, nan müsste...), passiert ist noch nicht viel...

03.04.2022 10:45    |    NDLimit

ÖPNV auf dem Land besser ausbauen.... YMMD!!!

 

Ohne Auto wäre ich hier im Ländle aufgeschmissen....

03.04.2022 10:49    |    Thomasbaerteddy

@isevs Man kann sich alles schönreden... :rolleyes:

Von Massen an kaputten Katalysatoren habe ich noch nichts gehört - und die müsste es ja dann geben, da längst nicht alle so schnell fahren (auch können). Oder hast Du bei dieser wirren Theorie eine Null bei der km-Angabe vergessen?

Oder war das vielleicht Stand der Technik vor 30 Jahren?

03.04.2022 10:49    |    notting

Zitat:

@Fix_mit_dem_Fox schrieb am 3. April 2022 um 10:10:56 Uhr:

2022 sind die Autobahnen relativ voll. Die rechte Spur mit LKW an LKW und 90 km/h. Die linke Spur, wenn kein Stau, fließt mit 140 - 150 km/h, Auto an Auto. Viele PKW, insbesondere die, der regelmäßigen Autobahnnutzer, können inzwischen schneller als 200 km/h, auch deutlich schneller als 250 km/h.

Das ändert sich insb. durch BEV gerade wieder. Die meisten können max. 160km/h.

 

Zitat:

Wenn es mal frei wird, wird gefahren wie die Sau. Aufgestauter Frust durch die langsamen Passagen muss raus. Viele meinen, sie könnten verlorene Zeit herausfahren. Dazu noch viele reaktionsschwache, sich überschätzende Rentner (Generation Aktiv). Und dann noch die ganzen Medikamenteneinnehmer, Drogennehmer und Psychos, ebenfalls reaktionsschwach. Die Normalos vom Verhalten her immer egoistischer und auf Ihr Recht beharrend. Eine ganz gefährlich Mischung, die es früher so nicht gab.

Dafür gibt's nun immer mehr Assistenten in den Autos, die z. T. auch Pflicht werden.

Die Rentner sind IMHO eher auf der Landstr. unterwegs weil's da mehr zu kucken gibt. Oder im Zug, weil sie nicht mehr soweit fahren wollen.

 

Zitat:

Ein Tempolimit max. 130 km/h würde die Situation sehr entspannen. Das weiß jeder, der mit seiner Karre schon mal im Ausland war.

Kann ich nicht bestätigen. Durch die kleinen v_diff muss man sehr aufpassen rechtzeitig nach rechts zur Abfahrt zu kommen.

Was im Ausland das Fahren angenehmer macht (war letztes Jahr mehrfach im Ausland mit dem Auto):

- An Autobahn-Kreuzen hat hat man eher die Situation, dass sich die Straßen wie ein Y aufsplitten. Heißt die mittlere Spur auf dem "|"-Teil wird im "V"-Teil sowohl auf die linke Spur vom Teil der nach rechts geht als auch die rechte Spur nach links. Man hat also nicht wie in D meisten die Situation, dass man auch in Autobahn-Kreuzen eine Art Abfahrt erwischen muss.

- Die Leute im Ausland reizen eher das Tempolimit aus (insb. auf der linken Spur) und halten sich stärker an das Rechtsfahrgebot als Deutsche. Dadurch gibt's selten den Fall, dass z. B. links einer mit 120km/h ist (=TL) und rechts von ihm einer mit 119km/h oder gar bei auch TL=120km/h links einer mit 100km/h und rechts von ihm einer mit 99km/h. Bei meinen Reisen nach CH war das z. T. so, dass die einzigen LSP die ich gesehen habe alle dt. Kennzeichen hatte.

 

Wer unfähig ist rechtzeitig zu blinken (je nach dem kann das einige 100m z. B. vor dem Spurwechsel sein, damit z. B. andere genug Zeit haben ihrerseites sicher Platz zu machen) bzw. seine Geschwindigkeit an den fließenden aber nicht mit deutl. überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Verkehr (bis 130km/h _oder_ wenn die v_diff gering ist) anzupassen, ist selber schuld.

Hab auch nur einen Basis-Benziner in einem dafür recht großen Auto.

Habe ganz stark den Eindruck, dass insb. Leute Tempolimits befürworten, die das von mir gerade beschriebene nicht können obwohl ihr Auto das hergibt (wenn man mal runterschaltet bzw. kräftig auf's Gas tritt, schneller beschleunigen um schneller hochschalten zu können spart auch Sprit!) und das natürlich in der Fahrschule gelernt haben sollten. Die sollten solche Dinge lieber 1-2 Fahrschulstunden mit einem Fahrlehrer üben.

 

notting

03.04.2022 10:50    |    DJ Fireburner

Aktuell sind auch viele „Vertreterkarren“ (was auch immer damit genau gemeint ist) deutlich langsamer unterwegs.

 

War vorletzte Woche beruflich in Kassel, noch nie so entspannt die 250km abgespult :)

03.04.2022 10:50    |    Thomasbaerteddy

@NDLimit Meinst Du, bei mir hier ist's anders? ;)

03.04.2022 10:52    |    notting

Zitat:

@rtur schrieb am 3. April 2022 um 10:42:16 Uhr:

Auch wenn die Todesopfer rückläufig sind, ist es nicht Mal an der Zeit über Entschleunigung nachzudenken?

Am Steuer eines Autos muss man ständig aufpassen, auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Deswegen kann man erst entschleunigen, wenn man am Ziel ist.

Und wenn Leute glauben, dass man nicht so sehr aufpassen muss, lenken sich viele z. B. durch Kucken auf's Smartphone oder sonstwohin ab -> unterm Strich kein Sicherheitsvorteil.

 

notting

03.04.2022 10:54    |    NDLimit

Zitat:

@Thomasbaerteddy schrieb am 3. April 2022 um 10:50:39 Uhr:

@NDLimit Meinst Du, bei mir hier ist's anders? ;)

Wo ist das?

03.04.2022 10:55    |    Goify

In meiner Gegend fährt auf Landstraßen kaum einer 100 und LKWs werden nicht mehr überholt, selbst bei 3 km freier Sicht.

Auf der Autobahn kann ich mir aktuell schwer vorstellen, dass jemand schneller als 120 fährt. Im Sommer werde ich meine These überprüfen.

03.04.2022 10:58    |    NDLimit

Goify, nimm mich als Beispiel. Meine normale Reisegeschwindigkeit betrug gern 160-180. Seitdem ich pendeln muss, habe ich auf 120 reduziert.

03.04.2022 11:04    |    ToledoDriver82

In den letzten Wochen ist mir auch aufgefallen,dass die Leute auf Landstraßen nicht mal das erlaubte Tempo fahren,am Donnerstag hatte ich 5 Autos vor mir einen Ranger der durchgehend 60 gefahren ist,egal ob 50,70,80 oder 100. Das brachte dann einige dazu, gefährliche Überholmanöver zu starten...das kann es natürlich auch nicht sein. Auf der AB waren deutlich mehr rechts mit 100-120 unterwegs als die Preise ihr Hoch hatten und auch die die sonst bei 130 auf der linken Spur mit 180 drängeln waren deutlich weniger...man muss also nicht alles überregeln.

03.04.2022 11:04    |    andyrx

Ich fahre meist mit Tempomat 130 und streue aber auch gerne mal einen 200km/h Plus Sprint über paar Kilometer ein ….lass mir auch ungerne vorschreiben obwohl Bahn frei ist was ich und was ich nicht darf.

 

Indem Fall aufgrund der aktuellen Situation würde ich es aber mitgehen ….natürlich kann man das nicht flächendeckend kontrollieren.

 

Ist halt auch ein Zeichen was man setzt…..

03.04.2022 11:07    |    Goify

Überholt man dann fünf Autos und den LKW davor, kommt man sich vor, als hätte man im Lotto gewonnen. Irgendwie merkwürdig.

03.04.2022 11:07    |    notting

Zitat:

@andyrx schrieb am 3. April 2022 um 11:04:56 Uhr:

Ist halt auch ein Zeichen was man setzt…..

"Gut gemeint" bedeuten nicht zwangsläufig auch "gut gemacht".

 

notting

03.04.2022 11:09    |    NDLimit

Zitat:

@Goify schrieb am 3. April 2022 um 11:07:13 Uhr:

Überholt man dann fünf Autos und den LKW davor, kommt man sich vor, als hätte man im Lotto gewonnen. Irgendwie merkwürdig.

Hatte ich diese Woche noch. 5 Fahrzeuge, ich an 4. Stelle. 100 erlaubt, aufgrund Nebel fuhr die Kolonne 80. Ein Geisteskranker überholte dann alle vor einer nicht einsehbaren Kurve...

 

3 Minuten später stand er wieder vor mir....

03.04.2022 11:10    |    miko-edv

Zitat:

@Goify schrieb am 3. April 2022 um 11:07:13 Uhr:

Überholt man dann fünf Autos und den LKW davor, kommt man sich vor, als hätte man im Lotto gewonnen.

hat man auch ... denn für 5 Autos und 'nen Lkw braucht man verdammt viel freie Strecke im Gegenverkehr ... und zusätlich noch 5 Fahrer, die nicht gleichzeitig dasselbe wollen, ohne nach hinten zu schauen.

03.04.2022 11:11    |    ToledoDriver82

Das sind die besten.... riskantes überholen und dann hat es nichts gebracht

03.04.2022 11:13    |    NDLimit

Blöd ist halt, dass man, wenn solche Harakiri-Aktionen schief gehen man denen auch noch 1. Hilfe leisten muss....

03.04.2022 11:18    |    ToledoDriver82

Wenn man "Glück" hat , gibt's da nach so einer Aktion nichts mehr wo Erste Hilfe nötig ist...sorry

03.04.2022 11:21    |    notting

Zitat:

@miko-edv schrieb am 3. April 2022 um 11:10:21 Uhr:

hat man auch ... denn für 5 Autos und 'nen Lkw braucht man verdammt viel freie Strecke im Gegenverkehr ... und zusätlich noch 5 Fahrer, die nicht gleichzeitig dasselbe wollen, ohne nach hinten zu schauen.

Deswegen schaue ich, dass ich langsamere bei der nächsten Möglichkeit überhole oder ich lasse genug Platz dass andere überholen können.

 

notting

03.04.2022 11:22    |    ToledoDriver82

Bei so einer Kette, bleib ich dann lieber hinten... soviel Zeit kann ich damit gar nicht sparen,dass sich das lohnen würde

Deine Antwort auf "Temporäres Tempolimit —>> Energiekrise Ukraine??"

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bin Jahrgang 1960 und immer noch locker drauf;)

 

gebürtiger Hesse der nun in Bayern zuhause ist.

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