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Skoda Tradition Spartak, Octavia,Felicia

Mon Jan 02 13:37:29 CET 2017    |    akrij3    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: High Speed 375, Monteverdi Buch, Monteverdi Hai, Monteverdi Konstrukteur, Monteverdi Rennfahrer, Paul Berger Binningenn

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Rezension

 

«Monteverdi – Geschichte einer Schweizer Automarke»

von Roger Gloor und Carl L. Wagner.

Einführend: Die Sammlung Paul Bergers Monteverdi in Binningen (BL) wird aufgelöst und teils ins Verkehrshaus Luzern umsiedeln. Am Genfer Autosalon bekommt Monteverdi einen grosszügigen Ausstellungsstand.

 

Gerade zeitrichtig zu diesen Veränderungen konnte Paul Berger ein neues Buch über den Rennfahrer und Konstrukteur Peter Monteverdi und seine luxuriösen Autos präsentieren, herausgegeben von ihm selber, verfasst von den Monteverdi-Kennern Carl L. Wagner und Roger Gloor.

 

Das neue Buch ist mit unzähligen bislang unveröffentlichten Fotos aus den privaten Alben und Dokumentation Monteverdis professioneller Karriere bereichert worden.

Paul Berger, Lebenspartner von Peter Monteverdi legte grossen Wert auf die unverblümte, wahrheitsgetreue Darstellung von zahllosen Höhen, aber auch Tiefen, wie er selbst sagt, „einer vielseitigen und teils widersprüchlichen Persönlichkeit“.

 

Die Monografie „Monteverdi – Geschichte einer Schweizer Marke“ ist in ihrer sorgsam eingehaltenen Chronologie, geschrieben ohne Pathos und Schnörkel, aber besonders durch ihre Systematik ein herausragendes Werk. Von Profis geschrieben, für breites Publikum verständlich und gleichzeitig für Kenner ein Genuss.

 

Monteverdis erfülltes, leider kurzes Leben, wurde von den Autoren Gloor und Wagner empfindsam beschrieben. Die Meilensteine seiner Karriere sind klar definiert und von vielen persönlichen Reflexionen Paul Bergers untermalt. Jedes Modell seiner sportlichen und utilitären Autos wird genügend genau vorgestellt, mit farbigen Fotografien anschaulich dokumentiert.

 

Der Inhalt ist in ca. 200 ! kleine, klar definierte Kapitel unterteilt und mit einem expliziten Verzeichnis gleich zu Beginn des Buches versehen. Am Ende der Publikation findet der Interessierte Leser einen detaillierten Index mit Namensregister - genau so, wie es in jeder Monografie vorhanden sein sollte, leider aber nur selten der Fall ist.

 

Monteverdi – Geschichte einer Schweizer Marke, ist eine Publikation, die nicht nur die Markenfreunde und Kenner schätzen werden, sondern sie sollte in jeder automobilen Bibliothek ihren Platz bekommen.

 

Rezension: Dr.Georg W.Pollak, sc., Zürich

Fotos: 6-10 GWP

 

212 Seiten, Format A4, gebunden, Deutsch, 470 Fotos, davon 215 in Farbe, in der Schweiz gedruckt; Preis Fr. 87.- zzgl. Porto, Erscheinungsdatum: 2016, Herausgeber: Paul Berger

Bestellungen per Mail an:

monteverdi-book@bluewin.ch oder im Buchhandel ISBN 978-3-033-05953-5.

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Mon Jan 02 15:23:23 CET 2017    |    Ascender

Danke für den Hinweis. Ich kannte die Marke nicht. Schöne Autos. Erinnert bisweilen auch an den Jensen Interceptor.


Mon Jan 02 15:25:17 CET 2017    |    akrij1

hauptsächlich mit der Motorisierung, die praktisch gleich ist, auch vom Chrysler...ausser Hai 450, der hatte einen Typ 426 Street Hemi (7,0 Liter Hubraum)


Mon Jan 02 15:48:44 CET 2017    |    Ascender

Ich habe in dem Wikipedia-Artikel zum Jensen Interceptor folgendes gefunden:

 

Zitat:

Um die Urheberschaft des Touring-Entwurfs entwickelte sich eine Kontroverse. Der Schweizer Jensen-Importeur und spätere Sportwagenhersteller Peter Monteverdi (Automobile Monteverdi) behauptete bis in die 1970er-Jahre hinein, er habe für Touring die Karosserie des Interceptor entworfen. Monteverdi strengte schließlich in Großbritannien einen Rechtsstreit an, der aber erfolglos blieb.[8]


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