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Georg Hackl zu Gast bei Porsche in Zuffenhausen und Weissach
Stuttgart. Nach seinem von Silber gekrönten Rennen bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City mit einem von der Porsche Engineering Group (PEG) optimierten Schlitten, besuchte Georg Hackl nun das Porsche-Werk in Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach. Die PEG, eine hundertprozentige Tochter der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, steuert und vermarktet weltweit für externe Entwicklungsaufträge das Know-how des Stuttgarter Sportwagenbauers aus beispielsweise Konstruktion, Erprobung, Logistik oder Produktion. Sie kann dabei auf Ressourcen von über 1000 Ingenieuren zurückgreifen.
Bei seinem Gang durch die Produktionshallen schaute Hackl den Werkern immer wieder interessiert über die Schulter: "Das ist meine erste Werksbesichtigung bei einem Automobilhersteller. Dass so viel Handarbeit in einem Porsche steckt, hätte ich nicht gedacht. Wirklich beeindruckend." Georg Hackl liebt es bekanntlich schnell. Nach ausgedehnten Sitzproben in historischen Porsche-Rennwagen ging es dann nach Weissach auf die Teststrecke, wo er mit einem Werksfahrer einige Runden im 911 Turbo und Boxster S drehte.
Während der Besichtigung des Windkanals und der Abteilung Kunststofftechnik schmiedete Hackl gleich Pläne für einen neuen Rennschlitten, der noch schneller werden soll: "Die Konkurrenz schläft nicht. Auch wegen meines Bandscheibenschadens muss ich mir immer wieder etwas neues einfallen lassen. Ohne Porsche hätte ich bei den letzten Winterspielen gar keine Chance gehabt."