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Volvo S80 jetzt auch mit Allradantrieb
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Der schwedische Automobilhersteller Volvo bietet das Top-Modell seiner Pkw-Baureihen, den Volvo S80, jetzt auch mit elektronisch geregeltem Allradantrieb an. Die elektronisch gesteuerte Haldex-Kupplung, die schon bei den Volvo Modellen S60, V70, XC70 und XC90 zum Einsatz kommt, sorgt für eine optimale und sichere Verteilung der Motorleistung sowie optimale Traktion. Angetrieben wird der Volvo S80 2.5T AWD, der ausschließlich mit adaptiver Fünf-Gang-Automatik erhältlich ist, von einem Fünfzylinder-Turbomotor mit 210 PS (154 kW).
Damit bietet Volvo jetzt mit Ausnahme der 40er-Serie und des Cabrios in jeder Baureihe mindestens eine Allrad-Variante an. Hauptkomponenten des Systems sind eine Hydraulik-pumpe mit Regelventil, eine im Ölbad laufende Lamellenkupplung zwischen den Achsen und ein elektronisches Steuermodul. Die Komponenten sind in einer Baueinheit zusammengefasst und mit dem Hinterachsdifferenzial verblockt. Zur Serienausstattung gehört neben der Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic Stability and Traction Control) auch eine automatische Niveauregulierung, die dafür sorgt, dass selbst bei hoher Zuladung kein Verlust an Fahrstabilität auftritt. Gegenüber den frontgetriebenen Versionen verfügt der Volvo S80 2.5T AWD über einen 36 mm größeren Radstand, die Fahrzeughöhe hinten wurde um 8 mm erhöht. Der Volvo S80 2.5T AWD sprintet in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und weist einen Gesamtverbrauch von 10,2 Litern je 100 Kilometer auf (Daten vorläufig).
Beim permanenten Allradantrieb von Volvo wird das Drehmoment automatisch je nach Straßenbeschaffenheit und Fahrstil zwischen den Vorder- und Hinterrädern verteilt. Die Verteilung wird elektronisch kontrolliert und erfolgt absolut stufenlos. Bei normaler Fahrt auf trockener Straße wird der Wagen fast vollständig von den Vorderrädern angetrieben. Wenn die Straßenbedingungen schlechter werden und die Vorderräder die Tendenz zum Durchdrehen zeigen, wird automatisch mehr Kraft auf die Hinterräder übertragen. Diese Änderung in der Verteilung erfolgt blitzschnell und vom Fahrer unbemerkt.
Während der Beschleunigung sorgt das AWD-System unverzüglich für die optimale Kraftverteilung ? und die Motorkraft wird voll ausgenutzt, um das Fahrzeug vorwärts zu bewegen. Bei Kurvenfahrten wird das Drehmoment proportional zwischen Vorder- und Hinterachse angepasst, um die neutralen Lenkeigenschaften beizubehalten. Wenn der Fahrer in der Kurve beschleunigt, wird das Drehmoment so umverteilt, dass der Wagen stabil und problemlos lenkbar bleibt.
Die bei Volvo eingesetzte, elektronisch gesteuerte, Hydraulikkupplung wurde zusammen mit der Firma Haldex aus Schweden entwickelt. Sie befindet sich nahe der hinteren Achse. Die Hydraulikkupplung überwacht die Rotation der Eingangs- und Ausgangswelle. Wenn diese sich unterschiedlich schnell drehen, greift die Hydraulikkupplung ein und reguliert die Kraftverteilung. Die Kupplung wird in weniger als 100 Millisekunden aktiviert und deaktiviert. Die Änderung in der Kraftverteilung erfolgt, ohne dass der Fahrer etwas davon merkt. Schon wenn die Vorderräder nur eine Viertel Radumdrehung schneller als die Hinterräder sind, wird das maximale Drehmoment auf die Hinterräder gebracht. Die maximale Kraftverteilung auf die Hinterräder beträgt etwa 70 Prozent. Bei der Beschleunigung können die Hinterräder sich nie schneller drehen als die Vorderräder. Deswegen bleibt der Wagen richtungsstabil und lässt sich in jeder Situation problemlos fahren. Die elektronische Steuerung der AWD-Kupplung erhält Informationen von mehreren Systemen im Wagen. Die Drehgeschwindigkeit der Räder wird von den ABS-Sensoren ermittelt, die ständig die Geschwindigkeit jedes einzelnen Rades messen. Die Position der Drosselklappe wird über die Gaspedalstellung gemessen. Auch das jeweilige Drehmoment und die Motordrehzahl werden vom Managementsystem Multiplex erfasst, ebenso der Bremsgrad. Diese Informationen werden dann kombiniert und sorgen dafür, dass das Drehmoment in jeder Fahrsituation so effektiv wie möglich verteilt wird.
Während die Hydraulikkupplung die Verteilung des Drehmoments zwischen den Achsen übernimmt, ist die Traktionskontrolle STC als Bestandteil der Fahrdynamikregelung DSTC dafür verantwortlich, dass die Antriebskraft stufenlos von einer Seite zur anderen verteilt wird, indem sie ein durchdrehendes Rad abbremst und die Kraft auf das andere Rad der gleichen Achse verteilt. Die Traktionskontrolle bezieht ihre Informationen von den ABS-Sensoren.
Das AWD-System im Volvo S80 kann nicht mit dem aktiven Fahrwerk FOUR-C (Continuously Controlled Chassis Concept) oder dem tiefergelegten Sportfahrwerk kombiniert werden.
Der Volvo S80 2.5T AWD ist ab Juli 2003 erhältlich und kostet ab 39.237 Euro. |
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Das klingt ja interessant. Bei anderen Änderungen am S 80 weiß aber Volvo selbst nicht wie es werden soll:
Auf der Leipziger Autoausstellung AMI habe ich als S 80 D5 Fahrer mir natürlich den "neuen" S 80 genau angeschaut. Die Rundinstrumente hatten schmale alufarbene Rähmchen wie im XC 90 (die kann man wohl auch nachrüsten). Das sollte dort das neue Modell sein! Im Prospekt aber und auf dem Foto in der aktuellen ams sind die Ringe um die Instrumente sehr breit und tragen die Skalierung (ähnlich wie in den R-modellen von S 60, V 70).
Wie soll es denn nun wirklich werden? Kann man die neuen Ringe nachrüsten ?
Die stärkeren Modelle (bin mir nicht ganz sicher - aber ich glaube 2.5T [AWD], 2.9 und T6) bekommen die breiteren Ringe, die schwächeren Modelle die schmalen Aluringe um die Anzeigen.
Danke, Ransom. Das wäre natürlich eine Erklärung für die Unterschiede, die ich gesehen habe. Nun, warten wir ab.
Die Volvofamilie
Hallo habe heute im S80T6 neues Modell gesessen der hatte die großen Ringe wie der R aber natürlich ohne blaue Unterlegung.Das kann man bestimmt nur komplett nachrüsten.
Volvo S80 jetzt auch mit Allradantrieb
Ich würde sagen, Allrad ist immer gut, aber Quattro ist besser!!
Ne, macht einfach spaß im winter
Gruß!!