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andyrx

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07.02.2022 18:18    |    andyrx    |    Kommentare (101)    |   Stichworte: 4wd, 4x4, Awd, Eis Allrad, GH2, Honda, HR-V, Schnee, Winter

Anfahrt unten ging noch
Anfahrt unten ging noch

Hallo ,

 

Mit Allrad im Schnee fahren macht Spaß ;)

 

Die letzten Tage hat es in der Rhön viel geschneit und während es im Tal schon wieder grün ist ….ist es in der Höhenlagen der umliegenden Berge herrlich weiß und reichlich Schnee.

 

Durch den starken Wind aber in den Plateaulagen auch heftig verweht.

 

Auf dem Weg zur Kissinger Hütte auf 870 Meter Höhe war schon reichlich Schnee und kaum Fahrspuren….sprich daran konnte ich schon erkennen dass sich nicht viele getraut haben den Weg zum Plateau zu fahren.

 

Anders als hier —} https://www.motor-talk.de/.../...it-allrad-nix-mehr-geht-t7014632.html

 

Wo die Piste vereist war gab es diesmal einfach nur viel Schnee….bis 500 Meter vors Ziel ging das auch ganz ordentlich mit dem Honda HRV 4WD der zwar einen recht simplen Allrad hat aber dafür sehr leicht ist mit nur rund 1200kg und dazu recht kompakt iausfällt mit knapp 4 Meter….dazu besondere Winterreifen mit 11mm Profil ( KingMeiler NF3 ) statt der üblichen 8mm die eigentlich für Skandinavien gemacht sind.

 

Sowie die Freifläche erreicht war konnte ich erkennen das der Schnee heftig verweht war und ich da Gefahr laufe stecken zu bleiben ….kein Mensch da oben und einsetzende Dämmerung ließen es angeraten erscheinen den geordneten Rückzug anzutreten und Rückwärts rund 300 Meter zurück gesetzt bis zu einer Stelle wo ich wenden konnte ….:o

 

Manchmal ist es besser nicht alles auszutesten was geht.

 

weitere 200 Meter bergab befindet sich ein Parkplatz der zwar auch dick verschneit war aber den ich dem Honda HRV zugetraut hab und dort geparkt ….dann nach oben mit den Hunden gelaufen und gesehen dass manche Verwehungen gut 1,50 Meter hoch waren und da wäre gar nix gegangen außer steckenbleiben oder mit dem Pistenbully ( den gibts da oben auch ) und ich gut beraten war den Rückzug anzutreten…..meine gefahrene Fahrspur war schon fast wieder zugeweht durch den immer noch starken Wind.

 

Ansonsten macht der Honda HRV im Schnee einen guten Job und ist mir mit der primär angetriebenen Vorderachse und der sich bei Schlupf zuschalteten Hinterachse lieber als mein ehemaliger schwerer Kia Sorento 2,5CRDi der normalerweise mit Heckantrieb und zuschaltender Vorderachse unterwegs war ….konnte man beim Kia auch 50/50 sperren was beim Honda nicht geht,im Gelände ist der Kia Sorento mit der Auslegung gut brauchbar nicht jedoch bei Schnee und Eis ;)

 

Aber egal was für ein Allrad an Bord ist ….ein gewisser Instinkt oder das Bewusstsein für die Grenzen dessen was machbar ist bleibt unersetzlich um sicher unterwegs zu sein….zu trügerisch kann die Sicherheit sein wenn man mit Allrad unterwegs ist denn die Physik lässt such selten überlisten.

Auch Parameter wie Bodenfreiheit ,Reifen ,Gewicht und Leistung spielen eine Rolle die man im Kopf haben sollte…..in einer Schneewehe können auch die 124ps im Honda zu einig sein obwohl er recht leicht ist.

 

Zum Teil war der Schnee in den unteren Schichten teilweise verharscht sonst wäre das für die Hunde extrem schwierig gewesen dort zu laufen weil die Schneehöhe schon sehr ordentlich war :p

 

Ansonsten war das da oben aber ein echtes „Winterwonderland“ und wunderschön und auch wenn es für die Hunde etwas mühselig war haben die da richtig Spaß und liegen nach so einem Ausflug müde in der Ecke :cool:

 

Hätte ich aber versucht im Vertrauen auf den Allrad weiter zu fahren hätte der Ausflug länger dauern können als mir oder den Hunden lieb gewesen wäre….da wäre ich stecken geblieben und unter Umständen aus eigener Kraft nicht mehr frei gekommen und der Nachmittag hätte langer Abend werden können.

 

Achja Abschleppseil ,kleinen Spaten und eine orange Rundumleuchte hab ich an Bord ….aber wenn man da bei einbrechender Dunkelheit und eisigen Wind mutterseelenallein unterwegs ist nutzt das auch nur begrenzt;)

 

Grüße Andy

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07.02.2022 19:53    |    miko-edv

aber dann hättest du ja die Hunde anspannen können ;)

07.02.2022 20:08    |    andyrx

Zitat:

@miko-edv schrieb am 7. Februar 2022 um 19:53:14 Uhr:

aber dann hättest du ja die Hunde anspannen können ;)

Das hätte wohl nicht ausgereicht ….:D

 

Nee wie ich zu Fuß hoch aufs Plateau ging hab ich nur gedacht ….was für ein Glück dass ich nicht versucht hab da durch zu fahren und bis direkt an die Kissinger Hütte ( die heute ohnehin geschlossen hatte) zu kommen…..das wäre ein Desaster geworden.

 

Die erste Schneewehe hätte der Honda eventuell noch geschafft aber dann kamen welche mit deutlich über einem Meter Höhe und dann wäre endgültig Schluss gewesen.

 

Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist und da eventuell auch ein Seilwinde vorhanden ist kann man mal austesten was geht und eventuell die Fuhre wieder frei bekommen…..aber da so alleine unterwegs wäre das keine gute Idee gewesen;)

07.02.2022 20:19    |    miko-edv

ja, wenn das Bodenblech aufliegt, und die Räder nur noch "schweben", dann ist es zu spät - die Erfahrung durfte ich mit dem R4 vor 35 Jahren machen: da war ich mal zu übermütig mit den Schneeketten und habe nicht gewußt, daß der Feldweg zum Hohlweg wurde, die Schneeoberfläche blieb etwa gleich auf 100 Meter ... glücklicherweise kam eine Gruppe anderer Studenten winterschneespazierend vorbei und hat das Auto wieder 2 Meter zurück ziehen können.

07.02.2022 20:28    |    andyrx

@miko-edv

 

Ja in einem solchen Fall ist es dann egal wieviele Räder durchdrehen ….:D

 

Zum Glück ist ein R4 ein recht leichtes Auto was fahren im Schnee erleichtert aber auch beim rausschieben sehr von Vorteil ist ….

 

Was es heißt über 2 Tonnen wieder frei zu bekommen hab ich letztes Jahr hier beschrieben—} https://www.motor-talk.de/.../...it-allrad-nix-mehr-geht-t7014632.html

 

Da war die Piste aber vereist ….aber da waren auch reichlich Leute vor Ort zum helfen ;)

08.02.2022 07:53    |    PIPD black

So lange das Auto nur aufliegt, geht's ja noch. Wenn man sich dabei aber das Kunststoffgeraffel wie Schürzen, Verkleidung etc. kaputt fährt, ist das nicht mehr lustig. Son Schnee kann komprimiert ganz schön Aua machen.

 

Auch wenn mein Passat damals sehr tief lag und ich auf ordentlich verschneiter Fahrbahn den Schneepflug spielte, so ist das Problem auch auf andere Autos anwendbar. So blöd wie ich war fuhr ich nämlich auch in den Fahrspuren der anderen Verkehrsteilnehmer, so dass ich mit der Schürze immer den Schnee, der in der Mitte der Spur lag, vorne durch die Kühleröffnungen und auch unten durch die Lüftungsschlitze der Motorverkleidung "inhalierte". Als ich auf Arbeit ankam, war der Motorraum fast bis Oberkante Motor in Schnee gehüllt und der Getriebetunnel war von hinten bis vorn komplett voll. Es gab nämlich auch einen Unterfahrschutz fürs Getriebe. Der war dann aber irgendwann von den Schneemassen förmlich abgesprengt worden und nicht mehr auffindbar.

 

Hab dann zuerst mit dem Dampfstrahler versucht, die Schneemassen aus dem Motorraum zu entfernen, das gelang aber nicht. Bin dann zur Werkstatt gefahren, dort wurde der UFS entfernt und es machte mehrfach klatsch und patsch und das Auto war seiner Schneekilos entledigt. Seit dem bin ich dann immer auf dem Schnee statt in den Fahrspuren unterwegs, wenn es der Gegenverkehr zuläßt. Fährt sich auch besser als in den tw. vereisten Fahrspuren.

08.02.2022 09:46    |    Goify

Hör mir bloß auf mit Schnee, ich musste heute früh erst einen großen Umweg fahren, weil ein LKW an engster Stelle quer stand und dann noch ne halbe Stunde Schneeräumen. Auch fährt im Winter keiner mehr schneller als Tempo 70, denn es könnte ja... Klar, wenn es komplett matschig ist, muss man keine Rennen fahren, aber vorsichtig zügig geht immer.

 

So, BTT: Bei über 20 cm Neuschnee wird es mit unserem Forester je nach Schneekonsistenz schwierig, beim Legacy ist nach 15 cm schon Schluss, da er sonst wie ein Schneepflug arbeiten muss. Man sollte wissen, was sicher geht und was nicht. Im Zweifelsfall lieber zu Fuß weiter gehen, als sich an dümmster Stelle heillos festzufahren und ein Landwirt kann nur noch mit Allradtraktor und Schneeketten helfen.

08.02.2022 09:55    |    andyrx

Bei losen Pulverschnee geht ne ganz Menge …..bis man trotz Allrad hängen bleibt ;)

 

Aber ne große Schneewehe ist dann aber auch bei losen Schnee eindeutig zuviel ……ist es nur eine auf ner Landstraße kann man es mit ein wenig Schwung schaffen aber das da oben ließ den geordneten Rückzug angeraten erscheinen ;)

 

Vorallem dass dann auch niemand da oben war ist ne andere Geschichte gewesen als damals mit dem Sorento als genug Publikum da war :p

08.02.2022 09:59    |    andyrx

@PIPD black

 

 

Ja aus zuviel Übermut lernt man auch ;)

 

Festgefahrener Schnee ist eigentlich top zum fahren …..ausgefahrene Spuren hingegen sind nicht ohne weil das Auto auch erstmal nur da lang will wo die Spur ist und mitunter wenn die wieder auch anfrieren ne richtige Rutschbahn :o

08.02.2022 10:05    |    PIPD black

Das hatte bei mir nix mit Übermut zu tun. Der Passat war das einzige Auto und Schnee kommt hier oben selten in großen Mengen runter. Aber wenn er dann kommt und man zur Arbeit muss......muss man da halt durch.

 

Man schafft auch mit tieferliegenden Autos schlechte Straßenverhältnisse. Da braucht es nicht unbedingt einen ausgewachsenen Offroader. Nur ist man dann meist eher Verkehrshindernis als es die Straßenverhältnisse sind.:D

 

Aber diese Zeiten sind ja lange vorbei. Statt 7 cm Bodenfreiheit gibt es heute 80 cm Wattiefe.:cool:

08.02.2022 10:14    |    Goify

Dank Klimawandel braucht auch keiner mehr Winterreifen, sondern einen Schnorchel. ;)

08.02.2022 10:40    |    andyrx

Mit Übermut meinte ich ganz generell …..nur weil die Fuhre noch rollt muss halt nicht alles in Ordnung sein ;)

 

Geräuschdämmung unter dem Auto hab ich bei einem meiner vorigen Audi auch mal geopfert …sind halt nur geclipst und da braucht es nicht viel damit die dann runter hängt :p

08.02.2022 10:47    |    Goify

Bei uns im Wald hat sich mal einer mit Audi A6 Allroad festgefahren. Der rettende Forester dann auch. Erst ein Traktorist konnte beide retten.

08.02.2022 10:48    |    andyrx

Zitat:

@Goify schrieb am 8. Februar 2022 um 10:14:32 Uhr:

Dank Klimawandel braucht auch keiner mehr Winterreifen, sondern einen Schnorchel. ;)

War gestern gedanklich im übrigen ein Worst Case Szenario….weil da oben kein Mensch war und um 17 Uhr dann auch bald die Dämmerung einsetzt ….der Gedanke dann hoffnungslos festsitzen zu müssen weil man unbedacht versucht was geht hat mich vorsichtig sein lassen….normal sind da oben immer ein paar Autos darunter auch richtig fette Offroader die da hoch zum Spielen fahren …..nein da war niemand außer ich und mein kleiner Honda 4x4 :p

 

Wenn das da oben zu schnell abtaut ist im Tal Hochwasser angesagt wie letztes Jahr ….;)

08.02.2022 19:01    |    kappa9

Anfang der 1980er hatte sich ein Bekannter in der Eifel mal mit einem Commodore GSE böse verfahren.

Nachts auf dem Heimweg bei Schneesturm die Begrenzungen übersehen - der Schnee war teilweise höher und ragte in einer Kurve fast waagerecht über die Fahrbahn hinaus bis über den Graben... War auch mit Taschenlampe und Trecker-Beleuchtung nicht zu sehen...

Der Opel lag vollständig auf dem Schneebrett auf und sackte langsam nach vorne geneigt immer tiefer.

Eine Schaufel des Landwirtes und danach eine Kuhkette beherzt um die Starrachse geschlungen und vorsichtig mit dem Traktor gezogen...

Einziger Schaden: Ein verbogener Panhard-Stab an der Hinterachse - Zuhause in einer halben Stunde über der Grube repariert.

09.02.2022 08:26    |    fehlzündung

Ich bin mit dem Forester auch immer vorsichtiger, als ich es wohl eigentlich sein müßte. Also er schafft sicher mehr, als der Fahrer ihm und sich zutraut.

 

Schnee ist hier eher selten, zumindest mehr als ein paar Zentimeter. Meist ist es eher ein nasser Schneematsch. Aber auch abseits der Straße, auf schlammigen Wegen traue ich mich eher wenig, würde ich sagen. Mir gehts weniger ums Festfahren, eher hab ich Angst, ich mache das Auto kaputt durch Aufsetzen, usw.

 

Als ich den Forester relativ neu hatte, bin ich im Winter unterwegs gewesen und habe auf einer freien Fläche eine sehr große gefrorene Pfütze gesehen. Pfütze ist untertrieben, das waren im Durchmesser sicher 6-7m. Prima dachte ich, probierst den Allrad mal auf Eis aus. Da ging ich aber davon aus, dass das Eis dick genug war und wenn nicht, dass es nur 2-3cm tief ist.

Ich fuhr drauf, stand recht mittig, es knirschte und knackte kurz und das Auto sackte etwa 15cm tief ab. Herz in die Hose gerutscht, vorsichtig Tür aufgemacht (immerhin, es läuft noch kein Wasser ein). Aussteigen wäre ohne nasse Füße nicht möglich gewesen und auch sinnlos.

Durchgeatmet, Geländefahrprogramm eingeschaltet und Gas. Die Räder drehten, das wasser spritze bis zum Dach und der Forester schob sich langsam wie ein Eisbrecher voran. Ging also alles gut, aber muß ich trotzdem nicht wieder haben.

09.02.2022 09:43    |    andyrx

@fehlzündung

 

 

Ist auch immer noch ein Unterschied ob man alleine unterwegs ist und wo ….ich bin da normal nicht so ängstlich aber man muss eine Situation auch nicht durch Übermut provozieren :o

 

Die Fahrzeuge können weit mehr als man denkt ( sofern vernünftig bereift ) wenn man mit Köpfchen fährt….;)

 

Für wirklich Offroad fahren bevorzuge ich Ältere bzw. Günstige Fahrzeuge wo ein großer Kratzer oder Delle,Beule für mich kein Drama mehr bedeutet.

 

SUV ( je nach Modell ) können oft nicht viel weniger als echte Offroader abseits der Straße sind aber nicht so robust aufgebaut ….und deshalb eher gefährdet für Schäden durch aufsetzen oder Äste und ähnliches.

 

Aber ein Allrad SUV gibt halt auch das Gefühl man kann wenn man will …..auch abseits der Straße bestehen

09.02.2022 09:50    |    fehlzündung

Ja, die Forester können schon ne ganze Menge. Kann man in entsprechenden Youtube-Videos auch sehen. Vor allem die Russen und Osteuropäer generell sind da weniger zimperlich und machen Sachen, die ich meinem Auto nie zumuten würde.

 

Mir hat das mit der großen Pfütze gereicht. Genug Nervenkitzel für mich.

 

Kommt halt auch immer drauf an, wie die Situation ist. Fahre ich da jetzt zum Spaß in den tiefen Schnee oder Matsch oder muß ich da irgendwie durch, wenn ich meine Fahrt fortsetzen will?

 

Ich frage mich zumindest vorher: Wo bin ich, wenn ich mich festfahre, was ist Plan B? Kann ich wen anrufen, sind andere in der Nähe, die mal anschieben können?

09.02.2022 09:58    |    Goify

Wobei man sich das im freien Gelände immer denken sollte. Also zum Beispiel beim Wandern, Langlauf oder Mountainbiken. Man sollte immer wissen, wie man gerettet werden kann, wenn was komplett in die Hose geht. Auf normalen Landstraßen ist das eher weniger das Problem, aber manche Feld- und Waldwege werden nur alle paar Wochen befahren/begangen.

09.02.2022 10:13    |    fehlzündung

Natürlich. Allerdings bin ich mit dem Auto eigentlich nie so weit weg von der Zivilisation, dass ich im Notfall nicht zu Fuß Hilfe holen könnte.

 

Heutzutage hat ja auch fast jeder immer ein Handy dabei, was das nochmal erleichtert.

 

Aber wenn ich mit dem Hund mal im Feld einen Trampelpfad gehe, wo der Bauer sonst nur zweimal im Jahr langkommt, wenn er das Feld bestellt, da sollte man möglichst keinen Herzinfarkt kriegen....

09.02.2022 10:20    |    Goify

Ich versuche seit bald 39 Jahren, keinen Herzinfarkt zu bekommen. Bisher sehr erfolgreich. ;)

Das Leben ist einfach lebensgefährlich.

09.02.2022 10:27    |    fehlzündung

Siehst du, da bin ich dir schon 2 Jahre voraus. Man sollte immer die nötige Vorsicht walten lassen, aber auch nicht paranoid werden. Sonst kann man bald gar nichts mehr machen.

 

Aber wenn ich das Auto auf einem Feldweg wenden will, überlege ich mir schon, soll ich da jetzt rückwärts in das Matschloch reinsetzen oder fahre ich 100m weiter, wo ich vernünftig wenden kann? Ich entscheide mich dann für die 100m (und ärgere mich hinterher, dass ich es nicht versucht habe....).

09.02.2022 11:34    |    andyrx

Das beruhigende Potential eines Allrad hat schon was ....aber eben nicht übermütig werden ist die Devise sonst gehts halt auch mal mit 4x4 schief ;)

 

Im frischen Tiefschnee geht schon sehr viel mit Allrad ....aber es kann auch mal ein dicker Stein darunter verborgen sein wenn man auf freien Feld austestet was geht und schon kann die Ölwanne z.B.oder ähnliches aufgerissen sein :o

 

Offroad fahren in einer Gruppe ist ein andere Schnack ....natürlich kann man sich auch dort was kaputt fahren aber man steht dann nicht hilflos im irgendwo und hofft dass man Handyempfang hat und der Akku gut geladen ist :p

09.02.2022 11:40    |    fehlzündung

Wer einfach mal seinen 4x4 austesten will, kann da auch in entsprechende Geländeparcours fahren. Hier bietet z.B. der ADAC sowas an. Aber gibt auch private Anbieter.

 

Vorteil: Die Strecken sind präpariert, also keine unliebsamen Überraschungen wie dicke Steine im Gras oder so zu erwarten.

Wenn man einen entsprechenden Kurs bucht, hat man einen erfahrenen Trainer dabei, der Tips geben kann und auch weiß, welche Strecken mit dem jeweiligen Auto machbar sind und welche man lieber dem Unimog überläßt.

Wenn man sich doch mal festfährt, wird einem geholfen.

09.02.2022 11:50    |    Goify

Wobei das mit Offroad-Fahren eh in Deutschland nahezu überall verboten ist. Und die meisten Feld- und Waldwege sind mit einem runden Schild und roten Kreis markiert.

09.02.2022 11:53    |    andyrx

Mein Haus was ich Ungarn noch habe liegt 3 Km abseits der Straße mitten im Wald und ganz für sich ....es führen nur unbefestigte Sandwege dorthin und das hat schon was ,aber man denkt bezüglich der Mobilität anders.

 

Normalerweise kann man diese Wege bei vorsichtiger Fahrweise auch mit normalen PKW fahren ....nach Gewitter oder starken Regen oder Schneefall sieht das aber anders aus und da macht dann Allrad schon Sinn .

 

In den Bilden unten war ich mit meinem alten Opel Frontera unterwegs und nach heftigen Gewitter lag Baum quer über dem Weg ....ok hätte auch umdrehen können und Umweg von 4 Kilometer von der anderen Seite zum anfahren können ( wobei auch dort Bäume hätten liegen können) da ich aber im Frontera Axt ,Säge ,Seil und diverse andere Offroad Utensilien dabei hatte hab ich die Äste weg geschnitten und bin dann unter dem Baum ( der lag stabil) durchgefahren und die restlichen 1000meter zum haus gefahren ....kleines Abenteuer aber das macht eben auch den Reiz dort aus :p


09.02.2022 11:55    |    fehlzündung

Das stimmt, das Fahren im Wald ist sowieso verboten für den Normalbürger und zieht m.W. auch erhebliche Strafen nach sich. Vor allem, wenn man abseits der Waldwege fährt. Ich meine, da greift das Bundeswaldgesetz, was höhere Strafen vorsieht.

 

Bei normalen Feldwegen ist die Einfahrt für Autos und Motorräder ebenfalls verboten (Schild mit rotem Kreis), aber die Strafe da ist im Bereich eines Verwarngeldes.

Allerdings sehen es die Bauern dort nicht so gern, wenn man da rumfährt und können schonmal komisch werden.

09.02.2022 12:03    |    andyrx

@fehlzündung

 

Das war in Ungarn und da darf man das noch ....da mein Haus dort ohnehin im Wald liegt sowieso ;)

 

Aber hierzulande kann man das eigentlich abhaken ....da geht legal abseits der Straße so gut wie nix.

 

Deshalb bevorzuge ich hier in DE auch SUV statt Offroader ,in Ungarn hingegen darf s auch durchaus ein echter Offroader sein ....wobei mir zuletzt der Honda HRV 4x4 dort auch gereicht hat.

 

Wenn die Reisebeschränkungen bzw. Hindernisse durch Corona sich gänzlich erledigt haben und ich auch wieder öfter in Ungarn sein kann werde ich aber bestimmt wieder einen Allradler oder Offroader dort platzieren —> https://www.motor-talk.de/.../...-gekauft-daihatsu-cuore-t7173238.html

 

Hatte ja dort den kleinen Daihatsu platziert weil ich aufgrund Corona zu wenig dort sein konnte.....hoffe das es 2022 wieder anders sein wird dort und dann kommt auch wieder ein Allradler dorthin

09.02.2022 13:24    |    Goify

Leider ist das Gesperrtschild für viele nicht entzifferbar und fahren trotzdem in den Wald rein. Manche fahren mit einer dermaßen hohen Geschwindigkeit über die Waldwege, dass Steine und Äste nur so herumfliegen. Da frage ich mich immer, in welcher Mission die unterwegs sind und ob Rost am Unterboden eine besondere Auszeichnung für sie ist.

09.02.2022 13:36    |    fehlzündung

Ja, in Ungarn, Polen, usw. ist das etwas lockerer. Aber hier hat man legal keine Chance, wenn man nicht Landwirt, Förster, Jäger oder Waldbesitzer ist.

 

Das Gesperrtschild hat aber eigentlich immer eine Ausnahme unten drunter. Da heißt es dann "außer Land- und Forstwirtschaft". Und da inzwischen immer mehr Leute ihr Brennholz direkt aus dem Wald holen, wird da auch immer mehr gefahren, bzw. die Regelung immer mehr aufgeweicht. Da reicht es dann schon, wenn man mal nach seinem Klafter Holz gucken will, ob es noch da ist, um sich als Forstwirt zu fühlen und mit Begründung durch den Wald zu brettern.

 

Allerdings werden zunehmend die Zufahrten zum Wald mittels Schranken dichtgemacht. Da kommt dann wirklich nur noch der rein, der auch berechtigt ist.

09.02.2022 14:55    |    kappa9

...oder in einigen beschränkten kleineren Gebieten mit einer "Holz-Sammellizenz"

09.02.2022 15:08    |    Goify

Mein Bruder ist Baumfäller und nutzt daher öfter unseren Subaru dafür. Wobei für wirkliche Waldwege ist er eher ungeeignet und in Rückegassen braucht man nicht mal versuchen zu fahren. Andererseits hat man da recht wenig verloren und sollte einfach zu Fuß zum "Einsatzort".

09.02.2022 15:15    |    kappa9

Rückegassen… das sind diese tiefen versumpften Rillen, die angeblich immer die bösen Mountainbiker in den Wald fräsen

09.02.2022 15:30    |    Goify

Genau und in Wahrheit kommen sie vom Harvester und sind selbst mit dem Mountainbike kaum befahrbar, da dort Äste kreuz und quer liegen und dir die Speichen zerfetzen.

09.02.2022 15:36    |    andyrx

In den Rückegassen sind die ausgefahrenen Spuren zu tief für SUV trotz 20cm Bodenfreiheit und auch echte Offroader haben meist kaum mehr Luft unterm Boden ....da setzt der Unterboden auf und auch wenn man eventuell noch durchkommt ist das sehr strapaziös fürs Fahrzeug bzw. Hinterlässt das seine Spuren.

 

Grundsätzlich sind viele SUV oft zu weit mehr in der Lage als man denkt ....und im Schnee den Offroadern mit ihrem Zuschaltallrad auch überlegen......aber spätetestens für echte Arbeit im Wald mit Anhänger etc. Sind stabile Offroader mit Leiterrahmen einfach robuster und nehmen grobe Behandlung nicht so übel .

09.02.2022 15:41    |    PIPD black

Ist gar nicht so leicht festzustellen, ob, wo und wie man in den Wald kann.

Zum einen gibt's in D ein Bundeswaldgesetz. Das schreibt ganz lapidar nur vom Betreten des Waldes und erlaubt allenfalls das Befahren mit Krankenfahrstühlen und Fahrrädern. Radfahren und Reiten ist allerdings nur auf den Wegen gestattet. Motorsport ist generell verboten.

Die Länder und Gemeinden können das dann noch individuell regeln, wobei ich im Waldgesetz von SH auch nix anderes gelesen habe.

Da das entsprechend per Gesetz so ist, braucht es auch keine extra Beschilderung.

Was dann noch kommt, sind die Naturschutzgesetze. Meist hängt da irgendwo an so einem Stamm ein Schild mit der Eule o. ä.

Fahren im Wald ohne bestimmtes Anliegen (LuF, Jagd....) ist wohl nicht.

09.02.2022 16:06    |    Goify

Stimmt, die Eule, das beste Exportprodukt der DDR.

09.02.2022 17:50    |    _RGTech

Zum Glück nur als Schild, und nicht die ganzen Eulen aus der damaligen Regierung :p

09.02.2022 18:48    |    PIPD black

Ein paar von ihnen hatten es ja doch geschafft und heute sind sogar einige Nachkommen von denen auf höhere politischer Ebene unterwegs.

09.02.2022 19:45    |    andyrx

Vorgestern im Tiefschnee unterwegs und 30 km in die andere Richtung heute ein Hauch von Frühling bei 9 Grad am Dreistelz ( ca. 550meter Höhe ) spazieren in der Abendsonne ....aber ich glaube mit Winter sind wir noch nicht durch :o


Deine Antwort auf "4x4/ Allrad —>> Grenzen erkennen …."

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