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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

26.09.2012 16:24    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um eine Serie, die nicht nur viele Männerherzen höher schlagen lässt, sondern sich auch mit einem der schönsten Männerhobbies beschäftigt: Heimwerken! Die Rede ist von „Home Improvement“ bei uns besser bekannt als „Hör mal wer da hämmert“.HAUHAUHAU :D

 

Die Serie startetet 1991 beim amerikanischen Sender ABC und in Deutschland bereits 1992 in der ARD und es wurden mehr als 200 Folgen abgedreht.

Ein absoluter Quotenrenner war die Sendung während ihrer gesamten Laufzeit von über 8 Jahren und 8 Staffeln und selbst heute erzielen die Wiederholungen noch gute Quoten.

 

Da bei uns in Deutschland aus mir unerfindlichen Gründen ja Menschen in Fernsehsendern damit beauftragt sind, ausländische Film- und Serientitel in möglichst unpassende und noch dazu dämliche Übersetzungen zu pressen, lief die Sendung hier zunächst unter so Titeln wie „Der Dünnbrettbohrer“ bis man später auf den (auch nicht viel besseren) aktuellen Seriennamen kam.

 

Das alles tut aber letztlich dem Witz und Humor der Serie keinen Abbruch.

Tim Allen, der in den USA zunächst als Stand-Up-Comedian Karriere machte, ist die Rolle des Tim Taylor natürlich auf den Leib geschneidert.

Tim hat eine eigene Heimwerkersendung (Tool Time) die er zusammen mit seinem Freund und Assistenten Al Borland (Richard Karn) moderiert. Tool Time ist eine Sendung, die alle möglichen Heimwerkeraufgaben zeigt und von der Firma "Binford Tools" gesponsert wird.

 

Die Beiden werden meist von einer sehr ansehnlichen Assistentin begleitet. In der ersten Staffel war das die nicht ganz unbekannte Pamela Anderson als Lisa, später die nicht minder attraktive Heidi, gespielt von Debbe Dunning.

 

Am Rande sei erwähnt, dass auch heute noch regelmäßig Menschen in Branchenbüchern, im Internet und auch in Baumärkten nach Binford Werkzeugen suchen und fragen und nicht verstanden haben, dass es diese Firma in der Realität nicht gibt…

 

Tim Taylor lebt nach dem Motto: Zuviel Power kann es nicht geben, also muss MEHR POWER her!

Deshalb wird so ziemlich jedes Werkzeug und Gerät von ihm „aufgemotzt“ und mit MEHR POWER versehen – dies führt zu zwei Effekten:

Erstens zu teils genial abstrusen Umbauten, die jedes Männerherz erfreuen und Zweitens oft zu großem Materialschaden und Krankenhaus-Aufenthalten für Tim.

Außerdem baut Tim meist an einem Hot Rod in seiner Garage, denn natürlich hat er auch ein Faible für Autos mit MEHR POWER.

Weitere Darsteller sind Tims Frau Jill (Patricia Richardson) und die drei Kinder Mark, Brad und Randy. Diese stehen Tims Handwerkskünsten meist auch eher skeptisch gegenüber und Jill versucht meist (erfolglos) Tims Reparatur oder Tuningversuche im Haus zu unterbinden, was in der Regel mindestens eine Explosion nach sich zieht.

 

Erwähnung muss natürlich auch Mr. Wilson, der Nachbar von Tim finden.

Genauer gesagt Mr. Wilson Wilson Junior (Earl Hindman). Wilson ist so etwas wie das Gewissen und der Ratgeber von Tim und seiner Familie, sein Gesicht bleibt als einer der Running-Gags der Serie dabei aber bis (auf eine Ausnahme) zur letzten Folge immer nur halb zu sehen.

Meist wird die untere Hälfte durch einen Gartenzaun verdeckt, es kommen aber auch Blumentöpfe, Gipsmasken, Hängelampen und teils rasante Kamerafahrten in Frage, um immer nur einen Teil seines Gesichtes zu zeigen. Woher genau Wilson kommt und warum er einen etwas skurrilen Lebenswandel führt, all diese Fragen bereichern die Serie und sind auch immer mal für eine Überraschung gut.

So wie auch Gastauftritte von George Foreman, Mario und Michael Andretti oder Ernest Borgnine, sogar der Ex-US-Präsident Jimmy Carter war in einer Folge zu Gast.

 

Neben den Schauspielern und einem für die Rolle geborenen Tim Allen, lag der Erfolg der Serie sicher auch an anderen Faktoren.

So wurde z.B. tatsächlich jede Folge vor einem echten Live-Publikum in den Disney Studios in Burbank aufgenommen. Vor der Aufzeichnung gab es jeweils an einem Tag der Woche einen „Testlauf“ mit etwa 20 Zuschauern, die mit dem Team zusammen am gesamten Drehset mit von Raum zu Raum gehen durften. Deren Reaktionen war ausschlaggebend für die tatsächliche Aufzeichnung und ob Gags noch mal verändert wurden.

 

Die letzte Sendung „Backstage Pass“ gab -wie der Name schon sagt- Einblicke hinter die Kulissen und ich habe einen Ausschnitt davon als Video eingefügt. Ich finde auch dort wird noch mal deutlich, dass die Serie eben auch hinter den Kulissen funktionierte und von der Harmonie der Schauspieler miteinander und dem Publikum lebte.

Tim Allen hätte locker noch eine 9 und 10 Staffel drehen können, Angebote gab es mehr als genug und man erzählt von Gagenangeboten von über 50 Millionen Dollar Ende der 90er für Allen aber er lehnte ab. Auch weil er einfach der Meinung war:

Man soll aufhören wenn es am schönsten und besten ist!

 

 

 

 

 

"Hör mal wer da hämmert" beschäftigte sich neben aller Comedy aber auch immer mit den üblichen Alltagsproblemen einer Familie und hatte für mich immer auch die Aussage, dass solche Dinge manchmal eben mit etwas Witz und Gefühl besser zu lösen sind als durch Streitereien.

Tim Allen und die anderen Schauspieler in der Serie – für mich echte „Coole Typen"

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

 

Quellen: Google Bildersuche und TV-Serienhits/Fernsehlexikon Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier

A Tribute to Earl Hindman,died in 2003


20.09.2012 15:46    |    Andi2011    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Ford

Wer in Deutschland von Ford einen variablen großen Van sucht, muss zum S-Max, Galaxy oder eine Nummer darunter zum

Grand/C-Max greifen. Mehr gibt es aktuell offiziell über die Händler nicht zu beziehen und damit ist Ford sicher am deutschen Markt auch gut genug aufgestellt, aber träumen wird man ja mal dürfen…

 

Deshalb geht es heute in meiner Ford Rubrik um einen wirklich variablen und dazu noch sehr ansehnlichen Van oder wem die Bezeichnung besser passt Crossover – den Ford Flex.

 

Der Flex ist mit seinen 5,13m Länge, einem Radstand von rund 3m und der sehr gelungen Optik im Retrostil wirklich ein schicker Wagen.

 

Als Nachfolger des Freestar und Mercury Monterey ersetzt er beide Modelle seit 2008, wird auf der gleichen Ford D4-Plattform gebaut wie sein Konzernkollege Explorer oder Lincoln MKT und in Ontario gefertigt. Ein großer Wurf den Ford da unter Design-Chef John Mays gebaut hat.

 

Kein Wunder, denn er sieht nicht nur gut und anders aus als die meisten seiner Konkurrenten, sondern hat neben einem optionalen Allradantrieb auch noch Platz. Es gibt ihn wahlweise als Sechs,-oder Siebensitzer und dabei ist immer ein großer Kofferraum der sich über eine elektrische Heckklappe öffnen lässt. Wer es noch größer braucht, kann die zweite und dritte Sitzreihe auch wegklappen und eine riesen Ladefläche erzeugen. Eine Anhängelast von gut 2 Tonnen dürfte vieleicht noch üppiger sein, den meisten Zwecken aber genügen.

 

Auch auf der Ausstattungsseite hat der Ford so ziemlich alles was das Herz begehrt.

Von der optionalen Chromfelge, einer mehrfarbig einstellbaren Lounge-Beleuchtung, Rückfahrkamera, Einparkhilfe, Soundsystem, Leder, verstellbare Pedalen, über ein mehrteiliges Panoramadach bis zum DVD-Entertainmentsystem oder Kühlschrank ist und lässt sich der Flex mit allen Nettigkeiten ausrüsten, die das Leben schöner machen.

 

Es gibt einige liebevoll designte Kleinigkeiten aber auch vieles, was einfach praktisch ist. Überhaupt ist der Innenraum ein Wohnzimmer auf Rädern: Man sitzt auf sehr bequemen und großen Polstern, kann sich bei Bedarf an mehreren Kühlfächern mit Getränken bedienen oder sich über das Ford-Sync-System in der Jukebox durch über 20.000 Songs wühlen, Online-Nachrichten sehen und hören geht natürlich genauso wie über Touch zu navigieren.

 

 

Die Lackierung des Wagens lässt sich mit dem Dach abstimmen, dass man außer in Wagenfarbe auch in Weiß oder Silber ordern kann. Mir würde hier z.B. ein weißes Dach in Verbindung mit dem Kodiak-Braun sehr gut gefallen!

 

Den Antrieb des Ford übernimmt wiederum ein Benziner aus der Ecoboost-Familie, idealerweise der Topmotor:

Ein 3,5 Liter Sechszylinder mit 355PS in Verbindung mit einer Sechstufen-Automatik. Das reicht für Tempo 100 deutlich unter 8 Sekunden und da die Ecoboost durchaus aufgrund ihres breiten Drehzahlbandes nicht nur durchzugsstark sind, auch für Verbräuche um realistische 8-12 Liter.

 

Klar wäre es wohl wirtschaftlich wohl unvernünftig von Ford, den Flex auch bei uns anzubieten und so interessierten Käufern den Weg zum Importeur zu ersparen, aber wie anfangs gesagt: Träumen wird man ja mal dürfen…

 

 

 

Danke für`s lesen!

 

 

 

Bilderquelle: Google Bildersuche

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18.09.2012 13:44    |    Andi2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Dies Das

Wer war als Kind und vielleicht auch als Erwachsener nicht fasziniert von Dinosauriern? Ich zumindest war und bin es!

Als damals Jurassic Park in die Kinos kam saß ich fasziniert im Kino und die BBC Dokumentationen wie "Im Reich der Giganten" oder "Erben der Saurier" usw. besitze ich alle und finde sie klasse gemacht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine kleine Tochter ist natürlich ebenfalls ein Dino-Fan und so bot es sich letztens an, als wir am "Steinhuder Meer" einen Kurzurlaub absolvierten den dort in der Nähe liegenden "Dinosaurierpark Münchehagen" zu besuchen.

Der Park ist eine Mischung aus Museum und Freizeitpark.

 

 

Man durchläuft die verschiedenen Zeitalter der Tiere des DEVON (416 - 359 Mio. Jahre) bis letztlich zum QUARTÄR (2,6 Mio. Jahren - Heute) in Form eines Wanderweges an dessen Seiten sich jeweils diverse Dinos und Tiere der jeweiligen Zeit in verschiedenen Situationen zeigen. Oft ist das alles wirklich gut gemacht und die (lebensgroßen) Tiere sind schön dargestellt.

 

 

Wer sich mehr für Archäologie interessiert kann sich in einer großen Halle riesige Fußspuren und Fährtenflächen ansehen, die im nahen Steinbruch Wesling zwischen 2004 und 2010 entdeckt wurden. Es sind 12 Fährten mit insgesamt mehr als

170 Dinosauriertrittsiegeln in sehr gutem Zustand zu sehen.

 

 

Diese Originale sind 139 Millionen Jahre alt, eine unvorstellbare Zeitspanne und man erkennt die Spuren diverser Pflanzenfresser wie den Iguanodon und auch die Abdrücke eines Raubsauriers, der der Herde damals wohl folgte.

 

 

In einem anderen Bereich kann man bei der Präparation und Rekonstruktion von Fossilien eines Europasaurus dabei sein und beobachten wie "Profis" arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die kleinen Besucher wird natürlich auch etwas geboten, es gibt einen (gut gemachten) Dino-Spielplatz oder einen "Mitmach-Bereich" in dem man selbst nach dort versteckten Fossilien suchen kann.

Die Preise sind mit 11€ für einen Erwachsenen absolut ok. und ich empfehle jedem der dort mal in der Nähe ist, einen Abstecher zu machen.

 

 

 

 

 

Den Abschluss bildet eine Halle in der es einen Blick in die Zukunft gibt:

Wie wird die Erde in 5, 100 und 200 Millionen Jahren aussehen?

Dort kann man in einer Ausstellung wiederum diverse Tiere sehen, wie sich wohl so entwickeln könnten...allerdings steht dort auch bereits bei der kleinsten Zeitspanne von 5 Millionen Jahren in der Zukunft: "Der Mensch ist längst ausgestorben."

Wer weiss wer mal unsere Fossilien ausbuddelt...

 

Danke für`s lesen


14.09.2012 18:51    |    Andi2011    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: Mein Max

Am 23.08.2012 fand sich in meinem Blog ein Kommentar von "buradt" zu meinen C-Max VANtastisch Teilen.

"buradt" schrieb, er habe wohl meinen C-Max bei sich auf einem Baumarktparkplatz gesehen und war so angetan, dass er sich auch einen kaufte...eine schöne Geschichte, die mich natürlich ehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über MT fand er dann Bilder von meinen Max wieder, meldete sich an und erinnerte sich direkt an das bei mir verbaute Tagfahrlicht das ihm sehr gefällt und bat mich um Kontaktaufnahme...soweit die Vorgeschichte!

 

Der Altersunterschied von 30 Jahren zwischen "buradt" und mir - das darf ich sagen, er ist immerhin 71 Jahre alt- war kein Problem,wir verstanden uns als zwei typische "Ruhrpottler" direkt auf Anhieb sehr gut. Nach kurzem Mailkontakt und zwei Telefonaten trafen wir uns nun in Oberhausen.

 

 

Sein kleines Begrüßungsgeschenk war eine Tüte voller Chips und traf voll meinen Nerv, denn ich bin überhaupt kein Süßigkeitenfan, aber für Chipsfrisch ungarisch kann ich auch nachts um eins noch mal losfahren. Der erste Lacher war natürlich da, als er erzählte das er vor seinem verdienten Ruhestand genau für diese Firma tätig war.

 

 

Da er genau wie ich nicht 1,90m ist und auch Probleme hat, die serienmäßige Antenne des Max vor dem Waschstraßenbesuch zu entfernen (schlecht erreichbar und man muss sich an die ja dann schmutzige Heckklappe lehnen), kam ihm meine kleine Gegenleistung in Form einer waschstrassenfesten 3cm Antenne für seinen Max ebenfalls sehr recht und das Stück wurde schnell montiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir hatten uns einiges zu erzählen, fachsimpelten über die Vor-und Nachteile des Wagens und klärten die ein oder andere für ihn noch offene Frage, denn sein Mäxchen ist schließlich grad mal im dritten Lebensmonat. Auch der Vergleich der Motorisierungen 150PS Ecoboost-Benziner und 140 PS TDCi war ein Thema und "buradt" hörte meinen Ausführungen als überzeugter Dieselfahrer aufmerksam zu und war besonders vom Sparpotenzial des Benziners angetan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sein C-Max ist ein 140 PS Diesel in Titaniumausstattung und er hat sich dazu so ziemlich alles an Extras gegönnt, was die Optionsliste hergab. Mein Max ist schon sehr gut ausgestattet, aber sein Schwarzer toppt das noch z.B. mit der Lederausstattung und dem großen Panoramasonnendach oder den schicken 18 Zöllern, die wie ich finde gut zum Wagen passen...nur das Tagfahrlicht aus dem Sonderzubehör fehlt ihm, aber das wird er nun nach der Besichtigung meines Wagens schnellstens nachholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch seine automobile Biographie ist sehr interessant:

beruflich fuhr er eigentlich immer mit Ford-Modellen, privat eher Mercedes, angefangen damals beim Strich-8

Seinen Umstieg auf den C-Max hat er bisher nicht bereut: Gut verarbeitet, groß, bequem und einfach ein"geiler Wagen" war sein Urteil.

 

 

 

 

 

Ruck zuck war die Zeit um und wir machten noch schnell ein paar Bilder unserer "doppelten Mäxchen" und verabschiedeten uns auf bald...Tja, Autos verbinden manchmal auch Generationen!

 

Danke für`s lesen!

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13.09.2012 00:19    |    Andi2011    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: Autogeschichten

Bei dem wunderbaren Wetter wollten wir letzten Samstag grillen, ich musste also noch mal kurz los um Baguette und Kräuterquark für die Folienkartoffeln zu besorgen...

 

Als ich vom Supermarktparkplatz runter fahren will, sehe ich wie etwas vor mir ein ungestümer Rollerfahrer viel zu schnell und in zu großem Bogen vom Parkplatz runter rechts auf die Straße fährt.

Es kommt wie es kommen muss und ich sehe noch wie er seitlich in den Kotflügel eines entgegenkommenden Vectra kracht und einen Helm weg fliegen...

 

Schnell halten Autos an, Handys werden gezückt, jemand holt ein Warndreieck heraus.

 

 

Da ich noch auf dem Gelände des Parkplatzes bin, parke ich meinen Wagen sofort rechts in einer freien Lücke, schnappe mir meinen Verbandskasten und mache mich auf in Richtung des Rollerfahrers.

Als gelernter Feuerwehrmann/Rettungsassistent gehe ich davon aus, dass ich hier bis zum eintreffen eines Notarztes vielleicht gebraucht werde?

 

Den Rollerfahrer hat schon jemand von der Straße auf den Bürgersteig gesetzt und um ihn herum bildet sich einen Menschentraube. Ich spreche jemanden an, ob der Rettungsdienst informiert sei und eine Frau sagt sie habe bereits angerufen Polizei und Rettungsdienst seien unterwegs.

Ich verschaffe mir Platz durch die Menschen um ihn herum und sehe einen vielleicht 17 jährigen Jungen an einen Baum gelehnt sitzen und mit einem Handy fuhrwerken...ok, scheint nicht so schlimm zu sein.

Er trägt ein Shirt, kurze Hosen und Turnschuhe, der Helm flog weg weil er ihn nicht korrekt auf hatte sondern jugendlich lässig nur bis zur Stirn auf den Kopf gesetzt hatte, wie ich kurz darauf erfahre.

 

Er hat das linke Knie aufgeschürft und etwas Blut am Ellenbogen, ich spreche ihn an, sein aufgeregtes Telefonat hat er beendet, aber nun hackt er wie wild auf sein I-Phon ein - in der Vermutung er habe vielleicht einen Schock frage ich ihn erneut, ob ich ihm helfen kann und mir gern seine Verletzung ansehen würde, seine Antwort:

 

"Ey Alder lass misch in Ruh, isch muss das hier bei Facebook und Twitter einstellen, dass is so endgeil ey."

 

...nein, der Typ hatte keinen Schock, nur einen Vogel!

 

Danke für´s lesen

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilderquelle:Google Bildersuche


10.09.2012 22:07    |    Andi2011    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Autogeschichten

In meiner Autobiografie finden sich eine Menge Fahrzeuge und an die meisten davon erinnere ich mich gern, und ich erzählte euch in den vergangenen sieben Teilen davon und möchte mich schon an dieser Stelle bedanken, dass ihr diese Blogreihe gelesen und mich auf meiner Reise vom ersten Scirocco über Audi, BMW, Mercedes, diverse Ford und exotischeres wie Camaro und 911er begleitet und mit euren Feedback bereichert habt.

 

In Teil 7 erzählte ich euch von meinen/unseren letzten aktuellen Fahrzeugen und von einigen Traumwagen in meiner Familie und heute findet diese kleine Blogreihe mit

Meine Autogeschichten Teil 8: Blick zurück nach vorn ihren Abschluss.

 

 

Wenn ich auf diese Blogreihe zurückblicke, dann bin ich selbst überrascht, wieviele Fahrzeuge da so im Laufe der Jahre bisher zusammen gekommen sind. Aber die Begeisterung für Autos ist bei mir auch heute kein Stück geringer als vor fast 24 Jahren, als ich endlich meinen Führerschein in Händen hielt – auch wenn ich manche Dinge heute anders sehe.

 

Fest steht für mich, es wird bis auf Weiteres immer einen oder besser zwei „Alltagsautos“ geben.

Ich habe eine Frau, drei Kinder, Haus, Garten, Hobbys. Ich brauche also einen Wagen, der diesen Ansprüchen an Platz gerecht wird, mir aber gleichzeitig etwas Komfort und Spaß bringen soll. Diesen Wagen fand ich im aktuellen C-Max und ich bin bisher mit diesem Ford sehr zufrieden und werde ihn wohl noch einige Jahre weiterfahren.

Nicht weil es ein Ford ist, nein auch andere Mütter haben hübsche Töchter, er vereinte für mich einfach ideal meine Ansprüche an einen modernen und komfortablen Familienwagen und bot das Beste Verhältnis von Preis und Gegenleistung.

 

 

Auch der erst im Januar diesen Jahres hinzugekommene Golf VI verrichtet bisher seinen Alltagsdienst zuverlässig und solide.

Der Fiat 500 musste -wie Blogleser wissen- vor kurzem weichen, bleibt aber in der Familie. Was kommt da noch?

Wer weiß das heute schon, vielleicht werde ich in einigen Jahren über einen Hybriden als Alltagswagen näher nachdenken?

Das wird die Zeit und Entwicklung der nächsten Jahre wohl erst zeigen.

 

Allerdings gibt es ja auch noch den Wunsch, mir noch mal einen Wagen als reines „Freizeitfahrzeug“ zu kaufen, denn wenn es ein Hobby gibt, für das ich mich immer begeistern kann, dann sind es nun mal Autos.

Da gibt es natürlich noch ein paar Dinge die dem im Moment im Wege stehen:

Mein großer Sohn wird 15 und spart auf den Führerschein, meine Tochter ist 4 Jahre alt und begeistert sich monatlich für neue Dinge von Reiten bis Ballett und mein Kleiner mit seinen 4 Monaten wird auch noch Ansprüche haben.

Dazu kommen die üblichen "Alltagsbeschwerden" wie z.B. diverse Dinge am Haus die aktuell und demnächst noch gemacht werden müssen und Familie und Unterkunft gehen aktuell klar vor...ja und Freizeit ist mir heutzutage sehr wichtig. Ein guter Whisky, ein Glas Rotwein, ein Grillabend im Garten...und natürlich meine Familie und Freunde, dass sind Dinge die für mich heute vor einem Auto immer die oberste Priorität haben.

 

 

ABER aufgeschoben ist bei mir lange nicht aufgehoben und wer weiß, was in ein oder zwei oder „schlimmstenfalls“ fünf Jahren ist und dann gäbe mehrere Fahrzeugvarianten die mir gefallen könnten und ich möchte euch heute einladen, mit mir zusammen als Abschluss dieser Blogreihe einen Blick in (meine) automobile Zukunft zu werfen, was kann oder wird da noch kommen?

Ich lade euch ein, gern mit mir zu fachsimpeln und zu diskutieren und auch gerne eure eigenen automobilen Zukunftswünsche zu berichten... los geht’s:

 

 

Youngtimer/Oldtimer

 

Sollte es ein Youngtimer oder sogar schon Oldtimer werden, gäbe es für mich mehrere Kandidaten.

Um einige Beispiele zu nennen wäre da natürlich allein schon aus traditionellen Gründen ein Ford der M-Reihe in meiner engeren Wahl. Der 12M als erstes eigenes Auto meines Vaters würde einen Kreis schließen, ein 17M oder 20M wäre aber auch nicht zu verachten. Ein zu veranschlagendes Budget müsste hier wohl je nach Model zwischen 4-10tsd Euro liegen.

 

 

Reizen könnte mich tatsächlich auch ein Capri MK1 oder MK3, ein Granada oder Consul wäre auch eines dieser Fahrzeuge, die ich als zeitlos elegant ansehen würde. Ein Mercedes W123 wäre auch ein schöner Kandidat.

Ich erwähnte ja schon, dass meine Frau besonders auf den alten T2 Bus steht und selbst überlegt, ob das in zwei, drei Jahren ein Nachfolger für ihren Golf VI werden könnte. Schöne Modelle werden hier allerdings auch schon zum Preis eines gut ausgestatteten neuen Kleinwagens gehandelt.

Der Nachteil eines Old/Youngtimers wäre sicherlich für mich, dass ich eher kein Schrauber bin und auch wenige Kontakte in dieser Richtung habe. Ich bin zwar in der Lage kleinere Arbeiten zu erledigen, aber hätte zu mehr auch weder Lust noch Zeit. Ich bin dann eher der Typ der den Wagen optisch akribisch pflegen würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sportwagen/Roadster/Cabrio

 

Einen Porsche 911 hatte ich schon einmal und es war wunderbar den Wagen zu fahren und es gibt wenig, was dem nahe kommen kann. Allerdings ist ein 911er in gut gebrauchtem Zustand wohl heute außerhalb meines Budgets, von den Laufenden Kosten ganz zu schweigen.

Klar verliert ein 911er ab einem gewissen Zeitpunkt in der Regel auch nicht mehr an Wert, so dass es andererseits eine überschaubare Investition wäre, die man zur Not auch wieder ohne Verluste verkaufen kann.

Ein schöner Roadster wäre auch was nettes. Ich will hier gar nicht von unbezahlbaren Traumwagen wie einer Cobra sinnieren, realistisch wäre da z.B. ein BMW Z3 der ersten Serie oder eben ein älteres Cabrio wie z.B. ein Saab 9000

Die Auswahl an guten Fahrzeugen ist hier sicher recht groß, aber andererseits auch stark vom Budget abhängig.

Grundsätzlich eher unwahrscheinlich, daß ich in diese Richtung gehe, aber nicht ausgeschlossen.

 

 

US-Fahrzeuge

 

Eigentlich seit ich bei MT bin, ist meine Begeisterung für US-Cars wieder entflammt und die Erinnerungen an meinen alten Camaro scheinen in hellem Glanz. Allerdings reichen hier im Moment meine Kenntnissee bei weitem nicht aus um qualifizierte Aussagen treffen zu können, auch wenn ich schon seit längerem im US-Car-Forum fleißig mitlese.

 

 

Hier ist das Angebot natürlich groß. Gefallen würde mir sicherlich ein Ford Galaxie oder natürlich ein schöner Thunderbird, aber welcher?

Ein Square Bird oder Flair Bird sind schon traumhaft schöne Fahrzeuge, aber auch ein Glamor Bird oder gar Big Bird hätte für mich durchaus seine Reize. Ein Ford F100 oder Ranchero oder Chevrolet El Camino sind auch Fahrzeuge die irgendwie zu mir passen würden. Die Preise für solche Fahrzeuge sind durchaus vertretbar, obwohl man nach dem ein oder anderen Model auch suchen muss, um ein gutes Exemplar zu kriegen.

Alternativ wäre für mich auch eine Variante, einen noch aktuellen (gebrauchten) Ami in die Auswahl zu nehmen.

 

Ein Mustang ist sicher ein feiner Wagen, noch dazu ein Ford und so wie es aussieht, wird er wohl ab 2014 auch offiziell über das deutsche Händlernetz angeboten. Ford hat endlich verstanden, dass es schlau fürs Image ist, einen solchen Wagen bei uns anzubieten und das wäre doch unterstützenswert. Aber hier lägen meine Wünsche im Moment eher klar bei einem Chevrolet Camaro oder Dodge Challenger. Der Chevrolet ist sogar problemlos über das hiesige Händlernetz zu beziehen und zu warten, der Dodge hingegen ist in meinen Augen noch eine Spur schicker.

 

 

Tja, soweit meine Gedanken dazu. Das Budget ist natürlich auch fahrzeugabhängig, meine Obergrenze wäre wohl max. 20tsd Euro.

Ihr seht, es geht ein wenig kreuz und quer.

Aber fest steht wohl auch im Rückblick auf meine bisherige Autobiografie – es bleibt immer ein wenig spannend und spontan.

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe dieser Blog hat euch so viel Spaß gemacht wie mir und ihr hattet Freude beim lesen.

Ich danke herzlich dafür, dass ihr dabei geblieben seid und ich bin gespannt auf eure Meinungen/Ideen/Kommentare zu meinen Zukunftswünschen - zu euren eigenen Wünschen dürft ihr natürlich auch gern was schreiben!

 

Danke für`s lesen

 

 

Quelle: Google Bildersuche, die abgebildeten Fahrzeuge sind exemplarisch

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06.09.2012 15:34    |    Andi2011    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Autogeschichten

Je älter man wird umso länger wird bei manchen die Autohistorie...

Irgendwann trennt man sich von einem Wagen, aber oft taucht er in den Gedanken irgendwann wieder auf, nicht selten mit etwas verklärtem und nicht mehr ganz realitätsnahem Blick.

Manch einer denkt sich auch, hätt ich es mal gelassen und ihn behalten, kauft später gar noch mal genau dieses Model und wenn es aus sentimentalen Gründen ist.

 

In meiner Autobiografie finden sich eine Menge Fahrzeuge und an die meisten davon erinnere ich mich gern, deshalb geht es heute weiter mit dem vorletzten Teil

Meine Autogeschichten Teil 7: Von Diesel und Traumwagen eine kleine Blogreihe, in der ich über meine bisherigen Fahrzeuge und die Geschichten drum herum erzähle:

 

Teil 6 endete mit dem behobenen Wartungsstau des Mondeo MK2 Turnier und ich will euch heute in der vorletzten Folge dieser Reihe erzählen, wie es weiter ging...

 

Der Mondeo MK2 lief problemlos, sein 90 PS Turbodiesel war ein zuverlässiger Begleiter, der mehr zum Reisen als zum Rasen animierte. Trotzdem war er für den Wagen nicht die falsche Motorisierung, er hatte einen ganz ordentlichen Durchzug und auch auf der Autobahn war man mit ihm kein rollendes Hindernis.

Als der MK2 dann rund 190tsd Kilometer hinter sich gebracht hatte schrieben wir das Jahr 2003 und ich schaute mehr aus Zufall in einem Ford Autohaus vorbei, da ich mir mal den Mondeo MK3 ansehen wollte der grad ein Facelift und die neuen TDCi Motoren erhalten hatte.

 

Ich quatschte ein wenig mit dem Verkäufer und dieser zeigte mir dann einen Mondeo aus Ende 2002, also noch vor dem Facelift, der aber schon den neuen 2,0 TDCi Motor mit dem 130 PS Diesel besaß.

Er war in Zahlung gegeben worden, denn der Vorbesitzer war auf den neu erschienenen Ford C-Max umgestiegen.

Der Mondeo war wieder in der sehr guten Ghia Ausstattung, besaß das Ford-Becker Navi und so Nettigkeiten wie einen Tempomaten oder eine Klimaautomatik und hatte grade 11tsd Kilometer gelaufen. Ich war mit dem Turnier gut gefahren und überlegte ob es wieder ein Mondeo werden soll? Wieder ein Turnier? Als Single?

 

Ja!

 

Ich holte meinen neuen Mondeo TDCi Turnier eine Woche später ab.

 

Kurz darauf lernte ich meine Frau kennen und mit ihr nahm meine private wie auch meine automobile Geschichte eine völlig neue Wendung...

Die Details der private Wendung werde ich euch hier vorenthalten, sie waren aber wie man an zwei gemeinsamen Kindern sehen kann, bis heute sehr glücklich.

Die automobile Wendung war einerseits ein Golf IV TDI den sie mit in unsere künftiges gemeinsames Leben brachte. Ein guter und zuverlässiger Begleiter, der bis auf immer wieder durchbrennende Rücklichtbirnchen keinerlei Ärger machte und so ist es im Nachgang „meine Schuld“ das er mit 90tsd Kilometern sehr gut verkauft wurde.

 

 

Ich als bekennender Fan der Marke Ford machte ihr den 2008 erschienenen neuen Fiesta schmackhaft: Titanium Ausstattung mit Nettigkeiten wie (vor vier Jahren in dem Segment noch nicht üblichem) Scheinwerferassistent,Regensensor usw.

 

Der Fiesta wurde gekauft, aber...sie wurde einfach nicht glücklich mit dem Wagen.

Er lief problemlos, war bequem, toll ausgestattet, schick, nur er wurde einfach nicht „ihr Auto“.

Welcher selbst autobegeisterte Mann kann das nicht nachvollziehen?

Wenn es nicht passt, passt es eben nicht und sie verkündete mir damals schnell wer ihr „Traumtyp“ war – genau „Luigi“ unser Fiat 500.

 

Nun ist meine Frau alles andere als ein sprunghafter Mensch, allerdings ein durchaus spontaner und so überraschte es mich auch nicht, als sie vor kurzem als Untersatz einen Golf VI auswählte und mir aktuell in den Ohren liegt, dass sie den VW T2 Bus aus Mitte der 70er Jahre einfach „saustark“ findet...wer weiß, was da noch auf mich zukommt?!

 

Wenn ihr diese Blogreihe verfolgt habt und meine eigenen automobilen „Wechselspiele“ in manchen Zeiten erlebt habt, wisst ihr warum ich darauf mit großem Verständnis reagiere, denn ich war nicht einen Deut anders...

 

Der Mondeo MK3 hingegen war gute acht Jahre mein dauerhafter Begleiter über knapp 220tsd Kilometer bekam er brav seine Wartungen, einen Rußpartikelfilter und drei neue Injektoren und ließ mich ansonsten nie im Stich und erfüllte alle Anforderungen die meine Frau, nebst Kindern hatten und machte mit seinem drehmomentstarken Diesel richtig Spass und war zugleich sparsam, ich verspürte keinen großen Drang mehr nach Veränderung - bis ich ihn 2011 gegen den neuen Ford C-Max tauschte, diesmal ein moderner Benziner.

 

Die zweite automobile Wendung verursachte mein heutiger Schwiegervater:

Über ein Jahr nach dem ich mit meiner heutigen Frau zusammen war, lernten wir uns erst etwas näher kennen. Wir hatten uns natürlich schon mehrfach kurz gesehen und ein paar Freundlichkeiten ausgetauscht aber dann kam der Tag an dem meine Liebste ihn wohl vorwarnte, dass ich nicht nur ihr Freund sondern auch ihr Mann für`s Leben sein könnte...

 

Er lud uns zu einem gemeinsamen Abendessen ein und als wir danach gemeinsam zum Parkplatz gingen, wollte er in einen Porsche 911 Turbo S und zwar aus der 964er Baureihe einsteigen...

Natürlich stürzte ich mich darauf und wir fachsimpelten und das ich auch mal einen 964er hatte, sorgte natürlich für ein langes Gespräch noch auf dem Parkplatz, bis meine Liebste mehrfach zum Aufbruch drängte.

Zu hause angekommen löcherte ich sie natürlich und fragte warum sie mir nichts davon erzählt hat. Sie meinte nur, er würd halt nicht damit angeben und er brauchte erst Zeit, ob es mit uns ernst wird. Ok, verständlich!

 

Er rief einige Tage später an und verabredete sich mit mir, um mir mal einen besonderen Porsche zu zeigen.

Das „Besondere“ war ein weiterer Porsche 964. Diesmal allerdings das Jubiläumsmodell. Diese Sondermodell „30 Jahre 911“ ist ein gesuchtes Sammlerstück und ein 964 Carrera 4 mit der breiten Karosserie des Turbo ohne dessen dominanten Spoiler die Grundlage – ich war begeistert!

 

Aber als er dann ein Tor öffnete und da ein Porsche Carrera GT stand, war ich vollends sprachlos...und erahnte, dass mein zukünftiger Schwiegervater wohl einige Autos mehr besitzt und wer diesen Blog kennt, hat schon über einige davon gelesen.

Es dauerte noch einige Zeit, bis ich alle Autos kennenlernte und erst nach unserer Hochzeit fragte er mich zum ersten Mal bei einem Wagen, ob ich ihn mal fahren will - ja er brauchte wirklich seine Zeit um mir zu vertrauen.

Heute fahren wir öfters gemeinsam los, um uns ein bestimmtes Model anzusehen und ab und an begleite ich ihn auch beim Kauf eines Wagens. Mir liegen neben den Sportwagen besonders die schönen Youngtimer am Herzen, von denen ich euch hier auch schon einige im Blog vorgestellt habe...

 

Was die Automobile Zukunft für mich noch bringen könnte und ein Resümee dieser kleinen Blogreihe lest ihr bald im letzten Teil von

Meine Autogeschichten

 

Ich hoffe auch dieser Blog bereitet euch so viel Freude wie mir und ihr bleibt im letzten Teil noch dabei!

 

 

Danke für`s lesen

 

 

 

Quelle:eigene Bilder und Google Bildersuche, die abgebildeten Fahrzeuge sind teilweise exemplarisch


03.09.2012 20:24    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Autogeschichten

Je älter man wird umso länger wird bei manchen die Autohistorie...

Irgendwann trennt man sich von einem Wagen, aber oft taucht er in den Gedanken irgendwann wieder auf, nicht selten mit etwas verklärtem und nicht mehr ganz realitätsnahem Blick.

Manch einer denkt sich auch, hätt ich es mal gelassen und ihn behalten, kauft später gar noch mal genau dieses Model und wenn es aus sentimentalen Gründen ist.

 

In meiner Autobiografie finden sich eine Menge Fahrzeuge und an die meisten davon erinnere ich mich gern, deshalb geht es heute weiter mit Meine Autogeschichten Teil 6: ganz unten...? eine kleine Blogreihe, in der ich über meine bisherigen Fahrzeuge und die Geschichten drum herum erzähle:

 

Teil 5 endete mit dem Kauf der C-Klasse und ich kündigte ja schon an, dass sich nun etwas verändern würde…

 

Das tat es auch, mit Dreißig wendete sich das Blatt schlagartig.

Zu einer harmlosen Routineoperation ging ich ins Krankenhaus, wachte aber dummerweise erst drei Tage später auf der Intensivstation wieder auf.

In der Operation machte auf einmal mein eigener Motor Probleme und wollte nicht mehr rund laufen. Was folgte war eine weitere OP, einige Zeit im Krankenhaus und dann eine Reha - um es vorweg zu nehmen, letztlich wurde ich wieder ganz gesund.

 

Ich hatte dadurch aber viel Zeit zum nachdenken, warum und wieso war das alles so gekommen ohne etwas zu merken?

Wie konnte es sein, dass ich mit Dreißig dem Sensenmann grad noch von der Schippe springe?

Sollte ein lukratives Einkommen und eine entsprechende Karriere weiterhin mein Leben weitestgehend bestimmen?

War es wirklich das, was mir wichtig war?

 

Die Antworten waren mir schnell klar, ich wollte etwas in meinem Leben ändern, 12-18 Stundentage sollten der Vergangenheit angehören, Geld hin oder her und ich überlegte, wie ich das bei meiner Rückkehr nach über drei Monaten meinem Chef beibringen sollte...

 

 

Das fiel mir aber bei meiner Rückkehr in die Firma sehr leicht, denn mir wurde schon am ersten Tag durch das Verhalten meines Chefs und meiner Kollegen schlagartig klar, dass es menschlich wohl wenig ausgemacht hätte, wäre ich nicht wieder gesund geworden...ich war halt für meinen Chef jemand der den Profit steigert und so lange war ich wertvoll und bekam alles.

Als ich krank wurde nutzte ich wenig, nein ich kostete sogar eine zeitlang Geld ohne etwas zu erwirtschaften - und die verlorenen Geschäfte der letzten Monate sollte ich doch nun bitte am besten bis Ende der Woche aufholen...Erst jetzt viel mir auch auf, in den ganzen letzten Wochen gab es keinen Besuch, keinen Anruf, keine Genesungskarte....

 

 

Ich kündigte am Ende meines ersten Arbeitstages spontan und es glich eigentlich einer Befreiung und am Ende der Woche gab ich den Porsche ab (auch wenn es weh tat). Ich fühlte mich befreit und begann, nach einem neuen Job Ausschau zu halten und setzte mich auch wieder auf die Schulbank...

 

Den Porsche war ich los, aber die C-Klasse fuhr mich mehr als zuverlässig und bequem zu meiner neuen Arbeitsstelle. Dort gab es keine Firmenwagen mehr und mein Gehalt halbierte sich fast, aber ich war zufrieden, hatte nette Kollegen fühlte mich wieder wertgeschätzt und ich war wieder ich, war gesund und ein anständiger "Notgroschen" war auch vorhanden.

 

Während dieser ganzen Ereignisse beschloß jedoch meine damalige Frau, dass ihr dieses Leben nicht so gefällt und sie auch ein neues Leben beginnen will, allerdings nicht mehr mit mir sondern mit einem anderen Partner...

Dafür aber mit den noch gut vorhandenen Reserven - und ich lernte so für die Zukunft, dass gemeinsame Kontoführung seine Nachteile haben kann...

Und so war ich inerhalb eines halben Jahres dem Tod erfolgreich entkommen, hatte einen neuen Job, ein bis zum damals ansehnlichen Dispolimit abgeräumtes Konto, geleerte Sparbücher und Anlagen aber auch einen neuen "Kumpel" den ich fast zwei Jahre regelmäßig sah - meinen Scheidungsanwalt.

Der verursachte Berg Schulden musste irgendwie bezahlt werden und letztlich war dann nach dem ersten Trennungsjahr auch klar, die C-Klasse gehörte natürlich zum in der Ehe erworbenen Besitz und musste verkauft und der Erlös geteilt werden...

 

 

Irgendwie musste ich aber zu meiner weiter entfernten Arbeitsstelle kommen und ein Ersatz für den Benz musste mich zuverlässig und ohne Probleme dorthin bringen. Ein Freund machte mich in dieser Zeit wieder auf einen Ford aufmerksam der bei seinem Händler stand...

 

Dort stand der für mich von ihm auserwählte Focus...aber auch ein einjähriger schwarzer Mondeo MK2 Turnier TD mit eher bescheidenen 90 PS der letzten Baureihe aus dem Jahr 2000 wie Blei auf dem Hof, denn neben dem Nachfolger sah er einfach nur alt aus...aber nicht für mich.

Ich ließ den Focus links liegen und stürzte mich auf den Mondeo.

 

Meine Schwäche für Ford schlug voll durch und dieser schöne Mondeo Ghia mit absoluter Vollausstattung von Leder bis Klimaautomatik und sogar Navi eroberte mein Herz im Sturm. Die Preisverhandlungen waren schnell und erfolgreich, wenn ich es mir auch aktuell mit meinem Anteil des Benz noch nicht wieder leisten konnte den Mondeo komplett bar zu bezahlen, aber die zu finanzierende Restsumme war für mich gut zu meistern.

Außerdem hatte ich einen Sohn aus der Ehe, den ich regelmäßig sah und überhaupt gab es für mich damals genug -mehr oder weniger sinnige- Argumente für den Mondeo und als Turnier gefiel er mir neben dem praktischen Nutzen sowieso.

Natürlich gab es in meinem Umfeld einige, die meinten ich solle mein neues Single-Dasein doch besser in einem schicken Zweisitzer wie dem Mazda MX5 verbringen, auch um bei der Damenwelt besser zu punkten, aber danach stand mir nicht der Sinn.

 

Der Turbodiesel fuhr mich zuverlässig und sehr bequem jeden Tag die 55 Kilometer zu meiner neuen Arbeitsstätte hin und abends wieder zurück in meine kleine Wohnung.

Der Benzinverbrauch lag um die 6 Liter und der Mondeo ließ mich nie im Stich.

 

Als ich aber eines Tages in die Tiefgarage kam, sah ich das Malheur:

Jemand hatte neben mir wohl versucht ein oder auszuparken und dabei den rechten Kotflügel und die Beifahrertüre des Ford mit einer großen Delle und massiven Lackschäden zurückgelassen und sich natürlich aus dem Staub gemacht, gleichzeitig stand die nächste Inspektion des Turbodiesel an und kurz darauf gab auch noch die Klimaautomatik ihren Geist auf...

 

 

Eigentlich lief bisher nach der Bauchlandung alles wieder gut an, aber Geld war nicht grad das, was ich jetzt in dieser Anfangsphase wirklich über hatte - der Mondeo lief Gefahr, in einen notgedrungenen Reparatur,- und Wartungsstau zu geraten.

 

Rettung kam in Form einer kleinen aber feinen freien Werkstatt, deren polnischstämmigen Besitzer ich zufällig bei einem Geburtstag einer gemeinsamen Bekannten kennen lernte. Wir kamen ins Gespräch und irgendwann trafen wir uns auf ein Bier und erzählten uns unsere bisherigen (Auto-) Geschichten.

"Auto hat Seele" war immer einer seiner liebsten Sätze und "..wenn Fahrer auch Seele hat dann passt gut" war ein weiterer Satz von ihm...

Für einen Händedruck und ein gemeinsames Bier in der Abendsonne setzte er meine Klimaautomatik wieder in Gang, führte danach für sehr kleines Geld die notwendige und überfällige Inspektion durch (der Mondeo lag jetzt bei 100tsd Kilometern) und meisterte sogar das Fiasko auf der Beifahrerseite in einer Wochenendaktion zusammen mit einem mit ihm befreundeten Karossriebauer und Lackierer.

Bis heute bin ich ihm dafür dankbar und auch wenn er seine Werkstatt mittlerweile nicht mehr hat, wir haben immer noch Kontakt.

 

Fazit dieser Auto,- und Lebensphase:

 

Ich habe viel gelernt über Menschen die nur da sind wenn es einem gut geht und über die Menschen , die da sind wenn es einem schlecht geht, natürlich wieder einges über Autos und am meisten über mich.

Ganz unten...? Nein,es gibt Schlimmeres!

 

 

 

Wie es wieder aufwärts ging, warum ich den Mondeo verkaufte und welcher Wagen folgte, erfahrt ihr dann in der vorletzten Folge

Meine Autogeschichten Teil 7

 

Ich hoffe dieser Blog bereitet euch so viel Freude wie mir und ihr bleibt dabei!

 

 

Danke für`s lesen

 

 

Quelle: Google Bildersuche, die abgebildeten Fahrzeuge sind exemplarisch


Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

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Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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