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andyrx

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07.03.2021 00:26    |    andyrx    |    Kommentare (82)    |   Stichworte: 607, 9, Allrad, BMW, Dacia, Honda, Kia, Offroad, Peugeot, Renault, Schmäppchen, Youngtimer

Schon mal ein Auto unter 2000.- Euro gekauft ??

Unglaublich viel Auto für Geld der Peugeot 607
Unglaublich viel Auto für Geld der Peugeot 607

Auto kaufen unter 2000.- Euro ??

 

Warum nicht ;)

 

Ich hab ja ein paar Autos mehr in meiner Sammlung die meisten natürlich nicht in der Kategorie unter 2000.- Euro aber dennoch einige sehr preiswerte waren oder sind da schon dabei und auch ganz unterschiedliche Erfahrungen damit gemacht.

 

Ich hab unten mal die Käufe der jüngeren Zeit aufgelistet ....mehr als ich dachte :o

 

Warum kaufe ich solche Autos obwohl ich ja auch recht jungfräuliche Fahrzeuge habe...??

 

Ich probiere gern mal was aus oder möchte ein Modell einfach mal haben ohne dafür Unsummen Geld auszugeben ....und nehm dafür auch Risiko in Kauf:o

 

 

In der Preislage unter 2000.- Euro ist es natürlich immer auch zocken und man muss damit rechnen den Invest komplett abschreiben zu dürfen weil ein größerer Defekt oder unwirtschaftliche / unerwartete Reparatur den Spaß beendet ....es sei denn man ist Selbstschrauber ( der ich nicht bin )

 

Bedingt durch mein Feriendomizil in Ungarn hab ich natürlich immer auch überlegt was ich dort dauerhaft platzieren bzw. dort stehen lassen kann .....oder ein Auto hat mich einfach gereizt es für kleines Geld auszuprobieren und mir einfach dachte ....geht gut oder schreibe das investierte Geld in den Wind.

 

Als ich noch in Norddeutschland gelebt habe ( jetzt Bayern ) hatte ich eine freie Werkstatt mit fairen Preisen wo man auch bei den ollen Kisten mit einem blauen Auge davon kommt oder ich hab fällige Reparaturen in Ungarn erledigt.

 

Mal hab ich in die Schnäppchenautos noch investiert und manchmal früh die Reissleine gezogen und nichts mehr investiert ....ist halt Hobby

 

 

Derzeit sind meine Schnäppchen Autos für unter 2000.- die ich im Bestand habe

 

Der Peugeot 607 V6 3,0 —} https://www.motor-talk.de/.../...asse-peugeot-607-v6-3-0-t7050798.html

 

Für 1550.- mit zwei Jahren TÜV und 190.000km auf der Uhr gekauft

 

Fährt sich Klasse und wirkt noch sehr gut erhalten ....ok erst 500km gefahren natürlich noch kein Urteil möglich zu Zuverlässigkeit oder ungeplante Kosten.

 

Ist aber derzeit mein Lieblingsauto zum fahren ....bisher völlig begeistert von dem Kauf

 

Desweiteren der Kia Sorento 2,5 CRDI aus 2004 mit jetzt 340.000km —} https://www.motor-talk.de/.../...n-alter-kia-sorento-2-5-t6723633.html

 

Preis 1700.-

 

Gekauft in 2019 mit fast 2 Jahren TÜV und rund 330.000km und reichlich Gebrauchsspuren....aber technisch soweit OK.

 

Gedacht für Wald und Flur /Offroad fahren deshalb hat mich der Zustand innen und außen nicht weiter gestört.

 

Was war dran zu machen ??

 

Verteilergetriebe war verschlissen ( Kette gesprungen ) und mit gebrauchten aus EBay für 80.- plus Einbau 400.- Euro das Problem behoben .....Bremse hinten überholt ( Sättel,Scheiben ,Klötze ) und neue Batterie das war es in den bisher 18 Monaten gewesen ....guter Kauf den ich nicht bereut hab.

 

Was ich zum nächsten TÜV im Juni 2021 mache weiß ich noch nicht

 

Der Honda HRV 4x4 aus 2002 mit 100.000km —} https://www.motor-talk.de/.../...nd-wiese-mit-allrad-4x4-t6907031.html

 

Gekauft für 1500.- mit 2 Jahren TÜV und einigen Gebrauchsspuren die aber nicht weiter stören weil in Ungarn als Wald und Wiesenauto

Im Einsatz ....fährt zuverlässig und ohne Probleme.

 

Bisher nur in neue Reifen für Offroad investiert sonst nix.

 

Bin ich zufrieden mit dem Honda ( die Tour nach Ungarn völlig unproblematisch gemeistert ) wobei viel weniger genutzt als erhofft da ich mein Ferienhaus in Ungarn dank Corona seit September 2020 nicht mehr besuchen konnte :(

 

 

Was gab es noch so für Kandidaten unter 2000.- Euro diese Fahrzeuge hier unten habe ich nicht mehr ....:p

 

Weniger Glück hatte ich mit dem Kia Sportage 2,0 —} https://www.motor-talk.de/.../...-wald-und-wiese-offroad-t6803329.html

 

 

 

 

 

Da waren nach Kauf einige Dinge dran wie Kupplung ( trennte öfter mal nicht ) und anderes wo ich mich nicht getraut hab damit nach Ungarn zu fahren .....hat 700.- Euro gekostet und die hab ich beim Verkauf nach kurzer Zeit auch wieder bekommen.

 

Dann gab es da den Subaru Outback 2,5 LPG —} https://www.motor-talk.de/.../...-2-5i-aut-4x4-im-alltag-t6490656.html

 

Gekauft 2018 für 1750.- Euro mit 320.000km und TÜV knapp 1 Jahr

 

Auch deutliche Gebrauchsspuren innen wie außen aber technisch in Ordnung trotz der hohen Laufleistung....20.000km drauf gefahren ohne Probleme.

Dank der LPG Anlage auch ein sehr wirtschaftlicher Kauf bzw. günstiges fahren bei 60cent der Liter.

 

Mal einen Satz gebrauchte Felgen und neue Maxtrek Ganzjahresreifen ( die sehr gut sind ) und sonst nichts investiert ....sehr dankbares Auto....zum TÜV war aber einiges zu machen und deshalb an Bastler für 1000.- weitergereicht ....war ein prima Auto und ich hätte auch nochmal so einen gekauft....fand sich aber nix;)

 

Der Renault RX4 —} https://www.motor-talk.de/.../...orester-2-5-turbo-crash-t6112999.html

 

Hat seinerzeit 1200.- Euro gekostet und war auch für Ungarn gedacht.....kurz nach Kauf ereilte den RX4 ein Zahnriemenriss und ich hab ihn verkauft nachdem ich gerade neu getüvt hatte ....sehr ärgerlich gewesen

Hab ihn dann von Schrauber zurück gekauft nachdem Motor überholt war und bin oft damit nach Ungarn gefahren....zum nächste. TüV war mir dann Zuviel dran zu machen und für 1700.- Euro verkauft .....ein gutes Geschäft war der RX4 nicht ,aber ich bin den Wagen sehr gern gefahren und Rost war da auch kein Thema.

 

Was gab es noch unter 2000.-Euro ??

 

Der Honda HRV 4x4 Gold —} https://www.motor-talk.de/.../...matik-spassauto-im-wald-t6143380.html

 

Gekauft mit 2 Jahren TÜV und 200.000km auf der Uhr für schmale 700.- Euro (jaulende Geräusche Hinterachse bei Kauf mit Ölwechsel für 70.- Euro behoben ) deutliche Gebrauchsspuren und keine Schönheit halt als Gebrauchsauto für die ungarische Puszta gedacht ....da war er auch gut für und immer zuverlässig gelaufen....bei mir ca. 10.000km zusammen gekommen.

Die Anfahrkupplung der CVT Automatik rupfte beim anfahren und er brauchte 1 Liter Öl auf 1000km aber er lief immer.....hab ihn dann an Freund in Ungarn verschenkt als absehbar dass Ungarn durch schwere Erkrankung meiner ( dann verstorbenen Frau ) 2018/2019 kaum genutzt wird....dort ist der Honda dann noch 1 Jahr zuverlässig gelaufen...bis tüv runter war ;)

 

War für den Zweck und den Preis von 700.- Euro völlig OK.

 

 

Dann war da noch der Renault 19 —} https://www.motor-talk.de/fahrzeuge/883176/renault-r-19-b-c-53

 

Ein EBay Kauf für 800.- Euro mit gerade 38.000km und 2 Jahren TÜV in Berlin gekauft ....2 Jahre hat den meist meine Frau gefahren rund 20.000km ....ein sparsames und bequemes Auto was gab es dran zu machen ....ein Anlasser und der Auspuff sowie die völlig ausgehärteten Reifen ersetzt....alles nicht teuer gewesen.

 

Nach abgelaufenen TÜV für 600.- Euro verkauft weil keine Verwendung mehr für....schade eigentlich ;)

 

Dann war da noch der Kia Sportage 2,0 Allrad von 1997 mit 2 Jahren TÜV und 160.000km—} https://www.motor-talk.de/fahrzeuge/1016940/kia-sportage-1-ja

 

Gekauft für 1500.- Euro für Karpaten Offroad Tour mal eben in kurzer Zeit 6000km drauf gefahren ....dafür war er richtig gut im Gelände aber er war für so etwas zu klein vom Platz und deshalb direkt danach für 1300.- verkauft ....stellte sich im Nachhinein beim Käufer heraus dass der Rahmen völlig marode war durch Rost....mechanisch aber zuverlässiger und durstiger kleiner Offroader.

 

War für den Zweck ein guter Kauf um Geschmack am Offroad fahren zu bekommen.....

 

Fazit:

 

So eine richtige Niete war bei meinen Schnäppchenkäufen nicht dabei ....der Zahnriemenriss bei RX4 war halt Pech ( wollte den fälligen Wechsel in Ungarn machen lassen hat er aber nicht mehr geschafft )

 

Warum soviel Autos unter 2000.- ??

 

Einmal weil ich das Ferienhaus in Ungarn habe ( mitten im Wald gelegen ) und dort dauerhaft keine wertvollen Fahrzeuge platzieren möchte....der andere Grund ( z.B. beim Peugeot 607 ) ist dass ich mitunter einfach mal Lust auf was neues ( altes) habe aber ungern aus meinem Bestand etwas verkaufe.....und ich hab jetzt eine Scheune wo ich Platz habe Fahrzeuge unterzustellen....das verführt natürlich zu solchen Käufen....:p

 

Ganz besonders Freude hat mir der Peugeot gemacht ....bei solch einem kleinen Kurs hab ich schon damit gerechnet dass im verborgenen doch ein Haken lauert und ich den Kauf bereue,aber der ist ja mal in richtig guten Zustand ....einfach geil und macht echt Freude mit dem sahnigen V6 Motor.

 

Da ich immer gerne mal in den einschlägigen Portalen stöbere bin ich natürlich anfällig für solche Angebote....:D:D

 

Natürlich hab ich mittlerweile Routine bei Besichtigung und Probefahrt und weiß auf was ich zu achten habe ....kaufe auch nur Fahrzeuge mit recht frischen TÜV und Kaufenicht um jeden Preis ...sprich ich hab einen Preis im Kopf und entweder ich kann den bei Verhandlung erzielen oder ich lasse es....beim Peugeot war es natürlich auch Corona geschuldet dass der so billig war.

 

Peugeot 607 und Honda HRV Silber und der Kia Sportage waren von Händler ...die anderen Fahrzeuge von privat

 

 

Hast du auch schon mal unter 2000.- Euro gekauft und Erfahrungen gemacht .....dann schreib es auf ;)

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07.03.2021 00:40    |    ToledoDriver82

Eigentlich kaufe ich ständig solche Autos :D die einzigen wirklichen Nieten waren der Peugeot 106 und der S124...beim 106er bin ich fast ohne Verlust davon gekommen, beim Stern hab ich mächtig Lehrgeld bezahlt.

 

Auf der anderen Seite stehen

Kadett E 1.6 life...gekauft für 550€ aus 2. Hand, 114000km, hat mir 3 Jahre gute Dienste geleistet, für 450€ wieder verkauft

 

Renault 19...gekauft für 450€ mit frischen TÜV, erster Hand aber einiges an Rost,89000km,lief zuverlässig, ging dann an einen Freund und machte dort ebenfalls einen guten Job

 

Astra F 1.6 16V GLS...gekauft für 850€ vom Schrott, frischer TÜV, 106000km gelaufen, ungeschweißt, ein paar Kleinigkeiten aber läuft zuverlässig im Alltag

 

Audi 80 B4 2.0E...gekauft für 750€,wenig TÜV und zu letzt nicht gut gepflegt, lief aber tatellos, der Unfall war sein Ende bei mir, der neue Besitzer hat ihn aber wieder aufgebaut

 

Mazda 626 GD 2.0 GLX...gekauft für 2000€,erste Hand, 63000km,1,5 Jahre TÜV, super Zustand

 

Mazda 626 GV 2.2 GLX...gekauft für 400€ ohne TÜV, sollte eigentlich geschlachtet werden, der Zustand ist aber besser als gedacht und deswegen doch retten, deswegen ist es ebenfalls ein guter Kauf, auch wenn er nicht ganz passt.


07.03.2021 00:55    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

Hast du ja scheinbar auch ein gutes Händchen gehabt .....Motortalker halt die kennen sich aus :D :D

 

Was war mit dem S124 ??

 

Grüsse Andy


07.03.2021 01:36    |    ToledoDriver82

S124...für 2000€ mit frischen TÜV gekauft aus "kundiger" Hand....in einem halben Jahr gut 6000€ drin versenkt, als die HA auch noch undicht wurde, hab ich ihn verkauft... Zustand zu dem Zeitpunkt

Kolbenringe von mindestens 2 Zylindern am Ende, Servopumpe undicht, Rost an Kotflügel links, Fahrertür, im Motorraum, Fenster Kofferraum, Radläufe hinten,...

 

War viel Lehrgeld, passiert. Den Peugeot hatte ich für 1600€ gekauft mit frischen TÜV, in einem halben Jahr 3 Kupplungsseile, 2 Tachowellen, 1 Getriebe...nach einem halben Jahr für 1300€ verkauft, alle Reparaturen musste ich nicht bezahlen da in der Gewährleistung


07.03.2021 01:52    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

Was ist „ kundige Hand“ ??

 

Nee bei den alten Schnäppchen bin ich eher an dem Punkt die Reissleine zu ziehen ......die Kiste hält oder kommt weg ;)

 

Hätte ich bei dem Sorento nicht das gebrauchte Verteilergetriebe für 80.- Euro finden können ....hätte ich den Wagen entweder ( mit Nennung des Defektes ) abgestoßen oder so Defekt weitergefahren ....Der Allrad hat halt Geräusche gemacht unter höherer Last ;)

 

Maximum je nach Zustand investiere ich 500.- Euro in so ein Fahrzeug als einzelnen Posten oder der Bock kommt weg .....


07.03.2021 02:06    |    ToledoDriver82

Das Fahrzeug war von einem (angeblichen) Liebhaber des Stern, der sich immer gut um seine Autos gekümmert hat ;) ich geb zu, für 2000€ kann man nichts erwarten und ich bin da auch etwas unerfahren ran, so hat er mir gefallen und er fuhr sich gut für 4 Zylinder mit 4 Gang Handschaltung...irgendwo wollte ich ihn behalten ;) als aber dann der Kostenvoranschlag für die HA kam und mit dem Rest mindestens noch mal so viel geworden wäre wie schon investiert, war Schluß, für 1300€ hab ich ihn dann losbekommen. Damit war der Ausflug Stern erledigt, für gute legt man viel Geld und für das bekomm ich bei anderen Marken mehr Auto fürs Geld ;) wenn ich seh was alle mein 626 schon als Ausstattung mitbringt, dazu die Kilometer und der sehr gute Zustand...da wird es beim Stern selbst beim doppelten Preis schwierig was vergleichbares zu finden...und der fährt nicht besser oder schlechter, wenn man von Details mal absieht, die mir aber auch nicht so wichtig sind.


07.03.2021 02:23    |    andyrx

Eingepreist ist da oft Image und Prestige und nicht unbedingt auch immer eine entsprechende Qualität ;)

 

Eine der wenigen Marken die ich kenne wo bekannte Langzeitqualiäten auch am Preis zu spüren sind ist Subaru.....jedoch wenig Prestige oder Image aber dennoch gebraucht sehr teuer ( meistens ) nur die Subaru Diesel gibts billig .....weil die meist nicht halten ;)


07.03.2021 02:30    |    ToledoDriver82

Haben auch tolle Fahrzeuge hervor gebracht....ein XT oder SVX könnte mir auch gefallen, Impreza oder Legacy sind auch nicht schlecht...bis jetzt hat mich da aber auch eher der hohe Preis oder eben der Zustand abgehalten ein zukaufen,ein Baja wäre aber auch cool.

 

Ansonsten ist der Name mir eigentlich egal, dafür bezahlen will ich erst recht nicht, es soll schon eine gewisse Gegenleistung vorhanden sein...deswegen bekommt bei mir auch immer der den Zuschlag, der das bietet was ich suche, zu dem Preis den ich bereit bin dafür zu bezahlen, alles was davon abweicht muss entweder besser sein wie gedacht oder wenn etwas nicht so ist wie ich suche, dann muss der Preis niedriger sein.

Mittlerweile ist es nicht mehr ganz so, da hat sich in den letzten Jahren bissel was geändert, das Grundprinzip ist aber immer noch so. Als ich 2018 im Frühjahr Ersatz für den Octavia RS suchte, hätte ich auch noch einen Astra genommen, leider waren die meisten schlechter fürs selbe Geld wie ich für mein bezahlt habe oder hatten weniger Ausstattung oder waren sogar teurer bei gleichen Zustand...so wurde es keiner.


07.03.2021 02:52    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

In der Preislage gehts bei mir ausschließlich nach Zustand ....Marke ist mir dabei recht egal ;)

 

Premiummarken unter 2000.- schließe ich hingegen meist aus ....weil Zustand im Vergleich meist so abgerockt ist das es uninteressant wird oder eben gerne gemauschelt wird bei Kilometer oder verdeckte Unfallschäden etc.

 

Bei einer Standuhr wie dem kaum gefragten Peugeot 607 macht sich kaum einer die Mühe da was zu tricksen ....weil der Wert kaum signifikant steigt ;)

 

Eine vergleichbare E-Klasse hingegen statt 400.000km auf 200.000 runter zudrehen durchaus lohnend sein kann....deshalb blättere ich da meist gleich weiter :o

 

Aber ein Citroen Xsara Coupé mit 40.000km erste Hand und frischer tüv um 1000.- Euro z.B. Hat mich im Oktober auch gereizt .....aber da hatte ich die Scheune noch nicht und so hab ich den beiseite gelassen ...und ich fahre anders als früher dafür keine weiten Wege mehr ;)

 

50 bis max 100km und gut isses .....ist mir sonst zu umständlich und Fahrzeug sollte noch zugelassen sein :p


07.03.2021 07:25    |    Sir Firekahn

Das einzige so günstige Auto war 2008 unser 1989er Cadillac. Gekauft für einen neunmonatigen Aufenthalt in Alabama hat uns der Wagen $2000 gekostet, was damals ca €1700 waren.

 

Die Karre war zwar kultig, aber am Ende total fertig. Getriebe hielt mit Tape zusammen, die Luftfederung HA war notdürftig geflickt, die Zylinderkopfdichtung platt und nach 10 min Fahrt ging er überhitzt aus.

Wurde dann für $500 verkauft und hatte seinen Zweck getan;)


07.03.2021 08:32    |    ElHeineken

Bei sowas fällt mir immer der Ford Ka meiner Frau ein, den wir ein Jahr gefahren und für den selben Preis verkauft wie eingekauft haben.

Autos mit robuster Technik aber Rost sind eigentlich eine gute Wahl sofern der Rost noch nicht so schlimm ist und man weiß dass irgendwann Schluss ist.


07.03.2021 10:02    |    Dr. Shiwago

Kenne vier Jungs, die haben mit einem Diesel Passat, über 400.000 Km Laufleistung, gekauft für 500 €, eine Europatour gemacht. 17 Länder in 14 Tagen. Bis auf einen Federbeinbruch in Albanien hat alles gehalten.

 

Selbst mit Autos für deutlich unter 1000 € kann man ganz gut über die Runden kommen. In manchem Auto für 500 € findet man sogar noch für 50 € Sprit. Die Kiste ein par Monate fahren, dann ohne Kennzeichen, von der Straße aus gut sichtbar, auf den Hof stellen und es finden sich automatisch Käufer die einem die Kiste wieder für mindestens 500 € abkaufen.


07.03.2021 10:53    |    Thomasbaerteddy

Ich hatte schon einige Autos in dieser Preisklasse (aus dem einfachen Grund, weil ich nicht mehr Geld zur Verfügung hatte), und allesamt haben die mir die Haare vom Kopf gefressen.

War aber alles nach der Abwrackprämie, und ich finde, daß seitdem noch sehr, sehr viel mehr Glück dazugehört, die Perle im riesengroßen Schrotthaufen zu finden (vor allem, wenn man keine allzu große Ahnung hat und nicht schrauben kann).

 

Schrotthaufen 1: ein VW Vento, Anfang 2011 blauäugig bei ebay ersteigert. Stoßdämpfer ringsum fertig, anderer Motor drin wie angegeben, falsches Lenkrad drin (Sportlenkrad) und pfuschermäsig zurückgerüstet (das Lenkrad stand schief, Airbagwarnleuchte ständig an), uralte Reifen (über 10 Jahre alt), Spur verstellt, Türschlösser funktionieren nicht richtig... Für 850 Euro gekauft, über 2000 Euro versenkt, für 500 Euro verkauft.

 

Schrotthaufen 2:

Ford Focus Mk1 vor-Facelift. Kurz nach dem Kauf Kupplung und Schwungrad im Eimer, Krümmer bzw. Hosenrohr kaputt, Schweller durchrostet, Querlenker kaputt, Stoßdämpfer ringsum fertig, Hinterachslager porös (wurde bei der HU bemängelt).

Verkauft, weil ich keinen Bock mehr auf die Karre hatte bzw. der Fahrersitz völlig durchgesessen war und die Karre fröhlich zu rosten anfing.

 

Schrotthaufen 3:

Ford Focus Mk1 Facelift. Da war noch nicht mal arg viel zu machen (Tachosignal-Geber war kaputt), aber er fing nach einer Weile auch das Rosten an. Was letztendlich das Aus beim TÜV bedeutete: Schweller rechts durch, Vorderachse durchrostet (zwar nur ein kleines Loch, darf aber nicht geflickt werden). Ging dann für 250 Euro in den Export...

 

Mit meinem Megane bisher keinen größeren Ärger (hat mich aber auch über 5 k Euro gekostet). Abgastemperatur-Sensor (2x) ist Verschleiß, Differenzdruck-Sensor, ein kleiner Schlauch davon und Stoßdämpfer auch (die Karre frißt bei mir halt ordentlich km - momentan über 30.000).

An einer verstellen Spur war ich selber schuld - da das Auto breiter und unübersichtlicher ist wie der Focus Mk1, kam es zu einigen Bordstein-Remplern...

Aktuell bereitet wohl die Vorglühanlage Probleme, der Motor läuft kalt jedenfalls schlecht. Vielleicht die Glühkerzen, wäre bei knapp 255 TKM aber auch Verschleiß.

Daß das Auto ab Werk konzeptionell nicht das Gelbe vom Ei ist, steht auf einem anderen Blatt...

Die Kiste wird wohl bis zum Gehtnichtmehr gefahren (ich würde eh nichts für sie bekommen), dann gibts ein Auto in der 10-15 k Euro Liga.


07.03.2021 11:34    |    Dr. Shiwago

Man darf nie den Fehler machen, in ein Auto für vielleicht 500 €, noch Geld zu investieren. Solange es fährt ist gut, wenn nicht, abmelden und stehen lassen bis es einer kauft. Jemand der die Kiste für den Export kauft, wird dafür immer noch mindestens 300 € hinblättern, denn soviel ist schon der Katalysator wert, der nach dem Export ausgebaut und verscherbelt wird.


07.03.2021 12:07    |    tomato

Bei mir waren auch einige Autos dieser Preisklasse dabei.

 

Da wäre z.B. mein damaliger Opel Kadett C 1.2N, welcher mein erstes Winterauto gewesen ist.

Der hat sich ganz gut gemacht und blieb deutlich länger bei mir, als ursprünglich geplant.

 

Mein Kadett D 1.3S, welcher als Winter- und später auch Alltagsauto nachfolgte, passt preislich auch noch in diese Kategorie (auch wenn das alles noch zu DM-Zeiten war).

 

Das dritte Auto dieser Preisklasse kam dann erst sehr viel später (im Jahr 2014) zu mir. Es war ein Golf III 1.6ltr Benziner. Ich kaufte ihn über einen befreundeten Werkstattinhaber, welcher ihn für mich mit der Preisvorgabe von ca. 1.000,-€ suchte. Zwei Jahre hielt und blieb er.

 

Als nächstes folgte wieder ein Golf III, wieder ein 1.6ltr Benziner mit wieder 75PS. Dieser lag bei gut 1.500,-€ und lief ebenfalls größtenteils problemlos und zuverlässig.

 

Im großen und ganzen bin ich also mit Fahrzeuge dieser Preisklasse immer ganz gut gefahren.

Ob es daran lag, dass ich nie blind gekauft, sondern mir immer noch weitere Expertise eingeholt habe, kann ich nur vermuten.


07.03.2021 12:22    |    woife199

Für eine solche Preisklasse muss man selber schrauben können und/oder mehrere Autos besitzen.

Wenn du auf das Auto täglich angewiesen bist, und du auf einen Leihwagen angewiesen bist und in der Werkstatt reparieren lassen musst, wird das sehr schnell teuer. Sonst sehe ich es wie beim TE als reines Hobby.

Autos mit 2 Jahren TÜV kaufen, und einfach fahren bis ein defekt kommt. Dann abwägen ob noch investiert wird oder nicht. Heißt für mich das Auto maximal "runter wirtschaften" und dann weiter verticken. Nach dem Motto, "jeden Tag steht ein Dummer auf".

Meine Erfahrung mit 2000 € Autos. (Als Selberschrauber und Zweitauto).

Wenn dann nur Fahrzeuge, wo es haufenweise gebrauchte Ersatzteile gibt und viel im Netz steht.

Hatte z.B. mal nen Alfa 156 wo es schon problematisch wurde, eine Auspuffdichtung zu besorgen.

Das Hauptproblem ist, wenn mehrere Reparaturen in kürzester Zeit anfallen.

Man verliert schnell die Lust daran; schlimmer noch wenn man "stehen bleibt".

 

Aber wie Dr.Shiwago schon schrieb. Wenn man sich selber nicht helfen kann. Fahren bis nichts mehr geht und dann einfach stehen lassen und verkaufen. Eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub wo die Abschleppkosten dabei sind, rechnet sich hier schnell.


07.03.2021 12:45    |    Hutchison123

Zählen auch genau 2000 EUR?

 

Ich habe 2017 ein Opel Astra G 1.6 16V Elegance (mit den Plüschsitzen) EZ 11/2000 aus erster Hand mit originalen 38.000 km gekauft.

 

Leistungen vom Verkäufer (Neffe der Besitzerin):

- Neues Zahnriemenkit

- neue Batterie

- neue Kühlflüssigkeit

- neue Bremsflüssigkeit

- neues Motoröl

- Klimaservice

- HU/AU neu

 

Was ich noch investieren musste:

- Radlager vorne rechts (80 €)

- ein Satz Ganzjahresreifen

 

Bis auf etwas Klarlackablösung an der hinteren Stoßstange hatte das Auto keine Mängel. Alles war taufrisch. Stoßdämpfer und wohl auch der Rest vom Fahrwerk waren noch die ersten. Absolut polterfrei und einfach nur perfekt.

Rost hatte der auch nicht.

 

Ein absolut zuverlässiges Auto, dass mir knapp ein Jahr treue Dienste geleistet hat.

Hätte ich nicht verkaufen, sondern als Backup/Winterfahrzeug behalten sollen...

 

Also in der Preisklasse gibt es durchaus richtig gute Fahrzeuge und das müssen nicht unbedingt Exoten sein.



07.03.2021 12:58    |    ToledoDriver82

Ein hab ich noch vergessen,mein aktuelles Winterauto. Den hab ich geschenkt bekommen mit einem halben Jahr TÜV,etwa 700€ mit neuem TÜV reingesteckt,läuft sehr zuverlässig,solange es keine größeren PRobleme gibt ode der TÜV Stress macht,bleibt er.



07.03.2021 13:39    |    andyrx

Früher war oft versteckter Rost das Hauptproblem bei den Schnäppchenautos und sorgten dann für Frust und Verdruss .....seit den 90 er Jahren aber zunehmend weniger ein Problem .

 

Meine Erfahrung Japaner öfter mal Rostsorgen aber dafür wahnsinnig zuverlässig bei Elektronik und auch Mechanik......Franzosen und Italiener meist gut vor Rost geschützt aber eher mal bei der Elektrik sorgen.....deutsche Fahrzeuge auch gut vor Rost geschützt eher Probleme mal mit Fahrwerk ;)

 

Bevor ich ein mir unbekanntes Fahrzeug kaufe erstmal im Netz recherchiert was mich erwartet ....welche Macken oder Schwächen sind häufig genannt.

Wenn mir das zusagt was ich lese....schaue ich mir den Wagen an und achte auf genannte Problemzonen und den Gesamteindruck.

 

Springt Funke über und ich will ihn haben prüfe ich Papiere und Unterlagen zum Fahrzeug ....und dann verhandeln ;)

 

Exoten sind dann billig wenn wenig Nachfrage ist und das Auto wenig emotionale Ansprache hat ......ein Exot der Begehrlichkeit weckt hingegen überdurchschnittlich teuer weil wenig Auswahl.

 

Wenn das gekaufte Auto mir gefällt und ich länger etwas davon haben möchte sowie auch einige Kilometer damit fahre dann gibts auch Wartung ( möchte mich auf jedes meiner Autos immer und zu jederzeit verlassen können .....) bei so ganz alten Dingern wie dem goldenen Honda HRV gab es nix an Wartung außer Öl nachfüllen ( 1liter auf 1000km) nach dem Motto hält oder hält nicht .....er hat gehalten :p


07.03.2021 14:40    |    Ruhrmolch

Mein erstes Auto war ein 70er Jahre Datsun C20 (entspricht dem Nissan Vanette). Den hatte ich in Neuseeland gekauft, bei meinem Work&Travel Jahr 2010 dort.

Für 700 NZ$, was damals ca. 350€ war. Kann man auch in meinem Profil sehen.

 

Das Ding hatte nur 4 Gänge, die man nur mit Rühren und viel Gefühl reinbekommen hat. Mehr als 80 kmh war nicht ratsam. Jeder riet mir vom Kauf ab. Aber was soll ich sagen, das Ding hat mich ein Jahr komplett kreuz und quer durchs Land gefahren und war für mich Transportmittel sowie Dach überm Kopf.

 

Hab es dann kurz vor meiner Abreise sogar wieder für 500 NZ$ verkauft bekommen.


07.03.2021 15:34    |    Luke-R56

Meine Erfahrungen mit solchen Kisten sind ziemlich positiv, bisher hat noch jede davon ihren Job erledigt und dabei viel Spass gemacht.

 

Mein erster MX5 NA kam 2013 mit neuem TÜV auf 1650 Euro, der bedurfte aber etwas Arbeit. Schwellerenden schweissen, Verdeckhaut ersetzen, Zahnriemen, etc., aber auch Spässe wie Gewindefahrwerk und Edelstahl-Auspuff. Dafür konnte ich ihn 2019 auch guten Gewissens für rund 1000 Euro mehr verkaufen, mit 235.000 km, davon rund 50.000 von mir. Manchmal trauere ich ihm immernoch hinterher...

 

Den Spass an Schrottauto-Rallyes habe ich 2016 mit einem Twingo, vom Onkel geschenkt bekommen, gefunden. Der hatte einige Rostlöcher, ein totes ABS, und jede Menge Gebrauchsspuren, aber auch Resttüv und brachte uns nach einem Zahnriemenwechsel noch über die Alpen und Pyrenäen nach Barcelona, wo wir noch ganze 70 Euro dafür bekommen haben. Zwischendurch hatte ich noch einen billigen MX5 NBFL, aber kaum gefahren sondern genauso spontan wieder verkauft wie gekauft.

 

Im nächsten Jahr holten wir uns für die selbe Tour (und zwei weitere Roadtrips) einen S124 mit Seitenschaden, aber fast neuem TÜV für 400 Euro. Der bekam neues Öl und machte dann über einen Sommer sage und schreibe 18.000 km ohne jede Reparatur oder Ausfall. Verkaufspreis am Schluss: genau 401 Euro und ein Glas Marmelade.

 

2018 wollten wir mit einem E30 auf Rallye, der entpuppte sich aber als 'zu gut' und wurde an einen Freund weitergereicht. Im Endeffekt haben wir für 150 Euro einen Ford Fiesta geschossen und gingen nach zwei oder drei Tagen im Besitz direkt auf Balkantour, bis nach Moldawien. Dreimal überhitzte der Motor unterwegs und kotzte Kühlwasser, aber er hielt durch, und konnte, wieder zuhause, zum doppelten Kaufpreis als Winterauto weitergereicht werden.

 

Nach einer Rallyepause 2019 holten wir uns für den Winter '19/20 einen BMW 530d E39 für 550 Euro. Da musste zur Roadtriptauglichkeit etwas mehr gerichtet werden, aber zum Schluss reichte es doch für einen Vogesen-Alpen-Mittelmeer-Wintertrip. Hier haben wir, auch dank der Sache mit Covid, erstmals Geld verloren, aber das hielt sich ja in Grenzen.

 

Das letzte Schnäppchen war ein MX5 NB, gekauft letzten Februar für 1500 CHF, und eine Saison Spass gehabt inklusive einer grossen Deutschlandrundfahrt im Juli. Ausser einem gebrauchten Radsatz ist nichts angefallen, zum Schluss war aber die Lichtmaschine defekt. Verkauft habe ich ihn nach dem Sommer, zum Teil in Teilen, für rund 2000 CHF.

 

Im Schnitt also ein ganz guter Schnitt...

 

 

Mein aktuelles Gefährt tanzt leider aus der Reihe, ist aber zumindest auch ein alter Gebrauchtwagen, wobei "Youngtimer" halt doch viel besser klingt, und läuft im grossen und ganzen sehr zu meiner Zufriedenheit (hat ja auch noch nicht einmal 150 tkm). Nächstes Jahr mache ich mich aber wohl wieder auf die Suche nach etwas abgehangenerem... :)

 

 

Edit: Meine einzige duchwachsene Erfahrung hatte ich verdrängt - einen W202 hatte ich ja auch mal :D

Den habe ich 2017 über Connections erstanden - über 600 tkm, aber Resttüv und Gasanlage. Am Übergabetag ist noch beim Verkäufer der Anlasser krepiert, sodass ich den ganzen Haufen für einen symbolischen Euro übernommen habe. Der war dann, mit neuem gebrauchten Anlasser, auch ungefähr acht Wochen lang mein Alltagsauto, bevor es eines abends aus dem KI gebrutzelt hat, Rauch aufstieg, und die Kiste von da an wieder nicht mehr startete. Ich ärgere mich bis heute, dass ich dem Ding vorher noch neues Öl spendiert habe... Naja, die Lederausstattung und ein paar Kleinteile gingen in ebay Kleinanzeigen, und der Rest zum Schrott, das brachte unterm Strich noch ein paar wenige hundert Euro.


07.03.2021 15:53    |    spacechild

Zitat:

@Thomasbaerteddy schrieb am 7. März 2021 um 10:53:03 Uhr:

 

Mit meinem Megane bisher keinen größeren Ärger (hat mich aber auch über 5 k Euro gekostet). Abgastemperatur-Sensor (2x) ist Verschleiß, Differenzdruck-Sensor, ein kleiner Schlauch davon und Stoßdämpfer auch (die Karre frißt bei mir halt ordentlich km - momentan über 30.000).

An einer verstellen Spur war ich selber schuld - da das Auto breiter und unübersichtlicher ist wie der Focus Mk1, kam es zu einigen Bordstein-Remplern...

Aktuell bereitet wohl die Vorglühanlage Probleme, der Motor läuft kalt jedenfalls schlecht. Vielleicht die Glühkerzen, wäre bei knapp 255 TKM aber auch Verschleiß.

Daß das Auto ab Werk konzeptionell nicht das Gelbe vom Ei ist, steht auf einem anderen Blatt...

Die Kiste wird wohl bis zum Gehtnichtmehr gefahren (ich würde eh nichts für sie bekommen), dann gibts ein Auto in der 10-15 k Euro Liga.

das hat nichts mit der Vorglühanlage zu tun, die läuft selbst bei tiefen Minusgraden nur 20-30 Sek nach Motorstart mit. Da werden wohl eher die Injektoren fertig sein.


07.03.2021 17:07    |    andyrx

Ist mitunter erstaunlich wie zäh die billigen Kisten am Ende doch mitunter sind wenn ich das hier so zum Teil lese.....;)


07.03.2021 19:04    |    Brot-Herr

In den letzten Jahren hatte ich erst einen Daihatsu Cuore, den meine Schwester für 500 € gekauft hatte. Da es mir ziemlich plötzlich finanziell ziemlich scheiße ging, hat sie mir kurze Zeit später dieses Auto überlassen, wollte nur manchmal auch ans Steuer. Das Auto hat ihr nämlich sehr viel Spaß gemacht. Da war dann in über 3 Jahren und über 60.000 km außer Wartung und Verschleißteilen genau nichts dran. Sah nur scheiße aus. Teuerste Reparatur war die für den TÜV. Da mußten Bremsen hinten neu und das eine Traggelenk war fällig, insgesamt ich glaube 400 € oder so. Das Auto hat mir sehr geholfen. Danke, @meehster! Auch für die Übernahme der Reparaturen! Dank Dir konnten wir uns finanziell wieder berappeln.

 

Als wir absehbar Eltern wurden, mußte ein Familienauto her. Das war 2013 und wir hatten für 1899 € einen Renault Laguna 1 von 1999 gefunden. 1. Hand, Schweckheftgepflegt, 178 tkm. Nach Verhandeln habe ich den für 1400 € gekauft. Das Auto war über 6 Jahre und über 100.000 km lang unser Alltagsauto. Dann habe ich es ohne Wartungs- und Reparaturstau und mit 20 Monaten TÜV an einen Freund weitergegeben. Das Auto lebt noch und wenn ich noch Handschalter fahren könnte, würde ich den immer noch fahren.

 

Ende 2014 brauchten wir ein zweites Auto, wo notfalls auch das Kind im Kindersitz mitfahren konnte. Es wurde ein BMW E36 323i touring für 1900 € mit neu TÜV. Leider war diese Kiste eín einziges Elektronikproblem. Immer wieder gingen irgendwelche Lämpchen an und die Alarmanlage hat auch verrückt gespielt. Sie ließ sich dann nicht einmal abschalten. Immerhin haben wir damit den Anhänger für den Umzug hier her fahren können.

 

Seit dem war ich nicht mehr in der Preisklasse unterwegs.


07.03.2021 20:22    |    andyrx

@Brot-Herr

 

Die Daihatsu gelten als sehr zuverlässig und haltbar insofern wundert mich das nicht ;)

 

Allerdings muss man da bei Rost sehr genau hinsehen ....denn das können die mitunter sehr gut :o

 

Der Laguna ist ein dankbares und komfortables Auto ....beim 1 er war Electronic auch noch überschaubar und nicht so problematisch wie beim Laguna 2.

 

Der E36 ist ein durchaus robustes Auto ....Rost speziell beim Touring nicht unbekannt und Fahrwerk machte bei dem oft Sorgen ....Electronic war da noch sparsam verbaut da hast wohl echt Pech gehabt :o

 

Teile für E36 sind erstaunlich günstig zu haben ....bin bei meinem E36 Cabrio 328i mitunter überrascht wie günstig Ersatzteile zu finden sind


07.03.2021 21:42    |    remarque4711

Ich habe oben "nein" angeklickt aber beim Lesen ist mir eingefallen, dass ich ja solche Teile zu DM-Zeiten gekauft habe :D.

 

Der erste war ein Renault 16TS, BJ 1972 oder 1973, damals (August 1977) für zwischen 3.000 ind 3.500 DM gekauft (den genauen Preis weiß ich nicht mehr, irgendwo in den Untiefen meiner Unterlagen gibt es noch eine Quittung), KM-Stand ~80.000, gekauft bei einem großen Renault-Händler in Köln (den gibt es nicht mehr). Die Kotflügel waren durchgerostet (man konnte von oben durch die Löcher die Straße sehen :D). Das Getriebe war defekt, der dritte Gang ließ sich nicht richtig einlegen und wurde später auf Garantie (gab es damals schon Gewährleitung :confused:) repariert. Die Kotflügel wurden von mir alle paar Monate fachmännisch :D gespachtelt. Zwischendurch sind beide Schweller durchgerostet und tatsächlich einmal professionell geschweißt worden. TÜV hat er seltsamer Weise einmal ohne Schmiergeld geschafft :cool:.

 

Das Auto fuhr ich drei Jahre und 21 Tage und hat mich in der Zeit mit allem drum und dran ~ 21.000 DM ohne Kaufpreis gekostet :rolleyes: :D. Die vorletzte Handlung an dem Teil war volltanken, die letzte Handlung einen Tag später war, Türen abschließen, eine Nacht stehen lassen und den Abschlepper zum Schrottplatz holen. Ich hatte hier schon wochenlang Wasser nachgekippt, weil die Zylinderkopfdichtung das zeitliche gesegnet hatte. Km-Stand ~175.000 Km.

 

Der Zweite war ein Renault 16TX BJ 1976. Gekauft im April 1981 für ~3.700 DM mit ~90.000 Km bei einem Renault-Händler im Kölner Westen (den gibt es heute noch, da war mein Vater auch ewig Kunde). Top Fahrzeug, erster Halter Arzt, kein Rost :rolleyes:, der wurde eineinhalb Jahre später direkt vom TÜV zum Schrottplatz gefahren, hintere Radaufhängungen an beiden Seiten durchgerostet, der Rest vom Unterboden war auch Blätterteig :( :rolleyes:.

 

In der Zeit bin ich ~40.000 Km gefahren, was der mich gekostet hat, weiß ich nicht mehr, war auf jeden Fall billiger als der TS :D.

 

Danach habe ich nur noch Neuwagen oder junge gebrauchte gekauft. Übernächste Woche habe ich mit meinem Zafira (19 Jahre, 413k KM) HU-Termin. Für den Fall, dass der es wegen teurer Schäden (z.B. Bremsleitungen) und je nachdem was die Reparatur(en) koste(t)n nicht schaffen sollte, habe ich auf meinem mobile-Parkplatz aber auch wieder Altblech zu Preisen unter 2.000€ geparkt und werde mich entsprechend live schlau machen. Was Neues kommt mir momentan nicht in die Garage, wenn ich lese, was hier für Probleme auf den Straßen rumfahren.


07.03.2021 22:31    |    andyrx

@remarque4711

 

Meine beiden Renaults ( die Meine Alltagsautos sind ) hab ich auch als fast neuwertige gebrauchte gekauft

 

Der Fluence hatte erst 40.000km gelaufen und der Laguna 3 erst 17.000km .....nicht das ich den Renaults keine Laufleistung zutraue aber ich wollte ohne unklare Vorgeschichte haben und das ich keinen mit Wartungsstau kaufe.....auch die beiden waren recht günstig gemessen an der Laufleistung und haben bisher keinen Ärger gemacht ;)


07.03.2021 23:20    |    Schlawiner98

2015 habe ich mein erstes Auto, einen 1998er Honda Accord 1.8 VTEC, für 1.400 Euro bei einem ehemaligen Fiat-Händler gekauft. Der Wagen war ein paar Monate lang auf Honda zugelassen und dann von Anfang 1999 bis Mitte 2015 in privater Hand. Kilometerstand: 119.000 und ein paar zerquetschte. Frischer TÜV und Ölwechsel waren noch inklusive.

Gefahren habe ich den Honda zwei Jahre lang, dabei kamen 36.000 Kilometer zusammen. In der Zeit habe ich einen Satz Winterräder, einen Satz Scheibenwischer und zwei oder drei H7-Lämpchen gekauft. Sonst war nichts dran. OK, einen Service gab es nach einem Jahr Haltedauer dann noch. Nach zwei Jahren gab es ohne Mängel frischen TÜV und ich konnte den Honda guten Gewissens ohne Wertverlust verkaufen. Günstiger kann man nicht Auto fahren!


07.03.2021 23:38    |    andyrx

@Schlawiner98

 

Typisch Honda ....sind unglaublich robuste und zuverlässige Autos ;)

 

Der größte Feind ist Rost bei den älteren Hondas ....speziell die Radhausecken sind bei fast alle Hondas aus der Zeit problematisch.

 

Grüße Andy


08.03.2021 20:42    |    Chattengau

@Hutchison123 Das nenne ich mal (wieder) ein Schätzchen ! Gepflegte Oma/Opa-Autos sind immer einen Versuch wert (meist im wahrsten Sinne). Mit so einem Werdegang s.o. kannst Du immer ein Auto kaufen - man muss dafür aber intensiv und mit klaren Augen suchen und: zuschlagen (bevor es der/die Nächste tut) ! Ob nun für genau 2000,- oder noch darunter.

Hätte man wirklich halten sollen..


08.03.2021 22:16    |    andyrx

@Chattengau

 

Solche Autos wie den von Hutchinson kauf ich auch sehr gerne ....;)

 

Hatte hier in der Nähe ein Citroen Xsara Coupé in ähnlicher Konstellation aufgetan wie der von hutchinson ....da hatte ich aber den Kauf meiner Scheune nicht eingetütet und gezögert und schwups war er weg ....

 

@Hutchison123

 

Das war sicher ein Fehler so ein Schätzchen abzugeben .....aber hinterher ist man immer schlauer ;)


09.03.2021 06:48    |    Hutchison123

Ja, das stimmt...

Beim nächsten Mal mache ich es anders - versprochen ;)


09.03.2021 22:55    |    remarque4711

Zitat:

@andyrx schrieb am 7. März 2021 um 22:31:26 Uhr:

@remarque4711

 

Meine beiden Renaults ( die Meine Alltagsautos sind ) hab ich auch als fast neuwertige gebrauchte gekauft

 

Der Fluence hatte erst 40.000km gelaufen und der Laguna 3 erst 17.000km .....nicht das ich den Renaults keine Laufleistung zutraue aber ich wollte ohne unklare Vorgeschichte haben und das ich keinen mit Wartungsstau kaufe.....auch die beiden waren recht günstig gemessen an der Laufleistung und haben bisher keinen Ärger gemacht ;)

Wir (mein Vater, drei Geschwister und ich) hatten von 1967 bis 2015 27 Renaults in der Familie. Die Alten bis ~Mitte der 80er Jahre sind uns alle weggerostet oder wurden vorher noch für ein paar Mark verkauft. Da waren nicht nur so Rostlauben wie meine beiden R16, sondern auch Neufahrzeuge und junge Gebrauchte dabei. Als die "Zahlen-Baureihen" (außer R9 Und R11) von den "Namen-Baureihen" abgelöst wurden, wurde die Rostvorsorge deutlich besser.

 

Ein R4 von mir wurde im Hagel im Juli 1983 in München hingerichtet (~40k KM, noch kein Rost), der Scenic1 meines Bruders wurde durch einen Unfall gekillt (~220k KM, kein Rost, 14 Jahre alt), meinen letzten R19 habe ich wegen meiner Verpenntheit den Motortod sterben lassen (~234k KM, kein Rost, 17 Jahre alt). Der Vorgänger (gleiches Modell, gleiche Farbe, gleiche Ausstattung) wurde bei einem Unfall von einem Stopschild-Überseher zerbröselt (10 Tage alt, 800 Km gelaufen, kein Rost). Zu den anderen Fahrzeugen und deren Laufleistungen kann ich nicht viel sagen.

 

Auf meinem Parkplatz stehen auch ein paar Laguna mit relativ übersichtlichem Km-Stand. Auffallend ist, dass die alle im Norden und Osten der Republik stehen.


12.03.2021 16:44    |    sina96

Ich hatte vor 5 Jahren einen Alfa 166,2.4 Diesel beim Händler um die Ecke gekauft,es war eine Inzahlungnahme,,der Wagen war sehr sauber,hatte aber 320000km auf dem Tacho,der Händler wollte ihn wegen der vielen KM verschrotten,ich hab ihn für 500€ gekauft,mit TüV,ich habe den Zahnriemen gewechselt und bin etwa 40000km damit gefahren,in 2 Jahren,habe ihn dann für 750€ verkauft,und er läuft immer noch im Nachbardorf.


Bild

12.03.2021 17:05    |    Dr. Shiwago

Tja, Alfas sind besser als ihr Ruf.


12.03.2021 17:59    |    Schlawiner98

So ein 166er ist wirklich ein bildschönes Auto. Ein älterer Herr aus unserem Dorf hat auch einen, allerdings noch ein Vorfacelift mit den kleinen Scheinwerfern. Der sieht immer wie aus dem Ei gepellt aus! :cool:


12.03.2021 18:15    |    andyrx

Ein Alfa in kundiger Hand kann durchaus ein Langläufer sein .....die Motoren waren immer Klasse und Rost ist seit vielen Jahren auch kein großes Thema mehr ;)

 

 

Der 166 war ja fast zeitgleich wie der Peugeot 607 am Markt ....beides blieben eher Fahrzeuge für Individualisten mit einem zeitlos eleganten Design sind diese auch heute noch ansehnlich und wirken nicht verstaubt ;)


14.03.2021 12:11    |    Damir_1210

Ich gehöre auch zu der Truppe, nachdem sich bei meinem Neuwagen 20000 Euro im 7 Jahren an Wertverlust in der Luft aufgelöst haben...

 

Ich habe nicht mehr vor die Konzerne und Händler zu unterstützen, und suche mir gute, günstige gebrauchte Autos.

 

Da ich eigene Garagen habe und über bisschen Werkzeug und Können verfüge, mache ich vieles selber.

 

Und, mir macht es Spaß, meiner Frau auch, den Kindern genauso, insbesondere wenn man sieht dass man nicht die Welt bezahlen muss um ein schönes und zuverlässiges Auto fahren kann.

 

Bis jetzt waren es Mitsu L200 2.5 TD, Bj. 2000, Ford Focus C-Max 1.6 TdCi Bj. 02/2007,Touran T1b 1.4 TSI Bj. 2007 und Vectra A 2.0i Kat Bj. 1995.


14.03.2021 13:03    |    andyrx

@Damir_1210

 

 

Ja der Wertverlust ist mitunter erschreckend ....gut dafür hat man wenig kosten bei Reparaturen durch oft erweiterte Garantien ....aber dennoch ins frustrierend wenn das gut gepflegte Schätzchen dann nur noch ein Appel und ein Ei wert ist.

 

Da Rost bei den meisten Herstellern seit den 90er Jahren nicht mehr so das Thema ist kann auch ein gepflegter Youngtimer nach 20 Jahren noch überraschend viel Freude machen ohne einem die Haare vom Kopf zu fressen ....;)


14.03.2021 13:10    |    Damir_1210

Na ja, Garage, Versicherung (Kasko), Servicekosten, Variable kosten (Reifen, Zahnriemen, Batterie, Zündkerzen) sind bei allen Autos gleich, egal ob die Jahresverlust von 3000 Euronen haben oder nicht.

 

Rost kann man heute auch sehr gut im Griff haben, solange keine tragenden Teile betroffen sind habe ich vom Rost keine Angst, weil bei uns gibt es kein Schweißen auf tragenden Teilen.

 

Jedem das seine, aber ich kaufe keine Autos mehr die Wert verlieren, und Gott sei Dan dass ich auch so eine Familie habe die es versteht worum es da geht.

 

Zitat:

@andyrx schrieb am 14. März 2021 um 13:03:08 Uhr:

@Damir_1210

 

 

Ja der Wertverlust ist mitunter erschreckend ....gut dafür hat man wenig kosten bei Reparaturen durch oft erweiterte Garantien ....aber dennoch ins frustrierend wenn das gut gepflegte Schätzchen dann nur noch ein Appel und ein Ei wert ist.

 

Da Rost bei den meisten Herstellern seit den 90er Jahren nicht mehr so das Thema ist kann auch ein gepflegter Youngtimer nach 20 Jahren noch überraschend viel Freude machen ohne einem die Haare vom Kopf zu fressen ....;)


Deine Antwort auf "Schnäppchenautos unter 2000.- Euro —>> Erfahrungen"

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