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andyrx

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04.06.2008 13:24    |    andyrx    |    Kommentare (98)    |   Stichworte: Autohistory, Fiat Panda, Lancia Delta, Lancia Thema, Umfrage

erstes Auto und Erinnerungen daran..

damit haben wohl alle angefangen
Damit haben wohl alle angefangen

Hallo

 

habe gerade in einem anderen Blog ein Pic gefunden welches exakt mein erstes Auto darstellt anno 1979 war das ein VW Käfer 1200 mit sagenhaften 34 PS in einem ganz speziellen Dunkelblau ;)

 

das hat mich dann gleich mal inspiriert hier mal die Auto History Revue passieren zu lassen...:cool:

 

Dieses Auto hab ich dann 3 Jahre gefahren und war sehr zufrieden mit dem Dauerläufer...anstatt einer Bassrolle wie es heute gerne gemacht wird hatte ich hinter den Rücksitzen ein paar Zimmerboxen reingelegt...die brauchte ich nicht mal festschrauben denn sie passten durch leichten DRuck so exakt in diese Ablage das sie gut fixiert waren und nichts klapperte....der Sound war gigantisch durch die kuppelförmige Dachform des Käfers noch verstärkt vorne hatte ich einen separaten Verstärker mit Equalizer und 2x60 Watt mit L Winkeln und Blechschrauben unter das (Blech) Amarturenbrett gezimmert:cool:

 

es folgte ein Fiat 131 Mirafiori 1,6 Liter mit 75 PS --> das war dann schonmal eine andere Leistungsklasse mit Vmax von 160km/h im Schein war man damals (so um 1982) nicht der langsamste....optisch war das allerdings eher eine konservative Familienkutsche die ich dann ein wenig durch die sportlichen Kleeblattfelgen des Sportmodells würzte ;)

 

es folgten diverse Lancia Delta begonnen mit dem

 

- 1500 und 85 PS

-1600 GT und 108 PS

-HF Turbo 131PS

-Intregrale 185 PS

 

die alle einen individuellen Charakter mit guten Fahrleistungen und perfekten Fahrwerk reizvoll kombinierten...)

 

dann später als ich Papa wurde kam ein Lancia Thema V6 150PS ins Haus den ich brauchte einen Kofferraum....

Schöner 6 Zylinder Sound aus dem vielgescholteten V6 Europa Motor der auch von Volvo/Peugeot und Renault sowie Fiat verwendet wurde...haltbar und sparsam das Fahrzeug.

 

Anfang der 90er bekam ich einen Firmenwagen zuerst Passat 2,0 und später bis heute Audi ....hatte so gut wie nie Probleme damit trotz zum Teil hoher Laufleistungen....als Zweitwagen dienten dann damals Fiat Panda 750 L dann wieder Lancia Delta 1600GT und diverse Golfmodelle.

 

alles was dann folgte sind eher Spassautos und habe ich hier im Blog mal aufgeschrieben...;)

 

und auch hier allgemein-->http://www.motor-talk.de/blogs/andyrx

 

schreibt doch mal auf wie das so bei euch gelaufen ist,eventuell steckt da ja ein wenig Nostalgie oder interessantes drin...mit Bilder wäre natürlich ideal da ansschaulicher;)

 

ich hab mal Bilder bis zu dem Panda eingestellt,hab mir welche aus Netz entliehen da ich keine Lust hatte die alten Bilder jetzt extra einzuscannen..;)

 

aktuell ist jetzt noch ein BMW 325 Cabrio hinzugekommen welches in meinen Blog artikeln weiter vorne Thema ist...;)

 

mfg Andy

Frühjahr 2008 049.jpg (364 mal heruntergeladen)

07.07.2008 00:54    |    där kapitän

Quark, nächsten Samstag wird er 9 Jahre alt natürlich :D

 

Tja, aber das ist mein bescheidenes Blatt über meine eigenen Autos bis jetzt. Ein Vectra, ein Fiesta GFJ mit 73 PS, eine neu aufgebaute Schwalbe KR 51/2 N von 1985 mit vier Gängen in dunkelblau metallic. Dafür bin ich bis jetzt viele schöne Autos von Anderen gefahren :D

Z4 2.5si von 2006, 328i E 46, Honda S 2000, Vectra OPC, gelegentlich Vaters A6 4B und jetzt 4F, einmal ein 964er Cabrio mit frischem Verdeck vom Sattler; als Monteur reihenweise TDIs, TDCIs, naja eine ganze Menge fallen mir gerade nicht ein- wie bei Euch wahrscheinlich auch :)

 

So, das wars schon

 

cheerio


20.07.2008 11:49    |    Trackback

Kommentiert auf: Lexus:

 

Kopiert Mazda ein bisschen Lexus ?

 

[...] @Happycroco,

 

einen Lancia beta hast gefahren??

 

dann haben wir ja ein wenig Individualität gemeinsam siehe--->HIER

 

mfg Andy

[...]

 

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20.07.2008 12:10    |    Trackback

Kommentiert auf: Lexus:

 

Kopiert Mazda ein bisschen Lexus ?

 

[...] @Happycroco,

einen Lancia beta hast gefahren??

dann haben wir ja ein wenig Individualität gemeinsam siehe--->HIER

mfg Andy

Hi, Andy,

das war leider ein Missverständnis; ich hatte einige Jahre einen Mazda 323 und freute [...]

 

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16.08.2008 12:00    |    Trackback

Kommentiert auf: Olli the Driver:

 

Impressionen aus dem Audi Forum Neckarsulm

 

[...] sehr schicker wagen;)

 

Kindheitserinnerungen werden wach-->http://www.motor-talk.de/.../...-wie-ging-es-dann-weiter-t1852911.html

 

Grüße Andy

[...]

 

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16.08.2008 16:32    |    Olli the Driver

Ach ja, damals...

 

Erste automobile Erinnerungen habe ich an einen alten Käfer, noch mit Blinkern auf den vorderen Kotflügeln und den "mittelgroßen" Rückleuchten, haben meine Eltern gebraucht vom Nachbarn gekauft, als der seinen neuen Audi 100 bekommen hat. Zu dem Zeitpunkt konnte ich aber schon laufen. Einige Jahre später dann habe ich zum ersten mal ein Auto gelenkt, einen alten NSU (siehe Link auf meinen Blog oben).

 

An ein Bobbycar kann ich mich nicht erinnern, hatte mal einen keinen Tret-Traktor, später dann ein Kettcar.

 

Nach Führerschein auf Golf II Benziner und 54 PS Diesel und BMW 316i E30 kam dann mein erstes eigenes Auto, 79er VW Derby mit 40 PS, damals 11 Jahre alt. Nicht lange gefahren, und an den Wagen habe ich keine allzuguten Erinnerungen. Nummer zwei war dann schon ganz anders, ein 89er Fiat Panda 750L, als 4 jährigen Gebrauchten gekauft und über 6 Jahre gefahren. Toller Wagen, schade dass der weg musste.


18.08.2008 20:23    |    Trackback

Kommentiert auf: Dr Seltsam:

 

War früher alles besser?!

 

[...] die beides verbindet ;)

 

jedenfalls ein interessantes Thema welches mich Hier und da und nochmals hier

 

auch schon beschäftigt hat;)

 

mfg Andy

 

 

[...]

 

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20.08.2008 14:40    |    Antriebswelle2931

Mein erstes eigenes Auto kennst ja, der Mazda RX7 FC NA den ich von dir kaufte.

Leider hielt er nicht lange, 'dank' eines geplatzten Kühlschlauches :( :(


02.10.2008 20:38    |    Trackback

Kommentiert auf: Oldtimer:

 

Was war euer erstes Auto?

 

[...]

ja diese Frage ist beliebt weckt sie doch Erinnerungen;)

 

hab ich kürzlich auch als Thema gehabt-->Klick

 

mein erstes Auto war ein blauer VW Käfer 1200 Bj 1970 den ich 1979 als mein erstes Auto erwarb;)

[...]

 

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03.10.2008 01:40    |    Antriebswelle238

"Unser" erstes Auto war ein Messerschmidt.

Als nächstes folgte ein DKW Meisterklasse.

Darauf ein 1959er VW Standart mit unsynchronisiertem Getriebe.

Dann begann für uns die automobile Neuzeit mit einem 1963er Ford Taunus 17m.

Diese "Badewanne" wurde 1972 mein erstes Auto, weiss mit türkisgrünem Dach, durchgehender Sitzbank vorne, Lenkradschaltung und die Handbremse saß unterm Armaturenbrett und sah einem Krückstock ähnlich. Kennzeichen HW-Z747, weis ich heute noch weil, im Kreis fuhr noch der gleiche Typ in gleicher Farbe mit HW-ZZ47 rum. Gab manche lustige und weniger lustige Verwechslung. Monatliche Benzinkostenrechnung (ich tankte immer an der selben Tanke auf Karte) ab 300 DM aufwärts bei einem Literpreis von etwa 65 Pfennigen für Super. Nach 6 Monaten war der Spass zu Ende, die Hinterachsaufhängung war weggegammelt.

Es folgte ein Renault R16, an dem ich leider auch nur kurz Freude hatte.

Es ist, als wärs erst gestern gewesen: hatte den Wagen gerade frisch poliert. Ich fuhr mit etwa 140 auf eine langgezogene Linkskurve zu (damals gabs noch kein Tempolimit auf Landstrassen). Mein letzter Gedanke, als ich den Entgegenkommenden sah: was macht der Idiot auf meiner Seite?

Mein nächster Gedanke etwas später: wieso ist dein rechtes Bein so heiß? Ich schaute hin und sah den Motor fast neben mir. Im nachhinein unglaublich: wir sind beide ausgestiegen und haben uns nur blöd angeschaut. Übrigens, ich habe seitdem nie wieder ein Auto poliert. :D

Es folgte Auto Nummer 3: ein VW 1500, nicht Käfer, sondern Stufenhecklimousine.

Nachdem ich den sauer gefahren hatte folgte Nr. 4: Renault 10 Major, eine Heckschleuder, wie sie im Buche stand. Mit Reifen im "fetten" Format 135SR15, aber hinten einem Negativsturz, das sie fast rausschauten. Trotz der wenigen PS konnte man die Karre aus dem Stand auf der Stelle wenden, und er hatte keinen Kardantunnel (hab ich danach nie wieder gesehen).

Fortsetzung erwünscht??? :)


03.10.2008 02:01    |    motorina

Warum nicht :confused:?   ... Also von mir aus schon - aber ich bin ja nicht der Blogger ...

Finde deine Details interessant erzählt ...

... das Thema heisst ja auch: " ... und wie ging es dann weiter??"

 

Grüsse,    motorina.


12.10.2008 20:55    |    Antriebswelle238

Details - es gab so viele grossteils nebensächliche Details, die sich der heutige Fahranfänger kaum vorstellen kann.

Rückblende - der Ford 17m P3: neben den bereits erwähnten noch folgende Details. Vier-Zylinder Reihenmotor, später verbaute Ford V-Motoren.

Der Tankstutzen verbarg sich hinter dem hinteren Nummernschild, also im Heck-Aufprall-Bereich - heute eigentlich undenkbar.

Es durften keine Stahlgürtelreifen montiert werden, wenn Gürtelreifen, dann Textil.

 

Der Renault 16: hatte sein Reserverad vorne unter der Motorhaube im Motorraum. Wer sich den R16 heute anschaut, könnte auf den Gedanken kommen: VW hat den Golf zwar erfolgreich gemacht - erfunden haben sie ihn nicht :D

 

Der VW 1500 (Nachfolgemodell 1600) : ihn gab es als Stufenheck-Limousine, als Variant (Kombi - Landwirte fuhren entweder den VW Variant oder nen Mercedes 190 Diesel - ist zwar Verallgemeinerung, war aber oft so) und als TL (Spitzname: traurige Lösung), also Fliessheck-Limousine.

Er hatte den flachen luftgekühlten Boxer-Motor im Heck unter einer Abdeckklappe. Er hatte somit zwei Kofferräume, einen hinten oberhalb der Abdeckklappe und einen vorne hinter dem Reserverad.

 

Der R10 Major: mit ihm begann für mich die Selbstbedienung an der Tankstelle, obwohl noch überall der Tankwart existierte. Der Grund: die weigerten sich oft, mein Auto zu betanken, weil der Einfüllstutzen hinten im Motorraum direkt neben dem Motor war. Das Reserverad befand sich vorne hinter einer extra Klappe unterhalb der Stoßstange. Mit 112.000 km hatte mein R10 immer noch die ersten Reifen Michelin X. Und er hatte damals schon 4 Scheibenbremsen! Doch es wurde Zeit sich von ihm zu trennen. Zwar lief er noch mit nahezu voller Leistung, doch die kreischenden Geräusche aus dem Motorraum hinten liessen schlimmes ahnen. Ich war Wehrpflichtiger beim Bund, hatte natürlich kein Geld, aber brauchte ein Auto zum Fahren.

Da passte es gut, das sich meine Tante einen VW 411 Variant kaufte.

Ich erbte ihren Käfer mit satten 34 PS in mausgrau. Der Lack war schon etwas stumpf und passte somit perfekt zum grau des Asphalt. Ich hatte also optimale Chancen übersehen zu werden. "Übersehen" wurde ich dann allerdings eines nachts von einem Reh. Es ging sehr schnell: irgendwas braunes im Scheinwerferlicht - rumms - Licht aus. Resultat: Tier tot, Scheinwerfer zerschlagen, Frontstoßstange verbogen, Kotflügel verbeult, Trittbrett abgerissen, Fahrertür eingedrückt = wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Nachfolger war ein 1300er Käfer (eigentlich mit 40 PS), der auffällig leistungsschwach war, und dessen Motor so laut heulte, wie es eigentlich nur die alten 1200er mit 30 PS machten. Nachforschungen ergaben: das Auto hatte bereits seinen 3. Motor - und es war ein 1200er mit 30PS, der nun das 5. Auto antrieb.

Nach einem Vorderachsschaden (niemand hatte mir erzählt, das die abgeschmiert werden muss) war Schluss mit VW.

Der Bund war Vergangenheit - ich wollte endlich ein richtiges Auto.

Es wurde ein relativ junger 1971er Ford Taunus 1600 L für 4.500 DM, später Knudsen Nase genannt. Ich hatte ihn vorher nicht gemocht, das Heck sah irgendwie sch****e aus, irgendwie pummelig mit den schmalen Reifen (165er).

Nun sass ich drin und sah das Heck nicht. Alles ok. Aber der Blick über die Fronthaube war geil :D Er wurde noch geiler, nachdem ich ganz vorne auf die Kotflügel Talbot-Spiegel montiert hatte. Sie erfüllten zwar ihren eigentlichen Zweck nicht, da sie da, wo sie saßen, unmöglich vernünftig einzustellen waren, aber sie sahen eben gut aus :D

Das Auto war schneller, als sein Fahrwerk (Starrachse an Blattfedern hinten) erlaubte. Es kam also hin und wieder vor, das mich mein eigenes Heck überholen wollte. Ich hatte gelernt mit so etwas umzugehen. Der Motor war Klasse, die Hinterachslager leider nicht. Sie gaben beizeiten ihren Geist auf. Teuere Reparaturen waren immer noch nicht drin, also wurde ne Achse vom Schrotti geholt und montiert. Mit unerwarteten Folgen. Wir hatten wohl ne 1300er Achse in meinem 1600er verbaut. Mein Taunus brach einen Geschwindigkeitsrekord nach dem anderen. Der vorläufige Höhepunkt: A2 bei Bad Eilsen mit 7000 Umdrehungen Tacho 185 den Berg runter, als die Vorderräder leicht den Bodenkontakt verloren und die Nase langsam hochging. Ging trotz "leichter" Kurve letztendlich dennoch gut aus, aber ich hatte meinen Schreck weg.

Auf Dauer bekamen die Drehzahlorgien dem Motor dann doch nicht, sollte doch eigentlich bei 5400 Schluss sein, und er gab bei 154000 km den Geist auf - oder lag es vielleicht daran, das er weder Stirnräder noch Steuerkette hatte, sondern so einen neumodernen Zahnriemen, und natürlich hatte mir wieder niemand gesagt, das man son Teil austauschen muss?

Es folgte ein Taunus 1600XL, das Nachfolgemodell, das letzte mit dem Namen Taunus. Moderneres Blechkleid, darunter war im Prinzip alles beim alten. Der gleiche Motor und immer noch Starrachse mit Blattfedern. Und da ich immer noch nicht gelernt hatte, das man Zahnriemen auswechseln muss, können wir uns kurz fassen ...

Es folgte ein Volvo 265, ein Kombi mit "aufblasbarer" Hinterachsfederung, Niveauregulierung genannt. Man fuhr zur Tanke, setzte das Reifenfüllgerät oder wie das Teil heisst an einen Luftbehälter aus Plastik im Kofferram, und das Heck ging hoch. Passte gut zur Anhängerkupplung mit Eintragung für über 2 Tonnen. Allerdings hatte ich gar keinen Anhänger. Dieser Schwedenstahl mit den dicken Stoßstangen bescherte mir ein ganz neues Erlebnis: am Abend vor der Urlaubsreise stehe ich vor einer roten Ampel - es wird grün - ich lege den Gang ein - fahre los - ein Knall - das Heck springt hoch und knallt wieder runter - Stillstand. Ein Kreuzgelenk an der Kardanwelle war auseinandergeflogen.

Da sich der Schwedenstahl bald darauf als Schweizer Käse entpuppte, wurde es Zeit für Wagen Nummer nächstens.

VW Bulli - Ex "Rennleitungs" Auto. Ziemlich empfindlich bei Seitenwind, ansonsten unspektakulär. Das perfekte Winterauto und gleichzeitg völlig ungeeignet für den Winter. Motor auf der angetriebenen Hinterachse, viel Bauchfreiheit und die Fähigkeit sehr langsam zu fahren sorgten dafür, das ich immer von der Stelle kam, egal wie hoch der Schnee lag. Da der luftgekühlte Boxer jedoch hinten war und die Heizung kein Gebläse hatte sah ich leider nur selten, wohin ich fuhr, da die Frontscheibe immer wieder zufror. Anhalten - kratzen -weiterfahren - anhalten - ....

Auch VW Bullis waren üble Roster .... das Ende naht ... nachdem die Schiebetür rausfällt.

 

Ich hatte noch mehr Autos ... :D


12.10.2008 21:38    |    andyrx

@han_Omag45

 

vielen dank für deinen lesenswerten Bericht;)

 

ist ja wie ein Ausflug in die 60/70er Jahre beim lesen;)

 

wann folgt die Fortsetzung Han_Omag45 Part II??:cool:

 

mfg Andy


12.10.2008 22:12    |    Antriebswelle238

Bald ... :D

Grüsse und einen schönen Tag/Abend noch ...


18.10.2008 19:52    |    Antriebswelle238

Die Fortsetzung:

 

aufgrund Rostbefalls wird es Zeit sich vom VW Bulli zu trennen. Es findet sich sogar noch ein Käufer, der das Auto ins Ausland mitnehmen will - in ein paar Wochen, noch bevor der TÜV abgelaufen ist. Leider "vergisst" er das Fahrzeug umzumelden. Schon tauchen die ersten unbezahlten Parkknöllchen in meinem Briefkasten auf. Immerhin war ich gerade noch so intelligent, Zulassungsstelle und Versicherung umgehend nach Verkauf mit Adresse des Käufers zu informieren, so das ich bei den Knöllchen aussen vor bleibe. Weniger schön bald darauf das Schreiben eines Anwaltes:

der Bulli hat ein anderes Fahrzeug gerammt. Die Versicherung zweifelt die Höhe des Schadens an und der gegnerische Anwalt verklagt vorsorglich alle Beteiligten auf Schadenersatz: die Versicherung, den Fahrer, und den immer noch eingetragenen Halter - mich.

Nach ein paar Wochen Bangen die Erlösung - die Versicherung hat gezahlt. Ich werde nicht hochgestuft, da das Auto nachweisbar verkauft war. Wie die Versicherung mit dem Käufer klar kommt, is mir schnuppe ... :D

 

Aktuelles Auto: Ford Granada II Kombi mit 2,3 Liter V6 und Servolenkung. Ein geiles Auto :D - groß, geräumig, super bequem. Meine erste Servolenkung - ein Traum. Genau das Richtige zum cruisen. Vor der roten Ampel schau ich immer auf den Drehzahlmesser um mich zu überzeugen, das der Motor noch an ist. Man hört ihn nicht und spürt auch nix, so ruhig läuft er - die erste Zeit. Weil das Auto so geil ist, fahr ich damit natürlich auch zur Arbeit, 2 km hin und 2,5 km wieder zurück, obwohl die anschliessende Parkplatzsuche meist länger dauert, als die eigentliche Fahrt. Aber auch das ändert sich. Als Schichtdienstler, der in Ausnahmefällen auch schon mal bis nächsten Morgen um 5 arbeitet kriege ich nen Platz in einem nahegelegenen Parkhaus zugeteilt - gegen Kostenbeteiligung. Ich bezahle für diese kleine Bequemlichkeit fast genau so viel, wie ein Monatsticket mit der Stadtbahn kostet, Benzin noch obendrauf.

Aber nachts fährt nun mal keine Stadtbahn :D

Die Kurzstrecken fangen an, sich auszuwirken. Der Zwei-Vergaser-Motor wird unruhig und fängt an zu bocken. Dagegen hilft nur eins: sauber fahren.

Der Parkhausplatz ist einem in einer Tiefgarage gewichen.

Als der Granada abends die Ausfahrt heraufstottert habe ich gerade keine Zeit zum sauberfahren - muss auch mal so gehen = 2. Gang rein und jubeln lassen - BLITZ - Sie kriegen Post!

Mein erstes selbst verdientes Knöllchen - nein, nicht ganz. Während meiner Bundeswehrzeit wurde ich mal auf der Bundesstrasse mit 168 geblitzt - mit dem mausgrauen Käfer! Ich schrieb damals zurück "Meine Damen und Herren. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Leider ist es jedoch meinem 34PS VW unmöglich, eine solche Geschwindigkeit zu erreichen." Als "Beweis" legte ich eine Kopie des Fahrzeugscheines bei: eingetragene Höchstgeschwindkeit 115. :D

Die Sache war damals damit erledigt. Man hatte mir wohl zu Recht geglaubt.

Dieses nun wirklich selbstverdiente Knöllchen jedoch hatte im Anhang noch die Kontoeröffnung für eine Bank im allseits bekannten und beliebten Flensburg. Glücklicherweise blieb es bei diesem einmaligen "Ausrutscher". Bis heute :D

Auch ein Ford Granada wird irgendwann mal alt - und verkauft.

Ja, es fand sich tatsächlich jemand, der ihn haben wollte, und dabei gar nicht mal so dumm dachte. Er wollte damit nach Russland - etwa 5000 Kilometer Richtung Osten. Ob der Wagen das noch schafft? Warum nicht? Die ersten 260.000 hat er geschafft, da wirds auf 5000 mehr wohl auch nicht ankommen. Er kriegte noch nen halben Kofferraumvoll Ersatzteile mit, ein halbes Dutzend Alt-Reifen - und einen Zehn-Liter-Kanister Wasser - für die leckende Wasserpumpe, und der Deal war gelaufen. Billiger kommt man nicht nach Russland :D

 

Opel Ascona B 1,9N - das wurde mein Nächster. Keine Schönheit, auf dem Dach war der blaue Lack nur noch in Spuren vorhanden. Mit seinen 75 PS recht flott in der Beschleunigung - und auch die Höchstgeschwindigkeit konnte sich sehen lassen :D

Dummerweise war er nicht dazu in der Lage, EINE bestimmte Geschwindigkeit zu fahren, ohne dabei zu bocken - egal welche Geschwindigkeit das dann sein sollte. Ich konnte also prima beschleunigen, um mich dann wieder zurückfallen zu lassen und danach erneut zu beschleunigen. :mad:

Was sich auch auf den Verbrauch auswirkte - und damit für wenig Zufriedenheit sorgte.

 

Ford Taunus GXL 2,0 Liter V6: der Verkäufer hatte am Telefon so was gesagt, wie "steht schon ein Weilchen. Wenn er kalt ist, springt er nicht so gut an".

Besichtigungstermin: sieht noch gut aus. Setz mich rein - 2 mal sachte das Gaspedal getreten, wie ich das von den Ford mit Startautomatik gewohnt bin - Schlüssel rum - und kommt mit der ersten Umdrehung. Erstauntes Gesicht des Verkäufers: "so gut ist der bei mir nie angesprungen".

Wir zwei - der Taunus und ich - mochten uns eben sofort :D

Wann ist so ein Taunus am lautesten, wenn der Auspuff weg ist? Bei mittleren Drehzahlen.

Es passierte Sonntag Abend vierhundert Kilometer von daheim entfernt.

Wie fährt man so ein Ding dann am besten? Im 1. anrollen - rein in den 2. - schnell rein in den 3. - für den 4. reichts noch nicht, aber er wird zu laut - runter in den 2. und jubeln lassen - rein in den 4. - wird wieder zu laut - runter in den 3. und jubeln lassen - und wieder in den 4. und jubeln lassen...

Ich hab noch nie so viele bereitwillig Platz machen sehen, wie bei der Autobahnfahrt :D

 

Ford Granada II Limousine 1,7 Liter V4: von draussen hören die sich einfach irgendwie sch***e an, die 4-Zylinder V-Motoren von Ford. Aber wenn man drinne sitzt, ist es erträglich. Nur bei einer Full-Size-Limousine sollte man von 75 PS besser nicht zu viel erwarten :)

Du öffnest die Motorhaube und siehst ein Loch. Und irgendwo da hinten - unten - ist der Motor - so weit weg, das Ford zum Kühler sogar einen Blechtunnel einbauen musste, damit das noch funktioniert.

Aber dieses schon recht gut angegammelte Gerät war eh nur eine Übergangslösung ...

... denn nun schlug das Finanzamt erbarmungslos zu und versteuerte neben Hubraum auch nach Schadstoffklasse.

Finanziell gings bergab. Im Betrieb wurde Personal abgebaut. Da passte es "beschäftigungspolitisch" nicht ins Bild, wenn andere Überstunden und Nachtschicht schoben - also Schluss damit = 900 DM im Monat weniger :(

Weg mit dem Ford.

 

Opel Kadett C 1,2 Liter: gleich zu Anfang der Schock - für diese verdammte Karre verlangte die Versicherung doch glatt eben so viel, wie für einen 6-Zylinder Granada! Nächster Kritikpunkt: niemand wollte hinten sitzen. Mein Sohn verfing sich in dem Viertürer mit seinen Quadratlatschen jedesmal beim Einsteigen im Sicherheitsgurt, war aber noch zu jung, um selbst schon einen FS zu haben. Meiner Frau (auch kein FS) drückte auf der Rückbank die frische Operationsnarbe.

Zugegeben, das war unfair dem armen Kadett gegenüber, denn eigentlich war er genügsam, anspruchslos und zuverlässig.

 

Kann ein Auto dein Leben verändern?

Antwort: eindeutig ja!

 

Nachdem meine Frau nach einer Chemotherapie abends vorübergehend wieder zu Hause saß, sagte sie etwas, was für uns eine tiefgreifende Veränderung nach sich ziehen sollte: "ich möchte gern noch einmal zur See".

In dem Augenblick suchte ich eigentlich in einer "Gebrauchtbörse-Zeitung" nach Computerteilen, hatte noch gar nicht bemerkt, das ich auf einer ganz falschen Seite war - da sah ich es: Wohnmobil Hanomag-Henschel F45, 2000 DM.

In meinem Gehirn fing es an zu arbeiten: du möchtest zur See? Du kommst da hin - in unserem ersten eigenen Wohnmobil!

Am nächsten Tag fuhr ich hin, um ihn anzusehen. Er war gut angegammelt, hatte ganz offensichtlich seine beste Zeit längst hinter sich, dazu war er "erst" 28 Jahre alt. Da nicht mehr 1. Brief Anzahl der Vorbesitzer: unbekannt - laut Aussage des Besitzers ursprünglich Bierlaster, später Gärtnereifahrzeug, dann irgendwann umgebaut zum "Aushilfscamper" und durch mehrere Hände weitergereicht. Kilometerstand: da nur 5stellige Anzeige nicht mehr nachzuvollziehen. Spätere überschlägige Berechnung bei angenommener "normaler Nutzung" in den ersten 5 Jahren plus Auswertung der vielen Camping-Aufkleber von Finnland bis Spanien ergab mindestens 500.000 km, ggfls. bis zu 700.000 km, noch der Original Motor.

Die Probefahrt war ernüchternd: "nur der 3. und 4. Gang sind synchronisiert", sagte er. Ich hatte rund 20 Jahre zuvor EINMAL so ein Ding für ein paar Kilometer bewegt - kann also nicht so schwer sein ..... Krrrrrrrrkssss

Es geht leicht bergab - die Strasse endet - also bremsen - BREMSEN!!!! - verdammt, bleib endlich stehen du Mistvieh!

 

Besuch bei "meinem" freundlichen freien Werkstättler: was willst du kaufen??? Das ist ein Lastwagen!!! Was glaubst du wohl was da Ersatzteile kosten? Er schaut mich an: "egal was ich sage, du hast dich doch eh schon entschieden".

 

Eigentlich hatte er Recht. 2000 Mark hatte ich nicht. Die Kiste war eigentlich fertig mit der Welt. Das alles spielte keine Rolle. Sie wollte noch einmal zur Nordsee. 230 km hin und wieder zurück, das sollte die alte Ziege schon noch schaffen. Alles andere war Nebensache und würde sich später ergeben.

Als meine Frau wieder in der Klinik war um sich ihren nächsten Giftcocktail reinzuziehen, schlug ich zu und lernte in den darauf folgenden Tagen schalten und bremsen.

Dann war es soweit. Es war bereits Winter und saukalt, als wir um 5 in der Früh losfuhren. Ich hatte sie in eine warme Wolldecke gehüllt. Das Wetter war saumässig, kaum Sicht. Der Diesel hämmerte. Verdammt ist das ein rauher Bursche. Ich schaute immer wieder verstohlen zu ihr rüber. Würde sie das noch lange aushalten?

Sie hat!

 

Sie erholte sich wieder von der Krankheit. Und auch die alte Ziege erwies sich in der Folge als zäher als ursprünglich zu erwarten war.

Nur eine kurze Schweissnaht am Trittbrett und der TÜV war erledigt.

Zeit, aus finanzpolitischen Gründen den Kadett abzuschaffen. Der hätte noch zum TÜV gemußt, was sich nun erledigt hatte.

In den folgenden 8 Jahren fuhr ich den F45 so alltäglich, wie andere Leute ihren Golf.

Es gab Höhen und Tiefen, und Erlebnisse, die ich heute nicht mehr missen möchte :D

 

Die "alte Ziege" ist für die ganze Familie so etwas wie ein Familienmitglied geworden. Selbst "Junior" hat inzwischen gelernt, damit zu fahren, und geniesst die Aufmerksamkeit, die er unter "seinesgleichen" damit erntet (so ein junger Kerl in so einem Stück Altmetall). Übrigens hat ihn der Fimmel "alte Autos" komplett erfasst. Er fährt nur Autos "mit Seele", es sei denn, mein aktueller PKW (aus beruflichen Gründen angeschafft) kann mit seiner Leistung und dem geringeren Verbrauch punkten, wenn die Situation es mit sich bringt :D

 

Somit wäre (zumindest für mich) bewiesen: ein Auto kann das Leben verändern :)


18.10.2008 20:22    |    andyrx

@Han_OmagF45

 

 

wer so leidenschaftlich schreibt,und soviel zu erzählen hat muss eigentlich einen eigenen Blog haben;)

 

ich wäre ganz sicherlich dein erster Stammleser;)

 

mfg Andy



18.10.2008 20:24    |    meehster

Ich käme direkt hinterher :)


18.10.2008 20:31    |    andyrx

@meehster

 

das hab ich mir fast gedacht:cool:

 

Denn solche schöne Storys wie sie Han_OmagF45 zu schreiben vermag so mitten aus dem Leben sind einfach lesenswert und man lässt viele Erinnerungen an sich vorüberziehen ;):p

 

Autos prägten bei vielen die Kindheit,und so vermögen Young/Oldtimer stets aufs neue etwas davon an Erinnerungen abzurufen;)

 

mfg Andy


18.10.2008 20:47    |    motorina

Bin natürlich auch dabei, @Han_OmagF45 ... mir hat deine erste Schilderung ja schon sehr gut gefallen ... es werden Erinnerungen wach ... und die anschaulichen Eindrücke versetzen einen in die damalige Zeit zurück ... so, als ob man das beschriebene Modell direkt vor sich sieht und hört...

 

Grüsse,  motorina.


18.10.2008 21:26    |    andyrx

@motorina

 

ja Han_OmagF45 hat da echt Talent dies lebensecht aufzuschreiben;)

 

mal sehen ob wir bald in seinen eigenen Blog lesen können,wobei es mich immer weider freut wenn solche schöne Anekdoten bei mir gepostet werden;)

 

die Faszination von Youngtimern habe ich hier auch mal zum Thema gehabt--->Klick

 

mfg Andy


19.10.2008 09:04    |    Olli the Driver

Han_OmagF45, wirklich beeindruckende Autohistorie bis jetzt, hoffe die Geschichte geht weiter, sehr schön geschrieben, bitte mehr davon ;)


27.10.2008 01:19    |    Trackback

Kommentiert auf: Kawasaki:

 

Höchstgeschwindigkeit der Ninja 250R

 

[...] @pd78

 

na da haste Dir ja ein nostalgisches Diagramm ausgesucht,erinnert mich an mein erstes Auto :cool:

 

 

mfg Andy

[...]

 

Artikel lesen ...


16.11.2008 14:28    |    Trackback

Kommentiert auf: Freeline05:

 

Was war dein Fahrschulauto?

 

[...] hab ich noch vergessen;)

 

die History zu meinen Auto Anfängen hab ich hier mal aufgeschrieben ;)

 

mfg Andy

[...]

 

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16.11.2008 14:54    |    borstelnator

moin,

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2.polo fox/schwarz/50ps?

3.autofrei da kawa zxr750j

4.winterauto audi 80 coupe /rot

5.vw bus t3/weiß/50ps diesel als womo

6.vw bus t4/schwarz/60ps diesel als womo

7.fiat ducato maxi /womo/mintgrün metallic

8.kawa zx10r blau schwarz

9.seicento/schwarz/50ps/cittifloh

10.volvo xc90 schwarz/diesel

11.fiat doblo active 1,3 diesel/schwarz

12.audi Q7 schwarz 3,0tdi

 

die anfangszeiten sind natürlich unvergessen und man erinnert

sich gerne an die neu gewonnene freiheit!! gerade mit den bullis

haben wir viel spaß gehabt. aktuell haben wir noch 9.11 u. 12.

das krad viel meiner tochter zum opfer. aber ein super tausch;)!!

 

gruß borstel


16.11.2008 21:08    |    andyrx

Hi borstelnator

 

hab mich über die Sprünge in deiner Autobiographie gewundert (doblo auf Q7 etc.) denke aber mal dies hat was mit dem Zweitwagenportfolio zu tun:D

 

mfg Andy


16.11.2008 21:16    |    borstelnator

moin andy,

ja, zweitwagen ist richtig!

hätte ich eine woche zeit würde ich ein bericht wie han_omag schreiben;)

wahnsinns bericht!!!!

 

gruß borstel


16.11.2008 21:33    |    andyrx

ja der feine Bericht von Han_omag ist eine Klasse für sich;)

 

ich hoffe er schreibt mal so in seinem eigenen Blog,das hat echt Charme und ist toll verfasst;)

 

mfg andy


16.11.2008 22:06    |    Turboschlumpf13057

So meine Historie (kein Anspruch auf vollständigkeit...;))

VW Polo1 40PS

Datsun Stanza 82PS / VW Polo 1 50PS

Datsun Stanza 82PS / VW Derby GLS 60PS

Opel Ascona C 2.0i 130 PS / VW Derby GLS 60 PS

VW Golf 2 GTI 16V 129 - 163 PS (je nach Ausbaustufe:D) / Ford Escort Cabrio (71 PS) / Mercedes W123 300D

Ford Escort Cabrio XRi 105PS / BMW E30 325i 171 PS / VW Golf 2 GT Special 90 PS

Fiat Barchetta 131 PS / BMW E30 325i 171 PS / VW Golf3 GTI 115 PS

BMW E36 328 Cabrio / Ford Escort Cabrio "M.Schumacher Edition" / BMW 316 Compact / Piaggo Ape

BMW E46 M3 Cabrio / BMW 316 Compact / Ford Escort Cabrio MS-Edition / Piaggo Ape

BMW E46 M3 Cabrio / BMW 316 Compact / Ford Fiesta 80 PS / Piaggo Ape

 

coming soon: MINI Clubman Cooper S JCW (2009) ...dafür geht der 316 in den Ruhestand, bis mein Ältester 18 ist...:D


16.11.2008 23:03    |    andyrx

Hi

 

ich glaub dem 328i Cabrio trauerst Du noch manchmal nach;)??

 

auch wenn das E46 M3 Cabrio nochmal eine neue Stufe darstellt..bleibt der E36 im herzen lange verankert;)

 

 

mfg Andy


16.11.2008 23:10    |    bruno violento

@Letzterlude: Wird der Ape privat oder gewerblich genutzt?


16.11.2008 23:48    |    Turboschlumpf13057

...nur privat, momentan allerdings weniger (Zeitmangel), habe das Teil aber gewerblich schon mal als mobilen Bratwurststand gesehen (kein Scherz!):D Warum die Frage?

 

@andryx: wo Du recht hast, hast Du recht... "Er" bleibt im Herzen...:)


16.11.2008 23:52    |    andyrx

@lude

 

der Miniclubman als ''S'' ist auch so ein ''special underdog'' sieht harmlos aus ist aber flink und schnell wie es kaum einer vermutet...das werdet ihr sicherlich Spass mit haben;)

 

mfg Andy


17.11.2008 00:25    |    ladafahrer

Bobbycar gab's in meiner Kindheit nicht.

An ein orangefarbenes Kett-car kann ich mich schwach erinnern. Ich meine aber, daß der Rahmen im Bereich der Sitzhalterung durchgerostet war.

Mein erstes richtiges Auto war eine Zweckanschaffung und nur zu 30% eigenfinanziert:

Das war anno 84 und es muß kurz vor dem Studium gewesen sein. Ich meine, wir wollten vor dem Ernst des Lebens nochmal richtig einen draufmachen und einen Korsikatrip tätigen. Mit langen Haaren und kurzem Geld wurde es dann ein Fiat 127 in dunkelgrün für 150 DM, etwa 2(?)70000km und mit einem Monat TÜV. Der Anarcho-Punk von uns malte als erste Amtshandlung einen großen schwarzen Punkt auf die Motorhaube mit einem großen roten Stern.

Ein vollkommen unnützer Auslandsschutzbrief wurde abgeschlossen (wegen des geringen Zeitwertes hat die Versicherung später jegliche Hilfe abgelehnt), Zeltausrüstung eingepackt und der Rest des Stauraumes mit Bierdosen aufgefüllt.

 

Wegen diverser Vorahnungen ob empfindlicher Grenzkontrollen umfuhren wir die Problemstaaten Österreich und Schweiz. Dafür wurden wir aufgrund unseres sympatischen und gutgelaunten Erscheinungsbildes an jeder Grenze doppelt kontrolliert und die Hohlräume unseres Fahrzeuges begutachtet.Hätten wir gewußt, was es für bislang unbekannte Hohlräume an Autos gibt, hätten wir nochmals mehr Bier eingekauft. Auch uns selbst kam jegliches Interesse ob unserer Kleidung zuteil und mehr als einmal wurde unsere Pupillengröße begutachtet. Mein damailiges Interesse für amerikanischen Platten-Kautabak brachte uns weitere 4 Stunden Bildungsurlaub Teil: "Beamten und deren Psychosen" am französischen Zoll, während unser Fiat auseinandergeschraubt wurde. Erst als der zweite Drogenspürhund keine Tabak mochte, haben die Zöllner die Verpackungsaufschrift auf dem Tabak gelesen.

Man muß das alles positiv sehen: Immerhin konnten wir nach all den Kontrollen sicher sein, keine Drogen mit an Bord zu haben. Da reist es sich doch gleich entspannter.

 

Das Auto hielt aber wesentlich länger, als unsere Eltern dies prophezeiten, nämlich weit über die ersten hundert kilometer hinaus bis auf den höchsten Punkt von Korsika. Dort verabschiedete sich die Kupplung endgültig und wir rollten tatsächlich die ganze Strecke Richtung Strand bis zu einem Campingplatz. Ein wenig rangieren und das Auto war endgültig fertig. Ich weiß gar nicht, ob wir für den Wagen noch etwas Geld bekommen hatten. So wie ich mich erinern kann, waren wir froh, nicht noch Entsorgungegebühr zahlen zu müssen. Rücktransport auf Versicherungskosten war seitens des AvD weder für uns noch für den Wagen bewilligt.

 

Die Rückreise erfolgte per Autostop, nur die Schweiz wollte uns nicht einreisen lassen. Mutmaßlich zum Schutze der heiratsfähigen weiblichen Jugend. Jajadoch...so richtig coole Typen gab's damals nicht in der Schweiz, dafür aber die hübschesten Mädchen der Welt.

Also ein Bahnticket bis Deutschland gekauft und unter Vollzeitbewachung (wir durften nicht Schweizer Boden betreten) nach Deutschland überstellt.

 

Ein paar Tage später habe ich mir mein zweites Motorrad gekauft. Das schien mir erstmal sicherer.


17.11.2008 09:18    |    Turboschlumpf13057

@Andryx: unter anderem deswegen hat der MINI auch 1erCoupe und Scirocco "ausgestochen"... ...nur mein Töchterchen zickt noch, sie hätte den Mini lieber als Cabrio..., na ja wenn man in 4 Jahren selber fahren darf (FS mit 17)... ist mir schon klar warum!:D

 

Habe da noch ein Bild gefunden und angehängt... ...um der "Alten Zeiten" willen...



17.11.2008 10:40    |    CopCar

Mein erster war ein 1er Golf Diesel mit 54PS, der vorher meinem Vater gehörte und den er dann über ein Jahr lang extra für mich in einer Ecke der Garage aufgehoben hatte damit ich ein Auto hatte wenn ich 18 werden würde. Er selbst hatte zu der Zeit schon den 2er Golf TDI.

Als es dann soweit war fuhr ich den Golf, der nach der langen Standzeit sofort ansprang, für etwa 5 Wochen um mich dann damit zu überschlagen. Von da an musste ich meine Autos selbst kaufen :)

Der nächste wurde ein 1er Fiesta mit 1 (!) Liter Hubraum und 40PS.

Danach folge ein 1er Jetta "Formel E" mit 50PS (ja es ging wieder aufwärts). Sehr dankbares Auto mit einem für diese Grösse beachtlichen Kofferraumvolumen.

Danach kamen die ersten richtigen Autos, sprich solche mit Heckantrieb, leider hatte der nächste wieder einen Diesel. Es war ein Ford Granada, wohl eines der geilsten Geräte der Ford Europe. Gebaut wie ein Panzer und innen Wohnzimmer Atmo total. Einen der beliebten V6 konnte ich mir damals nicht leisten, also gabs wie gesagt nur einen (Peugeot-) 2.1l Diesel (selten, meistens gabs 2,5l) mit satten 60PS. Für die 160km täglich aber sicher nicht das verkehrteste. Leider kaufte ich den Wagen unwissentlich mit einem Motorschaden. Diese Motoren hatten "nasse Laufbuchsen" von denen eine nicht mehr korrekt abdichtete und somit immer ein wenig Wasser mit verbrannt wurde. Bevor ich aber wusste was da genau defekt ist hatte ich mal an einem Samstag die Zylinderkopfdichtung gewechselt, nur um dann festzustellen dass ich immernoch Wasser nachkippen musste. Irgendwann wurde der Defekt so gross dass sich das Öl mit dem Kühlwasser zu einem grauen Brei vermischte. Einen Autauschmotor konnte ich mir nicht leisten, - Ende vom geliebten Granada.

Danach gabs einen Ford Sierra Stufenheck, 2.0, Vergaser, 100PS. Machte sauviel Spass und war recht zuverlassig, bis eines Tages die Elektrode einer nur wenige Tage zuvor gewechselten Zündkerze in den Zylinder fiel (!) und ein Loch in den Kolbenboden schmolz! Der Chef des Ford Autohauses in dem ich meine KFZ-Lehre abgeschlossen hatte und von dem ich den Wagen kaufte organisierte einen kostenlosen Austausch. Der Sierra musste 1999 einem 1991er Chevy Caprice 9C1 weichen, von dem ich schon lange träumte. Aber ich verkaufte den Ford an einen guten Freund, dem er noch einige Zeit gute Dienste leistete, bis er ihn aber wegen der Kosten (10l Verbrauch,U-Kat) zum Verwerter bringen musste. So wurde ein weiteres noch perfekt funktionierendes Auto dank unserer Steuerpolitik von der Stasse geschafft, - wohl weil die Entsorgung alter Autos und das Herstellen neuer Wagen ja viel umweltfreundlicher ist als das alte weiterzufahren, gell? ;)

Den 91 Caprice habe ich heute noch, wurde vor 8 Jahren aber technisch so modifziert dass ich Ende 2002 ein weiteres US-Auto für Alltag und Reisen brauchte. Die Wahl fiel auf einen 91er Oldsmobile Custom Cruiser. Was langstreckentauglicheres und zuverlässigeres hatte ich bis dato noch nicht gehabt. Auch Fahrten zum Baumarkt oder Ikea machen mit den 2,500L Ladevolumen und über 800kg Zuladung Spass. Und doch ist es ein ganz normaler Kombi.

Meine Frau verlor vor im Laufe der Jahre dann logischerweise die Lust an ihrem E34 525i (24V) und wollte auch einen Amerikaner, weshalb sich vor zwei Jahren ein 96er Caprice 9C1 zu den anderen beiden gesellte.


17.11.2008 13:17    |    andyrx

herrliche und erfrischend unkonventionelle Berichte;)

 

Danke und weiter so;)

 

mfg Andy


17.11.2008 18:07    |    bruno violento

@letzterlude: Bei dem Fuhrpark hat sich mir die Frage gestellt, ob der Ape als puristische Fahrmaschine wirklich bedürfnisse befriedigen kann, die das M3 cabrio nicht zu stillen vermag;)

Ich finde den Ape klasse, jedoch auch ziemlich unkonventionell.


18.11.2008 09:21    |    Turboschlumpf13057

@bruno violento: Den Ape habe ich als "Gegenpol" zu all der modernen Technikspielerei gekauft;) Fasziniert haben mich die Teile schon seit jeher und da ich schon seit Jugendzeiten mind. einen Urlaub/Jahr in Italien verbringe, festigte sich mit jedem Aufenthalt der Wunsch den Ape auch hin heimische Gefilde einzuführen, 2001 war es dann soweit:) Außerdem scheint man mit dem Ape einen Sympathiebonus bei unseren Parkraumüberwachern in Innenstadt zu haben, noch nie ein Ticket bekommen, obwohl ich nicht immer 100% gesetzeskonform geparkt habe...:D

 

Zum Theam Bobbycar: Ich glaube die "Jugend von heute" wir zusehends dekadent, "das" stand letztes Jahr bei uns unterm Weihnachtsbaum (siehe Bild):D



18.11.2008 10:34    |    bruno violento

Wir haben wenigstens noch mit Holz gespielt;)

Obwohl, so ein elektrisch betriebenes kleines Auto hatte ich auch, aber es hatte ein freundliches Gesicht, eine formschöne Hupe und weniger Überholprestige...


29.11.2008 22:11    |    Rostlöser13877

Mein ertser und immernoch aktuell da erst seit kurzem *ggg*

 

Buick Century 3.3 Vollausstattung



29.11.2008 22:44    |    andyrx

Zitat:

 

Mein ertser und immernoch aktuell da erst seit kurzem *ggg*

 

 

 

Buick Century 3.3 Vollausstattung

steht auch nicht an jeder Ecke;)

 

fein,fein;)

 

mfg Andy


Deine Antwort auf "euer erstes Auto...und wie ging es dann weiter??"

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