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Der Werkzeughersteller Adolf Würth übernimmt 25,1 Prozent des Fahrzeugumrüsters Paravan. Ziel: Neue Mobilitätslösungen für Behinderte.
Paravan suchte dafür einen Partner mit hoher Kompetenz in mechanischen Lösungen und nicht zuletzt auch mit Kapital, und hat ihn in Würth scheinbar gefunden. Neben technischen Lösungen soll es vor Ort auch eine Spezialfahrschule, eine Teststrecke und ein barrierefreies Hotel geben.
Nach Ansicht von Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsrats der Würth-Gruppe, hat das Engagement des Konzerns im Bereich behindertengerechte Mobilität „nicht nur“ wirtschaftliche Aspekte. Aber sicher auch nicht nur caritative: Fürs Geschäftsjahr 2010 vermeldete das schwäbische Unternehmen einen Umsatz von 1,23 Milliarden Euro. Paravan ist der europaweit führende Anbieter von behindertengerechten Umbauten an Kraftfahrzeugen wie auch integrierten Rollstuhl-Lösungen.
(bs)
Quelle: MOTOR-TALK