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23.11.2011 21:23    |    Andi2011    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Reihe „Coole Typen“ geht es heute um John Cleese, Michael Palin, Graham Chapman, Eric Idle, Terry Gilliam und Terry Jones alias Monty Python.

 

Monty Python wollten von Anfang an „something completely different“ machen. Sie hatten keine Lust auf die bekannten Sketchserien im Fernsehen. Den Stellenwert, den der britische Humor heute weltweit einnimmt, hat er zu einem wesentlichen Teil Monty Python zu verdanken, dass steht bei Kritikern wie Bewunderern fest.

 

Ich kann hier sicherlich nur einen Ausschnitt der Pythons beleuchten, aber von Beginn an:

Die meisten der Python Jungs waren als Schreiber für diverse Sketch-Sendungen und Comedians tätig als ihnen 1969 die BBC einen ungewöhnlichen Deal anbot – ein halbstündiges TV Format mit völlig freier Selbstbestimmung des Inhalts...nur komisch sollte es sein.

So entstand die Sendung „Monty Python’s Flying Circus“ und sie war tatsächlich anders:

 

Bunte Comic-ähnliche Figuren turnten umher, alle möglichen TV-Formate der damaligen Zeit wurden auf die Schippe genommen und auch gerne mal zu dieser Zeit tabuisierte Themen wie Sex, Kirche, Ehebruch usw. eingeflochten.

Monty Python verfolgten dabei bis zum Schluss immer ein Schema, dass vom üblichen Ablauf eines Sketches abwich, in dem man die Pointe gern mal weg lies und nur die Situation für sich stehen ließ oder auch gern das Unvereinbare mit dem Unvereinbaren gemixt wurde – beispielsweise im unvergessenen Fußballspiel der Philosophen!

Ein Sketch beschäftigte sich mit amerikanischem Büchsenfleisch, im Sketsch „Spam“ oder „Spiced Ham“ genannt. Wusstet ihr das hieraus der heutige Begriff „Spam-Mail“ für massenweise versandte elektronische Post entstand...ein Beispiel, wie nachhaltig in vielen Bereichen die Komik der Jungs in den Alltag Einzug hielt bis heute...

 

 

1974 entstand der erste richtige Kinofilm, die King-Arthur-Komödie „Die Ritter der Kokosnuss“ reiner Nonsens-Humor mit Szenen (der schwarze Ritter) die mir heute noch die Lachtränen in die Augen treiben. Finanziert wurde dieses Unterfangen von Freunden der Komiker und Bands wie Pink Floyd und Led Zeppelin.Wer kennt nicht die Szene mit den klappernden Kokosnüssen...

 

1979 erschien „Das Leben des Brian“ und wurde ein weltweiter Erfolg und die Sprüche aus diesem Film sind grenzüberschreitend: Der Judäer Brian wird zeitgleich mit Jesus geboren und wird ständig mit ihm verwechselt. Er schließt sich der Volksfront von Judäa (nicht zu verwechseln mit der Judäischen Volksfront) an, trifft auf einen mit einem Sprachfehler („zu Poden mit den Purschen“) behafteten Pilatus und landet schließlich bei seiner eigenen Kreuzigung („jeder nur ein Kreuz“) bis dann im großen Finale alle „Always Look on the Bright Side of Life“ singen...

Hier versteckt sich hinter dem reinen Blödsinn allerdings auch eine Aussage: und zwar nicht gegen Gott, Jesus oder Religion, sondern gegen falsche Propheten und blinde Gefolgschaft.

 

Lord Delfont, Chef der EMI las durch Zufall das Drehbuch: „Obszön und blasphemisch“ das war sein Urteil und er zog die Finanzierung zurück – Rettung kam von niemand geringerem als dem Beatle George Harrison. Der war so überzeugt und begeistert, dass er die Finanzierung im Alleingang übernahm. Durchaus ein Risiko, wäre das schief gelaufen, wäre er der Ärmste aller Beatles geworden – für lange Zeit.

 

1983 kam „Der Sinn des Lebens“ in die Kino`s der sich wie der Titel schon sagt mit dem Sinn oder eben Unsinn des Lebens befasst, verpackt in viele Episoden in denen man so Figuren wie dem Tod selbst, Organhändlern, Katholiken und Protestanten und deren sexuellen Einstellungen begegnet...

 

Am 4. Oktober 1989 starb Graham Chapman, ein Schock für die Truppe und gleichzeitig ihr beschlossenes Ende. Die Pythons haben bis heute regelmäßig millionenschwere Angebote bekommen, doch wieder gemeinsam auf die Bühne zu gehen und neue Shows zu machen, aber sie blieben standhaft.

Allerdings treffen sie sich bis heute ab und an und stehen auch manchmal noch zusammen mit der Urne von Chapman - ihrem und dem Humor von Chapman gemäß - auf einer Bühne um sich eine Ehrung abzuholen...

 

Monty Python: John Cleese, Michael Palin, Graham Chapman, Eric Idle, Terry Gilliam und Terry Jones wahrhaft coole Typen die mich auch nach dem hundertsten ansehen noch zum lachen bringen können und meinen vollen Respekt für ihr Lebenswerk haben!

 

 

 

Da es soviel von Monty Python zu erzählen gibt und ich nicht alles hier unterkriegen kann (sonst wird es ein Buch, kein Blog;)), hab ich euch hier genug Platz gelassen, um zu ergänzen und eure eigenen Lieblingsgags, Filmszenen oder was auch immer ihr zu den Pythons habt anzubringen - einen meiner Lieblingsgags seht ihr im Video - also legt los!:D


18.11.2011 21:48    |    Andi2011    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Coole Typen

In meiner Rubrik "Coole Typen" geht es um Schauspieler/Innen, Musiker, Serien, Filme und Menschen und heute mal gleich um mehrere Serien gleichzeitig bzw. um einen ganzen Sender voller cooler Typen...

Seit 2007 gehört DMAX zum Discoverx Channel, richtig bekannt geworden ist DMAX natürlich durch Die Ludolfs die ich auch schnell lieben lernte, dann war da anfänglich für mich vor allem Der Checker.

 

 

 

 

Heute gibt es zig Serien auf DMAX die ich mir gerne ansehe:

 

Top Gear

 

Fang des Lebens

 

Der gefährlichste Job Alaskas

 

oder auch DMAX Report

 

Ich kenne aktuell tatsächlich keinen Sender der so viele Sendungen ausstrahlt, die mich interessieren und den ich mir mehr oder weniger täglich ansehen kann (neben NTV und N24, dort mag ich die Dokus gern).

 

Warum ist das so?

Hmmm gute Frage...Fernsehen für Männer? Ist es das?

 

Ich glaub schon!:D

 

Jedenfalls tummeln sich für mich auf keinem anderen Sender aktuell derart viele coole Typen und Serien auf einem Haufen und deshalb taucht heute mal ein Fernsehsender und sein Programm in meiner Rubrik auf!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sieht es mit eurer Meinung aus?


13.11.2011 19:10    |    Andi2011    |    Kommentare (28)    |   Stichworte: Ford

Ich bin und war noch nie ein Markenfetischist, aber Ford liegt mir am Herzen!

Weil ich mit der Marke aufgewachsen bin, viele Modelle gefahren bin und fahre, Ford eine faszinierende Geschichte hat mit faszinierenden Fahrzeugen wie dem Mustang, Thunderbird oder dem GT40, den M-Modellen, Granada, Taunus und unzähligen anderen tollen Autos, bis zu den heutigen modernen Fahrzeugen der Marke...

 

17 Milliarden Dollar Minus - so sah die Ford Bilanz im Jahr 2006 aus als Alan Mulally Ford als Vorstandsvorsitzender übernahm...da kann man schon mal ärgerlich mit dem Kopf schütteln und sich denken:

 

"Wer ist dieser Typ der vorher über 30 Jahre lang bei Boing tätig war und noch nie in der Automobilwirtschaft gearbeitet hat?"

 

Ich will ihn mal kurz beleuchten, denn er übernahm als Vorstandsvorsitzender die Geschicke eines der traditionsreichsten Automobilunternehmen und das ganze noch dazu in den schwersten Zeiten - kann das gut gehen?

 

Ein Minus von 17 Milliarden eine Zahl mit NEUN NULLEN, ist selbst für ein Unternehmen wie Ford eine Bedrohung, denoch war Mulally einer der wenigen in der Automobilbranche, der keine Insolvenz anmeldete und somit als einziger der drei großen Konzeren relativ schadlos aus der Finanzkrise hervorging und es schaffte, frische Kredite für Ford zu bekommen um eine neue Strategie auf die Beine zu stellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die besteht im Wesentlichen aus vier Punkten:

 

1. Konzentration auf die Marke FORD als alleiniges und wichtigstes Merkmal des Konzerns

 

2. Eine vollständige Fahrzeugpalette auf allen Märkten die Ford bedient

 

3. Qualität,Sicherheit und Verbrauch der Fahrzeuge sind die drei Hauptkriterien in denen Markführung angestrebt wird, nicht

alleinige Konzerngröße

 

4. Anpassung der Produktion an die tatsächliche Nachfrage und damit Abschaffung von Überkapazitäten

 

Was hat Mulally bisher davon erreicht?

 

Nun Ford hat in Amerika und auch Europa in den letzten 5 Jahren sein Image deutlich erkennbar verbessert, die Fahrzeugpalette ist wesentlich moderner und inovativer aufgestellt, im Bereich Sicherheit und Verbrauch ist Ford auf dem Weg nach oben, ebenso im Bereich Qualität. Insbesondere für Amerika waren die Einschnitte aber auch hart, Fabriken wurden geschlossen, Menschen entlassen. Ausserdem wurden Volvo, Jaguar usw. verkauft...weg vom Global-Player a'la VW ?

 

...und Mulally bließ nun wirklich ein eisiger Wind ins Gesicht, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren war die Kritik an ihm riesig, vor allem natürlich von Seiten der Großaktionäre: er verdiene selbst zu viel und sei zu langsam in der Umsetzung hiess es...er solle konsequenter und effizienter und schneller sein und mehr Renditen rausholen...

Allerdings hat bei Ford letztlich immer noch die Familie den größten Anteil und das letzte Wort und denen gefiel die Strategie ihres neuen "Machers" und erinnerte stark an den Firmengründer Henry Ford.

Letztlich muss man nun aber sagen, kam Ford besser als die Konkurrenz durch die Krise. Heute steht der Konzern glänzend und viel besser da als GM oder Chrysler, obwohl die mit Milliarden der US-Regierung gerettet wurden und Ford auf diese Mittel verzichtete.

 

Aktuell wurde das neue Werk in Köln eröffnet, das "Goldene Ehren-Lenkrad" wurde ihm grad verliehen und alle Zeichen zeigen für Ford im Moment nach oben. Aber nicht nur das Amerika Geschäft läuft bei Ford wieder gut, das Imgage wandelt sich endlich und das bekommt auch die Konkurenz wie VW zu spüren, die grad in Amerika ihre Zahlen verbessern will klick

 

Ich finde insgesamt eine respektable Leistung für den Zeitraum von 5 Jahren.

 

Was gibt es noch zu tun?

 

Vieles!

 

 

So hat Ford noch Defizite bei seinen Händlern, sei es im Bereich Service oder Ersatzteile.

Mulally selbst weiss das auch und strebt an, das Händlernetz von Ford insbesondere im Servicebereich weiter aufzubauen und hier die Bereiche Freundlichkeit und Fachkompetenz insbesondere zu entwickeln - das ist definitiv der schwerste Teil, aber:

 

Auch Mercedes oder BMW hatte vor wenigen Jahren noch Personal in den Verkaufsräumen und teilweise Werkstätten das - um es vorsichtig zu sagen- ganz anders war als heute, wo diese Marken durchweg eher Lob kassieren.

Noch ein weiter Weg für Ford, aber das bisher erreichte macht mir Hoffnung.

 

Er ist ein „car guy“ geworden, der ehemalige Boing-Mann, wie er sich mittlerweile selbst nennt. Er liebt die Tradition die Ford hat und schätzt die Marke, er liebt die alten Modelle der Marke und weiss, dass Design, Qualität und Inovation der Weg in die Zukunft für Ford sein muss und nicht zuletzt:

Er fährt regelmäßig ein anderes willkürlich ausgesuchtes Fordmodel um zu sehen- wie weit kommen die Veränderungen beim Kunden an...seit neuestem fährt er zum Vergleich regelmäßig einen Wagen der Mitkonkurenten auf dem Markt.

 

Ich bin grundsätzlich eher skeptisch was Managements großer Unternehmen angeht, weil es meist doch nur darum geht, durch Entlassungen und Kürzungen mehr Geld in die eigene oder die Tasche der großen Aktionäre zu spülen, als tatsächlich die Zukunft des Unternehmens (und derer Beschäftigten) zu sichern.

Mir gefällt die grundsätzliche Strategie von Mulally aber gut und er erinnert mich an Wendelin Wiedeking, der war für mich auch so einer der Manager, die sich identifizieren mit dem was sie tun und deshalb erfolgreich sind (auch wenn er tragisch endete).

 

Ich habe wieder Hoffnung für FORD, da es doch scheinbar auch Manager gibt, die das was sie tun mit Verstand tun, unter Berücksichtigung der Werte die ein Unternehmen auszeichnen - im Gegensatz zu manch Anderen, die Konzerne vor die Wand fahren und fleissig weiter ziehen zum nächsten Job...mit einer Abfindung in der Tasche.


09.11.2011 23:19    |    Andi2011    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

In meiner Rubrik beteilige ich mich heute mal an den „Lost Places“ Reihe meines Blog-Kollegen game-junkiez in Form eines stillgelegten Hüttenwerkes. g-j`s Bilder versprühen einen speziellen Reiz und sind zweifellos mit die Besten auf MT, meine Bilder sind eher von Dokumentationen wie "Life After People" beeinflusst, aber ich möchte sie euch doch nicht vorenthalten.

 

Ab 1901 wurde diese Werk im Auftrag von August Thyssen gebaut um Roheisen zu produzieren, das wiederum in den Stahlwerken von Thyssen weiterverarbeitet wurde.

 

1985 in einem der schlechtesten Jahre der Stahlkrise, in dem viele Arbeiter entlassen wurden, musste auch dieses Werk seine Tore schließen.

 

Zurück blieb ein ungenutztes Industriegebiet mit all seinen Anlagen, dass auf den Abriss wartet...aber es kam anders!

 

Die Bürger der Stadt begannen sich zu engagieren und sie stoppten den Abriss der Anlage und in fast zehn Jahren entstand auf dem Gelände eine Art Industriepark, mit Klettergärten, Aussichtsplattformen, Tauchbecken, Open-Air-Kino und Veranstaltungsgebäuden – alles inmitten der alten Anlagen.

Einige wissen schon jetzt, hierbei handelt es sich um den heute so genannten Nordpark in Duisburg Meiderich.

 

 

 

Das Besondere an dieser Anlage im Duisburger Norden ist für mich aber etwas anderes:

 

 

 

Denn wenn die Menschen das Gelände verlassen haben und man dann über das Gelände geht und die gut 200 Hektar frei erkundet ohne jemanden zu treffen, dann entdeckt man Orte voller Erinnerungen. Und wenn man die Augen schliesst, hört man wieder das Zischen der Hochöfen, das Rattern der Motoren, das Rufen der Stahlarbeiter, spürt die Hitze und den Rauch...

und wenn man die Augen wieder öffnet erkennt man...die Natur siegt über den Menschen - immer!


05.11.2011 21:24    |    Andi2011    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Dies Das

Da der Winter mit Eis und Schnee ja scheinbar noch etwas auf sich warten läßt...heute mal ein Blog von mir, in dem es um die Lieblingseissorte und dazu passende (Kindheits-) erinnerungen geht.

 

Letztens konntet ihr in meiner DIES&DAS Reihe etwas über Trinkhallen und Buden lesen und genau da hab ich als Kind mein Eis gekauft – und da gab es nur Langnese Eis und den Eismann der im Sommer jeden Abend am Ende unserer Strasse hielt und mit seiner Bimmel alle Kinder aus dem Umkreis zusammenrief...

 

Langnese war (und ist?) wohl für mich der Inbegriff von Eis...da gab es an der Trinkhalle meine Favorites „Dolomiti“ oder „Capri“

für 50 Pfennige.

Ja und dann gab`s da noch das Nogger, Miami,Ed von Schleck, Split, Magnum, Solero, MiniMilk, Calippo uvm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich tatsächlich mal soviel Kohle zusammen hatte gab es ganz selten mal das teure Cornetto Erdbeer oder Nuss für 1,-DM...und in den 70er und 80er Jahren war es üblich, dass es im Kino eine Pause gab, in der eine Dame mit Langnese-Eiswagen hereinkam und man „Eiskonfekt“ kaufen konnte...

 

Außerdem kenne ich keinen Anbieter, der es geschafft hat seinen Eissorten so illustre Namen wie „Brauner Bär“, „Flutschfinger“ oder „Tigerschwanz“ zu geben oder Sprüche wie "Nogger dir einen" zu bringen ;)

 

 

 

 

 

Wie dem auch sei, meine Kindheit ist eng mit diesen Erinnerungen verbunden mit diesen alten Eissorten (die es teilweise immer noch gibt), den alten Langnese Werbungen aus dem Kino...und ich denke mal dem Ein oder Anderen von euch wird es ganz ähnlich gehen und da der Winter noch auf sich warten läßt...gibt es heute mal Eis von mir

 

Was waren oder sind eure liebsten Eis ?:D


01.11.2011 10:48    |    Andi2011    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Mein Max, Umfragen

Welche Note gebt ihr EUREM eigenen Grand/C-Max MK2 bisher insgesamt gesehen?

1802,10 Euro hat er mich seit Auslieferung im Mai bis heute gekostet - für Kraftstoff, Pflege, Versicherung usw. - da ist es Zeit für eine erste ausführliche Bilanz nach mittlerweile 10.000 Kilometern in meinem neuen Ford C-Max.

 

Wer vorab nähere Details zu Motor, Ausstattung usw. finden will, kann dies hier im Blog tun – Mein Max -VANtastisch Teil 1: Vorstellung meines neuen Ford C-Max

 

Ich werd euch meine bisherigen Erfahrungen vorstellen und dabei immer mal zusammengefasst Auszüge schreiben, was das C-Max MK2 Forum dazu sagt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit aller Meinungen:))!

 

Motor, Getriebe und Verbrauch:

 

Der Ecoboost-Benziner ist ein Muster an Laufkultur, extrem leise und durchzugsstark und harmoniert hervorragend mit der 6-Gang Schaltbox.

Gewöhnungsbedürftig ist anfänglich die (dezent in Pfeilform) Schaltempfehlungsanzeige, die ein sehr frühes Hochschalten nahe legt. Wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man damit effizient unterwegs sein. Mein Durchschnittsverbrauch liegt laut „Spritmonitor“ aktuell bei 7,26 Litern (lt. BC immer bei 7,0 bis 7,1 Litern). Da kann man nicht meckern! Allerdings gibt es bei „Spritmonitor“ auch Werte um 9 Liter.Ich würde sagen, für ein Auto mit einem sehr spritzigen 150 PS Turbo-Benziner und um die 1,5 Tonnen Gewicht sind das sehr respektable Werte.

 

An die übervorsichtige Tankanzeige die selbst bei 0 Restkilometern (selbst ausprobiert) noch etwa 5 Liter im Tank behält – kann man sich gewöhnen, aber bei 55Litern Tankvolumen kann es auch nerven, wenn eine Warnlampe anspricht, man aber problemlos noch mindestens 150 Kilometer fahren kann.:rolleyes:

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Im C-Max Forum gibt es ein paar User, die über ein „Pfeifgeräusch“ (kein Turbopfeifen) vor allem im Teillastbereich berichtet haben. Dieses Phänomen tritt auch bei einigen Usern im Volvo Forum (baugleicher Motor) auf und dafür scheint es bisher keine Lösung oder logische Erklärung zu geben, vermutet wird häufig der Ansaugschlauch des Turbo.

Die Wahrnehmung dieses „Pfeifens“ ist bei den Betroffenen unterschiedlich, zwischen stört mich gar nicht bis extrem nervig.

 

Ansonsten werden die Ecoboost Motoren von den Besitzern im Forum jeweils als klasse Motoren beschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstattung, Verarbeitung:

 

Bei der Ausstattung meines Max funktioniert alles reibungslos und verrichtet seinen Dienst wie gewünscht. Besonders positiv fallen mir im Alltag folgende Extras auf:

 

·         Die Rückfahrkamera: in Ergänzung zu den Parkpiepsern ein Komfortextra im besten Sinne, denn die Kamera liefert selbst bei

Dunkelheit oder Regen sehr gute Bilder und „sieht“ einfach Dinge (z.B. die beliebten flachen „Pöller“ oder Fahrradständer).

 

·         Die elektrische Heckklappe: funktioniert im Alltag absolut tadellos und wunderbar und hat mir schon so manches mal Spaß

gemacht, wenn ich im Regen was aus dem Kofferraum holen musste, außerdem entfällt das einsauen der Finger

 

·         Die Xenonscheinwerfer mit Abbiegelicht: Ich hatte vorher noch nie Xenon im eigenen Auto und bin nach einem halben Jahr

immer noch begeistert – am besten nie mehr ohne Xenon

 

·         Der Einparkassistent: lenkt einen auf Wunsch tatsächlich in Parklücken, wo man selbst als erfahrener Autofahrer Mühe hätte

 

Es sind aber auch viele Kleinigkeiten, wie z.B. Der Clip zum feststecken des Parkscheins, die ausziehbare Mittelarmlehne, die Klapptische an den Vordersitzen, der zweite Innenspiegel oder auch der Tankverschluss ohne Hebel oder Deckel sie sich im Alltag bewähren und das Leben einfacher machen.

Ebenso wie die gegenläufigen Wischer, die ich mittlerweile als vorteilhafter empfinde als die übliche Lösung.

 

In vielen Autozeitschriften wurde immer wieder das Armaturenbrett als „verspielt“ und wenig intuitiv bezeichnet. Meine und auch die Erfahrungen der meisten User im Forum, sprechen da eine andere Sprache. Alles funktioniert sehr schnell und sitzt da wo es hingehört.

 

Verarbeitungstechnisch zeigt sich mein Max von der besten Seite. Es gibt kleine Details die schöner gemacht sein könnten, wie z.B. der Abschluss des Dachhimmels an der Frontscheibe, aber insgesamt gesehen ist alles stimmig. Die Spaltmaße sind klein, alles ist sauber eingepasst und die Flächen im Innenraum fassen sich angenehm an, knarren, klappern oder Quietsch-Geräusche sind ihm fremd.

 

Negativ finde ich, dass im Bereich der Ablage für den linken Fuß von Ford weder der Teppich entsprechend stärker ausgelegt wurde, noch selbst die originalen Fußmatten eine entsprechende Auflage bieten. Der Teppich dürfte an dieser Stelle wohl nach spätestens zwei Jahren durch sein – Abhilfe aus dem Zubehör von Ford gibt es nicht. Also bleibt lediglich andere Fußmatten zu erwerben, die eine entsprechende Auflagefläche bieten oder eine „do-it-yourself“ Lösung mittels selbst zurechtgeschnittenem Teppich , wie ich sie selbst auch gemacht hab - dank den hilfreichen Tipps aus dem Forum.:)

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Kritik gibt es im Forum an einer sehr trägen Außentemperaturanzeige, die sich oft erst nach Minuten aktualisiert. Hier soll(te) ein Update Abhilfe schaffen. Außerdem gibt/gab es einige Fälle von Standheizungen ohne Funktion.

 

Beim Ford/Sony-Navi bezieht sich Kritik vor allem auf die Navigationssoftware wärend die Soundanlagen an sich Lob kassieren.

Die Navi-Software ist nämlich entgegen der Aufschrift auf der SD Speicherkarte nicht aus dem Jahr 2011 sondern bereits aus 2009 und ein Update ist bisher nicht käuflich zu erwerben – eigentlich ein klarer Fall von Etikettenschwindel.

 

Das Navigationsgerät selbst wird von Einigen gerügt von Anderen gelobt, zusammenfassend könnte man vielleicht sagen: ein bekannter Disput zwischen den Befürwortern der jeweiligen mobilen oder eben der Festeinbau-Navilösung, ich für meinen Teil bin allerdings völlig zufrieden.

 

Kritisch zu sehen ist weiterhin trotz Überarbeitung die recht undurchsichtige Konfiguration des Max bei der Zusatzausstattung.

 

Die Verarbeitung des Max dagegen erfährt im Forum sehr viel Lob und Begeisterung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahren und der Alltag:

 

Die Alltagstauglichkeit im Bereich Platz ist mit den drei um/hoch/wegklappbaren Sitzen, die im Bedarfsfall auch ausgebaut werden können und dem großen Kofferraum mit der niedrigen Ladekante eigentlich für alle Eventualitäten gerüstet. Vom Familienurlaub bis zum Ikea-Einkauf kennt er bisher keine Hindernisse. Der Ausbau der Sitze ist anfangs fummelig und sie sind relativ schwer aus dem Wagen zu heben.

 

Unkomfortabel ist die veraltete Lösung, die Motorhaube mittels Stange zu halten (davon war Ford eigentlich schon weg).

Hinten eine elektrische Heckklappe und vorn nicht mal Dämpfer – hier bleibt nur das Warten auf den Zubehörmarkt.

 

Der Fahrkomfort des Max gehört dagegen mit Sicherheit zum Besten seiner Klasse. Das sehr gut gepolsterte und in der Hand liegende Lederlenkrad und die Lenkung selbst vermitteln Fahrspaß (man vergisst in einem Van zu sitzen) und das Fahrwerk liefert hohen Komfort, ist aber auch angenehm sportlich ohne dabei hart zu sein.

Die Van-typische hohe Sitzposition in Verbindung mit den wirklich guten Sitzen (incl. Lordosestütze) machen selbst mir als „Ich hab Rücken“ geplagtem Freude.

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Im Alltag braucht man sie halt manchmal: Die Bedienungsanleitung

...und diese ist ihren Namen nicht wert! Die wichtigsten Funktionen sind zwar erklärt, aber Bereiche mit diversen Unterfunktionen wie Soundanlage oder Navi sind in der Erklärung und Beschreibung einfach sträflich schlecht. Gott sei Dank kann man recht einfach das Eine oder Andere selbst rausfinden oder eben im Forum erfragen.

 

Die Foristen sind sich hier ansonsten bisher einig was Fahrverhalten, Bremsen, Sitze usw. angeht und hier kassiert der Max eine Menge Lob. Das Thema Platz, Ablagen, Sitze usw. wird ebenfalls sehr positiv bewertet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerplanmäßiges und Defekte:

 

Außerplanmäßige Werkstattaufenthalte verdankt mein Max bisher nur dem „original Ford Zubehör“, dass in meinem Fall in Form des Tagfahrlichts (TFL) von MS-Design daher kommt...

Dieses Zubehörteil ist nicht billig (mit Einbau und Lackierung 400-500Euro) aber Ford bietet keine andere Lösung an :mad:

Allerdings sind die verbauten LED Lichter bisher zweimal komplett ausgefallen, einmal wegen eingedrungener Feuchtigkeit und ein zweites Mal wegen Überhitzung. Tröstend ist dabei bisher nur, dass mein Ford-Händler, wie auch MS-Design sehr bemüht sind die Fehler abzustellen und jeweils ohne Umschweife getauscht wurde, der Leihwagen bereitstand usw. – ärgerlich ist es trotzdem.

 

Mein bisheriges Fazit:

 

Der Max ist eine komplette Neukonstruktion und ich hatte durchaus einkalkuliert, wegen der ein oder anderen Rückrufaktion (heute ja bei Neuerscheinungen fast üblich) oder kleineren Defekten mal in die Werkstatt zu müssen und wurde angenehm „Enttäuscht“.

 

Er bietet kaum Anlass zu ernsthafter Kritik – so darf es bleiben. Definitiv ist Ford hier ein sehr guter Wagen, mit gelungener Optik, guter Qualität und modernen Extras zu akzeptablen Preisen gelungen. Bisher definitiv eines der besten Alltagsautos die ich in über 20 Jahren gefahren bin.:D

 

> > > > > Forumserfahrungen:

Ich sag mal über den Daumen gepeilt, > 90% der regelmäßigen Forenbesucher sind sehr zufrieden mit dem Kauf – an dieser Stelle auch mal ein Lob an das C-Max MK2 Forum:

 

- Jungs und Mädels - ihr seid echt klasse und es macht Spass in diesem Forum zu sein!

 

Bei 20.000 Kilometern steht die erste Durchsicht an, dann folgt Teil 3 von VANtastisch mein C-Max MK2... der dann aber wieder kürzer ausfällt - versprochen- aber man braucht ja erstmal eine ausführliche Basis.

 

Da ich mit Sicherheit nicht alles berücksichtigen konnte, dürft ihr natürlich noch gerne ergänzen, Meinungen und Kommentare beisteuern und speziell die Max-Fahrer auch gern bei der Umfrage mitmachen ...

 

 

 

Ich danke euch für`s lesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Randbemerkung:
Einige "Markenfetischisten" die nichts neben ihrem Blechle gut finden können, werden natürlich hier ohne weitere Begründung in einem Kommentar mit mangelhaft oder ungenügend abstimmen und sich dabei super fühlen, das war vorher klar aber - who cares of you :rolleyes:

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Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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