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Zwei Fiat Grande Punto Sport beim 24-Stunden-Rennen am Start
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Seriennahe Diesel-Renner treten in der Kategorie „Alternative Antriebe“ an Multijet-Direkteinspritzung vor der Bewährungsprobe in der „Grünen Hölle“
Die Nordschleife des Nürburgrings ist die ultimative Erprobungsstrecke für jedes Auto. Fiat, mit einem eigenen Technologie- und Entwicklungszentrum an der legendären Piste in der Eifel vertreten, absolviert hier Jahr für Jahr mit zukünftigen und aktuellen Fahrzeugmodellen Tausende von Testkilometern. Jetzt geht die italienische Marke noch einen Schritt weiter: Zwei Fiat Grande Punto Sport mit Multijet-Turbodieselmotor nehmen am ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen teil, das am Samstag (17. Juni, 15.00 Uhr) gestartet wird.
Die beiden seriennahen, in der Kategorie „Alternative Antriebe, Klasse bis zwei Liter Hubraum“ gemeldeten Fahrzeuge (Startnummer 261 und 262) wurden gründlich auf den Marathon vorbereitet. Die Leistung der im Fiat Grande Punto Sport 1.9 Multijet 8V serienmäßig 95 kW (130 PS) leistenden 1.9-Liter-Turbodiesel wurde auf rund 134 kW (180 PS) gesteigert. Dazu erhielten die Vierzylindermotoren geänderte Turbolader und eine auf den Renneinsatz abgestimmte Multijet-Direkteinspritzung. Auf der über drei Kilometer langen Geraden „Döttinger Höhe“, dem Hochgeschwindigkeitsabschnitt des Nürburgrings, erreichen die italienischen Diesel-Renner damit ein deutlich höheres Tempo, als die 200 km/h des Serienfahrzeuges. Beide Fiat Grande Punto rollen auf Continental Serienreifen, die auf der rund 25 Kilometer langen Berg-und-Tal-Bahn ebenfalls ihr sportliches Potenzial unter Beweis stellen wollen.
Die vorgeschriebene Sicherheitsausstattung (u. a. Stahl-Sicherheitszelle, Schalensitze, Sechspunkt-Sicherheitsgurte, Feuerlöschanlage) ergänzt die Umbaumaßnahmen. Im Verlauf des 24-Stunden-Härtetests werden die beiden Fiat Grande Punto Sport voraussichtlich über 3.000 Kilometer zurücklegen. Sie messen sich dabei, angefeuert von erfahrungsgemäß rund 200.000 Zuschauern, mit nahezu 200 Konkurrenten.
Am Steuer der beiden Fiat Grande Punto Sport 1.9 Multijet 8V wechseln sich rennerprobte Fahrwerksingenieure der Fiat Entwicklungsabteilung und aus der Testabteilung von Reifenpartner Continental ab. Sie kennen die Nordschleife des Nürburgrings wie ihre Westentasche – die „Grüne Hölle, wie der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart die längste permanente Rennstrecke der Welt einst ehrfurchtsvoll nannte, ist ihr Arbeitsplatz.
Teams der Fiat Automobil AG beim ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen 2006:
Fiat Grande Punto Sport 1.9 Multijet 8V, Startnummer 261
Giancarlo Coia (I), Andrea Vizzini (I)
Alberto Richard (I), David Raseri (I)
Fiat Grande Punto Sport 1.9 Multijet 8V, Startnummer 262
Nicole Champvillair (I), Domenico Bagnasco (I)
Fabrizio Galvan (I), Nicola Gasperoni (I)