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Zwei neue Common-Rail-Turbodiesel für den Primera

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- 1,9 dCi von Renault und hauseigener 2,2 dCi mit Common-Rail-Einspritzung

- Zusätzliche Variante visia plus und neu geschnürte Ausstattungspakete

- N-FORM um Reifendruckkontrolle und Telefonbuch-Speicherfunktion erweitert

 

 

Ab März erweitert Nissan das Angebot an Turbodiesel-Motoren für seine erfolgreiche Mittelklassebaureihe Primera. Der 1,9 Liter große dCi-Motor vom Allianzpartner Renault rundet die Palette moderner Common-Rail-Selbstzünder nach unten ab. Er leistet 88 kW/120 PS und stellt schon bei 2.000 Umdrehungen pro Minute ein maximales Drehmoment von 270 Nm bereit. Mit dem neuen Einstiegsdiesel beschleunigt der Primera in 10,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Als neue Topmotorisierung kommt der hauseigene 2,2 dCi zum Einsatz. Ein neues Einspritzsystem mit bis zu 1.600 bar Einspritzdruck und neue Einspritzventile verbessern die Laufkultur sowie die Leistungsentfaltung. Weiterhin wurde der Ladeluftkühler um 40 Prozent vergrößert. Durch seine mittige Platzierung wird er jetzt besser mit Kühlluft versorgt. So stieg nicht nur die Leistung von 93 kW/126 PS auf jetzt 102 kW/139 PS, auch das maximale Drehmoment nahm noch einmal deutlich (von 280 auf 314 Nm bei unverändert 2.000/min) zu. Damit durchbricht der Primera 2,2 dCi nun die 200 km/h-Marke (Spitze 203 km/h) und sprintet in nur 9,8 Sekunden aus dem Stillstand auf 100 km/h. Das nach wie vor zum Einsatz kommende 6-Gang-Getriebe wurde ebenfalls einer Überarbeitung unterzogen und ist jetzt enger abgestuft, so dass sich speziell in den größeren Gängen die Elastizität deutlich verbessert.

 

Mit dem neuen Diesel-Duo sieht sich Nissan bestens für die auf dem deutschen Markt weiter steigende Nachfrage nach leistungsstarken und sportlichen Selbstzündern gerüstet. Beobachter erwarten im D-Segment für 2003 einen Diesel-Anteil von 52 Prozent ? ein Trend, von dem auch die neuen Primera dCi profitieren sollten.

 

Neue Ausstattungsvariante visia plus mit serienmäßiger Rückfahrkamera

Während der neue Primera 1,9 dCi mit den Ausstattungsstufen visia, visia plus und acenta kombinierbar ist, steht der 2,2 dCi in den beiden gehobenen Versionen acenta und tekna zur Verfügung. Zusätzlich zu den neuen Dieselmotoren führt Nissan mit der Linie visia plus im Primera eine vierte Ausstattungsvariante ein und nimmt leichte Änderungen an den serienmäßigen Inhalten der übrigen drei Versionen vor. So kommt nun schon das Basismodell visia in den serienmäßigen Genuss eines 5,8 Zoll großen Farbdisplays und wird serienmäßig mit in Wagenfarbe lackierten Türgriffen und Außenspiegeln ausgeliefert. Die darüber angesiedelte neue Linie visia plus verfügt zusätzlich ab Werk über Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber hinten und die bei Primera-Kunden äußerst populäre und hoch geschätzte Rückfahrkamera, die das Einparken erheblich erleichtert.

 

Aktives Reifendruckkontrollsystem serienmäßig für Primera tekna

Die Topversion tekna erhält nun ein elektronisches Reifendruckkontrollsystem, welches in das Display des N-FORM-Bediensystems integriert ist. Auf Knopfdruck lässt sich jederzeit der aktuelle Reifendruck abfragen, bei zu niedrigem Luftdruck wird automatisch eine Warnmeldung ausgegeben. Die Sensoren, die in den Felgen der Reifen sitzen, messen alle 10 Sekunden den Druck und übertragen den Wert mit Hilfe von Funkwellen zu einer Kontrolleinheit, die ständig die neuen Daten analysiert und bei Bedarf den Fahrer über eine Kontrollleuchte in der Instrumenteneinheit und das Display des N-FORM-Systems warnt. Die Kontrolleinheit registriert und meldet dabei nicht nur, wenn der Druck eines Reifens unter eine vorher definierte Grenze sinkt, sondern informiert auch über zu viel Reifendruck, Druckungleichgewicht an einer Achse oder zu hohe Geschwindigkeit für den aktuell an den Reifen vorliegenden Druck. Der Einsatz dieses Systems erhöht nicht nur die Sicherheit der Passagiere, sondern hilft auch, die Lebensdauer der Reifen zu verlängern und den Spritverbrauch zu senken.

 

Des weiteren erhalten alle acenta- und tekna-Ausführungen ab sofort zusätzlich eine Audiofernbedienung am Lenkrad. Und um dem Wunsch nach Navigationssystemen im Primera künftig noch besser begegnen zu können, senkt Nissan zudem den Aufpreis für das DVD-gestützte System mit 7-Zoll-Farbdisplay von 2.000 auf 1.700 Euro. Zusätzlich zu den bislang schon digitalisierten europäischen Ländern sind in der neuesten Version auch die Straßennetze von Portugal, Dänemark und Schweden integriert.

 

Nokia-Telefon erlaubt das Herunterladen des persönlichen Telefonbuchs ins Auto

Ab April erweitert Nissan dann nochmals den Funktionsumfang des bahnbrechenden N-FORM-Bediensystems. Mit Hilfe von zum Teil multifunktional ausgelegten Schaltern sowie einem Joystick-artigen Kontrollhebel reduzierte es schon bislang die Zahl der Schalter und Hebel gegenüber einem Fahrzeug mit ähnlichem Ausstattungsgrad deutlich. In Verbindung mit einem Nokia-Telefon der jüngsten Generation stellt N-FORM nun erstmals auch das im Handy des Benutzers abgespeicherte Telefonbuch auf dem Display dar. Folge dieser Kompatibilität: Das Anwählen gespeicherter Adressen bzw. Nummern ist ebenso wie der Zugriff auf die persönliche Mailbox denkbar einfach. Und bei ankommenden Telefonaten zeigt die Anruferidentifizierung im Display, wer am anderen Ende der Leitung wartet.


thhue thhue

4.2er Freak

Die Nissan Primeras sind ziemlich gelungen, aber wenn ich mir einen Primera kaufen würde, dann sowieso nur mit Benzinmotor.


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