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10.03.2016 16:22    |    Andi2011    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ ist der letzte Blog meiner Faulheit geschuldet schon etwas her, umso mehr Grund mit einem Schauspieler weiter zu machen, die Rede ist von: Tom Hanks

 

Thomas Jeffrey Hanks wurde am 9. Juli 1956 in Kalifornien geboren und der bekennende Elvis Fan hat nun schon einige Filme in seiner Vita vorzuweisen. Aber zu Beginn müssen wir erst einmal einfach klären, warum ist Hanks nicht nur ein Superstar, sondern auch noch extrem beliebt? Die Antwort ist in meinen Augen einfach, er kommt einfach völlig normal rüber, ohne Starallüren und er traut sich auch immer mal wieder was -wenn er ein Drehbuch gut findet, macht er es, auch auf die Gefahr hin (und das kam mehrmals vor) das der Film am Ende kein Kracher an den Kassen wird.

 

 

Sein Leben begann sehr durchschnittlich, die Eltern trennten sich als er fünf Jahre war und er und seine Geschwister zogen zusammen mit dem Vater häufig um. Hanks verdiente sich nebenbei Geld als Hotelpage und auf der High-School entdeckte er seinen Spaß an der Schauspielerei und hat sogar kleinere Bühnenerfolge.

Zusammen mit seiner späteren Frau Samantha Lewes zieht er nach New York um hier nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Hauptrolle in einer Sitcom zu bekommen. Es folgen weitere Rollenangebote und Hanks lernt Ron Howard kennen. Als dieser mit Splash - Jungfrau am Haken sein Regiedebut gibt, bekommt Hanks die Rolle und der Film wird einer der großen Kinoerfolge 1984 und für Hanks startet eine Vielzahl an Filmangeboten und es folgen Filme wie Geschenkt ist noch zu teuer oder Schlappe Bullen beißen nicht.

 

Hier ist mir vor allem Geschenkt ist noch zu teuer in Erinnerung und bis heute muss ich mich bei vielen Szenen dieses Films noch ausschütten vor Lachen (vieleicht weil ich selbst diverse Renovierungserlebnisse hatte...:rolleyes:)

Die vielen Filme und die damit verbundene Arbeit bescherten Hanks Erfolge als Komiker, gute Gagen und er etablierte sich im Filmgeschäft - gleichzeitig ging seine Ehe immer mehr in die Brüche bis es letztlich 1987 zur Scheidung kommt.

Hanks sagt heute, dass ihn diese Zeit seines Lebens aber auch so hat werden lassen wie er eben ist und er habe mit da nicht mal 30 Jahren in seinem Leben Erfahrungen machen dürfen, die ihm später immer halfen.

 

Der wirkliche Durchbruch war für Hanks wohl der Film Big die ihm auch gleich eine Oskarnominierung einbringt.

Anspruchsvoll waren diese Filme sicherlich nicht, aber erfolgreich.

 

 

1992 mit 36 Jahren und nach einer kurzen Auszeit entscheidet Hanks sich, eine andere Rolle als die des Komikers zu spielen in Eine Klasse für sich spielt er einen abgehalfterten und alkoholsüchtigen Baseball-Trainer und beweist, dass er mehr kann als komisch-romantische Komödien zu spielen und 1993 folgt mit Philadelphia ein Meisterstück seiner Zeit und seiner Schauspielkunst die mit dem Oscar belohnt wird. Mit Forrest Gump legt er meiner Meinung nach ein Jahr später noch einen drauf und bekommt seinen zweiten Oscar. Jetzt kann er spielen was er will.

 

 

Zusammen mit seinem alten Freund Ron Howard aus Splash Tagen dreht er Apollo 13 und erfüllt sich damit als passionierter Raumfahrt-Fan einen Herzenswunsch. Es folgen mit Der Soldat James Ryan und The Green Mile zwei weitere Höhepunkte der Leinwand und der private Tom Hanks erregt in der Öffentlichkeit Aufsehen mit seinen auf einmal langen Haaren und einem zotteligen Bart, außerdem hat er über 25 Kilo an Gewicht verloren...

 

Die Ursache dafür ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme von Hanks der im Jahr 2000 erscheint und für mich bis heute einer der bewegensten Filme und ein der besten Schauspielleistungen darstellt: Castaway

Bei Publikum und Kritikern ist der Film entweder geliebt oder gehasst - ich liebe ihn.

 

Die Rolle des bedauerns- und gleichzeitig liebenswerten Menschen, der sich durch die Wirren des Lebens kämpft spielt Hanks auch treffend in Terminal, ebenfalls ein Film der wie ich finde heraussticht.

 

 

Mit Road to Perdition macht Hanks wieder einen Schritt und spielt diesmal einen Killer der 20er Jahre im Mafia-Milieu. Mit Catch me if you can folgt wieder eine Spielberg Zusammenarbeit und mit Ron Howard dreht er den Davinci Code, der zwar an das Buch nicht heranreicht, aber für Gesprächsstoff sorgt. 2009 folgen mit Illuminati sowie für 2016 Inferno weitere Verfilmungen der Dan Brown Bücher an. Cloud Atlas und Captain Phillips waren ebenfalls eher unerwartete und andere Filme und auch hier gibt es Fans und Kritiker, wobei ich auch hier zu den Fans zähle.

 

 

Spielberg schlug mal vor, das Hanks als Präsident der Vereinigten Staaten kandidieren sollte - wer weiß...Tom Hanks wäre wohl auch in dieser Rolle nicht schlecht.

 

 

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05.03.2014 15:05    |    Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute wieder um eine Serie und zwar eine, die wie kaum eine andere Fernsehserie meine Jugend und die 80er Jahre mitgeprägt hat, die Rede ist von: MIAMI VICE

 

Was konnte es denn auch bei mir im Ruhrgebiet noch cooleres geben, als Cops in Slippern, mit weißer Leinenhose, Jackett und T-Shirt, die lässig ihren Pistolenhalfter hervor blitzen ließen? Dabei schnell wie der Wind mit weißen Ferraris oder Lamborghinis an Miamis Stränden entlang rasten und böse Rauschgiftdealer dingfest machten??

Eben, da gab es wenig was cooler war, Miami Vice rangierte nicht nur bei mir auf einer Ebene mit Schimanski was die Coolness anging.

 

Ich erinnere mich, dass es an meiner Schule damals nicht nur jede Menge Fönfrisuren im Sonny Crocket Style gab, kombiniert mit T-Shirt und lockerem Jackett natürlich…nein es gab sogar ein paar ganz harte Jungs, die darunter ein Pistolenhalfter trugen und sich wohl tatsächlich für einen Miami-Cop auf Urlaub in Duisburg hielten und beim Berufsberater als Job-Wunsch "Drogenfahnder" angaben!:D

 

 

Sonny Crocket und Ricardo Tubbs (Don Johnson und Phillip Michael Thomas) flimmerten ab 1986 über deutsche Fernsehbildschirme und sorgten damals für Spannung und eine Coolness die ansteckend war.

Schicke Autos, in der Regel exquisite Sportwagen und natürlich sehr schöne Frauen gehörten ebenfalls zur Serie und wer erinnert sich nicht an den Titelsong von Jan Hammer? Eben, jeder erinnert sich!

 

Don Johnson spielte den machohaften Sonny absolut überzeugend, harter Kerl mit weichem Herz. Ihm zur Seite der perfekt passende Philip Michael Thomas als Tubbs im perfekt sitzenden Armani Anzug und als Chef der beiden der introvertierte, gelassene und vernarbte Lieutenant Castillo.

Dann waren da noch die Polizistin Gina Calabrese (Saundra Santiago), die sich eigentlich immer Undercover, als Prostituierte getarnt, im Einsatz befand um Sonny und Tubbs zu unterstützen. Und natürlich die äußerst attraktive Polizistin Trudy Joplin (Olivia Brown) die für mich immer noch einen der hübschesten Hintern der 80er Jahre spazieren trägt!;)

 

 

Natürlich gab es in so einer Serie neben der Action auch Affairen der beiden Hauptdarsteller mit bildhübschen 80er Jahre-Damen, die oft tragisch endeten und natürlich blieben beide am Ende Single, damit die Damenwelt vor dem Fernseher weiter träumen konnte.

Aber was soll ich groß über den Inhalt einer Serie referieren, die hier fast jeder kennt!

 

 

 

Man sagt, dass Johnson und Thomas sich auch hinter den Kulissen sehr gut verstanden und Freunde wurden. Don Johnson blieb nach Miami Vice für uns Deutsche in den Medien auch präsent, zumal er mit der Serie "Nash Bridges" noch mal als erfolgreicher Seriencop zurück kehrte. In einigen Folgen sogar mit Thomas an der Seite.

Fast vergessen ist heute "Heartbeat" als Top-Ten Hit von Johnson, der hier auch rauf und runter gedudelt wurde.

 

Mit dem Kinohit Django unchained kam Johnson allerdings mit 63 Jahren zurück auf die Kinoleinwand und ich kann mir nur wünschen, mit 63 Jahren nur 10% seines immer noch vorhandenen Coolness-Faktors zu haben, alle Achtung. Das gilt auch für Philip Michael Thomas, der es mit mittlerweile 64 Jahren immerhin zu unzähligen Liebschafften, 12 Kindern und einer erfolgreichen Karriere als Theaterregisseur nach Miami Vice brachte und aussieht,als habe er grad das Ende der 40 auf der Altersskala erreicht (ohne Lifting).

 

 

Meine Güte, über 25 Jahre ist das Ende der Serie jetzt schon her, unglaublich!

Auf diversen Pay-TV Sendern kann man auch heute noch Miami Vice Folgen ansehen und sie tragen das Flair der 80er pur in sich – aber cool war diese Serie und ihre Typen definitiv und ich hoffe, ich konnte euch auf diesem kleinen 80er Trip auch etwas Freude bereiten?

 

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15.01.2014 13:52    |    Andi2011    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es wieder um eine Serie und zwar eine, die wie ich finde heute noch erstklassige Unterhaltung und Spannung bietet: Die Straßen von San Francisco

 

Die auch im Original „The streets of San Francisco“ betitelte Serie wurde 1972-77 produziert und brachte es auf stolze 120 Folgen.

1974 brachte das ZDF die Serie nach Deutschland und wir lernten Lieutenant Mike Stone (Karl Malden) und seinen Partner Steve Heller (Michael Douglas) näher kennen. Die beiden sind bei der SF Police Mordkommission und zwei Polizisten wie man sie sich nur wünschen kann: Mike Stone der erfahrene und weise Chef und Heller der ambitionierte und clevere (und für die Damen gutaussehende) junge Kollege. Dazu kommt eine gute Priese Humor, die nie künstlich wirkt.

 

Sie erledigen gemeinsam diverse Dealer, Mörder und Betrüger und sind dabei in den bergigen Straßen von San Francisco unterwegs, was die ein oder andere schöne Verfolgungsjagt und den ein oder anderen Crash mit sich bringt.

Anders als in den siebziger Jahren üblich kaufte das ZDF hier tatsächlich nicht nur eine Staffel sondern stolze 100 Folgen, die alle im Abendprogram erfolgreich liefen! Die Neuauflage der Serie 1992 floppte, wie so oft bei Neuauflagen.

 

Der Serie verdankte Douglas den Start seiner Karriere als Weltstar, die Rolle des smarten und gutaussehenden Polizisten machte ihn zum Frauenschwarm. Auch privat verstanden Karl Malden und Douglas sich immer prächtig. Douglas schied zwar mit der 5 Staffel aus, aber Karl Malden und Douglas verstanden sich immer prächtig auch privat und waren bis zu Maldens Tod 2009 eng befreundet. Douglas meinte öfter, dass er von Malden die Grundlagen des Schauspielgeschäfts gelernt habe und ihm einen großen Teil seiner Karriere zu verdanken habe.

 

Die Serie zeichnet sich durch ein hohes Maß an bestimmten Tugenden aus. Heller und Stone gehen immer wertschätzend und achtungsvoll miteinander um, Stone ist kein Chef von oben herab, kein Kojak-Typ, eher der väterliche aber konsequente Freund, die Stories haben oft auch eine gewissen Tragik aber eben auch eine schönen oft unterschwelligen Humor der nie albern wirkt und nicht zuletzt – die Serie war immer spannend!

Auch heute noch sehe ich bei allen Gelegenheiten die sich mir bieten immer wieder gern mal eine Folge der Straßen von San Francisco

– coole Typen eben!

 

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03.01.2014 09:37    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute mal wieder um eine Serie und zwar eine, in der schwarzer Humor und Komik sehr dicht neben dem absoluten Grauen steht. Die Rede ist von DEXTER

 

Dexter, das ist Dexter Morgan (hervorragend gespielt von Michael C. Hall), seines Zeichens Blutanalyst beim Miami-Metro Police Department und in seiner Freizeit passionierter Serienkiller.

Den Job bei der Polizei hat er eigentlich aus zwei Gründen, einerseits weiß er so immer, was die Polizei grade wo ermittelt und ist immer im Bilde, andererseits kommt er so an seine Opfer, denn Dexter ist kein „normaler“ Serienkiller!

 

Er handelt nach einem Kodex, den sein verstorbener Vater Harry (James Remar) ihn lehrte:

 

Seine Opfer müssen eine schlimme Straftat, in der Regel einen oder mehrere Morde, begangen haben und ihrer irdischen Bestrafung durch Recht und Gesetz auf irgendeine Art entkommen sein. Dann landen sie auf „seinem Tisch“, was im Klartext bedeutet, dass Dexter seine Opfer betäubt, dann in einen mit Folien ausgekleidetetn Raum bringt, sie ebenfalls in Folie verpackt ihnen zunächst per Skalpellschnitt an der rechtem Wange einen Bluttropfen entnimmt (wie viele Serienkiller sammelt auch Dexter etwas von seinen Opfern). Nachdem er ihnen dann anhand von Bildern ihre Taten in Erinnerung ruft,teilt er ihnen mit,das er sie nun töten wird! Nachdem er seine Tat vollbracht hat, werden die Opfer fein säuberlich zerlegt und die Einzelteile im Ozean versenkt – so verschwinden die bis dahin entkommenen Übeltäter spurlos von der Bildfläche und niemand vermisst sie, kein Opfer, kein Motiv, kein Täter, keine Ermittlungen…so handelt Dexter meist auf der sicheren Seite.

 

 

Die Serie die über 8 Staffeln gedreht wurde entstammt den Büchern von Jeff Lindsay und ist weltweit ein großer Erfolg. Der Zuschauer empfindet, auch wenn es einem nicht gefällt, einfach pure Sympathie mit Dexter, Sympathie für einen Serienkiller, der noch dazu äußerst brutal vorgeht, das ist suspekt und doch logisch, denn er tötet ja nur die "Bösen" und gehört zur Faszination der Serie.

 

Dazu kommt eben das richtige Quäntchen an bissigem schwarzen Humor und Situationskomik, wenn Dexter versucht sein Dasein als Serienkiller, Familienvater und Forensiker irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Nicht zu vergessen die vielen guten schauspielerischen Leistungen der anderen Darsteller!

 

 

Für alle die DEXTER nicht kennen, will ich hier nicht den Inhalt der Staffeln verraten, aber als ich die erste Folge sah, war ich direkt gefesselt. Jeder der die Verbindung zwischen Krimi, verträglichem Horror und schwarzem Humor liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich eine der besten US-Serien die ich bisher sah und deshalb zu Recht in der Rubrik „Coole Typen“

 

Danke für`s lesen!

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16.03.2013 14:31    |    Andi2011    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die in der deutschen Fernsehlandschaft bei mir früher immer zum regelmäßigen Vorabendprogram gehörte. Die Rede ist von zwei Truckern und der Serie „Auf Achse“

 

Franz Meersdonk (Manfred Krug) und Günther Willers (Rüdiger Kirschstein) sind die beiden Trucker der Serie, die von 1977 – 1996 (in anderer Besetzung) lief.

 

 

 

Nach einigen Irrungen und Wirrungen gründen die beiden Fahrer Meersdonk und Willers eine eigene Spedition und erleben auf ihren Touren allerhand Abenteuer. Das Schöne an der Serie war neben der tollen schauspielerischen Leistung auch immer die Authentizität. Dazu kamen interessante Schauplätze wie Marokko, Südafrika oder Chile usw. in denen die jeweiligen Folgen dann auch größtenteils spielten.

 

In den Folgen ging es um all die Dinge die so eine Trucker-Serie spannend machten: Frachtbetrug, Autodiebstähle, Schmuggel und immer wieder auch Probleme, die fremde Länder und Menschen mit sich bringen können. Darüber hinaus vermittelte die Serie -zumindest für mich- immer eine gewissen Trucker-Romantik: auf sich allein gestellt, endlose Autobahnen, ferne Länder…

 

 

 

 

 

Die Realität der Dreharbeiten damals war aber auch nicht immer die reine Romantik für die Schauspieler. Der Aufwand der damals betrieben wurde war riesig, neben den Schauspielern mussten die Fahrzeuge und das Equipment jeweils zu den Drehorten gebracht werden, die Drehtage waren recht lang und Krug sowie Kirschstein waren sich privat auch nicht immer grün, wenn sie teilweise Monate irgendwo im tiefsten Algerien aufeinander hockten.

 

Die Serie spiegelt sicher nicht den Alltag eines Truckers wieder, aber diese beiden Charaktere sorgten damals mit dafür, dass der Job des Fahrers durchaus als sehr cool galt – genauso wie Meersdonk und Willers, echt coole Typen waren.

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

Dieser Blog ist scion gewidmet, der als LKW Fahrer arbeitet und immer wieder mit seinen schönen Blogs und seiner Begeisterung für Autos erfreut und ab und an auch mal am Sonntag, von einem einsamen Rastplatz im Nirgendwo aus seinem LKW heraus, seine Kommentare hier schreibt – schaut mal rein, sein Blog lohnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


14.12.2012 13:00    |    Andi2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die in der deutschen Fernsehlandschaft bei mir zum regelmäßigen Vorabendprogram gehörte, sogar den Grimmepreis erhielt und als eine der wenigen deutschen Fernsehserien in allen europäischen Ländern erfolgreich lief. Die Serie wurde später auch mit anderen Schauspielern besetz aber hier geht es heute ausschließlich um den Zeitraum 1984-1993. Die Rede ist von „Der Fahnder“ mit Klaus Wennemann.

 

Der Fahnder "Faber" (Klaus Wennemann) ist unkonventionell und geht seine Fälle stets mit einer Mischung aus Verstand und Tatkraft an.

 

Ihm zur Seite steht sein Kollege "Max Kühn" (Hans-Jürgen Schatz), der allein schon optisch den typischen, genauen deutschen Beamten verkörpert, aber im Grunde ein feiner Kerl ist.

Dann ist da noch sein Vorgesetzter "Hauptkommissar Rick" (Dietrich Mattausch) und der Polizist "Otto Schatzschneider" (Dieter Pfaff), der in seiner nie wirklich gut sitzenden Polizeiuniform immer etwas schusselig wirkt, aber im Fall der Fälle doch zur richtigen Zeit zur Stelle ist. Nicht zu vergessen Fabers Dauerfreundin "Susanne" (Barbara Freier), die als eine Art stilles Gewissen Faber ab und an auf die richtige Spur bringt und ansonsten mit ihrer Kneipe seine Hauptanlaufstelle darstellt.

 

Faber fährt – das darf in meinem Blog nicht unerwähnt bleiben- einen hellgrünen Ford Granada und gedreht wurde in München und Umgebung, es wurde in der Serie aber immer darauf geachtet, dass der Eindruck erhalten blieb, es handele sich um irgendeine Stadt im Ruhrgebiet.

 

Faber ist ein sympathischer Bulle, er läßt Fünf grade sein und kommt menschlich rüber, er handelt kurzentschlossen und die ein oder andere Aussprache mit den Fäusten ist ihm nicht fremd – wobei er häufiger „kräftig auf die Maske“ bekommt. Aufgrund seines Jobs gibt`s mit Freundin Susanne öfter mal „kracht“, weil er eine Verabredung nicht einhalten kann. Dazu kamen sehr spannende Fälle aus dem Alltag, wie man sie sich gut vorstellen konnte und auch nicht immer im „Happy End“ mündeten, dass alles machte die Serie authentisch.

 

 

Wennemann starb leider im Januar 2000 viel zu früh an Krebs, denn er war einer der wirklich guten deutschen Schauspieler und auch andere Rollen von ihm, wie als „LI“ (Leitender Ingenieur) in „Das Boot“ oder vielen anderen Produktionen sind unvergessen. „Der Fahnder“ jedoch war wohl ein echtes Highlight im damaligen Vorabendprogramm  - und das macht ihn zu einem echt coolen Typen.

 

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

Quellen: Google Bildersuche und TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier


26.09.2012 16:24    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die nicht nur viele Männerherzen höher schlagen lässt, sondern sich auch mit einem der schönsten Männerhobbies beschäftigt: Heimwerken! Die Rede ist von „Home Improvement“ bei uns besser bekannt als „Hör mal wer da hämmert“.HAUHAUHAU :D

 

Die Serie startetet 1991 beim amerikanischen Sender ABC und in Deutschland bereits 1992 in der ARD und es wurden mehr als 200 Folgen abgedreht.

Ein absoluter Quotenrenner war die Sendung während ihrer gesamten Laufzeit von über 8 Jahren und 8 Staffeln und selbst heute erzielen die Wiederholungen noch gute Quoten.

 

Da bei uns in Deutschland aus mir unerfindlichen Gründen ja Menschen in Fernsehsendern damit beauftragt sind, ausländische Film- und Serientitel in möglichst unpassende und noch dazu dämliche Übersetzungen zu pressen, lief die Sendung hier zunächst unter so Titeln wie „Der Dünnbrettbohrer“ bis man später auf den (auch nicht viel besseren) aktuellen Seriennamen kam.

 

Das alles tut aber letztlich dem Witz und Humor der Serie keinen Abbruch.

Tim Allen, der in den USA zunächst als Stand-Up-Comedian Karriere machte, ist die Rolle des Tim Taylor natürlich auf den Leib geschneidert.

Tim hat eine eigene Heimwerkersendung (Tool Time) die er zusammen mit seinem Freund und Assistenten Al Borland (Richard Karn) moderiert. Tool Time ist eine Sendung, die alle möglichen Heimwerkeraufgaben zeigt und von der Firma "Binford Tools" gesponsert wird.

 

Die Beiden werden meist von einer sehr ansehnlichen Assistentin begleitet. In der ersten Staffel war das die nicht ganz unbekannte Pamela Anderson als Lisa, später die nicht minder attraktive Heidi, gespielt von Debbe Dunning.

 

Am Rande sei erwähnt, dass auch heute noch regelmäßig Menschen in Branchenbüchern, im Internet und auch in Baumärkten nach Binford Werkzeugen suchen und fragen und nicht verstanden haben, dass es diese Firma in der Realität nicht gibt…

 

Tim Taylor lebt nach dem Motto: Zuviel Power kann es nicht geben, also muss MEHR POWER her!

Deshalb wird so ziemlich jedes Werkzeug und Gerät von ihm „aufgemotzt“ und mit MEHR POWER versehen – dies führt zu zwei Effekten:

Erstens zu teils genial abstrusen Umbauten, die jedes Männerherz erfreuen und Zweitens oft zu großem Materialschaden und Krankenhaus-Aufenthalten für Tim.

Außerdem baut Tim meist an einem Hot Rod in seiner Garage, denn natürlich hat er auch ein Faible für Autos mit MEHR POWER.

Weitere Darsteller sind Tims Frau Jill (Patricia Richardson) und die drei Kinder Mark, Brad und Randy. Diese stehen Tims Handwerkskünsten meist auch eher skeptisch gegenüber und Jill versucht meist (erfolglos) Tims Reparatur oder Tuningversuche im Haus zu unterbinden, was in der Regel mindestens eine Explosion nach sich zieht.

 

Erwähnung muss natürlich auch Mr. Wilson, der Nachbar von Tim finden.

Genauer gesagt Mr. Wilson Wilson Junior (Earl Hindman). Wilson ist so etwas wie das Gewissen und der Ratgeber von Tim und seiner Familie, sein Gesicht bleibt als einer der Running-Gags der Serie dabei aber bis (auf eine Ausnahme) zur letzten Folge immer nur halb zu sehen.

Meist wird die untere Hälfte durch einen Gartenzaun verdeckt, es kommen aber auch Blumentöpfe, Gipsmasken, Hängelampen und teils rasante Kamerafahrten in Frage, um immer nur einen Teil seines Gesichtes zu zeigen. Woher genau Wilson kommt und warum er einen etwas skurrilen Lebenswandel führt, all diese Fragen bereichern die Serie und sind auch immer mal für eine Überraschung gut.

So wie auch Gastauftritte von George Foreman, Mario und Michael Andretti oder Ernest Borgnine, sogar der Ex-US-Präsident Jimmy Carter war in einer Folge zu Gast.

 

Neben den Schauspielern und einem für die Rolle geborenen Tim Allen, lag der Erfolg der Serie sicher auch an anderen Faktoren.

So wurde z.B. tatsächlich jede Folge vor einem echten Live-Publikum in den Disney Studios in Burbank aufgenommen. Vor der Aufzeichnung gab es jeweils an einem Tag der Woche einen „Testlauf“ mit etwa 20 Zuschauern, die mit dem Team zusammen am gesamten Drehset mit von Raum zu Raum gehen durften. Deren Reaktionen war ausschlaggebend für die tatsächliche Aufzeichnung und ob Gags noch mal verändert wurden.

 

Die letzte Sendung „Backstage Pass“ gab -wie der Name schon sagt- Einblicke hinter die Kulissen und ich habe einen Ausschnitt davon als Video eingefügt. Ich finde auch dort wird noch mal deutlich, dass die Serie eben auch hinter den Kulissen funktionierte und von der Harmonie der Schauspieler miteinander und dem Publikum lebte.

Tim Allen hätte locker noch eine 9 und 10 Staffel drehen können, Angebote gab es mehr als genug und man erzählt von Gagenangeboten von über 50 Millionen Dollar Ende der 90er für Allen aber er lehnte ab. Auch weil er einfach der Meinung war:

Man soll aufhören wenn es am schönsten und besten ist!

 

 

 

 

 

"Hör mal wer da hämmert" beschäftigte sich neben aller Comedy aber auch immer mit den üblichen Alltagsproblemen einer Familie und hatte für mich immer auch die Aussage, dass solche Dinge manchmal eben mit etwas Witz und Gefühl besser zu lösen sind als durch Streitereien.

Tim Allen und die anderen Schauspieler in der Serie – für mich echte „Coole Typen"

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

Quellen: Google Bildersuche und TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier

A Tribute to Earl Hindman,died in 2003


14.08.2012 20:04    |    Andi2011    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um jemanden, dessen Namen jeder kennt und dessen Musik jeder mindestens einmal in seinem Leben gehört haben dürfte... ein "cooler Typ" seiner Zeit, eine Ikone für viele, bis heute unvergessen und mit einer riesen Fangemeinde gesegnet.

 

Zu seinem 35.Todestag am 16. August gebührt ihm ein Platz in meiner "Coole Typen" Rubrik, mein Dank für diese sehr gute Idee, die ich hiermit umsetze gehört Norske - die Rede ist von Mr. Elvis Presley.

 

 

Elvis Aaron Presley kam am 8. Januar 1935 in East Tupelo, Mississippi/USA als Sohn von Vernon Presley und Gladys Presley zur Welt. Er hatte einen Zwillingsbruder, der jedoch tot geboren wurde.

Elvis hatte eine enge Bindung zu seiner Mutter, da sein Vater kurz nach seiner Geburt wegen Scheckfälschungen zu einigen Jahren Haft verurteilt wurde. Der junge Elvis war der Musik schon früh zugetan, sang im Kirchenchor und gewann bereits mit zehn Jahren den zweiten Preis in einem Talentwettbewerb. Nur ein Jahr später, 1946 bekommt er seine erste Gitarre und bringt sich autodidaktisch das Gitarrenspiel bei.

 

Im Jahre 1953 schließt er die Schule ab und arbeitet als LKW Fahrer bei Crown Electric in Memphis.

"My Happiness und Thats When Your Heartaches Begin" ist seine erste Platte die er auf eigene Kosten aufnimmt - weniger um damit berühmt zu werden, sondern um sie seiner Mutter zum Geburtstag zu schenken.

Allerdings werden schon jetzt die ersten Leute auf ihn aufmerksam und bereits 1954 folgt die zweite Plattenaufnahme

"Thats All Right (Mama)" die kurz darauf auch "Airplay" bekommt und die ersten Auftritte folgen zusammen mit seinen Weggefährten Scotty Moore und Bill Black.

 

Bereits 1955 spielt Presley über 160 Konzerte und es entwickelt sich schnell sein eigener Stil in Verbindung mit seiner wirklich einzigartigen Blues-Stimme. Natürlich gab es auch Ärger wegen der "schmutzigen" Texte und sogar erste Forderungen der Zensur, aber der Weg von Elvis und des Rock`n Roll war jetzt nicht mehr aufzuhalten.

Es folgten erste Fernsehauftritte und der größte amerikanische Plattenkonzern (RCA) kauft die Rechte an Presley von seinem damaligen Vertragspartner Sam Phillips für 35.000 Dollar.

 

 

In Nashville entsteht kurz darauf unter der Federführung von RCA der Song "Heartbreak Hotel", der einschlägt wie eine Bombe und Elvis seine erste goldene Schallplatte einbringt. Die Erfolgsgeschichte von Elvis Presley ist nun unter Führung eines großen Konzerns und seines neuen Managers Colonel Parker nicht mehr zu stoppen, die "Kids" sind infiziert.

 

1956 unterschreibt Elvis bei Paramount Pictures einen langjährigen Filmvertrag und es geht mit seiner Karriere weiter steil bergauf, er kauft für sich und seine Familie ein Haus in Memphis, seiner Mutter den ersten berühmten "Pink Cadillac" und beginnt mit den Dreharbeiten für "Love me Tender", dem weitere Filme folgen, insgesamt werden es über dreißig Filme werden.

 

Die Presse nimmt Elvis, den sie mittlerweile wegen seines Hüftschwungs "The Pelvis" getauft haben aber noch weiter auf`s Korn, ihm werden seine Texte und seine "obszönen" Tanzeinlagen sowie seine "weibische" Kleidung angelastet.

 

1957 kauft Presley dann sein bis heute berühmtes Anwesen Graceland in Whitehaven bei Memphis, dreht nebenbei

"Jailhouse Rock" und wird Ende 1957 zum Militär einberufen - zu diesem Zeitpunkt ist der Name Elvis Presley bereits in aller Munde und Ohren und eigentlich auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen.

Kurz bevor Elvis in Bremerhaven eintrifft (wo er euphorisch empfangen wird) und in Friedberg stationiert wird, stirbt seine Mutter Gladys, was ihn tief bestürzt. Er ist allerdings nicht allein nach "Germany" gekommen und bewohnt als Privileg außerhalb seiner Einheit in Bad Nauheim ein Haus zusammen mit seinem Vater und einigen Freunden.

 

 

1959 trifft er erstmals auf (die noch sehr junge) Priscilla Beaulieu die ihm durchaus gefällt und 1960 reist er nach Ende seines Wehrdienstes zurück in die USA und die LP "Elvis is back" erscheint. Die Weihnachtstage verbringt Elvis mit der nun 15jährigen Priscilla Beaulieu in Graceland.

Der Status von Elvis ist gesichert und in den nächsten Jahren wird es etwas ruhiger um ihn, Fernsehauftritte gibt es kaum noch und Elvis widmet sich etwas seinem Geld und genießt das Leben.

 

1967 ist es dann soweit und er heiratet Priscilla in Las Vegas. Aus der Ehe geht 1968 seine Tochter Lisa Marie hervor.

1968 ist auch das Jahr seines großen Comebacks, Elvis will es noch einmal wissen und mit der Ausstrahlung eines NBC Specials und seinem ersten Fernsehauftritt nach mehreren Jahren ist er sofort wieder da.

Die Querelen um sein Image sind lange vorbei, sein Musik-Stil ist etabliert und der Name Elvis Presley ein Garant für Geld.

 

1969 absolviert er über 50 Auftritte in Las Vegas und die LP "From Elvis in Memphis" erscheint, gleichzeitig hat sein letzter Film "Change of Habit" Premiere.

 

Auch in den Jahren 1970 bis 1972 läuft alles bestens für ihn, er hat große Engagements in Las Vegas, wird mit diversen Auszeichnungen überhäuft und er veröffentlicht weitere Songs.

Im Februar 1972 kommt allerdings die Trennung von Priscilla und im Nachgang werden die Gerüchte um ihn immer lauter...

 

Die Rede ist von schweren Depressionen, Fettsucht, Tabletten...

Presley gibt weiter Konzerte und 1973 wird seine Fernsehshow "Aloha From Hawaii" weltweit von über einer Milliarde Menschen gesehen, aber seine gesundheitlichen Probleme werden nun immer offensichtlicher...

1976 gibt er noch weit über 120 Konzerte aber man sieht ihm bei jedem Auftritt an, dass es ihm körperlich nicht mehr gut geht und er muss sogar Konzerte abbrechen.

 

Sein letztes Konzert gibt Elvis Presley am 26.Juni 1977 in Indianapolis und kurz darauf erscheint seine letzte LP "Moody Blue"

 

Am 16. August 1977 stirbt Elvis Aaron Presley mit 42 Jahren in Memphis an Herzversagen.

Ginger, seine damalige Freundin hört das Fallen eines Körpers und findet ihn im Badezimmer. Anwesende Freunde von Presley beginnen mit Wiederbelebungsmaßnahmen, ein Notarzt wird gerufen, die Ärzte im Baptist Memorial Hospital können aber um 14:43 Uhr nur noch den Tod feststellen...

 

Die Nachricht von Elvis Presleys Tod geht rasend schnell um die Welt, die Trauer ist fast grenzenlos. Egal ob Flug,-Bus- oder Bahnverbindungen, alles was nach Memphis hinein führt war inklusiver sämtlicher Blumenläden restlos ausverkauft, Elvis-Songs spielten auf allen Radiosendern und selbst Präsident Carter trat vor die Mikrofone.

 

Am 18.08 wurde der Leichnam von Elvis von einer Wagenkolonne mit dreißig weißen Cadillacs zum Forest Hill Cemetery Friedhof gebrach und dort in einem Mausoleum beigesetzt. Weil es jedoch zu mehreren Einbruchversuchern kam, wurde sein Leichnam und der seiner Mutter kurz darauf umgebettet und auf Graceland beerdigt. Seine Grabstätte ist dort bis heute Anlaufpunkt für hunderttausende Touristen jedes Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elvis Presley, ein "cooler Typ", ein Mensch mit einem riesigen Talent, der die Musikwelt verändert hat wie kaum ein Zweiter und dessen Mythos durch seine tragischen letzten Jahre noch weiter verstärkt wurde...was passt wohl besser um diesen Artikel zu beenden, als einer der schönsten Elvis-Songs...klickt drauf, lehnt euch zurück, lest mit...

 

"You are always on my mind"

 

Maybe I didn't treat you

Quite as good as I should have

Maybe I didn't love you

Quite as often as I could have

Little things I should have said and done

I just never took the time

 

You were always on my mind

You were always on my mind

 

Tell me, tell me that your sweet love hasn't died

Give me, give me one more chance

To keep you satisfied, satisfied

 


 

Maybe I didn't hold you

All those lonely, lonely times

And I guess I never told you

Im so happy that you're mine

If I make you feel second best

Girl, Im sorry I was blind

 

You were always on my mind

You were always on my mind

 

Tell me, tell me that your sweet love hasn't died

Give me, give me one more chance

To keep you satisfied, satisfied

 

Little things I should have said and done

I just never took the time

You were always on my mind

You are always on my mind

You are always on my mind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

Quellen: google Bildersuche/VivaElvis


24.07.2012 23:38    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute mal wieder um eine Fernsehserie, allerdings eine Aktuelle, die hier vielleicht nicht jeder mag, aber mit Sicherheit bei jedem Horror/Splatter Fan oben auf der Liste stehen wird, "Coole-Kalte" Typen im Sinne des Wortes: The Walking Dead

 

 

Meine persönliche Begeisterung für dieses Genre beruht eigentlich auf dem Altmeister dieser Filme, George A. Romero, der die Klassiker-Zombie Filme schlechthin gedreht hat: Night Of The Living Dead und  Dawn Of The Dead.

Endzeitfilme generell interessieren mich sehr, aber auch dort gibt es natürlich deutliche Unterschiede bei der Qualität, allerdings ist die bei TWD hoch angesiedelt.

 

 

Auf THE WALKING DEAD bin ich erst relativ spät aufmerksam geworden, als die erste Staffel auf DVD erschien, hatte ich nur einen Trailer gesehen und trotzdem sofort die erste Staffel gekauft. Meine Liebste und ich wollten jeden Abend eine der ersten 6 Folgen ansehen und waren so begeistert, dass es am ersten Abend 4 Folgen wurden und der Rest folgte an Tag Zwei.

 

 

Was macht die Faszination dieser Serie aus?

 

 

 

Ganz einfach, die Frage was passiert mit den wenigen Menschen, die das Ende überlebt haben, wie überleben (oder auch nicht) sie in einer Welt, die nichts mehr mit dem hat, was wir kennen?

Es gibt keine Supermärkte mehr in denen man einkaufen geht, keinen Treibstoff oder Strom und das alles in der ständigen Gefahr von den "Untoten" überrannt zu werden. Inerhalb kurzer Zeit wird die Welt durch den Ausbruch der Seuche in die Steinzeit zurück katapultiert, aber die alltäglichen Dinge des Alltags bleiben auch dem Häufchen Überlebender nicht erspart: Eifersucht, Neid, Geltungssucht, Mut, Selbstlosigkeit...die ganze Palette der negativen wie positiven menschlichen Eigenschaften finden statt und das alles auf eine sehr sehenswerte und qualitativ gut gemachte Art und Weise.

 

Robert Kirkman startete 2003 seine Comic-Serie THE WALKING DEAD die schnell ein großer Erfolg wurde.

Die filmische Umsetzung ist dabei mehr als gelungen, angefangen bei den Stories über die stark agierenden Schauspieler bis zum äußerst sehenswerten Make-Up und den spezial-Effects.Die oft sichtbare Akribie, mit der in den Folgen vorgegangen wird ist oft beeindruckend und schafft eine Szenerie, die sehr real rüberkommt.Zu empfehlen ist hier auch der Blick "Behind The Scenes".

 

 

Die erste Staffel lief mittlerweile sogar im Free-TV, ansonsten musste man für Staffel 2 Pay-TV besitzen, denn die zweite Staffel wurde auf FOX bereits gesendet, Staffel 3 wird folgen. Fans die kein Pay-TV haben oder sich auf irgendwelchen Wegen die nächsten Folgen schon besorgt haben, müssen wie ich bis etwa November warten - dann erscheint Staffel 2 auf DVD/BlueRay.

Nun,ich habe kein Pay-TV und auch keine Downloads - das wirft mich einerseits zurück, anderseits ist die Vorfreude auf die zweite Staffel bei uns schon groß und ich wette wir werden wieder am ersten Abend bis spät in die Nacht dabei bleiben.

 

 

 

THE WALKING DEAD - Coole Typen im Sinne des Wortes und eine starke Serie

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

Quelle:Foxchannel und google Bildersuche


20.06.2012 21:48    |    Andi2011    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute mal abseits der aktuellen Fussball-EM um einen Sportler - obwohl der Begriff "Sportler" umschreibt ihn nur zum Teil, er ist für manche ein Idol, eine Ikone oder auch einfach nur "Der Champ" - vor kurzem wurde er siebzig Jahre alt, die Rede ist von einem der ganz Großen : Muhammad Ali

 

1975 durfte ich als kleiner "Stöpke" zusammen mit meinem Vater seinen Kampf gegen Joe Frazier im Fernsehen anschauen und seither war der Name "Ali" einer meiner Wegbegleiter.

Wen das alles nicht sehr interessiert, sollte nun aussteigen, denn mein Text wird heute etwas länger und intensiver, aber ich denke es lohnt sich weiter zu lesen...

 

Was faszinierte so an ihm?

 

Sicherlich einerseits seine enorme Kampfkraft, die jeder boxinteressierte kennen wird, seine Kämpfe sind heute alle zigfach im Fernsehen wiederholt und auf DVD gebannt.

Die Leichtigkeit, mit der Ali durch den Ring tänzelt, der "Ali Shuffle" oder das immer wieder typisch zum Gegner provokant gereckte Kinn, verbunden mit dem Signal "Tu was du willst, du besiegst mich nie" und selbst wenn der Gegner auf ihn einprügelte, wusste Ali das es ihn müde machen wird und seine Zeit noch kommt. Jetzt wisst ihr, nicht Rocky Balboa war der Champ - sondern die Filme inspiriert von einem echten Kämpfer: Muhammad Ali.

 

 

Aber bei Ali ging es nie nur um den Weltmeistergürtel, sondern immer auch um gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, grad in den sechziger Jahren wurde Ali zu einer so überlebensgroßen Figur der Befreiungsbewegung der Schwarzen in Amerika.

 

Geboren am 17. Januar 1942 in Kentucky als Cassius Clay, begann er mit knappen zwölf Jahren mit dem Boxen. Mit 18 Jahren hatte er bereits 108 Amateurkämpfe hinter sich und 1960 holte er in Rom olympisches Gold im Halbschwergewicht.

Ab 1961 arbeitete er mit Trainer Angelo Dundee (starb 90 Jährig in 2012 nach Ali`s 70. Geburtstag), der ihn zum mehrfachen Weltmeister machen sollte.

 

Im Februar 1964 war das zum ersten Male der Fall: 22 jährig stand Cassius Clay dem amtierenden Weltmeister Sonny Liston, dem man sponsoring der Mafia nachsagte, aber auch seiner Hammer-Faust gegenüber.

Bei diesem Kampf tat sich auch zum ersten Mal pressebewusst das "Großmaul" Clay hervor, in dem der Liston einen "dicken, hässlichen Bär" nannte und den legendären Satz sagte:

"I'm gonna float like a butterfly and sting like a bee."

 

 

Nachdem Clay den Kampf überzeugend und damit den Titel gewann, wurde er schnell zur Symbolfigur. Als er nach dem Kampf seine Bekehrung zum Islam bekannt gab und seinen "Sklavennamen" erst gegen Muhammad X - dann Ali tauschte und zur "Nation of Islam" konvertierte, war Ali endgültig in aller Munde.

Sein geistiger Vater dabei war Malcolm X, einer der radikalen Prediger der "Nation of Islam".

1975 trennte er sich wieder von der Bewegung kritisierte ihren neuen Führer Louis Farrakhan u.a. wegen seiner fanatischen Einstellungen scharf.

 

 

 

 

Ali kaltgestellt

 

1967 schließlich ging es richtig heiß her in den USA als Ali den Wehrdienst in Vietnam verweigerte und lieber seine Sportlerzulassung und seinen WM Titel verlor und zudem zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde (von denen er einige Monate tatsächlich im Gefängnis war).

In deutlicher Anspielung auf die in Amerika weiterhin übliche Rassentrennung hatte sein Satz:

"No Vietcong ever called me nigger." als Begründung politische Brisanz - und sein Berufungsverfahren nutze Ali um die Sache zu einer über moralische Werte zu machen, die er letztlich gewann.

Ali war nun zu einer Symbolfigur der Schwarzen weltweit und zu einem Hoffnungsträger für viel Menschen geworden - andererseits zu einem Feindbild und zu jemandem den man liebte oder hasste.

 

Rückkehr und große Kämpfe

 

1971 kehrte Ali in den Ring zurück, aber das Boxen war jetzt nicht mehr nur ein Sport sondern eine Art Politikum und Kämpfe mit Ali waren etwas, dass weltweit aufsehen erregte.Dabei wurde Ali sowas wie der "Good Guy" und seine Gegener die "Bad Guy". Dieses Schicksal traf auch George Foreman oder Joe Frazier - weltklasse Boxer, nur eben ohne das Talent für die große Bühne wie eben Ali es hatte.

Besonders seine drei großen Kämpfe gegen Joe Frazier 1971 (Sieg Frazier), 1974 (Sieg Ali) und besonders 1975 (Sieg Ali) sind vielen Menschen bis heute in Erinnerung.

 

 

Allerdings zerstörten diese Kämpfe auch so etwas wie eine Freundschaft zwischen diesen beiden Ausnahmeboxern.

Ali beschimpfte Frazier immer wieder vor den Kameras, mal noch harmlos und für ihn typisch großmäulig als "dumm und hässlich" aber auch als "Nigger ohne Rhytmus".

Diese rassistischen Beleidigungen seines ehemaligen Freundes konnte Frazier nicht als "Show" abtun. Bis zu seinem Tode im Jahr 2011 hat er zigfache Entschuldigungen Ali`s zurückgewiesen, was wiederum Ali bis heute zusetzte, Ali schwieg darüber, was er bei Fraziers Beerdigung im Stillen vor seinem Sarg zu ihm sagte...

 

Gegen Foreman hingegen absolvierte Ali nur einen Kampf, der aber schrieb Geschichte:

"Rumble in the Jungle"  hiess das Spektakel das 1974 in Zaire stattfand und Ali wurde dort begrüßt wie ein König und gewann diesen (fantastischen) Kampf schließlich auch. Der Kampf ist eine der Hauptszenen in dem (guten) Film "Ali" mit Will Smith.

1979 beendete Ali seine Karriere.

 

 

Bis hierher gibt es Gründe genug, Ali in der Rubrik "Coole Typen" entsprechend zu erwähnen, aber einer meiner Hauptgründe folgt erst jetzt:

 

Anfang der achtziger Jahre diagnostizierten die Ärzte Parkinson bei Ali.

Für ihn kein Grund sich aufzugeben oder mit seinem Schicksal zu hadern, er nahm den Kampf auf, schottete sich nicht ab, scheute keine öffentlichen Auftritte. Er reiste im Auftrag der USA in den Irak um die Freilassung von Geiseln zu erreichen und trat zuletzt für Obama in dessen Wahlkampf auf.

In einer der für mich bewegendsten Szenen entzündete Ali 1996 das Olympische Feuer in Atlanta vor 3,5 Milliarden Fernsehzuschauern - damals schon sichtlich vom Parkinson gezeichnet. Sicher kann man Ali auch vorwerfen, nicht immer alles richtig gemacht zu haben und auch, sich manchmal missbrauchen zu lassen, aber er tat immer das was er für richtig hielt, nicht was die Masse für richtig hielt.

 

In Bezug auf den Parkinson und den (nicht bestätigten) Verdacht, dass bei Ali das Boxen schuld an der Erkrankung sei, zitiere ich einen Ali Freund:

"Wenn die Leute sagen: Boxen ist schrecklich, schau, was es aus Ali gemacht hat – dann muss ich fragen: Welches Leben hätte er denn ohne Boxen gelebt? Es wäre gewiss nicht viel gewesen."

Ali sagte mal Anfang der 90er in einem Interview: "Die Menschen sehen nun das ich nicht Superman bin, aber ich bin ein Mensch."

 

Anfang 2012 wurde dieser "Mensch" 70 Jahre alt und bei einem seiner öffentlichen Auftritte, gestützt von einem Begleiter, hebt er die Fäuste vor den Körper -so wie früher - genau in der richtigen Höhe um einen seiner fatalen Treffer zu landen.

Aber das Bild zeigt einen Menschen im Endstadium seines Lebens. Längst hat der Parkinson sein zentrales Nervensystem fest im Griff, sorgt dafür das er seine Gesichtszüge, das Zittern seines Körpers meist nicht kontrollieren kann...

 

 

...als er so die Arme kurz zum Kampf hebt, schwenkt die Kamera aber auch auf seine Augen...und in denen ist der gleiche Glanz, der gleiche verschmitzte Ausdruck wie eh und jeh!

 

Muhammad Ali, nicht nur ein "cooler Typ" sondern ein Besonderer.

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

 

Quelle: Thomas Hauser:"Muhammad Ali: His Life and Times".


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

The Walking Dead

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

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3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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