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Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt als eine der schwierigsten Prüfungen für Mensch und Material, denn es wird auf der härtesten Rennstrecke der Welt ausgetragen – der Nordschleife. Bei der diesjährigen Ausgabe, der 30. insgesamt, waren es Peter Zakowski (Niederzissen), der Österreicher Robert Lechner und Ex-Formel-1-Pilot Pedro Lamy (Portugal), die mit der extremen körperlichen Belastung am besten zurecht kamen. Um auch für die enorme Beanspruchung der Technik optimal gerüstet zu sein, vertraute das siegreiche Zakspeed-Team für die gut 700 PS starke Chrysler Viper GTS-R auf Dunlop-Reifen und die Erfahrung der Ingenieure aus Hanau. Zakowski: „Wir waren in diesem Jahr erstmalig auf Reifen der Marke Dunlop unterwegs und freuen uns über diesen Sieg, der auch ein Sieg der besseren Reifenmarke darstellt. Dunlop hat uns einen super Reifen zur Verfügung gestellt, der hervorragend auf der Nordschleife funktioniert hat. Nach einer zehnjährigen exklusiven Zusammenarbeit mit einem anderen Hersteller war es für uns ein großer Schritt, auf Dunlop zu wechseln. Ich muss sagen, dass Dunlop sich richtig ins Zeug gelegt hat, all unsere Sonderwünsche zu erfüllen."
Insgesamt elf Klassensiege gingen an Dunlop
Doch nicht nur die Gesamtsieger des Langstrecken-Klassikers konnten auf den Service der Dunlop-Techniker bauen, auch insgesamt elf Klassensieger errangen ihre Erfolge auf Reifen mit dem „Flying D“. Insgsamt waren es sogar 91 Teams – und damit fast die Hälfte des Starterfeldes –, die auf Dunlop-Pneus an den Start gingen.
Stuck: Ausfall nach bravouröser Aufholjagd
Pech hatte hingegen das ebenfalls favorisierte Team von Hans-Joachim Stuck, dessen Teamkollege Oliver Kainz mit dem BMW M3 GTRS von Nürburgring-Ass Johannes Scheid nach einem Ausrutscher das Rennen nicht zu Ende fahren konnte. Dennoch hatte Langstrecken-Legende Stuck zuvor die 151.000 Zuschauer am Ring mit seinem spektakulären Fahrstil in Atem gehalten, und war nach einem Getriebeschaden und der anschließenden Aufholjagd von Rang 180 auf 19 vorgefahren. Stuck dazu: „Ich bin noch nie mit einem so perfekt liegenden Auto über die Nordschleife gefahren – sonst wäre eine solche Aufholjagd gar nicht möglich gewesen. Großen Anteil haben daran das speziell von Johannes Scheid vorbereitete Fahrwerk des BMW M3 GTRS und natürlich die Reifen, die uns die enormen Belastungen bei hohem Geschwindigkeitsniveau erlaubt haben.“