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andyrx

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Fri Apr 30 01:17:50 CEST 2010    |    andyrx    |    Kommentare (134)    |   Stichworte: Ducato, EU, Fiat, Ford, Gesetz, Mercedes, Richtlinie, Sprinter, Tempolimit, Transit, Umfrage

Kleintransporter auf 120km/h limitieren pro und contra..??

aktuell bis zu 180km/h schnell..??aktuell bis zu 180km/h schnell..??

Hallo

 

hab ich gerade gelesen...

 

 

Das Parlament der EU will die Höchstgeschwindigkeit von leichten Nutzfahrzeugen auf 120 Kilometer pro Stunde beschränken. Ein entsprechender Entwurf liegt der Tageszeitung "Die Welt" aus Berlin vor. Danach soll die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bei Tempo 120 automatisch heruntergeregelt werden.

 

Quelle und ganzer Artikel-->http://nachrichten.t-online.de/.../index

 

 

Nun Sprinter und Co sind leider durch diverse Unfälle und die etwas rustikale Fahrweise so mancher Kuriere in die Schusslinie geraten....was haltet ihr von dieser Absicht der EU...??

 

bleibt die Frage ob die EU dann auch versucht ein allgemeines TL durchzusetzen.....:confused:

 

mfg Andy


Ergänzung von andyrx am Fri Apr 30 12:00:50 CEST 2010

hmm die Meinungen erscheinen doch sehr kontrovers zu sein...ich füge mal ne Umfrage dazu ein;)

 

mfg Andy

Fri Apr 30 15:49:50 CEST 2010    |    Faltenbalg9980

Warum nehmen wir nicht gleich das Zhg. von meehsters schwersten PKW? :D

Fri Apr 30 16:03:40 CEST 2010    |    go_modem_go

@Qarks: Du meinst 750kg zzg? :D

 

Wenns nur um die Sicherheit geht, müsste es eigentlich so sein:

 

- Ohne Airbags? -> Zwangseinstampfung

 

- Alles ohne ABS maximal 100km/h, 80 auf Landstrasse, 40 in der Stadt.

 

- Alles ohne ESP maximal 130km/h, 90 auf der Landstrasse.

 

 

Und alle Fahrzeuge mit hohem Schwerpunkt (da hilft auch ESP nur bedingt), also SUV's, alle Minivans (inkl. A-Klasse, Kangoo etc.), und natürlich Transporter sollten bei starkem Wind Fahrverbot erhalten, und auf sämtlichen kurvigen Strecken ein weit niedrigeres Tempolimit bekommen! :D

 

Alle anderen dürfen weiter rasen, und sich mit ESP & ABS auch bei 180 weiterhin die Karosserien um die Bäume wickeln. ;)

Fri Apr 30 22:56:48 CEST 2010    |    Reifenfüller135326

Ja da ist in der Tat was dran, wieso der Kleintransporter 120 aber der Minibus (der ja so nötig ist wenn man 2 Kinder hat ;) ) für Familienausflüge unbegrenzt ?

 

Ich finde es nicht so toll wenn sie heizen, aber andererseits will ich nicht mit Zustimmung für ein Tempolimit vergleichbaren Quark wie mit der Handyregelung produzieren. Ihr wisst schon, Funkgerät bei 200 km/h benutzen legal, kurz nach Motorstart auf Parkplatz Handy in die Hand nehmen um die Uhrzeit abzulesen: 40€ + Punkt.

 

Vielleicht verabschiedet man sich besser von dieser "Logik" alles im Voraus kleinlichst regeln zu müssen. Wenn man jemanden die Vorfahrt nimmt etc. hat man zu haften, ob man da vorher rein regulieren muss und jedes Verhalten was die Gewährung der Vorfahrt schwerer macht (schnell fahren ob mit leichten oder schweren Fahrzeugen etc. egal) regeln muss ?

Fri Apr 30 23:28:26 CEST 2010    |    Achsmanschette51801

@ Qakrs: Das wären 1590 kg. Das steht aber auch nicht zur Debatte. Daß eine solche Forderung meinerseits nie im Leben ernst gemeint ist, sollte wirklich jedem denkenden Menschen klar sein. Besagter Porsche 928 wiegt ja leer schon etwa so viel und liegt bei Tempo 260 auch noch relativ sicher auf der Straße.

 

Ich finde die aktuelle Regelung schon OK, aber die bestehenden Gesetze sollten auch besser überwacht werden. Dank Kostendruck werden von manchen Leuten bestehende Gesetze übertreten und genau das ist das Problem. Ein zusätzliches Tempolimit (auch wenn es fest eingebaut wird, kann es lahmgelegt werden, unser Master mußte ja auch nur alle ca. 250 tkm zum TÜV) bringt in dem Fall so viel wie ein generelles Halteverbot auf Tankstellen, um Tanküberfälle und Spritdiebstahl zu verhindern.

Sat May 01 01:14:53 CEST 2010    |    andyrx

Zitat:

 

bringt in dem Fall so viel wie ein generelles Halteverbot auf Tankstellen, um Tanküberfälle und Spritdiebstahl zu verhindern

LOL:D:D:p

 

mfg Andy

Sat May 01 01:22:30 CEST 2010    |    tec-doc

Es geht doch nichts über tumbe Klischees und Stammtisch...

 

.....in D passieren pro Jahr nur rund 15.000 Unfälle mit der "Sprinterklasse", 90% davon bei Vs unter 120. Bei Unfällen sind diese Fahrer überdurchschnittlich oft ganz oder zum Teil schuld.

Aber - bitte mal mitdenken - bezogen auf die Fahrleistung stimmt das in dem hier bemühten Sinne nicht mehr. Wie gesagt sind auch 150tkm/Jahr nicht viel für diese Berufsgruppe... das entspricht locker 10 Jahren von Otto Normalbürger (der idR alle Zeit der Welt dabei hat)... der dann bei einem Unfall in diesem Zeitraum ein guter Fahrer wäre. 

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,314777,00.html

Bezogen auf das ganze Kleintransportersegment:

http://www.vda.de/de/arbeitsgebiete/kleintransporter/index.html

 

Also - wie so oft - das ganze "Gesehen/Zeter/Mordio" einfach nur auf Bild Niveau :rolleyes:

 

Aber die Branche wäre da evtl. gar nicht undankbar, denn...

... dann kommt das Paket eben erst nach 4 Tagen, in Hamburg liest keiner mehr die FAZ zum Frühstück, das Autoersatzteil kommt eben zwei Tage später, die Medikamente auch, die Fotos sowieso usw. usf - der Kunde (also ihr, auch die welche so leidenschaftlich aber unqualifiziert meckern) rastet aus und macht Zappes.

Also, was passiert? Der ganze Kram wird auf PKW Kombis verteilt, es fahren noch mehr und noch schneller rum, weil die Mehrkosten nur tlw. umlegbar sind verdienen die Fahrer noch weniger aber der Unternehmer wird eine bessere Rendite erzielen. Die ihr dann bezahlt... dann könnt ihr wieder die Bild Kiste auspacken und weitermeckern ;)

 

Wie ich drauf komm? Och.. ich bin (u.a.) nunmehr rund 15 Jahre in der Branche leitend tätig :)

Das Unternehmen ist rel. stark spezialisiert und (enorme) Schnelligkeit einer der (Kern)Produkthauptbestandteile. Fahrzeuge vom Sprinter über kleine Transporter, "Vertreterkombis", dickere Dieselkombis.. bis zum M5 Touring und 911 für ganz spezielle Kunden stehen im Fuhrpark - einige davon werden bei um die 100tkm bereits gegen Neufahrzeuge ausgetauscht, mithin rund alle 4 Monate. Dazu beschäftigen wir auch noch einige Subunternehmer.

Bisserl mitreden.. kann ich denk ich schon :)

 

Nebenbei für die "Spezialisten" hier - die Gurkenverordnung EWG 1677/88 gibt es gar nicht mehr... wie viele andere in der Art ebenfalls abgeschafft wurden.

Eingeführt wurden diese Verordnungen 1988 übrigens auf Wunsch des HANDELS und fast wörtlich nach dessen Vorgaben. Ich kann auch gerne noch erklären, warum das der Handel so wollte usw. usf.... :rolleyes:

 

Tja - shit happens, das kommt eben dabei raus, wenn man ohne eine Spur von Ahnung drauflosschwadroniert? *lach*

Aber in D kann dir auch jeder erklären, wie Schumi besser fahren sollte, der FCB Ball schussern usw. usf... lauter Häuptlinge, nur keine Indianer. :p

 

Aber BTT - Sicherheit im Kleintransportbereich liese sich schon steigern, aber nicht durch 120 für Sprinter, das wäre reiner Populismus.

Sat May 01 09:49:30 CEST 2010    |    Spiralschlauch13514

Lasst die Idioten doch rasen was das Zeug her gibt, hoffe aber nur, dass diese Kamikaze Renner sich nur alleine in den Tod befördern und keine Unschuldigen zu Krüppel machen.

Sat May 01 23:38:46 CEST 2010    |    tec-doc

Soll ich jetzt schreiben..lasst die Idioten - welche noch nicht mal einen servierten Link lesen - doch weiter dummes Zeug reden?

Manchmal merkt man doch recht deutlich, wes Geistes Kind... :rolleyes:

 

Zitat:

Die Bundesanstalt für Straßenwesen weist explizit drauf hin, dass das Unfallbeteiligungsrisiko von Kleintransportern (2,8-3,5 t) leicht unterhalb der Risiken von Pkw liegt und Kleintransporter damit in Relation zu den gefahrenen Kilometern - auch auf Autobahnen - nicht mehr als andere Fahrzeuggruppen verunglücken.

 

Shit happens... für die Hexenjagd. :o

Sat May 01 23:48:05 CEST 2010    |    Drahkke

Gibt es außer der genannten Statistik über die Unfallhäufigkeit auch eine Statistik über die Unfallfolgen?

Sun May 02 00:56:28 CEST 2010    |    tec-doc

Nun Drahkke... das steht verklausuliert/logisch gefolgert in der Studie, bei der BaSt sind wohl auch Details zu finden.

Und im Kontext zum Thema sei darauf hingewiesen, dass nur 4,4% aller Unfälle dieser Fahrzeugkategorie überhaupt auf ABen stattfinden - am GESAMTunfallgeschehen (alle Strassenarten) nur 1,9% trotz des immensen Fahrleistungsanteils!

 

Die Suche nach Gründen für das Feindbild "Böser Transporter" führt eh ins Leere - bedenke, selbst ein popliger A6 hat vollbeladen rund 2,4 Tonnen....

Weiterhin sind die Transporter ja auch nicht immer und alle voll beladen/am Maximalgewicht beladen, der Trend geht auch zu max. 2,8 Tonnern (Führerscheinproblematik..) und alles darunter (Kekstransporter :) ) ist ohnehin nur ein Kombi PKW in anderer Form.. quasi.

 

Aber auch wenn die Kleintransporter sehr gut dastehen - man könnte imho auch wirklich Dinge verbessern. Das wäre ein sehr breites Thema, daher mal nur ein paar kleine Beispiele:

- Höheres Lohnniveau

Geld wird idR vom AG genug dafür bezahlt und wenn der GG etwas regeln will... soll er den Sub-sub-sub-subunternehmerquark endlich unterbinden. Jedenfalls... würde ein vernünftiger Lohn dafür sorgen, dass (auch bessere) Leute auch länger in diesem Beruf tätig bleiben  und sich Investitionen in deren Können ebenfalls rentieren. Kurzum - bessere Fahrer, mehr Erfahrung, mehr Sicherheit.

- Fortbildungspflicht

In der Art, dass Fahrer einmal/anno ein spezielles Training ableisten müssen und dies auch vom Unternehmer zu tragen ist. Zusammen mit erstem Beispiel ergibt sich auch dadurch eine weitere Bindung... und natürlich Können.

- Höhere Strafeinbindung der AG Kette

Lenkzeiten etc... wenn AGs Aufträge so vergeben, dass sich extreme Geschichten gar nicht vermeiden lassen, sollte man diese mit heftigen Summen abstrafen, statt in der Relation nur den Fahrer halb zu ruinieren.

 

Durch ein attraktives und zu anderen Berufen konkurenzfähiges Lohnniveau, weitere Mitarbeiterbindungsmaßnahmen/lange Zugehörigkeiten, mind. 2 Trainings pro Jahr auf dem Einsatzfahrzeug, immer modernste topgepflegte Fahrzeuge, Theorieschulungen und einige andere Maßnahmen konnte ich im Lauf der Jahre den Schadensverlauf signifikant absenken. Ausser Bagatellen gibt es schon jahrelang keine ernsten Unfälle mehr. Es geht also durchaus... und unsere Leute müssen schnell sein. :)

 

Und nochmal zur Erinnerung - es gibt einfach genug Gschichten, die schnellstens gehen müssen. Hier wird dann garantiert einfach auf PKW Kombis umgestellt - in der Folge: Mehr Fahrzeuge, mehr Überladung, niedrigere Löhne, noch schneller unterwegs = mehr Unfälle. Glaub mir...

Sun May 02 01:14:01 CEST 2010    |    Croudy

Hab jetzt nicht die Kommentare gelesen, aber das Tempo-Limit für solche Transporter ist sinnvoll. Zum Einen wird dadurch die Sicherheit erheblich erhöht und zum Anderen sparen gerade solch "großen" Autos dadurch eine Menge an Treibstoff!

Sun May 02 08:01:04 CEST 2010    |    Urgrufty

Das Tempolimit ist schon lange überfällig !

 

Diese "rollenden Bomben" wurden mit der besseren Deseltechnik immer stärker, immer schneller !

 

Was aber nicht im Gleichgang besser wurde, sind Fahrwerk und Bremsen !

 

Ebenso scheint der I.Q der Fahrer eher zu sinken ...........bis halt der Schein weg ist !

 

@ tec-doc

 

Gib mir mal Deine Unterlagen zu Unfallhäufigkeit, und am besten noch Die für die Unfallschäden....!

 

Kann man dann ja mal mit ADAC und Daten des Verkehrsministerium vergleichen :)

 

Ich hatte Zugang zur einer Werkstatt, welche die Sprinter und Co. reparierte ........:mad:

 

Eine normale Inspektion war da eine Seltenheit, nur defekte Bremsen und sonstige, die Verkehrssicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer gefährdeten Probleme.

 

 

Ich kann die Situation der Fahrer ja nach vollziehen, nur Zeitdruck, Zeitdruck, Zeitdruck :mad::mad::mad:

 

Ist doch das gleiche Problem wie bei den LKW, der Fahrer ist immer der Depp ...........

 

Und wenn man dann hört, wie sich so ein " XXXXXX" auch noch brüstet, wie Er Kleinwagen abdrängt, dass sein Sprinter locker 180 Km/h läuft, dass Er 100 Km in 30 Minuten schafft .........:mad:

 

 

Technisch auf 120 Km/h abgeregelt, von mir aus auch 130 Km/h, aber dann muss Schluss sein.

 

Von 80 Km/h halte ich nichts, das ist zu langsam, entspricht auch nicht den Anforderung des Transportgewerbes. Würde nur den Wettbewerb verzerren.

 

Bald kommt Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 Km/h auf BAB, dann kann der Staat mächtig per Fallen abkassieren .........

Sun May 02 09:44:13 CEST 2010    |    V70_D5

Ich muss meehster Recht geben.

Wenn man als Kunde mit einem Kurierdienst was verschickt, legt man richtig ab.Die Fahrer müssenmit hingerlöhnen auskommen und arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen mit eigenen Transportern. Ich binweder Sozialist noch Kapitalismusgegner, aber das hat mit Gerechtigkeit zu tun. Was sich bei Kurirerdiensten abspielt ist himmelschreiende Ungerechtigkeit.

Was das Gesamtgewicht betrifft, so bin ich auch grundsätzlich der Meinung dass heutige Autos zu schwer sind.

 

Ein weiteres Ärgernis sind aber die Vertreter. Die produzieren ausser heisser Luft nichts und fahren mit ihren Passat Kombis völlig unverantwortlich. Als ich noch in der Praxis arbeitete hätte ich bei jedem Besuch einen Anfall bekommen können. Da hat man ein bummvolles Wartezimmer und dann kommen diese Dummschwätzer mit dem Koffer und stehlen einem selber und den Patienten die Zeit. Ich würde diese Vertreterflottenautos als nicht mehr steuerlich abschreibbar machen und Ruhe ist.

Sun May 02 09:57:50 CEST 2010    |    Drahkke

@tec-doc

Sehr gut ausgearbeitete Argumentationskette. Du hast mich überzeugt...;)

Sun May 02 10:02:57 CEST 2010    |    Dr Seltsam

V70, Medikamentenvertretter gibts eh nur noch wenig. Durch die Rabattverträge haben die Ärzte eh kaum noch die Wahl was sie verordnen, daher is dei Sparte ziemlich eingedampft worden. Von denen geht keine Gefahr mehr aus ;)

Sun May 02 14:14:14 CEST 2010    |    Erwachsener

Die Beschränkung ist sinnvoll.

 

Im übrigen: Wenn sie für alle gilt, gilt sie auch für eure Mitbewerber, ihr lieben Kurierfahrer. Soll heißen, keiner hat einen Wettbewerbsnachteil.

Sun May 02 14:50:18 CEST 2010    |    Faltenbalg135392

Und Sprit spart man auch noch. Die Spritkosten meiner Transporterflotte sind deutlich zurück gegangen nach dem sie nur noch 120 fahren.

 

Meine Leute machen sich den Zeitdruck meistens selbst, Hauptsache zum Dienstschluss auf dem Hof sein. Wobei jeder meiner Mitarbeiter die Überstunden bezahlt bekommt oder abfeiern darf. Die Raserei vom Kunden zum Firma haben wir jetzt erfolgreich abgestellt.

 

Der Zeitgewinn ist minimal, aber die Kosten einer solchen Fahrweise extrem hoch.

 

Betrachten wir es mal von der Wirtschaftlichen Seite einen Nennenswerten Zeitgewinn gibts nur auf langen Strecken. Die meisten Transporter fahren aber eher kurze Strecken. Der Zeitgewinn wird aber auch auf der langen Strecke in der Regel von den Kosten aufgefressen.

Sun May 02 15:16:09 CEST 2010    |    Thinky123

Tempolimit 120 finde ich für Kleintransporter gar nicht so schlecht, 130 wäre aber denke ich sinnvoller.

 

Aber um die Sicherheit zu erhöhen könnte man ja auch an anderen Stellen ansetzen:

 

- Intervall zwischen Hauptuntersuchungen verringern (alle 2 Jahre sind ja bei manchen Fahrzeugen 150 oder gar 200tkm)

- technische Mindestanforderungen für Neuzulassungen in der EU festlegen:

- größere Bremsanlage

- ESP

- 3. Bremsleuchte

- elektronische Systeme, die massive Überladung verhindern

- Pflicht zur Benutzung von Sommer- bzw. Winterreifen (dazu: Verbot von Ganzjahresreifen bei gewerblich genutzten Fahrzeugen)

- regelmäßige Pflicht-Trainings der Fahrer

- mehr Fahrzeugkontrollen

 

Man könnte also viel regeln und machen... ob alle meine spontanen Ideen aber Sinn machen oder zwingend ein Gesetz benötigen, na ich weiß nicht so recht.

Sun May 02 15:41:23 CEST 2010    |    Achsmanschette51801

Gewerblich genutzte Fahrzeuge müssen schon jährlich zur HU (was bei unserem Renault Master damals aber auch weit über 200 tkm waren ;)), die 3. Bremsleuchte ist auch seit Jahren für Neufahrzeuge vorgeschrieben (der Master aus Baujahr 2000 hatte sie). Wie sieht es mit Nachrüstpflicht für die Fahrzeuge, die schon (teils seit vielen Jahren) auf der Straße sind, aus?

 

@ Urgrufty: Die Dieseltechnologie hilft sehr viel bei dem 5-Liter-V8-Ottomotor in dem Kleintransporter (Porsche 928 S4 als Bestatter, Baujahr 1990, derzeit gut 60 tkm) meines Bekannten oder bei dem (ich glaube) 1,2-Liter-Vierzylinder-Otto in dem Kleintransporter (Renault Kangoo, Baujahr 2000, derzeit gut 90 tkm) meines Schwiegervaters ;)

 

Bisher hat noch keiner der Befürworter erklärt, wo die Grenzen zu ziehen sind. Limitierung von allen Fahrzeugen mit LKW-Zulassung (beträfe besagten Kangoo und den Porsche und viele Golfs, Passats und Konsorten und die entsprechenden PKW-Varianten wie auch Kleinbusse nicht) oder ab einer gewissen zGM (beträfe von den Genannten zuerst den Porsche) oder Nutzlast (beträfe von den genannten zuerst den Kangoo)? Oder einfach für alle gewerblich genutzten Fahrzeuge wie für Vertreterfahrzeuge, Vorführwagen, Mietwagen, Personenschützerfahrzeuge oder Taxen?

 

Regelmäßige Pflichttrainings für Fahrer? Auch für die, die so ein Ding hobbymäßig (wie mein Bekannter den Porsche) oder wie einen Alltags-PKW (wie mein Schwiegervater) nutzen? Oder nur für gewerbliche Fahrer wie z.B. Bedienstete eine Bestattungsinstituts?

 

Bitte diese Fragen klären! Denn solange diese Fragen nicht geklärt sind, ist die Forderung (Ideensammlungen wie die von Thinky123 fallen nicht darunter) nach einem Limit für diese Gruppe nicht viel mehr als denkbefreite Hetze.

Sun May 02 16:29:21 CEST 2010    |    gaston73

Hier wurde gerade ein viel wichtigerer Punkt als das Tempo genannt, nämlich die Wartungsintervalle. Ein neuer 3,5er muß nach 2 Jahren, danach jährlich zum TÜV. Viele unserer Transporter erlebten damals schon den 1. TÜV nicht mehr, weil sie nach über 400.000km Herumreiterei mit immer verschiedenen Fahrern einfach völlig am Ende waren. Bremsen runter, Fahrwerk fertig, Scheiben gesprungen, Beulen rundherum, etc. So ein Auto ist natürlich auch ein Sicherheitsrisiko.

Wir hatten auch viele kleinere Fz. wie Combo und Caddy, denen ging es nicht besser. Einige von denen fuhren rund um die Uhr, der Combo, den ich oft für meine Nachttouren hatte war einer davon. Dessen Jahresfahrleistung lag zwischen 220 und 230.000km. Da ist für Wartung nicht viel Zeit, daher habe ich das auch im eigenen Interesse meist selbst übernommen.

 

Sich dieser Problematik anzunehmen, erfordert sehr viel Verantwortungsbewußtsein, sowohl von Seiten der Fahrer als auch der Chefs selbst. Was für letztere eine Selbstverständlichkeit sein sollte, müßte auch bei den Lenkern ankommen. Letztendlich profitieren die nämlich noch am ehesten von einem intakten Wagen. Dann sind auch höhere Tempi kein Problem mehr. Wer einmal Renault Master fahren durfte, der weiß, wie enorm gut ein Transporterfahrwerk sein kann...

Sun May 02 18:02:12 CEST 2010    |    Achsmanschette51801

Was man machen könnte, wäre eine HU alle soundsoviel Kilometer vorzuschreiben (z.B. spätestens 2 Jahre oder 50.000 km nach der letzten, je nachdem, was zuerst erreicht ist). Das Problem: Das wird sicher auch wieder irgendwie umgehbar sein, mal abgesehen davon, daß die HU heute ja auch schon umgangen wird, wenn man sich mal anguckt, was für schrottreife Karren (längst nicht nur Nutzfahrzeuge) mit frischer HU die Straßen bevölkern.

Sun May 02 18:28:30 CEST 2010    |    haschee

Ich frage mich ob hier die selben abstimmen wie im Megathema

http://www.motor-talk.de/.../...polimit-ja-oder-nein-t1448573.html?...

 

Irgendwie komisch interessant.

 

Solange es nicht ans eigene Tempolimit geht ist es für die Mehrheit also ok.

 

Nicht daß ich was gegen ein Tempolimit für Kleintransporter habe - oh nein, aber wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?

Sun May 02 19:29:30 CEST 2010    |    Faltenbalg135392

Wer ist hier schon die schweren Transporter gefahren? Wie viele von denen die sie täglich fahren stumpfen beim fahren dieser Transporter ab. (ja das PKW Gefühl stellt sich schnell ein) Der Lange Radstand vermittelt eine unglaubliche Sicherheit.

 

Aber mit Fahrwerken und Bremsen ist es nicht weit her und der hohe Schwerpunkt lässt sich nicht Wegdiskutieren. Wie viele Fahrzeuge haben ESP bzw. bis zu welchem Grad bringt es in diesen Fahrzeugen überhaupt etwas?

 

120 kmh sind absolut ok und schon gefährlich genug wenn dann noch Ladung dazu kommt. (welche in der Regel schlecht bis gar nicht gesichert ist)

 

Das nächste sind die Fahrer die oft wenig Erfahrung mit den Kisten haben und den Job auch nicht ewig machen. Wer die Autos mal länger gefahren ist und ein bisschen was Erlebt hat fährt Automatisch nicht mehr schnell mit den Dingern.

 

Ich Rede hier nicht von den kleinen VW Bus Ähnlichen Fahrzeugen die ja noch recht einfach zu fahren sind. Ich spreche von den VW LT oder Craftern bzw. Ford Transit mit Heckantrieb und langem Radstand bzw. dem jeweiligen Fahrzeug im maximal Aufbau.

 

Wenn ich in einem von unseren Transits sitze, ist mein Hintern etwa auf Augenhöhe eines VW T5 Fahrers das nur mal so als Veranschaulichung der Unterschiede innerhalb der Klasse.

 

Ein richtiger Transporter ist ein leichter LKW und kein VW Bus oder kleiner Transit, das sollte man beachten.

Sun May 02 19:35:23 CEST 2010    |    haschee

Ja. Und die kleinen Transporter kann man auch recht gut ersetzen.

 

Statt nen runtergerotzten Ex Post Vivaro bekommt der von der Arge zum SubSubSubunternehmer geschickte 18jährige Arbeitslose mit Führerschein dann eben nen runtergerotzten ex spanischen Vivaro Touristen 9 Sitzer mit PKW Zulassung aus dem die Sitze entfernt wurden.

 

Rein an der Zulassung kann man das schlecht festmachen.

Sun May 02 20:07:40 CEST 2010    |    Drahkke

Das sind im Prinzip Fälle, bei denen die Lücken des deutschen Zulassungsrechts sichtbar werden...

Sun May 02 20:17:01 CEST 2010    |    Achsmanschette51801

VW LT oder Mercedes Sprinter und besonders Iveco Daily sind auch arschgefährlich, wenn man sich an den auch noch optimierten Renault Master gewöhnt hat. Der Master lag bei Tempo 200 (freilich nur bergab möglich) sicherer als ein LT oder Sprinter bei 120 oder ein Daily bei 100. Der niedrigere Schwerpunkt des Masters tat sein Übriges. Der Master hat seine Ladefläche doch eine ganze Ecke näher an der Straße und ist dank weniger Außenhöhe bei fast gleicher Innenhöhe auch nicht so seitenwindanfällig.

Mon May 03 10:46:51 CEST 2010    |    Fensterheber135171

Nunja, die meisten Sprinter fahren maximal 160, darüber schwankt es gefährlich.

Ein Tempolimit von 120 kmh (oder 130 kmh, um wenigstens mit der Richtgeschwindigkeit mithalten zu können) sehe ich durchaus für sinnvoll an.

Mon May 03 11:21:27 CEST 2010    |    andyrx

Kurios ist dabei aber auch,die EU will diese abgeregelte Vmax von 120km/h aus ökologischen Gründen durchsetzen....die Sicherheitsaspekte werden in diesem Vorstoss gar nicht erwähnt:eek:

 

und diesen ökologischen Aspekt halte ich für untauglich um so etwas durchzusetzen.....denn was macht das schon aus,jeder unnötige Stau wirkt sich da weit mehr aus.....

 

mfg Andy

Mon May 03 11:55:06 CEST 2010    |    Faltenbalg135392

Also zumindest die Ford Transit in unserer Ausführung stehen im 6 Gang bei 120kmh bei ca. 2500 U/min danach fangen sie unheimlich dass Saufen an.

 

Bin zwar sonst kein Öko, aber weniger Verbrauch heißt auch weniger Spritkosten und da werde ich dan wach.

Mon May 03 11:58:06 CEST 2010    |    Achsmanschette51801

Nur: Warum muß man die Spritkosten für besagten Porsche 928 senken. Der wird wenig gefahren und läuft außerdem mit LPG, das sonstwo sonst eh abgefackelt worden wäre - mit offener Flamme und ohne Abgasreinigung.

 

Viele andere gewerblich und mit LKW-Zulassung genutzte Fahrzeuge liegen auch jenaseits von Tempo 200 noch sicher und der Verbrauch ist umwelttechnisch vernachlässigbar - die Kosten können Leuten abseits vom Besitzer auch egal sein.

Mon May 03 12:10:42 CEST 2010    |    Spannungsprüfer35769

Zitat:

andyrx

 

Kurios ist dabei aber auch,die EU will diese abgeregelte Vmax von 120km/h aus ökologischen Gründen durchsetzen....die Sicherheitsaspekte werden in diesem Vorstoss gar nicht erwähnt:eek:

und diesen ökologischen Aspekt halte ich für untauglich um so etwas durchzusetzen.....denn was macht das schon aus,jeder unnötige Stau wirkt sich da weit mehr aus.....

 

mfg Andy

wahrscheinlich wird angenommen, dass unter dem aspekt "klima, umwelt blabla" die akzeptanz größer wird, was aber mit sicherheit nicht nur in meinen augen völliger quatsch ist.

 

zudem besteht die gefahr, falls ein solches limit in dem bereich eingesetzt wird und irgendwelche kautzköpfe eine "positive bilanz" fürs klima/co² bescheinigen, ist der sprung zu einem generellen limit aufgrund fadenscheiniger argumente nicht mehr weit weg.

 

sicherheit - gerne, aber co² einsparungen müssen wenn überhaup in ganz anderem ausmaß vollzogen werden, um überhaupt wirkung zu zeigen, und das kann man mit dem kleinen bürger nunmal nicht erreichen, selbst wenn alle deutschen ihr auto kaum noch bewegen würden....

da müssen andere ansätze her, die industrie ist gefragt und wenn die lobbys sich dagegen entscheiden, dann brauch man nicht im mittelstand oder beim kleinen mann versuchen weiterzumachen....das ist quatsch und der kampf von vornherein verloren.

 

 

grüße

Mon May 03 12:53:48 CEST 2010    |    go_modem_go

meehster schrieb:

Zitat:

VW LT oder Mercedes Sprinter und besonders Iveco Daily sind auch arschgefährlich, wenn man sich an den auch noch optimierten Renault Master gewöhnt hat. Der Master lag bei Tempo 200 (freilich nur bergab möglich) sicherer als ein LT oder Sprinter bei 120 oder ein Daily bei 100. Der niedrigere Schwerpunkt des Masters tat sein Übriges. Der Master hat seine Ladefläche doch eine ganze Ecke näher an der Straße und ist dank weniger Außenhöhe bei fast gleicher Innenhöhe auch nicht so seitenwindanfällig.

gebe ich dir z.T. recht.

 

Das trifft aber auch nur auf die Frontantriebs-Master / Ducato zu - und selbst dann nur, wenn Sie nicht ans Limit beladen ist.

 

Der Heckgetriebene Master in der Mascott Version fährt sich genause beschi**en wie alle anderen heckgetriebenen Blattfeder-Starrachser auch.

 

Den hier meine ich - in Polen, UK & Frankreich sehr beliebt.

 

Die Full-Size 3,49t Klasse ist über 120 absolut gemeingefährlich - egal ob voll oder leer. Also die Heckgetriebenen, an der HA Doppelbereiften Iveco Daily, Transit, Sprinter, Master-Mascott, Crafter, usw.

 

Diese Sonntagsfahrverbot, Führerschein & Tempolimit Beschei*er sind eigentlich auf 3,49T abgelastete 5T LKW's. Astreine LKW Fahrwerke, z.T. sogar noch mit Starrachse & Blattfedern VORNE (hinten immer), wie sonst nur der Ford Model T aus den 20er Jahren! :eek:

 

In Deutschland besteht das Problem etwas weniger als bei den EU-Nachbarn, die schon immer das 3,5T Limit bei Autoführerscheinen hatten. Dort gibt es viel mehr 3,49T "Expressvans", die die Fernstrassen unsicher machen.

 

Hier kann ja jeder Hinz und Kunz, der vor 1998 seinen Auto-FS gemacht hat, einen 7,5Tonner steuern - auch nicht ungefährlich - trotz 80km/h Tempolimit.

 

Auch ich habe schon ein (zum Glück parkendes und leeres) Auto mit einem Mercedes-Benz 814 Koffer Lang zerlegt, weil ich damals als 18 Jähriger im Ferienjob keine Ahnung von Druckluftbremse und den eigentlichen Ausmaßen eines 8m langen Achttonners hatte! :rolleyes:

Mon May 03 12:55:12 CEST 2010    |    Multimeter46483

Ich finde das dennoch sehr sinnvoll, ich war selbst mal Kurierfahrer, die "Kollegen" sind an einen teilweise sehr schnell vorbei gezogen!

Ich bin immer 120 gefahren, das reicht völlig aus und wegen der halben Stunde was man früher beim Kunden ist, rentiert sich das nicht, alleine schon vom Verbrauch, mit der Raserei ist auch nix getan im gegenteil man gefährdet andere Verkehrsteilnehmer!

mfg

Danny

Mon May 03 13:22:26 CEST 2010    |    Achsmanschette51801

@ go_modem_go: Selbst bei voller Ausnutzung des Laderaums und der Nutzlast und angenommen gleicher Größe des Raums liegt der bei den frontgetriebenen Transportern immer noch 15 oder 20 cm weiter unten. Die Außenhöhe bleibt auch niedriger.

 

Die an der Hinterachse zwillingsbereiften Dinger sind nicht erst bei Tempo 120 gemeingefährlich, sondern auch schon deutlich eher. Diese abgelasteten Dinger müßten tatsächlich eingebremst werden. Nur: Wie macht man das, ohne daß damit auch gleich Fahrzeuge betroffen sind, mit denen Tempo 200 ungefährlicher ist als mit den Dingern 100? Allenfalls Zwillingsbereifung -> Tempolimit 80 wäre denkbar.

 

Mit den 7,5-Tonnern gebe ich Dir auch Recht. Ich hatte das Vergnügen mit so einem in meinem ersten Führerscheinjahr (da war ich aber schon 20) und dann auch noch mit dickstmöglichem Anhänger dran. Immerhin hab ich damals kein anderes Auto, sondern nur eine Hauswand getroffen, als ich rückwärts durch eine Einfahrt sollte.

Mon May 03 13:24:26 CEST 2010    |    andyrx

besonders beliebt ist aber bei den 7,5 Tonnern die Missachtung der maximalen Durchfahrtshöhe....so mancher ging oben rasiert an die Autovermieter zurück;)

 

mfg Andy

Mon May 03 19:14:15 CEST 2010    |    gaston73

Sagt mal, woher nehmt Ihr eigentlich die Informationen für so pauschalisierende Aussagen wie

 

"Die Full-Size 3,49t Klasse ist über 120 absolut gemeingefährlich - egal ob voll oder leer. Also die Heckgetriebenen, an der HA Doppelbereiften Iveco Daily, Transit, Sprinter, Master-Mascott, Crafter, usw."

 

oder

 

"Die an der Hinterachse zwillingsbereiften Dinger sind nicht erst bei Tempo 120 gemeingefährlich, sondern auch schon deutlich eher. Diese abgelasteten Dinger müßten tatsächlich eingebremst werden." ?

 

Hört sich nicht so an, als sei auch nur einer von Euch mal eine längere Strecke mit so einem Teil gefahren. Gemeingefährlich sind vielleicht die Fahrer, aber die Autos sind heute - von wenigen Ausnahmen abgesehen - praktisch narrensicher. Ich habe in der Klasse bis 3,5t innerhalb von etwa 400.000km die gängigsten Autos dieser Klasse gefahren, teilweise sogar recht scharf. Wenn man nicht den Fehler macht, sie auf kurvigen Landstraßen wie einen Sportwagen zu bewegen, hat man schlicht und ergreifend nicht die geringsten Probleme damit. Daß man an der Beladungsgrenze mehr Vorsicht walten lassen muß, versteht sich von selbst, aber von gemeingefährlich sind diese Transporter weit entfernt.

 

Eine sauber geführte und gefederte Starrachse ist übrigens weder vorne noch hinten ein Problem. Es ist eben so, daß man sich auf JEDES Fz. neu einstellen muß, weil sich das Fahrverhalten immer in irgendwelchen Details unterscheidet. Da ist es auch nicht zuviel verlangt, zu berücksichtigen, daß ein Fahrwerk mit 2 Starrachsen (das in der 3,5er-Klasse auch nicht der Normalfall ist) nicht die gleichen Möglichkeiten bietet wie eine torsionsstabgefederte Einzelradaufhängung. Soviel Hirn sollte ein Fahrer schon mitbringen.

 

Wenn man nach der Fahrwerkslogik geht, müßte man auch die ganzen Hardcore-Offroader à la Defender oder die alten Patrols, Range Rover, etc. einbremsen. Die haben sogar 2 angetriebene Starrachsen, was in puncto ungefederte Massen der absolute GAU ist. Die Dinger eiern nicht umsonst so herum.

Mon May 03 21:07:35 CEST 2010    |    Drahkke

Ich kenne niemanden, der die ganzen Hardcore-Offroader à la Defender, Patrol, Range Rover etc. auf ein derartiges Geschwindigkeits-Niveau prügelt wie die modernen Kleintransporter. Somit hinkt dieser Vergleich.

Mon May 03 21:09:19 CEST 2010    |    andyrx

richtig,das sind dann eher die SUV Fahrer ala Cayenne oder X5 und ML 500;)

 

und die sind dann auch anders gerüstet:p

 

mfg Andy

Mon May 03 21:47:39 CEST 2010    |    gaston73

@Drahkke

 

natürlich tun sie das nicht, aber darum geht es ja auch nicht. sie könnten es, 160-170 knackt auch ein alter range rover locker, der patrol schafft auch über 150, gut, beim defender ist schon bei 140 schluß, aber das ist nicht der punkt. die transporter heizen ja auch nicht alle wie die geisteskranken, das sind ja de facto nur ein paar davon.

 

die obrigkeit mag es halt, zu regulieren. da reicht schon ein vages "sie könnten aber, wenn sie wollten", um prophylaktisch rigide beschränkungen auszusprechen. aber das ist ein anderes thema...

Mon May 03 23:55:52 CEST 2010    |    andyrx

die Transporter mit Zwillingsrädern hinten würde tendenziell eher für sicherer halten,denn dem hohen Schwerpunkt steht eine größere Reifenaufstandsfläche gegenüber;)

 

mfg Andy

Deine Antwort auf "EU plant Speedlimit für Kleintransporter 120Km/h...sinnvoll??"

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