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Wed Jul 25 17:01:46 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (0)

Moin zusammen,

 

vor nicht ganz drei Wochen musste unser Benz die erste längere Tour unter meiner Führung absolvieren.

 

Da der Service B1 sowieso bald fällig war, habe ich Ihn vorgezogen und den Wagen einen Tag vor Abreise frisch inspektioniert zurückerhalten.

 

Beste Vorbereitung für den anstehenden 1300 Km Ausflug nach Murrhardt im beschaulichen Schwaben (?) nähe Stuttgart, dachte ich.

 

Beginnen sollte ich die Reise alleine, da ich unseren Sohn noch für das Wochenende zu einem Kumpel bringen musste und meine Frau schon einmal ein Stück vorgefahren ist um praktischer weise auch noch unser zweites Kind bei den Großeltern abzuschieben.

 

Leider war ich noch nicht ganz 60 Km weit gekommen als mein Fahrzeug mir meldetet das ich doch bitte bei dem nächsten Tankstop den Ölstand kontrollieren sollte. Ich grübelte dann noch etwas über die Meldung nach, bevor ich nach ca 45 min den ersten unplanmäßigen zwischen stop eingelegt habe um im Boardbuch nach der Meldung und deren Bedeutung zu suchen. Zu wenig Öl, soll diese Meldung aussagen. Aber warum soll ich dann erst beim nächsten Tankstopp nach sehen? Schließlich könnte der erst in ca. 600 bis 700 km anstehen (je nach Fahrweise, freilich und noch war ich alleine im Fahrzeug und die Bahn ist frei). Der Peilstab, oder wie ich Ihn ab diesen Tagen nenne, Schätzeisen zeigte mir einen Stand zwischen min und Mitte an. Allerdings stand der Wagen auch nicht ganz gerade. Also ging die Fahrt unbeschwert weiter, bis nach einigen Minuten die selbe Meldung wieder kam.

 

An der nächsten Tanke angekommen, noch mal Ölstand geschätz -> knapp über Mitte. Ich beschloss dennoch Öl nach zu schütten. Ich ärgerte mich darüber das ich nicht das verbliebene ÖL vom Ölwechsel mitgenommen habe. Ich ärgerte mich noch mehr darüber das ich an der Tanke nicht die passende MB Freigabe gefunden habe.

 

Nach auffüllen von 0,3 Liter des "falschen" Öls (229.51 statt 229.3 oder 229.3) wars dann aber auch gut. Um das Thema Ölstand abzuschließen, bei dem Ölwechsel wurden anstatt 8,5 Liter nur 7,5 liter eingefüllt. Ich kann mir das nur so erklären, das auf den von mir mitgebrachten Ölkanistern lediglich 4 Teilstrichen als Litermaß eingeprägt sind und es deshalb zur Verwechslung kam. Wieder zuhause, habe ich also noch mal ca. 0,7 Liter Nachgefüllt. Jetzt zeigt mir das Schätzeisen je nach dem wo ich stehe irgendwas zwischen Mitte und leicht über max an. Scheinbar muss man das Fahrzeug mit der Wasserwaage ausrichten damit man einen richtigen Ölstand angezeigt bekommt...

 

Auf dem Weg zum Ziel und besonders auch auf dem Rückweg habe ich einige schöne Streckenabschnitte entdeckt. Ganz besonders in Erinnerung geblieben ist mir die A45 zwischen Butzbach und Hagen, sowie ganz die L 1117 zwischen Sulzbach an der Murr und Oberstenfeld. Wenn auch auf der A45 das Fahrvergnügen durch zahlreiche Baustellen und auf der L1117 durch zahlreiche Radfahrer etwas getört wurde. Dennoch sehr schöne kurvige Strecken. Für die L1117 hätte ich mir allerdings ein etwas leichtere Gefährt gewünscht. Die 2 Tonnen vom Benz spürt man da doch ganz deutlich in den Kurven. Ein MX 5 würde da besser passen, denke ich.

 

Auf dem Hinweg hat mich ein weiteres Verkehrsobjekt beeindruckt. Seit einigen Jahren kann man Abends an Autobahnen sehen wie die LKW Führer keine ausreichenden Stellplätze finden und teilweise noch in den Zufahrten der Parkplätze stehen. Ich habe auch immer öfter gesehen wie neue Rastplätze gebaut werden, aber so einen Großen wie an der A6 in der nähe der Rhein-Neckar Arena (TSG 1899 Hoffenheim) habe ich noch nie gesehen.

 

Und auch die E Teststrecke auf der A5 nähe Frankfurt fand ich interessant, auch wenn ich im ersten Moment nichts mit anzufangen wusste. Ich habe geschwankt zwischen Fahrdraht für irgend etwas was mit Strom auf der Autobahn fährt und einer Überdachung der A5, so wie es derzeit mit der A7 nördlich von Humbug (ich meine natürlich Hamburg) gemacht wird.

 

So toll ich die Idee finde Akkus während der Fahrt laden zu können, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen das sich LKW / PKW mit Stromabnehmer auf dem Dach durchsetzen werden. Wer zahlt die Technik im LKW, wenn man doch spätestens abseits der Autobahn wieder ein Reichweitenproblem bekommt. Ich vermute das noch vor Fertigstellung der Teststrecke die Energiedichte der Akkus soweit verbessert wird, das eine Ladung für die zugelassene Fahrzeit der LKW Führer ausreicht und danach Mensch und Maschine Ihre Akkus auf einem Rastplatz aufladen können.

 

Irgendwann Nachts waren wir dann auch in Murrhardt, dem Ziel unserer Reise, angekommen. Am Tag darauf haben wir es ganz gemütlich angehen lassen. Am nachmittag dann, sind wir zu dem eigentlichen Grund dieser Reise aufgebrochen.

 

Meine Mrs.Phenomenal und ich wollen zu den Wasserfällen im Hörschbachtal. Da soll es nämlich die schönsten Meerjungfrauen überhaupt geben. Nicht in der Karibik, nicht an der Ostsee oder Nordsee (die ja praktisch vor unserer Haustür liegt, zumindest wenn der Meeresspiegel weiter ansteigt), nein in Baden-Württemberg. Wer hätte das gedacht. Hört sich komisch an, ist aber so ;)

 

Ich habe mir dann auch direkt eine gefangen und über die Schulter gelegt.

 

Am nächsten Tag steht dann auch schon wieder die Heimreise an. Dank eines Brückenabrisses auf der A6 ist selbige gesperrt, was nicht weiter schlimm ist, da wir so noch die eine oder andere schöne Kurve mitnehmen. So begeistert von den Kurven, habe ich dann auch glatt die Autobahnauffahrt am ende der Umleitung verpasst. Was wiederum nicht schlimm war, wir hatten schließlich hunger und hätten sonst nicht ein super leckeres Essen in Düren zu uns nehmen können.

 

Wer in der Gegend ist und hunger hat, mich hat Ratsstube Hotel-Restaurant-Metzgerei Karlheinz Steidel überzeugt. Wer fleisch mag scheint da richtig zu sein, ich kann nur für die Leber sprechen und die war super.

 

Gruß uns allseits gute Fahrt

Stefan

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Wed Jul 25 14:23:54 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (2)

Hallo zusammen,

 

mit dem "neuen" eigenem Auto ist bei mir das Thema Fahrzeugpflege wieder hoch gekommen. In den letzen Jahren ist das ziemlich eingeschlafen. Waschstrasse und aussaugen war da da höchste der Gefühle.

 

Nun hab ich mir bereits ein recht großes Arsenal an Pflegeprodukten zusammen gekauft.

Maßgeblich daran schuld waren die beiden Youtube Kanäle 83metoo und XaronFR.

 

Weiß nicht ob ich denen dafür jetzt danken soll :D

 

Gibt schon viel coolen Mist und Zeit zum verarbeiten muss man dann ja auch noch haben.

 

Scheibenversiegelung fande ich immer schon cool. RainX kannte ich noch von früher. Heute scheint es ja viel besseres zu geben.

 

Ich habe mich für das Glaco Roll On Large entschieden. Konnte mich nicht zwischen Roll On und Ultra entscheiden, habe dann das günstigere genommen. Mittlerweile habe ich heraus gefunden das die Standzeit vom Roll On ca. 3 Monate betragen soll, vom Ultra 12 Monate. Das relativiert den Preis wieder ;)

 

Anders wie in den Videos gesehen, habe ich die Scheibe nur gründlich gereinigt und nicht vorher noch poliert. Erst mit Insektenentferner, dann mit Haushaltsglasreiniger (den musste ich nicht extra kaufen) und zum Schluss entfettet mit einem 50/50 IPA Wasser Gemisch.

 

Poliert oder geknetet (Reinigungsknete hätte ich sogar noch da) habe ich die Scheibe nicht.

 

Ich bin gespannt wie sich die Versiegelung in der Praxis macht.

 

Update: Ich habe vergessen den Artikel zu veröffentlichen, sehe ich jetzt gerade erst.

Update 2: ... kann ich dann ja auch direkt geben. Aufgetragen habe ich die Versiegelung am 01.07. Jetzt haben wir den 25.07. Der Wagen wurde in der Zwischenzeit einige Male gewaschen, auch die Scheibenwasserdüsen mitsamt Scheibenwischer kamen zu Einsatz und auch Insektenentferner wurde ein paar mal benutzt.

 

Bis jetzt hält die Versiegelung, was ich beim Autowaschen merken, denn im Regen gefahren bin ich in der Zeit noch nicht.

 

Gruß

Stefan

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Tue Jun 26 21:02:34 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (10)

Moin zusammen,

 

da ich den Benz zum LPG Nachrüsten etwas weiter weg gebracht habe, musste ich innerhalb von 7 Tagen zweimal Bahn fahren (oder was habt Ihr gedacht :D).

 

Obwohl die Züge pünktlich waren und auch die Anschlüsse alle gut geklappt haben, bin ich froh darüber die Bahn erstmal nicht mehr in Anspruch nehmen zu müssen.

 

Grade der ICE war auf beiden Fahrten rappel voll. Alleine habe ich zwar immer noch ein Platz gefunden, aber bereits zu zweit wäre es kompliziert geworden. Mit einer 4 Köpfigen Familie ohne Sitzplatzreservierung zusammen Sitzen... unmöglich.

 

Mit Sitzplatzreservierung wiederum ist man auf den Zug fixiert -> Null flexibel. Genauso wie mit den diversen Sparpreisen, die mir für eine Einzelfahrt absurde 66 € erspart hätten. Um den Vogel abzuschießen will die Bahn von mir noch 0,5 € transaktionskosten wenn ich mit Pay Pal Zahlen will. Na vielen Dank, die machen den Kohl dann aber auch nicht mehr Fett. Gönn ich mir :D

 

In den 66 € sind die Fahrten zum Bahnhof natürlich auch noch nicht inkludiert. Gut das mich meine Frau und der Umrüster gefahren hat.

 

Positives kann ich aber auch berichten. Am Hannover HBF gibt es ganz leckere Krustenbraten Brötchen. Findet man bei einem recht kleinen Bahnhofsshop bei Gleis 7.

 

Trotzdem das Fazit für mich, Bahn fahren ist keine alternative. Schon gar nicht mit Familie und / oder wenn man ausserstäditische Start und Endpunkte erreichen will.

 

Die Nachrüstung selbst hat super geklappt, soweit ich es bisher beurteilen kann.

Verbaut wurde Prins Anlage mit 75 Liter STEP Radmulden Tank. Im Kofferaum sieht man so auch nichts davon, die Sortierboxen unter dem Kofferaumboden passen allerdings nicht mehr rein.

Mir wurde gesagt das auch der Unterbodenschutz unter dem Kofferraum entfernt werden musste, damit der Tank entlüften kann ohne das noch irgendwo Gas steht.

 

Tankstutzen hinter der Tankklappe.

 

Im Motorraum ist für das ungeübte Auge nichts zu sehen von der Gasanlage.

 

Verdampfer und Filter sitzen vor dem linken Radhaus, zwar dezent aber nicht gerade wartungsfreundlich. Ich hoffe mal, das es nicht viel zu warten gibt (planmäßig alle 25 TKM oder 2 Jahre).

 

Umschalter / Tankuhr sitzen auf meinem Wunsch neben dem Lichtschalter. Jeder andere Ort wäre wohl auch möglich gewesen.

 

Auf dem ca. 270 KM Rückweg ist mir nichts Aufgefallen was auf den einbau einer Gasanlage hätte schließen können. Der Wagen fährt gefühlt exakt so wie früher. Auch manuelles ein- und ausschalten der Anlage unter Last führt zu keinen Rucklern etc.

 

Der Wagen stößt jetzt weniger CO2 aus, so das ich statt 390 €/pa nur noch 336 €/pa KFZ Steuer zahle.

 

Bei der Abholung wurde ich darauf hingewiesen, das in seltenen Fällen die MKL kommen könnte da sich die Injektoren evtl. noch einlaufen, oder so... Die müssten dann noch mal justiert werden.

 

In seltenen Fällen können sich die Schlauchschellen der Kühlmittelschläuche noch setzen was zu Kühlwasserverlust führen kann. Bei Mercedes aber noch unwahrscheinlicher als z.B. bei BMW weil der Kühlwasserdruck bei MB niedriger sein soll.

 

Kann ich beides nicht beurteilen, vielleicht wäre diese Info aber bei Übergabe, oder in vorhergehenden Telefongesprächen besser platziert gewesen. Meine Entscheidung hätte es wohl nicht beeinflusst, nach der Umrüstung mit solchen Details zu kommen lasst dem Kunden dann aber keine Wahl mehr.

 

Zwei Dinge die nicht hätten sein müssen, könnte ich allerdings bemängeln.

 

Auf der Rückfahrt ist mir aufgefallen das mein Abblendlicht an ist, obwohl es draußen hell war und der Schalter auf Automatik. Fernlichtautomatik ging auch nicht. Da ich noch nicht lange unterwegs war, bin ich wieder zurückzum Umrüster. Beim Ausbau des Schalters hat sich der Schleifkontakt gelöst und konnte nicht wieder befestigt werden.

 

Den Wagen deshalb da stehen lassen, wollte ich aber nicht. Wir haben uns darauf geeinigt, daß ich einen neuen Schalter besorge und auch den Umschalter dann selber installiere. Geld für den Schalter habe ich bekommen, für den Aufwand wurde mir nichts angeboten und ich habe nicht nachgefragt. Ist für mich auch eher wieder ein Grund ein wenig basteln zu dürfen, als eine Belastung ;)

 

Beim Straßenverkehrsamt ist mir aufgefallen das die R115 Einbaubescheinigung nicht unterschrieben ist. Ein aufgeregter Anruf beim Umrüster hat mich dann aber wieder beruhigt. Ja war blöd, hätte unterschrieben werden sollen. Ist aber nicht so schlimm, weil ich ja auch eine vom TÜV abgenommene Gasdichtigkeitsprüfung vorliegen habe, oder so...

 

Der man vom Amt hat zumindest keine Wimper verzogen und sich eigentlich auch nur die TÜV Unterlagen angeschaut. Neuen Brief und Zulassungsbescheinigung für 13 € bekommen. Dafür das der mehr eintippen musste als bei einer Neuzulassung empfand ich die Änderung sehr günstig :D

 

Jetzt hoffe ich mal das sich bei mir weder die Injektoren verstellen, noch der Kühlkreislauf undicht wird. Auch wenn das Weserbergland recht hübsch ist, will ich diverse Fahrten dahin doch vermeiden, gerade mit der Bahn ;)

 

Gruß

Stefan

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Wed Jun 20 20:50:28 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (9)

Hallo zusammen,

 

in der letzen Zeit habe ich mich ja eher mit dem Benz beschäftigt. Ich denke das liegt in der Sache, neues Spielzeug und so...

 

Der Golf hat sich wohl vernachlässigt gefühlt und das obwohl er ja durchaus noch Familienanschluss besitzt.

 

So mache ich doch hin und wieder eine kleine Erhaltungsfahrt ins Grüne mit Ihm. Und die "schmuddeligen" Kinder samt Fahrrad, Roller und Co darf er auch noch vorzugsweise Transportieren.

 

Also ich weiß wirklich nicht wie er sich da vernachlässigt vorkommen kann :D

 

Wie dem auch sei, neulich am Flughafen:

 

Golf abgestellt, mit den Kindern zur Ankunft gegangen und auf meine Frau gewartet. Nach 20 min wieder zurück im Golf, Zündung, hopla was ist das. Da hat mir doch jemand einen Sportschalldämpfer ans Auto geschraubt.

 

Die Wahrheit war profaner, Rohr direkt am Endtopf sauber abgegammelt...

 

Meine Werksattt wollte 170 € dafür haben, fand ich jetzt OK. Aber im Netz habe ich einen Endtopf für 35€ gefunden, Leihbühne für 12€ die Stunde, Befestigungsmaterial 15€.

Und ein Rohr mittels Schelle befestigen traue ich mir gerade noch zu...

 

Die Demontage hat mir mehr sorgen gemacht. Mit Rostlöser ging das aber dann doch alles ganz gut und ohne Trennschleifer.

 

Leider habe ich gesehen das der Schweller vorne an der Fahrerseite im Bereich der Wagenheberaufnahme durchgegammelt ist.

 

Das wird mein nächstes Bastelabenteuer am Golf, soll der sich mal nicht über mangelnde zuneigung beschweren. Letzendlich ist es wie in jeder Bezeihung, klammert er zu viel muss er gehen :D

 

Gruß

Stefan

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Wed May 30 22:27:46 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (0)

Moin zusammen,

 

nun folgt der letzte Streich. Zugegeben hatte ich davor auch am meisten bammel. Hat aber gar nicht weh getan :D

 

Als erates habe ich die Verkleidung vom Kofferraum entfernt. Geholfen haben mir dabei die Bilder vom User undertaker75

 

https://www.motor-talk.de/.../...m-fuer-vorne-und-hinten-t4784579.html

 

Vielen Dank dafür.

 

Hat man die vier Schrauben entfernt muss man eigentlich nur noch beherzt an der Verkleidung ziehen. Ich hatte dabei immer den Gedanken im Kopf gleich etwas zu zerbrechen. Habe mich dann aber mit dem anderen Gedanken getröstet das es im in Bucht ersatz dafür gibt.

 

Hat man die Verkleidung ab, kommt man auch sehr leicht an die Kennzeichen Beleuchtung ran, aber eine Umrüstung auf LED gehe ich später an. Für den Moment soll es der tausch gegen Oosram Cool blue intense w5w tun. Aber das nur am Rande.

 

Als nächstes habe ich erst einmal mit erschrecken festgestellt das da nicht sehr viel Leitung zwischen Rücklicht und Anschluss ist. Reicht gerad mal so für einen Stromdieb. Ich wäre lieber direkt in den Stecker gegangen, habe aber keinen Plan wie.

 

Masse habe ich mir von einer der Schrauben am Heckscheibenwischer geholt, eigentlich wollte ich auf die kleine Schraube gehen die wohl das Rücklicht hält. Die hat aber keine Masse. Frag mich wo sich das Rücklicht die herholt. Wahrscheinlich auch vom Stecker.

 

Ich hatte bereits im Vorfeld einen Funktionstest gemacht, allerdings nicht über die Bordelektrik. Da war auch der Empfänger noch nicht in das Armaturenbrett verbaut (siehe Teil 2). Nun stand der erste Funktionstest unter Realbedingung an. Der Sender war aber noch nicht Fest verbaut und die Verkleidung auch nicht davor. Dieser erste Funktionstest klappte auch sofort, super!

 

Also musste jetzt die Kamera verbaut werden. Ich wollte Sie an der Stelle anbringen wo auch die original RFK sitzen würde. Dazu musste die Verkleidung über dem Nummernschild ab. Das war ein Kampf! Hatte auch nichts im Netz darüber gefunden. Eigentlich ist die auch nur geclipst. aber da wo die RFK Sitzt muss man zwei "Krallen" von innen zusammendrücken (siehe Bild mit Schraubendreher). Also muss auch dafür die Innenverkleidung ab. In dem Fall kein Problem, war ja eh runter. Mann muss es nur wissen. Wenn man es nicht weiß, muss man fluchen und suchen. Ich wusste es nicht :D

 

Praktischerweise ist an der Stelle der Original RFK auch schon ein Durchgang nach innen, so das ich nicht die Karosserie anbohren musste. Das wäre wieder ein großes Loch geworden, da der Stecker der Kamera wie immer (siehe auch Teil 2) recht dick ausfällt. So musste ich nur den Kunststoff an zwei Stellen ausklinken.

 

Die Leitungen der RFK habe ich dann an den bereits bestehenden Kabelbaum gebunden. Den Sender der RFK neben dem Heckwischermotor platziert. Zusätzlich zum Kleber auf der Rückseite des Senders, habe ich das ganze noch mit Kabelbindern fixiert.

 

Blenden wieder drauf, abfahrt! Abfahrt deshalb, da ich mir zum justieren der Hilfslinien ein Parkplatz mit Parklinien gesucht habe. Das schlägt Garmin in Ihren Videos so vor. Geht gut und leicht von der Hand. Die Bildqualität ist eher schlechter als PAL und hat mit HD mal gar nichts zu tun. Um Hindernisse hinter dem Auto zu erkennen reicht es aber locker. Die RFK im Skoda Rapid ist aber schon schärfer.

 

Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, dauert es vielleicht 1-2 Sekunden bis das Bild da ist. Ich habe aber nicht das Gefühl gehabt das die Darstellung zeit verzögert ist. Ich hatte das in einigen Kritiken gelesen, kann das aber nicht bestätigen.

 

Insgesamt bin ich mit der Aktion zufrieden und würde es Stand heute wohl wieder so machen.

 

Gruß

Stefan

 

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Wed May 30 16:42:56 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (0)

Moin zusammen,

 

nachdem der Warnblinkschalter unter das Radiobedienteil gewandert ist, konnte ich mich dran machen und das Navi vor die mittleren Luftauströmer platzieren.

 

Mit Energie versorgt werden soll das Navi aus dem Handschuhfach heraus, da gibt es bereits eine versteckte 12 V Dose die mit der Zündung gechaltet wird.

 

Ein gekaufter Clip für die Lüftungdüsen wäre natürlich zu einfach gewesen. Ich wollte das Navi schließlich Mittig anbringen und nicht versetzt nach links oder rechts.

 

Ich habe mich für einen Navikugelkopf aus Alu entschieden, der wohl eigentlich für die Montage an einem Motorrad gedacht ist.

 

Ich hingegen wollte Ihn am Warnblinkschalter befestigen. Da ich nicht meinen Warnblinkschalter ohne Not verbasteln wollte, habe ich einen anderen aus der Bucht bestellt.

Ursprünglich war der Plan den Schalter auszuschlachten und nur das Gehäuse über zu haben. Ich habe aber festgestellt, dass ich den Kugelkopf auch wunderbar so mit dem Schalter verschrauben kann, ich vermute er wäre sogar noch funktionsfähig.

 

"Wo gearbeitet wird, da fallen auch Späne", dachte ich mir. Also habe ich beherzt zum Bohrer gegriffen um mir einen Weg für die Zuleitung des Navi durch die Luftauströmer zu bahnen. Leider ist die Zuleitung vom Navi einteilig. Der dicke 12 V Anschluss ist fest mit der Leitung verbunden, der Empfänger für die Kamera ebenfalls und der USB Stecker ist auch nicht gerade Zierlich. Zumindest war er immer noch zu groß für meine gebohrten Löcher.

 

Ich weiß nicht ob es an der Hitze gelegen hat, oder ob ich von dem Sprichwort "erst denken, dann machen" nur das machen beherzigt habe. Wie dem auch sei, es gibt eine viel elegantere, minimal inversive Methode das Navi Kabel nach aussen zu führen. Dazu braucht man nur die Luftauströmer von der Blende clipsen und schrauben und eine kleine Klinke außen in die Luftauströmer machen. Dann passt die Leitung zwischen Blende und Luftauströmer. Geht einfacher, ist sauber und die Gefahr etwas mit dem Bohrer zu beschädigen ist nicht vorhanden.

 

Für die Leitungen der Ambientebeleuchtung und der Lüftung gibt es bereits Kableclipser an der Blende, da passte auch noch die Zuleitung vom Navi hinter.

 

Damit ich mit der Leitung in das Handschuhfachkomme, habe ich im Bereich des rechten Luftauströmers etwas den Armaturenträger ausgeklinkt. Später ist da die Blende drüber, sieht man also nicht. Wäre aber wohl auch so gegangen, da der Ausschnitt für den Luftauströmer im

Armaturenbrett recht großzügig und unsauber gearbeitet ist.

 

Das Ergebnis gefällt mir, ich überlege allerdings noch ob ich den Kugelkopf kürze oder mir einen kürzeren anfertigen lassen. Auf dem ersten blick stand mir das Navi zu weit ab, zudem ist so auch die Hebelwirkung auf den Warnblinkschalter unnötig groß. Optisch habe ich mich breits daran gewöhnt und wegen der größeren Belastung auf den Warnblinkschalter mache ich mir eigentlich auch keine sorgen.

 

Kennt Ihr den eigentlich auch? Diesen Moment wo man alles zusammengepackt hat und dann noch drei Schrauben findet ;)

 

Die fixieren normalerweise den Luftauströmer mit der Blende... Ich tu sie mal gut zur Seite... und wenn ich dann mal Lust habe... :D

 

 

Gruß

Stefan

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Mon May 21 18:17:22 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (0)

Hallo zusammen,

 

meine vor kurzem gekaufte E-Klasse ist ja schon etwas älter. Das Kartenmaterieal des Navis ist ebenso alt und mir fehlt noch eine Rückfahrkamera in der Ausstattungsliste.

 

Verbaut ist ein APS 50 (NTG 4) -> soweit ich gelesen habe besitz dies keine Videoeingang an dem ich eine RFK klemmen kann. Da gibt es wohl "Orginal" Nachrüstlösungen, aber auch da bin ich bei recherchen auf Hardwarekosten von fast 1000 € gestoßen. Codieren wäre wohl auch noch notwendig geworden. Da ich das nicht selber kann, wären zu den Kosten für die Hardware auch noch Lohnkosten gekommen. Neues Kartenmaterial kostet auch an die 180 €.

 

Kurz gesagt, mir für ein so altes System viel zu teuer, zumal weitere Updates ja nicht günstiger werden.

 

Im Golf benutze ich ein Garmin Nüvi 65. Da ist ein kostenloses lebenslanges Kartenupdate enthalten. Bei externer Energiezufuhr geht es automatsich an, wenn die Spannungsquelle aus ist, geht es wieder aus. Außerdem kann man es per Funk mit einer Garmin RFK verbinden.

 

Also bin ich zu dem Schluss gekommen das ich das Garmin Navi benutzen will um das Problem mit dem veralteten Kartenmaterial und der Rückfahrkamera zu lösen.

 

Als Einbauort für das Navidisplay habe ich den Platz mittig vor den mittleren Lüftungsdüsen auserkoren. Da ist das Display recht gut im Blickfeld und man kann es auch noch gut bedienen.

Nur blöd das im S212 Vor Mopf zwischen den Lüftungsdüsen der Schalter für den Warnblinker sitzt.

Der wäre dann nicht mehr gut zu erreichen...

 

Gut das im Mopf der Warnblinkschalter in die Schalterleiste unter dem Radio gewandert ist.

Kurz bei MT nachgelesen - umbau Problemlos möglich. Damit Warnblinken funktioniert, darf dann aber der obere Warnblinkschalter nicht angeschlossen sein. Ich habe dazu einfach den blauen Stecker gelöst und daneben gelegt (Bild "befetigungsclips-luftaustroemer-medium).

 

Ich habe leider keine Schalterleiste gefunden die genau meiner Ausstattung entspricht, Zusatzfunktionen auf der Schalterleiste sind aber kein Problem. Zu wenig soll schlecht sein...

 

Um die Schalterleiste auszutauschen muss das Radio raus, dafür muss die Dekoleiste mit den Luftauströmern raus.

 

Youtube zeigt wies geht:

https://www.youtube.com/watch?v=ZkwVQjPFIAA

 

Was Youtube nicht zeigt und mich dann auch etwas Zeit gekostet hat:

In der Mitte sind die Luftauströmer nicht geclipst, sondern werden durch zwei "Nasen" gehalten die man mit einen Schrauberdreher etc. nach innen (in die Luftauströmer) biegen muss. Auf dem Bild "befetigungsclips-luftaustroemer-medium" liegt mein Zeigefinger auf einem der beiden "Zinken".

 

Die Schrauben die das Radio fixieren, sind nicht in das Radio geschraubt, sondern verschieben eine Sperre die das Radio in Schienen fixieren die im Einbauschacht angebracht sind und das Radio aufnehmen. Ich nehme an man muss die Schrauben deshalb auch nicht ganz rausschrauben, zumal sie be mir mit Schraubenlack gesichert waren. Das Einbauen des Radios wird dann auch schneller gehen wenn die Schrauben noch in den Sperren geschraubt sind und man Sie nicht erst wieder reinfummeln muss ;)

 

Wenn man diese beiden Sachen schon kennt, geht das alles ganz leicht und fix. Wenn man davon keine Ahnung hat und einem seine beiden Kinder unterstützen dauert es ca. 2 Stunden... :D

 

Am Ende ist alles wieder eingbaut und funktionsfähig (ausser der obere Warnblinkschalter).

 

Um das Navi zu befestigen werde ich einen Kugelkopf an der Stelle befestigen wo der Schalter für das Warnblinklicht ist. Entweder klebe ich Ihn direkt darunter oder verschraube Ihn.

 

Ich suche derzeit noch einen defekten Warnblinklichtschalter für günstig Geld. Ich fände es schade wenn ich meinen Fuktionfähigen Schalter zerstöre...

 

Also wenn jemand was rumfliegen hat, bitte melden.

 

 

Gruß

Stefan

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Thu May 17 20:44:38 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (0)

Moin zusammen,

 

nach dem Mercedes und ich so langsam miteinander warm geworden sind, werde ich etwas mutiger.

 

Das Problem: Das Fach der Mittelkonsole schließt nicht mehr von alleine und zwischen den beiden Fächern ist die Fuge größer als gewollt.

 

Das Schließproblem haben viele, und so war es nicht schwer im Netz eine Lösung zu finden.

Um das Problem zu beheben muss die Federspannung erhöht werden und dazu muss die Mittelkonsole raus.

 

Natürlich habe ich dabei gleich mal eine Halteklammer verloren, komisch in den Videos ist das nicht passiert. Wisst Ihr ob es die einzeln zu kaufen gibt (also ohne Leiste)?

 

 

 

Wie die Mittelkonsole ausgebaut wird, kann man sich wunderbar an folgenden stellen im Netz anschauen:

https://www.motor-talk.de/.../...ole-ohne-waehlhebel-t2871316.html?...

 

https://www.youtube.com/watch?v=6p0wsVdqqD0

 

Und sehr cool auf den zweiten Blick und für mein Problem gibts dann noch 2 weitere teile:

https://www.youtube.com/watch?v=88OJipkGCKc

 

Problem 1, das selbständige schließn des Fachs habe ich gelöst. Mein, wahrscheinlich selbs verursachtes, zweites Problem könnte ich hingegen nicht lösen.

 

Die Blende ist nur auf das blech geclipst. Vermutlich ist Sie nur nicht richtig eingerastet. Aber die große Blende läßt sich weder vor noch zurückschieben. Selbst leichte Hammerschläge haben sie nicht bewegt. Über leichte optische Mängel kann ich aber ganz gut hinwegsehen. Von daher werde ich da jetzt keine Zeit mehr investieren und dabei vielleicht noch mehr zerstören.

 

Anbei noch ein paar Bilder meines Werkes, wies geht erfahrt Ihr in den Links. Habs ja auch nur aus dem Netz.

 

 

Und zum Schluss noch ein kleiner Teaser Bild auf mein nächstes Vorhaben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruß

Stefan

 

 

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Sat May 12 22:47:15 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (2)

Hallo zusammen,

 

nachdem ich mich im letzten Artkel mit Schrauben beschäftigt habe, musste ich diesmal stecken und kleben um den Sonnenschutz Clim Air Sunnyboy anzubringen.

 

Ich finde ja "Sunnyboy" klingt irgendwie... na ja, komisch. Dennoch hatte ich bereits im Octavia den Sunnyboy verbaut und war zeimlich zufrieden damit.

 

Es handelt sich bei dem Sonnenschutz um Sets die auf das jeweilige Fahrzeugmodell angepasst sind.

 

Bei Octavia wurde alles geklemmt und passte 100% in die Fenster, so das von außen die Rahmen nicht zu sehen war.

 

Bei dem Set für die E Klasse ist das leider etwas anders. Nach dem zweiten Anlauf und eine kleine Modifikation beim Einbau passt es jetzt aber zufriedenstellend.

 

Während die Befestigung bei dem Heckfenster und den seitlichen Kofferaumfenster noch mit klemmen und clipsen auskommt, mus man bei den hinteren Seitenfenstern Klebepunkte setzen. Versucht man sich an die Anleitung zu halten, steht der Sonnenschutz etwas ab. Zudem muss man an zwei stellen die Klebepunkte über "Eck" kleben, biegt man sie nicht vorher in Form, reicht die Klebekraft nicht aus und die Ecke löst sich wieder.

 

Weil beides doof aussieht, habe ich neue Klebepunkte von ClimAir erbeten und auch sehr schnell kostenfrei erhalten. Das finde ich super, danke dafür.

 

Beim zweiten versuch habe ich die Klebepunkte an der B Säule höher gerückt und die Seite zum Fenster abgeschnitten. So Sitz der Sonneschutz später näher am Fenster und ich muß nicht umkanten.

 

Erwähnenswert ist noch, das ich die Klebepunkte nach einer Woche rückstandslos entfernen konnte, ohne mit Reiniger nacharbeiten zu müssen. Wie das nach einigen Jahren ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

 

Ob durch das zurechtschneiden und damit verkleinern der Klebefläche die Klebekraft noch ausreicht damit auch bei offenen Fenster und höheren Geschwindikeiten der Sonnenschutz an seinem Platz bleibt, habe ich auch noch nicht testen können.

 

Gruß

Stefan

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Fri May 11 23:55:37 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (5)

Hallo zusammen,

 

so langsam steigere ich den handwerklichen Schwierigkeitsgrad. Immerhin muss ich für den Austausch der Nummernschildträger bereits einen Schraubendreher in die Hand nehmen ;)

 

Als ich den 500er übernommen habe, waren dort Kennzeichenhalter aus Kunststoff, die nach Chrom aussehen sollten, verbaut. So schlecht fände ich das gar nicht, wenn verchromter Kunststoff nach Chrom und nicht nach verchromter Kunstoff aussehen würde.

 

Also mussten die Kennzeichen anders befestigt werden. Kleben? Bohren? Oder wieder mit Haltern?

Ich entschied mich für letzteres.

 

Also habe ich die billigausehenden Chromdinger, gegen teuere, billig aussehende Kunstoffhalter getauscht. Da den neuen Haltern aber wohl bewusst ist das sie Ihr Geld nicht wert sind, verstecken sie sich immerhin hinter den Nummernschildern :D

 

Gruß

Stefan

 

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Fri May 11 23:43:53 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (1)

Hallo zusammen,

 

heute möchte meine ersten "Arbeiten" am Benz vorstellen.

 

Und womit startet man am besten? Mit einem Startknopf. Zumindest dann wenn das Fahrzeug mit Keyless Go ausgestattet wurde.

 

Ich habe mich eine Zeitlang darüber gewundert warum MB bei Keyless Go kein Startknopf verbaut. Bis ich in der Bedienungsanleitung vom Stern gelesen habe wie leicht sich der Startknopf entfernen lässt. Ab da hat es mir gedämmert, daß da wohl ursprünglich mal ein Knopf gewesen war. Leider ist der Startknopf einem Vorbesitzer wohl abhanden gekommen.

 

Kurz im www nach so einem Teil gesucht und mich darüber gefreut das die Sache wohl mit ca. 20€ relative günstig ist.

 

Ich habe dann hier nochmal nachgefragt ob der Knopf irgendwie Codiert ist und das MT Mitglied -MB- hat mir genau das geschriben was ich hören wollte.

 

https://www.motor-talk.de/.../...er-bucht-codiert-werden-t6335951.html

 

Was soll ich noch lange schreiben, Knopf ist drin und tuts.

 

Grüße Stefan

 

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Thu May 10 16:31:56 CEST 2018    |    3ismanN    |    Kommentare (3)

Hallo erstmal,

 

da ist er also, der erste Blog meines Lebens. Und jetzt gerade überlege ich mir die ersten Worte im ersten Blog meines Lebens. Für einen Mittdreißiger sind das gerade ganz schön viele erste Male :D

 

Vorab, meine Rechtschreibe lässt zu wünschen übrig. Groß / Kleinschreibung und Satzzeichen kenne ich, verteile Sie aber eher zufällig. Vielleicht nennt man das Legasthenie oder Faulheit. Da ich hier keine lust habe alles doppelt und dreifach zu prüfen werdet Ihr damit leben müssen (ich tu es ja auch), oder einfach nicht weiterlesen.

 

Zum Einstieg stelle ich mich vielleicht erst einmal vor und schreibe euch dann was ich so mit dem Blog vorhabe.

 

Mein alter habe ich jetzt ja schön mal näherungsweise verraten. Jetzt muss ich mir gut überlegen was ich noch der Welt über mich verraten möchte. Eigentlich nicht zu viel;)

 

Auto begeistert bin ich, sonst würde ich hier nicht schreiben. Für Mottorräder habe ich auch was über, fahre aber schon sehr lange nicht mehr und habe seit einigen Jahren auch meine Yahma TZR 125 aus Jungendtagen verkauft. Ein dicker Kerl auf kleinem Moped sieht einfach auch albern auch :D

 

 

 

 

Mein erstes Auto war dann ein Peugeot 306 Cabrio 2.0 8V. Das fahren hat mir viel Freude bereitet, leider hat der Motor eigentlich ständig irgendwo einen Ölverlust gehabt. Wurde die eine Dichtung ausgetauscht, wurde die andere undicht. Trotzdem schöne fahrten und Zeit mit Ihm gehabt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach folgte ein BMW 325 CI E46. Mein bis dato Lieblingsfahrzeug, keine defekte, nur Verschleiß, ausreichend Leistung, Heckantrieb, R6 und ziemlich nackt bis auf Leder. Mit steigenden, familiär zu begründendem, Parkplatzbedürfnissen und der Möglichkeit über die Firma ein Leasingfahrzeug subventioniert zu bekommen, habe ich den 3er nach 10 Jahren und 120 TKm, mit dann Insgesamt deutlich über 200 TKM und im Fahrzeugalter von 15 Jahren gegen einen Skoda Octavia Combi 2.0 TDI mit 135 KW und 4x4 getauscht. Auch kein schlechtes Auto, aber beim Fahrspaß war der E46 vorne. Der Octavia blieb auch nur kurz bei uns, denn mein Weg zum Arbeitsplatz versechfachte sich ein Jahr später. Durch die Besteuerung des Octavia nach der 1% Regel, musste ich nun also deutlich mehr Geldwerten Vorteil versteuern. Und da die Versteuerung abhängig vom Fahrzeugneupreis und der Entfernung Wohnort zu Arbeitsplatz ist, musste was günstigeres her.

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe also weiß gegen Blau getauscht und vom eingesparten Rot daneben gestellt.

Rot ist in dem Fall ein Golf 3 Variant 1.8 75 PS von Opa und Blau ein Skoda Rapid Limo 1.2 90 PS als Leasing von der Firma.

 

Objektiv betrachte kommt man als vierköpfige Familie wunderbar mit dem Rapid aus. Wäre ich nicht autobegeistert und bräuchten wir nicht zwei Fahrzeuge, wäre der Rapid ziemlich ausreichend für uns.

 

Aber auch der Golf hat sich nach anfänglicher Skepsis meinerseits in mein Herz gefahren. Bis auf Licht, Anlasser und Schiebedach (!) ist da wohl nichts elektrisch drann, die Orginalsitze waren durch und haben meinen Rücken geplagt. Aber Sitze sind ja schnell getauscht, und Recaro Sitze nicht ganz so schnell günstig bei ebay gefunden.

Klar Rost, hat er. Poltern, tut er. Leistung, nicht der Rede wert. Aber, er kostet auch fast nichts. Zahnriemen, Inspektion, Zündspule, in einer freien Werkstatt hat das zusammengerechnet keine 500 € auf den letzen 30 TKM gekostet. Lüftungssteureung vom Schrott und neuer Lichtschalter 30€ und dank Youtube schnell selbst ausgetauscht. Und mehr war dann auch nicht drann.

 

Und dennoch habe ich jetzt ca. 1,5 Jahre immer parralel zum Golf nach etwas anderem, mit mehr Leistung und Komfort gesucht. Idealerweise noch auf LPG Umrüstbar und mit solider Technik. Schnell hatte ich einen S211 E350 oder sogar E500 im blick, vielleicht auch noch ein e61. Aber die Preise für so alte Möhren, für mich einfach unverschämt. Wollte auch nicht Quer durch Deutschland fahren. Alles schwer...

 

S204 zu S212 auch zu hoch eingepreist. Und mit Saugrohreinspritzern wird es in den Baureihen auch schon knapp.

 

Aber dann, vor 4 Wochen, habe ich Ihn entdeckt. Einen E 500 T S212, mit guter Ausstattung und akzeptabler Historie zu einem fairen Preis und wenig Kilometer (zumindest was das aktuelle Preisgefüge betrifft). Zwischen uns lagen leider 260 KM und ein hervorragdendes Amircan Diner was dann den Ausschlag gegeben hat mich mit dem Wagen näher zu beschäftigen. Vielleicht hatte der Sachverständige den ich zum Fahrzeug geschickt hatte und Ihn für gut befunden hat auch was damit zu tun gehabt ;)

 

Also Überführungskennzeichen geholt, Kinder weg Organisiert, Frau eingepackt und ab ins Sauerland zur Probefahrt. Anschließend mit zwei Autos zurück und erstmal lecker Burger gegessen.

 

Und nun sind wir an dem Punkt angelangt wo dieser Blog beginnt. Um die Leasingkarre mache ich mir keine Gedanken. Aber der Golf und der Stern verlangen nach Aufmerksamkeit. Wie das immer so ist, sind neue Sachen erst einmal interessanter als Alte. Weshalb mein Fokus derzeit auf dem Benz liegt. Was mit dem Golf passiert, weiß ich ehrlich gesagt auch noch gar nicht. Im Moment steht er hier rum und wird ab und an mal Innerstädtisch bewegt um "schmuddelige" Kinder zu transportieren. In diese Niederungen des Alltags will ich den Benz noch nicht herablassen.

Fakt ist, wir brauchen keine drei Autos und Wertsteigerungspotenzial sehe ich bei dem Golf eigentlich auch nicht. Wenn es ein voller VR6 wäre, aber bei so einem Brot und Butter Modell... Ist also eher was persönliches. Zudem haben wir eigentlich auch kein Platz für drei Autos. Derzeit sieht es also vor unserer Haustür etwas voll aus.

 

Daraus ergeben sich für den Moment zwei Fragen:

1. Was soll ich mit dem Golf machen (Opas Auto, Familienmitglied, treue Seele)

2. Was habe ich mit dem E500 vor?

 

Zu 2 kenne ich schon ein paar Antworten an denen ich euch teilhaben lassen will und die bei mir Fragen aufwerfen auf die Ihr hoffentlich Antworten habt ;)

 

Zu 1. bin ich auf eure Meinung gespannt.

 

Viele Grüße, genießt den Vatertag (oder auch in anderen Regionen Christi Himmelfahrt genannt) und evtl. euer langes Wochenende

 

Beste Grüße

Stefan

 

PS: Anregungen, Wünsche und Kritik zum Blog erwünscht. Ist ja mein Erster und kämpfe auch noch mit dem einbetten von Bildern im Blog etc.

 

PPS: In der Vorschau sind meine Bilder an den thematisch passenden stellen im Text eingefügt. Im Blog selbst sind Sie nur in der Galerie und der Text ist "kaputt" formatiert. Hilfe!

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