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14.01.2013 14:00    |    fire-fighter    |    Kommentare (18)

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Eisfl che 34214818

Winterzeit. Es friert, ab und zu fällt ein wenig Schnee. Die Abende sind lang und gemütlich, die Landschaft weiß verpackt. Weihnachten liegt hinter uns, Sylvester auch. Es ist seit einigen Tagen kalt, die Gewässer sind mit einer mehr oder weniger tragfähigen Eisschicht bedeckt.

 

"Einsatz Feuerwehr Berenbostel, Einsatz Feuerwehr Berenbostel - Tiere in Notlage! Hier Florian Ronne -ENDE!"

Ich schrecke vom PC hoch und greife im Laufen meinen Schlüsselbund. Ab dafür zur Wache! Vorsichtig fahren, der Schneematsch macht die Strassen seifig und rutschig.

 

An der Wache angekommen, kaum einer da... Kleine Schleife, da sind nicht viele unterwegs zur Wache. Rein in die Schutzkleidung und rüber zu den Fahrzeugen. Ich steige auf den Gerätewagen. Der GW/Z ist eine "Erfindung" der Niedersachsen. Quasi wie ein RW1 (Rüstwagen) beladen, aber nur auf einem Strassenfahrgestell aufgebaut und auch ohne Seilwinde. Quasi ein Rüstwagen light. In Berenbostel ist er eine eierlegende Wollmilchsau. Technische Hilfe jeder Art, Umfüllpumpen Gefahrgutausrüstung und und und. Jeder Zentimeter ist mit Gerät vollgestopft. Nur schwimmen kann er nicht. Leider!

 

"Ronne von 11-40: Frage Einsatzort? Kommen!"

"11-40: Sie fahren zum Schwarzen See! Am Westufer wartet eine Frau auf Sie. Zwei Hunde sollen ins Eis eingebrochen sein. Kommen!"

"Verstanden, rücken 1-2 ab. Ende!"

 

Einsatzhorn an und los! Wir verlassen den Hof und biegen links in die Hauptstrasse ein. Der Schwarze See liegt gleich neben der B6. Es ist eine ehemalige Sandgrube, mit etwa 200m Durchmesser. Sieht harmlos aus, ist aber an der tiefsten Stelle über 40m tief. Wir entschließen uns zur Anfahrt direkt ans Westufer. Auf dieser Seite kommt man zwar nicht ganz an den See heran, aber es ist die kürzeste Variante.

Also überqueren wir die vierspurige B6 und biegen kurz darauf in den Feldweg zum See ein. Der Weg wird eng. Die Büsche sind im letzten Jahr ziemlich gewachsen. Zweige kratzen über die Fahrzeugseiten.

"Da winkt jemand."

Wir halten an. Ein Passant weist uns den Weg zum See. Wir sehen das Malheur. Zwei Golden Retreiver sind ca. 50m vom Ufer entfernt durch die sehr dünne Eisschicht gebrochen. Sie paddeln im Wasser und versuchen aufs Eis zu kommen. Die Eisdecke ist jedoch zu dünn und bricht sofort wieder ab.

Wir beratschlagen unsere Optionen. Mit Leitern auf dem Eis könnte gehen, aber an der Einbruchstelle ist das Eis viel zu dünn. Ein Mensch wäre bei dieser Eisdecke niemals so weit raus gekommen.

"Wir brauchen das Boot aus Garbsen!"

-

"Ronne von 11-40 kommen!"

"Hier Florian Ronne, Kommen Sie!"

"Wir benötigen das Schlauchboot aus Garbsen!, kommen!"

"11-40: Das Boot soll zur Zeit nicht einsatzbereit sein. Wir alarmieren zusätzlich die FF Seelze. Dort steht das nächste Boot, kommen!"

"Verstanden, Ende!"

 

Verdammt! Aus der Kernstadt wäre das Boot innerhalb weniger Minuten da gewesen. Jetzt dauert es mindestens 10 bis 15 Minuten. Eine kleine Ewigkeit.

 

Die Besitzerin ruft immer wieder ihre Hunde. Sie spornt sie an. Immer langsamer werden die Bewegungen. Jedes Mal, wenn sie Ihre Hunde ruft, raffen sie sich auf und kämpfen weiter. Das Wasser kühlt die Körper aus. Die Zeit kriecht dahin.

 

Unser Mehrzweckfahrzeug (ein VW T4) steht inzwischen am Ortseingang und wartet auf die Seelzer Kameraden. Sie werden eine Eskorte bilden, damit wir nicht noch mehr Zeit verlieren. Wir stehen derweil am Ufer und sind hilflos. Endlich hören wir Martinhorn in der Ferne. Die KAmeraden kommen von der Südostseite an den See. Von dort kann man auf dem Uferweg relativ dicht zu uns herankommen. Jetzt keine Zeit mehr verlieren. Wir laden das Boot ab und lassen es zu Wasser (bzw. aufs Eis). Zwei Seelzer Kameraden rüsten ich mit Schwimmweste aus. Sie knien sich auf den Wulst des Schlauchbootes und versuchen über das Eis vorwärts zu kommen. Die Paddel taugen nichts. Mit einem Brecheisen gehts. Klaue ins Eis hacken und vorwärts ziehen. Mühsehlig kämpfen sie sich zu den Hunden vor. Die sind inzwischen ganz aufgeregt. Sie spüren, dass jetzt endlich Hilfe naht!

20m vor den Hunden bricht das Boot durch das Eis ein.

Jetzt muss die Taktik geändert werden. Die beiden sitzen ganz hinten im Boot und paddeln vorwärts. Der leichte Bug schiebt sich über das dünne Eis und zerbricht es. Hoffentlich zerschlitzt das Eis nicht das Boot. Genau so haben die Garbsener Ihr Boot letzte Woche beschädigt.

Glück gehabt, alles geht glatt. Die Hunde werden ins Boot gezogen und erst mal mit Decken trocken gerubbelt. Mittels der befestigten Leine ziehen wir das Schlauchboot zurück an Land. Die Besitzerin schließt die völlig erschöpften Tiere in die Arme. Wir bringen sie und die beiden Hunde erst mal in den geheizten Bus. Später fahren wir sie dann noch in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover.

 

Bei der Einsatznachbesprechung waren wir alle sehr nachdenklich. Es war alles gut gegangen, aber es hätte auch schlechter ausgehen können. Ein Boot war nicht in unserem Bedarfsplan. Dazu haben wir zu wenig Gewässer in unserem Einsatzgebiet. Ein paar Geschäftsleute sahen das allerdings etwas kritischer. Nachdem der Einsatz in der Presse war, reifte die Idee einer Spende. So bekamen wir ein kleines Schlauchboot mit Holzfußboden und einen 5 PS-Außenbordmotor geschenkt.


14.01.2013 15:15    |    HTC

Respekt!

 

Coole Aktion!

 

Ein Aluminium oder Glasfaserboot wäre da aber praktischer (zwecks aufschlitzen) und man könnte es ja auf dem Dach befestigen (einfache Verstaumöglichkeit). Ist zwar etwas teuerer aber auch wesentlich sicherer und zweckdienlicher...

 

HTC


14.01.2013 15:22    |    motzendorfer

Wunderbare Aktion!

Vielen Dank im Namen der Wauzis - hatte beim Lesen direkt Tränen in den Augen...

Schön, daß es solche Menschen wie EUCH auch noch gibt. Nicht NUR Hundehasser, etc, die in unserer mittlerweile schon bedenklich kranken Gesellschaft leider immer mehr überhandnehmen :(

 

LG aus Wien - und macht weiter so!

Mani


14.01.2013 15:24    |    fire-fighter

@HTC: Jupp. Da hast Du recht. Allerdings rechnet sich so ein Boot auch nur, wenn man es dementsprechend braucht. Berenbostel als Stadtteil von Garbsen hat allerdings nur ein paar Teiche und kleinere Seen, und einige Regenrückhaltebecken.

Die Kernstadt liegt am Mittellandkanal und an der Leine. Darum sind hier auch entsprechen Boote stationiert, um auch für die Wasserrettung gewappnet zu sein.

Hier kommt die Verhältinmäßigkeit der Mittel zum Tragen. Ein Optimum an Ausrüstung kann man zwar vorhalten, aber dann hat man an jedem Standort 20 Fahrzeuge.

 

Das Schlauchboot hängt verkehrtherum an der Hallendecke und wird bei Bedarf auf das Fahrzeugdach abgelassen und befestigt. Eine dauerhafte Verstauung auf dem Dach ist aus Platzgründen nicht möglich. Weder für ein Aluboot, noch für das Schlauchboot.


14.01.2013 16:24    |    DerMatze

wer zahlt solche einsätze?


14.01.2013 17:57    |    Hellhound1979

Du und ich! Aber das ist ja auch in Ordnung! Schöne Aktion.


14.01.2013 19:31    |    MonaLisa_22

Tolle Aktion! Schön dass Ihr jetzt ein Schlauchboot habt! Die Besitzerin war wahrscheinlich auch sehr dankbar.:)

 

Sehr schön beschrieben!


14.01.2013 19:35    |    SRAM

Gute Aktion !

 

Ihr habt ja jetzt ein Boot.

 

Für alle Feuerwehren, die gerne eines hätten: ich könnte mir vorstellen, daß DIESE Firma zwecks Werbung gerne eines spendet ;)

 

 

Gruß SRAM


14.01.2013 20:53    |    22Felix22

Daumen Hoch =)


14.01.2013 21:03    |    Shibi_

Gute Aktion. :)

 

Respekt an die Hunde, dass die so lange überlebt haben. Ein Mensch hätte wohl nicht so lange in dem eiskalten Wasser überlebt. Ich glaube mal etwas von 10-15 Minuten gelesen zu haben für Menschen in 0°C kalten Wasser. Die Hunde waren wohl mindestens 20-25min in dem Wasser, wenn nicht sogar noch länger.

 

Aber ziemlich verantwortungslos von den Hundebesitzern die Hunde überhaupt auf das Eis zu lassen. Die müssten doch wissen, dass ein Hund es nicht einschätzen kann ob eine Eisdecke ihn tragen kann und man Hunde deshalb nicht auf das Eis lassen darf solange man sich nicht absolut sicher ist, dass das Eis sie trägt.


15.01.2013 07:24    |    VS-Steffen

@Shibi: Signed

 

Die Hundehalterin sollte finanziell beteiligt werden; wenn ich nach einem (Mopped-) Unfall ins Krankenhaus gebracht wurde musste ich immer einen kleinen Obulus zuzahlen. Und hier liegt m.M.n. ein Stück weit Verletzung der Aufsichtspflicht vor.

 

Leider erreicht man das Bewußtsein vieler Menschen heutzutage nur noch über den Geldbeutel... .

(wo ich natürlich auch empfindlich bin)


15.01.2013 10:14    |    fire-fighter

Tja... Die Hunde waren verspielt. Sie sind am Ufer durch den Schnee getobt und dann plötzlich raus aufs Eis. Da war es zu spät. Einen kurzen Augenblick ging es gut, dann waren sie zu weit draussen. Meist passieren solche Sachen aufgrund eines kurzen Augenblickes der Unachtsamkeit.

 

Das Boot ist jetzt schon einige Jahre im Betrieb (der Einsatz liegt schon ein paar Jahre zurück, inzwischen bin ich ja nicht mehr in Berenbostel aktiv).


15.01.2013 13:28    |    Rotti-Vectra

Tolle Geschichte!!!

Habe selber einen verspielten Hund, und wäre froh, wenn mir in dieser Situation auch so geholfen worden wäre.

Ich bin Berufskraftfahrer und möchte auf diesem Weg den ganzen Feuerwehren und Rettungsdiensten

meine höchste Anerkennung aussprechen!!!

Bin selber schon X mal an schweren Unfällen vorbei gekommen und frage mich immer wie die Rettungskräfte das können. Die Bilder sind teilweise ein Albtraum.

 

In diesem Sinne.

 

Liebe Grüße

Heiko


15.01.2013 20:59    |    VolkerIZ

Volle Zustimmung. Für die Feuerwehren hat mir noch kein Pfennig Steuergeld leidgetan. Was die Leute in ihrer Freizeit leisten, muß man bewundern.

Mein Hund ist inzwischen aus dem Alter raus, wo er groben Blödsinn macht und geht auch nie weit von mir weg, aber als er noch jung war, habe ich ihn auch mal aus dem Wasser angeln müssen. Da kann ich verstehen, wie man sich fühlt, wenn sowas passiert. Gut, daß es Leute gibt, die helfen!


16.01.2013 17:20    |    RSsechs

Ich weiss zwar nicht, warum du diesen Bericht geschrieben hast, aber ich hatte und habe grossen Respekt vor den Feuerwehrleuten (speziell die Freiwillige), weil mit viel persoenlichen Einsatz Leben gerettet wird ! Natuerlich freue ich mich auch, das obige Geschichte gut ausgegangen ist, was bei schweren Unfaellen leider nicht immer der Fall ist ! Die Feuerwehrleute muessen dann auch phychisch sehr stark sein und daher verdienen sie mein vollen Respekt !!! Schoen, dass es Euch gibt !


17.01.2013 21:43    |    notting

@motzendorfer: Wenn ich mir anschaue, wieviele Hundebesitzer ihre Viecher wirklich überall hinscheißen lassen und man deswegen selbst in normalen Rasenflächen, wo öfters Kinder spielen, oder gar mitten auf Gehwegen auf solche Tretminien trifft, kann ich es schon verstehen, dass da einige Leute auf Hund und Herrchen sauer sind. Solchen Hundebesitzern gehören echt mal die Hinterlassenschaften ihrer Viecher ins Gesicht geschmiert und dann einen halben Tag mit entspr. Schild in die Fußgängerzone gestellt...

 

@fire-fighter: Bei uns stand mal in der Zeitung, dass die Feuerwehr ein ausrangiertes kleines Boot dem Yacht-Club zu Ausbildungszwecken überlassen hat, weil sie im Gegenzug einen Gratis-Liegeplatz im Yachthafen für das neue kleine Boot bekommen haben. Außerdem ist der DLRG in einer sehr komfortablen Lage, weil es eine Kooperation mit der Feuerwehr gibt.

 

notting


17.01.2013 21:58    |    motzendorfer

Moin Notting,

 

was die "Hinterlassenschaften" angeht, gebe ich Dir vollkommen Recht.

Aber, wie Du ja schon schriebst, sind da die Hundehalter zur Rechenschaft zu ziehen... Genau das gleiche Problem mit den "ach so bösen Kampfhunden". Das Viecherl kann doch nichts dafür, daß es ein A.....loch als Herrchen hat, das es scharfgemacht hat. DIE gehören weg, nicht der Hund! Der "Hass" der meisten Leute konzentriert sich aber leider meist nur auf die unschuldigen Tiere.

 

Ich selbst bin gottseidank in der glücklichen Lage, am Land wohnen zu dürfen (auch großer Garten) - und meine Prinzessin kann hinsch.... wo sie will.

Herrli räumt's ja wieder weg :D

 

LG, Mani


Bild

18.01.2013 08:22    |    Diesel73

Toller Einsatz. Ich bin immer wieder dankbar, wenn ich solche Sachen lese. Ein Tier hat in so einer Lage genauso viel Angst und Schmerz wie ein Mensch. Dann sollte es meiner Meinung nach auch genauso umsichtig behandelt werden.

Und sie geben ja auch zurück. Hier in der Ecke hat in den letzten Tagen ein Hund eine Frau gerettet. Sie war verwirrt und in einen Fluss gefallen, trieb dort schon halbtot ab. Der Hund hat seine Besitzerin so lange genervt und immer wieder Richtung Fluss gedrängt, bis sie die Frau endlich bemerkte. Und gerettet werden konnte.


10.04.2013 10:44    |    Schraubermeister Tom

Hallo zusammen,

 

habe selbst einen 3-Jährigen Labrador-Rüden und lasse den, wann immer es geht, ohne Leine rumtoben. Ihm hätte es auch passieren können. Er ist noch wild.

Mir würde das Herz zerreissen, wenn ich am Ufer stehen müsste und nichts machen kann, während mein treuer Begleiter um sein Leben kämpft.

Für die Frau war es mit Sicherheit die längste halbe Stunde ihres Lebens.

Respekt der Feuerwehr, die alles Möglich macht, um LEBEN zu Retten.

 

Und jetzt mal ein Nachsatz für die Hundehasser, oder die, die meinen, die Hundehalterin sollte es selbst zahlen und auch die Leute, die es ungerecht finden, das solche Einsätze von den Steuern abgedeckt sind:

 

Überlegt mal ganz genau, wieviele Hunde aller Rassen darauf trainiert sind, Menschenleben zu Retten ( Lawinensuchhunde / Verschüttete suchen / Ertrunkene suchen etc ), die Menschen vor Schaden bewahren ( Sprengstoff / Drogen / etc.) , dann nehmen wir noch die ganzen Hunde dazu, die trainiert sind, um Behinderten zu helfen ( Blindenhunde / Unterstützung für Rollstuhlfahrer )

Wer jetzt noch aufmucken will, der sollte 2-Mal überlegen, ob sein Arsch nicht auch mal vom Einsatz eines Schutzhundes abhängt.

 

MFG Thomas


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Mein Blog hat am 20.04.2009 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor

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MAN F8 19.291 LF24

Renault

In 20 Jahren Feuerwehr gibt es wirklich nichts mehr, was ich noch nicht erlebt habe.

FS CE besitze ich seit 2007, dafür noch mal vielen Dank an die Gemeinde :cool:

Meine Brötchen (und auch das für obendrauf) verdiene ich mir im weltweiten Service für Industrieelle X-Ray Anlagen

Privat bewege ich z.Zt. einen Skoda Octavia RS.

Wer mehr wissen will - PN!

Wo der fire-fighter herkommt...

Meine Ursprungsheimat liegt in Berenbostel. Das ist ein Stadtteil von Garbsen, in der Nähe von Hannover. Ein Teil der Berichte stammt aus meiner Zeit dort. Seit ein paar Jahren hat es mich beruflich ins schönste Bundesland der Welt verschlagen. Seitdem bin ich hier in Ahrensburg, in der Nähe von Hamburg aktiv.

Auf den Fotos kann man den Unterschied anhand der Einsatzkleidung erkennen. Niedersachsen bevorzugt orange Jacken, in Schleswig-Holstein ist die Nomexjacke dunkel.

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