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31.03.2014 15:11    |    Andi2011    |    Kommentare (50)    |   Stichworte: Straßenfunde

Ich erhalte immer wieder von Bloglesern und Freunden Fotos von „Straßenfunden“ für meine Blogreihe, die ihnen selbst vor die Kamera gekommen sind mit dem Angebot, diese zu verwenden.

 

Die Blogreihe Straßenfunde "Supporters“ zeigt diese Fahrzeuge, die wie gewohnt selten, skurril oder einfach besonders sind.

Der heutige „Supporters“ Fund stammt von Twindance, es ist ein Toyota Tercel.

 

Der Tercel der zweiten Generation erschien 1982 und bildete das Bindeglied zwischen Starlet und Corolla. Schön, naja, schön war er nicht, damals wie heute. Aber Schönheit ist relativ.

Eigentlich war der Tercel nämlich sehr erfolgreich, hier wie in Nordamerika.

 

 

Toyota platzierte ihn optisch und preislich auf dem europäischen Markt als Konkurrent zum damaligen Nissan Cherry, der im Oktober 1982 bei uns auf den Markt kam.

Natürlich sollte er auch mit den Alteingesessenen in Deutschland konkurrieren, die üblichen Verdächtigen hießen damals Golf, Escort und Kadett und bildeten das Dreigestirn der Zulassungszahlen.

 

 

Den Tercel gab es nur mit Benzinmotoren die mittels moderner 5 Gang-Schaltung oder 3 Stufenautomatik geschaltet wurden. Da Nissan damals mit dem Nissan Prairie die Idee eines Hochdachkombis realisierte, zog Toyota beim Tercel nach. So kam es zum Tercel 4WD oder auch Wagon genannt.

Kein schlechtes Konzept! Durch das Hochdach vergrößerte sich der Laderaum deutlich und das Segment der SUV oder Minivans war noch in weiter Ferne. Dazu bot Toyota einen zuschaltbaren Allradantrieb an und war damit schon was Besonderes in dieser Fahrzeugklasse. Besonders in den Alpenländern Österreich und der Schweiz war der Tercel sehr beliebt und ist auch heute noch als günstige Allradvariante manchmal anzutreffen.

 

In Deutschland liegt die Zahl der zugelassenen Tercel mittlerweile unter 300 Exemplaren.

Dieser hier auf dem Foto ist ein hübsches Exemplar und ich erinnerte mich sofort an diesen Wagen. So einer wurde mir mal zum Kauf angeboten, das muss um 1995 gewesen sein und ich habe dankend abgelehnt. Er erschien mir einfach zu skurril, ähnlich wie damals der

Honda Civic Shuttle und letztlich haben sich bei uns solche Hochdachkombis auch nie durchgesetzt.

Auch heute findet man in diversen Online-Börsen noch Toyota Tercel. Die wenigen die überlebt haben, haben nicht selten erst einen oder zwei Besitzer, Laufleistungen von deutlich unter 100 Tsd. Kilometern und kosten unter 1000€.

 

Danke für`s lesen!

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20.03.2014 15:35    |    Andi2011    |    Kommentare (31)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Warum ist es eigentlich so schwierig beim Autofahren nett zueinander zu sein?

 

Das fragte ich mich heute Morgen und motivierte mich zu diesem kleinen Blog.

Der Grund dafür begann schon gestern Abend:

Ich fuhr mit meiner Frau unsere Tochter abholen. In dem gemütlichen kleinen Wohnviertel mit der engen Straße, gab es weit und breit weder links noch rechts eine Parkmöglichkeit. Nach einer Runde um den Block änderte sich an der Situation auch nichts. Also beschlossen wir, dass ich in der Nähe des Hauses vor einer Einfahrt halte um die Straße nicht zu blockieren und meine Frau rausspringt und alleine unsere Tochter holt - gesagt, getan.

 

Ich blieb also im Auto sitzen und wartete mit heruntergelassener Scheibe und abgestelltem Motor. Als meine Frau noch keine Minute weg war, kam es wie es kommen mußte, von vorn kam ein Auto und blinkte Richtung Einfahrt. Noch bevor er mich erreichte startete ich den Motor, setzte zurück und ließ ihn auf den Hof fahren. Der Fahrer quittierte das mit einem kopfschüttlenden "Scheibenwischer" gefolgt von einem "Mittelfinger" in meine Richtung und verschwand auf dem Grundstück.

 

Heute Morgen auf dem Arbeitsweg blockiert ein Fahrzeug der Müllabfuhr vor mir die Spur. Logisch, die Jungs tun was sie tun müssen.

Der Fahrer eines schönen gepflegten W201 Mercedes sieht das aber völlig anders und nach dem er wegen des Gegenverkehrs schätzungsweise 20 Sekunden gewartet hat, zieht er hinter dem Müllwagen raus - nicht ohne anhaltend zu hupen und hinter seinem Lenkrad wild in Richtung des Müllwagens zu gestikulieren.

 

Als ich kurz darauf auf der zweispurigen Hauptstraße weiter Richtung Arbeit fahre, zieht vor mir ein junges Mädchen in ihrem Twingo nach links. Dummerweise ist da aber ein BMW Fahrer, entweder hat sie nicht über die Schulter geschaut oder ihn sonst wie schlicht übersehen. Der BMW Fahrer musste deshalb -wirklich leicht, nicht abrupt abbremsen.

Er regiert mit einem Dauerhupton, die Twingofahrerin erschreckt, zieht wieder nach rechts und hebt die Hand zur Entschuldigung in seine Richtung. Trotzdem meinte der BMW Fahrer an der nächsten Ampel vor sie ziehen zu müssen und die Rotphase zu nutzen, um auszusteigen und dem Mädel erst mal ein paar Schimpfworte durch die Scheibe an den Kopf zu knallen um dann davon zu brausen.

 

Wer kennt solche Erlebnisse nicht und entdeckt sie manchmal nicht auch an sich selbst?

 

Bricht wirklich ein so großer Zacken aus der Krone eines jeden von uns besten und unfehlbaren deutschen Autofahrers (denn das sind wir ja alle in unserem Erleben;)), wenn wir nicht bei jeder Gelegenheit den Hilfssheriff geben und man mal Fünfe grade sein läßt?

 

Ich finde wieder ein wenig mehr Anstand im Straßenverkehr, ein wenig mehr Höflichkeit und auch ein wenig mehr Nachsicht gegenüber den Fehlern Anderer würde unserem Verkehrsalltag und uns allen gut tun,oder?

 

Danke für´s lesen!

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11.03.2014 15:07    |    Andi2011    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Straßenfunde

In meiner Reihe "Straßenfunde" präsentiere ich in loser Folge Fahrzeuge, die mir im Alltag am Straßenrand vor die Kamera gekommen sind. Dabei handelt es sich stets um Modelle die selten, skurril oder einfach besonders sind und manchmal vielleicht sogar eine Geschichte erzählen…

 

Der heutige Fund erfreute mich besonders, ein Porsche 924

 

Was wurde dieses Fahrzeug damals von den Porsche Fans geschmäht als er 1976 eingeführt wurde. Kein echter Porsche sei er mit seinem wassergekühlten Frontmotor, den Teilen aus dem VW-Konzern und dann auch noch bei Audi in Neckarsulm gebaut…

Heute ist das alles vergessen, der Porsche 924 ist als Klassiker akzeptiert und es muss nicht ein Turbo oder Carrera sein.

 

 

Über 130 Tsd. 924er wurden in der Zeit von 1976 bis 1986 gebaut bis dann noch für 2 Jahre der 924 S auf den Markt kam. Der 924 war außerdem die Grundlage für den Porsche 944 der ab 1981 produziert wurde.

 

Schämen musste man sich mit einem 924 aber wohl damals nur in den Augen einiger Porsche Fans, denn der 924 bot so einiges, was in den späten 70er Jahren noch nicht „Standard“ war, z.B. eine vollverzinkte Karosserie oder ein knackiges Fünfganggetriebe und die 125PS waren gut genug für 204 km/h und den obligatorischen Sprint auf Tempo 100 in 9,6 s

Die späteren Varianten wie der 1979 aufgelegte Turbo oder der sehr seltene Carrera GT legten natürlich noch eine Schüppe drauf, aber schlecht unterwegs war und ist man mit dem 924 nicht.

 

 

Dieser hier kam mir beim einkaufen auf einem Parkplatz vor die Kamera und glücklicherweise kam auch die Besitzerin kurz darauf. Die nette Dame, etwa Mitte 50 war ganz überrascht als ich sie ansprach, freute sich aber dann und erzählte mir, dass sie den 924er vor 11 Jahren aus 1. Hand übernommen hat.

Im letzten Jahr bekam er sein H Kennzeichen und bis heute wird der Wagen von ihr als ganz normales Alltagsfahrzeug genutzt und sie entschuldigte sich mehrfach, dass er im Moment durch den Winter so „dreckig“ aussehe.

Ein toller Straßenfund mit netter Geschichte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke für`s lesen!

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05.03.2014 15:05    |    Andi2011    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute wieder um eine Serie und zwar eine, die wie kaum eine andere Fernsehserie meine Jugend und die 80er Jahre mitgeprägt hat, die Rede ist von: MIAMI VICE

 

Was konnte es denn auch bei mir im Ruhrgebiet noch cooleres geben, als Cops in Slippern, mit weißer Leinenhose, Jackett und T-Shirt, die lässig ihren Pistolenhalfter hervor blitzen ließen? Dabei schnell wie der Wind mit weißen Ferraris oder Lamborghinis an Miamis Stränden entlang rasten und böse Rauschgiftdealer dingfest machten??

Eben, da gab es wenig was cooler war, Miami Vice rangierte nicht nur bei mir auf einer Ebene mit Schimanski was die Coolness anging.

 

Ich erinnere mich, dass es an meiner Schule damals nicht nur jede Menge Fönfrisuren im Sonny Crocket Style gab, kombiniert mit T-Shirt und lockerem Jackett natürlich…nein es gab sogar ein paar ganz harte Jungs, die darunter ein Pistolenhalfter trugen und sich wohl tatsächlich für einen Miami-Cop auf Urlaub in Duisburg hielten und beim Berufsberater als Job-Wunsch "Drogenfahnder" angaben!:D

 

 

Sonny Crocket und Ricardo Tubbs (Don Johnson und Phillip Michael Thomas) flimmerten ab 1986 über deutsche Fernsehbildschirme und sorgten damals für Spannung und eine Coolness die ansteckend war.

Schicke Autos, in der Regel exquisite Sportwagen und natürlich sehr schöne Frauen gehörten ebenfalls zur Serie und wer erinnert sich nicht an den Titelsong von Jan Hammer? Eben, jeder erinnert sich!

 

Don Johnson spielte den machohaften Sonny absolut überzeugend, harter Kerl mit weichem Herz. Ihm zur Seite der perfekt passende Philip Michael Thomas als Tubbs im perfekt sitzenden Armani Anzug und als Chef der beiden der introvertierte, gelassene und vernarbte Lieutenant Castillo.

Dann waren da noch die Polizistin Gina Calabrese (Saundra Santiago), die sich eigentlich immer Undercover, als Prostituierte getarnt, im Einsatz befand um Sonny und Tubbs zu unterstützen. Und natürlich die äußerst attraktive Polizistin Trudy Joplin (Olivia Brown) die für mich immer noch einen der hübschesten Hintern der 80er Jahre spazieren trägt!;)

 

 

Natürlich gab es in so einer Serie neben der Action auch Affairen der beiden Hauptdarsteller mit bildhübschen 80er Jahre-Damen, die oft tragisch endeten und natürlich blieben beide am Ende Single, damit die Damenwelt vor dem Fernseher weiter träumen konnte.

Aber was soll ich groß über den Inhalt einer Serie referieren, die hier fast jeder kennt!

 

 

 

Man sagt, dass Johnson und Thomas sich auch hinter den Kulissen sehr gut verstanden und Freunde wurden. Don Johnson blieb nach Miami Vice für uns Deutsche in den Medien auch präsent, zumal er mit der Serie "Nash Bridges" noch mal als erfolgreicher Seriencop zurück kehrte. In einigen Folgen sogar mit Thomas an der Seite.

Fast vergessen ist heute "Heartbeat" als Top-Ten Hit von Johnson, der hier auch rauf und runter gedudelt wurde.

 

Mit dem Kinohit Django unchained kam Johnson allerdings mit 63 Jahren zurück auf die Kinoleinwand und ich kann mir nur wünschen, mit 63 Jahren nur 10% seines immer noch vorhandenen Coolness-Faktors zu haben, alle Achtung. Das gilt auch für Philip Michael Thomas, der es mit mittlerweile 64 Jahren immerhin zu unzähligen Liebschafften, 12 Kindern und einer erfolgreichen Karriere als Theaterregisseur nach Miami Vice brachte und aussieht,als habe er grad das Ende der 40 auf der Altersskala erreicht (ohne Lifting).

 

 

Meine Güte, über 25 Jahre ist das Ende der Serie jetzt schon her, unglaublich!

Auf diversen Pay-TV Sendern kann man auch heute noch Miami Vice Folgen ansehen und sie tragen das Flair der 80er pur in sich – aber cool war diese Serie und ihre Typen definitiv und ich hoffe, ich konnte euch auf diesem kleinen 80er Trip auch etwas Freude bereiten?

 

Danke für`s lesen!

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Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

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4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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