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24.09.2022 13:56    |    andyrx    |    Kommentare (108)    |   Stichworte: 1 (L), C4, Citroën, Mazda, Mercedes, Peugeot, Renault, Youngtimer

Wie lange fährst du dein Auto ??

Citroën C4 Coupe 1,6 VTI
Citroën C4 Coupe 1,6 VTI

Hallo Motortalker ,

 

On der heutigen Zeit wird man beim Thema Klimaschutz schnell auf die E-Autos verwiesen …..dabei ist ein Auto vorallem dann Ressourcenschonend wenn es lange fährt oder genutzt wird.

 

Ich mag ältere aber guterhaltene Autos und das spiegelt mein fahrzeugbestand auch wieder…..;)

 

Mein Citroën C4 Coupe —} https://www.motor-talk.de/.../...laessiger-individualist-t7133524.html

 

Ist das Fahrzeug was ich als DailyUser am längsten im Bestand habe ……gebaut 2010 und als tageszulassung 2012 mit gerade 12 Kilometer quasi neu gekauft……;)

 

Einige Youngtimef wie meine RX 7 Modelle hatte ich auch schon mal 20 Jahre aber die lasse ich mal außen vor da reine Hobbyfahrzeuge.

 

Die ersten Jahre bekam der Citroën C4 Coupe 1.6 VTI 120PS kaum Kilometer und stand überwiegend warm und trocken in der Garage …..dann übergab ich ihn meiner Tochter als Daily User 2019 für 2 Jahre wo er dann tatsächlich mal ein paar Kilometer bekam…..2021 tauschte ich den Citroën wieder zurück und meine Tochter bekam den Renault Fluence 2.0 mit 140Ps….BJ 2012 da dieser mehr Platz hatte und mit Kind die 4 Türen einfach praktischer sind als das Citroën Coupé…..sowohl der Citroën als auch der Renault Fluence haben nun jeweils rund 85.000km auf der Uhr und noch keine nennenswerten Probleme gemacht.

 

Rost ist bei beiden überhaupt kein Thema.

 

Bin die Woche 1200km Langstrecke mit dem Citroen gefahren …..durchschnittlicher Verbrauch 6,2 Liter auf den 1200km was ich als noch immer zeitgemäß empfinde…..dabei ist der Citroën mit einer Vmsx von über 200km/h nach GPS immer noch ein flottes Fahrzeug.

 

Heute nutze ich den Citroën wechselnd mit dem Honda HRV 4x4 und dem Peugeot 307 CC Cabrio 2.0 140PS als Daily User ……die Langstrecken ( vorallem nach Ungarn ) fahre ich überwiegend mit dem Subaru Outback 2.5 weil der am meisten Platz hat und sehr bequem ist.

 

Das Peugeot 307 Cabrio aus EZ 2008 habe ich 2021 mit 32.000km gekauft und hat bei mir durchaus das Zeug auch zum Langzeitbegleiter zu reifen weil eben noch viel Luft nach oben in Bezug auf Kilometer und Zustand…..alte Autos aber quasi neu haben auf mich eine enorme Anziehungskraft.

 

Wo das allerdings nicht klappte war bei meinem Renault Laguna 3 2.0 mit 140pS aus Bj 2008 mit erst Original 17.000km in 2017 gekauft ……den ich 2021 dann verkauft hab nach zweimaligen Defekt des kostspieligen ABS Blocks verkauft habe mit 80.000km auf der Uhr …..sonst war da aber eigentlich nix dran und auch dort Rost nicht zu finden……war eigentlich ein prima Fahrzeug aber dieser anfällige ABS Block ( von ATE ) nervte mich halt.

 

Alle meine Fahrzeuge stehen normalerweise in Garage oder in meiner Scheune wenn ich sie nicht nutze und wechsel dann halt öfter mal …..;)

 

Was gibts da bei euch zu berichten in Bezug auf Langzeitbegleiter ??

 

Wie lange fahrt ihr eure Autos im Schnitt ….??

 

Meine Youngtimer lasse ich mal bewusst außen vor wei die nur als Hobby wenig Kilometer bekommen …..

 

Hab mal eine Umfrage dazu gemacht …..mehrfache Auswahl ist möglich da eventuell mehr als ein KFZ vorhanden ist.

 

Der Citroën und der Peugeot bleiben aufgrund der geringen Laufleistungen sicher noch lange bei mir …..der Subaru Outback gerne auch weil ich den sehr mag aber hat auch schon 254.000Km auf der Uhr und beim schnuckeligen Honda HRV mit erst 108.000km kommt es ein wenig darauf an ob der Rost in Grenzen bleibt.

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24.09.2022 14:13    |    ToledoDriver82

Früher,da hab ich meine Autos nicht lange gehabt,meist war nach 3 Jahren schluss...aus unterschiedlichen Gründen und da hatte ich nur ein Fahrzeug.

Heute,da fahr ich so lange es geht und es mir möglich ist und da sind es 4 Fahrzeuge :D Aktuell ist der Astra das Auto was am längsten da ist,2015 vom Verwerter geholt und er läuft...wenn er mir auch schon ein paar graue Haare verschafft hat.

An zweiter Stelle,das 626 Coupe,auch wenn es schon das zweite ist,fährt meine Frau seit 2010 Coupe und der Vorgänger wäre auch noch weiter gefahren,nur der Rost kam an einen Punkt,da hätte man komplett Restaurieren müssen.

Würde ich noch mal wechseln? Aktuell eher nicht und wenn dann den Astra,nicht weil er schlecht ist,sondern weil ich mich davon am leichtesten trennen könnten ;) Würde ich noch erweitern? Definitiv ja :D aber da fehlt es aktuell an allen Ecken. Ich hab ja keine Trennung zwischen Alltag und Hobby,für mich gehört beides zusammen bzw schließt das eine das andere nicht aus und ich bin immer noch für vieles offen.

 

 

Zitat:

…..dabei ist ein Auto vorallem dann Ressourcenschonend wenn es lange fährt oder genutzt wird.

Im übrigen sehen das viele so und mittlerweile gibt es sogar ein Zusammenschluss unter "Langzeitauto" , hier steht dazu noch mal mehr https://dasgruenenetzwerk.de/team-langzeitauto/

24.09.2022 14:20    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

Ja der Rost ist eigentlich der wichtigste Feind ….mechanische Probleme sind meist mit gebrauchten Teilen Zeitwertgerecht lösen …..beim Rost hingegen ist man dann irgendwann ständig hinterher und oft genug verliert man den Wettlauf gegen de Korrosion ;)

24.09.2022 14:23    |    ToledoDriver82

Beim Rost gilt immer noch, (teure) Vorsorge ist am Ende die billigere Variante

24.09.2022 14:28    |    andyrx

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 24. September 2022 um 14:23:07 Uhr:

Beim Rost gilt immer noch, (teure) Vorsorge ist am Ende die billigere Variante

Da muss ich meine Franzosen wirklich loben …..die Rostvorsorge ist vorbildlich gemacht.

 

Beim Citroën C4 ist die Motorhaube gar aus Aluminium und die kotflügel aus Kunststoff….in der Wagenklasse eher ein seltener Aufwand ;)

24.09.2022 14:35    |    PIPD black

Ich kaufe Neuwagen und fahre diese mind. 10 Jahre. Einzige Ausnahme war der Golf IV. Den hab ich nach 2 Jahren gegen nen Passat getauscht, der dann 11 Jahre blieb. Der Caddy ging genau nach 10 Jahren, der Fiesta ist jetzt 10 Jahre bei uns und der Ränger ist jetzt auch schon 5 Jahre da.

24.09.2022 14:46    |    ToledoDriver82

Zitat:

@andyrx schrieb am 24. September 2022 um 14:28:43 Uhr:

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 24. September 2022 um 14:23:07 Uhr:

Beim Rost gilt immer noch, (teure) Vorsorge ist am Ende die billigere Variante

Da muss ich meine Franzosen wirklich loben …..die Rostvorsorge ist vorbildlich gemacht.

 

Beim Citroën C4 ist die Motorhaube gar aus Aluminium und die kotflügel aus Kunststoff….in der Wagenklasse eher ein seltener Aufwand ;)

Dort wo es nicht so ist,muss man eben selber nachbessern.

 

Der Kunststoffkotflügel beim C4 kann aber auch nachteilig sein ;) Schwiegervater ist dieses Jahr jemanden reingefahren,nicht schnell und nicht wirklich heftig,der Kotflügel war vorn mehrfach gebrochen ,in Blech wäre er zwar verbogen,aber man hätte ihn Notdürftig wieder so biegen können,das er noch geht,so musste er ersetzt werden. Kann natürlich auch sein,dass der Kunststoff im Alter auch seine Weichmacher verliert und dann eher bricht. Ich weiß aber,dass sie neu einiges ab konnten.

24.09.2022 14:57    |    miko-edv

meine ersten beiden Autos (Käfer, 1. R4) waren budgetorientierte Anschaffungen (besonders der Käfer war nicht wirklich billig), die wie Brot-und-Butter-Autos der 70er Jahre auch nicht lange gehalten haben.

Der 2. R4 war neu, hat mich 5 Jahre und 100tkm treu begleitet, wurde dann abgegeben, weil ich einen Firmenwagen bekam.

Dieser KadettE und sein Nachfolger Passat 35i hatten eine Verweildauer von jeweils leasinggemäßen 3 Jahren.

Der nachfolgende Chrysler Voyager war auch neu, und begann nach 4 Jahren/110Tkm leider, sich zum Groschengrab zu entwickeln, also lieber ein Ende mit Verlust, als Verluste ohne Ende.

Einmal auf den Geschmack "Kofferraum muß groß und flott sein" gekommen, stand danach der T4 vor der Tür, und blieb dort über 18 Jahre und 550Tkm, also mein halbes Autofahrerleben, bis er dann als DailyDriver zu teuer wurde.

Seine Ablösung Caddy läuft nach 4,5 Jahren stramm auf die 130Tkm zu ... er sollte sicher nochmal für diese Laufleistung gut sein.

24.09.2022 15:02    |    Thomasbaerteddy

Da ich in der Vergangenheit viele Autos aus dem, nun ja, unteren Preissegment hatte (weil finanziell nicht mehr drin war), und die bei mir aber auch km fressen mussten (30 TKM/Jahr, die letzten zwei Jahre 40-50 TKM/Jahr), habe ich die oft nach 2-3 Jahren abgestoßen (nachdem mir die Reparaturen die Haare vom Kopf gefressen hatten und die nächsten teuren Reparaturen anstanden).

 

Wie lange ich meinen Auris jetzt fahren werde, weiß ich nicht. Ein paar Jahre mit Sicherheit noch. Es gibt da ein paar Sachen, mit denen ich nicht so glücklich bin - das miese Licht, ein Fahrersitz, der sich von alleine verstellt...

 

Ich habe übrigens nur EIN Auto. Für ein Spielzeugauto habe ich weder Platz noch Geld.

24.09.2022 15:10    |    Dr. Shiwago

Zitat:

Mein Citroën C4 Coupe —} https://www.motor-talk.de/.../...laessiger-individualist-t7133524.html

Ist das Fahrzeug was ich als DailyUser am längsten im Bestand habe ……gebaut 2010 und als tageszulassung 2012 mit gerade 12 Kilometer quasi neu gekauft

Die Kiste war seinerzeit praktisch unverkäuflich. Gabs sicher zum Schnäppchenpreis.

24.09.2022 15:43    |    ManniW

Bei mir war alles dabei:

1 Auto:Alfa Romeo 2,5 GTV

als Alltagsauto gebraucht gekauft mit 70.000 km Fahrspaß und Straßenlage Top, allerdings konnte man dem beim verrosten zugucken Nach 18 Monaten wieder verkauft.

2. Auto: Ford Sierra RS Cosworth

Mein erster und mit Sicherheit auch mein letzter Ford nach 3 Monaten wieder verkauft

3. Auto: Porsche 944 Turbo Targa

Als Tageszulassung gekauft. Nach 4 Jahren als das 2. Kind gekommen ist nur mehr als 2. Wagen genützt, war 24 Jahre in unseren Besitz.

4. Auto Nissan Maxima 3,0 V6

Als Alltagsauto mit knapp 30.000 km erworben. Nach 6 Jahren mit 270.000 km verkauft. Der Wagen machte nie Probleme und war für den Preis einfach nur Top.

5. Chevrolet Blazer S10 4.3 V6 AWD

Als Alltagsauto (Tageszulassung) 2003 gekauft, bis 2019 gefahren und mit 410.000 km verkauft.

6. Auto Jeep Grand Cherokee 3,6l v6

Eigentlich als Alltagsauto erworben aber irgendwie nie glücklich damit geworden und nach 20 Monaten verkauft.

7.Auto MB 350 ML Final Edition

2021 mit knapp 70.000 km und 17 Jahren auf den Buckel, davon allerdings 15 Jahre stehend in einer Halle erworben. Seitdem gut 40.000 km damit gefahren und eigentlich sehr zufrieden. Würde ich im Moment auch nicht verkaufen außer ich bekomme einem 500er im zumindest gleichen oder besseren Zustand (weniger km)

 

Nebenbei hatten wir noch während der Haussanierung einen VW Touran 2,0 TDI, Als Spaßfahrzeuge einen Mazda RX 7 (2 Jahre) einen BMW 633 CSI (1 Jahr) eine Corvette C5 und einen Fiat Ducato als Wohnmobil.

24.09.2022 17:06    |    bronx.1965

Zitat:

Wie lange fährst du dein Auto ??

Ich ergänze noch um den Punkt: solange es geht.

Mein daily-driver (Renault Kangoo, KC 1997-2009) wird dieses Jahr 21 und hat knapp 223.000 Km an Laufleistung absolviert, ist günstig im Unterhalt und annähernd noch immer rostfrei. Die letzte HU am vergangenen Dienstag ohne Mängel bestanden, wie alle vorherigen übrigens auch. Das Auto wird so gut wie täglich bewegt und nicht geschont. Von der Regentonne über Zement- und Mulch-Säcke oder mal einen Wäschetrockner, ich kenne nichts praktischeres bei diesen, noch akzeptablen Abmessungen. Er ist übersichtlich und dank der 2 flügeligen Hecktür angenehm zu beladen.

Wenn etwas ansteht wird es repariert, an regelmäßiger Wartung mangelt es ebenfalls nicht. Technisch sind meine Fahrzeuge jeder Zeit "auf Stand".

Ursprünglich war mal vorgesehen, den Wagen höchstens 5 bis 7 Jahre zu fahren. Inzwischen betrachte ich die Kiste als meinen persönlichen Feldversuch in Sachen Langzeit-Experiment.

Deswegen "solange es geht".

 

Punkt Zwei:

Zitat:

…..dabei ist ein Auto vorallem dann Ressourcenschonend wenn es lange fährt oder genutzt wird

Vollkommen d'accord!

 

Punkt Drei:

 

Neuere Fahrzeuge sprechen mich einfach nicht mehr an, sind entweder überteuert und zu komplex oder Beides.

Zudem zeigt sich immer mehr: die Elektronik ist der "neue Rost". Absurde Fehlersuchen sind die Folge, verbunden mit sinnlosen Tausch-Orgien überforderter Werkstätten, gepaart mit gepfefferten Preisen.

 

Zudem bin ich bekennender Konsumverweigerer und mache das "Hamsterrad" nicht mit. ;)

 

Der Niva ist EZ 2010 und für den gilt das Gleiche, wie oben geschrieben. Der ist aber reines Hobby und wird entsprechend weniger bewegt.

24.09.2022 17:37    |    andyrx

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 24. September 2022 um 15:10:22 Uhr:

Zitat:

Mein Citroën C4 Coupe —} https://www.motor-talk.de/.../...laessiger-individualist-t7133524.html

Ist das Fahrzeug was ich als DailyUser am längsten im Bestand habe ……gebaut 2010 und als tageszulassung 2012 mit gerade 12 Kilometer quasi neu gekauft

Die Kiste war seinerzeit praktisch unverkäuflich. Gabs sicher zum Schnäppchenpreis.

Ja 2012 als ich den kaufte war das Modell schon ausgelaufen als Coupé …..mit einer top Ausstattung damals und 12km auf dem Tachon weil tageszulassung statt 21.500.- Listenpreis konnte ich den Wagen für 9870.- kaufen und ich denke da hab ich nix verkehrt gemacht …..fand den immer schick und interessant und so jobbte ich bei dem Preis damals nicht nein sagen.

 

Bis heute eines meiner besten Schnäppchen ever

24.09.2022 17:45    |    notting

Der Plan ist bei mir eigentlich: Bis (fast) zum wirtschaftlichen Totalschaden.

(Quasi-mein) Auto war ein "Erbstück" von Opa, wofür ich u.a. Oma immer wieder herumfahren musste. Wurde 2009 im Alter von 21 Jahren für die Abwrackprämie eingetauscht, weil er immer mehr Probleme hatte. Hab dafür einen Megane III neu gekauft. Der hat nun >300Mm drauf. Eigentl. hätte ich schon Lust auf BEV, aber die Strompreise wurden gerade etwas durcheinander gewirbelt und wg. Chipmangel etc. sind Autos gerade noch besonders teuer. Werde ihn also wohl länger fahren als gedacht.

 

notting

24.09.2022 20:18    |    andyrx

Ab einem gewissen Punkt an Fahrleistungen und Alter ist dann irgendwo der Selbstschrauber die einzige Möglichkeit das Auto noch einigermaßen wirtschaftlich betreiben zu können …..zumal Ersatzteile oft nach 15 Jahren schon rar werden und viele Werkstätten sich weigern gebrauchte Teile zu verbauen……:o

24.09.2022 20:29    |    ToledoDriver82

Zitat:

Ich ergänze noch um den Punkt: solange es geht.

 

Mein daily-driver (Renault Kangoo, KC 1997-2009) wird dieses Jahr 21 und hat knapp 223.000 Km an Laufleistung absolviert, ist günstig im Unterhalt und annähernd noch immer rostfrei. Die letzte HU am vergangenen Dienstag ohne Mängel bestanden, wie alle vorherigen übrigens auch. Das Auto wird so gut wie täglich bewegt und nicht geschont. Von der Regentonne über Zement- und Mulch-Säcke oder mal einen Wäschetrockner, ich kenne nichts praktischeres bei diesen, noch akzeptablen Abmessungen. Er ist übersichtlich und dank der 2 flügeligen Hecktür angenehm zu beladen.

 

Wenn etwas ansteht wird es repariert, an regelmäßiger Wartung mangelt es ebenfalls nicht. Technisch sind meine Fahrzeuge jeder Zeit "auf Stand".

 

Ursprünglich war mal vorgesehen, den Wagen höchstens 5 bis 7 Jahre zu fahren. Inzwischen betrachte ich die Kiste als meinen persönlichen Feldversuch in Sachen Langzeit-Experiment.

 

Deswegen "solange es geht".

DAs sind so die unscheinbaren Alltagshelden,sie absolvieren unauffällig ihren Dienst,kaum gut behandelt,verbraucht und dann entsorgt....find es toll,das deiner zwar arbeiten muss,trotzdem nicht verbraucht wird,bin ebenfalls gespannt,wie er sich weiterhin macht,aber am Ende dürfte selbst eine teure Reparatur wirtschaftlich sein,selbst wenn sie es auf dem Papier nicht ist.

24.09.2022 20:36    |    andyrx

Man weiß halt woran man ist bei seinem alten Kameraden ….die Kilometer sind echt und man weiß was man dran gemacht hat …..kauft man gebrauchten Ersatz weiß man nie wie es wirklich um das Auto steht ;)

24.09.2022 20:36    |    bronx.1965

@Toledo

Zitat:

(...)aber am Ende dürfte selbst eine teure Reparatur wirtschaftlich sein,selbst wenn sie es auf dem Papier nicht ist.

Die hat er ja schon weg. Das komplett überholte Getriebe in 2019. Wirtschaftlich für Erbsenzähler sicher der totale Unfug. Aber die 680 Flocken waren auch die einzige Ansage, den Einbau habe ich ja selbst erledigt.

Die Kupplung war bei 198 K eh fällig, da bot sich das ja gleich mit an. :p

Warum soll ich ein Auto entsorgen, nur weil das Getriebe im Eimer ist?! ;)

 

Edit: was andryx sagt!

"Man weiß halt woran man ist bei seinem alten Kameraden ….die Kilometer sind echt und man weiß was man dran gemacht hat ….."

24.09.2022 20:38    |    ToledoDriver82

Und selbst wenn du heute noch mal 3000€ investieren müsstest und er dann wieder top fit wäre,wäre es wohl immer noch günstiger als ein Neukauf....aktuell sowieso

24.09.2022 20:39    |    bronx.1965

Wäre es (für mich). Schon aus Prinzip. ;)

24.09.2022 20:45    |    ToledoDriver82

Eben und das macht ja das Langzeitauto aus...ich kann auch gut mit den gebrauchten leben...siehe dein Punkt 3 ;)

24.09.2022 21:18    |    andyrx

Der größte Feind ist bei meinen Autos halt oft dass ich dann mal was neues gerne ausprobiere …..2 Fahrzeuge sind aber meist gesetzt als Lsngzeit Daily User denen ich gut vertrauen kann weil ich die Fahrzeuge gut kenne und weiß was ich hab.

 

Indem Fall sind das hakt der Citroën C4 und das Peugeot 307 Cabrio …..aufgrund der minimalen Laufleistung und Zustandes quasi Neuwagen waren…..von innen übrigens fast identisch die beiden.

 

Läuft mir nochmal so ein Subaru Outback 3.0 der Baujshre 2004 -2009 mit geringer Laufleistung über den Weg könnte ich nochmal schwach werden ….mein 2.5er hat halt schon 254.000km auf der Uhr ;)

24.09.2022 21:28    |    PIPD black

Ich kann auch gut mit den von mir gebrauchten Autos leben.:p

24.09.2022 21:58    |    andyrx

Sonst werden ja gerne die typischen Langläufer wie Mercedes w124 oder diverse Volvo und VW Golf 2 als die typischen Langläufer mit dem ewigen Leben meist zuerst genannt ;)

 

Schön wenn hier auch mal Autos genannt werden die kaum einer auf dem Zettel hat bzw. Denen man dieses Attribut Langläufer gar nicht zugestehen will ……wer hebt schon einen Renault kangoo in diesen Status ;)

 

Bei richtiger Pflege können fast alle Autos steinalt werden und zuverlässig ihren Dienst tun …..;)

25.09.2022 10:31    |    Dr. Shiwago

Zitat:

@ToledoDriver82 schrieb am 24. September 2022 um 20:38:53 Uhr:

Und selbst wenn du heute noch mal 3000€ investieren müsstest und er dann wieder top fit wäre,wäre es wohl immer noch günstiger als ein Neukauf....aktuell sowieso

Wenn die Vertragswerkstatt sagt, das lohnt nicht mehr, das kostet 3000€, findet man meistens eine Freie Werkstatt, die das für den halben Preis erledigt.

 

Ein Cousin lässt seine alten Kisten immer in Osteuropa schrauben. Verbindet das meist noch mit einem Urlaub.

25.09.2022 10:37    |    andyrx

Hab auch vieles in Ungarn machen lassen …..das lohnt sich allemal;)

25.09.2022 11:20    |    ToledoDriver82

Mir ging es weniger um den Preis der Reparatur,als um das Verhältnis zwischen Höhe der Reparatur und dem Wert auf Papier vom Fahrzeug ;) da macht es in der Theorie wenig Unterschied,ob es 3000€ oder 1500€ sind,wenn das Fahrzeug auf dem Papier nur 500€ wert ist. Ich hab in ein vielleicht 300€ Fahrzeug bis heute ca 1200€ gesteckt inklusive 2x TÜV,jeder andere hätte es entsorgt und/oder keinen Euro investiert...für mich hat es sich gelohnt,geht nun in seine 4. Wintersaison.

25.09.2022 11:22    |    andyrx

@ToledoDriver82

 

True Love …..irrational aber eine emotionale Bindung kann dann für so etwas sorgen;)

25.09.2022 11:40    |    ToledoDriver82

Ich hatte zu dem Auto keine Bindung,im Gegenteil sogar,weder die Baureihe gefiel mir noch der optische Zustand:D aber es war umsonst (sollte ursprünglich 250€ kosten),die Basis ok und die Optik war egal,da eh Winterauto. Also mal sauber gemacht... wahrscheinlich das erste Mal in zig Jahren, Service gemacht...wohl auch der erste seit Jahren, Bremsen neu, Teile vom Fahrwerk neu,zwei Fehler beseitigt, Auspuff neu,ein kleines Loch schweißen lassen und neue Räder... läuft und wenn ich bedenke was ich für den Gesamtpreis bekommen hätte oder gar heute bekommen würde,dann war es gut. Der Gutachter hatte mal kurz drüber geschaut als er wegen meinem Sommerauto da war,selbst mit TÜV liegt er aktuell eher so bei um die 600-800 Euro was den Wert angeht,jeder weitere Unfall und mag er noch so klein sein,ist ein weiterer wirtschaftlicher Totalschaden;)

25.09.2022 14:45    |    Dynamix

Hmm, die Antwort würde bei mir wohl ziemlich Anwaltsmäßig ausfallen:

 

Kommt drauf an!

 

Meine Dailies hab ich vielleicht maximal 4 Jahre gehabt. Meinen Golf hatte ich knapp 3 Jahre. Der Peugeot hat auch nur 3 Jahre überlebt, lag aber an der Technik. Der Alero war kein Jahr bei uns, den hab ich aber auch hingerichtet :D War kein finanzieller Verlust. Dann kam der Mii, den hatte ich gut 4 Jahre. Dann kam der Kuga der nach gut 1,5 Jahren schon weg musste weil meine bessere Hälfte damit nicht klar kam. Und der Fiesta ist jetzt auch schon knapp 1,5 Jahre bei uns, der bleibt dann hoffentlich mindestens mal so lange wie der Mii.

 

Bei den Spaßautos sieht das anders aus. Den Caprice hab ich vor gut 8,5 Jahren gekauft und den Kauf nie ernsthaft bereut oder daran gedacht den wieder zu verscheuern. Liegt aber auch daran das mein Ziel mit dem Auto von Anfang an das H war. Die Schilder liegen schon hier, mir fehlt nur noch der Aufkleber von der Zulassungsstelle ;) Länger habe ich bisher kein Auto behalten!

 

Den Streifenwagen hab ich jetzt auch schon 7,5 Jahre und da geht noch ein bisschen Arbeit rein bevor ich damit endgültig zufrieden bin.

25.09.2022 23:58    |    _RGTech

Bei mir ist's auch eher divers... :D

 

Das reicht von 7 Monaten (Scorpio, typische Rest-TÜV-Winterschleuder) bis nunmehr 17 Jahre und kein Ende in Sicht (S202 C240, nur Rost ist gefährlich).

Gründe zum Verkauf/Tausch sind genauso verschieden:

- den ersten, den Golf, hatte ich ja verunfallt - nicht wirtschaftlich zu reparieren. War knapp über 1 Jahr in meinem Besitz.

- Nummer 2, Opas C180, war quasi ein Nullausstatter und spätestens im Sommer 2003 fehlte mindestens eine Scheibentönung und elektrische FH - besser aber eine Klima. Also nach 4 Jahren Besitz den C240 besorgt und nicht bereut.

- Der Scorpio hatte von Anfang an eine begrenzte Lebensdauer die auf dem hinteren Nummernschild aufgeklebt war ;) Somit also der einzige, bei dem der Verkauf schon vorab geplant war!

- Der A4 kam als günstiges Winterauto, war aber gar nicht so günstig auf Dauer und mit gehobenem Alter/Fahrleistung gingen immer mehr seltsame Dinge kaputt, die eigentlich nicht kaputtgehen... danke, kann weg. 4 Jahre.

- Der Octavia ist ja im Prinzip immer noch da, nur haben wir familienintern die Prioritäten neu verteilt und mir reicht in der Winterzeitsaison auch ein kleiner und sparsamer Allradler zum Salzfressen :cool: Bis dahin hatte ich den 5 Jahre...

 

- ja, und der C240 passt mir perfekt (handlich, gut ausgestattet, souverän) und bietet absolut keinen Anlass für einen Tauschwunsch, und der Ignis ist ja eh neu (im doppelten Sinne) und darf/muss noch eine ganze Weile durchhalten.

 

 

Die Geschichte mit den Teilen kann ich aber nachvollziehen; bei Mercedes werden sie auch spürbar rarer, was nun zwar nicht heißt dass man keine mehr bekommt, aber man zahlt mehr :D So hab ich erst neulich ohne große Not die rechte Heckleuchte getauscht, denn die originale hatte seit Kauf einen Sprung - und da mir 17 Jahre keiner reinfuhr und eine neue gezahlt hat, hab ich die nun "runderneuert", bevor das statt 25€ für ein Gebrauchtteil über 150€ in neu kostet ;) (selbst die Mercedessterne besorge ich schon gebraucht! Die lagen mal bei weniger als der Hälfte des heutigen Preises... :eek:)

26.09.2022 04:45    |    ToledoDriver82

Schon 2015 hab ich für mein 89er S124 nicht mehr alle Teile neu bei Mercedes bekommen,also auch da wird es weniger bzw werden Neuauflagen wohl nicht so oft vorkommen wie man es gern hätte.

26.09.2022 08:38    |    Goify

Das Büroauto wird alle drei bis vier Jahre neu geleast.

 

Das Privatauto haben wir jetzt seit 2008, damals gebraucht als 3-Jährigen gekauft und läuft noch immer bei uns seit 14 Jahren. Dieses Jahr war mal mehr zu machen und er bekam einen neuen Hinterachsträger, da der alte dem Salz im Bayerischen Wald nicht mehr gewachsen war, obwohl er eingewachst war (das Wortspiel zum Montag).

Wenn es klappt, wollen wir ihn noch einige Jahre fahren, da er erst 180.000 km auf der Uhr hat und ansonsten wirklich gut da steht. Der Lackierer hat auch einige Roststellen entfernt und es spricht nichts dagegen, dass er noch mind. 4 Jahre bei uns bleibt. Dann sehen wir weiter.

 

EDIT: Ersatzteile sind noch alle zu bekommen, aber nicht immer aus der Subaru-Zentrale in Deutschland, teilweise aus der Schweiz und wenn es ganz schlecht läuft, aus Japan. Dort ist noch alles Nötige vorrätig - aber zu entsprechenden Preisen und die sind sehr hoch.

26.09.2022 09:47    |    Daimler201

Es fehlt die Auswahlmöglichkeit, nach der ich handle und die von der Haltbarkeit des Fahrzeuges und seinem Einsatzzweck abhänig ist: "So lange, wie das Auto sinnvoll zu erhalten ist". Das kann nach 4 Jahren sein oder nach 25 Jahren immer noch nicht erreicht sein.

 

Beispiel ist mein Vito und mein im Alltag gefahrener 211er: die sind von 2006 und 2007 und haben mittlwerweile beide über 500.000km gelaufen. Eigentlich wollte ich beide bei rund 300.000km ersetzten, aber da sie noch überraschend zuverlässig ihren Dienst tun sind sie halt noch da.

 

MFG Sven

26.09.2022 09:51    |    andyrx

@Goify Je weniger komplex das Auto technisch ist umso größer die Chance es lange am Leben erhalten zu können ;)

 

Alles was höher Euro 4 ist wird da schon zur Herausforderung……einfach weil da im Laufe der Jahre es immer schwieriger wird dies in Schuss zu halten

26.09.2022 11:31    |    Lewellyn

Ich kann da nur für meine Frau sprechen. 22 Jahre ist ihr Yaris Verso nun alt, ist ohne jegliche Vorbereitung im Sommer ohne Mängel durch die HU gekommen, fährt aber auch nicht viel. Dieses Jahr noch nicht getankt.

 

Dient nur als Transportkiste und Rückfallebene für den Firmenwagen. Sicher könnte man ihn auch ganz abschaffen, aber er kostet wenig, verbraucht wenig, ist ungemein praktisch und steht ansonsten in der Garage rum.

 

Neue Reifen wären langsam mal nötig, Profil ist noch gut, aber die sind von 2009. Wird langsam Zeit.

26.09.2022 11:43    |    Goify

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 26. September 2022 um 11:31:33 Uhr:

Dieses Jahr noch nicht getankt.

Bei dem geringen Verbrauch seid ihr bestimmt trotzdem schon 2.000 km gefahren. ;) :D

26.09.2022 13:49    |    der_Derk

Kommt immer auf's Fahrzeug an. Der Smart darf unbefristet bleiben, weil er halt auch weder vom Stellplatz noch den Fixkosten her wirklich auffällt. Den X3 hätte ich gerne länger gefahren, aber durch Verdreifachung des Arbeitsweges und die gestiegenen Spritpreise war das nicht mehr wirtschaftlich. Der Mini - mal sehen, soll eigentlich das Sprungbrett zum i3 in ein paar Jahren sein, aber ich weiß noch nicht wie lang das Brett tatsächlich ist ;).

 

Der Twizy - tja, schwer einzuschätzen. Teileversorgung ist nach 10 Jahren schon langsam sportlich, auf der anderen Seite habe ich eine gute Selbstschrauber-Werkstatt dafür, und die Batterie selber ist erstmal noch gemietet. Wird sich aber vermutlich zum Jahresende ändern, da der 3-Jahres-Vertrag dann erstmal ausläuft, und Renault aktuell eher daran interessiert scheint, die Mietkunden loszuwerden (sprich: Die Lagerhaltung eines 10 Jahre alten Akkublocks rentiert sich nicht mehr). Solange es aber sowieso keine Alternativen gibt, darf er erstmal bleiben.

 

Gruß

Derk

26.09.2022 13:54    |    andyrx

Den Yaris Verso fand ich ja äußerst hässlich ……aber was zählt es wenn die Praktische Kiste zäh und mit hoher Zuverlässigkeit den Allrounder in allen Lebenslagen gibt.

 

Ist genauso ein zuverlässiges Stehaufmännchen wie mein 2001er Honda HR-V der bei minimaler Pflege stets ein zuverlässiger Begleiter ist immer zuverlässig zur Stelle ist ;)


26.09.2022 14:37    |    andyrx

@der_Derk

 

Wie warst du gesamt gesehen mit dem BMW X3 2.5 als Benziner zufrieden ??

 

Ein Auto was zum Langläufer taugt oder eher ein unzuverlässiger Begleiter ??

Deine Antwort auf "Langzeitauto / Langzeitbegleiter —>> Erfahrungen"

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