Aktuelle Umfrage auf MOTOR-TALK.de: Verbraucher sehen für Opel schwarz
Berlin, den 17. November 2009
- 62 Prozent der Befragten halten den Verbleib Opels bei General Motors für falsch
- Nur knapp 12 Prozent der rund 2.350 Umfrageteilnehmer sehen die aktuelle Entscheidung optimistisch
Nach monatelangen Unklarheiten über die Zukunft von Opel steht nun fest: Der Rüsselsheimer Automobilhersteller bleibt unter dem Flügel von General Motors, dem bis 2007 weltweit größten Automobilkonzern, und wird nicht an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna verkauft. Allerdings ist diese Entscheidung nicht nur bei der Bundesregierung und den Mitarbeitern von Opel heftig umstritten. Die aktuelle Umfrage auf www.MOTOR-TALK.de zeigt, dass auch die Mehrheit der Nutzer der größten Auto-Community Europas diese Kehrtwende missbilligt.
Unter rund 2.350 Umfrageteilnehmern stimmten 62 Prozent gegen das Fortbestehen von Opel im insolventen Mutterkonzern, da sie eine Sanierung in diesem Umfeld als nicht machbar erachten. Knapp 12 Prozent glauben hingegen daran, dass ein Verbleib Opels bei General Motors durchaus lohnend sei: Die mittlerweile bessere finanzielle Situation des amerikanischen Automobil-Giganten könnte dem Tochterunternehmen zu neuem Aufschwung verhelfen. Für immerhin ein Fünftel (21,5 Prozent) der Befragten macht es für die Situation des deutschen Automobilherstellers und seiner Belegschaft keinen Unterschied, ob er nun verkauft wird oder bei GM verweilt. Offenbar sehen sie die Zukunft Opels in beiden Fällen stark gefährdet.
Mit dieser Umfrage bestätigen die Motor-Talker die Bedenken der Opelaner, welche bereits starken Widerstand gegen die aktuelle Entscheidung von GM angekündigt haben. Die Zweifel, ob GM die Kapazitäten für eine erfolgreiche Sanierung von Opel aufbringen kann und wird, dominieren die Gemüter.
Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte, findet die noch laufende Umfrage auf http://www.motor-talk.de/.../...-schwarzer-tag-fuer-opel-t2462428.html
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