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andyrx

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16.05.2011 11:01    |    andyrx    |    Kommentare (70)    |   Stichworte: Arbeit, Geld, Gesellschaft, Job, Politik

Mindestlohn ja oder nein..??Mindestlohn ja oder nein..??

Moin

 

Das Thema Mindestlohn ist in Deutschland schon lange ein Zankapfel und wird heiss diskutiert....bisher ohne Ergebnis:eek:

 

Viele Firmen nutzen Zeitarbeiter um Kosten zu sparen und viele Arbeitnehmer in Strukturschwachen Gebieten müssen das nehmen was angeboten wird....zu teilweise abenteurlich niedrigen Stundensätzen:o

 

nun scheint auch die CDU nicht mehr abgeneigt zu sein...

Zitat:

Die CDU öffnet sich einem Zeitungsbericht zufolge für einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Der Mindestlohn der Zeitarbeit solle als Lohnuntergrenze für alle Arbeitnehmer festgelegt werden, heißt es demnach im Leitantragsentwurf für die Bundestagung der CDU-Sozialausschüsse, der der "Berliner Zeitung" vorliegt. Dies sei ein logischer Schritt, da Zeitarbeiter in allen Branchen arbeiteten.

Quelle und ganzer Artikel-->http://nachrichten.t-online.de/.../index

 

wie denkt ihr darüber..??

 

eigentlich denke ich eher in die Richtung das dies Sache der Tarifparteien und des Marktes ist....aber leider nutzen die Unternehmen die schwache Position der Arbeitnehmer gnadenlos aus;)

 

mfg Andy


18.05.2011 23:00    |    Multimeter31978

Zitat:

Wer hat eigentlich den Schwachsinn verbreitet, bei H4 gebe es noch irgendwelche Zuschüsse?

 

Noch erschreckender ist, daß einige dumme Leute das auch noch glauben...

ICH!

aha also bei einem umzug muss ich den bezahlen als harzer? oder wen ein sofa fehlt dann bekomm ich da nix? wen der herd verreckt gibts auch nix?

 

Zitat:

Eine teure 350-€-Wohnung wird auch im Normalfall nicht übernommen. Bei einem ehemals in meiner Betreuung befindlichen Ehepaar mußte das, was über 320 € inklusive der an den Vermieter zu zahlenden Nebenkosten lag, aus dem Regelsatz bestritten werden. Inzwischen arbeitet sie seit fast zwei Jahren, aber weil sie ihr Diplom jetzt hat, wird sie zum 31.7. rausgeschmissen.

beispiel aus berlin:

anzahl personsn -> angemessene mietpreise

1 378 €

2 444 €

3 542 €

4 619 €

5 705 €

jede weitere Person + 50 €


18.05.2011 23:29    |    meehster

Mehr als die Erstausstattung gibt es nicht. Alles Weitere muß man sich vom Regelsatz absparen. Dazu gehört auch der verreckende Herd/Fernseher/Waschmaschine/Wasauchimmer.

 

Einen Umzug gibt es ohne Weiteres auch nicht. Nur, wenn er direkt an eine Arbeitsaufnahme am neuen Wohnort gekoppelt ist.

 

Die 320-€-Grenze gilt übrigens für den Landkreis Leer, wo die betreffenden Leute wohnen.


19.05.2011 16:42    |    Multimeter31978

Zitat:

Mehr als die Erstausstattung gibt es nicht. Alles Weitere muß man sich vom Regelsatz absparen. Dazu gehört auch der verreckende Herd/Fernseher/Waschmaschine/Wasauchimmer.

ja aber es gibt sie....ich/andere leute zahlen das selber.

 

 

Zitat:

Einen Umzug gibt es ohne Weiteres auch nicht. Nur, wenn er direkt an eine Arbeitsaufnahme am neuen Wohnort gekoppelt ist.

auch hier...ja aber es gibt zuschläge. und das mit der arbeitsaufnahme mag auch stimmen. aber bei kündigung der wohnung wegen eigenbedarf etc gibts auch geld.

 

ich will hier auch auf keine hartz 4 diskusion raus. fakt ist aber das man sich als hartz 4 nehmer eben nicht das alles leisten kann was ein "normal" arbeitender leisten kann. und hier liegt meines erachtens schonmal ein dicker fehler der aber auch von vielen jugendlichen gemacht wird. auch hier wieder mein beispiel aus meinem leben. ich und meine freundin/frau/lebensabschnittsgefährtin zahlen 400€ (also etwas mehr als der hartzer satz) in unsere haushaltskasse. beim einkaufen wird nie aufs geld geschaut/preise verglichen etc und auch sonst viel mist gekauft. mal hier tiefkühl sushi für n 10er oder hier mal ne pulle wein für 15€. und von den 400€ haushaltskasse bleibt IMMER was übrig. dabei werden noch 2 vögel und 8 echsen futtertechnisch mit durchgefüttert. ich bin der festen überzeugung das wen ich/wir BEWUST einkaufen würden (was mich bisher aber nicht interesiert) könnte man die summe sogar 1/3 bis 1/2 mehr bekommen bzw mit weniger geld auskommen.

 

in meinem konkreten falle würden beide partner 328€ also knapp 650€ im monat bekommen fürs "leben". rechnet man dann die 400€ saus und braus lebensstil weg bleiben immernoch 250€.

 

dabei frag ich mich allerdings zuwas solche leute unbedingt einen pc brauchen, ein handy, einen internet anschluss, das sky programm, am tag 2 schachteln rauchen etc...

 

ok ich muss zugeben für einen jungen hartzer der eben nix gelernt hat, keinen eigenen hausstand oder ähnliches hat würde es schwer werden...

 

 

Zitat:

Die 320-€-Grenze gilt übrigens für den Landkreis Leer, wo die betreffenden Leute wohnen.

mag sein....dummerweise is das nicht deutschlandweit einheitlich da mags du vielleicht recht haben. trotzdem sind die 320€ für EINE person.

 

fakt ist aber wie der warlord im ersten posting schon geschrieben hat: wir brauchen keinen mindestlohn sondern eine faire arbeitsmarktpolitik!


19.05.2011 21:15    |    meehster

Wie wäre es mal mit Denken?

 

Natürlich wird ein Rechner samt Internetzugang gebraucht, um Stellen zu suchen und sich zu bewerben. Natürlich muß es da nicht wasweißichfür ein Teil sein, eine bessere Schreibmaschine reicht in aller Regel.

 

Vom Regelsatz muß noch deutlich mehr als das Essen bezahlt werden. Strom, Versicherungen, Kleidung, Arztbesuche usw. Und es sollen 50 € angespart werden für eventuelle Reparaturen oder Neuanschaffungen von Geräten wie Waschmaschine, Herd usw. Da kommt einiges zusammen, daß letztendlich nur noch zwischen 100 und 150 € im Monat pro erwachsener Nase für Essen und Trinken bleiben. Und wenn ich bedenke, daß ich allein (Bürojob und kein Sport) schon 3 bis 4 Millionen Kalorien pro Tag brauche, wird das reichlich eng mit gesunder Ernährung.

 

Übrigens: Die 320 € inklusive Nebenkosten gelten im Landkreis Leer für zwei Personen, für einen liegt die Grenze bei 280 €. Wenn Du nicht bis 1 zählen kannst, tut es mir leid für Dich.


20.05.2011 12:02    |    the_WarLord

Das mit gesunder Ernährung stimmt so auch nicht. Ich frag mich, wo diese These immer herkommt.

 

Fertigpizza, Miracoli, Maggi Fertigzeug, McDonald's, Burger King etc. (was als ungesunde Ernährung gilt) kosten mehr Geld!

Wer selber kocht und beim Einkaufen mal das Hirn anschaltet, kann sich damit nicht rausreden. Obst und Gemüse ist in den Supermärkten billig, in manchen auch günstig. Auf dem Wochenmarkt ebenfalls.

Andere Lebensmittel ebenso.

Nirgendwo anders sind Lebensmittel so billig wie in Deutschland!

 

Ob die jetzt noch nen Rechner brauchen, damit sie Stellenanzeigen studieren können, interessiert mich nicht, sollte in dieses Diskussion nicht zwangsläufig einfließen, so ein Ding bekommt man immer mal bei Ebay. Wenn dabei aber Bewerbungen rauskommen, wo essentielle Dinge fehlen (Lebenslauf, Zeugnisse etc.) muss ich davon ausgehen, dass das gegenüber kein Interesse daran hat, sich in die arbeitende Gesellschaft zu integrieren, sollte aber dann auch nicht jammern, wenn Leistungen gekürzt werden!


20.05.2011 20:26    |    Duftbaumdeuter17407

Die Frage ist nicht was der Einzelfall mit dem Geld treibt sondern ob der Satz grundsätzlich zu rechtfertigen ist und dann stellt sich die Frage ob jemandem zB bei 8€/h Mindestlohn mehr bleibt und dieser Satz somit dazu geeignet ist Leute zum Arbeiten zu animieren statt sich auf H4 auszuruhen.

 

Ob es da einzelne gibt denen es egal ist und die sich nicht verbessern wollen und die somit auch für 20€ Mindestlohn keine Halbtagsstelle annehmen würden, ist hier ja wohl mal komplett am Thema vorbei. Da müsste man diskutieren ob man eine Grenze schafft ab der die Leute nichts mehr bekommen, also zB max x Monate / Jahre und dann gehts auf die Straße oder ob wir als Gesellschaft nicht vielleicht doch reich und sozial genug sind ein paar Einzelfälle einfach durchzuschleifen statt uns jedes Mal vor der Bild oder RTL fast zum Herzklabaster aufzuregen.


20.05.2011 21:18    |    saturn78

Mein Senf, aus dem Leben eines Arbeitgebers:

 

Seid ca. einem halben Jahr versuche ich 2 Stellen zu besetzen:

1. Kfz-Mechatroniker/Mechaniker.

2. Karosseriebauer.

Anzeigen in der Lokalpresse, Arbeitsamt, Homepage, etc..

Bezahlung jeweils deutlich über Tarif, 30Tage Urlaub, Sozialleistungen, sehr hohe Leistungszuschläge.

Aus dem Berg von Bewerbungen (teilw. handschriftlich auf Kästchenpapier) sind ca. 80 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen erwachsen.

Ca. 30 Leute sind zu diesen Terminen erschienen, das sind 37,5%.

Das "Best of":

- Alkoholfahne

- Bewerber erschien im "Schrauberanzug" mit dreckigen Fingern, quasi direkt von der (schwarz) Arbeit.

- Bewerber erklärte, dass ihm weder die Automarken, noch die Arbeit lägen.

- Bewerber erklärte, er wäre sowieso nur "für die Unterschrift" da, wir könnten das ganze doch abkürzen.

- Bewerber erklärte, er hätte leider max. 10Minuten Zeit, wir sollten uns kurzfassen.

- Bewerber erkärte, der Fahrweg wäre ihm viel zu lang.

Aus den Übrigen kam es in 8 Fällen zu einer Terminvereinbarung zur Probearbeit/Praktikum.

5 Bewerber erschienen.

1 erschien Besoffen.

1 erschien nur am ersten Tag.

1 erschien zwar, aber grundsätzlich unpünktlich.

1 erklärte, am Ende des Praktikums, er stelle sich mit Hatz4 + Schwarzarbeit besser (wenigstens ehrlich).

1 erklärte, die Arbeit sei für ihn zu anstrengend. Auf meinen Einwand, dass bei uns 1,50m große und ca. 55Kilo schwere Mädels die gleiche Arbeit machen (er war groß und kräftig), meinte er nur, das könne man nicht vergleichen...

 

 


22.05.2011 00:54    |    Harhir

@Saturn78

Wenn ich das so lese, bin ich froh, dass ich mit meinen Steuergeldern so etwas (Hartz) nicht unterstuetze.


22.05.2011 02:31    |    Antriebswelle238

@ Saturn 78:

Wo gibts den Job?

Hätte da noch einen 27jährigen gelernten Kfz-Mechatroniker mit Erfahrung in Autogas (allerdings ohne Schein), der seit 2 Jahren auch als Reifenmonteur, Lagerist, Maschinenbediener Spritzgusstechnik, Bediener Chemie-Abfüllanlagen, sowie Bediener und Einrichter Bohr und Fräsanlagen gearbeitet hat und ab Montag eine neue Kommandierung als Zeitarbeiter hat, und ab September bereits fest vorbestellt ist von einem Reifenbetrieb.


22.05.2011 12:15    |    the_WarLord

@saturn78

 

Seltsam, seltsam, in der Gegend von Baden-Württemberg und Bayern das selbe...

 

Bin zwar Arbeitnehmer, kenne aber die Arbeitgeberseite, wenn auch nicht so extrem ausgeprägt wie bei dir.


22.05.2011 15:32    |    Spurverbreiterung36207

Entweder wir führen den Sozialismus ein, wo man eine Planwirtschaft hat und alles Subventioniert wird... Oder wir haben einen Freien Markt... Aber so wie es jetzt läuft kann es nicht weiter gehen...

 

Die Firmen und Reichen machen abenteurliche Gewinne, auf Kosten der Armen, diese werden wie "Untermenschen" behandelt und bekommen nur einen Hungerlohn... (Die Gewerkschafter fliegt man zum Vögeln aus und hält der Arbeiterbewegung klein)

 

Aufstocken mit Hartz4 ist auch eine Subvention... Der Staat subventioniert die Arbeitskraft für die Firmen, diese Zahlen nur einen Bruchteil der Kosten, den Rest zahlt die Allgemeinheit...

 

Reiche und Selbständige zahlen quasi kaum mehr Steuern, sie können alles abschreiben, absetzen, oder haben ihr Geld eh im Ausland, wo es Vater Staat nicht findet.... Überig bleibt die "Unterschicht" und die "Mittelschicht" (sofern es sie noch gibt)....

 

Die schröpft man bis aufs Äusserste... Kürzungen treffen nur diese Schicht, weil sie nicht weglaufen kann....

 

Frau Merkel hat gesagt: "Wir werden die Bänker und die Verantwortlichen der Krise zur Verantwortung ziehen...." Mir kommt es vor, als waren die Arbeitslosen und Familien verantwortlich... und Hotels und AKW Betreiber werden noch grooßzügig belohnt....

 

Und das die Firmen immer mit Auslagerung der Standorte drohen... Ja dann haut doch alle ab... Und beutet Chinesen aus, diese unmenschlichen Bedingungen haben wir Gott sei dank, dank der Gewerkschaften hinter uns gelassen, 16 Stunden Tag, Hungerlöhne, kaum Urlaub, in der Fabrik auf dem Boden schlafen, da kann ein Deutscher arbeitnehmer nicht mithalten... Überhaupt kann man gegen Unmenschlichkeit nicht konkurrieren, es gibt immer einen, der noch Unmenschlicher ist....

 

Diese 5 Parteien Diktatur (CDUCSUSPDFPDGRÜNE) gehört abgeschafft... Die SPD hat doch erst die Umstände geschaffen mit der Leiharbeit, die wir jetzt haben... Und Hartz4 eingeführt, ein System, geschaffen von einem Verbrecher, der auf VW Konzernkosten in Rio rumgehurt hat, und als Gegenleistung die Forderungen der Belegschaft klein gehalten hat...

 

Ich sage es euch, wir haben keine Demokratie mehr!!!!!!

 

Die Menschen wollen kein Afghanistan Krieg!!! Was macht man? Krieg!!

 

Die Menschen wollen keine Kürzungen!!! Was macht man? Man kürzt!!

 

Die Menschen wollen keine Leiharbeit!! Was macht man? Man erlaubt Leiharbeit!!

 

Die Menschen wollen Mindeslöhne, bzw von dem Geld was sie erarbeiten leben können!! Dies verhindert man!!!

 

Man hört nur noch auf die Konzerne und die Amis!!

 

Nie wieder Krieg von Deutschem Boden, kennt ihr den Spruch? Ratet mal von wo alle Flieger gestartet sind, die Tonnen von Uran auf den Irak geworfen haben?

 

Von Rammstein, von Deutschem Boden!!

 

Merkel hat das zugelassen, sie ist eine Kriegsbverbrecherin!!!

 

Merkel hat auch das Grundgesetz verbrannt und durch den Vertrag von Lissabon getausch!

 

Sowas ist Hochverrat!!

 

Niemand darf das Grundgesetzt abschaffen, ausser das Volk durch freie Wahlen!!!

 

Artikel 146 GG

 

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

 

Da das Volk nicht über den Vertrag von Lissabon abstimmen durfte, ist dieser Rechtswidrig!!!!

 

Tolle Demokratie haben wir hier!!! Man fragt das Volk nicht, wenn es dagegen ist!!!

 

Genauso diese Euro Rettungsschirme, alle Rechtswidrig, sie verstossen gegen ihre eigenen Verträge, auf Kosten der Allgemeinheit...

 

Was haben wir von den Rettungen, wenn Griechenland umschuldet... Dann ist das Geld der Banken weg und unser Geld noch obendrauf... Super gemacht Frau Merkel... schmeisst noch mehr Papier (Euro) ins Feuer...

 

Wir müssen das Papiergeld abschaffen.... Den es führt immer zur Inflation...

 

Unbegrenztes Wachstum auf einem Planeten mit begrenzten Rohstoffen, ist sowieso so ein Schwachsinn... Das System ist nur ein auf und ab.... Krise, Krieg, Aufschwung, Krise, Krieg, Aufschwung...

 

 

Wir brauchen ein System, was allen Menschen dient und nicht nur einigen wenigen die Profite sichert!!!

 

(Ich sage das kann nur der Freie Markt sein, kein Markt ist so reguliert und mit Subventionen verzerrt, wie der Deutsche Markt, speziell der Arbeitsmarkt....)

 

PS. Dadurch das die Firmen keine Leute mehr einstellen, sondern nur Zeitarbeiter haben und Leute die Ausbidungen haben, aber als Produktionshelfer oder sonst was unterwegs sind, werden die Firmen bald massive Probleme bekommen.... Neben mir stand mal ein Bauingeneur am Band in ner Möbelbude, für 6,90€/Std, welch Verschwendung von Fachkräften.... Das bringt den Menschen nichts.. aber die Firmen haben nochmehr Verluste... Mit den Gewinnen ist das sowieso so eine Sache, kaum eine Firme teilt den Gewinn mit den Arbeitnehmern, nur die Verluste, die wälzt man auf sie ab, und gewinne immer schön in die eigene Tasche, tolles System. Durch den Demografischen Wandel, wird es bald eh bergab gehen und durch die Zuwanderung aus dem Osten.... Weil immer mehr Hartz4 Leute und immer weniger die Arbeiten.... Das kann nicht gut gehen.... Und diese ganzen Rettungen der Banken.... Das war nur nochmal Benzin ist Feuer, das System ist schon gescheitert, die USA sind Pleite, Deutschland ist Pleite, alle westlichen Länder sind pleite... Nur ne Frage der Zeit bis alles zusammen bricht, oder man wieder Kriege anfängt, zb gegen Iran (welchen man ganz Zufällig eingekreist hat, durch den Irak und Afghanistan, zufälle gibts...) oder Venezuela... Oder Lybien (welches den Gold Dinar einführen will)

 

 

Wir wollen die Umwelt retten? Lächterlich:

 

http://www.youtube.com/watch?v=qc2GokuYFLY

 

Wir sollten Firmen verpflichen keinen Müll zu produzieren und Dinge die ewig halten und nicht schnell kaputt gehen, nur damit man wieder kauft... Wenn Dinge länger halten würden, bräuchten wir auch nicht mehr soviel Arbeiten....

 

Wie kann man eigentlich 80% Co2 Einsparen, ohne das die Produktion um 80% herrunter gefahren wird? Das ist so, als würde man Auto fahren wollen ohne Sprit, unmöglich... Wir werden noch erleben, wie man mehr und mehr Menschen entlässt...

 

Komplott zur Errichtung einer sozialistischen Ökodiktatur

 

http://www.youtube.com/watch?v=3nUJNAU76wY

 

 

Rote Lügen in grünen Gewand - Torsten Mann im Interview

 

http://www.youtube.com/playlist?p=PL5B7DFBE8D45C435A


22.05.2011 22:29    |    saturn78

@Han_Omag: Südlich von Hannover, nördlich von Kassel.

@TonyMontana:

Nimmt man einen deutschen Facharbeiter, 30Jahre, keine Kinder, deutsche Großstadt.

Er verdient 2.500€ brutto, nach Abzug aller Abgaben (Lohnsteuer,Krankenkasse,etc...) bleiben ihn noch irgendwas mit 1.200€.

Davon zahlt er Wohnung (500€), Auto (200€), Nebenkosten (150€), selbst. Ihm gibt auch keiner was extra, wenn die Waschmaschine kaputt geht, gleiches gilt für den Fernseher.

PC, Internet, Telefon.....alles zahlt er selbst....

Dafür geht er 40Stunden/Woche arbeiten....

 

Seinem Nachbarn, der sich weniger um Arbeit und mehr um´s Kinderzeugen kümmert, geht es nicht schlechter, im Gegenteil...

Macht er noch ein bischen schwarz, kann sein arbeitender Nachbar nur vor Neid erblassen....

 

Den von dir genannten Sozialismus haben wir doch längst....


22.05.2011 22:53    |    SUV-Fahrer

Guten Abend!

 

Ich erlaube mir nachfolgend, meine Meinung als Arbeitgeber und Unternehmensberater darzulegen:

 

Zitat:

Da kommt einiges zusammen, daß letztendlich nur noch zwischen 100 und 150 € im Monat pro erwachsener Nase für Essen und Trinken bleiben.

Reichtum ist in den meisten Fällen das Ergebnis der individuellen Leistungsfähigkeit und persönlichen Präferenzen der Bürger.

 

Wenn man nach einer abgeschlossenen Ausbildung bzw. einem abgeschlossenen Hochschulstudium bereit ist das Risiko, in die Selbstständigkeit zu wechseln, einzugehen und in der Lage ist, sein Unternehmen erfolgreich zu führen, Verantwortung für seine Mitarbeiter zu übernehmen, täglich 12 bis 14 Stunden zu arbeiten und nahezu das gesamte Wochenende hindurch für seine Firma tätig zu sein, schafft man es durchaus, auch in Deutschland ein relativ hohes Einkommen zu erwirtschaften.

 

Aufgrund der hohen Lohn- und Lohnnebenkosten, Unternehmenssteuern, sowie hohen Urlaubs- und Freizeitansprüchen der deutschen AN, weswegen deren Arbeit gegenüber Wettbewerbern wie China oder Indien unverhältnismäßig teuer ist, sehe ich in Deutschland kein Marktpotential für einen Ausbau von Arbeitsplätzen, die kein fundiertes Know-how erfordern.

 

Jedoch steht jedem Arbeitslosen der Weg offen, sich entsprechend zu qualifizieren, indem er/sie z.B. eine Berufsausbildung oder ein Studium abschließt, um somit durch Eigeninitiative attraktiv für Unternehmen zu werden.

 

Jeder/jede Arbeitssuchende, der/die sich auf eine konkrete Stellenausschreibung bei einem Unternehmen bewirbt, steht im Wettbewerb um eine freie Stelle, und muss daher in Eigeninitiative durch herausragende schulische Leistungen und seiner/ihrer Leistungen beim Bewerbungsgespräch und Bewerbungstest aus der Masse hervorstechen, um die Chance auf eine Anstellung zu erhalten.

 

Zitat:

Dadurch das die Firmen keine Leute mehr einstellen, sondern nur Zeitarbeiter haben und Leute die Ausbidungen haben, aber als Produktionshelfer oder sonst was unterwegs sind, werden die Firmen bald massive Probleme bekommen

Das Problem des Fachkräftemangels, primär bei Mathematikern, Ingenieuren, Naturwissenschaftern und Technikern, existiert bereits seit Jahren und wird zunehmend zum limitierenden Faktor für die volkswirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, da es aufgrund des geringeren Wirtschaftswachstums in Deutschland infolge des mangelnden Fachkräfteangebots zu potenziellen Einbußen an Wohlstand für uns alle kommt.

 

Die Zuwanderung von Fachkräften ist für Deutschland wegen des demographischen Wandels wirtschaftlich unabdingbar, denn ohne Zuwanderung müssten wir uns damit abfinden, langfristig in einer alternden Gesellschaft mit schrumpfender Bevölkerungszahl zu leben – mit allen Konsequenzen für die Wirtschafts- und Sozialsysteme. Unser Land muss im Ausland klar signalisieren, dass qualifizierte Zuwanderung erwünscht ist, und auch daran arbeiten, als attraktives Zielland wahrgenommen zu werden.

 

Gruß,

SUV-Fahrer


24.05.2011 15:50    |    Standspurpirat19946

Alle wirklich alle die gegen Mindestlöhne sind haben einen Schaden !

 

Einen wirklichen Schaden im Kopf ! und haben einfach keine Ahnung von den sozialen Sicherungssystemen !

 

:mad::mad::mad::mad::mad:

 

Ihr Deppen ! die die gegen den Mindestlohn sind !

 

Wenn jemand , egal welcher Tätigkeit er nachgeht, Hilfe vom Amt braucht bedeutet dass dass die Allgemeinheit ( ihr Alle ) den Unternehmer quersubventioniert !

 

Wieso soll ich jemanden , der Vollzeit arbeitet, quer subventionieren ?

Es spielt keine Rolle ob er Vollzeit putzen geht.

 

Wenn jemand arbeitet muss er soviel bekommen gemäß Mindestlohn damit er nicht mehr zum Amt gehen muss um aufzustocken. !

 

Wir haben hier schon peverse Zustände, in denen Arbeitgeber deutlich weniger zahlen nach dem Motto

 

" Holen Sie sich den Rest vom Amt "

 

Und wer darf es dann ausbaden, der deutsche Steuerzahler !

 

Ihr alle mit euren Beiträgen , über eure Lohnsteuer !

 

Unternehmer die nicht den Mindestlohn zahlen können sollen die Stellen auflösen !

 

Es müssen Arbeitsplätze zerstört werden damit der dumme Deutsche Michel merkt wie es wirklich um die Arbeitslosenquote steht !

 

Wenn endlich mal alle EEJ Jobber, alle Aufstocker, alle Maßnahmedeppen aus der Statistik fallen dann GUTE NACHT DEUTSCHLAND !

 

Gruss


24.05.2011 16:10    |    Hannes1971

Zitat:

Unternehmer die nicht den Mindestlohn zahlen können sollen die Stellen auflösen !

Und genau das tun sie auch.

 

Das ist doch das Grundproblem: Das Lohn- (und damit auch das Preisniveau) sind inzwischen dermaßen hoch, dass es sich immer mehr lohnt, einfache Tätigkeiten durch Automatisierung zu ersetzen. In meinem direkten beruflichen Umfeld fallen mir kaum noch Stellen ein, bei denen man ohne Fachkenntnisse auskommt. Und sobald jemand weiß, wie man in einer industriellen Lackieranlage die Teile automatisiert an- und abhängt, fallen diese auch noch weg. Mittlerweile wird von jedem Maschinenbediener verlangt, dass er seine Anlage entstören, umrüsten und unter Umständen programmieren kann. Stumpfe Teileeinleger braucht man nicht mehr...

 

Diese Entwicklung muß einem nicht gefallen, sie ist aber nunmal die Basis unserer Wettbewerbsfähigkeit.

 

Und jetzt wird es politisch unkorrekt: Die allermeisten unqualifizierten Arbeitskräfte sind für ihrer Misere selbst verantwortlich. Nicht weil sie zu dumm sind, sondern weil sie entweder zu faul für eine Ausbildung sind oder die Einsicht für die Notwendigkeit einer solchen zu spät gekommen ist. Diejenigen, die wirklich überhaupt nichts für ihre Nichtausbildung können, dürften eine klare Minderheit sein.

 

Die Alternative zu Leuten, die einen Billiglohn bekommen und Aufstockung benötigen wäre also, diese komplett Harz IV beziehen zu lassen. Genau das würde aber geschehen, wenn Mindestlöhne eingeführt würden. Zusätzlich zu diesen Mehrkosten müssten die Unternehmen auch die Gehälter der Fachkräfte erhöhen, um den Abstand wieder herzustellen, schließlich muss sich eine Ausbildung ja nach wie vor lohnen. Infolge dessen würden die Preise steigen und ganz schnell wäre man wieder da wo man jetzt auch ist, nur auf einem höheren Niveau...

 

Anders sehe ich das Problem Leiharbeit: Hier sollte gesetzlich dafür gesorgt werden, dass diese für den Unternehmer immer teurer ist als eine Festanstellung. Dann würden Leiharbeiter nämlich wirklich nur noch übergangsweise eingesetzt werden und nicht dauerhaft.

 

Eine Lehrlingsgeschichte fällt mir auch noch ein:

 

Als ich noch ausgebildet habe (Werkstoffprüfer) erschien ein Bewerber zum Gespräch in Baggy-Pants, Schlabber-T-shirt und Basecap. Er fing dann auch recht schnell eine Diskussion über seine Freiheit der Kleiderwahl und Menschenrechte etc. an. Ich habe ihm dann erklärt, dass er sich natürlich anziehen kann wie er will, ich andererseits aber einstellen kann wen ich will und das Gespräch beendet.

 

Gruß, Hannes


29.05.2011 18:35    |    SUV-Fahrer

Zitat:

Unternehmer die nicht den Mindestlohn zahlen

Die Mehrheit der berufstätigen Bevölkerung in Deutschland ist ohnehin nicht von einer Mindestlohnregelung betroffen.

 

Zitat:

können sollen die Stellen auflösen

Durch die Einführung eines Mindestlohns kommt es zwar zu einer Vergrößerung des Angebots an Arbeitskräften, aufgrund der daraus resultierenden höheren Kosten für Unternehmen sinkt jedoch die Nachfrage. Ein Mindestlohn führt zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit.

 

Zitat:

Das Lohn- (und damit auch das Preisniveau) sind inzwischen dermaßen hoch, dass es sich immer mehr lohnt, einfache Tätigkeiten durch Automatisierung zu ersetzen.

Der technologische Wandel führte zu einer Veränderung der Arbeitsnachfrage von Unternehmen. Es nahm zwar der Bedarf an unqualifizierten Hilfskräften ab, jedoch stieg im Gegenzug die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften signifikant an.

 

Als Konsequenz dieser Entwicklung erhöhte sich natürlich auch der Einkommensabstand zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften.

 

Gruß,

SUV-Fahrer


30.05.2011 11:35    |    the_WarLord

Zitat:

Als Konsequenz dieser Entwicklung erhöhte sich natürlich auch der Einkommensabstand zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften.

Wirklich? Dazu musst aber in einem Großbetrieb arbeiten, damit du noch wirklich viel bekommst.


31.05.2011 09:01    |    Hannes1971

Zitat:

Wirklich? Dazu musst aber in einem Großbetrieb arbeiten, damit du noch wirklich viel bekommst.

Entweder in einem Großbetrieb arbeiten, in dem die Gewerkschaft Deine Kämpfe für Dich führt und Du quasi wie ein Beamter mit der Zeit die Entgeltstufen hinaufkletterst, oder eben in einem kleineren Betrieb flexibel sein.

 

In dem Betrieb, in dem ich bis Ende des Jahres gearbeitet habe (nicht im Arbeitgeberverband ==> keine Tarifbindung), konnte man das sehr gut beobachten. Diejenigen, die sich unverzichtbare Fachkenntnisse aufgebaut haben, sich gut verkaufen konnten und auch glaubhaft bereit gewesen wären, den Arbeitgeber zu wechseln, sind mit mehr als 4000 € nach Hause gegangen, nicht wesentlich weniger als ich auf meiner Ingenieursstelle verdient habe. Diejenigen, die "nur ihre Pflicht" getan haben, immer am Meckern waren aber aus eigener Kraft nichts verändern wollten, haben gerade mal die Hälfte bekommen. Es liegt also an jedem selbst und die Entwicklung geht in Richtung einer weiteren Verbesserung der Verhandlungsposition der Fachkräfte. Man darf halt nur nicht darauf warten, dass der Arbeitgeber von selbst kommt und mir das Gehalt erhöht.

 

Ich z.B. bin auch mittlerweile auf meiner dritten Arbeitsstelle in 12 Jahren. Hierbei bin ich von Hannover in den Westerwald und von dort in die Ortenau gezogen, konnte dabei mein Gehalt von der ersten auf die zweite Stelle verdoppeln, beim Wechsel auf die dritte Stelle nochmals um 40 % verbessern (zzgl. Dienstwagen + Umsatzprovision). Jeder ist eben seines Glückes Schmied. In meinem Heimatdorf gibt es allerdings auc genug Leute, die mir wegen meiner Entwicklung dumme Sprüche an den Kopf werfen, selber aber niemals auf die Idee kommen würden mal was zu riskieren.


31.05.2011 19:58    |    Reachstacker

Zitat:

Er erklärte, die Arbeit sei für ihn zu anstrengend. Auf meinen Einwand, dass bei uns 1,50m große und ca. 55Kilo schwere Mädels die gleiche Arbeit machen (er war groß und kräftig), meinte er nur, das könne man nicht vergleichen...

Kann man auch nicht...

 

Aufgrund ihres geringeren Gewichtes haben die Mädels eine höhere Nutzlast und brauchen weniger PS um sich zu bewegen. ;)

 

Trotz 10% Arbeitslosigkeit gibt es auch hier ab und zu Schwierigkeiten Fachleute zu finden. Allerdings sind wir nicht so pingelig mit dem Papierkrieg wie die Deutschen. Wenn ich weiss das einer was kann stelle ich den ein, da interessiert mich Abitur, Gesellenprüfung und so Quatsch garnicht.

 

Mindestlohn hier ist momentan 7.75 Dollar. Das kommt bei 40 Stunden auf 310 raus, minus Abzüge. Das sollten dann mindestens 250 Dollar Netto die Woche sein, das sind dann 1000 Dollar Bares im Monat. Ob das wirklich jemand hilft weiss ich nicht.

 

Hartz IV haben wir in dem Sinne nicht. Allerdings gibt es Wohlfahrt für ledige Mütter.

 

Im Vergleich zum Nordosten der USA sind die Abzüge für Ledige (besonders Niedrigverdiener) in D zu hoch und für den Chef sind die Lohnnebenkosten zu hoch um ungeschulte Hilfskräfte einzustellen.

 

Ungeschulte Hilfskräfte werden hier in der Regel mit 10 Dollar entlohnt aber nur auf 20 Stunden, dann fallen nur sehr geringe Lohnnebenkosten an. Kein Urlaub, keine Feiertage, keine Krankenversicherung, nur: Unfall, Arbeitslosen und Rentenbeiträge (FICA)

 

Deutschland braucht eine dramatische Verringerung der Lohnnebenkosten, dann gibts auch Jobs für alle. Diese ganze Diskussion um Hartz IV ist ein unproduktives Rückzugsgefecht. Einfach deswegen weil dort nicht die Kosten liegen die es dem Arbeitgeber verwehren ungeschulte Mitarbeiter einzustellen.

 

HartzIVer sind einfach Menschen die die Landesregierung aus Verzweiflung in der Ecke geparkt hat weil sie ihren eigenen Job nicht ordentlich machen.

 

 

Gruss, Pete


09.06.2011 09:51    |    Trennschleifer3423

Es gibt ja schon einen impliziten Mindestlohn, zumindest für Arbeitnehmer, die ansonsten Hartz4 berechtigt wären (ca. 1400 EUR brutto monatlich, also inkl. Nebenkosten kann der AG mit ca. 1700 EUR für eine unqualifizierte Vollzeit Hilfskraft rechnen). Darunter ist es unökonomisch sein Einkommen aus Arbeit zu bestreiten.

 

Problematisch sind die Leute die nicht Hartz4 berechtigt sind, darunter gerade diejenigen, die sich ausbilden möchten wie Azubis und Studenten. Hier wäre ein Mindestlohn sinnvoll, allerdings höchstens als Notlösung, denn das ganze System gehört umgebaut.

 

Generell sind die Nettolöhne hier wesentlich zu niedrig, das kann auch durch die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten nur bedingt ausgeglichen werden. Auswanderung und Hartz4 sind die Folge.

 

Meine Vorschläge:

- Bedingungsloses Grundeinkommen für alle (damit würde man niemand mehr finanziell motivieren nicht zu arbeiten oder sich auszubilden, da Hartz4 zwar genauso ein Grundeinkommen darstellt, die Auszahlung aber an Bedingungen geknüpft ist)

- flacher Steuersatz (damit sich Mehrarbeit immer lohnt) auf alle Einkommen inkl. Vermögenszuwächse (wieso ein normaler Arbeitnehmer 50% bezahlen soll, ein Hausbesitzer quasi steuerfrei seinen Wertzuwachs abschöpft ist mir ein Rätsel)

- Abschaffung aller gesetzlichen Sozialversicherungen. Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung wären dank BGE überflüssig (letztere ist der Kapitalvernichter schlechthin). Kranken- und Pflegeversicherung nur privat, dafür mit gesetzlich geregeltem Mindestleistungskatalog, Aufnahmepflicht und Versicherungspflicht für den Bürger. Die Kosten hierfür ins BGE eingepreist.


16.06.2011 21:23    |    Drahkke

Diese Vorschläge habe ich schon mal irgendwo gelesen.

 

Hört sich gut an, aber leider hat sich bis jetzt noch keine Partei getraut, sich einen solche Reform auf die Fahne zu schreiben.


16.06.2011 22:06    |    Spurverbreiterung36207

Drahkke

 

Ich glaube die Linken sind für das bedingungslose Grundeinkommen... (keine Wahlwerbung, beantworte nur die Frage)

 

Was mich immer stört an diesem Hartz4 ist die EGV, sprich die Eingliederungsvereinbarung... Wenn man die einmal unterschrieben hat, dann können die bis auf 0€ runter kürzen, wenn man nicht jede Leiharbeit annimmt... (In Deutschland hat jeder das Recht seine Arbeit frei zu wählen, das wird mit der EGV ausgehebelt) Desshlab mein Tipp, niemals die EGV unterschreiben... Das ist ein freiwilliger Vertrag, und ich mache keine Verträge mit der GmbH alias Jobcenter bla bla GmbH...

 

EGV verweigern, dann auf Verwaltungsakt bestehen... Da die GmbH keine Behörde ist, einfach widersprechen... Nur Behörden und Beamte können einen Verwaltungsakt ausstellen... also die Jobcenter GmbH können das nicht!!

 

Katja Kipping erklärt das Grundeinkommen, in 4 Minuten

 

http://www.youtube.com/watch?v=qqAH-YhCLSw

 

Hier mal der volle Film über das bedingunslose Grundeinkommen

 

http://dotsub.com/view/26520150-1acc-4fd0-9acd-169d95c9abe1

 

Wirklich sehr interessant und alles erklärt und berechnet... Das System funktioniert... Nur wollen die Konzerne das nicht, die brauchen billige und willige Sklaven, alias Leiharbeiter/ Zeitarbeiter...


16.06.2011 22:20    |    Drahkke

Das bedeutet, daß man hierfür eine Lobby finden muß, die stärker ist als die Lobby der Konzerne.


17.06.2011 12:12    |    Spurverbreiterung36207

Drahkke

 

Zitat:

Das bedeutet, daß man hierfür eine Lobby finden muß, die stärker ist als die Lobby der Konzerne.

Das Volk und die Arbeiter sind in der Mehrheit, leider bringt einem eine Mehrheit in einer Demokratur nichts...

 

Money rules the World / Geld regiert die Welt und Arbeitslose, Zeitarbeiter, Minijobber, Midijobber haben leider nicht viel Geld um etwas zu verändern...

 

Hast du mal von der Lebensmittel-Ampel gehört? Viel Zucker = Rote Ampel etc....?

 

Die Lebensmittelindustrie hat 1 Milliarde Euro bezahlt um diese zu verhindern... Jetzt rate mal wer diese 1 Milliarde zahlen tut? Der Verbraucher...

 

Weil man kann dieses System drehen und wenden wie man will, WIR zahlen alles. Steuern, höhere Transportkosten, teurerer Produkte, Strafen die in die Preise mit ein Kalkuliert sind, wenn die Firma illegale Sachen macht zb Bestechungen... etc... WIR zahlen alles und die können machen was sie wollen... Das ist das ganze Problem...

 

Willi will die Ampel (Lebensmittel-Ampel)

 

www.youtube.com/watch?v=4OamnYh6UKk

 

Angie, das 7. Gebot und die Leiharbeit

 

www.youtube.com/watch?v=RnnS2S0G2fY

 

Heuern und Feuern... Der Turbokapitalismus - Der Mensch ist keinen Cent mehr Wert!!

 

Leute bitte klagt euren Lohn ein, die Christliche Gewerkschaft war nicht Tariffähig, ihr könnte die Differenz zum Lohn der Stammbelegschaft einklagen (rückwirkend)..

 

bitte klagt, es geht auch im die Sozialbeiträge, die nachgezahlt werden müssen!!!! Es ist ein Betrug an der gesamten Gesellschaft und unserem Sozialsystem!!!

 

Was ist los in diesem Land?

 

www.youtube.com/watch?v=8fLuuuIptLE


17.06.2011 18:10    |    Pingback

Kommentiert auf: 91 Prozent vertrauen Politikern nicht : TonyMontana82


20.07.2011 20:00    |    Mark-86

Ich brauch keinen Mindestlohn, wenn mir einer nicht genug zahlen will, komm ich nicht arbeiten.

 

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Da brauch ich keine kommunistische Planwirtschaft für, das kann ICH selbst.


21.07.2011 10:13    |    Antriebswelle2931

21.07.2011 10:49    |    Faltenbalg33989

Stefan Payne:

Das Vid geht doch etwas an der hier angesprochenen Zielgruppe vorbei. Es wird über high skilled Fachkräfte gesprochen, die im Arbeitsmarkt, egal ob jung oder älter, einen kürzeren TurnAround haben. Niedriglohn-Empfänger arbeiten nicht in der Entwicklung. Die sitzen am Band oder führen niedere Tätigkeiten aus.


21.07.2011 11:52    |    the_WarLord

Die putzen eher als dass sie am Band stehen. Am Fließband wird eine gute Menge an Geld verdient, zumindest in etwas größeren Betrieben.


21.07.2011 20:43    |    Drahkke

Im Wachdienst sind die Löhne auch äußerst miserabel.


22.07.2011 20:47    |    Duky

Oder in der Gebäudereinigung ;) Oder als Frisöse (außer man besitzt einen eigenen Salon)


Deine Antwort auf "Mindestlohn in Deutschland--> pro und contra"

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