Gebrauchtwagenmarkt—>> Preise auf Höhenflug : andyrx
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andyrx

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19.12.2021 10:51    |    andyrx    |    Kommentare (238)    |   Stichworte: (3B) CC, 307, Peugeot

Gebrauchtwagen derzeit ein teurer SpaßGebrauchtwagen derzeit ein teurer Spaß

HHallo Motortalker ,

 

Wer meinen Blog kennt …weiß es schon länger in meinem Fuhrpark ist immer irgendwie Bewegung ;)

 

Dazu gehört halt auch viel Zeit beim stöbern und recherchieren zu verbringen ….und dabei bekommt man ein ganz gutes Gespür für Preise und Strukturen am Markt für Gebrauchtwagen.

 

Die Preise für gebrauchte Fahrzeuge kennen im Augenblick nur eine Richtung ….deutlich nach oben gehts.

 

Erstaunlich wenn man bedenkt dass Corona eigentlich auf die Kaufstimmung drücken könnte.

 

Besonders fällt das auf bei Coupes der Premiummarken ….selbst 10-12 Jahre alte Audi A5 oder BMW 3er Coupes sind gemessen an Laufleistung und Alter irrsinnig hoch gehandelt oder angeboten

 

Auch SUV aller Kategorien haben eben sehr kleinen Wertverlust ….habe gerade mein Dacia Duster DCI 4x4 Prestige verkauft nach fast 8 Jahren und 106.000km noch 45% vom Neupreis erlöst und ich konnte mich vor Nachfrage kaum retten….abends inseriert und am nächsten Morgen schon verkauft :o

 

Derzeit muss man schon sehr gut recherchieren wenn man gebraucht kaufen und schneller sein als die Händler die immer auf der Lauer liegen und binnen Sekunden als erste anrufen.

 

Die interessiert es gar nicht ob man reinschreibt keine Händleranfragen......kann auch verstehen das sich Privatleute kaum noch trauen ihr Auto selbst zu verkaufen .....weil sie diese zum Teil dubiosen Ankäufer nicht auf dem Hof haben wollen.

 

Wer sein Auto selbst verkauft kann durchaus gutes Geld erlösen derzeit ....sofern man die Nerven dazu hat :p

 

Die älteren Leute von denen ich mein Peugeot 307cc mit 32.000km gekauft hatte —} https://www.motor-talk.de/.../...c-2-0-mit-erst-32-000km-t7207246.html

 

 

Haben da auch vor zurück geschreckt so dass sich der Sohn drum gekümmert hat ....er sagte mir auch das bei Inzahlungnahme für Neuwagen ( Mini countyman) kein Interesse am Peugeot bestand und die 70 Jahre alten Besitzer dann den Sohn fragten ob er ne Idee hat....nun am Ende hab ich ihn gekauft.

 

Grüße Andy

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19.12.2021 10:57    |    ToledoDriver82

Was man wirklich merkt,die Plätze sind bedeutend leerer...ob nun Glaspalast oder Kiesplatz...es scheint da echt ne große Nachfrage zu geben,das Angebot ist aber dennoch groß,aber wie du schon sagst,auch zu teils deutlich höheren Preisen.

Was mich brennend interessiert,wie wird der Markt in 6-8 Jahren aussehen, steigen die Preise nochmal sprunghaft oder fallen sie ins Bodenlose und es gibt zahlreiche Schnäppchen.

19.12.2021 11:37    |    Chattengau

Wenn man wie ich zzt. auf der gemächlichen Suche ist, fällt einem nach den Monaten Recherchierens auf, was vorher 8-10 tsd gekostet hatte, ist nun um mind. 1000 - 1500 Euro höher. Interessant, dass die unteren Regionen noch mehr Sprung hinter sich haben: Die 1500,- - Wagen kosten nun locker 3000 Öcken, und was villcht. 2500 wert war, geht locker für 4,5 auf die Reise; Wahnsinn. Und - richtig: Scheint auch bez. zu werden.

Die Mitmenschen brauchen Vermutung-gemäß eine Geldausgabe (Corona) - warum nicht jetzt ein Auto kaufen ?!

PS Hatte einen Hagelschaden (vor allem Frontscheibe) gefunden: 2017er Oktavia, nur 17 tsd. km, für 10999 ,- , stellte Kontakt her per Mail - Sonntag - wo war er am Folgetag ? Im Lande "weg".. hat keine Socke interessiert.

19.12.2021 11:44    |    fehlzündung

Im Moment lohnt sich der Gebrauchtwagenkauf kaum. Die alten Autos sind für das Gebotene deutlich zu teuer und die jungen Gebrauchtwagen sind zu nah am Neuwagenpreis.

 

Wir wollten vor einem knappen Jahr einen Ford Kuga kaufen. Ein 5 Jahre alter Kuga mit 40tkm auf der Uhr lag bei 12t EUR. Eine Tageszulassung mit Garantieverlängerung gab es für 15,5t EUR. Da braucht man nicht lange überlegen, da nimmt man den Neuwagen. 5 Jahre sind eine lange Zeit....

 

Die Preise für Gebrauchtwagen in Zukunft sind meiner Meinung nach überhaupt nicht abzuschätzen. Es kommt auf die weitere wirtschaftliche und politische Entwicklung an.

Durchaus möglich, dass herkömmliche Verbrenner einen Preisverfall erleiden, weil die Betriebskosten so hoch werden, dass sie sich keiner mehr leisten will oder kann. Jedenfalls nicht als Alltagsauto.

19.12.2021 11:48    |    ToledoDriver82

Das Segment unter 2000€ mit TÜV in brauchbaren Zustand, scheint komplett verschwunden zu sein...mit einzelnen Ausnahmen,die Autos die gerade in ihrem Tal angekommen sind oder kurz davor sind,kann man selten wirklich als Schnäppchen betrachten,da ist selbst bei 2000€ und mehr viel Schrott dabei. Bei den mittleren Altersgruppen hat man aber in der Tat stabile oder steigende Preise,wohl auch wegen hoher Nachfrage...wobei ich mich immer Frage,wo die plötzlich her kommt. Bei ganz jungen Gebrauchten scheint die Nachfrage ja gerade sehr hoch zu sein, dort beklagen viele Händler,das eine hohe Nachfrage auf ein geringes Angebot trifft...wobei ich mich da auch frage,wo die ganzen Gebrauchten hin sind die sonst in großer Zahl rumstanden, es ist ja nicht so,dass keine nachkommen.

19.12.2021 12:22    |    Lumpi3000

Mein Auto muss direkt Anfang Januar zur Inspektion.

Da werd ich mal spaßeshalber fragen, was der Händler im Ankauf bieten würde ... :D

 

Die Nachfrage nach Autos ist wahrscheinlich auch deshalb so hoch weil viele Autolose jetzt wegen Corona doch den ÖPNV meiden wollen. Oder weil sie endlich gemerkt haben, das Bahn fahren nicht unbedingt günstiger sein muss als Auto fahren. Selbst bei den weiter steigenden Spritpreisen ...

19.12.2021 12:43    |    andyrx

Die Händler sind im Augenblick so was von hinterher brauchbare Fahrzeuge anzukaufen ....da muss man schon starke Nerven haben wenn man inseriert ...zumindest wenn es ein einigermaßen gefragtes Modell ist bleibt das Telefon kaum still.

 

Preislage 1500.- mit TÜV ist derzeit quasi leer bzw. Sehr ausgedünnt.

 

 

Wenn ich mir ansehe was derzeit in der Preislage 3000.- € teilweise so für ein Schrott angeboten wird ....mitunter mal aus Neugierde auf Merkliste so ein paar Kandidaten und schwups verkauft wo man sich ungläubig die Augen reibt .

 

So recht erklären kann ich mir das derzeit auch nicht.

 

Da ich ja gerne eher exotische Youngtimer auf der Agenda hab ist es nicht ganz so eklatant .....und derzeit auch kein Bedarf ,aber neugierig schauen tue ich eigentlich immer ;)

19.12.2021 12:48    |    miko-edv

Moin,

 

es könnte da noch eine andere Ursache hinzu kommen:

 

vor 4 Jahren war im Rahmen "Umweltprämie" ein Run auf bezuschußte Neuwagen - viele wurden per Ballonfinanzierung gekauft.

Die sind jetzt alle fällig, also gehen sie zum vorher festgesetzten Rücknahmepreis an den Händler. Denn angesichts des aktuell nicht wirklich guten Lohnklimas haben viele damalige Käufer nicht das Geld frei, den damaligen ca. halben Neupreis jetzt selbst auf den Tisch zu legen.

Also nehmen sie lieber das Geld vom Händler, anstatt sich um eine Anschlußfinanzierung zu bemühen - wobei die eigene Bonität trotz des niedrigen Zinsniveaus vielleicht auch wegen Kurzarbeit etc. nicht gut aussieht.

 

Trotzdem brauchen sie ein Auto. Neuwagen zum Neu-"Ballonieren" gibt es eh' gerade nicht (darum hätte man sich vor einem Jahr kümmern müssen), Jahreswagen kosten jetzt soviel wie vor 2 Jahren als Neuwagen; angesichts knapper finanzieller Mittel bleibt also nur der mittelalte Gebrauchtmarkt. Und da sind nun mal die Preise an die Nachfrage gekoppelt ...

 

Wer sich freut, ist der Händler.

Der kann jetzt ein 4 Jahre junges, werkstatt-gepflegtes, da gerne mit Anschlußgarantie verkauft) Auto mit unter 50tkm Laufleistung (die Ballone sind i.d.R. auf 10tkm p.a. gerechnet) zum damals halben Preis einkaufen, macht noch eine Inspektion, schreibt einfach seine Marge drauf und ist es trotzdem wahrscheinlich ohne viel Feilscherei schnell wieder los ...

19.12.2021 13:00    |    ToledoDriver82

Wäre eine plausibel Erklärung

19.12.2021 13:14    |    andyrx

Wichtiger Faktor sind ja oft die Leasingrückläufer aus dem Flottengeschäft .....gerade in der Mittelklasse.

 

Ob sich da was verändert hat ??

 

Das Geschäft mit Werksangehörigen und Jahreswagen hat noch die Bedeutung wie früher ??

 

Fragen über fragen ...

 

Eventuell ist der Grund für die steigenden Preise ganz einfach auch Inflationsängste .....minuszinsen für Guthaben und insgesamt steigende Preise was die Nachfrage treibt

19.12.2021 13:14    |    miko-edv

habe gerade mal bei Mobile.de geschaut, ob und zu welchen Konditionen mein Caddy dort angeboten wird.

Und siehe da: es gibt genau einen sehr ähnlichen, EZ 11/18 statt 02/18, 102Tkm statt 105Tkm, der fast alle Häkchen hat, bis auf die Standheizung, dafür aber DSG und andere Lackierung. Listenpreis 3k mehr (inkl. einer Preiserhöhung).

Der soll brutto jetzt fast genauso viel kosten wie meiner damals netto ...

19.12.2021 13:18    |    andyrx

@miko-edv

 

 

Brutto und netto verwechselt ??

19.12.2021 13:29    |    miko-edv

nein, schon bewußt ...

 

der Händler jetzt ruft 24'5 brutto auf und ich habe vor knapp 4 Jahren netto nicht ganz 25 gezahlt ...

19.12.2021 14:10    |    remarque4711

Mein Sohn fuhr meinen Golf die letzten 5 Jahre und hat sich im September einen Ford Focus Jahreswagen gekauft (allerdings in der Schweiz) für den Golf (mit ABS-Steuergerät-Defekt) wurden ihm 2000 CHF Inzahlungnahme geboten :D. Daraufhin habe ich den Golf wieder genommen.

 

Ich habe den dann zum Schrauber meines Vertrauens zum reparieren gebracht (736 € inkl. neuer, erweiterter HU). Der Schrauber hat mir für das unreparierte Fahrzeug 2500 € geboten, wenn ich ihn an ihn verkaufe, habe dankend abgelehnt. Jetzt ist er seit Anmeldung am 29.10. ca. 5 Km gefahren :D.

 

Die Teile werden auf mobile zwischen 4500 und 6000 €uro angeboten, ob die Preise und welche Preise überhaupt gezahlt werden ist natürlich die Frage aber sie stehen i.d.R. nicht lange drin.

19.12.2021 14:27    |    Goify

Ich dachte ja auch, ich kaufe mir ne gebrauchte C-Klasse bis 10 Jahre alt. Wenn ich da aber nicht irgend ein Modell haben will und an gewisse Extras gebunden bin, geht es da bei 15.000 € erst los. Das sind aber schon lang keine jungen Sterne mehr.

2009 kaufte ich mir auch eine gebrauchte C-Klasse, die 12 Jahre alt war für 3.500 €. Ich glaube nicht, dass man aktuell einen 12 Jahre alten W204 für das Geld finden kann. Laut mobile.de geht es da bei 7.000 € los (bis 100.000 km wie meiner damals). Das ist eindeutig zu viel!

19.12.2021 14:35    |    Dynamix

Denke was die Lage hier massiv verschlechtert hat ist das Thema Chipmangel. Ich glaube nicht das das Problem der Leute ist das Sie jetzt unbedingt Geld ausgeben wollen, sondern das Sie ewig auf Ihren Neuwagen warten müssten und wohl einfach ein anderes Auto brauchen. Da schaut man sich dann halt direkt auf dem Gebrauchtmarkt um und kauft da lieber was. Kann mir auch gut vorstellen das, sobald die Chipkrise vorbei ist, einige Gebrauchte auf den Markt geschwemmt werden weil dann die Leute wieder auf die Neuwagen losgehen. Aber das wird die Zeit zeigen.

 

Den Fiesta habe ich vor einem guten halben Jahr gekauft als das Problem noch nicht so akut war wie jetzt. Da hab ich auch noch einen normalen Preis für den Wagen bezahlt.

 

Als ich vor ein paar Wochen die Winterreifen für den Fiesta gekauft habe, hat der Händler schon ganz interessiert nach dem Auto gefragt und gemeint den könnte er jetzt, mit mehr km wohlgemerkt, für locker 5000€ mehr verkaufen als ich dafür bezahlt habe.

 

Er sagte auch das er sich jetzt viele Autos für locker 3000€ mehr auf den Hof stellen kann weil die Nachfrage einfach da ist. Er meinte auch das er für gewöhnlich über 60 Autos auf dem Hof hat und alles komplett zugestellt ist. Momentan sind es vielleicht knapp 30.

19.12.2021 14:35    |    E500AMG

Hallo,

 

mobile.de hatte meist ein Angebot von ~ 1.5 Mio Gebraucht- und Neufahrzeuge. Aktuell sind es zwischen 1 und 1.1 Mio Fahrzeuge.

 

Gründe sind folgende:

 

1. Chipmangel (sollte jeder mittlerweile davon gehört haben). Viele Neuwagenkäufer werden durch lange Lieferzeiten vertröstet. Also kauft man sich für 6 - 12 Monate einen Gebrauchten zum Überbrücken bis zur Neuwagenlieferung. Da kommt schon eine riesen Käuferschicht auf den Markt.

 

2. die Hochwasserkatastrophe: über 50.000 kaputte Fahrzeuge. Nahezu alle sind nicht mehr zu retten. 50.000 ist ein kleiner Teil zu 1 Mio Angeboten, aber das trägt auch dazu bei und ich denke das Betroffene sich eher in dem Preissegment 500 - 5.000 € ein Auto kaufen, wenn möglich.

 

3. manch Fahrzeugmodelle - ich nehme das Beispiel Mercedes S-Klasse W140 - der Panzer aus den 90er Jahren - wurde aus dem deutschen Markt leer gefegt. Ich interessiere mich für dieses Modell weil ich mir einen zulegen will, aber die Wenigen welche angeboten werden sind die Reste, die der Export nicht mal will - grob übertrieben. Und so wird es einigen begehrten Luxusmodelle / Sportwagen / Cabrio's gehen. Auch wenn dies je Modell eine kleine Anzahl ist, summiert sich das Ganze dann schon.

 

 

Vor gut einem Jahr gab es Fahrzeuge, typisch BMW E39 523i, paar Monate Rest-TÜV, 250 tkm gelaufen, fahrbereit für 600 €. Sowas gibt es nicht mehr.

 

Die bis 2.000 € Fahrzeuge mit TÜV sind meist Gurken mit 50 - 100 PS. Haben uns einen 4er Golf als Übergangsfahrzeug geholt - die Suche gestaltete sich schwierig und vor noch gut 1 / 2 Jahren gab es den 4er Golf mit TÜV im guten Zustand für unter 1.000 €.

 

Unseren Kombi VW Passat B7 2.0 TDI aus 2012 haben wir dagegen gut verkaufen können. Noch vor einem Jahr waren die Angebote von wirkaufendeinauto und von mobile.de die eigene Ankaufsangebote niedriger als heute. Wir haben echt mehr bekommen, wie wir letztes Jahr hätten bekommen können. Und wir hatten viele Interessenten, aber meist die letzte-Preis-Fraktion.

19.12.2021 14:58    |    astra33

Beobachte seit längerem den GW-markt in der Schweiz bezüglich Volvo. Auffallend haben ab Frühling 2021 die Verkäufe stark angezogen, auch nicht courante Fahrzeuge waren gefragt. Hohe km-Stände sind ja bei Volvo nie ein Hindernis, es war beeindruckend was bez. Preise angeboten und offenbar dann auch erhalten wurde.

Mehrmals beobachtet dass Angebote von Privat innert 48 Std. weg waren, das Fz. ein paar Tage später bei einem Händler stand mit Aufschläge von 2-3'000 CHF und nach 10 Tagen verkauft war.

Dies blieb alles so bis ca. Ende November, seitdem ist die Nachfrage nun doch stark zurückgegangen.

19.12.2021 15:04    |    andyrx

Ich hab das gestern bei meinem Dacia 4x4 DCI deutlich gemerkt.

 

Vor fast 3 Jahren gekauft aus erster Hand und 30.000km damit gefahren und gedacht ....ich biete ihn mal für 500.-€ mehr an ich selbst gezahlt hatte .....und gemerkt das war zu billig.

 

Binnen 12 Stunden verkauft ohne VB ....als ich nachdem das Telefon nicht mehr Stillstand nach gesehen und bemerkt das war noch zu billig ....;)

 

Der Dacia passt eindeutig in diese Rubrik —} https://www.motor-talk.de/.../...angeboten-oder-verkauft-t7094085.html

19.12.2021 16:44    |    fehlzündung

Chipmangel hin oder her.....wenn man in den Autobörsen gezielt nach Neuwagen sucht, findet man da immer noch reichlich Autos, die bei den Händlern rumstehen.

 

Also man muß nicht zwangsläufig einen alten Gebrauchtwagen kaufen, um auf einen neuen zu warten. Wer nicht auf eine ganz bestimmte Farb- und Ausstattungskombination festgelegt ist und bereit ist, auch ein paar Kilometer durchs Land zu fahren, kann ohne Probleme einen Neuwagen kaufen. Ganz ohne Lieferfristen.

19.12.2021 16:49    |    ToledoDriver82

Na ja,gerade bei nem Neuwagen kaufe ich doch eigentlich was mir gefällt,Abstriche mach ich doch eher beim Gebrauchten weil meist der niedrigere Preis zum Neuwagen entschädigt

19.12.2021 17:04    |    Goify

Man kann ja ein Modell einer Marke kaufen, wo es nur zwei, drei Varianten gibt. Da findet sich schon was. Ein VW ist da eher ungünstig, denn alle Wunschextras in einem Auto und dann noch mit der richtigen Farbe und Motor-Getriebe-Kombination ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

19.12.2021 17:27    |    fehlzündung

Das stimmt, bei europäischen Herstellern mit den zig Ausstattungslinien plus ellenlangen Ausstattungslisten als Sonderausstattung wird das schwer, wenn man sehr festgelegt ist.

 

Aber gerade bei den asiatischen Anbietern ist die Motor- und Ausstattungsvielfalt oft überschaubar. Und wenn man dann keinen Wert auf einen besondere Farbe legt, wird man doch eher fündig.

 

@ToledoDriver82 Sicher, wenn es einem sehr wichtig ist, genau diese eine Ausstattung zu kriegen, muß man das so machen. Dann nimmt man halt die Wartezeit in Kauf und dass man ggf. für die Übergangszeit noch ein Ersatzfahrzeug kaufen muß.

 

Ich wollte allgemein nur sagen, es ist durchaus schon noch möglich, Neuwagen zu kaufen. Trotz Chipmangel usw. sind noch genug vorhanden. Und lange Lieferzeiten bei Neuwagen gab es schon immer, zumindest bei begehrten Modellen.

19.12.2021 17:40    |    ToledoDriver82

Dem stimme ich zu,es gibt noch genug Fahrzeuge. Trotzdem bleib ich dabei,wenn man viel Geld für ein Neuwagen ausgibt,will man dann schon ein Auto was einem gefällt, sei es bei Farbe und Ausstattung. Klar geht man auch Kompromisse ein,aber trotzdem muss das Fahrzeug einem noch zusagen, sonst ärgert man sich eventuell hinterher trotz niedrigeren Preis oder keiner Wartezeit.

19.12.2021 17:47    |    fehlzündung

Vollkommen richtig. Wer eine E-Klasse sucht, wird und sollte keine A-Klasse nehmen, nur weil die gerade fabrikneu beim Händler steht.

 

Man muß halt für sich abwägen, was braucht man unbedingt, was ist weniger wichtig und paßt es vom Preis her.

 

Ist halt eine höchst individuelle Entscheidung.

 

Meine Frau z.B. hat einen Ford Kuga als Tageszulassung gekauft. In Weiss, kleinster Motor, keine Ausstattung außer Winterpaket mit Sitz-, Lenkrad- und Frontscheibenheizung.

Ihr war Ausstattung nicht besonders wichtig, hauptsache ein möglichst neues Auto zu einem guten Preis. Und da der Preis wirklich gut war, haben wir ihn genommen.

Aber wer volle Hütte will, wird damit natürlich nicht glücklich, egal wie günstig das Auto war.

19.12.2021 17:58    |    andyrx

Die Kategorie A6/5er BMW /E-Klasse wird neu ohnehin eher selten von privaten Käufern geordert ....da dominiert das Firmenwagen Geschäft ;)

 

Aber gebraucht wird diese Kategorie gerne gekauft ....lieber gebraucht kaufen aber dafür ne Kategorie höher ist da die Devise :p

19.12.2021 18:02    |    fehlzündung

Ich hätte da Bedenken. Das sind Firmenwagen, die nach 3-4 Jahren zwischen 100tkm und 150tkm runter haben.

 

Die haben zwar alle Wartungen, aber wie wurden die gefahren? War es ein vernünftiger Fahrer oder einer, dem alles egal ist, weils ein Firmenwagen ist? Weiß man halt nicht.

 

Wenn ich vor der Entscheidung stünde, würde ich lieber neu kaufen und dafür eine Klasse tiefer.

19.12.2021 18:04    |    Dynamix

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:47:42 Uhr:

Aber wer volle Hütte will, wird damit natürlich nicht glücklich, egal wie günstig das Auto war.

Und gerade da hakt das Beispiel als Beweis dafür das man so easy nen Neuen bekommt wenn man nur will. Gerade Ford ist eine typische "einmal alles, bitte!" Marke.

 

Aus dem Grund habt Ihr den nackigen Kuga auch so günstig bekommen. Ford hat eine Quote von ca. 80% beim Titanium und das ist schon die Topausstattung neben Vignale und ST-Line. Und weil die Leute seit Jahren hauptsächlich Titanium ordern ist Ford erst auf den Trichter gekommen da noch ST-Line und eben Vignale als Luxusvariante obendrauf zu packen.

 

So ein Nackter (Trend, Cool&Connect) liegt da bei der Nachfrage in einem sehr niedrigen Prozentbereich. Und so geht es einfach vielen potenziellen Neukunden. Alleine was da bei Ford gerade abgeht weil viele Kunden auf Ihre Neufahrzeuge warten ist echt nicht normal.

 

Und anderen Firmen geht es ja auch so. Und ich denke viele wird auch abhalten das die neuen Autos durch die Chipkrise weniger Features haben. Mein Vorfacelift Fiesta hat mehr elektronische Ausstattung als das Facelift weil man bestimmte Optionen einfach streichen musste.

 

BMW verbaut mittlerweile Autos ohne Navi Display weil die Hardware fehlt. Wer bestellt sowas heute noch freiwillig? Und wer da ein "neues" Auto braucht nimmt dann eher einen Gebrauchten mit all den Features und verzichtet auf die Krisenmodelle. Vor allem weil man da das Preis-Leistungsverhältnis wieder besser ist als beim Neuwagen der noch auf dem Händlerhof rumsteht.

19.12.2021 18:11    |    andyrx

Ein echt spannendes Thema mit vielen Ideen und erklärungsansätzen ....:p

 

Einig sind wir uns aber scheinbar alle dass die Preise für gebrauchte KFZ spürbar angezogen haben ....:cool:

 

Wie gesagt besonders krass fällt das auf im unteren Segment ....1500-3000.-€

 

Ab und zu gibts da noch interessante Offerten aber die sind dann meist ruckzuck vergriffen ....

19.12.2021 18:18    |    ToledoDriver82

In dem Segment wurde es ja so schon immer schwieriger weil kleinste Defekte halt immer teurer werden...damit sind selbst Autos für das Geld ein hohes Risiko... dabei konnte man mal für 1500€ recht brauchbare Autos kaufen wo höchstens ein Motorschaden oder Rost an tragenden Teilen zum Problem wurden... Rost aber meist nur zum TÜV:p

19.12.2021 18:20    |    fehlzündung

Wir hätten auch eine höhere Ausstattungslinie (glaube das war dann Cool u. Connect) nehmen können, auch einen größeren Motor. Aber meine Frau wollte nicht mehr Geld ausgeben für Ausstattung, auf die sie keinen Wert legt.

 

Im Grunde hat der Trend alles, was sie bzw. wir brauchen. Sitzheizung wollte sie gern (ich lege da keinen Wert drauf), Frontscheibenheizung ist für Draussen-Parker natürlich auch eine feine Sache. Aber Navi, Klimaautomatik, Schiebedach, Alufelgen usw. brauchen wir nicht. Automatik wäre noch toll gewesen, aber irgendwo muß man halt auch Abstriche machen.

 

Eine Nachfrage war aber auch nach den nackten Modellen da. Ich habe das im Internet verfolgt und die hatten einige Tageszulassungen, die recht schnell verkauft waren. Also der Bedarf ist schon da, auch wenn viele lieber das große Paket wollen.

 

Der 5 Jahre alte Gebrauchtwagen war übrigens auch nur die Trendausstattung mit Winterpaket. Wenn der dann 3500 EUR unter der Tageszulassung liegt, stimmt für mich das Preis-Leistungsverhältnis auch nicht mehr.

19.12.2021 18:50    |    PIPD black

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 19. Dezember 2021 um 16:44:37 Uhr:

Chipmangel hin oder her.....wenn man in den Autobörsen gezielt nach Neuwagen sucht, findet man da immer noch reichlich Autos, die bei den Händlern rumstehen.

 

Also man muß nicht zwangsläufig einen alten Gebrauchtwagen kaufen, um auf einen neuen zu warten. Wer nicht auf eine ganz bestimmte Farb- und Ausstattungskombination festgelegt ist und bereit ist, auch ein paar Kilometer durchs Land zu fahren, kann ohne Probleme einen Neuwagen kaufen. Ganz ohne Lieferfristen.

Man mag vereinzelt noch ein Auto finden, die Regel ist das aber nicht. Zumal du dann eben auch Höchstpreise zahlst. Wir haben den Mokka im September bestellt. Neuwagen, Tageszulassung, 28% Nachlass. Kurz vorher betrug die Lieferzeit noch 6 - 8 Wochen. Als wir bestellten waren es schon 5 Monate. Aktuell stehen wir bei Mai 2022. Macht aber nix, weil der Fiesta noch seinen Dienst tut.:)

Ich fahr bestimmt nicht durch die ganze Republik, um mir ein Auto zu Phantasiepreisen zu kaufen. Da warte ich lieber. Im Zweifel gibts nen (un)günstigen Gebrauchten, wenn alle Stricke reißen.

Warten sind wir gewohnt, der Ränger brauchte auch fast 9 Monate…..2017!!

Den könnte ich aktuell übrigens fast zum Neupreis verkaufen.:cool:

19.12.2021 19:15    |    Goify

Dynamix, aber sonderlich viele sinnvolle Extras hat doch der Titanium auch nicht. Es ist doch eigentlich viel mehr eine Geschmacksrichtung für die Innen- und Außeneinrichtung. Es gibt mit dieser Linie zwar ein paar sinnvolle Extras, aber jetzt nicht unbedingt so, dass man damit nahezu Vollausstattung hätte. Das große Navi und die LED-Scheinwerfer kosten trotzdem extra.

19.12.2021 19:21    |    andyrx

Das mir der eigentlich Dauergast auf den Plattformen ist passiert und den Duster zu günstig anbietet .....aber ich dachte schlag mal 500–€ auf den Preis auf von vor 3 Jahren und gut isses ....ne war zu billig :o

 

Ist eigentlich unglaublich .....den Peugeot 307cc fand ich recht günstig mit seinen (echten) 32.000km und gemachten Service und neuwertigen Zahnriemen sowie 2 Jahren tüv für 5500.-€

 

Aber da spielt natürlich auch rein ....Cabrios derzeit wenig im Focus aber Allradler hingegen schon da wir in meiner Region schon richtig Schnee hatten ....auch der Mazda Tribute 4x4 war binnen 12 Stunden weg trotz seiner ( genannten) Wehwehchen;)

19.12.2021 19:23    |    Dynamix

Ich kann dir nur das sagen was kommuniziert wird und wenn ich schaue was da bei den Händlern auf dem Hof steht dann sind das zum allergrößten Teil Titanium. ST Line sieht man bei uns auch oft. Cool & Connect und Trend sehe ich sehr sehr selten.

 

Das lässt den Schluss zu das kaum jemand die Einstiegsmodelle ordert.

19.12.2021 19:27    |    Goify

Was ist eigentlich aus dem guten alten Ghia geworden?

19.12.2021 19:29    |    Dynamix

Zitat:

@Goify schrieb am 19. Dezember 2021 um 19:27:33 Uhr:

Was ist eigentlich aus dem guten alten Ghia geworden?

Das dürfte jetzt Vignale sein, wobei man da auch wieder dabei ist das zu verwässern nachdem man das mit viel Tam Tam als exklusive Luxuslinie eingeführt hat.

19.12.2021 19:30    |    andyrx

Zitat:

@Goify schrieb am 19. Dezember 2021 um 19:27:33 Uhr:

Was ist eigentlich aus dem guten alten Ghia geworden?

Nostalgie ??

 

Ist man doch auf Vignale umgeschwenkt....denk ich mal :p

19.12.2021 20:28    |    Goify

Merkwürdigerweise besitzt Ford doch schon seit den 70ern die Vignale-Namensrechte, als sie Ghia kauften. Öfter mal was neues...

19.12.2021 20:32    |    Dynamix

Ist dem Marketing halt wieder eingefallen das es den Namen noch gab.

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